| 1147 | `Ali Ibn Abi Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Bei der Verteilung der Beute von Badr-Schlacht traf mich eine alte Kamelin, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gab mir aber noch eine andere. Ich ließ beide eines Tages vor der Tür eines Mannes von den Ansar niederknien, mit der Absicht, auf sie Izkhar (Pflanzen mit gutem Duft) zum Verkauf zu tragen. Mich begleitete ein Juwelier aus dem Stamm Qainuqa'. Ich dachte, ich konnte mit dem Geld, das ich aus dem Verkauf dieser Pflanzen verdienen sollte, ein Festessen (anläßlich meiner Heirat) geben. In diesem Haus war Hamza Ibn Abdel Mottalib zu dieser Zeit mit der Trinkerei beschäftigt, wobei ihn eine Dienerin sang. Sie sagte: O Hamz, stehe auf und schlachte die dicken Kamelinnen!. Da griff Hamza zu seinem Schwert, schnitt die Höcker und Keule der Kamelinnen auf und nahm ihren Leber weg. Da fragte ich Ibn Schihab: Hat er von den Höckern genommen? Und Ibn Asch-Schihab erwiderte: Er hat ihre Höcker abgeschnitten und weggenommen. `Ali berichtete weiter: Ich sah einen Anblick, der mich erschreckte. So ging ich zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und erzählte es ihm. Dabei war Zaid Ibn Haritha bei ihm. Der Propheten ging mit Zaid und mit mir aus, bis wir Hamza erreichten. Und da äußerte er seinen Zorn diesem gegenüber. Hamza erhob aber seinen Blick und sagte: Seid ihr aber nicht die Diener meiner Vorfahren?. Da zog sich der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zurück, bis er von ihnen wegging. | ||
| 1148 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete An dem Tag, an dem das Berauschende verboten wurde, servierte ich den Leuten Wein, und zwar aus Weintrauben und Dattelwein, im Haus von Abu Talha. Draußen gab es einen Rufer, der etwas verkündete. Der Gastgeber sagte mir: Geh und finde heraus, was geschieht! So ging ich aus und fand, dass der Rufer verkündigte, alles Berauschende wurde verboten. Demnach wurde es verschüttet und es floß auf die Straßen der Medina. Abu Talha sagte zu mir: Geh aus und vergieße es! So vergoß ich es. Sie sagten (oder einige von ihnen sagten): Einige haben Soundso getötet, oder Soundso wurde getötet, weil der Wein in ihren Mägen war (Der spätere Überlieferer weiss nicht, ob dieser Teil zum Hadith von Anas gehört oder nicht.) Darauf offenbarte Allah, Der Allmächtige und Hocherhabene folgenden Koranvers: Denen, die glauben und gute Werke tun, soll als Sünde nicht angerechnet werden, was sie essen, wenn sie gottesfürchtig sind und glauben und gute Werke tun.. | ||
| 1149 | Gabir Ibn `Abdillah Al-Ansariy, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot, weder Datteln und Rosinen noch unreife und reife Datteln zu mischen. | ||
| 1150 | Abu Qatada, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Bereitet keinen Wein weder durch Mischung von fast reifen und frischen Datteln noch durch Mischung von Rosinen und Datteln zusammen vor! Bereitet aber Wein von jedem dieser Elemente getrennt von den anderen vor! Dabei soll man darauf achten, das Element nicht gären zu lassen.) | ||
| 1151 | `Ali, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot, Wein in Töpfen aus Lack oder aus Kürbis vorzubereiten. | ||
| 1152 | `A´ischa, die Mutter der Gläubigen, Allahs Wohlgefallen auf ihr berichtete: Al-Aswad sagte zu ihr: O, Mutter der Gläubigen, teile mir mit, was dem Propheten nach verboten ist, darin Wein vorzubereiten. Sie erwiderte: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot uns, den Mitgliedern seiner Familie, Wein in Töpfen aus Lack oder aus Kürbis vorzubereiten. | ||
| 1153 | Der Hadith von Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden Sa`id Ibn Gubair sagte: Ich beglaubige, dass Ibn `Umar und Ibn Abbas überlieferten, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot, dass Wein weder in mit Pech gefärbten Töpfen, noch in Töpfen aus Kürbis, noch in Töpfen aus mit Blut und Fell gemischten Lehm, noch in Töpfen aus Holz vorbereitet werden soll. | ||
| 1154 | `Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot, Wein in Gefäßen vorzubereiten, sagten einige: Nicht alle Leute können sich das leisten!. Da erlaubte ihnen der Prophet, Wein in Krügen vorzubereiten, die aber mit Pech nicht verschmiert sind. | ||
