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.Sure 13 | Der Donner | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Alif Lám Mím Rá. Das sind die Verse des Buches. Und was zu dir von deinem Herrn hinabgesandt ward, es ist die Wahrheit. Jedoch die meisten Menschen glauben nicht. §lmr (alif laam miem raa§). Dies sind die Verse der Schrift. Und was (als Offenbarung) von deinem Herrn zu dir herabgesandt ist, ist die Wahrheit. Aber die meisten Menschen glauben nicht. Alif Lam Mim Ra§. Das sind die Verse des Buches. Und was dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, ist die Wahrheit. Jedoch die meisten Menschen glauben nicht. Alif, Lâm, Mîm, Râ§. Dies sind die Verse des Buches. Die Offenbarung, die dir herabgesandt wurde, ist die Wahrheit. Doch die meisten Menschen glauben nicht.  
  2 Allah ist es, Der die Himmel erhöht hat ohne Stützpfeiler, die ihr sehen könnt. Dann setzte Er Sich auf den Thron. Und Er zwang Sonne und Mond in Dienstbarkeit; jedes läuft seine Bahn zum vorgezeichneten Ziel. Er ordnet alle Dinge. Er macht die Zeichen deutlich klar, auf daß ihr an die Begegnung mit eurem Herrn fest glauben möchtet. Allah ist es, der die Himmel, ohne daß ihr (irgendwelche) Stützen sehen würdet, emporgehoben und sich daraufhin auf dem Thron zurechtgesetzt hat (um die Welt zu regieren). Und er hat die Sonne und den Mond in den Dienst (der Menschen) gestellt - jedes (der beiden Gestirne) läuft (seine Bahn) auf eine bestimmte Frist. Er dirigiert (von seinem Thron aus) den Logos (amr). Er setzt die Zeichen auseinander. Vielleicht würdet ihr euch davon überzeugen lassen, daß ihr (dereinst) eurem Herrn begegnen werdet. Allah ist es, Der die Himmel, die ihr sehen könnt, ohne Stützpfeiler emporgehoben hat. Dann herrschte Er über Sein Reich. Und Er machte (Sich) Sonne und Mond dienstbar; jedes (Gestirn) läuft seine Bahn in einer vorgezeichneten Frist. Er bestimmt alle Dinge. Er macht die Zeichen deutlich, auf daß ihr an die Begegnung mit eurem Herrn fest glauben möget. Gott ist der Schöpfer, Der die Himmel ohne sichtbare Säulen hochgehoben hat und dann die höchste Allmacht ausübte. Er verfügt über Sonne und Mond, die für eine bestimmte Zeit im Umlauf sind. Er verfügt über alles und legt die Zeichen deutlich dar, auf daß ihr unerschütterlich daran glaubt, Gott im Jenseits zu begegnen.  
  3 Und Er ist es, Der die Erde ausbreitete und Berge und Flüsse in ihr gründete. Und Früchte aller Art schuf Er auf ihr, ein Paar von jeder. Er läßt die Nacht den Tag bedecken. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein nachdenkendes Volk. Und er ist es, der die Erde (wie einen Teppich) ausgebreitet und auf ihr feststehende (Berge) und Flüsse gemacht hat. Und von allen Früchten hat er auf ihr ein Paar gemacht. Und er läßt die Nacht über den Tag kommen. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken. Und Er ist es, Der die Erde ausdehnte und feststehende Berge und Flüsse in ihr gründete. Und Er schuf auf ihr Früchte aller Art, ein Paar von jeder (Art). Er läßt die Nacht den Tag bedecken. Wahrlich, hierin liegen Zeichen für ein nachdenkendes Volk. Er ist es, Der die Erde ausdehnte und darauf Berge und Flüsse schuf. Alle Früchte erschuf Er paarweise. Die Nacht läßt Er den Tag bedecken. Darin liegen Zeichen für Menschen, die nachdenken können.  
  4 Und auf der Erde sind dicht beieinander (verschiedene) Landstriche und Rebengärten und Kornfelder und Dattelpalmen, aus einer Wurzel zusammen erwachsend und andere nicht so erwachsend; mit dem nämlichen Wasser sind sie getränkt, dennoch lassen Wir die einen von ihnen die andern übertreffen an Frucht. Hierin sind wahrlich Zeichen für ein verstehendes Volk. Und auf der Erde gibt es in (unmittelbarer) Nachbarschaft voneinander Landstrecken (unterschiedlicher Art) (qita`un mutadschaawiraatun), und Gärten mit Weinstöcken, und (es gibt auf ihr) Getreide und Palmen mit Doppel- und mit Einzelstämmen (aus einer einzigen Wurzel), (alles) bewässert mit ein und demselben Wasser. Und wir zeichnen die einen von ihnen vor den anderen im Fruchtertrag (? ukul) aus. Darin liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben. Und auf der Erde liegen dicht beieinander Landstriche und Gärten von Weinstöcken, Kornfeldern und Dattelpalmen, die auf Doppel- und auf Einzelstämmen aus einer Wurzel wachsen; sie werden mit demselben Wasser getränkt, dennoch lassen Wir die einen von ihnen die anderen an Frucht übertreffen. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein verständiges Volk. Auf der Erde gibt es Gebiete, die nebeneinander liegen und doch verschieden sind. Und es gibt Gärten mit Reben, Getreide und ein- oder zweistämmigen Palmen, die vom gleichen Wasser versorgt werden. Und doch ziehen Wir die eine Frucht der anderen im Geschmack vor. Darin liegen Zeichen für Menschen, die sich des Verstandes bedienen.  
  5 Wenn du dich wunderst, so ist wunderbar fürwahr ihre Rede: "Wie! wenn wir zu Staub geworden sind, sollen wir dann in einer Neuschöpfung sein?" Diese sind es, die ihrem Herrn den Glauben versagen, und diese sind es, die Fesseln um ihren Hals haben werden, und sie werden die Bewohner des Feuers sein, darin müssen sie bleiben. "Wenn du dich (schon über die Ungläubigen) wunderst, so hat man (in der Tat) Grund, sich darüber zu wundern, daß sie sagen: ""Sollen wir etwa, wenn wir (erst einmal gestorben und zu) Erde (geworden) sind, in einer neuen Schöpfung (wieder am Leben) sein?"" Das sind diejenigen, die an ihren Herrn nicht glauben. Die haben (dereinst die Hände in) Fesseln an ihrem Hals (al-aghlaalu fìe a`naaqihim). Und sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen." "Wenn du dich wunderst, so ist ihre Rede wunderlich: ""Wie? Wenn wir zu Staub geworden sind, dann sollen wir in einer Neuschöpfung sein?"" Diese sind es, die ihrem Herrn den Glauben versagen, und diese sind es, die Fesseln um ihren Hals haben werden; und sie werden die Bewohner des Feuers sein, darin werden sie auf ewig bleiben." Wenn du dich wundern solltest, so wundere dich über ihre Aussage: "Wenn wir nach dem Tod zu Staub geworden sind, werden wir etwa erneut ins Leben gerufen werden?" Das sind die Ungläubigen, die ihren Herrn leugnen. Sie sind die Verirrten, deren Verstand wie gefesselt ist. Sie gehören in die Hölle, in der sie ewig bleiben werden.  
