| 1002 | `Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, richtete einen Angriff auf Banu An-Nadier, als sie unaufmerksam waren und ihre Vieh getränkt wurden. Er tötet ihre Kämpfer und nahm ihre Gefangener. An diesem Tag nahm er Dschuwairiya gefangen. `Abdullah Ibn `Umar nahm an diesem Heer teil. | ||
| 1003 | Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, einen seiner Gefährten mit Auftrag losschickte, pflegte er folgendes zu sagen: Bringt (den Leuten) frohe Kunde und schreckt (sie von der Religion) nicht ab; macht es (ihnen mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr)! | ||
| 1004 | Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Macht es (den Leuten mit der Religion angenehm) leicht und erschwert (ihnen) nicht (den Weg zu ihr); bringt (ihnen) frohe Kunde und schreckt (sie) nicht (davon) ab! | ||
| 1005 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn Allah am Tag der Auferstehung die Früheren und die Späteren versammeln, wird jedem einen Veruntreuter eine Erkennungsfahne aufgehoben. Es wird gesagt: Dies ist der Verrat von Soundso der Sohn. | ||
| 1006 | `Abdullah Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Für jeden einen Veruntreuter gibt es am Tag der Auferstehung eine Erkennungsfahne. Es wird gesagt: Dies ist der Verrat von Soundso. | ||
| 1007 | Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Für jeden einen Veruntreuter gibt es am Tage der Auferstehung eine Erkennungsfahne, mit der er erkannt wird. | ||
| 1008 | Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Der Krieg ist ein kniffliger Kunstgriff. | ||
| 1009 | `Abdullah Ibn Abi `Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Abu-n-Nadr berichtete von dem Buch eines Mannes von (dem Stamm) Aslam, der einer der Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, war, und er hieß `Abdullah Ibn Aufa. Er schickte `Umar Ibn `Ubaidillah eine schriftliche Botschaft, als dieser zu Haruriyya (Gruppe von den Khawarig) ging. Darin teilte er ihm mit, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, an den Tagen der der Begegnung mit dem Feind darauf wartete, bis die Sonne unterging, und dann sagte: O ihr Menschen, wünscht euch keine Begegnung mit dem Feind und bittet Allah um Lebenskraft. Falls ihr dem Feind begegnet, seid geduldig und wisset, dass das Paradies unter den Schatten der Schwerter liegt. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, stand dann auf und sagte: O Allah, Du hast die Schrift offenbart, die Wolken bewegt und die Feinde besiegt, so besiege unsere Feinde und hilfe uns gegen sie! | ||
| 1010 | `Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Eine Frau wurde tot aufgefunden während einer Schlacht, die der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, unternahm. Der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern. | ||
| 1011 | As-S`ab Ibn Dschathama, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde nach den Frauen und Kindern der Götzendiener gefragt, die während des nächtlichen Angriffs (unabsichtlich) getötet werden. Er sagte: Sie gehören zu ihnen (den Götzendienern). | ||
| 1012 | `Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat die Dattelpalme von Banu An-Nadier gebrannt und geschnitten. Qutaiba und Ibn Rumh fügte in ihrer Aussage hinzu, dass sie (die Dattelpalme) Al- Buwaira hieß. So hat Allah, Der Allmächtige und Erhabene, den folgenden Vers herabgesandt: Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf Wurzeln stehen ließet es geschah mit Allahs Erlaubnis und (deswegen,) damit Er die Übertreter in Schmach stürzen ließ. | ||
| 1013 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Einer der Propheten machte eine Eroberung und sagte zu seinen Leuten: Niemand (von euch) soll mir folgen, wenn er sich mit einer Frau verheiratete und seine Ehe vollziehen will, aber dies noch nicht gemacht hat; noch jemand, der ein Gebäude aufbaute, ohne es aber zu überdachen. Auch soll mir derjenige, der Schafe oder schwangere Kamelinnen kaufte und ihre Geburt erwartet, nicht folgen. So begann er die Eroberung und war dem Dorf nahe zur Zeit des Nachmittagsgebets oder fast dabei. Dann sagte er zu der Sonne: Du bist (von Allah) befohlen, genauso wie ich (befohlen) bin. O Allah, laß die Sonne für mich strahlend (bleiben)! So blieb sie für ihn strahlend, bis Allah ihm den Sieg verlieh. Die Leute sammelten dann die Beute, und das Feuer kam, um diese Beute zu verzehren (, wie es in der Thora steht). Es lehnte sie aber ab. Da sagte der Prophet: Es gibt Unterschlagung unter euch. Von jedem Stamm muss mir also ein Mann den Treueid leisten. Als sie es machten, klebte die Hand eines Mannes an der des Propheten. Da sagte er: Unter euch gibt es die Unterschlagung. Dein Stamm muss mir den Treueid leisten. Dann klebten die Hände von zwei oder drei Männern (an seiner Hand). Er sagte: Unter euch gibt es die Unterschlagung. Ihr habt unterschlagen. Sie brachten ihm dann Gold im gleichen Gewicht von einem Kuhkopf heraus und stellten es mit der Beute im Tal. Dann kam das Feuer nun und verzehrte die Beute. Er sagte ferner: Die Beute wurde niemandem vor uns (den Muslimen) erlaubt, weil Allah, Der Segensreiche und Hocherhabene unsere Schwäche und Ohnmacht gesehen und deshalb uns die Beute erlaubt hat. | ||
| 1014 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat einen Kampftrupp nach Nadschd hin entsandte, und ich war mit ihnen. Sie haben viele Kamele als Kriegsbeute genommen. Der Anteil (jedes Kämpfers) war zwölf oder elf Kamele. Jedem wurde ein extra Kamel als Kriegsbeute gegeben. | ||
| 1015 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gab uns eine reichliche Kriegsbeute außer unserem Anteil von dem Fünftel. Ich habe eine alte Kamelin getroffen. | ||