| 1155 | `A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde über den Wein aus Sirup (arab.: Bit`) gefragt und er sagte: Jedes Getränk, das zur Trunkenheit führt, ist verboten. | ||
| 1156 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Jedes Getränk, das zur Trunkenheit führt, ist als Wein anzusehen, und jedes Getränk, das zur Trunkenheit führt, ist verboten. Und wer pflegt, Wein im Dießeits zu trinken und stirbt, während er sich ihm ergeben sein und ohne dass er es reumütig unterlässt, dem wird das Trinken von Wein im Jenseits vorenthalten. | ||
| 1157 | Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Abu Usaid As-Sa`idiy lud den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu seiner Hochzeit ein, in der seine Frau die Hochzeitsgäste bediente, obwohl sie selbst die Braut war. Sahl fragte die Anwesenden: Wisset ihr, was sie dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zum Trinken gab? Sie legte für ihn in der Nacht zuvor Datteln ins Wasser in einem Topf, und als er mit dem Essen fertig war, gab sie ihm das Dattelwasser zum Trinken. | ||
| 1158 | Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Eine Frau von den Arabern wurde vor dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erwähnt. So befahl er Abu Usaid, zu ihr zu schicken, und dieser machte so. Als die Frau kam, wurde sie in der Festung vom Stamm Sa`ida untergebracht. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam zu ihr, und als er eintrat, fand er, dass sie den Kopf senkte. Als er anfing, zu ihr zu sprechen, sagte sie: Ich nehme meine Zuflucht bei Allah vor dir! Da sagte der Prophet: Ich entschied, dich von mir fernzuhalten! Die Leute sagten dann zu ihr: Weißt du, wer ist dieser? Sie erwiderte: Nein! Sie sagten: Das ist der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Er kam, um dich zu verloben. Da sagte sie: O, ich bin die unglücklichste Frau! Sahl berichtete weiter: An diesem Tag kam der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, heran, bis er und seine Gefährten im Säulengang des Stammes Banu Sa`ida saßen. Dann sagte er: Bringe uns die Getränke, Sahl! So brachte ich ihnen dieses Gefäß mit Getränken. | ||
| 1159 | Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich bot dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Getränke aus Honig, Wein, Wasser und Milch in meinem Becher, und zwar in diesem an.(Die Erlaubnis, Wein zu trinken solange er nicht Gärt und berauschend wirkt.) | ||
| 1160 | Abu Bakr As-Siddieq, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Als wir mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus Mekka nach Medina auswanderten, gingen wir an einem Hirten vorbei. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatte Durst, und daher molk ich ein bißchen Milch für ihn. Ich brachte ihm die Milch und er trank, bis ich (deswegen) froh war. | ||
| 1161 | Abu Humaid As-Sa`idiy, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Ich brachte dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, einen Becher Milch, darin eingeweichte Datteln, aber unbedeckt. Dazu sagte er: Sorge dafür, dass du ihn deckst, auch dann, wenn du darauf nur einen Baumast legen würdest. Abu Humaid fügte hinzu: Wahrlich gab er die Anweisung, dass nachts Deckel auf die Wasserbehälter gelegt werden sollen und dass die Türen nachts geschlossen werden sollen. | ||
| 1162 | Gabir Ibn `Abdillah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Als wir mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, waren, wollte er etwas trinken. Da sagte ein Mann: O Gesandter Allahs, dürfen wir dir kein Nabith (ein süßliches Getränk aus Datteln) anbieten? Da sagte er: Doch Der Mann ging eilig hinaus und holte einen Becher Nabith. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Du solltest ihn decken, auch wenn du darauf nur einen Baumast legen würdest. Und anschließend trank er. | ||
