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.Kapitel 50 | Die Eigenschaften der Heuchler und ihre Beurteilung |
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  1583 Zaid Ibn Arqam, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wir begaben uns mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, auf einer Reise. Währenddessen gerieten wir in große Not. `Abdullah Ibn Ubayy sagte zu seinen Genossen: Spendet nicht für die (Armen), die mit dem Gesandten Allahs sind, bis sie ihn verlassen. Zuhair (,einer der Überlieferer dieses Hadith,) sagte: Das ist die Lesart derjenigen, die den Endkonsonanten des Wortes haulahu mit i (d.h.haulihi) außprechen. Er sagte weiter: Wenn wir nach Medina zurückkehren, werden sicherlich die Mächtigen die Niedrigen daraus vertreiben. Demnach begab ich mich zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und teilte ihm dies mit. Er ließ `Abdullah Ibn Ubayy zu sich holen und fragte ihn danach. Doch der schwor feierlichste Eide, er habe so etwas nicht gesagt. Er fügte hinzu: Zaid hat den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, belogen. Das, was er und seine Genossen behaupteten, machte mich sehr besorgt, bis Allah mir als Bestätigung meiner Worte (die folgenden Verse) herabsandte: Wenn die Heuchler zu dir kommen... Als der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sie dann aufrief, um Verzeihung für sie zu bitten, wandten sie ihre Köpfe wie schön verkleidete Holzfiguren. Er der Überlieferer sagte weiter: sie hatten eigentlich das angenehmste Äussere.  
  1584 Gabir Ibn `Abdillah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam zum Grab von `Abdullah Ibn Ubayy. Er holte den Leichnam wieder heraus, legte ihn auf seine Knie, spuckte seinen Speichel auf ihn und bekleidete ihn mit seinem eigenen Hemd. Und Allah weiss es am besten.  
  1585 Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Drei Männer versammelten sich in der Nähe vom Haus. Zwei von ihnen waren aus dem Stamm Quraisch, und einer war aus dem Stamm Thaqief, oder zwei waren aus Thaqief und einer war aus Quraisch. Sie hatten Herzen, mit denen sie wenig begriffen, und sie waren fett. Einer von ihnen sagte: Glaubt ihr, dass Allah hört, was wir sagen? Der andere sagte: Er hört uns, wenn wir laut sprechen; und er hört uns nicht, wenn wir im geheimen sprechen. Der dritte sagte: Da er uns hört, wenn wir laut sprechen, dann hört er uns, auch wenn wir im geheimen sprechen. Darauf offenbarte Allah, Der Allmächtige und Erhaben, den folgenden Koranvers: Ihr konntet euch (mit eurem Tun) nicht (so weit) versteckt halten, dass nicht euer Gehör und eure Haut Zeugnis gegen euch ablegen würden.  
  1586 Zaid Ibn Thabit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, ging zum Kriegszug Uhud. Einige von denjenigen, die mit ihm gingen, kehrten zurück. Da spalteten sich die Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, in zwei Parteien. Einige von ihnen sagten: Wir müssen sie (,die vom Kriegszug zurückkehrten) töten. Die anderen sagten: Nein!. Darauf wurde der folgende Koranvers offenbart: Was ist euch denn widerfahren, dass ihr in zwei Parteien gespaltet seid?  
  1587 Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Zur Zeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegten einige Heuchler zurückzubleiben, wenn der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, in den Kampf zieht, Sie freuten sich ihres Daheimbleibens hinter dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Und wenn der Prophet kam, entschuldigten sie sich bei ihm, schworen, dass sie wirklich am Kampf nicht teilnehmen könnte und wünschten, gerühmt zu werden, für das, was sie nicht getan haben. Darauf wurde der folgende Koranvers offenbart: Du sollst nicht meinen, dass diejenigen, die sich ihrer Tat freuen und gerühmt zu werden wünschen für das, was sie nicht getan haben, der Strafe entronnen seien.  
  1588 Der Hadith von Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden Humaid Ibn `Abdu-r- Rahman Ibn `Auf berichtete: Marwan befiehl seinem Pförtner Rafi`, zu Ibn `Abbas zu gehen, und ihm zu sagen: Wenn jeder von uns, der sich seiner Tat freut und gerühmt zu werden wünscht für das, was er nicht getan hat, bestraft würde, so würden wir allesamt bestraft. Ibn `Abbas erwiderte: Und was habt ihr mit diesem Vers zu tun? Dieser Vers wurde wegen der Leute der Schrift hinabgesandt. Dann rezitierte er (Ibn `Abbas): Und als Allah den Bund mit denen schloß, welchen die Schrift gegeben wurde, (er sprach): Wahrlich, tut sie den Menschen kund und verbergt sie nicht Dann rezitierte er (Ibn `Abbas): Du sollst nicht meinen, dass diejenigen, die sich ihrer Tat freuen und gerühmt zu werden wünschen für das, was sie nicht getan haben... Ibn `Abbas (erklärte anschließend die Bedeutung des Verses, indem er) sagte: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, fragte die Leute der Schrift nach einer Sache. Doch sie verbargen sie ihm, und erzählten ihm von einer anderer Sache. Dann sie gingen weg, und meinten, sie hätten ihn glauben gemacht, dass sie auf seine Frage antworteten, und dass er sich deswegen ihnen gegenüber dankbar fühlen würde. Und sie freuten sich darüber, dass sie ihm gleichzeitig das verbergen konnte, wonach er sie fragte.  
  1589 Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Es gab unter uns einen Mann aus dem Stamm Banu An-Naggar, der Al-Baqara (die Kuh) und Al-`Imran (die Sippe `Imran) auswendig konnte, und zu den Schreibern des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gehörte. Später (fiel er vom Islam ab, und) ging zu den Leuten der Schrift über. Diese erhoben ihn zu einem hohen Rang. Sie pflegten zu sagen: Der war einer der Schreiber Muhammads, und bewunderten ihn. Es war nicht lange Zeit, bis Allah seinen Nacken zerbrach, während er unter ihnen lebte. Sie hoben folglich ein Grab für ihn aus, und verbargen seinen Leichnam. Am nächsten Morgen fanden sie, dass die Erde seinen Leichnam hinauswarf. Sie gruben nochmals ein Grab für ihn und verbargen seinen Leichnam. Doch sie fanden am nächsten Morgen, dass die Erde seinen Leichnam (zum zweiten Mal) hinauswarf. Daher gruben sie ein Grab für ihn und verbargen seinen Leichnam. Am Morgen fanden sie wiederum, dass die Erde seinen Leichnam (zum dritten Mal) hinauswarf. Schließlich ließen sie den Leichnam ins Freie.