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.Sure 16 | Die Biene | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Der Befehl Allahs kommt, so sucht ihn nicht zu beschleunigen. Heilig ist Er und erhaben über all das, was sie anbeten. Die Entscheidung (? amr) Allahs ist eingetroffen. Darum verlangt von ihm keine Beschleunigung! Gepriesen sei er! Er ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Der Befehl Allahs kommt, so sucht ihn nicht zu beschleunigen. Gepriesen ist Er und Erhaben über all das, was sie anbeten. Gottes Verfügung wird gewiß eintreten. Ihr Ungläubigen, verlangt keine Beschleunigung! Erhaben ist Gott über alles, was sie Ihm beigesellen.  
  2 Er sendet die Engel hernieder mit der Offenbarung nach Seinem Gebot zu wem Er will von Seinen Dienern: "Ermahnet (die Menschen), daß es keinen Gott gibt außer Mir, drum nehmt Mich zum Beschützer." "Er läßt die Engel mit dem Geist von seinem Logos (amr) herabkommen, auf wen von seinen Dienern er will (mit dem Auftrag): ""Warnt (die Menschen und verkündet), daß es keinen Gott gibt außer mir! Mich (allein) sollt ihr fürchten.""" "Er sendet die Engel auf Seinen Befehl mit der Offenbarung zu dem von Seinen Dienern hernieder, zu dem Er will: ""Warnt (die Menschen,) daß kein Gott da ist außer Mir. Mich allein sollt ihr fürchten.""" Er sendet die Engel gemäß Seinem Willen mit der Offenbarung denjenigen unter Seinen Dienern herab, die Er mit der Aufgabe betrauen will, die Menschen zu warnen und ihnen zu verkünden: "Es gibt keinen Herrn außer Mir; so fürchtet Mich allein!"  
  3 Er hat die Himmel und die Erde erschaffen in Weisheit. Erhaben ist Er über all das, was sie anbeten. Er hat Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen. Und er ist erhaben über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Er hat die Himmel und die Erde in gerechter Weise erschaffen. Erhaben ist Er über all das, was sie anbeten. Er erschuf die Himmel und die Erde der Wahrheit gemäß. Erhaben ist Er über alles, was sie Ihm beigesellen!  
  4 Er hat den Menschen aus einem Tropfen erschaffen, doch siehe, nun ist er ein offener Krittler. Er hat den Menschen aus einem Tropfen (Sperma) geschaffen. Und gleich ist er (kaum daß er überhaupt existiert) ausgesprochen streitsüchtig (und rechthaberisch). Er hat den Menschen aus einem Tropfen erschaffen, doch seht, nun ist er ein offenkundiger Gegner. Er erschuf den Menschen aus einem Samentropfen, doch bald wurde er eindeutig zu einem Widersacher.  
  5 Und das Vieh hat Er erschaffen, ihr habt an ihm Wärme und (andere) Nutzen; und einiges davon esset ihr. Und (auch) das Vieh hat er geschaffen. Es bietet euch (durch seine Wolle) die Möglichkeit, euch warm zu halten, und ist euch (auch sonst in mancher Hinsicht) von Nutzen. Und ihr könnt davon essen. Und das Vieh hat Er erschaffen, ihr habt an ihm Wärme und Nutzen; und davon esset ihr. Das Vieh hat Er erschaffen, damit ihr Wärme und allerlei Nutzen gewinnt, und ihr euch davon ernähren könnt.  
  6 Und es ist Schönheit darin für euch, wenn ihr es abends eintreibt und morgens austreibt auf die Weide. Auch findet ihr es schön (und freut euch daran), wenn ihr (es abends) eintreibt und (morgens zum Weiden) austreibt. Und es ist schön für euch, wenn ihr (es) abends eintreibt und morgens austreibt ; Ihr habt Freude am Vieh, wenn es von der Weide zurückkommt und wenn ihr es dahin treibt.  
  7 Sie (die Tiere) tragen eure Lasten in ein Land, das ihr nicht erreichen könntet, es sei denn mit großer Mühsal für euch selbst. Wahrlich, euer Herr ist gütig, barmherzig. Und es trägt eure Lasten zu einem Ort, den ihr (der weiten Entfernung wegen sonst) nur mit großer Mühe erreichen könntet. Euer Herr ist wirklich mitleidig und barmherzig. und sie tragen eure Lasten in ein Land, das ihr nicht erreichen könntet, es sei denn mit großer Mühsal. Wahrlich, euer Herr ist Gütig, Barmherzig. Es trägt eure schweren Lasten zu dem einen oder dem anderen Land, das ihr sonst nicht ohne große Mühe erreichen könnt. Euer Herr ist unermeßlich gütig und barmherzig.  
  8 Und (erschaffen hat Er) Pferde und Maultiere und Esel, daß ihr auf ihnen reiten möchtet und als Schmuck. Und Er wird erschaffen, was ihr (noch) nicht kennt. Und die Pferde (hat er geschaffen) und die Maultiere und Esel, damit ihr sie besteigt (und darauf reitet), sowie als Schmuck. Und er schafft (auch noch anderes), was ihr nicht wißt. Und (erschaffen hat Er) Pferde, Maultiere und Esel zum Reiten und zum Schmuck. Und Er wird erschaffen, was ihr (noch) nicht kennt. Pferde, Maultiere und Esel erschuf Er für euch, damit ihr darauf reiten könnt und als Zierde. Er erschafft, wavon ihr nichts wißt.  
  9 Bei Allah steht die Weisung des Weges. Es gibt solche, die abweichen (von der rechten Bahn). Und hätte Er Seinen Willen erzwungen, Er hätte euch allen den Weg gewiesen. Und die (Sorge für die) Einhaltung des (rechten) Weges obliegt Allah (allein) (wa-`alaa llaahi qasdu s-sabieli). Es gibt darunter auch welche, die (von der geraden Richtung) abweichen. Und wenn er gewollt hätte, hätte er euch insgesamt rechtgeleitet. - Allah weist den Weg. Es gibt solche, die (vom Weg) abweichen. Und hätte Er es gewollt, hätte Er euch allesamt den Weg gewiesen. Gott zeigt euch den geraden Weg. Es gibt auch irreführende Wege. Wenn Gott wollte, würde Er euch alle rechtleiten.  
  10 Er ist es, Der Wasser aus den Wolken herniedersendet; davon habt ihr Trank, und davon (wachsen) die Bäume, von denen ihr (euer Vieh) fressen läßt. Er ist es, der vom Himmel Wasser hat herabkommen lassen. Davon gibt es für euch zu trinken, und davon entsteht Gebüsch, in dem ihr (euer Vieh) weiden lassen könnt. Er ist es, Der Wasser aus den Wolken herniedersendet; davon habt ihr zu trinken, und davon wachsen die Gebüsche, an denen ihr (euer Vieh) weiden lasset. Er ist es, Der Wasser vom Himmel herabregnen läßt. Davon trinkt ihr und davon leben Bäume, zu denen ihr euer Vieh führt.  