  6 Sie werden dich eher die Strafe als die Wohltat beschleunigen heißen, obwohl (schon) vor ihnen beispielgebende Bestrafungen erfolgt sind. Wahrlich, dein Herr ist voll Verzeihung für die Menschheit, trotz ihres Missetuns, und siehe, dein Herr ist streng im angemessenen Bestrafen. Sie wollen das Schlechte vor dem Guten eilends von dir haben (indem sie von dir verlangen, du sollest deine Drohung mit dem Gericht wahr machen). Dabei hat es doch schon vor ihnen Fälle gegeben, in denen (von Allah) exemplarische Strafen verhängt wurden (wa-qad khalat min qablihimu l-mathulaatu). Dein Herr ist (zwar immer) bereit, den Menschen trotz ihrer Frevelhaftigkeit zu vergeben. Aber er verhängt (auch) schwere Strafen. Sie werden dich eher die Strafe als die Wohltat beschleunigen heißen, obwohl vor ihnen beispielgebende Bestrafungen erfolgt sind. Wahrlich, dein Herr ist immer bereit, den Menschen zu vergeben, trotz ihrer Missetaten, und siehe, dein Herr ist streng im Strafen. Sie wollen von dir, daß du ihnen Gottes Strafe anstatt Gottes Huld beschwörst, obwohl schon beispielhafte Strafen erfolgt sind. Dein Herr vergibt den Menschen das Unrecht, wenn sie Reue zeigen, und Er bestraft die Ungläubigen schwer, die auf dem Irrtum beharren.  
  7 Die nicht glauben, sprechen: "Warum ward nicht ein Zeichen herabgesandt zu ihm von seinem Herrn?" Du bist nur ein Warner. Und ein Führer ward jedem Volk. "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Warum ist (denn) auf ihn (zur Bestätigung seiner Sendung) kein Zeichen von seinem Herrn herabgesandt worden?"" Du bist (aber) nur ein Warner. Und jedes Volk hat einen (solchen, von Allah gesandten) Führer (haadin)." "Und diejenigen, die nicht glauben, sagen: ""Warum wurde kein Zeichen von seinem Herrn zu ihm herabgesandt?"" Du bist nur ein Warner. Und für jedes Volk wird ein Führer (eingesetzt)." Die Ungläubigen sagen: "Warum ist auf ihn kein wunderbares Zeichen herabgesandt worden?" Du bist nur ein Warner. Jedem Volk haben Wir einen Gesandten bestimmt, der es rechtleitet.  
  8 Allah weiß, was jedes Weib trägt und was der Mutterschoß geringer werden und was er zunehmen läßt. Und bei Ihm hat jedes Ding ein Maß. Allah weiß, was jedes weibliche Wesen (als Frucht des Leibes in sich) trägt, und (er weiß) wenn der Leib (der werdenden Mütter an Umfang) abnimmt (? taghiedu), und wenn er zunimmt. Alles hat bei ihm sein Maß (und Ziel). Allah weiß, was jedes weibliche Wesen trägt, und wann der Mutterschoß abnimmt und wann er zunimmt. Und bei Ihm geschehen alle Dinge nach Maß. Gott weiß, was jede Schwangere unter dem Herzen trägt und wie jede Gebärmutter ab- und zunimmt. Alles erfolgt gemäß Gottes Verfügung nach genauem Maß.  
  9 Der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Große, der Erhabenste! (Er ist es) der über das, was verborgen, und was allgemein bekannt ist (schahaada), Bescheid weiß, und der groß und erhaben ist. (Er ist) der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Große, der Erhabenste! Gott ist der Allwissende, der um das Verborgene und das Sichtbare weiß. Er ist unermeßlich groß und erhaben.  
  10 Der unter euch das Wort verhehlt und der es offen ausspricht, sind gleich (vor Ihm); und (ebenso) der sich in der Nacht verbirgt und der am Tage offen hervortritt. Es ist gleich, ob einer von euch etwas im geheimen sagt, oder ob er es laut äußert, und ob einer sich bei Nacht versteckt hält oder bei Tag (offen) umhergeht. Diejenigen, die unter euch das Wort verhehlen und die es offen aussprechen, sind (vor Ihm) gleich; so wie die, die sich in der Nacht verbergen und die am Tag offen hervortreten. Ob ihr etwas geheimhaltet oder äußert, euch in der dunklen Nacht versteckt oder euch am hellen Tag zeigt - Er weiß alles, was ihr denkt, sagt und tut.  
  11 Für ihn (den Gesandten) ist eine Schar (von Engeln) vor ihm und hinter ihm; sie behüten ihn auf Allahs Geheiß. Gewiß, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist. Und wenn Allah ein Volk zu bestrafen wünscht, so gibt es dagegen keine Abwehr, noch haben sie einen Helfer außer Ihm. Er (der Gesandte) hat Beschützer (mu`aqqibaatun) vor und hinter sich, die ihn auf Allahs Geheiß (min amri llaahi) behüten. Allah verändert nichts an einem Volk, solange sie nicht (ihrerseits) verändern, was sie an sich haben. Aber wenn Allah mit einem Volk Böses vorhat, läßt es sich nicht mehr abwenden. Und sie haben außer ihm keinen Helfer (waalin). Er (der Gesandte) hat Beschützer vor und hinter sich; sie behüten ihn auf Allahs Geheiß. Gewiß, Allah ändert die Lage eines Volkes nicht, ehe sie (die Leute) nicht selbst das ändern, was in ihren Herzen ist. Und wenn Allah einem Volk etwas Übles zufügen will, so gibt es dagegen keine Abwehr, und sie haben keinen Helfer außer Ihm. Er hat eine Reihe von Engeln, die jeden gemäß Gottes Verfügung von vorn und von hinten beschützen. Gott verändert den Zustand eines Volkes nicht eher, bis die Menschen ihren Zustand selbst geändert haben. Wenn Gott ein Volk heimsuchen will, kann sich Ihm niemand widersetzen, und außer Ihm haben sie keinen Beschützer.  