| 1016 | Abu Qatada, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wir gingen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, im Jahr der Schlacht von Hunain zum Kampf heraus. Als wir den Feinden begegneten, erlitten die Muslime eine Niederlage. Ich sah einen Mann von den Götzendienern, der einen Mann von den Muslimen überwältigte. Ich nährte mich ihm an, bis ich zu ihm von hinten kam. Ich schlug ihn auf seinen Schulter. Er kam mir näher und packte mich zu heftig, dass ich davon den Geruch des Todes schnupfte. Dann starb er und ließ mich gehen. Da holte ich `Umar Ibnal Khattab nach. Er (`Umar Ibnal Khattab) sagte: (Wie wird die Beute unter den Leuten verteilt?) Ich sagte: (Wie Allah uns befahl.) Die Leute kehrten zurück. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, setzte sich und sagte: Wer einen (von den Ungläubigen) getötet und einen Beweis dafür gehabt hat, der darf seine Sachen (Waffen, Kleidung und Reittier) nehmen. Da stand ich auf und sagte: (Wer legt Zeugnis für mich ab?) Dann saß ich. Er (der Prophet) wiederholte, was er sagte. Da stand ich auf und sagte: (Wer legt Zeugnis für mich ab?) und dann saß ich. Er sagte dasselbe zum drittenmal. Ich stand auf. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: (Was ist los mit dir, Abu Qatada?) Ich erzählte es ihm, was geschehen war. Da sagte einer von den Leuten: (Er sagte die Wahrheit, o Gesandter Allahs. Die persönlichen Sachen jenes Toten sind bei mir. So gib ihm seinen Anteil an der Beute!) Abu Bakr Al-Siddieq sagte: Nein! Bei Allah, keiner von den Löwen (Kämpfern) Allahs, der für Allah und für seinen Gesandten kämpft, ist damit einverstanden, dir seinen Anteil an der Beute zu geben. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Er (Abu Bakr) hat recht. Gib ihm (Abu Qatada) die Sachen des Toten. Er (der Mann) gab sie mir (Abu Qatada). Ich verkaufte den Schild gegen einen Garten in Banu Salama. Dieser Garten war mein erster Besitz, nachdem ich mich zum Islam bekannt hatte. | ||
| 1017 | `Abdu-r-Rahman Ibn `Auf, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Als ich am Tage der Schlacht von Badr in der Reihe der Kämpfer stand, blickte ich jeweils auf meiner rechten und linken Seite zwei Jungen von den Ansar. Ich hoffte, dass ich zwischen zwei stärkeren Jungen stände (er bangte um ihr Leben). Einer von den beiden gab mir einen Wink und sagte: Onkel! Weißt du, wo Abu Gahl (bei den Gegnern) steht? Ich sagte: Ja, aber Sohn meines Bruders! Was willst du mit ihm tun? Er sagte: Mir wurde gesagt, dass er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schimpft. Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, falls ich ihn sehe, lasse ich ihn nicht, bis einer von uns, dem der Tod zuerst vorgeschrieben ist, umgebracht wird. Ich bewunderte es. Dann gab mir auch der andere einen Wink und sagte dasselbe. Es dauerte nicht lange, bis ich Abu Gahl sich unter den Leuten bewegen sah. Ich sagte: Seht ihr nicht? Das ist euer Mann, nach dem ihr fragt. Sie griffen nun einander vor, gingen auf ihn heftig los und erschlugen ihn mit ihren Schwertern und brachten ihn um. Dann gingen sie zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und teilte ihm es mit. Da sagte er: Habt ihr eure Schwerter gereinigt? Sie sagten: Nein! Er blickte die beiden Schwerter und sagte: Ihr beide habt ihn umgebracht. Dann hat er beschlossen, dass die Waffe, Hab und Gut von Abu Gahl auf Mu`az Ibn `Amr Ibnal Gamuh zurückgeführt müssen. Die beiden Männer waren Mu`az Ibnal Gamuh und Mu`az Ibn `Afra´. | ||
| 1018 | Salama Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wir unternahmen den Überfall gegen Hawazen (Stamm) mit dem Gesandten Allahs. Als wir das Mittagessen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, einnahmen, kam plötzlich ein Mann auf einem roten Kamel. Er ließ sein Kamel niederknien. Dann zog er von seinem Bauchgurt einen ledernen Streifen aus, mit der er das Kamel anband. Er kam voran, um mit den Leuten zu essen. Er fing an, die Leute anzusehen. Einige von uns ritten auf erschöpften Kamelen und einige waren Fussgänger. Er ging schnell zu seinem Kamel und band ihm die Schleife auf. Er ließ es niederknien, setzte sich auf es und trieb es. Das Kamel lief mit ihm. Ein Mann auf einer Kamelin, deren Weiße mit schwarzen Flecken vermischt war, verfolgte ihm. Ich folgte ihnen zu Fuss, bis ich den Schenkel der Kamelin erreichte. (SaIama sagte:) Ich lief weiter, bis ich den Schenkel des Kamels erreichte. Ich ging weiter voran, bis ich den Halfter des Kamels fasste. Ich ließ es niederknien. Als es sein Knie auf den Boden legte, zog ich mein Schwert aus der Scheide und schlug den Kopf des Mannes ab. Der Mann fiel zu Boden. Ich führte das Kamel, auf dem das Reisegepäck und die Waffe des Mannes waren. Da empfing mich der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, mit den Leuten. Er (der Gesandte Allahs) fragte: (Wer tötete den Mann?) Sie (die Leute) sagten: (Ibnal Akwa`). Er sagte: (Er darf den die ganzen Sachen des Mannes zu sich nehmen.) | ||
| 1019 | `Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Das Eigentum von Banu An-Nadier war ein Teil davon, was Allah seinem Gesandten als Beute gegeben hat. Darum haben die Muslimen weder zu Pferden noch auf Kamelen gekämpft. Dieses gehörte dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, insbesondere. Er gab seiner Familie ihren Jahreslebensunterhalt aus. Was danach übriggeblieben war, gab er für die Vorbereitung für den heiligen Krieg um Allahs Willen; für die Kriegspferde und die Waffen. | ||
| 1020 | `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete Die Frauen des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Absicht nach dem Tod des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatten, `Uthman Ibn `Affan zu Abu Bakr zu entsenden, um ihre Erbschaftsanteile vom Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu fordern. `A´ischa sagte zu ihnen: Hat der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nicht gesagt: Wir (Propheten) werden nicht beerbt. Was wir hinterlassen haben, ist ein Almosen? | ||
| 1021 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Meine Erben werden unter sich (nach mir) kein Dinar teilen dürfen. Was ich hinterlasse, ist mit Ausnahme des Lebensunterhalts für meine Frauen und des Arbeitslohns für meinen Diener ein Almosen. | ||
| 1022 | `Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, sagte Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat die Kriegsbeute folgendermaßen geteilt: dem Reiter wird zwei Anteile zuteil und dem Fussgänger einen Anteil. | ||