  11 Damit läßt Er Korn sprießen für euch und den Oelbaum und die Dattelpalme und die Trauben und Früchte aller Art. Fürwahr, darin ist ein Zeichen für nachdenkende Leute. Er läßt euch dadurch das Getreide wachsen, und die Ölbäume, Palmen und Weinstöcke, und (sonst) allerlei Früchte. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die nachdenken. Damit läßt Er für euch Korn sprießen und den Ölbaum und die Dattelpalme und die Trauben und Früchte aller Art. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für nachdenkende Leute. Dadurch läßt Er für euch Pflanzen wachsen, Olivenbäume, Dattelpalmen, Weinreben und Früchte aller Art. Darin sind Zeichen für Menschen, die nachzudenken bereit sind.  
  12 Und Er hat für euch die Nacht und den Tag dienstbar gemmacht und die Sonne und den Mond; und die Sterne sind dienstbar auf Sein Geheiß. Fürwahr, darin sind Zeichen für Leute, die von der Vernunft Gebrauch machen. Und den Tag und die Nacht hat er in euren Dienst gestellt, desgleichen die Sonne und den Mond. Und (auch) die Sterne sind durch seinen Befehl (amr) (euch) dienstbar gemacht. Darin liegen Zeichen für Leute, die Verstand haben. Und Er hat für euch die Nacht und den Tag dienstbar gemacht und die Sonne und den Mond; und die Sterne sind auf Seinen Befehl hin dienstbar. Wahrlich, darin liegen Zeichen für die Leute, die Verstand haben. Er hat euch Tag und Nacht, Sonne, Mond und Sterne Seiner Verfügung gemäß dienstbar gemacht. Darin sind Zeichen für Menschen, die sich des Verstandes bedienen.  
  13 Und was Er auf der Erde für euch erschaffen hat, ist mannigfach an Farben. Fürwahr, darin ist ein Zeichen für Leute, die es beherzigen. Und (zu alledem kommt hinzu) was er euch (sonst noch) an verschiedenen Arten hat wachsen lassen (zara§a). Darin liegt ein Zeichen für Leute, die sich mahnen lassen. Und was Er auf der Erde für euch erschaffen hat, ist mannigfach an Farben. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für Leute, die sich mahnen lassen. Er hat euch auf Erden allerlei Wesen, vielfältig in Form und Farbe, geschaffen. Darin sind Zeichen für Menschen, die sich ermahnen lassen.  
  14 Und Er ist es, Der (euch) das Meer dienstbar gemacht hat, daß ihr frisches Fleisch daraus essen und Schmuck aus ihm hervorholen möget, den ihr anlegt. Und du siehst die Schiffe es durchpflügen, daß (ihr damit reisen möget) und suchet Seine Huld und daß ihr dankbar seiet. Und er ist es, der das Meer in euren Dienst gestellt hat, damit ihr frisches Fleisch daraus esset und Schmuck daraus gewinnt, um ihn euch anzulegen. Und du siehst die Schiffe darauf (ihre) Furchen ziehen. Ihr sollt (euch diese Gabe Allahs zunutze machen und) danach streben, daß er euch Gunst erweist (indem ihr auch auf dem Meer eurem Erwerb nachgehen könnt). Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Und Er ist es, Der (euch) das Meer dienstbar gemacht hat, auf daß ihr zartes Fleisch daraus esset und Schmuck daraus gewinnt, um ihn euch anzulegen. Und du siehst, wie die Schiffe es durchfahren, auf daß ihr Seine Huld suchet und auf daß ihr dankbar sein möget. Er ist es, Der euch das Meer dienstbar gemacht hat, damit ihr weiches, zartes Fleisch daraus eßt. Auch holt ihr Schmuck daraus, den ihr euch anlegt. Du siehst die Schiffe, die darauf fahren und Furchen ziehen. So sollt ihr aus Gottes Gabenfülle schöpfen, damit ihr dankbar seid.  
  15 Und Er hat feste Berge in der Erde gegründet, daß sie nicht mit euch wanke, und Flüsse und Wege, daß ihr recht gehen möget. Und er hat auf der Erde feststehende (Berge) angebracht, damit sie mit euch nicht ins Schwanken komme, und Flüsse und Wege. Vielleicht würdet ihr euch rechtleiten lassen. Und Er hat feste Berge auf der Erde gegründet, damit sie nicht mit euch wanke, und Flüsse und Wege, damit ihr recht gehen möget ; Er hat feste Berge auf der Erde hochragen lassen, damit sie nicht ins Wanken gerät, und desgleichen Flüsse und Wege geschaffen, damit ihr zum Ziel findet,  
  16 Und (andere) Wegzeichen; (durch sie) und durch die Gestirne folgen sie der rechten Richtung. Und Wegzeichen (hat er euch gemacht). Und mit Hilfe der Sterne (an-nadschm) finden sie sich (bei Nacht zu Wasser und zu Land) zurecht. und (Er hat) Wegzeichen (geschaffen); und durch die Gestirne finden sie die Richtung. und Wegweiser und Sterne, durch die sie sich orientieren.  
  17 Ist nun wohl der, Der erschafft, dem gleich, der nicht erschafft? Wollt ihr es also nicht beherzigen? Ist denn einer, der erschafft, (gleich) wie einer, der nicht erschafft? Wollt ihr euch denn nicht mahnen lassen? Ist nun wohl Der, Der erschafft, dem gleich, der nicht erschafft? Wollt ihr euch nicht ermahnen lassen? Ist denn Derjenige, Der alles erschafft, dem gleich, der nichts schaffen kann? Wollt ihr denn nicht darüber nachdenken?  
  18 Und wenn ihr Allahs Wohltaten aufzählen wolltet, ihr würdet sie nicht berechnen können. Fürwahr, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Und wenn ihr die Wohltaten Allahs (im einzelnen) errechnen wollt, könnt ihr sie (überhaupt) nicht zählen. Allah ist wirklich barmherzig und bereit zu vergeben. Und wenn ihr Allahs Wohltaten aufzählen wolltet, würdet ihr sie nicht restlos erfassen können. Wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Wenn ihr Gottes Gaben zählen wolltet, würdet ihr sie nie erfassen können. Gott ist allverzeihend, allbarmherzig.  
  19 Und Allah weiß, was ihr verhehlt und was ihr kundtut. Und Allah weiß, was ihr geheimhaltet, und was ihr bekanntgebt. Und Allah weiß, was ihr verbergt und was ihr kundtut. Gott weiß, was ihr verborgen haltet und was ihr öffentlich äußert.  
  20 Und jene, die sie statt Allah anrufen, sie schaffen nichts, sind sie doch selbst geschaffen. Diejenigen, zu denen sie beten, statt zu Allah, erschaffen nichts. Sie werden (ihrerseits) erschaffen. Und jene, die sie statt Allah anrufen, schaffen nichts - sind sie doch selbst erschaffen. Die Götzen, die sie anstatt Gott anbeten, können nichts erschaffen, sondern sie sind selbst erschaffen worden.  
  21 Tot sind sie, nicht lebendig; und sie wissen nicht, wann sie erweckt werden. Tot (sind sie), nicht lebendig. Und sie merken es nicht (daß der jüngste Tag angebrochen ist), wenn sie (dereinst vom Tod) erweckt werden. Tot sind sie, nicht lebendig; und sie wissen nicht, wann sie erweckt werden. Leblose, nicht Lebende, sind sie. Sie wissen nicht, wann die Auferstehung sich ereignen wird.  