  12 Er ist es, Der euch den Blitz zeigt, Furcht und Hoffnung einzuflößen, und Er läßt die schweren Wolken aufsteigen. Er ist es, der euch (wenn es gewittert) den Blitz sehen läßt. (Dann seid ihr) in Furcht (vom Blitz erschlagen oder sonstwie geschädigt zu werden) und (zugleich) in Verlangen (nach dem Regen, den das Gewitter mit sich zu bringen pflegt). Und er läßt schweres Gewölk entstehen. Er ist es, Der euch den Blitz in Furcht und Hoffnung sehen läßt; und Er läßt die schweren Wolken aufsteigen. Er ist es, Der euch den Blitz sehen läßt, Der in euch Furcht und Verlangen nach Regen erweckt und Der die regenträchtigen Wolken schafft.  
  13 Und der Donner verherrlicht Ihn mit Seiner Lobpreisung und (also) die Engel in Ehrfurcht vor Ihm. Er sendet die Donnerschläge und trifft damit, wen Er will; doch streiten sie über Allah, während Er streng im Strafen ist. Und der Donner lobpreist ihn (yusabbihu bi-hamdihie), und (desgleichen) die Engel, aus Furcht vor ihm. Er schickt die (Blitze und) Donnerschläge (sawaa`iq) und trifft damit, wen er will. Dabei streiten sie über Allah, wo er (sich doch so gewaltig zeigt und) voller Tücke ist (wa-huwa schadiedu l-mihaali). Und der Donner lobpreist Seine Herrlichkeit; und (genauso lobpreisen) Ihn die Engel in Ehrfurcht. Und Er sendet die Blitzschläge und trifft damit, wen Er will; doch streiten sie über Allah, während Er streng in der Vergeltung ist. Der Donner huldigt ihm in Dankbarkeit, und die Engel huldigen Ihm in Ehrfurcht. Er schickt den Blitz und trifft damit, wen Er will. Und trotzdem streiten sie über Gott, Dessen Macht unermeßlich ist.  
  14 Ihm gebührt das wahre Gebet. Und jene, die sie statt Ihn anrufen, geben ihnen kein Gehör; (sie sind) wie jener, der seine beiden Hände nach Wasser ausstreckt, damit es seinen Mund erreiche, doch es erreicht ihn nicht. Und das Gebet der Ungläubigen ist bloß ein verschvwendetes Ding. Das wahre Gebet gilt ihm (lahuu da`watu l-haqqi). Diejenigen aber, zu denen sie beten statt zu ihm, schenken ihnen in nichts Gehör. (Es ist) vielmehr, wie wenn einer seine Hände nach Wasser ausstreckt, damit (er es schöpft und) es seinen Mund erreicht, ohne daß es ihn (wirklich) erreichen könnte. Das Gebet (du`aa§) der Ungläubigen ist völlig verfehlt. Ihm gebührt der aufrichtige Anruf; und jene, die sie statt Ihm anrufen, kommen ihnen mit nichts entgegen; (sie sind) wie jener, der seine beiden Hände nach Wasser ausstreckt, damit es seinen Mund erreiche und ihn doch nicht erreicht. Und das Bitten der Ungläubigen ist völlig verfehlt. Ihm gebührt die wahre Anbetung. Die Gottheiten, die sie an Gottes Statt anbeten, erhören nichts, wie ein Mensch, der mit flach ausgestreckten Händen Wasser in den Mund führen möchte, was ergebnislos bleibt. Das Gebet der Ungläubigen ist nichts anderes als verfehlte Mühe.  
  15 Wer immer in den Himmeln und auf der Erde ist, wirft sich nieder vor Allah, willig oder widerwillig, und (also) ihre Schatten, des Morgens und des Abends. Und vor Allah werfen sich (alle), die im Himmel und auf Erden sind, - sei es freiwillig, sei es widerwillig - (in Anbetung) nieder, und (dazu) ihre Schatten, morgens und abends. Wer immer in den Himmeln und auf der Erde ist, wirft sich vor Allah in Anbetung nieder, willig oder widerwillig, und (ebenfalls tun dies) ihre Schatten am Morgen und am Abend. Vor Gott beugen sich - willig oder unwillig - alle Wesen in den Himmeln und auf Erden, desgleichen alle Schatten mittags und in der Dämmerung.  
  16 Sprich: "Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?" Sprich: "Allah." Sprich: "Habt ihr euch Helfer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?" Sprich: "Können der Blinde und der Sehende gleich sein? Oder kann die Finsternis gleich sein dem Licht? Oder stellen sie Allah Götter zur Seite, die eine Schöpfung geschaffen wie die Seine, also daß (beide) Schöptungen ihnen gleichartig erscheinen?" Sprich: "Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Einige, der Allmächtige." Sag: Wer ist der Herr von Himmel und Erde? Sag: Allah. Sag: Nehmt ihr euch denn an seiner Statt Freunde, die (sogar) sich selber weder zu nützen noch zu schaden vermögen? Sag: Ist etwa der Blinde dem Sehenden gleich(zusetzen), oder die Finsternis dem Licht? Oder haben sie Allah Teilhaber (an die Seite) gesetzt, die so wie er als Schöpfer tätig waren, so daß ihnen die Schöpfung mehrdeutig vorkommt (und sie nicht wissen, wieweit sie das Werk Allahs und wieweit sie das seiner Teilhaber ist)? Sag: Allah ist der Schöpfer von allem (was in der Welt ist). Er ist der Eine, Allgewaltige. "Sprich: ""Wer ist der Herr der Himmel und der Erde?"" Sprich: ""Allah."" Sprich: ""Habt ihr euch Helfer außer Ihm genommen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?"" Sprich: ""Können der Blinde und der Sehende gleich sein? Oder kann die Finsternis dem Licht gleich sein? Oder stellen sie Allah Teilhaber zur Seite, die eine Schöpfung wie die Seine erschaffen haben, so daß (beide) Schöpfungen ihnen gleichartig erscheinen?"" Sprich: ""Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Einzige, der Allmächtige.""" Stelle die Frage: "Wer ist der Herr über die Himmel und die Erde?" und antworte: "Gott." Sprich: "Warum dient ihr denn außer Ihm Götzen, die sich selbst weder nützen noch schaden können?" Sprich: "Ist der, der sehen kann dem Blinden gleich? Oder gleicht die Finsternis dem Licht? Oder haben sie etwa Gott Gefährten beigesellt, die genauso wie Er schaffen können, weswegen sie die Schöpfungen verwechseln? Sag: "Gott hat alles geschaffen. Er ist der Einzige, der Allgewaltige."  