| 1023 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, entsandte eine Reitertruppe nach Nadschd, und diese brachte auf ihrem Heimweg einen Mann aus Banu Hanifa namens Thumama Ibn Uthaal, Herrn der Leute von Al- Yamama, mit. Er wurde an einer Säule in der Moschee festgebunden. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam dann zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Nur Gutes! Wenn du mich tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist; und wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so verlange, was du willst, und du wirst es bekommen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ließ ihn dann am Leben bis zum übernächsten Tag. Er kam abermals zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Dasselbe, was ich dir zuvor sagte. Wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen, und wenn du tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so wirst du es bekommen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ließ ihn dann am Leben bis zum nächsten Tag. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam wieder zu ihm und sagte: Womit rechnest du bei mir, Thumama? Thumama sagte: Womit ich rechne, habe ich dir gesagt! Wenn du Gnade erweist, so erweist du sie einem dankbaren Menschen, und wenn du tötest, so tötest du einen Menschen, dessen Blut geschützt ist. Wenn du aber dafür ein Lösegeld verlangst, so wirst du es bekommen. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte dann: Lasset Thumama frei! Thumama begab sich zu einer Palme in der Nähe von der Moschee, vollzog eine Gesamtwaschung, betrat die Moschee und sagte: Ich bezeuge, dass kein Gott da außer Allah ist, und dass Muhammad der Diener und Gesandter Allahs ist. O Muhammad, ich schwöre bei Allah, dass es kein Gesicht auf dieser Erde gab, das ich am meisten hasste, als dein Gesicht. Heute ist dein Gesicht bei mir das geworden, das ich am meisten liebe. Ich schwöre bei Allah, dass es keine Religion gab, die ich am meisten hasste, als deine Religion. Heute ist deine Religion bei mir solche geworden, die ich unter allen Religionen am meisten liebe. Ich schwöre bei Allah, dass es keine Ortschaft gab, die ich am meisten hasste, als deine Ortschaft. Heute ist deine Ortschaft bei mir solche geworden, die ich unter allen Ortschaften am meisten liebe. Deine Truppen nahmen mich fest, als ich die Besuchsfahrt vollziehen wollte. Was hältst du davon? Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gab ihm eine freudige Nachricht und wies ihn an, dass er die Besuchsfahrt vollziehen soll. Als er in Mekka ankam, sagte jemand zu ihm: Ungläubig bist du geworden! Er aber erwiderte: Nein, bei Allah! Vielmehr bin ich ein Muslim geworden, mit Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm. Nein, bei Allah! Eines Tages werdet ihr kein einziges Weizenkorn aus Yamama erhalten, ohne dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, seine Erlaubnis dafür im Voraus gegeben hätte. | ||
| 1024 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Als wir uns in der Moschee befanden, kam der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu uns heraus und sagte: Brechet auf zu den Juden! Da eilten wir mit ihm dorthin, und als wir bei ihnen ankamen, rief sie der Gesandte Allahs und sagte: O ihr Juden! Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein! Da sagten sie: O Abul-Qasim, du hast (deine Botschaft) übermittelt. Dann sagte er: Das ist, was ich will. Werdet Muslime, so werdet ihr sicher sein! Sie sagten: O Abul-Qasim, du hast (deine Botschaft) übermittelt. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Das ist, was ich will. und wiederholte dieselben Worte zum dritten Mal. Dann sagte er ferner: Wisset, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört, und dass ich vorhabe, euch aus diesem Land zu vertreiben. Wer dann von euch einen Käufer für sein Vermögen findet, der soll es verkaufen, anderenfalls sollt ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Gesandten gehört! | ||
| 1025 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Die Juden von Banu An-Nadier und Quraiza griffen zur Waffe gegen dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, worauf die Leute der Banu An-Nadier von ihm vertrieben, während diejenigen von Quraiza weiterhin geduldet wurden. Als Quraiza aber danach wieder zur Waffe griffen, wurden ihre Männer hingerichtet und ihre Frauen und Kinder und Vermögen unter den Muslimen verteilt. Nur einige von ihnen gingen dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nach, und er gewährte ihnen Sicherheit. Sie traten dann zum Islam über. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, vertrieb alle Juden aus Medina. Es waren Banu Qainuqa` die die Stärke für `Abdullah Ibn Sallam darstellen, die Juden von Banu Haritha, sowie alle anderen Juden, die in Medina wohnten. | ||
| 1026 | Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Als Banu Quraiza sich dem Urteil von Sa`d Ibn Mu`az fügten, schickte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nach Sa`d. Er kam auf einem Esel reitend, und als er sich der Moschee näherte, sagte der Gesandte Allahs zu den Ansar (den Helfern): Steht auf zu euren Herrn! oder vielleicht sagte er: zu dem besten unter euch. Dann sagte er: Diese (Banu Quraiza) werden dein Urteil annehmen. Da sagte Mu`az: Ihr Kämpfer sollen getötet, und ihre Sprößlinge sollen gefangengenommen werden. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Du hast ein Urteil gefällt, das mit dessen Allahs (oder vielleicht sagte er: des Herrschers) übereinstimmt. Al-Muthanna erwähnte dies in seiner Überlieferung nicht, oder vielleicht sagte er in seiner Überlieferung: Du hast ein Urteil gefällt, das mit dessen des Herrschers übereinstimmt. | ||
| 1027 | `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete Sa`d wurde am Tag der Grabenschlacht (Al-Khandaq) verletzt, als ein Mann von Quraisch, der Ibnal `Ariqa hieß, mit dem Pfeil auf ihn schoß und ihn an seiner mittleren Armvene verletzte. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schlug für ihn ein Zelt in der Moschee auf, um ihn aus der Nähe besuchen zu können. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus der Grabenschlacht nach Hause kam, seine Waffe ablegte und sich waschen wollte, kam Gabriel zu ihm, gerade als er seinen Haupt vom Staub abschüttelte, und sagte: Hast du die Waffe abgelegt? Bei Allah, es ist noch nicht soweit, dass wir die Waffe ablegen! Ziehe hinaus zu ihnen! Dann sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: Wo dann (weiter)? Da deutete Gabriel auf (den Stamm) von Banu Quraiza. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, bekämpfte sie, und sie ließen ihn schließlich entscheiden. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ließ aber Sa`d zwischen ihnen entscheiden. Er urteilte über sie, dass die Kämpfer getötet, ihre Frauen und Kinder in die Gefangenschaft geführt werden und ihr Geld verteilt wird. | ||
| 1028 | `Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kündigte unter uns an jenem Tag an, an dem er von der Schlacht von Al-Ahzab (den Parteien) zurückkehrte: Keiner soll das Mittagsgebet verrichten, außer bei Banu Quraiza. Manche Leute befürchteten, dass die Zeit verginge, bevor sie Banu Quraiza erreichten, und das Gebet zur rechten Zeit nicht verrichten konnten. Deshalb verrichteten sie das Gebet, bevor sie Banu Quraiza erreichten. Andere sagten: Wir werden das Gebet nur da verrichten, wo uns der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu verrichten befahl, auch wenn wir es versäumen würden. Er (der Prophet) wies keine der beiden Gruppen zurecht. | ||