  22 Euer Gott ist ein Einiger Gott. Und die nicht ans Jenseits glauben, ihre Herzen sind (der Wahrheit) fremd, und sie sind voller Hoffart. Euer Gott ist ein einziger Gott. Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, lehnen (die Botschaft) mit ihrem Herzen hochmütig ab (quluubuhum munkiratun wa-hum mustakbirruuna). Euer Gott ist der Einzige Gott. Und die, die nicht ans Jenseits glauben - ihre Herzen sind (der Wahrheit) fremd, und sie sind hochmütig. Euer Gott ist ein einziger Gott. Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, haben ablehnende Herzen und sind überheblich.  
  23 Unzweifelhaft kennt Allah, was sie verbergen und was sie kundtun. Wahrlich, Er liebt nicht die Hoffärtigen Wahrlich Allah weiß, was sie geheimhalten, und was sie bekanntgeben. Er liebt die Hochmütigen nicht. Unzweifelhaft kennt Allah, was sie verbergen und was sie kundtun. Wahrlich, Er liebt die Hochmütigen nicht. Ohne Zweifel weiß Gott, was sie verbergen und was sie äußern. Gott liebt die ?berheblichen nicht.  
  24 Und wenn sie gefragt werden: "Was (denkt ihr) von dem, was euer Herr niedergesandt hat?", sagen sie: "Fabeln der Alten." "Und wenn man zu ihnen sagt: ""Was hat euer Herr herabgesandt?"", sagen sie: ""(Es sind nichts als) die Schriften der früheren (Generationen).""" "Und wenn sie gefragt werden: ""Was (haltet ihr) von dem, was euer Herr niedergesandt hat?"" sagen sie: ""(Das sind) Fabeln der Früheren.""" Wenn ihnen gesagt wird: "Was hat euer Herr herabgesandt?" sagen sie: "Legenden früherer Völker."  
  25 Daß sie am Tage der Auferstehung ihre Lasten vollständig tragen mögen und einen Teil der Lasten derer, die sie ohne Wissen irreführen. Siehe, schlimm ist, was sie tragen. Sie sollen deshalb am Tag der Auferstehung ihre Last vollständig tragen und (dazu noch etwas) von der Last derer, die sie in (ihrem) Unverstand (hier im Diesseits) irreführen. Ist es nicht eine schlimme Last, die sie zu tragen haben? (Dies ist so), damit sie am Tage der Auferstehung ihre Lasten vollständig tragen und einen Teil der Lasten derer, die sie ohne Wissen irreführen. Wahrlich, schlimm ist das, was sie tragen. So werden sie am Jüngsten Tag die Bürde ihrer Untaten voll und ganz und einen Teil der Bürde derer tragen, die sie ohne Wissen irregeführt haben. Wie übel ist die Last, die sie sich aufgebürdet haben!  
  26 Die vor ihnen waren, planten auch Ränke, doch Allah faßte ihren Bau an den Grundmauern, so daß das Dach von oben her auf sie stürzte; und die Strafe kam über sie, von wannen sie nicht wußten. Schon diejenigen, die vor ihnen lebten, haben Ränke geschmiedet. Da ging Allah ihren Bau an den Grundmauern an, und die Decke über ihnen stürzte auf sie herab. Und die Strafe kam (plötzlich) über sie, ohne daß sie es merkten. Diejenigen, die vor ihnen waren, planten auch Ränke, doch Allah rüttelte ihren Bau an den Grundmauern, so daß das Dach von oben her auf sie stürzte; und die Strafe kam über sie, ohne daß sie ahnten, woher. Schon vor ihnen schmiedeten Völker üble Pläne. Gott hat ihr Gebäude am Fundament erschüttert, so daß ihnen das Dach auf den Kopf fiel, und die qualvolle Strafe, von der sie nichts ahnten, kam über sie.  
  27 "Dann wird Er sie am Tage der Auferstehung zuschanden machen und sprechen: "Wo sind nun Meine ""Teilhaber"", um deretwillen ihr (die Propheten) bestrittet?" Die mit Erkenntnis Begabten werden sprechen: "An diesem Tage wird Schande und Unheil den Ungläubigen."" "Hierauf, am Tag der Auferstehung, wird er sie zuschanden machen und sagen: ""Wo sind (nun) meine Teilhaber, hinsichtlich derer ihr (gegen mich und den Gesandten) Opposition getrieben habt (? allaziena kuntum tuschaaqquuna fiehim)?"" Diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, sagen (dann): ""Heute sind die Ungläubigen der Schande und dem Unheil preisgegeben.""" "Dann wird Er sie am Tage der Auferstehung zuschanden machen und sprechen: ""Wo sind nun Meine "Teilhaber", um deretwillen ihr strittet?"" Die mit Erkenntnis Begabten werden sagen: ""An diesem Tage wird Schande und Unheil den Ungläubigen (zuteil sein).""" Am Jüngsten Tag wird Er sie Schmach erleiden lassen und ihnen sagen: "Wo sind die Gefährten, die ihr Mir beigesellt habt und für die ihr gegen Mich in den Kampf gezogen seid?" Diejenigen, denen Wissen zuteil wurde, werden sagen: "Heute erleiden die Ungläubigen Schmach und Unheil."  
  28 Denen, die die Engel sterben lassen, indes sie wider sich selbst sündigen und dann also die Unterwerfung anbieten: "Wir pflegten ja nichts Böses zu tun." Nein, fürwahr, Allah weiß wohl, was ihr zu tun pflegtet. "(Sie) die von den Engeln abberufen werden, nachdem sie (in ihrem Erdenleben) gegen sich selber gefrevelt haben. Sie geben dann klein bei (mit den Worten): ""Wir haben (im Erdenleben) nichts Böses getan."" (Ihnen wird erwidert:) ""Aber nein! Allah weiß Bescheid über das, was ihr getan habt." "Diejenigen, die von den Engeln abberufen werden - da sie gegen sich selber gefrevelt haben und nun unterwürfig geworden sind - (sagen): ""Wir pflegten ja, nichts Böses zu tun."" Nein, wahrlich, Allah weiß wohl, was ihr zu tun pflegtet." Die Ungläubigen, die sich selbst unrecht getan haben, werden behaupten, wenn sie sich den Engeln ergeben, die sie abberufen, sie hätten keine bösen Taten begangen. Ihnen wird gesagt werden: "Doch! Gott weiß um eure Untaten.  
  29 So tretet ein in die Tore der Hölle, darin zu wohnen. Schlimm ist fürwahr die Wohnstatt der Hoffärtigen. "Tretet nun zu den Toren der Hölle (in sie) ein, um (ewig) darin zu weilen! - Ein schlimmes Quartier für die Hochmütigen!""" So tretet durch die Tore der Dschahannam ein, um darin zu wohnen. Schlimm ist wahrlich die Wohnstatt der Hochmütigen. Tretet durch die Tore der Hölle ein! Darin werdet ihr ewig bleiben. Wie übel ist die letzte Bleibe der ?berheblichen!"  