  17 Er sendet Wasser herab vom Himmel, auf daß die Täler durchströmt werden nach ihrem Maß, und die Flut trägt gischtend aufsteigenden Schaum. Und ein ähnlicher Schaum ist in dem, was sie im Feuer erhitzen im Verlangen nach Schmuck und Gerät. So verdeutlicht Allah Wahr und Falsch. Der Schaum aber, der vergeht wie Blasen; das aber, was den Menschen nützt es bleibt auf der Erde zurück. Also prägt Allah die Gleichnisse. Er hat vom Himmel Wasser herabkommen lassen, und da strömten (ganze) Wadis (mit Wasser), so viel ihnen zugemessen war (bi-qadarihaa). Und die Flut (sail) trug an der Oberfläche Schaum. Und bei dem, was man im Feuer erhitzt in der Absicht, Schmuck oder Gerät zu erhalten, gibt es Schaum, der ihm ähnlich ist. So prägt Allah (im Gleichnis) das Wahre und das Nichtige. Was (nämlich) den Schaum betrifft, so vergeht er als Blasen (fa-yazhabu dschufaa§an). Was aber das betrifft, was für die Menschen von Nutzen ist, so bleibt es in der Erde. So prägt Allah die Gleichnisse. Er sendet Wasser vom Himmel herab, so daß die Täler nach ihrem Maß durchströmt werden, und die Flut trägt Schaum auf der Oberfläche. Und ein ähnlicher Schaum ist in dem, was sie im Feuer aus Verlangen nach Schmuck und Gerät erhitzen. So verdeutlicht Allah Wahrheit und Falschheit. Der Schaum aber, der vergeht wie die Blasen; das aber, was den Menschen nützt, bleibt auf der Erde zurück. Und so prägt Allah die Gleichnisse. Er ließ aus den Wolken am Himmel Wasser herabregnen, so daß Flüsse durch Täler fließen nach einem bestimmten Maß. Die Flüsse, die nützliches Wasser bringen, tragen an der Oberfläche unnützlichen Schaum. Auch die Metalle, die sie auf dem Feuer schmelzen, um Schmuck oder Gerät herzustellen, bilden an der Oberfläche ähnlichen Schaum. So trennt Gott das Wertvolle vom Wertlosen, die Wahrheit vom Irrtum. Der Schaum vergeht, aber das für die Menschen Nützliche bleibt. So prägt Gott die Gleichnisse.  
  18 Denen, die auf ihren Herrn hören, wird das Gute; die aber nicht auf Ihn hören - hätten sie auch alles, was auf Erden ist, und noch einmal soviel dazu, sie würden sich gerne damit loskaufen. Diese sind es, die eine schlimme Abrechnung haben werden, und ihre Bleibe ist die Hölle. Welch ein elender Ruheplatz! Diejenigen, die auf ihren Herrn hören, haben (dereinst) das (Aller) beste (al-husnaa) zu erwarten. Diejenigen aber, die nicht auf ihn hören, würden, wenn sie alles hätten, was es auf der Erde (an Schätzen) gibt, und noch einmal soviel dazu, sich damit (von der für sie vorgesehenen Strafe) loskaufen. Die haben (dereinst) eine böse Abrechnung zu erwarten. Die Hölle wird sie aufnehmen - ein schlimmes Lager! Für diejenigen, die auf ihren Herrn hören, ist das Gute vorgesehen; diejenigen aber, die nicht auf Ihn hören - hätten sie auch alles, was auf Erden ist, und noch einmal soviel dazu -, würden sich gerne damit loskaufen. Diese sind es, die eine schlimme Abrechnung haben werden, und ihre Herberge ist Dschahannam. Welch ein elender Ruheplatz! Den Gläubigen, die Gottes Ruf folgen, gebührt die beste Belohnung. Die Ungläubigen, die Seinem Ruf nicht folgen, würden sich nicht freikaufen können, auch wenn sie alles, was es in der Welt gibt und noch einmal soviel, besäßen. Auf sie wartet die qualvollste Strafe. Die Hölle ist ihre Wohnstätte, eine schlimmere gibt es nicht.  
  19 Ist denn der, der weiß, daß das, was zu dir von deinem Herrn hinabgesandt ward, die Wahrheit ist, gleich einem, der blind ist? (Jedoch) nur die mit Verstand Begabten wollen es bedenken. Ist denn (etwa) einer, der weiß, daß das, was (als Offenbarung) von deinem Herrn zu dir herabgesandt ist, die Wahrheit ist, (gleich) wie einer, der blind ist? (Doch) nur diejenigen, die Verstand haben, lassen sich mahnen. Ist denn der, der weiß, daß das die Wahrheit ist, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, einem Blinden gleich? Nur diejenigen, die Verstand haben, lassen sich mahnen. Gleicht der Gläubige, der erkennt, daß die auf dich herabgesandte Offenbarung die Wahrheit ist, dem Ungläubigen, der sich blind stellt? Die Wahrheit erkennen nur diejenigen, die sich des Verstandes bedienen,  
  20 Sie, die den Bund Allahs halten und den Vertrag nicht brechen; Diejenigen, die eine Verpflichtung (die sie) gegen Allah (eingegangen haben) erfüllen und eine Abmachung (die sie getroffen haben) nicht brechen, Es sind jene, die ihr Versprechen Allah gegenüber einhalten und den Bund (mit Ihm) nicht brechen ; die ihr Gelöbnis Gott gegenüber einhalten und den Pakt nicht brechen,  
  21 Und die, welche verbinden, was Allah zu verbinden geboten, und vor ihrem Herrn erbeben und Furcht haben vor dem Schlimmen der Abrechnung; und die zusammenhalten, was nach Allahs Gebot zusammengehalten werden soll, ihren Herrn fürchten und sich auf eine böse Abrechnung gefaßt machen (yakhaafuuna), und es sind jene, welche verbinden, was Allah zu verbinden geboten hat, und die ihren Herrn fürchten und sich auf einen schlechten Ausgang der Abrechnung gefaßt machen ; die die Beziehungen knüpfen, die Gott zu knüpfen gebietet, Gott fürchten und sich vor einer schlimmen Abrechnung am Jüngsten Tag vorsehen,  