| 1163 | Gabir, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Deckt die Gefäße zu, legt die Deckel auf die Wassergefäße, schließt die Türen und löscht die (Öl-)Lampen aus; denn Satan kann kein zugedecktes Gefäß aufdecken, keine geschlossene Tür öffnen und keinen Deckel vom Gefäß abheben. Wenn aber einer von euch nichts anders kann, als dass er darauf nur einen Baumast legt und Allahs Namen gedenkt, dann soll er es tun. Es mag vorkommen, dass eine Maus (in die Öllampe verwickelt wird) und die Hausbewohner in Brand setzt. | ||
| 1164 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Lasset kein Feuer in euren Häusern brennen, wenn ihr schlafen geht! | ||
| 1165 | Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ein Haus in Medina brannte eines Nachts mit samt seinen Bewohnern nieder. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, das erfuhr, sagte er: Das Feuer ist wahrlich ein Feind für euch. Löscht es daher aus, wenn ihr schlafen geht. | ||
| 1166 | `Umar Ibn Abi Salama, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich war noch ein Jüngling unter der Oberhut des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und während des Essens ließ ich meine Hand auf der Essplatte ziellos wandern. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte dann zu mir: Du Jüngling, spreche den Namen Allahs, benutze deine Rechte beim Essen, und ißt das, was gerade vor dir ist. | ||
| 1167 | Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Wohlgefallen auf ihm, verbot, dass man direkt von dem Wasserschlauch trinkt. | ||
| 1168 | Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Ich gab dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Zamzam-Wasser zum Trinken. Da trank er es im Stehen. | ||
| 1169 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte, dreimal im Gefäß zu atmen. | ||
| 1170 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde Milch, das mit Wasser vermischt war, gereicht, während ein Wüstenaraber zu seiner rechten, und Abu Bakr zu seiner linken Seite standen. Der Prophet trank davon und gab dem Wüstenaraber weiter und sagte: Nach rechts weiterreichen! Und dann wieder nach rechts! | ||
| 1171 | Sahl Ibn Sa`d As-Sa`idiy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurde etwas zu trinken gereicht, während ein Jugendliche zu seiner rechten, und einige ältere Männer zu seiner linken Seite standen. Der Prophet sagte zum Jugendlichen: Erlaubst du es mir, dass ich es ihnen weitergebe? Und der Jugendliche sagte: O Nein, bei Allah, ich werde keinem anderen den Vorrang über meinen Anteil von dir geben. Da drückte es ihm der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in die Hände. | ||
| 1172 | Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn einer von euch gegessen hat, der soll seine Hand nicht abwichen, ohne sie vorher abzulecken oder ablecken zu lassen. | ||
| 1173 | Abu Mas`ud Al-Ansariy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ein Mann von den Ansar (den Helfern) namens Abu Schu`aib, der einen Diener, vom Beruf Fleischer, hatte, sah den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und merkte an seinem Gesicht, dass er hungrig war. Da sagte der Mann zu seinem Diener: Bereite für mich ein Essen zu, das für fünf Personen ausreicht, damit ich den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, als einen von den fünf, dazu einladen kann. Der Diener bereite für ihn das Essen zu, dann ging er zum Propheten und lud ihn als einen von den fünf ein. Es geschah, dass ihnen eine andere Person nachging. Als der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, vor der Tür stand, sagte er: Dieser Mann geht uns nach. Wenn du willst, erlaubst du ihm (, mit uns zu kommen,) und wenn du willst, lässt ihn gehen. Da sagte der Gastgeber: O Gesandter Allahs, ich erlaube es ihm. | ||
