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.Sure 24 | Das Licht | Koran durchsuchen
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  1 (Dies ist) eine Sure, die wir hinabgesandt und für verbindlich erklärt (faradnaahaa), und in der wir klare Zeichen hinabgesandt haben. Vielleicht würdet ihr euch mahnen lassen.  
  2 Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen hundert Peitschenhiebe Und laßt euch im Hinblick darauf, daß es (bei dieser Strafverordnung) um die Religion Allahs geht (fie dieni llaahi), nicht von Mitleid mit ihnen erfassen, wenn (anders) ihr an Allah und den jüngsten Tag glaubt Und bei ihrer Bestrafung soll eine Gruppe der Gläubigen (als Zeugen) anwesend sein.  
  3 Und ein Mann, der Unzucht begangen hat, kann nur eine ebensolche oder eine heidnische Frau heiraten. Und eine Frau, die Unzucht begangen hat, kann (ihrerseits) nur von einem ebensolchen oder einem heidnischen Mann geheiratet werden. Für die (übrigen) Gläubigen ist dies verboten.  
  4 Und wenn welche (von euch) ehrbare Frauen (mit dem Vorwurf des Ehebruchs) in Verruf bringen und hierauf keine vier Zeugen (für die Wahrheit ihrer Aussage) beibringen, dann verabreicht ihnen achtzig Peitschenhiebe und nehmt nie (mehr) eine Zeugenaussage von ihnen an! Sie sind die (wahren) Frevler,  
  5 ausgenommen diejenigen, die danach umkehren und sich bessern. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.  
  6 Und wenn welche (von euch) ihre (eigenen) Gattinnen (mit dem Vorwurf des Ehebruchs) in Verruf bringen und nur sich selber als Zeugen (dafür haben), dann soll die Zeugenaussage eines solchen Ehegatten darin bestehen, daß er viermal vor Allah bezeugt, daß er die Wahrheit sagt,  
  7 und ein fünftes Mal, daß der Fluch Allahs über ihn kommen soll, wenn er lügt.  
  8 Und die betreffende Frau entgeht der Strafe (die auf Ehebruch steht), wenn sie viermal vor Allah bezeugt, daß er lügt,  
  9 und ein fünftes Mal, daß der Zorn Allahs über sie kommen soll, wenn er die Wahrheit sagt.  
  10 Und wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit über euch würde walten lassen, und wenn er nicht (so) gnädig (tauwaab) und weise wäre (wären diese Bestimmungen weniger mild ausgefallen).  
  11 Diejenigen, die die Lüge (von dem angeblichen Fehltritt der `Aa§ischa) vorgebracht haben, sind (nur) eine (kleine) Gruppe von euch. Ihr dürft nicht meinen, sie gereiche euch zum Nachteil. Sie gereicht euch vielmehr zum Vorteil (da nunmehr Klarheit geschaffen ist). Jedem einzelnen von ihnen wird das angerechnet, was er an Sünde begangen hat. Und der Haupttäter hat eine gewaltige Strafe zu erwarten.  
  12 "Warum haben denn, als ihr davon hörtet, die gläubigen Männer und Frauen nicht ihrerseits (gleich) eine gute Meinung (von `Aa§ischa) gehabt und gesagt: ""Das ist eine glatte Lüge""?"  
  13 Und warum haben sie nicht vier Zeugen (für die Wahrheit ihrer Aussage) beigebracht? Nachdem sie die (erforderlichen) Zeugen nicht beigebracht haben, gelten eben sie bei Allah als Lügner.  
  14 Und wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit im Diesseits und Jenseits über euch würde walten lassen, würdet ihr für euer Gerede eine gewaltige Strafe erleiden.  
  15 (Damals) als ihr es mit eurer Zungen übernahmt und ihr mit eurem Mund das ausspracht, wovon ihr kein Wissen hattet, und es für unwichtig hieltet, während es bei Allah schwer wiegt  
  16 "Warum habt ihr denn, als ihr davon hörtet, nicht gesagt: ""So etwas dürfen wir nicht aussprechen. Gepriesen seist du! Das ist eine gewaltige Verleumdung""?"  
  17 Allah ermahnt euch, nie wieder etwas Derartiges zu tun, wenn (anders) ihr gläubig seid.  
  18 Und Allah macht euch die Verse klar. Allah weiß Bescheid und ist weise.  
  19 Diejenigen, die wünschen, daß etwas Abscheuliches (das angeblich geschehen ist) unter den Gläubigen allgemein bekannt wird, haben eine schmerzhafte Strafe zu erwarten, (und zwar) im Diesseits und im Jenseits. Allah weiß Bescheid, ihr aber nicht.  