  30 Und (wenn) zu den Rechtschaffenen gesprochen wird "Was (denkt ihr) von dem, was euer Herr herabgesandt hat?", sagen sie: "Das Beste!" Für die, welche Gutes tun, ist Gutes in dieser Welt, und die Wohnstatt des Jenseits ist noch besser. Herrlich fürwahr ist die Wohnstatt der Rechtschaffenen: "Und zu denen, die gottesfürchtig sind, sagt man (ebenfalls): ""Was hat euer Herr herabgesandt?"" Sie sagen: ""Etwas Gutes (khairan)."" Diejenigen, die rechtschaffen sind (allaziena ahsanuu), haben hier im Diesseits Gutes (hasanatun) zu erwarten. Aber die Behausung des Jenseits ist wahrhaftig besser. Welch treffliche Behausung für die Gottesfürchtigen!" "Und (wenn) zu den Gottesfürchtigen gesprochen wird: ""Was (haltet ihr) von dem, was euer Herr herabgesandt hat?"" sagen sie: ""Etwas Gutes!"" Für die, welche Gutes tun, ist Gutes in dieser Welt, und die Wohnstatt des Jenseits ist noch besser. Herrlich wahrlich ist die Wohnstatt der Gottesfürchtigen." Die Frommen werden gefragt: "Was hat euer Herr herabgesandt?" Sie sagen: "Das Gute!" Den Gläubigen, die gute Werke verrichtet haben, gebührt im Diesseits guter Lohn. Im Jenseits bekommen sie die beste Wohnstätte. Wie herrlich ist die letzte Wohnstatt der Frommen!  
  31 Gärten der Ewigkeit, die sie betreten werden; Ströme dirchfließen sie. Darin werden sie haben, was sie begehren. Also belohnt Allah die Rechtschaffenen, (Das sind) die Gärten von Eden (`Adn), in die sie (dereinst) eingehen, (Gärten) in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie (alles) haben, was sie wollen. So vergilt Allah denen, die (ihn) fürchten, Die Gärten von Eden, die sie betreten werden: Bäche durchfließen sie. Darin werden sie haben, was sie begehren. Und so belohnt Allah die Gottesfürchtigen. Sie werden eingehen in die Gärten von Eden, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin haben sie alles, was sie begehren. So belohnt Gott die Frommen.  
  32 Sie, die die Engel in Reinheit sterben lassen. Sie sprechen: "Friedc sei mit euch! Tretet ein in den Himmel für das, was ihr zu tun pflegtet." "(ihnen) die von den Engeln abberufen werden, nachdem sie sich (in ihrem Erdenleben) gut verhalten haben. Sie sagen (dabei zu ihnen): ""Heil (salaam) sei über euch! Geht in das Paradies ein (zum Lohn) für das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt!""" "(Zu ihnen), die von den Engeln friedlich abberufen werden, sprechen die Engel: ""Friede sei auf euch! Tretet ein in das Paradies für das, was ihr zu tun pflegtet.""" Diese Frommen und die Rechtschaffenen, denen die Engel, die sie abberufen, sagen: "Friede sei mit euch! Tretet ein ins Paradies als Lohn für eure guten Werke!"  
  33 Worauf warten sie denn, wenn nicht, daß die Engel zu ihnen kommen oder daß der Befehl deines Herrn eintrifft? So taten schon jene, die vor ihnen waren. Allah war nicht ungerecht gegen sie, jedoch sie waren ungerecht gegen sich selber. Haben sie denn etwas anderes zu erwarten, als daß die Todesengel zu ihnen kommen (um sie dem Gericht zuzuführen), oder daß die Entscheidung (amr) deines Herrn eintrifft? Diejenigen, die vor ihnen lebten, haben ebenso gehandelt. Und Allah hat nicht gegen sie gefrevelt, sondern gegen sich selber haben sie gefrevelt. Worauf warten sie denn, wenn nicht darauf, daß die Engel zu ihnen kommen oder daß der Befehl deines Herrn eintrifft? So taten schon jene, die vor ihnen waren. Allah war nicht ungerecht gegen sie, jedoch sie waren ungerecht gegen sich selber. Die trotzigen Ungläubigen warten, bis die Engel sie, trotzig wie sie sind, abberufen oder bis der Strafbefehl deines Herrn ergeht. Das taten auch vor ihnen die Völker, die Wir bestraften. Gott hat ihnen nicht unrecht getan, sondern sie haben sich selbst unrecht getan.  
  34 So ereilte sie die böse Folge ihres Tuns, und das, was sie zu verhöhnen pflegten, umschloß sie von allen Seiten. Und so haben die schlechten Taten, die sie (in ihrem Erdenleben) begangen hatten, (schließlich) sie (selber) getroffen. Und sie wurden von dem erfaßt, worüber sie sich (zeitlebens) lustig gemacht hatten. So ereilten sie die bösen Folgen ihres Tuns, und das, was sie zu verhöhnen pflegten, umschloß sie von allen Seiten. Es ereilte sie das ?bel für ihre Untaten, und sie wurden des Spottes wegen, den sie sich erlaubt hatten, belangt.  
  35 Die Götzendiener sprechen: "Hätte Allah es so gewollt, wir würden nichts außer Ihm angebetet haben, weder wir noch unsere Väter, noch würden wir etwas verboten haben ohne (Befehl von) Ihm." So taten schon jene, die vor ihnen waren. Jedoch, sind die Gesandten für irgend etwas verantwortlich, außer für die deutliche Verkündigung? "Und diejenigen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen, sagen: ""Wenn Allah gewollt hätte, hätten weder wir noch unsere Väter an seiner Statt etwas verehrt, und wir hätten (auch) nichts an seiner Statt für verboten erklärt. Diejenigen, die vor ihnen lebten, haben ebenso gehandelt. Aber obliegt den Gesandten etwas anderes, als die Botschaft deutlich auszurichten?" "Und die Götzendiener sagen: ""Hätte Allah es so gewollt, so hätten wir nichts außer Ihm angebetet, weder wir noch unsere Väter, noch hätten wir etwas ohne Seinen (Befehl) verboten."" Genauso taten schon jene vor ihnen. Jedoch, sind die Gesandten für irgend etwas außer für die deutliche Verkündigung verantwortlich?" Die Götzendiener sagen: "Wenn Gott gewollt hätte, hätten weder wir noch unsere Väter außer Ihm etwas angebetet und wir hätten, ohne uns auf Ihn zu berufen, keine Verbote erlassen." Genau so machten es die Ungläubigen vor ihnen. Sind die Gesandten zu etwas anderem verpflichtet als zur klaren Verkündigung der Botschaft?  
  36 Und in jedem Volke erweckten Wir einen Gesandten (der da predigte): "Dienet Allah und meidet den Bösen." Dann waren unter ihnen einige, die Allah leitete, und es waren unter ihnen einige, die sich Verderben zuzogen. So reiset umher auf der Erde und seht, wie das Ende der Leugner war! "Und wir haben doch in jeder Gemeinschaft (umma) einen Gesandten auftreten lassen (mit der Aufforderung): ""Dienet Allah und meidet die Götzen (at-taaghuut)!"" Und die einen von ihnen leitete Allah recht, während an den anderen der Irrtum (der ihnen vorherbestimmt war) in Erfüllung ging. Zieht doch im Land umher und schaut, wie das Ende derer war, die (unsere Gesandten) für Lügner erklärt haben!" "Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (,der da predigte): ""Dient Allah und meidet die Götzen."" Dann waren unter ihnen einige, die Allah leitete, und es waren unter ihnen einige, die das Schicksal des Irrtums erlitten. So reist auf der Erde umher und seht, wie das Ende der Leugner war!" Wir haben jedem Volk einen Gesandten geschickt, der den Menschen verkündete: "Dienet Gott allein und meidet jeglichen selbstherrlichen Gewalttäter!" Manche hat Gott rechtgeleitet und manche haben auf dem Irrtum beharrt. Gehet im Land umher und schaut euch um, wie es den Leugnern ergangen ist!  