  22 Und die standhaft bleiben im Verlangen nach dem Wohlgefallen ihres Herrn und das Gebet verrichten und von dem was Wir ihnen gegeben haben, im verborgenen und öffentlich spenden und das Böse durch das Gute abwehren - diese sind es, denen der Lohn der Wohnstatt wird: und die geduldig sind und dabei (immer nur) ihren Herrn vor Augen haben, und (die) das Gebet (salaat) verrichten, von dem, was wir ihnen (an Gut) beschert haben, geheim oder offen Spenden geben und (wenn ihnen etwas) Schlimmes (begegnet, es) mit (etwas) Gutem abwehren, die (die sich so verhalten) haben (dereinst) die letzte Behausung (`uqbaa d-daari) zu erwarten, und es sind jene, die im Verlangen nach dem Wohlgefallen ihres Herrn geduldig bleiben und das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen gegeben haben, im Verborgenen und öffentlich spenden und das Böse durch das Gute abwehren - diese sind es, denen der Lohn der Wohnstatt zuteil wird : die sich aus Verlangen nach dem Antlitz ihres Herrn gedulden, die Gebete verrichten, von Gottes Gaben öffentlich und heimlich spenden und die bösen Taten durch gute Werke abwehren. Ihnen gebührt die herrliche Wohnstätte im Jenseits,  
  23 Gärten der Ewigkeit. Dort sollen sie eingehen und (auch) wer rechtschaffen ist von ihren Eltern und ihren Frauen und ihren Kindern. Und Engel sollen zu ihnen treten aus jeglichem Tor: die Gärten von Eden (`Adn), in die sie eingehen werden, (sie) und diejenigen von ihren Vätern, ihren Gattinnen und ihrer Nachkommenschaft, die (in ihrem Erdenleben) fromm waren (salaha), während (gleichzeitig) die Engel durch alle Tore zu ihnen hereinkommen (mit den Worten): die Gärten von Eden. Dort werden sie eingehen und die von ihren Eltern und ihren Frauen und ihren Nachkommen, die rechtschaffen sind. Und die Engel werden zu ihnen durch jegliches Tor treten. Gärten von Eden, in die sie einziehen, und auch die Rechtschaffenen unter ihren Kindern, Gattinnen und Nachkommen. Die Engel treten zu ihnen durch alle Türen, von allen Seiten ein  
  24 "Friede sei auf euch, weil ihr standhaft wart; sehet, wie herrlich ist der Lohn der Wohnstatt!" """Heil (salaam) sei über euch! (Dies ist euer Lohn) dafür, daß ihr geduldig waret."" Welch treffliche letzte Behausung!" """Friede sei auf euch, da ihr geduldig waret; seht, wie herrlich der Lohn der Wohnstatt ist!""" und sagen ihnen: "Friede sei mit euch!. Das ist euch dank eurer Geduld gewährt worden. Welche Wonne ist in der letzten Wohnstätte!  
  25 Die aber, die den Bund Allahs brechen, nachdem (sie) ihn aufgerichtet, und trennen, was Allah zu verbinden geboten, und Unheil stiften auf Erden, auf ihnen ist der Fluch und sie haben eine schlimme Wohnstatt. Diejenigen aber, die eine Verpflichtung (die sie) gegen Allah (eingegangen haben) brechen, nachdem sie (in aller Form) abgemacht war, und zerreißen, was nach Allahs Gebot zusammengehalten werden soll, und auf der Erde Unheil anrichten, die haben den Fluch (Allahs) und die schlimme Behausung (der Hölle) zu erwarten. Diejenigen aber, die den Bund Allahs brechen, nachdem (sie) ihn geschlossen haben, und zerreißen, was Allah zu verbinden geboten hat, und Unheil auf Erden stiften - auf ihnen lastet der Fluch, und sie haben eine schlimme Wohnstatt. Denjenigen, die den Pakt mit Gott nach Abschluß brechen, die die Bande, die Gott zu knüpfen gebietet, trennen und Unheil stiften auf Erden, gebührt der Fluch, und sie bekommen im Jenseits die schlimmste Bleibe.  
  26 Allah erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will. Sie freuen sich des Lebens hienieden, doch das Leben hienieden ist nur ein vergängliches Gut im Vergleich zu dem künftigen. Allah teilt den Unterhalt reichlich zu, wem er will, und begrenzt (ihn auch wieder). Und sie freuen sich über das diesseitige Leben. Aber das diesseitige Leben ist im Hinblick auf das Jenseits nur eine Nutznießung (auf eine beschränkte Zeit). Allah erweitert und beschränkt die Mittel zum Unterhalt, wem Er will. Sie freuen sich des irdischen Lebens, doch das diesseitige Leben ist im Vergleich mit dem jenseitigen nur ein vergängliches Gut. Gott überhäuft, wen Er will, mit Seinen Gaben oder hält knapp, wen Er will. Die Ungläubigen genießen das Leben im Diesseits. Das Diesseits ist dem Jenseits gegenüber nur ein vergänglicher Genuß.  
  27 Und jene, die ungläubig sind, sagen: "Warum ist kein Zeichen herabgesandt worden zu ihm von seinem Herrn?" Sprich: "Allah läßt zugrunde gehen, wen Er will, und leitet zu Sich die, welche sich bekehren: "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Warum ist (denn) auf ihn (zur Bestätigung seiner Sendung) kein Zeichen von seinem Herrn herabgesandt worden?"" Sag: Allah führt irre, wen er will. Aber wenn einer sich (ihm bußfertig) zuwendet, führt er ihn zu sich (auf den rechten Weg)." "Und jene, die ungläubig sind, sagen: ""Warum ist ihm von seinem Herrn kein Zeichen herabgesandt worden?"" Sprich: ""Allah läßt zugrunde gehen, wen Er will, und leitet die zu Sich, welche sich bekehren." Die Ungläubigen sagen: "Warum wird ihm kein wunderbares Zeichen herabgesandt?" Sprich: "Gott, Der die verborgenen Absichten kennt, läßt irregehen, wen Er will und leitet zu Sich, wer gläubig zu Ihm findet.  
  28 Sie, die glauben und deren Herzen Trost finden im Gedenken Allahs. Ja! im Gedenken Allahs ist§s, daß Herzen Trost finden können. Diejenigen, die glauben, und deren Herz im Gedenken Allahs Ruhe findet - im Gedenken Allahs findet ja das Herz Ruhe -, Es sind jene, die glauben und deren Herzen Trost finden im Gedenken an Allah. Wahrlich, im Gedenken Allahs werden die Herzen ruhig. Die Gläubigen sind es, die innere Ruhe empfinden, wenn sie an Gott denken. Es wiegen sich nur die Herzen derer in Ruhe, die Gottes gedenken.  