| 1029 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wenn die Auswanderer (Al- Muhagirun) aus Mekka nach Medina gekommen waren, hatten sie nichts in ihren Händen, während die Helfer(Al-Ansar) das Land und die Dattelpalmen besaßen. Die Helfer teilten ihr Eigentum mit den Auswanderern unter der Bedingung, dass sie (die Helfer) jedes Jahr das Hälfte ihrer Früchte den Auswanderern geben und ihnen die Arbeit und das Nahrungsmittel leisten werden. Die Mutter von Anas Ibn Malik hieß Umm Sulaim und war die Mutter von `Abdullah Ibn Abi Talha, der ein Bruder von Anas seitens seiner Mutter war. Umm Anas gab dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Früchte einer Dattelpalme. Der Gesandte Allahs gab sie Umm Aiman, seine befreite Sklavin, die die Mutter von Usama Ibn Zaid war. Ibn Schihab sagte: Anas Ibn Malik berichtete mir: Wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den Kampf mit den Leuten von Khaibar beendete und nach Medina zurückkehrte, schickten die Helfer den Auswanderern ihre Gabe, die sie den Helfern vorher gewährt hatten, zurück. Er (Anas Ibn Malik) sagte: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schickte meiner Mutter ihre Früchte zurück und gab Umm Aiman anstelle davon einen Teil seines Obstgartens. | ||
| 1030 | `Abdullah Ibn Mughaffal, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich fand am Tag der Schlacht von Khaibar einen Schlauch, der Fett enthielt. Ich nahm ihn und sagte: Heute gebe ich niemandem davon. Als ich um mich herumsah, sah ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, lächeln. | ||
| 1031 | Abu Ibn, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich befand mich auf einer Reise zu jener Zeit, als es zwischen mir und dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, eine gewisse Spannung gab. Während ich mich auf dem Gebiet von Syrien aufhielt, kam ein Bote mit einem Schreiben vom Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, das an Heraklios, König der Byzantiner, gerichtet wurde. Es handelte sich um das Schreiben, das Dihya Al-Kalbiy an den Gouverneur von Busra trug, der es wiederum an Heraklios weiterbringen ließ. Heraklios fragte: Gibt es in dieser Gegend jemand, der zu den Leuten dieses Mannes (Muhammad) gehört, der behauptet, er sei ein Prophet? Die Leute sagten: Ja! Darauf wurde ich mit einigen Leuten aus dem Stamm Quraisch gerufen; anschließend traten wir bei Heraklios ein. Er ließ uns vor ihm sitzen und sagte zu uns: Wer steht von euch in der verwandtschaftlichen Linie diesem Mann am nächsten, der behauptet, er sei ein Prophet? Ich sagte: Ich! Da ließen sie mich vor ihm sitzen und meine Begleiter hinter mir. Er ließ seinen Dolmetscher zu sich kommen und sagte zu ihm: Sage ihnen, dass ich ihm Fragen über diesen Mann stellen will, der behauptet, er sei ein Prophet! Wenn er mir die Wahrheit nicht sagt, so erklären ihn für einen Lügner. Ich schwöre bei Allah, würden die Menschen (,die die Ehrlichkeit Muhammads kennen,) mich der Lüge nicht bezichtigen, so hätte ich bestimmt gelogen. Heraklios sagte zu seinem Dolmetscher: Fragte ihn: Wie ist seine Abstammung unter euch? Ich sagte: Er (Muhammad) ist unter uns von edler Abstammung. Heraklios fragte: War einer seiner Vorväter ein König? Ich sagte: Nein! Er fragte weiter: Habt ihr ihn der Lüge bezichtigt, bevor er das sagte, was er verkündet hat? Ich sagte: Nein! Heraklios sagte: Folgt ihm die Elite der Menschen oder folgen ihm die Schwachen? Ich sagte: Ihm folgen doch die Schwachen! Er sagte: Nimmt deren Zahl zu oder ab? Ich sagte: Nein! Sie nimmt doch ständig zu. Er sagte: Trat einer von ihnen seinem Glauben zurück, nachdem er diesen angenommen hatte, auf Grund der Unzufriedenheit mit ihm? Ich sagte: Nein! Heraklios sagte: Habt ihr ihn bekämpft? Ich sagte: Ja! Er sagte: Wie war euer Kampf gegen ihn? Ich sagte: Der Kampferfolg war wechselhaft: Wir gewinnen eine Runde und die andere gewinnt er. Er fragte: Bricht er seine Abmachung mit euch? Ich sagte: Nein! Wir wissen aber nicht, was er zur Zeit macht. Ich schwöre bei Allah, dass ich kein Wort mehr zufügen konnte als dieses. Heraklios sagte: Hat jemand vor ihm eine solche Behauptung gemacht? Ich sagte: Nein! Danach wandte sich Heraklios seinem Dolmetscher zu und sagte: Sage ihm: Ich habe dich über seine Abstammung unter euch gefragt und du gabst an, dass er unter euch von edler Abstammung ist. Genauso sind die Gesandten: Diese werden gewöhnlich aus den Edlen ihrer Völker auserwählt. Ich fragte dich auch, ob es unter seinen Vorvätern einen König gab, und du hast dies verneint. Wäre unter seinen Vorvätern ein König gewesen, so würde ich annehmen, dass er ein Mann wäre, der sich für die Rückgewinnung des Königreiches seiner Vorväter kämpfen will. Ich fragte dich nach seinen Anhängern, ob sie die Elite oder die Schwachen sind, und du sagtest, dass ihm doch die Schwachen folgen. Diese sind doch stets die Anhänger der Gesandten. Ich fragte dich, ob ihr ihn der Lüge bezichtigt habt, bevor er sagte, was er behauptete, und du hast dies verneint. Ich hielt es nicht für möglich, dass er die Lüge vor den Menschen unterlässt, um eine Lüge gegen Allah zu erdichten. Ich fragte dich, ob jemand von seinen Anhängern aus seinem Glauben zurücktrat, nachdem er diesen annahm, weil er mit ihm nicht zufrieden war, und du hast dies auch verneint. Dies ist doch üblich für den Glauben, wenn er sich mit der Herzensfreude eines Menschen einnistet. Ich fragte dich, ob die Zahl seiner Anhänger zunimmt oder abnimmt, und du gabst an, dass diese zunimmt. Dies ist doch der Fall mit dem Glauben; denn dieser nimmt ständig zu, bis er sein Ziel erreicht! Ich fragte dich ferner, ob ihr ihn bekämpft hättet, und du gabst an, dass der Kampf zwischen euch wechselhaft ist, und dass ihr eine Runde gewinnt und die andere gewinnt er. Dies ist genau der Fall mit den Gesandten: Sie werden zunächst geprüft; das Endziel aber ist auf ihrer Seite. Ich fragte dich, ob er seine Abmachung mit euch bricht und du gabst an, dass er dies nicht tut. Es ist genauso mit den Gesandten: Sie brechen ihre Abmachung nicht. Ich fragte dich, ob jemand vor ihm eine solche Behauptung machte, und du hast dies verneint. Ich sagte zu mir: Hätte es vor ihm einen gegeben, der so etwas behauptete, so hätte ich angenommen, dass er ihm nachmacht! Heraklios fuhr fort: Was befiehlt er euch? Ich sagte zu ihm: Er befiehlt uns, dass wir das Gebet verrichten, die Almosensteuer