  37 Wenn du für sie den rechten Weg begehrst, dann (wisse, daß) Allah nicht jenen den Weg weist, die (andere) irreführen; noch gibt es für sie Helfer. Du magst noch so sehr darauf aus sein, sie rechtzuleiten. Allah leitet diejenigen, die er (nun einmal) irreführt, nicht recht. Und sie haben (dereinst) keine Helfer. Wenn du für sie den rechten Weg begehrst, dann (wisse, daß) Allah nicht jenen den Weg weist, die (andere) irreführen; noch gibt es für sie Helfer. Du bemühst dich eifrig, sie rechzuleiten, aber Gott leitet diejenigen nicht recht, die sich für den Irrtum entschieden haben. Ihnen kann keiner beistehen.  
  38 Sie schwören bei Allah ihre feierlichsten Eide, Allah werde jene nicht auferwecken, die sterben. Nicht doch, Ihn bindet ein Versprechen, jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. Und sie haben bei Allah hoch und heilig geschworen (und beteuert), Allah werde (dereinst) die Toten nicht auferwecken. Aber nein! (Das ist) in Versprechen, das (einzulösen) ihm obliegt, und (als solches) Wahrheit (? wa`dan `alaihi haqqan). Aber die meisten Menschen wissen (es) nicht. Und sie schwören bei Allah ihre festen Eide, Allah werde jene nicht auferwecken, die sterben. Aber nein! Ihn bindet ein Versprechen, das Ihm obliegt - jedoch die meisten Menschen wissen es nicht. Sie schwören hoch und heilig bei Gott und behaupten: "Gott läßt keinen Toten auferstehen." Doch Gott hat es so entschieden, und Seine Entscheidung ist wahr. Die meisten Menschen wissen es aber nicht.  
  39 (Er wird sie auferwecken) damit Er ihnen das klar mache, worüber sie uneins waren, und damit jene, die ungläubig sind, wissen, daß sie Lügner waren. (Allah wird dereinst die Toten erwecken und die Menschen zum Gericht versammeln) damit er ihnen klarmacht, worüber sie (im Diesseits) uneins waren, und damit die Ungläubigen (zu) wissen (bekommen), daß sie gelogen haben. Er wird ihnen das klar machen, worüber sie uneins waren, damit jene, die ungläubig sind, wissen, daß sie Lügner sind. Er läßt sie alle auferstehen, damit Er ihnen Sein Urteil über ihre Streitfragen klar verkündet, auf daß die Ungläubigen wissen, daß sie Lügner waren.  
  40 Unser Wort zu einem Ding, wenn Wir es wollen, ist nur, daß Wir zu ihm sprechen: "Sei!", und es ist. Wenn wir eine Sache wollen, brauchen wir zu ihr nur zu sagen: sei!, dann ist sie. "Unser Wort, das Wir für eine Sache sprechen, wenn Wir sie wollen, ist nur: ""Sei!"" und sie ist." Wenn Wir wollen, daß etwas ist, sagen Wir nur : "Es sei!" und es ist.  
  41 Und die ausgewandert sind um Allahs willen, nachdem sie Unbill erfuhren, ihnen werden Wir sicherlich eine schöne Wohnstatt in der Welt geben; und wahrlich, der Lohn des Jenseits ist größer; wüßten sie es nur, Und denen, die um Allahs willen (fie llaahi) ausgewandert sind, nachdem ihnen Unrecht geschehen ist, werden wir im diesseitigen (Leben) bestimmt zu einem guten Einstand (in ihrer neuen Heimat) verhelfen. Aber der Lohn des Jenseits wiegt schwerer. Wenn sie (es) nur wüßten! Und denjenigen, die um Allahs willen ausgewandert sind, nachdem sie unterdrückt worden waren, werden Wir sicherlich eine schöne Wohnstatt in der Welt geben; und wahrlich, der Lohn des Jenseits ist (noch) größer, wenn sie es nur wüßten ; Denjenigen, die wegen ihres Glaubens an Gott ausgewandert sind, nachdem sie Unrecht erlitten hatten, gewähren Wir im Diesseits guten Lohn. Ihr Lohn im Jenseits aber ist bei weitem größer, wenn die Ungläubigen es nur wüßten!  
  42 Die standhaft sind und auf ihren Herrn vertrauen. (Ihnen) die geduldig sind und auf ihren Herrn vertrauen. (es sind) diejenigen, die geduldig geblieben sind und auf ihren Herrn vertrauen. Das sind nämlich diejenigen, die Geduld fassen und sich auf Gott verlassen.  
  43 Und vor dir entsandten Wir nur Männer, denen Wir Offenbarung gegeben - so fraget die, welche die Ermahnung besitzen, wenn ihr nicht wißt - Und wir haben vor dir (immer) nur Männer (als unsere Gesandten) auftreten lassen, denen wir (Offenbarungen) eingaben. Fragt doch die Leute der (früheren) Mahnung, wenn ihr (es) nicht wißt! Und vor dir entsandten Wir (auch) nur Männer, denen Wir die Offenbarung gegeben haben; so fragt die, welche die Ermahnung besitzen, wenn ihr (etwas) nicht wisset. Wir haben vor dir nur Männer entsandt, denen Wir die Offenbarung eingaben. Fragt doch die Kenner der Heiligen Bücher, wenn ihr selbst es nicht wißt!  
  44 Mit deutlichen Zeichen und Schriften. Und Wir haben dir die Ermahnung hinabgesandt, auf daß du den Menschen erklären mögest, was ihnen hinabgesandt ward, und daß sie nachdenken. (Wir haben sie) mit den klaren Beweisen (baiyinaat) und den Büchern (zubur) (gesandt). Und wir haben (nunmehr) die Mahnung zu dir hinabgesandt, damit du den Menschen klarmachst, was (früher) zu ihnen hinabgesandt worden ist, und damit sie vielleicht nachdenken würden. (Wir entsandten sie) mit den deutlichen Zeichen und mit den Büchern; und zu dir haben Wir die Ermahnung herabgesandt, auf daß du den Menschen erklärest, was ihnen herabgesandt wurde, und auf daß sie nachdenken mögen. Wir entsandten sie vor dir mit klaren Beweisen und den Büchern. Wir haben dir den Koran herabgesandt, damit du den Menschen die ihnen zugedachte Offenbarung klar verkündest, auf daß sie nachdenken mögen.  
