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C2 | Die Rechte, derjenigen, die deiner Versorgung bedürfen |
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  18 Das Recht derjenigen, die deine Versorgung bedürfen durch Autorität ist, dass du wissen solltest, dass sie durch ihre Schwäche und deiner Stärke deiner Versorgung bedürfen. Daher ist es verpflichtend für dich, dass du sie gerecht behandelst und wie ein barmherziger Vater zu ihnen bist. Du solltest ihnen ihre Unwissenheit/Unachtsamkeit vergeben und nicht mit der Strafe eilen. Weiterhin solltest du Allah den Erhabenen danken, für die Macht, die Er dir über sie verliehen hat.  
  19 Das Recht derjenigen, die deiner Versorgung durch dein Wissen bedürfen, ist, dass du wissen solltest, dass Allah, der Erhabene, dich zum Versorger über sie gemacht hat durch dein (überlegenes) Wissen. Wenn du die Menschen gut lehrst und sie nicht schroff behandelst und sie nicht verärgerst, dann wird Allah deinen Lohn vermehren. Aber wenn du ihnen dein Wissen verschweigst (und nicht weitergibst), dann ist es Allahs Recht, dich vom Wissen und seinem Glanz zu trennen, und es ist (dann) Sein Recht, dass Er dich von den Herzen der Menschen entfernt (bzw. fallen lässt).  
  20 Das Recht deiner Ehefrau ist es, dass du wissen solltest, dass Er sie für dich zu einer Ruhe und Gemütlichkeit gemacht hat; du solltest dir bewusst sein, dass sie Allahs Gnade über dich ist, daher solltest du sie ehren und sie freundlich behandeln. Ihr Recht/Anspruch dir gegenüber ist viel verpflichtender, du musst sie mit Barmherzigkeit und Gnade behandeln, denn sie ist (wie ein) Gefangener, den du mit Kleidung und Nahrung versorgst. Wenn sie unachtsam (unwissend bei einer Gelegenheit) sein sollte, dann solltest du ihr vergeben.  
  21 Das Recht deines „Sklaven“ ist es, dass du dir bewusst sein solltest, dass dieser ein Geschöpf Allahs ist, der Sohn deines Vaters und Mutter, und dein Fleisch und Blut. Du besitzt ihn, aber du hast ihn nicht „gemacht“, Allah hat ihn „gemacht“. Weder hast du eines seiner Glieder erschaffen, noch stellst du ihm seine Versorgung zur Verfügung, im Gegenteil, Allah gibt die dafür ausreichende Menge (an Grundversorgung für dich und ihn). Dann hat Er ihn dir unterstellt, dir anvertraut und ihn bei dir hinterlassen, dass du ihn vielleicht mit dem Guten beschützt, welches Er dir gab. Daher behandele ihn freundlich, wie auch Allah gut zu dir ist. Wenn du ihn aber nicht magst, dann ersetze ihn, aber quäle nicht ein Geschöpf Gottes. Es gibt keine Stärke und Macht, außer in Gott (la 7awla wala quwata il abillah)