  29 Die da glauben und alte Werke tun - Glück wird ihnen und eine treffliche Heimstatt." diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, sind selig zu preisen (tuubaa lahum). Und eine schöne Einkehr haben sie (dereinst) zu erwarten. "Denen, die da glauben und gute Werke tun, wird Glück und eine treffliche Heimstatt zuteil sein.""" Wohl den Gläubigen, die gute Werke verrichten! Ihnen ist das gute Ende gewiß.  
  30 Also haben Wir dich zu einem Volke gesandts vor dem bereits andere Völl;er dahingegangen sind, auf daß du ihnen verkünden mögest, was Wir dir offenbarten, und doch glauben sie nicht all den Gnädigen. Sprich: "Er ist mein Herr; es gibt keinen Gott außer Ihm. Auf Ihn setze ich mein Vertrauen und zu Ihm ist meine Heimkehr." So haben wir dich in eine Gemeinschaft (umma) gesandt, vor der es schon (verschiedene andere) Gemeinschaften gegeben hat, damit du ihnen verliest, was wir dir (als Offenbarung) eingegeben haben, während sie an den Barmherzigen (ar-rahmaan) nicht glauben. Sag: Er ist mein Herr. Es gibt keinen Gott außer ihm. Auf ihn vertraue ich, und ihm wende ich mich (bußfertig) zu. "Und so haben Wir dich zu einem Volk gesandt, vor dem bereits andere Völker dahingegangen sind, auf daß du ihnen verkünden mögest, was Wir dir offenbarten; und doch glauben sie nicht an den Allerbarmer. Sprich: ""Er ist mein Herr; kein Gott ist da außer Ihm. In Ihn setze ich mein Vertrauen und zu Ihm werde ich heimkehren.""" So haben Wir dich zu einem Volk entsandt, dem andere Völker vorausgegangen sind, damit du ihnen die Offenbarung vorträgst, die Wir dir eingeben. Sie aber leugnen Gott. Sprich: "Er ist mein Herr. Außer Ihm gibt es keinen Gott. Ich verlasse mich auf Ihn, und zu Ihm kehrt alles zurück."  
  31 Und gäbe es auch einen Koran, durch den Berge versetzt oder die Erde gespalten oder durch den zu den Toten gesprochen werden könnte (sie würden doch nicht an ihn glauben). Nein! Die Sache ruht völlig bei Allah. Haben denn die Gläubigen nicht (längst) erfahren, daß, hätte Allah Seinen Willen erzwungen, Er sicherlich der ganzen Menschheit hätte den Weg weisen können? Und das Unheil wird nicht aufhören, die Ungläubigen zu treffen um dessentwillen, was sie gewirkt, oder sich nahe bei ihren Wohnstätten niederzulassen, bis Allahs Verheißung sich erfüllt. Wahrlich, Allah versäumt die Verheißung nicht. Und wenn durch einen Offenbarungstext (qur§aan) bewirkt würde, daß Berge sich (von der Stelle) bewegen oder die Erde in Stücke zerreißt oder Tote sprechen (kullima bihi l-mautaa) (ließen sich - so denkt ihr wohl - die Ungläubigen überzeugen, und alles wäre gut). Nein! Die Angelegenheit steht (zur Entscheidung) ganz bei Allah. Haben denn diejenigen, die glauben, nicht die Hoffnung aufgegeben (daß jedermann sogleich den rechten Glauben annehmen wird, und sich damit abgefunden), daß Allah, wenn er gewollt hätte, die Menschen allesamt rechtgeleitet hätte? Noch immer wird diejenigen, die ungläubig sind, (zur Strafe) für das, was sie getan haben, eine Katastrophe (qaari`a) treffen oder (wenigstens) nahe ihrer Behausung stattfinden so daß schließlich das Versprechen Allahs in Erfüllung geht. Allah bricht nicht, was er versprochen hat. Und gäbe es auch einen Qur§an, durch den Berge versetzt oder die Erde gespalten oder durch den zu den Toten gesprochen werden könnte (, würden sie doch nicht an ihn glauben). Nein! Die Sache ruht völlig bei Allah. Haben denn die Gläubigen nicht den Versuch (, daran zu zweifeln,) aufgegeben, daß, wenn Allah gewollt hätte, Er sicher der ganzen Menschheit hätte den Weg weisen können? Und die Katastrophe wird nicht aufhören, die Ungläubigen um dessentwillen zu treffen, was sie gewirkt haben, oder sich nahe bei ihren Wohnstätten niederzulassen, bis Allahs Verheißung sich erfüllt hat. Wahrlich, Allah verfehlt den Termin nicht. Gäbe es ein Buch, das Berge in Bewegung setzen oder die Erde spalten oder die Toten zum Sprechen bringen könnte, wäre es dieser Koran. Gott verfügt über alles. Die Gläubigen geben die Hoffnung nicht auf, daß die Trotzigen doch an Gott glauben. Wollte Gott es, hätte Er alle Menschen rechtgeleitet. Die Ungläubigen trifft wegen ihrer üblen Taten immer wieder Unheil, oder sie sehen, wie das Unheil in die Nähe ihrer Wohnstätten fällt, bis Gottes Verheißung eintrifft. Gott setzt Sein Versprechen durch und bricht es niemals.  
  32 Und gewiß sind schon vor dir Gesandte verspottet worden, doch Ich gewährte Frist denen, die ungläubig waren. Dann erfaßte Ich sie, und wie war Meine Strafe! Schon vor dir hat man sich ja über Gesandte lustig gemacht. Da gewährte ich denen, die ungläubig waren, Aufschub. Hierauf kam ich (mit einem Strafgericht) über sie. Und wie war meine Strafe! Und gewiß sind schon vor dir Gesandte verspottet worden, doch Ich gewährte denen eine Frist, die ungläubig waren. Dann erfaßte Ich sie, und wie war Meine Strafe! über Gesandte vor dir wurde gespottet. Ich habe den Ungläubigen Zeit gelassen, aber dann habe Ich sie bestraft. Und wie qualvoll war die Strafe!  