entrichten, die Verwandtschaftsbande pflegen und keusch sein. Heraklios sagte: Wenn das, was du über ihn sagtest die Wahrheit ist, so ist er ein Prophet. Ich wusste schon zuvor, dass ein Prophet noch kommt, nahm aber nicht an, dass er von eurer Seite hervorgeht. Wenn ich wüsste, dass ich ihm Folge leisten könnte, so hätte ich mich gern auf den langen Weg zu ihm gemacht. Wenn ich mich bei ihm befände, so würde ich seine Füße waschen. Wahrlich sein Machtbereich wird den Boden erreichen, den ich hier unter meinen Füßen habe. Danach ließ er das Schreiben des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, vorbringen und verlesen. Da stand folgendes: Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Dieses Schreiben ist von Muhammad, dem Gesandten Allahs, an Heraklios, Herrscher des (Ost-)römischen Imperiums! Der Friede sei auf demjenigen, der der Rechtleitung folgt. Sodann: Ich rufe dich auf, den Weg des Islam zu befolgen. Werde Muslim, so rettest du dich, und wenn du Muslim geworden bist, so wird Allah deinen Lohn verdoppeln. Wendest du dich aber davon ab, so trägst du die Sünde doppelt, sowohl wegen deiner Führerschaft als auch wegen deiner Untergebenen. (Es folgte dann im Schreiben ein Zitat aus dem Koran 3:64): O Leute der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren annehmen außer Allah.. Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: Bezeugt, dass wir Muslime sind. Als die Verlesung des Schreibens zu Ende ging, wurden Stimmen laut und es gab viel Palaver. Da wurde der Befehl von Ibn Abi Kabscha erteilt, dass wir hinausgehen sollen. Als wir draußen waren, sagte ich zu meinen Gefährten: Es scheint mir, dass die Sache soweit ging, dass der König von Banu Al-Asfar (die Byzantiner) die Furcht davor empfindet. Ich war davon überzeugt, dass die Sache mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, doch eines Tages durchkommt, bis Allah mir den Islam in mein Herz eingab. | ||
| 1032 | Der Hadith von Al-Bara´, Allahs Wohlgefallen auf ihm Ein Mann fragte Al-Bara´: O Abu `Umara, seid ihr am Tag von Hunain entflohen? Er sagte: Nein. Bei Allah, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat sich nicht gewendet. Aber junge voreilige Männer seiner Gefährten kamen unbewaffnet heraus. sie hatten keine Waffen. Sie trafen eine Gruppe von geübten (trefflichen) Werfern, denen selten ein Pfeil fällt. Diese Leute waren von Hawazen und Banu Nasr. Sie warfen diese junge Männer heftig, sie gingen kaum fehl. Da kehrten sie dort zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, als er der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm auf seinem weißen Maultier war und Abu Sufyan Ibnal Harith Ibn `Abdel Mottalib ihn führte. Er stieg ab, bat (sie) um Beistand und sagte: Ich in der Prophet, es gibt keine Lüge Ich bin Ibn `Abdel Mottalib Dann stellte er sie in einer Reihe. | ||
| 1033 | `Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat die Bewohner von At-Ta´if belagert, dabei konnte er sie nicht besiegen. Er sagte: Wir werden zurückkehren, wenn Allah will. Seine Gefährten sagten: Werden wir zurückkehren, bevor wir sie erobern. Der Gesandte Allahs sagte ihnen: Stürzen sie zum Kampf fort. Da stürzen sie fort und sie werden verletzt. Da sagte der Gesandte Allahs ihnen: Wir werden morgen zurückkehren Sie werden darüber freuen. Da lächelte der Gesandte Allahs. | ||
| 1034 | `Abdullah Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, zog in Mekka ein, am Tage ihrer Eroberung, als dort dreihundertundsechzig Götzenfiguren um die Ka`ba aufgestellt waren. Er fing an, diese mit einem Baumast in seiner Hand zu schubsen, indem er sagte: Gekommen ist die Wahrheit und dahingeschwunden ist die Falschheit, wahrlich, das Falsche verschwindet bestimmt Gekommen ist die Wahrheit und die Falschheit kann weder etwas erschaffen noch dieses aus dem Tode erwecken. Ibn Abi `Umar fügte hinzu: Am Tag der Eroberung (von Mekka). | ||
| 1035 | Al-Bara´ Ibn `Azib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete `Ali Ibn Abi Talib schrieb das Dokument zu dem Friedensabkommen zwischen dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und den Götzendienern am Tag von Hudaibiya. Er schrieb: Zu folgendem verpflichtet sich Muhammad, der Gesandte Allahs. Da riefen sie: Schreib nicht den Gesandten Allahs! Wenn wir wissen, dass du der Gesandte Allahs wärst, würden wir gegen dich nicht kämpfen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu `Ali: Streiche diese Worte aus! `Ali aber entgegnete: Nein! Das werde ich niemals tun! (Da griff) der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, (selbst nach dem Papier und) strich sie mit seiner eigenen Hand aus. Eine von den Götzendienern vorgebrachte Bedingung war, dass sich die Muslime in Mekka nur drei Tage lang aufhalten durften. Dabei durften sie keine Waffen tragen, die nicht sicher in den Gulban verwahrt sind. Ich fragte Abu Ishaq: Was ist der Gulban Er sagte: Sie sind die Scheiden und das, was in ihnen steht. | ||
| 1036 | Der Hadith von Sahl Ibn Hunaif, Allahs Wohlgefallen auf ihm Abu Wa´el berichtete: Sahl Ibn Hunaif stand am Tag von Siffien auf und sagte: Ihr Leute! Tadelt euch selbst! Wir waren mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tag von Hudaibiya, wenn wir zum Kampf aufgefordert würden, würden wir kämpfen. Das war im Friedensvertrag zwischen dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und den Beigesellern. `Umar Ibnal Khattab kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: O Gesandter Allahs, sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch!. Er (`Umar) sagte: Treten unsere Gefallener ins Paradies, während ihre ins Feuer treten? Er(der Prophet) sagte: Ja doch!. Er (`Umar) sagte: Warum werden wir den Mangel in unserer Religion gegeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns ein Urteil noch nicht abgegeben hat. Er(der Prophet) sagte: O Ibnal Khattab, ich bin der Gesandte Allahs und Allah wird mich nie allein hilflos lassen. Da stürzte `Umar zornig mit Ungeduld, kam zu Abu Bakr und sagte ihm: Sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er sagte: Treten unsere Gefallener ins Paradies, während ihre ins Feuer treten? Er (Abu Bakr) sagte: Ja doch! Er (`Umar) sagte: Warum werden wir den Mangel in unserer Religion gegeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns ein Urteil noch nicht abgegeben hat. Er (Abu Bakr) sagte: O Ibnal Khattab, er ist der Gesandte Allahs und Allah wird ihn nie allein hilflos lassen. So wurde der Koran auf den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, herabgesandt bringend die frohe Botschaft des Sieges. Er sandte an `Umar und ließ ihn diese Verse lesen. Er sagte: O Gesandter Allahs, ist es ein Sieg? Er sagte: Ja. So war er fröhlich und kehrte zurück. | ||