  45 Sind denn jene, die Böses planen, sicher davor, daß Allah sie nicht in die Erde versinken läßt oder daß die Strafe nicht über sie kommen wird, von wannen sie nicht wissen? Sind denn diejenigen, die böse Ränke schmieden, davor sicher, daß Allah sie nicht in die Erde versinken läßt, oder daß (nicht) die Strafe (plötzlich) über sie kommt, ohne daß sie es merken, Sind denn jene, die Böses planen, sicher davor, daß Allah sie nicht in die Erde versinken läßt, oder daß die Strafe nicht über sie kommen wird, wenn sie es nicht ahnen? Wähnen sich denn die Ungläubigen, die böse Taten zu verrichten planen, davor sicher, daß Gott sie nicht in der Erde versinken läßt oder daß sie eine qualvolle Strafe ereilt, von der sie nicht wissen, woher sie kommt?  
  46 Oder daß Er sie nicht ergreift in ihrem Hin und Her, so daß sie nicht imstande sein werden, obzusiegen? oder daß er (mit einem Strafgericht) über sie kommt, während sie sich (geschäftig im Land) herumtreiben, ohne daß sie sich (ihm) dann entziehen können, Oder (sind jene sicher davor,) daß Er sie nicht in ihrem Hin und Her ergreift, so daß sie nicht imstande sein werden, dies zu vereiteln? Oder daß Gott die qualvolle Strafe schickt, während sie unterwegs sind? Sie können sich Gottes Allmacht niemals entziehen.  
  47 Oder daß Er sie nicht durch allmähliche Vernichtung erfaßt? Euer Herr ist fürwahr gütig, barmherzig. oder daß er (mit einem Strafgericht) über sie kommt, nachdem sie (vorher) eingeschüchtert (und gewarnt) sind (? `alaa takhauwufin)? Euer Herr ist (ja) mitleidig und barmherzig. Oder (sind jene sicher davor,) daß Er sie nicht durch vorgewarnte Vernichtung erfaßt? Euer Herr ist wahrlich Gütig, Barmherzig. Oder daß Er sie durch anhaltende Furcht vor der Strafe heimsucht? Dabei ist doch dein Herr voller Mitleid und Barmherzigkeit.  
  48 Haben sie denn nicht gesehen, wie die Schatten eines jeden Dings, das Allah schuf, von rechts und von links sich wenden, sich niederwerfend vor Allah, dieweil sie gedemütigt werden? Haben sie denn nicht gesehen, wie die Schatten dessen, was Allah an Dingen (schai§) geschaffen hat, (morgens und abends) nach rechts und links wandern, indem sie sich demütig vor Allah niederwerfen? Haben sie denn nicht gesehen, wie die Schatten eines jeden Dings, das Allah erschuf, sich nach rechts und nach links wenden und sich vor Allah niederwerfen, während sie gedemütigt werden? Sehen sie denn nicht, wie alle von Gott erschaffenen Dinge Schatten werfen, die sich nach rechts und links bewegen, und sich auf ihre Art vor Gott niederwerfen und sich Ihm ergeben?  
  49 Und was in den Himmeln ist und was auf Erden ist an Geschöpfen, unterwirft sich Allah, also die Engel, und sie betragen sich nicht hoffärtig. Vor Allah wirft sich (alles in Anbetung) nieder, was im Himmel und auf Erden ist: ein jedes Tier (daabba) und (auch) die Engel. Und sie sind nicht (zu) hochmütig (dazu). Und was an Geschöpfen in den Himmeln und auf Erden ist, wirft sich vor Allah in Anbetung nieder; genauso die Engel, und sie betragen sich nicht hochmütig. Vor Gott wirft sich alles nieder, was es in den Himmeln gibt, alle Lebewesen auf der Erde und die Engel, die frei von jeglichem Hochmut sind.  
  50 Sie fürchten ihren Herrn über ihnen und tun, was ihnen geheißen ist. Sie fürchten ihren Herrn (den sie) über sich (haben) und tun, was ihnen befohlen wird. Sie fürchten ihren Herrn über sich und tun, was ihnen befohlen wird. Sie fürchten Gott, Der Macht über sie hat und tun alles, was ihnen befohlen wird.  
  51 Allah hat gesprochen: "Habt nicht zwei Götter. Er ist der Einige Gott. So fürchtet Mich allein." Und Allah hat gesagt: Nehmt euch nicht zwei Götter! Allah ist (nur) ein einziger Gott. Vor mir (allein) sollt ihr darum Angst haben. "Und Allah hat gesprochen: ""Nehmet euch nicht zwei Götter. Er ist der Einzige Gott. So fürchtet Mich allein.""" Gott sagt: "Dienet nicht zwei Göttern! Es gibt nur einen Gott. Fürchtet Mich allein!"  
  52 Und Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Ihm gebührt Gehorsam auf immer. Wollt ihr also einen anderen zum Beschützer nehmen als Allah? Ihm gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Und die Verehrung (als göttliches Wesen) kommt immer (nur) ihm zu. Wollt ihr denn jemand anders als Allah fürchten? Und Sein ist, was in den Himmeln und auf Erden ist, und Ihm gebührt die immerwährende Furcht. Wollt ihr also einen anderen fürchten außer Allah? Ihm gehört alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, und Ihm allein gebührt unerschütterlicher Glaube. Wie könnt ihr jemand anderen als Gott fürchten?  
  53 Was ihr Gutes habt, es ist von Allah; und wenn euch ein Unheil befällt, dann leht ihr Ihn um Hilfe an. Und (alles) was ihr an Gnade erlebt, kommt von Allah. Wenn hierauf Not über euch kommt, ruft ihr zu ihm um Hilfe. Was ihr Gutes habt - es ist von Allah. Wenn euch jedoch ein Schaden trifft, dann fleht ihr Ihn um Hilfe an. Was ihr an Gaben habt, kommt alles von Gott. Wenn euch Not trifft, fleht ihr Ihn allein um Hilfe an.  
  54 Doch wenn Er dann das Unheil von euch hinwegnimmt, siehe, da (beginnt) ein Teil von euch, ihrem Herrn Götter zur Seite zu stellen, (Aber) wenn er hierauf eure Not behebt, gesellt gleich ein Teil von euch ihrem Herrn (andere Götter) bei, Doch wenn Er dann den Schaden von euch hinwegnimmt, so (beginnt) ein Teil von euch, seinem Herrn Götter zur Seite zu stellen Wenn Er die Not von euch abwendet, gesellen dennoch einige von euch Gott Gefährten bei,  
  55 (Mit dem Ergebnis) daß sie verleugnen, was Wir ihnen beschert haben. Wohlan, vergnügt euch nur eine Weile; bald aber werdet ihr es erfahren um undankbar zu sein für das, was wir ihnen gegeben haben. Genießet nur (euer Dasein, das euch für eine kurze Zeit zugemessen ist)! Ihr werdet (schon noch zu) wissen (bekommen, was mit euch geschieht). und das zu verleugnen, was Wir ihnen beschert haben. Wohlan, vergnügt euch nur eine Weile; bald aber werdet ihr es wissen. damit sie Gottes Gaben verleugnen. Genießt im Diesseits die vergänglichen Freuden! Im Jenseits werdet ihr erfahren, welche Strafe auf die Ungläubigen wartet.  
