| 962 | Abu Huraira(r) berichtete: Der Gesandte Allahs(s) hat gesagt: " Wenn ihr durch fruchtbare Gegenden reist, so gebt den Kamelen ihren bestimmten Anteil" am Boden, und wenn ihr durch die Dürre reist, dann eilt damit, und schont ihr Gehirn21, und wenn ihr übernachtet, meidet die ( Land-)Straßen, denn sie sind die Wege der Reittiere und Herberge für Reptilien und Ungeziefer." (Muslim) | ||
| 963 | Abu Qatäda(r) berichtete: Wenn der Gesandte Allahs(s) während einer Reise übernachten wollte, schlief er nachts auf seiner rechte Seite. Wenn es aber kurz vor Morgendämmerung war, legte er sich nieder, indem er sich auf seinen Ellbogen stützte und seinen Kopf auf seine Handfläche legte. Die Gelehrten meinen, er stützte sich auf den Ellbogen, um nicht im Schlaf zu versinken, und um zu vermeiden, dass das Morgengebet nicht rechtzeitig oder mit Verspätung verrichtet werden würde. | ||
| 964 | Anass(r) berichtete: Der Gesandte Allahs(s) hat gesagt: " Brecht beim Einbruch der Nacht auf, denn Land läßt sich nachts schneller durcheilen." (Abu Däwud mit einer guten Überlieferungskette) |
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| 965 | Abu Thallaba Al-Khuschaniy(r) berichtete: Die Leute waren gewohnt, sich beim Lagerplatz in den Schluchten und Tälern zu verteilen. Dann sagte der Gesandte Allahs(s) zu ihnen: "Eure Zerstreuung in diesen Schluchten ist (ein Werk) des Satans." Danach pflegten sie sich in jedem solcher Lager immer fest zusammenzuschließen. (Abu Däwud mit einer guten Überlieferungskette) |
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| 966 | Sahl ibn 'Amr, oder ibn Ar-Rabil ibn 'Amr Al-Ansäriy, bekannt mit dem Spitznamen Ibn Al-Hanzaliya, und einer der Gläubigen(r), die dem Propheten(s) die Treue in der Ridwan-Huldigung bei Hudaibiya gelobten, berichtete: Der Gesandte Allahs(s) ging an einem abgemagerten Kamel vorbei, da sagte er: "Fürchtet Allah! Kümmert euch um die Rechte dieser stummen Tiere; so pflegt sie gesund, sodass sie euch als Reit -oder Schlachttiere dienlich sind." (Abu Däwud, mit einer guten Überlieferungskette) |
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| 967 | Abu Ja'far 'Abdullah ibn Ja'far(r) berichtete: Eines Tages nahm mich an der Gesandte Allahs(s) hinter sich auf sein Reittier, und er vertraute mir ein Geheimnis an welches ich nicht ausplaudern werde. Es war ihm immer lieber, wenn er seine Notdurft verichten musste, sich hinter einer geeigneten Wand oder einer Palmeneinzäunung zu verbergen (laut der verkürzten Überlieferung Muslims) Al-Barqäni fügt hinzu: Er betrat die Palmeneinzäunung eines Anßäriy). Dort fand er ein Kamel, welches stöhnte und dessen Tränen flossen, als es den Gesandten Allahs(s) erblickte. Der Prophet(s) ging zu ihm, streichelte seinen Höcker und kraulte es hinter den Ohren, bis es sich beruhigte, dann fragte er: "Wem gehört dieses Kamel?" Ein junger Anßaariy trat vor und sagte: "Es ist meins, o Gesandter Allahs." Er(s) sagte: "Fürchtest du Allah nicht ob dieses Tieres, welches Allah dich besitzen ließ? Fürwahr klagt es bei mir, dass du es hungern lässt und es überbeanspruchst." (Abu Däwud als Version des Al-Barqäni) |
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| 968 | Anass(r) berichtete: Wenn wir zu einem Lagerplatz kamen, verrichteten wir keine Gebete, ehe wir unseren Tieren die Sättel und die Gestelle abgenommen hatten. (Abu Däwud, mit einer Überlieferung nach der Regel von Muslim) |