| 1174 | Gabir Ibn `Abdillah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Während der Graben ausgehoben wurde, fand ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sehr hungrig. Ich kehrte zu meiner Frau zurück und sagte ihr: Hast du etwas zum Essen? Ich fand den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sehr hungrig. Sie brachte einen Ledersack heraus, in dem ein Saa` (Maßeinheit) Gerste zu finden war. Wir hatten auch ein Hähnchen bei uns, das ich geschlachtet habe. Meine Frau aber mahlte und beendete ihre Arbeit gleichzeitig mit mir. Ich zerstückelte das Essen in einem irdenen Topf. Sie sagte mir: Stelle mich nicht bloß beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und seinen Begleitern!. Ich kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und flüsterte ihm folgendes ins Ohr: O Gesandter Allahs, wir schlachteten ein Hähnchen von uns und mahlten ein Saa` Gerste, das wir hatten. Demnach laden wir dich und eine Gruppe deiner Gefährten dazu ein. Da rief der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, laut und sagte: O ihr, Leute des Grabens! Gabir bereitete ein Gastmahl für euch. So kommt herbei!. Er sagte mir: Nehmt euren Topf vom Feuer nicht weg und backt euren Teig nicht, bevor ich komme!. Ich kam mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den anderen vorangehend, bis ich meine Frau erreichte. Sie sagte mir: Du wirst bloßgestellt werden. Ich erwiderte: Ich tat, was du mir gesagt hast. Ich brachte dem Gesandten Allahs unseren Teig und er spuckte darin aus und segnete ihn. Dann war es der irdene Topf, in dem er außpuckte und ihn segnete. Er sagte dann zu meiner Frau: Rufe eine andere Bäckerin, damit sie mit dir bäckt, und hole Suppe aus dem Topf heraus aber nimm ihn vom Feuer nicht weg! Der Überlieferer fügte hinzu: Die Gäste waren etwa eintausend. Bei Allah haben sie sich daran übergessen, bis sie sich davon entfernten und gingen weg. Trotzdem war unser Topf noch voll wie vorher, auch war das der Fall unseres Teiges, oder wie Ad-Dahaaq (ein anderer Überlieferer) sagte: Der Teig war so wie vorher, obwohl Laibe daraus schon gebacken wurden! | ||
| 1175 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Abu Talha sagte zu Umm Sulaim: Ich habe die Stimme des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gehört; sie ist schwach und man kann bei ihm merken, dass er hungrig ist. Hast du etwas für ihn? Sie erwiderte: Ja! Daraufhin brachte sie einige Fladenbrötchen aus Gerste, nahm ein Schleiertuch von ihr, wickelte darin das Brot ein, steckte es unter mein Oberkleid, gab mir ein Stück davon und schickte mich zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Ich begab mich mit dem Brot zu ihm. Da fand ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in der Moschee, zusammen mit anderen Menschen. Ich blieb bei ihnen stehen und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: Hat dich Abu Talha geschickt? Ich sagte: Ja! Er sagte: Mit dem Essen? Ich sagte: Ja! Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu denjenigen, die mit ihm waren: Steht auf! Da gingen er und ich den Menschen vor, bis ich bei Abu Talha ankam und ihm es mitteilte. Da sagte Abu Talha: Du Umm Sulaim, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ist mit den Menschen zu uns gekommen, und wir haben nichts, das wir ihnen zum Essen geben könnten! Sie sagte: Allah und Sein Gesandter wissen es besser! Da ging Abu Talha hinaus, um den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu empfangen. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, mit Abu Talha eintraten, sagte er: Bring her Umm Sulaim, was du hast! Sie gab ihm das Brot, und er ließ es in Stücke brechen. Und Umm Sulaim gab etwas Obstsaft hinzu, bis dies gut getränkt wurde. Dann sprach der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, was er nach dem Willen Allahs zu sprechen vermag. Anschließend sagte er: Laß zehn Leute eintreten! Da traten diese ein, aßen bis sie satt wurden und gingen hinaus. Danach sagte er: Laß zehn Leute eintreten! Da traten diese ein, aßen bis sie satt wurden und gingen hinaus. Danach sagte er: Laß noch zehn Leute eintreten! Da traten diese ein, bis alle Leute aßen und satt wurden. Diese waren insgesamt siebzig oder achtzig Mann. | ||
| 1176 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ein Schneider lud den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu einer Mahlzeit ein, die er vorbereitet hatte. Anas Ibn Malik fügte hinzu: Ich ging mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu dieser Mahlzeit. Der Schneider näherte dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Brot aus Gerste und Gemüsesuppe mit Fleischscheiben. Anas sagte weiter: Ich sah den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, dem Gemüse im ganzen Teller folgen. | ||