  20 Und wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit über euch würde walten lassen, und wenn er nicht (so) mitleidig und barmherzig wäre (wäre die Strafe für euer Gerede weniger mild ausgefallen).  
  21 Ihr Gläubigen Tretet nicht in die Fußtapfen des Satans Wenn einer in die Fußtapfen des Satans tritt, befiehlt er (ihm zu tun), was abscheulich und verwerflich ist. Wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit über euch würde walten lassen, wäre keiner von euch jemals (von Sünden) rein. Aber Allah erklärt für rein, wen er will. Allah hört und weiß (alles).  
  22 Und diejenigen von euch, die (mit Geld und Gut) begünstigt sind und über genügend Mittel verfügen, sollen nicht schwören, daß sie den Verwandten, den Armen und denen, die um Allahs willen ausgewandert sind, nichts (mehr) geben werden. Sie sollen (vielmehr) verzeihen und Nachsicht üben. Wünscht ihr denn nicht, daß (auch) Allah euch (eure eigenen Sünden) vergibt? Allah ist (ja) barmherzig und bereit zu vergeben. -  
  23 Diejenigen, die die ehrbaren (muhsanaat), (harmlos) unbedachten (? ghaafilaat), gläubigen Frauen (mit dem Vorwurf des Ehebruchs) in Verruf bringen, sind im Diesseits verflucht und (werden es ebenso) im Jenseits (sein). Und sie haben (dereinst) eine gewaltige Strafe zu erwarten,  
  24 am Tag (des Gerichts), da ihre Zunge, ihre Hände und ihre Füße gegen sie Zeugnis ablegen werden über das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben.  
  25 An jenem Tag wird Allah ihnen (alles) nach Gebühr voll heimzahlen, und sie werden erkennen, daß Allah die reine Wahrheit ist.  
  26 Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer zu schlechten Frauen. Und gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer zu guten Frauen. Und diese werden von den Verdächtigungen, die man (über sie) äußert, freigesprochen. Und sie haben (bei ihrem Herrn) Vergebung und vortrefflichen Unterhalt (rizq kariem) (zu erwarten).  
  27 Ihr Gläubigen Betretet keine anderen Häuser als die euren, bevor ihr nicht um Erlaubnis gebittet und ihre Bewohner gegrüßt habt. Das (zaalikum) ist besser für euch (als ungefragt einzutreten). (Es ist eine Vorschrift, die hiermit an euch ergeht.) Vielleicht würdet ihr euch mahnen lassen.  
  28 Und wenn ihr niemand darin antrefft, dann tretet nicht ein (Ihr dürft so lange nicht eintreten) bis man euch (ausdrücklich) Erlaubnis erteilt. Wenn man aber zu euch sagt, ihr sollt umkehren, müßt ihr umkehren. So haltet ihr euch am ehesten sittlich (und rein). Allah weiß Bescheid über das, was ihr tut.  
  29 Es ist (aber) keine Sünde für euch, Häuser zu betreten, die nicht (eigentlich) bewohnt sind, und in denen etwas ist, was benötigt (fiehaa mataa`un lakum). Allah weiß (gleichermaßen), was ihr kundgebt, und was ihr (in euch) verborgen haltet.  
  30 Sag den gläubigen Männern, sie sollen (statt jemandes anzustarren, lieber) ihre Augen niederschlagen, und ihre Keuschheit bewahren. So halten sie sich am ehesten sittlich (und rein). Allah ist wohl darüber unterrichtet, was sie tun.  
  31 Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen (statt jemanden anzustarren, lieber) ihre Augen niederschlagen, und ihre Keuschheit bewahren, den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht (normalerweise) sichtbar ist, ihren Schal sich über den (vom Halsausschnitt nach vorne heruntergehenden) Schlitz (des Kleides) ziehen und den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, niemandem offen zeigen, außer ihrem Mann, ihrem Vater, ihrem Schwiegervater, ihren Söhnen, ihren Stiefsöhnen, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und ihrer Schwestern, ihren Frauen, ihren Sklavinnen, den männlichen Bediensteten, die keinen Geschlechtstrieb (mehr) haben, und den Kindern, die noch nichts von weiblichen Geschlechtsteilen wissen. Und sie sollen nicht mit ihren Beinen aneinanderschlagen und damit auf den Schmuck aufmerksam machen, den sie (durch die Kleidung) verborgen (an ihnen) tragen. Und wendet euch allesamt (reumütig) wieder Allah zu, ihr Gläubigen Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen.  
