| 1 | Er zog die Stirne kraus und wandte sich ab, | ||
| 2 | (darüber unwillig) daß der Blinde zu ihm kam. | ||
| 3 | Aber wer weiß, vielleicht will er sich (von seinem bisherigen sündigen Leben) reinigen (yazzakkaa) | ||
| 4 | oder (solange es noch Zeit dazu ist) sich mahnen lassen, so daß ihm die Mahnung nützt? | ||
| 5 | Wenn einer (auf Grund seines Ansehens und Reichtums) selbstherrlich auftritt (istaghnaa), | ||
| 6 | kommst du ihm bereitwillig entgegen (tasaddaa), | ||
| 7 | ohne dir etwas daraus zu machen, daß er sich nicht reinigen will (wa-maa `alaika allaa yazzakkaa). | ||
| 8 | Wenn dagegen einer (voll guten Willens) zu dir gelaufen kommt | ||
| 9 | und dabei gottesfürchtig ist, | ||
| 10 | kümmerst du dich nicht um ihn (fa-anta`anhu talahhaa). | ||
| 11 | Nein! Es ist eine Erinnerung (was hier verkündet wird). | ||
| 12 | Wer will, denkt an ihn. | ||
| 13 | (Er befindet sich in der Urschrift bei Allah) auf Blättern, die in Ehren gehalten werden, | ||
| 14 | (hoch) emporgehoben und (von jeder Befleckung) rein sind, | ||
| 15 | in den Händen von Schreibern, | ||
| 16 | vornehm(en) und fromm(en Engeln). | ||
| 17 | Der verfluchte Mensch! Wie undankbar ist er! | ||
| 18 | Aus was hat Allah ihn (denn) geschaffen? | ||
| 19 | Aus einem Tropfen (Sperma) hat er ihn geschaffen. Und er setzte ihm sein Maß und Ziel (für den Aufenthalt im Mutterleib) (fa-qaddarahuu). | ||
| 20 | Hierauf machte er (ihm) (bei der Geburt) den Weg (ins Dasein) leicht. | ||
| 21 | Hierauf läßt er ihn sterben und bringt ihn ins Grab. | ||
| 22 | Hierauf erweckt er ihn, wann er will (zu neuem Leben). | ||
| 23 | Nein! Der Mensch hat (am Ende seines Lebens) noch nicht ausgeführt, was Allah ihm befohlen hat. | ||
| 24 | Der Mensch möge doch (einmal) sein Augenmerk auf seine Nahrung richten (und überlegen, wie sie zustandekommt), | ||
| 25 | (nämlich) daß wir das Wasser in Strömen (vom Himmel) herabkommen lassen | ||
| 26 | und hierauf die Erde überall aufspalten | ||
| 27 | und Korn auf ihr wachsen lassen, | ||
| 28 | (dazu) Weinstöcke und Futterpflanzen (? qadb), | ||
| 29 | Ölbäume und Palmen, | ||
| 30 | dicht bewachsene Gärten (hadaa§iq ghulb), | ||
| 31 | Früchte (aller Art) und Futter (? abb), | ||
| 32 | (dies alles) euch und eurem Vieh zu Nutz (und Frommen). | ||
| 33 | Wenn dann (schließlich) die (mit ihrem Tosen) ohrenbetäubende (Stunde des Gerichts) (as-saakhkha) kommt, | ||
| 34 | am Tag, da der Mann vor seinem Bruder flieht, | ||
| 35 | seiner Mutter und seinem Vater, | ||
| 36 | seiner Ehegefährtin und seinen Söhnen - | ||
| 37 | an jenem Tag ist (nämlich) ein jeder von ihnen vollauf mit seiner (eigenen) Angelegenheit beschäftigt -, | ||
| 38 | an jenem Tag wird es strahlende Gesichter geben, | ||
| 39 | die lachen und fröhlich sind, | ||
| 40 | und andere, die mit (einer) Staub(schicht) bedeckt sind, | ||
| 41 | und auf denen eine Trübung (qatara) liegt. | ||
| 42 | Das sind die Ungläubigen und Sünder. |