| 1777 | `Abdullah Ibn Ga`far, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich sah, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die grünen Gurken zusammen mit den ausgereiften Datteln aß. | ||
| 1178 | Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ich sah den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, eine Hocke machen und Datteln essen. | ||
| 1179 | Der Hadith von Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden Gabala Ibn Suhaim berichtete: Ibn Az-Zubair pflegte, uns Datteln zum Essen zu geben. Damals waren die Leute im Notstand. Wenn wir aßen, ging `Abdullah Ibn `Umar an uns vorbei und sagte: Esset die Datteln nicht paarweise; denn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot es uns, diese paarweise zu essen; es sei denn, dass derjenige seinen Bruder um eine diesbezügliche Erlaubnis bittet. | ||
| 1180 | Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wer an jedem Morgen sieben getrocknete Datteln von Medina ißt, dem kann kein Gift schaden, bis die Nacht anbricht. | ||
| 1181 | Sa`id Ibn Zaid Ibn `Amr Ibn Nufail, Allahs Wohlgefallen auf ihm berichtete: Ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: Trüffeln sind eine Art Mann (ein besonderes Nahrungsmittel, das Allah den Kindern Israel geschickt hat), und deren Saft ist ein Heilmittel für das Auge. | ||
| 1182 | Gabir Ibn `Abdillah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Wir waren zusammen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in Marri-z-Zahran, um Al-Kebath (eine Frucht in manchen Wüstensträuchen) zu ernten. Er sagte zu uns: Holt die dunklen davon! Da fragte einer: O Gesandter Allahs, hast du jemals Schafe gehütet? Der Prophet antwortete: Ja! Es gab keinen Propheten, der diese nicht gehütet hätte. | ||
| 1183 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Ein Mann kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: Ich bin sehr erschöpft! Da schickte der Prophet zu einer seiner Frauen. Sie sagte: Bei Dem, Der dich mit dem rechten Glauben entsandte, ich habe nichts anders als Wasser. Er schickte dann zu einer anderen, und sie gab eine gleiche Antwort. So schickte er zu anderer, bis alle die gleiche Antwort gaben, und zwar: Nein, bei Dem, der dich mit dem rechten Glauben entsandte, ich habe nichts anders als Wasser! Darauf sagte der Prophet: Wer nimmt diesen Mann für diese Nacht, auf dass Sich Allah seiner erbarmen möge? Da stand ein Mann von den Ansar (den Helfern) und sagte: Ich, o Gesandter Allahs! Dieser ging dann mit dem Gast nach Hause und sagte zu seiner Frau: Hast du etwas zum Essen? Sie sagte ihm: Ich habe nichts anderes, außer der Nahrung für die Kinder! Da sagte er zu ihr: Beschäftige die Kinder mit etwas! Und wenn unser Gast ins Haus eintritt, lösche die Öllampe und tue, als ob wir beim Essen wären! So saßen sie und der Gast aß. Am nächsten Morgen kam der Mann zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, der zu ihm sagte: Allah hat wahrlich deine Tat mit dem Gast wohlwollend gesehen! | ||
| 1184 | Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Wir waren einhundertunddreißig Leute beim Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und er sagte: Hat jemand von euch etwas zu Essen bei sich? Da meldete sich ein Mann, der ein Maß mit Mehl hatte. Der Prophet ließ dieses (zu Brot) kneten. In diesem Augenblick kam ein großer ungepflegter Mann von den Götzendienern mit einigen Schafen vorbei, die er vor sich trieb. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihm: sind diese zu verkaufen oder zu verschenken? Der Mann sagte: Nein! Sie sind nur zu verkaufen. Der Prophet kaufte dann ein Schaf von ihm, das gleich vorbereitet wurde und der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, veranlasste, dass die Leber gegrillt wurde. Ich schwöre bei Allah, dass es keinen von den einhundertdreißig Leuten gab, der sich nicht ein Stück von der Leber schnitt. Wer da anwesend war, dem hat der Prophet gegeben, und wer abwesend war, für den hat der Prophet ein Stück Leber beiseite aufgehoben. Er ließ davon zwei große Töpfe machen, und wir alle aßen davon, bis wir satt wurden. In den beiden Töpfen aber blieb noch etwas übrig, das ich auf den Rücken des Kamels geladen hatte. | ||