  32 Und verheiratet diejenigen von euch, die (noch) ledig sind, und die Rechtschaffenen von euren Sklaven und Sklavinnen (min `ibaadikum wa-imaa§ikum) Wenn sie arm sind (und sich nicht zutrauen, eine Familie zu ernähren), wird Allah sie durch seine Huld reich machen. Er umfaßt (alles) und weiß Bescheid.  
  33 Und diejenigen, die es sich nicht leisten können zu heiraten, sollen so lange Enthaltsamkeit üben, bis Allah sie durch seine Huld reich macht. Und wenn welche von euren Sklaven einen Freibrief haben wollen, dann stellt ihnen einen solchen aus, falls ihr eine gute Meinung von ihnen habt, und gebt ihnen etwas von dem Vermögen Allahs, das er euch gegeben hat! Und zwingt nicht eure Sklavinnen (fatayaat), wenn sie ein ehrbares Leben führen wollen, zur Prostitution, um (auf diese Weise) den Glücksgütern (`arad) des diesseitigen Lebens nachzugehen Wenn (jedoch) jemand sie (wirklich dazu) zwingt, dann ist Allah gewiß nach ihrem erzwungenen Tun, barmherzig und bereit zu vergeben.  
  34 Wir haben doch Verse zu euch hinabgesandt, die (alles) deutlich machen, und ein Beispiel (aus der Geschichte) derer, die vor euch dahingegangen sind, und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen.  
  35 Allah ist das Licht von Himmel und Erde. Sein Licht ist einer Nische zu vergleichen, mit einer Lampe darin. Die Lampe ist von Glas umgeben, das (so blank) ist, wie wenn es ein funkelnder Stern wäre. Sie brennt (mit Öl) von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, der weder östlich noch westlich ist, und dessen Öl fast schon hell gibt, (noch) ohne daß (überhaupt) Feuer darangekommen ist, - Licht über Licht. Allah führt seinem Licht zu, wen er will. Und er prägt den Menschen die Gleichnisse. Allah weiß über alles Bescheid.  
  36 (Es ist) in Häusern, hinsichtlich derer Allah die Erlaubnis gegeben hat, daß man sie errichtet, und daß sein Name darin erwähnt wird. Es preisen ihn darin morgens und abends  
  37 Männer, die sich weder durch Ware (tidschaara) noch durch ein Kaufgeschäft (bai`) davon ablenken lassen, Allahs zu gedenken, das Gebet (salaat) zu verrichten und die Almosensteuer (zakaat) zu geben, und die einen Tag fürchten (yakhaafuuna), an dem (den Menschen) Herz und Gesicht umgekehrt werden (so daß ihnen der Verstand stillsteht und Hören und Sehen vergeht).  
  38 (Das alles wird ihnen gutgeschrieben) damit Allah ihnen (dereinst) ihre besten Taten vergelte (ohne ihre schlechten Taten anzurechnen) und (ihnen darüber hinaus) von seiner Huld noch mehr gebe. Allah beschert, wem er will, (Gutes) ohne abzurechnen.  
  39 Die Handlungen der Ungläubigen sind dagegen wie eine Luftspiegelung in einer Ebene. Wenn einer (unterwegs ist und) unter Durst leidet, hält er es für Wasser. Wenn er aber schließlich hinkommt (und trinken will), findet er, daß es (überhaupt) nichts ist. Und er findet (statt dessen) Allah vor (der seinem Leben ein Ende setzt). Und der rechnet ihm alles voll an. Er ist schnell im Abrechnen.  
  40 Oder (die Handlungen der Ungläubigen sind) wie Finsternis in einem abgrundtiefen Meer, das von einer Woge bedeckt wird, über der eine (weitere) Woge liegt, und über der (auch noch) eine Wolke liegt, - eine Finsternis über der anderen: Wenn man seine Hand ausstreckt, kann man sie (vor Dunkelheit) kaum sehen. Wem Allah kein Licht verschafft, der hat (überhaupt) keines.  
  41 Hast du denn nicht gesehen, daß Allah (alle Wesen) preisen, die im Himmel und auf Erden sind, ebenso die Vögel (wenn sie) im Schwebeflug (saaffaatin) (die Flügel ausgebreitet halten)? Jedes (Wesen) weiß, wie es (seiner Art entsprechend) zu beten und (Allah) zu preisen hat (kullun qad `alima salaatahuu wa-tasbiehahuu). Allah weiß Bescheid über das, was sie tun.  