  33 Wird denn der, Der über allen wacht, was sie tun (sie nicht fragen)? Dennoch stellen sie Allah Götter zur Seite. Sprich: "Nennet sie." Wolltet ihr Ihm etwas verkünden, was Er auf der Erde nicht kennt? Oder ist es nur leere Rede? Nein, aber der böse Plan der Ungläubigen ist ihnen schön gemacht, und sie sind abgehalten worden vom Weg. Und wen Allah zum Irrenden erklärt, der soll keinen Führer finden. Ist etwa einer, der über einem jeden (Menschen) steht (um ihn) für das (zu belangen), was er (in seinem Erdenleben) begangen hat (gleich wie die angeblichen Götter, die überhaupt keine Macht ausüben)? Sie haben Allah Teilhaber (an die Seite) gesetzt. Sag: Gebt ihre Namen an (wenn ihr könnt)! Oder wollt ihr ihm (etwa) Kunde geben von etwas, von dem er nicht wüßte (daß es) auf der Erde (existiert), oder von etwas, worüber offen gesprochen wird (? am bi-zaahirin mina l-qauli)? Aber nein! Denen, die ungläubig sind, zeigen sich ihre Ränke im schönsten Licht. Sie sind vom (rechten) Weg abgehalten. Und wen Allah irreführt, für den gibt es keinen, der ihn rechtleiten würde. "Ist denn Der, Der über alles, was sie begehen, wacht (, den angeblichen Göttern gleich)? Dennoch stellen sie Allah Götter zur Seite. Sprich: ""Nennt sie!"" Wollt ihr Ihm etwas verkünden, was Er auf Erden nicht kennt? Oder ist es nur leere Rede? Nein, aber der böse Plan der Ungläubigen ist ihnen schön vorgegaukelt worden, und sie sind vom (rechten) Weg abgehalten worden. Und derjenige, den Allah zum Irrenden erklärt, soll keinen finden, der ihn rechtleitet." Es ist Gott, Der über jeder Seele steht und alles aufnimmt, was sie tut. Dennoch gesellen sie Gott Gefährten bei. Sage ihnen: "Nennt sie doch mit Namen! Oder setzt ihr Gott über etwas in Kenntnis, was Er nicht weiß? Oder verwendet ihr nur leere Behauptungen?" Die Ungläubigen finden ihre häßliche List schön. Sie wurden vom rechten Weg abgehalten. Wen Gott irregehen läßt, den kann keiner rechtleiten.  
  34 Für sie ist eine Strafe im Leben hienieden; und die Strafe des Jenseits ist gewiß härter, und sie werden keinen Beschützer haben vor Allah. Sie haben im diesseitigen Leben eine Strafe zu erwarten. Aber die Strafe des Jenseits ist beschwerlicher. Sie haben (dann) niemanden, der sie vor Allah schützen würde. Für sie ist eine Strafe im Diesseits bestimmt; und die Strafe des Jenseits ist gewiß (noch) härter, und sie werden keinen Beschützer vor Allah haben. Sie trifft eine Strafe im diesseitigen Leben. Die Strafe im Jenseits ist noch schwerwiegender. Keiner kann sie vor Gott schützen.  
  35 Das Bild des Himmels, den Gottesfürchtigen verheißen: Ströme durchfließen ihn, seine Frucht ist immerwährend, wie sein Schatten. Das ist der Lohn derer, die rechtschaffen sind; und der Lohn der Ungläubigen ist das Feuer. Das Paradies, das den Gottesfürchtigen versprochen ist, ist so beschaffen: In seinen Niederungen fließen Bäche. Und es hat andauernd Früchte (ukul) und Schatten. Das ist der Lohn (`uqbaa) derer, die gottesfürchtig sind. Das letzte Ziel der Ungläubigen aber ist das Höllenfeuer. (Dies ist) die Beschreibung des Paradieses, das den Gottesfürchtigen versprochen worden ist: Bäche durchfließen es; seine Früchte wie sein Schatten sind immerwährend. Das ist der Lohn derer, die gottesfürchtig sind; und der Lohn der Ungläubigen ist das Feuer. Der Paradiesgarten, den Gott den Frommen verspricht, ist gleich einem herrlichen Garten, unter dem Flüsse fließen. Er blüht ununterbrochen und spendet immerwährenden Schatten. Dort finden die Frommen ihre letzte Wohnstatt. Die Ungläubigen aber enden in der Hölle.  
  36 Und die, denen Wir die Schrift gegeben, freuen sich über das, was zu dir hinabgesandt ward. Und unter den Stämmen sind einige, die einen Teil davon leugnen. Sprich: "Mir ward nur geboten, Allah zu dienen, und nicht, Ihm Götter zur Seite zu stellen. Zu Ihm rufe ich und zu Ihm ist meine Heimkehr." Diejenigen, denen wir die Schrift gegeben haben, freuen sich über das, was zu dir (als Offenbarung) herabgesandt worden ist. Aber von den Gruppen (al-ahzaab) gibt es welche, die einen Teil davon nicht anerkennen. Sag: Mir wurde nichts anderes befohlen, als Allah zu dienen und ihm nicht (andere Götter) beizugesellen. Zu ihm rufe ich (die Menschen), und bei ihm kehre ich (dereinst) ein. "Und die, denen Wir die Schrift gegeben haben, freuen sich über das, was zu dir herabgesandt wurde. Und unter den Gruppen sind einige, die einen Teil davon leugnen. Sprich: ""Mir wurde befohlen, Allah zu dienen, und nicht, Ihm Götter zur Seite zu stellen. Zu Ihm rufe ich und zu Ihm werde ich heimkehren.""" Die Schrift-Besitzer freuen sich über die dir herabgesandte Offenbarung, die mit der ihrigen übereinstimmt. Manche Sektenangehörigen lehnen aber Teile davon ab. Sprich: "Mir wurde geboten, Gott allein zu dienen und Ihm keine Gefährten beizugesellen. Zu Ihm lade ich euch ein und zu Ihm kehrt alles zurück."  
  37 Also haben Wir es hinabgesandt, als eine klare Weisung. Und wenn du ihren bösen Gelüsten folgst nach dem, was an Wissen zu dir gekommen, so sollst du keinen Freund noch Beschützer haben vor Allah. So (wie er dir vorliegt) haben wir ihn als eine arabische Entscheidung (hukm) hinabgesandt. Solltest du aber nach (all) dem Wissen, das dir (von Allah her) zugekommen ist, ihren (persönlichen) Neigungen folgen (und den wahren Glauben aufgeben), dann hast du Allah gegenüber weder Freund noch Beschützer. Und so haben Wir ihn (den Qur§an) herabgesandt als eine Entscheidung in arabischer Sprache. Und wenn du ihren persönlichen Neigungen folgst, obwohl zu dir das Wissen gekommen war, so sollst du keinen Beschützer oder Retter vor Allah haben. So haben Wir den Koran als Richtschnur in arabischer Sprache herabgesandt. Doch solltest du ihren Launen folgen, obwohl dir das Wissen von Gott zugekommen ist, hättest du vor Gott keinen Vertrauten und keinen Beschützer.  
