| 1 | Der schwerwiegendste Anspruch Gottes gegen dich ist, dass du Ihm dienst und anbetest, ohne Ihm etwas beizugesellen. Wenn du dies mit Hingabe tust, hat Er es für sich verpflichtend gemacht, deine diesseitigen und jenseitigen Belange und Bedürfnisse zu erfüllen. | ||
| 2 | Das Recht deiner Nafs gegen dich ist, dass du es in den Dienst Gottes stellst; dann gibst du deiner Zunge ihr Recht, deinem Gehör ihr Recht, deinem Sehvermögen sein Recht, deiner Hand ihr Recht, deinem Bein sein Recht, deinem Bauch sein Recht, deinem privaten Bereich sein Recht und suche darin Hilfe von Allah. | ||
| 3 | Das Recht deiner Zunge ist, dass du es für zu edel betrachtest, als dass du sie für Obszönes verwendest, so gewöhne sie an Gutes, meide es, sich in Dinge einzumischen die keinen Nutzen erbringen, zeige Freundlichkeit gegenüber den Menschen, und sprich Gutes über sie. | ||
| 4 | Das Recht deines Gehörs ist, dass du es von der Verleumdung und Nachrede reinigst und von dem, was du nicht hören darfst. | ||
| 5 | Das Recht deines Blickes ist, dass du ihn senkst bei unerlaubten Dingen und dass du stets aufmerksam bist, wenn du etwas anblickst. | ||
| 6 | Das Recht deiner Hand, ist dass du es nicht zu den unerlaubten und verbotenen Dingen ausstreckst. | ||
| 7 | Das Recht deiner beiden Beine ist, dass du nicht mit ihnen zu verbotenen Dingen gehst. Du kannst dem Stand auf der Brücke nicht entrinnen (Die Brücke über dem Feuer), du solltest daher sehen, dass deine Beine nicht ausrutschen und du so ins Feuer fällst (sinngemäß). | ||
| 8 | Das Recht deines Bauches ist, dass du es nicht zu einem Container für verbotene Dinge machst und dass du nicht über deiner Sättigung hinaus isst. | ||
| 9 | Das Recht deines privaten Bereichs ist, dass du es vor Unzucht und Anblicken schützt. |