| 1037 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Als der Koranvers Wahrlich, wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden bis zu (..ein großer Gewinn) offenbart wurde, war es, nachdem der Gesandte Allahs von Al-Hudaibiya zurückgekommen war, wo er die Opfertiere geschlachtet hat. Dabei waren (die Gefährten des Propheten über seine Rückkehr) bekümmert. Er sagte dann: Auf mich ist ein Vers herabgesandt worden, der mir lieber als alles auf dieser Erde ist. | ||
| 1038 | Sahl, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Er wurde einmal nach der Verletzung des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tage der Schlacht von Uhud gefragt und er sagte: Das Gesicht des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erlitt eine Wunde, ein vorderer Zahn von ihm wurde gebrochen und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert. Da kümmerte sich Fatima, Tochter des Gesandten Allahs, um ihn und wusch von ihm das Blut ab, während `Ali ihr Wasser aus dem Schild goß (, den er als Gefäß benutzte). Als sie aber sah, dass das Blut nicht weniger wurde und es sogar noch mehr wegen des Wassers floß, riss sie etwas von der Strohmatte ab und brannte es aus, bis dies völlig zu Asche wurde; sie nahm diese dann und presste sie gegen die Wunde, und diese hörte auf zu bluten. | ||
| 1039 | `Abdullah Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich erinnere mich, als ob ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, noch heute vor mir sähe, indem er von einem Propheten berichtete, der von seinen eigenen Leuten geschlagen wurde, alsdann er das Blut von seinem Gesicht wischte und sagte: O Allah mein Gott, vergib es meinen Leuten; denn sie sind unwissend! | ||
| 1040 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Mächtig ist aber der Zorn Allahs auf diejenigen, die das auf den Gesandten Allahs ausübten. Dabei deutete er auf einen gebrochenen Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn. Der Prophet sagte weiter: Mächtig ist aber auch der Zorn Allahs auf den Mann, den der Gesandte Allahs auf dem Wege Allahs, des Erhabenen und Allmächtigen, tötet. | ||
| 1041 | Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Eines Tages verrichtete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sein Gebet bei der Ka`ba. In unmittelbaren Nähe saßen Abu Gahl und seine Kumpane, und am vorigen Tag wurden Kamelinnen geschlachtet. Abu Gahl sagte: Wer von euch traut es sich zu, die Nachgeburt der Kamelin des Stammes Soundso zu holen und zwischen die Schulterblätter Muhammads zu legen, während er sich im Gebet niederwirft? Der Niederträchtigste dieser Leute stand auf und brachte wenig später das genannte Organ. Er wartete, bis der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sich im Gebet niederwarf, und legte es ihm zwischen den Schulterblättern. Sie brachen in stand dort und war Augenzeuge dieser Missetat. Hätte ich die Macht, da nähme ich die Nachgeburt von seinem Rücken. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, verharrte in seiner Lage und hob seinen Kopf nicht. Man brach auf zu Fatima und teilte ihr dies mit. Sie kam, und damals war sie noch ein Mädchen, und nahm die Nachgeburt von seinem Rücken. Dann ging sie zu ihnen und beschimpfte sie. Als der Prophet sein Gebet vollendete, hob er seinen Kopf und rief dreimal (wie er zu tun pflegte, wenn er rief oder Allah fragte): O Allah, bestrafe diese Quraisch! Als sie seine Stimme hörten, hörten sie auf zu lachen und hatten Angst vor seiner Anrufung. Darauf rief er: O Allah, bestrafe Abu Gahl Ibn Hischam, `Utba Ibn Rabie`a, Schaiba Ibn Rabie`a, Al-Walid Ibn `Uqba, Umayya Ibn Khalaf und `Uqba Ibn Abi Mu`ait. Er nannte auch den Namen des siebten Mannes, aber ich habe ihn vergessen. Bei Dem, Der Muhammad, Allahs Wohlgefallen auf ihm, mit Wahrheit gesandt hat! Ich habe die Leichen der Missetäter, die der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tag der Schlacht von Badr nannte. Sie wurden dann an den Brunnen von Badr gezogen. | ||
| 1042 | `A´ischa, Gattin des Propheten, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete Ich sagte zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm: Hast du einen schwereren Tag erlebt, als den Tag der Schlacht von Uhud? Er sagte: Ich habe von deinen Leuten vieles Schweres erlebt, und was ich davon am schwersten erlebt habe, geschah am Tag von Al-`Aqaba, als ich mit meinem Anliegen an Ibn `Abd Yalil Ibn `Abd Kulal herantrat, und er mir für das, was ich wollte, nicht entgegenkam. Ich ging dann ziellos fort und war sehr bekümmert. Ich kam zu mir erst dann, als ich die Gegend von Qarn Ath-Tha`alib erreicht habe. Ich hob mein Haupt und fand, dass mir eine Wolke den Schatten spendete. Ich blickte und sah Gabriel darin. Er rief mir zu, indem er sagte: Wahrlich, Allah, Der Allmächtige und Erhabene, hat die Worte deiner Leute gehört, welche sie an dich gerichtet und über dein Anliegen geantwortet haben. Er entsendet dir nun den Engel der Berge, damit du ihm vom Befehl erteilst, wie du gegen diese Leute verfahren willst. Darauf rief der Engel der Berge mir zu, grüsste mich mit dem Friedensgruss und sagte: O Muhammad, Allah hat die Worte deiner Leute gehört. Ich bin der Engel der Berge. Dein Gott entsandte mich zu dir, damit du mir vom Befehl erteilst. Befehle was du willst! Wenn du willst, lasse ich die zwei Berge über sie stürzen! Ich (der Prophet) sagte aber: Nein! Vielmehr hoffe ich, dass Allah aus ihren Nachkommen, solche entstehen lässt, die Allah allein dienen und Ihm nichts beigesellen. | ||
| 1043 | Gundab Ibn Sufiyan, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Finger des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde an einer der Schlachten, an denen er sich beteiligte, verletzt und blutete. Er (der Prophet) sagte: Du bist nichts anderes als ein Finger, der blutet, und das, was (an Leid) traf, ist Allah gewidmet. | ||
| 1044 | Gundab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Gabriel verspätete sich (einmal) dabei, den Gesandten Allahs mit der Offenbarung zu besuchen. Da sagten die Götzendiener: Muhammad wurde verlassen. Darauf offenbarte Allah, der Erhabene und Allmächtige, den folgenden Vers Beim Vormittag und bei der Nacht, wenn alles still ist. Dein Herr hat dich weder verlassen, noch verabscheut. | ||