  42 Und Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Bei ihm wird es (schließlich alles) enden.  
  43 Hast du denn nicht gesehen, daß Allah (einzelne) Wolken dahertreibt, sie hierauf (zu einer geschlossenen Wolkendecke) vereinigt und hierauf zu (sich türmenden) Haufen macht? Dann siehst du den Platzregen (wadq) dazwischen herauskommen. Und er läßt vom Himmel (wahre) Berge (von Wolken) herabkommen, mit Hagel darin, und trifft damit, wen er will, und wendet es ab, von wem er will. Das Aufleuchten der Blitze nimmt (den Menschen, die ein solches Gewitter erleben) beinahe das Gesicht (so daß sie nichts anderes mehr wahrzunehmen vermögen).  
  44 Allah läßt Tag und Nacht einander ablösen. Das ist ein Grund zum Nachdenken (`ibra) für diejenigen, die Einsicht haben.  
  45 Und er hat jede Art von Getier aus Wasser geschaffen. Die einen davon bewegen sich auf ihrem Bauch, andere auf zwei, (wieder) andere auf vier Beinen. Allah schafft, was er will, und hat zu allem die Macht.  
  46 Wir haben doch Verse hinabgesandt, die (alles) deutlich machen. Allah führt, wen er will, auf einen geraden Weg.  
  47 "Und sie sagen: ""Wir glauben an Allah und an den Gesandten und sind bereit zu gehorchen"". Hierauf, nachdem sie dies erklärt haben, kehrt ein Teil von ihnen den Rücken. Sie kann man nicht als (wirklich) Gläubige bezeichnen."  
  48 Wenn sie zu Allah und seinem Gesandten gerufen werden, damit dieser (strittige Fragen) zwischen ihnen entscheide, wendet sich gleich ein Teil von ihnen ab.  
  49 Und (nur) wenn (in einer Streitsache) das Recht (von vornherein) auf ihrer Seite ist (und ihnen zuerkannt wird), kommen sie zu ihm, bereit sich (seinem Spruch) zu fügen.  
  50 Haben sie etwa eine Krankheit in ihrem Herzen, oder hegen sie Zweifel, oder fürchten sie, Allah und sein Gesandter würde ihnen Unrecht tun? Nein (Eben) sie sind die (wahren) Frevler.  
  51 "Wenn (dagegen) die Gläubigen zu Allah und seinem Gesandten gerufen werden, damit dieser (strittige Fragen) zwischen ihnen entscheide, sagen sie nichts anderes als: ""Wir hören und gehorchen"". Ihnen wird es wohl ergehen."  
  52 Diejenigen, die Allah und seinem Gesandten gehorchen und Allah fürchten und sich vor ihm in acht nehmen (yattaqhi), sind es, die (im Paradies) das große Glück gewinnen.  
  53 Und sie haben bei Allah hoch und heilig geschworen, sie würden, wenn du es ihnen befiehlst, (mit dir) ausziehen. Sag: Schwöret nicht Geziemender Gehorsam (taa`atun ma`ruufatun) (wird von euch verlangt, nicht mehr). Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut.  
  54 Sag: Gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten Wenn ihr euch abwendet (ist das eure Sache). Er hat nur für das aufzukommen, was ihm aufgetragen ist, und ihr habt für das aufzukommen, was euch aufgetragen ist. Wenn ihr ihm aber gehorchet, seid ihr rechtgeleitet. Der Gesandte hat nur die Botschaft deutlich auszurichten.  
  55 Allah hat denjenigen von euch, die glauben und tun, was recht ist, versprochen, daß er sie (der jetzt lebenden Generation) auf der Erde nachfolgen lassen wird, so wie er diejenigen, die vor ihnen lebten, (seinerzeit einer früheren Generation) hat nachfolgen lassen, und daß er ihnen ihre Religion, die er für sie gut gefunden hat, (überall) zur Geltung bringen, und daß er sie (selber), nachdem sie in Furcht gelebt haben, in den Zustand der Sicherheit versetzen wird. Sie dienen mir (allein) und gesellen mir nichts (als Teilhaber an meiner Göttlichkeit) bei. Diejenigen aber, die nachträglich (ba`da zaalika) (immer noch) ungläubig sind, sind die (wahren) Frevler.  