  38 Wahrlich, schon vor dir entsandten Wir Gesandte und gaben ihnen Frauen und Kinder. Und es ist nicht möglich für einen Gesandten, ein Zeichen zu bringen, es sei denn auf Allahs Geheiß. Alles geschieht nach (Seinem) Ratschluß. Und wir haben doch schon vor dir Gesandte (zu den Menschen) geschickt und haben ihnen (wie anderen Sterblichen) Gattinnen und Nachkommenschaft gegeben. Und kein Gesandter darf (als Beweis für seine Wahrhaftigkeit) ein Zeichen bringen, außer mit Allahs Erlaubnis. Jede (den einzelnen Menschen oder ganzen Völkern gesetzte) Frist hat eine Bestimmung (durch die sie von vornherein festgelegt ist) (li-kulli adschalin kitaabun). Wahrlich, schon vor dir entsandten Wir Gesandte und gaben ihnen Frauen und Kinder. Und es ist für einen Gesandten nicht möglich, ein Zeichen zu bringen, es sei denn auf Allahs Geheiß. Alles geschieht zu einem vorbestimmten Termin. Wir haben vor dir Gesandte geschickt, Menschen, denen Wir Frauen und Nachkommenschaft gaben. Kein Gesandter brachte ein Zeichen, ohne daß Gott es erlaubte. Für jede Generation sendet Gott das Buch herab, das ihr entspricht.  
  39 Allah löscht aus und bestätigt, was Er will, und bei Ihm ist der Ursprung (aller) Gebote. Und Allah löscht (seinerseits), was er will, aus, oder läßt es bestehen (yuthbitu). Bei ihm ist die Urschrift (umm al-kitaab) (in der alles verzeichnet ist). Allah löscht aus und läßt bestehen, was Er will, und bei Ihm ist die Urschrift des Buches. Gott hebt von den früheren Offenbarungen auf, was Er will und bestätigt, was Er will. Bei Ihm ist das Ur-Buch (Umm-al-Kitâb).  
  40 Und ob Wir dich einen Teil von dem sehen lassen, was Wir ihnen androhen, oder ob Wir dich sterben lassen - dir obliegt nur die Verkündung und Uns die Abrechnung. Wir mögen dich etwas von dem, was wir ihnen androhen, (noch persönlich) erleben lassen oder dich abberufen (ehe das Strafgericht hereinbricht). Du hast so oder so nur die Botschaft auszurichten. Wir aber haben abzurechnen. Und ob Wir dich einen Teil von dem sehen lassen, was Wir ihnen androhen, oder ob Wir dich sterben lassen - dir obliegt nur die Verkündigung und Uns die Abrechnung. Ob Wir dich etwas sehen lassen von dem, was Wir ihnen an Lohn oder Strafe verheißen haben oder dich vorher zu Uns abberufen, dir obliegt die Mahnung und Uns die Abrechnung.  
  41 Sehen sie denn nicht, daß Wir in das Land kommen und es einengen an seinen Enden? Und Allah richtet; da ist keiner, der Seinen Richtspruch umstoßen könnte. Und Er ist schnell im Abrechnen. Haben sie denn nicht gesehen, daß wir über das Land kommen, indem wir es an seinen Enden kürzen (? nanqusuhaa min atraafihaa) (und damit ihren Machtbereich einschränken)? Allah (allein) entscheidet. Und es gibt niemanden, der seine Entscheidung revidieren würde (laa mu`aqqiba li-hukmihie). Und er ist schnell im Abrechnen. Sehen sie denn nicht, daß Wir vom Land Besitz ergreifen und es von allen Seiten in seiner Größe schmälern? Und Allah richtet; da ist keiner, der Seine Entscheidung widerrufen kann. Und Er ist schnell im Abrechnen. Sehen sie nicht, daß Wir über das Land verfügen, Gebiete abtrennen und den Gläubigen geben? So urteilt Gott. Es steht keinem zu, Sein Urteil anzutasten. Er ist schnell im Abrechnen.  
  42 Die vor ihnen waren, haben auch Pläne geschmiedet, doch alles Planen ist Allahs. Er weiß, was jeder verdient; und die Ungläubigen werden bald erfahrens wem der endgültige Lohn (dieser) Wohnstatt wird. Schon diejenigen, die vor ihnen lebten, haben Ränke geschmiedet. Aber alles Ränkeschmieden kommt (in Wahrheit nur) Allah zu. Er weiß, was ein jeder begeht. Und die Ungläubigen werden (schon noch zu) wissen (bekommen), wer (dereinst) die letzte Behausung (`uqbaa d-daari) zu erwarten hat. Diejenigen, die vor ihnen waren, haben auch Pläne geschmiedet, doch alles Planen ist Allahs Sache. Er weiß, was ein jeder begeht; und die Ungläubigen werden erfahren, wem die endgültige Wohnstatt zuteil wird. Manche unter ihnen, die früher lebten, schmiedeten heimlich üble Pläne. Alle Pläne aber sind Gott bekannt. Er weiß, was jede Seele an Werken verrichtet, gute wie böse. Am Jüngsten Tag werden die Ungläubigen erfahren, wem die schöne Wohnstatt im Paradies bestimmt ist.  
  43 Die Ungläubigen sprechen: "Du bist kein Gesandter." Sprich: "Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch, und auch der, der Kenntnis der Schrift hat." "Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: ""Du bist nicht (von Allah als Bote zu uns) gesandt."" Sag: Allah genügt als Zeuge zwischen mir und euch, (er) und diejenigen, die das Wissen der Schrift besitzen." "Und die Ungläubigen sagen: ""Du bist nicht entsandt worden."" Sprich: ""Allah genügt als Zeuge gegen mich und euch und auch gegen diejenigen, die die Kenntnis der Schrift haben."" ." Die Ungläubigen sagen: "Du bist kein Gesandter Gottes!" Sage: "Es genügt mir, daß Gott mein Zeuge ist und daß Er zwischen euch und mir urteilt, ebenso wie diejenigen, die Wissen vom Buch besitzen."