| 1045 | Der Hadith von Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf ihm Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, ritt auf einem Esel mit einem Sattel, unter dem es eine in Fadka hergestellte Matte gab. Er ließ Usama hinter ihm reiten, als er zum Besuch von Sa`d Ibn `Ubada bei Banu Al-Harith Ibn Al-Khazradsch während seiner Krankheit ging. Das geschah aber vor der Schlacht von Badr. Er ritt fort, bis er an einer gemischten Versammlung aus Muslimen, Götzendienern und Juden vorbeiging. Darunter befanden sich `Abdullah Ibn Ubayy und `Abdullah Ibn Rawaha. Als der von den Hufen des Reittieres hervorgerufene Staub über die Versammlung schwebte, bedeckte `Abdullah Ibn Ubayy sich die Nase mit seinem Übergewand und sagte: Verbreitet den Staub aber nicht über uns! (Diese Aussage ignorierend) begrüsste der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Gruppe. Er hielt an und stieg vom Esel ab. Er rief sie aber zu Allah und las ihnen einige Verse aus dem Koran vor. Da sagte `Abdullah Ibn Ubayy: O du Mensch, ist das wahr, was du sagst, dann ist es nicht das Beste für dich, uns in unseren Versammlungen zu stören. Du sollst aber auf deinem Reittier wieder reiten und das denjenigen von uns, die zu dir kommen, erzählen. Darauf sagte `Abdullah Ibn Rawaha: Komme aber über uns in unseren Versammlungen! Wir mögen es (d.h. komm zu uns oft!). Die Muslime, die Götzendiener und die Juden rügten aber einander, bis sie fast gestritten hätten. Dabei versuchte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sie zu beruhigen, bis es ihm endlich gelang. Dann ritt er weiter, bis er zu Sa`d Ibn `Ubada kamen. Als der Prophet bei ihm eintrat, sagte er ihm: O Sa`d, hast du nicht gehört, was Abu Hubab sagte (gemeint ist `Abdullah Ibn Ubayy). Er hat so und so gesagt. Er (Sa`d) erwiderte: Verzeihe ihm, Gesandter Allahs! Denn bei Allah, Allah hat dir die erhabenste Stellung verliehen. Die Leute dieser Siedlung einigten sich aber darauf, ihn zum König zu krönen und ihm den Turban (die Krone) zu geben. Da das verdorben war, als Allah dich mit der Wahrheit gesandt hat, wurde er (auf dich) neidisch. Und darin liegt die Ursache seines Verhaltens. Da vergab ihm der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm. | ||
| 1046 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Jemand sagte zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm: (Es wäre gut), wenn du zu `Abdullah Ibn Ubayy gehen würdest! Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, machte sich auf den Weg zu diesem Mann. Er ritt einen Esel, und einige Muslime begleiteten ihn auf seinem Weg durch die Wüste. Als der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu `Abdullah Ibn Ubayy kam, sagte dieser zu ihm: Geh weg! Bei Allah, der Gestank deines Esels ist mir zuwider! Da rief einer der Ansar aus: Bei Allah, der Esel des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, riecht besser als du! Wegen dieser Worte geriet ein Freund von `Abdullah in Wut, und alle gerieten in Wut, sie spalteten sich in zwei Gruppen. Da verloren sie ihre Fassung und begannen, mit Palmzweigen ohne Blätter, Schuhen und bloßen Händen aufeinander einzuschlagen! Wegen dieses Vorkommnisses erfolgte die Offenbarung des Verses: Wenn zwei Parteien der Gläubigen miteinander streiten, dann stiftet Frieden zwischen ihnen! | ||
| 1047 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer bringt uns eine Kunde darüber, was mit Abu Gahl geschehen ist? Da ging Ibn Mas`ud (, um Informationen darüber zu sammeln). Er fand, dass Abu Gahl von den beiden Söhnen von `Afra´ geschlagen wurde, bis er niederkniete. Ibn Mas`ud packte ihn am Bart und sagte: Bist du Abu Gahl? Er erwiderte: Gibt es eine bessere Person als die, die ihr umgebracht habt oder die durch ihre Leute getötet worden ist? Ibn Mas`ud sagte nach der Aussage von Abu Miglez, dass Abu Gahl sagte: Leider Allahs! hätte eine Person anders als ein Bauer mich getötet! | ||
| 1048 | Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer tritt Ka`b Ibnal Aschraf gegenüber? Er hat Allah und Seinen Gesandten Ungemach zugefügt. Da sagte Muhammad Ibn Maslama: O Gesandter Allahs, möchtest du, dass ich ihn töte? Der Prophet erwiderte: Ja. Er sagte: Dann erlaube mir, mit ihm in meiner Weise zu sprechen! Der Prophet sagte: Sprich, wie du möchtest!. Er (Muhammad Ibn Maslama) ging zu ihm (Ka`b Ibnal Aschraf), sprach mit ihm, erinnerte ihn an ihre alte Freundschaft und sagte ihm: Dieser Mann (der Prophet) hat vor, Almosen von uns zu sammeln. Er hat uns aber angestrengt. Hier unterbrach ihn der andere und sagte: Bei Allah wird er (der Prophet) so weitergehen, bis er euch langweilt!. Er (Muhammad Ibn Maslama) sagte weiter: Wir haben ihm aber gefolgt und es ziemt sich nicht, ihn jetzt zu verlassen, bevor zu wissen, worauf er enden wird. Er sagte weiter: Wir möchten aber von dir Geld ausleihen. Ka`b erwiderte: Was verpfändet ihr bei mir? Muhammad Ibn Maslama sagte: Was du willst! Ka`b sagte: Verpfändet eure Frauen bei mir! Muhammad Ibn Maslama erwiderte: Du bist aber der hübscheste Araber. Daher geht es aber nicht, dass wir unsere Frauen bei dir verpfänden. Ka`b sagte: Dann verpfändet eure Kinder bei mir! Muhammad Ibn Maslama erwiderte: Das Kind des einen von uns wird damit beschimpft, dass er gegen zwei Vasall (Maßeinheit) Datteln verpfändet wurde. Wir können bei dir aber unsere Waffen verpfänden. Ka`b sagte: Einverstanden! Der Überlieferer berichtete weiter: Beide einigten sich darauf, dass er Al-Harith, Abu `Abs Ibn Gabr und `Abbaad Ibn Bischr mitbringen sollte. Diese vier Männer kamen zu ihm (Ka`b Ibnal Aschraf) bei Nacht und riefen ihn. Sufyan (ein anderer Überlieferer) sagte: Alle Überlieferer dieses Hadith außer `Amr berichteten von der folgenden Rolle seiner Frau. Seine Frau sagte aber ihm: Ich höre eine Stimme, die wie diese des Blutdürstigen klingt. Ihr Mann (Ka`b Ibnal Aschraf) erwiderte: Das sind nur Muhammad Ibn Maslama, sein Milchbruder und Abu Na´ela. Der Adelige soll dem Ruf nachgehen, selbst wenn er zum Erstechen bei Nacht gerufen wird. Dazwischen sagte Muhammad seinen Begleitern: Wenn er kommt, werde ich meine Hände außtrecken, um seinen Kopf festzuhalten. Gelingt das mir, dann erfüllt eure Aufgabe!. Er kam sein Schwert gürtend herunter. Sie sagten ihm: O du riechst gut!. Er erwiderte: Natürlich! da ich eine Sklavin bei mir habe, die sich unter den arabischen Frauen am meisten parfümiert. Er (Muhammad) sagte ihm: Darf ich mich dir annähern, um dich besser zu riechen?. Er erwiderte: Ja, bitte!. Er (Muhammad) näherte sich und roch. Dann bat er wieder um Erlaubnis, sich zu nähern, um zu riechen. Diesmal konnte er ihm den Kopf festhalten und rief seine Begleiter: Erfüllt eure Aufgabe!, und diese töteten ihn. | ||