  56 Und (für die falschen Gottheiten) von denen sie nichts wissen, setzen sie einen Teil beiseite von dem, was Wir ihnen beschert haben. Bei Allah, ihr werdet sicherlich zur Rechenschaft gezogen werden für all das, was ihr erdichtet. Und sie bestimmen für die, von denen sie (in Wirklichkeit überhaupt) nichts wissen, einen Anteil von dem, was wir ihnen (zum Genuß) beschert haben. Bei Allah! Ihr werdet sicher (dereinst) über das, was ihr (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt habt, zur Rechenschaft gezogen werden. Und für die, von denen sie nichts wissen, setzen sie einen Teil von dem beiseite, was Wir ihnen beschert haben. Bei Allah, ihr werdet sicherlich zur Rechenschaft gezogen werden für all das, was ihr erdichtet. Sie bestimmen für die Götzen, die sie gar nicht kennen, einen Teil von den Gaben, die Wir ihnen gewähren. Bei Gott, ihr werdet am Jüngsten Tag eure Lügen verantworten müssen.  
  57 Und sie dichten Allah - Heilig ist Er! Töchter an, während sie (selbst) haben, was sie begehren. Und sie schreiben Allah die Töchter zu. Gepriesen sei er! (Darüber ist er erhaben) - (Dabei soll) ihnen (selber zukommen), wonach sie (ihrerseits) Lust haben. Und sie dichten Allah Töchter an. Gepriesen sei Er! Und sich selbst behalten sie vor, was sie begehren. Gott teilen sie die Töchter zu, die sie nicht gern haben, und behaupten, die Engel seien Mädchen. Erhaben ist Gott! Sich selbst teilen sie die Söhne zu, die sie gern haben.  
  58 Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter gebracht wird, so veffinstert sich sein Gesicht, indes er den inneren Schmerz unterdrückt. Wenn einem von ihnen die Geburt eines weiblichen Wesens angesagt wird, macht er dauernd ein finsteres Gesicht und grollt (dem Schicksal) (wa-huwa kaziemun). Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter überbracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, und er unterdrückt den inneren Schmerz. Wenn einem von ihnen gemeldet wird, daß ihm eine Tochter geboren wurde, trübt sich sein Gesicht, und er verbeißt nur mühsam seine Enttäuschung.  
  59 Er verbirgt sich vor den Leuten ob der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie trotz der Schande behalten oder im Staub verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen! Dabei hält er sich vor den Leuten verborgen, weil ihm etwas (so) Schlimmes angesagt worden ist, (und überlegt) ob er es trotz der Schande (`alaa huunin) behalten, oder ob er es im Boden verscharren soll. Nein! Wie schlecht urteilen sie doch! Er verbirgt sich vor den Leuten aufgrund der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie behalten trotz der Schande, oder (soll er sie) in der Erde verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen! Er versteckt sich vor den Menschen wegen der schlimmen Nachricht, die ihm überbracht wurde. Soll er das Kind trotz der Schmach am Leben lassen oder es lebend in der Erde verscharren? Wie schlimm urteilen sie doch!  
  60 Der Zustand derer, die nicht an das Jenseits glauben, ist übel, Allahs Sein aber ist hoch erhaben und Er ist der Allmächtige, der Allweise. Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, haben ein schlechtes Wesen (mathal as-sau'). Allah aber stellt (in sich) das erhabenste Wesen dar (al-mathal al-a'laa). Und er ist der Mächtige und Weise. Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, sind mit dem Schlechten zu vergleichen; Allah aber mit dem Höchsten, und Er ist der Erhabene, der Allweise. Auf die Ungläubigen, die das Jenseits verleugnen, trifft das Gleichnis des ?bels zu, während auf Gott das Beispiel der Vollkommenheit zutrifft. Gott ist der Allmächtige, und Seine Weisheit ist unermeßlich.  
  61 Und wenn Allah die Menschen für ihr Freveln bestrafen wollte, Er würde nicht ein einziges Lebewesen darauf (auf der Erde) lassen, doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einer bestimmten Zeit; und wenn ihre Frist um ist, dann können sie auch nicht eine Stunde dahinter zurückbleiben, noch können sie (ihr) vorauseilen. Und wenn Allah die Menschen wegen ihrer Frevelhaftigkeit belangen würde, würde er auf der Erde kein Lebewesen (daabba) übriglassen. Aber er gewährt ihnen auf eine bestimmte Frist Aufschub. Und wenn dann ihre Frist kommt, bleiben sie (auch) nicht eine Stunde (hinter ihr) zurück, noch gehen sie (ihr) voraus. Und wenn Allah die Menschen für ihr Freveln bestrafen wollte, würde Er nicht ein einziges Lebewesen darauf (auf der Erde) bestehen lassen; doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einer bestimmten Frist; und wenn ihre Frist um ist, dann können sie auch nicht eine Stunde dahinter zurückbleiben, noch können sie (ihr) vorauseilen. Wenn Gott die Menschen gleich für ihre Ungerechtigkeit bestrafen würde, hätte Er auf der Erde kein Lebewesen übrig gelassen. Doch Er gewährt ihnen Aufschub bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kommt das festgesetzte Ende, kann niemand es weder vorverlegen noch aufschieben.  
  62 Und sie schreiben Allah zu, was ihnen (selbst) mißliebig ist, und ihre Zungen äußern die Lüge, daß sie das Beste erhalten werden. Zweifellos wird ihnen das Feuer zuteil werden, und (darin) sollen sie verlassen bleiben. Und sie schreiben Allah etwas zu, was ihnen (selber) zuwider ist. Und ihre Zunge macht eine lügnerische Aussage (mit der Behauptung), daß ihnen (selber) das Beste (al-husnaa) zukomme. (Das Gegenteil ist der Fall.) Wahrlich, sie haben (dereinst) das Höllenfeuer zu erwarten, und man läßt ihnen (dabei sogar) den Vortritt. Und sie schreiben Allah zu, was ihnen (selbst) mißliebig ist, und ihre Zungen äußern die Lüge, daß sie das Beste erhalten würden. Zweifellos wird ihnen das Feuer zuteil werden, und (darin) sollen sie unbeachtet bleiben. Sie schreiben Gott zu, was ihnen verhaßt ist, und sie lügen weiter, indem sie behaupten, daß ihnen der beste Lohn zusteht. Ohne Zweifel steht ihnen die Hölle zu, in der sie sich - verloren und vergessen - zusammendrängen werden.  
  63 Bei Allah, Wir schickten fürwahr schon Gesandte zu den Völkern vor dir, doch Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen. So ist er heute ihr Schutzherr, und ihnen wird schmerzliche Strafe. Bei Allah! Wir haben doch schon vor dir an Gemeinschaften (umam) (Gesandte) geschickt. Und da ließ der Satan ihnen ihre Handlungen im schönsten Licht erscheinen (um sie durch Selbstsicherheit zu betören). Er ist nun heute ihr Freund. Aber sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. Bei Allah, Wir schickten wahrlich schon Gesandte zu den Völkern vor dir, doch Satan ließ ihnen ihre Werke wohlgefällig erscheinen. So ist er heute ihr Schutzherr, und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Bei Gott! Wir haben zu früheren Völkern Gesandte geschickt. Ihnen hat Satan eingeflößt, ihre Untaten seien schön. Er war ihr Vertrauter im Diesseits, und im Jenseits wartet eine qualvolle Strafe auf sie.  