  56 Und verrichtet das Gebet (salaat), gebt die Almosensteuer (zakaat) und gehorchet dem Gesandten Vielleicht werdet ihr (dann) Erbarmen finden.  
  57 Du darfst ja nicht meinen, daß diejenigen, die ungläubig sind, sich auf der Erde (unserem Zugriff) entziehen können. Das Höllenfeuer wird sie (dereinst) aufnehmen - ein schlimmes Ende  
  58 Ihr Gläubigen Eure Sklaven und diejenigen von euch, die noch nicht den Zustand der Pubertät erreicht haben, sollen zu drei Tageszeiten um Erlaubnis fragen (wenn sie zu euch hereinkommen wollen): vor dem Frühgebet, wenn ihr um die Mittagszeit eure Kleider ablegt, und nach dem Gebet am späten Abend. (Das sind) drei (Zeiten, in denen) Geschlechtsteile von euch (zu sehen sein können). Außerhalb von ihnen ist es weder für euch noch für sie eine Sünde, wenn ihr (uneingeschränkt) untereinander umhergeht. So macht Allah euch die Verse klar. Er weiß Bescheid und ist weise.  
  59 Und wenn die Kinder von euch (Muslimen) den Zustand der Pubertät erreicht haben, dann sollen sie (beim Betreten einer Wohnung) um Erlaubnis fragen, gerade so wie die, die vor ihnen um Erlaubnis gebetet haben. So macht Allah euch seine Verse klar. Er weiß Bescheid und ist weise.  
  60 Und für diejenigen Frauen, die alt geworden sind und nicht (mehr) darauf rechnen können, zu heiraten, ist es keine Sünde, wenn sie ihre Kleider ablegen, soweit sie sich (dabei) nicht mit Schmuck herausputzen. Es ist aber besser für sie, sie verzichten darauf (sich in dieser Hinsicht Freiheiten zu erlauben). Allah hört und weiß (alles).  
  61 Kein Vorwurf trifft den Blinden, noch trifft ein Vorwurf den Krüppel, kein Vorwurf trifft den Kranken oder euch selbst, wenn ihr (miteinander) in eurem (eigenen) Haus, im Haus eures Vaters oder eurer Mutter, im Haus eines Bruders oder einer Schwester von euch, im Haus eures Vaterbrüders oder eurer Vaterschwester, im Haus eures Mutterbruders oder eurer Mutterschwester oder (in einem Haus) zu dem ihr den Schlüssel besitzt, oder (im Haus) eures Freundes eine Mahlzeit einnehmt. Es ist keine Sünde für euch, wenn ihr (dabei) gemeinsam oder (wenn ihr) getrennt eßt. Und wenn ihr ein (solches) Haus betretet, dann sprecht über euch selber einen gesegneten guten Gruß aus, der (in seinem Wortlaut) von Allah kommt (min `indi llaahi) So macht Allah euch die Verse klar. Vielleicht würdet ihr verständig sein.  
  62 Die (wahren) Gläubigen sind diejenigen, die an Allah und seinen Gesandten glauben und, wenn sie mit ihm zusammen eine gemeinsame Sache betreiben, nicht weggehen, ohne ihn vorher um Dispens zu bitten. Diejenigen, die dich um Dispens bitten (und nicht eigenmächtig weggehen), sind es, die (wirklich) an Allah und seinen Gesandten glauben. Und wenn sie dich wegen irgendeiner Angelegenheit, die sie (für sich persönlich) zu erledigen haben (li-ba`di scha§nihim), um Dispens bitten, dann gib, wem von ihnen du willst, Dispens, und bitte Allah für sie um Vergebung Er ist barmherzig und bereit zu vergeben.  
  63 Einen Aufruf des Gesandten (zu einer gemeinsamen Sache) dürft ihr unter euch nicht (nur) so bewerten, wie wenn einer von euch einen anderen (zur Beteiligung an einer persönlichen Angelegenheit) aufruft. Allah kennt schon diejenigen von euch, die sich wegstehlen, indem sie sich verstecken. So mögen sich, die sich seinem Befehl widersetzen (allaziena yukhaalifuuna `an amrihie), (davor) hüten, daß nicht eine Prüfung (fitna) oder eine schmerzhafte Strafe über sie kommt.  
  64 Gehört nicht (alles), was im Himmel und auf Erden ist, Allah? Er kennt schon den Zustand, in dem ihr euch befindet. Und am Tag, da sie (zum Gericht) zu ihm zurückgebracht werden, wird er ihnen dann Kunde geben über das, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Allah weiß über alles Bescheid.