| 1049 | Salama Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wir gingen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in Richtung Khaibar heraus. Bei Nacht gingen wir in Gruppen. Einer aus der Gruppe sagte `Amer Ibnal Akwa`: Lässt du uns etwas von deinen Gedichten aber nicht hören?. `Amer war aber ein Dichter. Er stieg ab und fang an, folgende Verse vorzutragen, um die Kamele mit Gesang anzutreiben: O Allah, es sei aber Dein Wille, Nach dem wir rechtgeleitet wurden, Almosen ausgaben und das Gebet Verrichteten. Wir opfern unser Leben gern auf Deinem Wege. So vergebe, was wir getan haben! Und laß uns standhalten, wenn Wir den Feinden begegnen! Schenke uns aber Ruhe und Frieden! Wir eilen uns, wenn zu Hilfe gerufen Wird! Und wenn wir zum Kampf aufbrechen Heulen unsere Frauen über uns! Da fragte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: Wer treibt die Kamele an?. Die Leute erwiderten: `Amer. Der Prophet sagte: Allah möge Sich seiner erbarmen! Da sagte einer aus der Gruppe: Natürlich verdient er das Märtyrertum, aber laß ihn uns weiter amüsieren! Der Überlieferer berichtete weiter: Wir kamen in Khaibar an. Wir belagerten seine Siedler, bis uns äußerster Hunger plagte. Da sagte der Prophet: Allah hat es euch geöffnet. Am Abend des Tages, an dem ihnen Khaibar geöffnet wurde, zündeten die Muslime viele Feuer. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: Was für Feuer sind diese? Was kocht ihr? Sie erwiderten: Wir kochen Fleisch. Der Prophet sagte: Was für Feuer? Sie erwiderten: Wir kochen das Fleisch der zahmen Esel. Da sagte der Prophet: Werft es aber weg und brecht die Topfe, in dem es gekocht wird!. Ein Mann sagte dem Propheten: Dürfen wir das Fleisch wegwerfen und die Töpfe waschen?. Der Prophet sagte: Ja, das geht. Danach reihten sich die Leute zu dem Kampf ein. Der Schwert von `Amer war ziemlich kurz. Er stach damit einen Juden ins Bein, aber sein Schwert machte einen Rückstoß und verletzte ihn am Knie. Er erlag dieser Wunde. Wir kehrten zurück, wobei Salama mich bei der Hand nahm. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, mich schweigend sah, fragte er mich: Was ist los mit dir? Ich erwiderte: Mein Vater und meine Mutter mögen dich zum Opfer fallen. Sie (die Leute) behaupteten, dass die gute Tat von `Amer zunichte geworden sei. Der Prophet sagte: Wer behauptete es? Ich sagte: Soundso und Usaid Ibn Hudair Al-Ansariy. Da sagte der Prophet: Wer das gesagt hat, der hat aber gelogen. Für ihn (`Amer) gibt es aber verdoppelten Lohn. (Dabei setzte der Prophet seine beiden Finger zusammen, um es zu zeigen). Er ermüdete sich bei der Anbetung Allahs und opferte sich auf dem Wege Allahs. Ausserdem ist ein anderer Araber, der die Kamele mit Gesang (so gut) wie ihn antreibt, selten zu finden. | ||
| 1050 | Al-Bara´, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Am Ahzab-Tag (, an dem die Grabenschlacht stattfand) trug der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den Staub mit uns, so dass die Weiße seines Bauches mit Staub bedeckt war. Dabei trug er folgende Verse vor: O Allah, es sei aber Dein Wille, Nach dem wir rechtgeleitet wurden, Almosen ausgaben und das Gebet Verrichteten. Schenke uns aber Ruhe Und Frieden. Unsere Leute lehnten ab, uns zu folgen! Der Überlieferer unterbrach hier und fügte hinzu: Der Prophet hat vielleicht gesagt: Die Oberhäupter der Stämme lehnten ab, Uns zu folgen. Wollten sie einen Aufruhr verursachen Verweigerten wir ihn. Dabei erhob der Prophet seine Stimme mit diesen Versen. | ||
| 1051 | Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam zu uns, während wir den Graben (Al-Khandaq) außchaufelten und den Staub auf den Schultern trugen. (Er) der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: O Allah mein Gott! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, so sei den muslimischen Auswanderern aus Mekka (Muhadschira oder Muhadschirun) Gnädig, und den muslimischen Helfern von Medina (Ansar). | ||
| 1052 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: O Allah! Das wahre Leben ist doch das Leben im Jenseits, So sei Al-Ansar und Al-Muhadschirun gnädig. | ||
| 1053 | Salama Ibnal Akwa`, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich ging heraus, bevor es zum Morgengebet aufgerufen wurde. Die Milchkamelinnen des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, weideten an Zu-Qarad. Ein Hirte von `Abdu-r-Rahman Ibn `Auf begegnete mir und sagte: Die Milchkamelinnen des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurden geraubt! Ich fragte: Wer hat sie geraubt? Er sagte: Ghatfan. Dreimal schrie ich so laut: Hilfe!, bis jeder Mensch zwischen beiden Seiten von Medina mich hörte. Dann stürzte ich los, bis ich sie (die Räuber) an Zu-Qarad einholte, und sie tranken aus dem Wasser. Ich schoß mit Pfeilen auf sie und rief: Ich bin Al-Akwa`! Heute ist der Tag Eures Untergangs, ihr Schurken! Ich setzte das Singen fort, bis ich die Kamelinnen retten konnte und auch ihnen dreißig Obergewänder entriß. Der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam mit den Leuten. Ich sagte: O Prophet Allahs, die Leute waren sehr durstig! Aber ich habe sie bedrängt. Schicke Leute zu ihrer Verfolgung los! Er sagte: O Ibnal Akwa`, du hast alles besessen. Sei dann gnädig! Wir kehrten zurück, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, saß hinter mir auf seiner Kamelin, bis wir in Medina eintraten. | ||
| 1054 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in eine Schlacht zog, nahm er Umm Sulaim und einige Frauen von den Ansar mit. Sie tränkten die Kämpfer und pflegten die Verwundeten. | ||
| 1055 | Buraida, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, führte neunzehn Kriegszüge. Er nahm am Kampf nur in acht Kriegszügen davon teil. | ||
| 1056 | Salama, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich schloß mich sieben Kriegszügen unter der Führung des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, an. Ich nahm auch an neun Expeditionen teil, die er geschickt hat; einmal unter Abu Bakr, und anderes Mal unter Usama Ibn Zaid. | ||
| 1057 | Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Wir brachen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu einem Feldzug auf. Je sechs Männer hatten nur ein Kamel, auf dem sie abwechselnd ritten. Unsere Füße waren voller Wunden. Meine Füße waren auch voller Wunden, so dass meine Nägel fielen. Wir bedeckten unsere Füße mit Stück Tuch. So wurde dieser Feldzug Zater-Riqa` (die Leute mit Stück Tuch) genannt, da wir uns die Füße mit Stück Tuch verbunden haben. |