| 1185 | Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Die Leute von As-Suffa waren sehr arm. Aus diesem Grunde sagte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, eines Tages: Wer genug Essen für zwei Leute hat, soll noch einen dritten, einen dieser bedürftigen Menschen, speisen. Und wer für vier Leute hat, soll noch einem fünften und einem sechsten zu essen geben. Abu Bakr brachte drei dieser Leute mit zu uns nach Hause. Und der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm sogar zehn von ihnen mit zu sich. Bei uns waren an jenem Abend mein Vater und meine Mutter anwesend. (Es ist nicht sicher, ob der Überlieferer sagte: Ausserdem waren meine Frau und der Diener, der mein Haus und das Haus meines Vaters versorgte, anwesend.) Der Überlieferer fuhr fort: Abu Bakr begab sich zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, um bei ihm zu Abend zu essen. Anschließend ging er in die Moschee, um dort das Nachtgebet zu verrichten, und kehrte darauf wieder zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, zurück. erst spät in die Nacht kam er nach Hause. Seine Frau empfing ihn mit den Worten: Was hat dich so lange von deinen Gästen ferngehalten? Er fragte: Hast du ihnen denn das Abendessen nicht serviert? Sie erwiderte: Sie weigerten sich zu essen, bevor du da bist! Wir haben es ihnen angeboten, aber sie wollten nicht! Ich hörte dieses Gespräch mit an. Schnell entfernte ich mich, um mich zu verstecken! Aber schon schrie Abu Bakr mich an: O, du Narr! Er schimpfte und tobte. Dann sagte er: Eßt jetzt, und es möge euch nicht bekommen! Und ich schwöre bei Allah! Niemals werde ich diese Speise anrühren! Wir begannen mit dem Essen. Und ich schwöre bei Allah! Wir nahmen nicht einen Bissen von den Tellern, ohne dass ein größerer Bissen dazukam! Dies geschah so lange, bis alle gesättigt waren. Und mehr Essen war da als zuvor! Abu Bakr betrachtete erstaunt die Schüsseln. Wirklich, es war soviel Essen wie zu dem Zeitpunkt, als wir mit dem Essen begannen, oder sogar noch mehr! Abu Bakr wandte sich an seine Frau und fragte sie: O Schwester von Banu Firaas! Was passiert hier? Sie erwiderte: Wirklich, mein Liebling, jetzt ist es dreimal soviel wie vorher! Darauf aß auch Abu Bakr von den Speisen. Er sagte: Bestimmt war es ein Werk des Teufels! Er meinte damit seinen Schwur, das Essen nicht anzurühren. Er aß noch etwas und brachte die Speisen dann zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, wo sie bis Morgen aufbewahrt wurden. Zwischen uns und einigen Leuten gab es einen Vertrag hinsichtlich der Versorgung der Bedürftigen, der zu jener Zeit abgelaufen war. Zwölf Männer wurden bestimmt, denen jeweils einige Leute zugewiesen wurden- Allah weiss es am besten, wie viele Bedürftige jeweils auf einen dieser Männer kamen. Sie alle jedenfalls aßen von den Gerichten, die an jenem Abend übriggeblieben waren! So oder ähnlich berichtete der Überlieferer von diesem Ereignis. | ||
| 1186 | Abu Huraira, Allahs Segen und Heil auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Eine Mahlzeit für zwei Personen reicht aus für drei und eine Mahlzeit für drei Personen reicht aus für vier. (Die Zufriedenheit mit einer Nahrung hängt nicht nur von der Menge ab, sondern auch von der inneren Einstellung des Menschen und vom Segen, den Allah dazu gibt.) | ||
| 1187 | Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Der Ungläubige ißt mit sieben Mägen und der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen. | ||
| 1188 | Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen und der Ungläubige ißt mit sieben Mägen. | ||
| 1189 | Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat niemals eine Speise bemängelt. Wenn er diese mochte, aß er sie, und wenn er diese nicht mochte, ließ er sie stehen. |