  64 Und Wir haben dir das Buch nur darum hinabgesandt, auf daß du ihnen das erklären mögest, worüber sie uneinig sind, und als Führung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben. Und wir haben die Schrift nur darum zu dir hinabgesandt, damit du ihnen klarmachst, worüber sie (bisher) uneins waren, und als Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben. Und Wir haben dir das Buch nur deshalb herabgesandt, auf daß du ihnen das erklärest, worüber sie uneinig sind, und (Wir haben es) als Führung und Barmherzigkeit für die Leute, die glauben (,herabgesandt). Wir haben dir das Buch (den Koran) herabgesandt, damit du den Menschen die Wahrheit über ihre Streitfragen erläuterst. Er ist Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.  
  65 Allah hat Wasser vom Himmel hernieder gesandt und damit die Erde belebt nach ihrem Tod. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für Leute, die hören mögen. Und Allah hat vom Himmel Wasser herabkommen lassen und dadurch die Erde, nachdem sie abgestorben war, (wieder) belebt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die (zu) hören (vermögen). Und Allah hat Wasser vom Himmel herniedergesandt und damit die Erde nach ihrem Tod belebt. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für Leute, die hören können. Gott schickt aus den Wolken am Himmel Wasser herab, womit Er die Erde, die tot daliegt, zum Leben erweckt. Darin ist ein Zeichen für Menschen, die hören und begreifen können.  
  66 Wahrlich, auch am Vieh habt ihr eine Lehre. Wir geben euch zu trinken von dem, was in ihren Leibern ist, zwischen Kot und Blut in der Mitte, Milch, lauter (und) angenehm denen, die trinken. Und ihr habt in den Herdentieren einen Grund zum Nachdenken (`ibra): Wir geben euch von dem, was sie im Leib haben, (ein Zwischending) zwischen Mageninhalt (? farth) und Blut zu trinken, reine Milch, ein süffiges Getränk. Wahrlich, auch am Vieh habt ihr eine Lehre. Wir geben euch von dem zu trinken, was in ihren Leibern (ist): Zwischen Kot und Blut (ist) in der Mitte Milch, die denen lauter (und) angenehm ist, die sie trinken. Betrachtet das Herdenvieh und zieht daraus die Lehre! Wir lassen euch aus ihren Leibern zwischen Kot und Blut reine, angenehme und bekömmliche Milch trinken.  
  67 Und von den Früchten der Dattelpalmen und den Trauben, von denen ihr berauschenden Trank und (auch) bekömmliche Nahrung zieht. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für Leute, die vom Verstand Gebrauch machen. Und (wir geben euch) von den Früchten der Palmen und Weinstöcke (zu trinken), woraus ihr euch einen Rauschtrank (sakar) macht, und (außerdem) schönen Unterhalt. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die Verstand haben. Und von den Früchten der Dattelpalmen und den Beeren macht ihr euch Rauschtrank und gute Speise. Wahrlich, darin liegt ein Zeichen für die Leute, die Verstand haben. Aus den Früchten der Dattelpalmen und der Weinreben gewinnt ihr ein berauschendes Getränk und gute Nahrung. Darin ist ein Zeichen für Menschen, die sich ihres Verstandes bedienen.  
  68 Und dein Herr hat der Biene eingegeben: "Baue dir Häuser in den Bergen und in den Bäumen und in den Spalieren, die sie errichten. Und dein Herr hat der Biene eingegeben: Mach dir Häuser aus den Bergen und aus den Bäumen und aus dem, was die Menschen (an Reblauben oder Hütten) errichten! "Und dein Herr hat der Biene eingegeben: ""Baue dir Häuser in den Bergen und in den Bäumen und in dem, was sie errichten." Und dein Herr gab den Bienen ein: "Baut euch Behausungen in den Bergen, in den Bäumen und in den von den Menschen errichteten Bienenstöcken!"  
  69 Dann iß von allen Früchten und folge den Wegen deines Herrn, (die dir) leicht gemacht." Aus ihren Leibern kommt ein Trank, mannigfach an Farbe. Darin ist Heilung für die Menschen. Wahrlich, hierin ist ein Zeichen für Leute, die nachdenken. Hierauf iß von allen Früchten und zieh auf den Wegen deines Herrn, (die dir) gebahnt (sind), dahin! Aus dem Leib der Bienen kommt ein für die Menschen heilsames Getränk von verschiedenen Arten heraus. Darin liegt ein Zeichen für Leute, die nachdenken. "Dann iß von allen Früchten und folge den Wegen deines Herrn, (die Er dir) leicht gemacht hat."" Aus ihren Leibern kommt ein Trank, mannigfach an Farbe. Darin liegt ein Heilmittel für die Menschen. Wahrlich, hierin ist ein Zeichen für Leute, die nachdenken." Ernährt euch dann von allen Früchten und nutzt die Wege, die Gott euch geebnet hat!" Aus ihren Leibern kommt ein Labsal verschiedener Art, das den Menschen Heil bringt. Darin ist ein Zeichen für Menschen, die nachdenken können.  
  70 Allah hat euch erschaffen, dann läßt Er euch sterben; und es gibt manche unter euch, die ins hinfällige Greisenalter getrieben werden, so daß sie nichts wissen, nachdem (sie) doch Wissen (besessen hatten). Wahrlich, Allah ist allwissend, allmächtig. Und Allah hat euch (Menschen) geschaffen. Hierauf (wenn eure Frist abgelaufen ist) beruft er euch ab, wobei (wohl manch) einer von euch das erbärmlichste Greisenalter erreicht, so daß er, nachdem er (vorher) Wissen gehabt hat, nichts (mehr) weiß. Allah weiß und kann (alles). Und Allah hat euch erschaffen, dann läßt Er euch sterben; und es gibt manche unter euch, die ins hinfällige Greisenalter getrieben werden, so daß sie nichts wissen, nachdem (sie) doch Wissen (besessen haben). Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allmächtig. Gott hat euch erschaffen, dann beruft Er euch ab. Den einen oder den anderen läßt Er solange leben, daß er vor Altersschwäche nicht mehr weiß, was er früher wußte. Gottes Wissen und Macht sind unermeßlich.  
  71 Und Allah hat einige von euch vor den andern mit Gaben begünstigt. Und doch wollen die Begünstigten nichts von ihren Gaben denen zurückgeben, die ihre Rechte besitzts auf daß sie daran gleich (beteiligt) wären. Wollen sie denn Allahs Huld verleugnen? Und Allah hat die einen von euch im Unterhalt vor den anderen ausgezeichnet. Nun geben aber diejenigen, die (auf diese Weise) ausgezeichnet sind, ihren Unterhalt nicht an ihre Sklaven (weiter), so daß sie im Besitzstand gleich wären. Wollen sie denn die Gnade Allahs leugnen? Und Allah hat einige von euch vor den anderen mit Gaben begünstigt. Und doch wollen die Begünstigten nichts von ihren Gaben denen zurückgeben, die sie von Rechts wegen besitzen, so daß sie gleich (beteiligt) wären. Wollen sie denn Allahs Huld verleugnen? Gott hat manche von euch vor den anderen bei Seiner Gabenzuteilung begünstigt. Die Begünstigten aber wollen mit ihren Leibeigenen ihr Hab und Gut nicht so teilen, daß sich Herr und Diener gleichen. Warum verleugnen sie Gottes unteilbare Gnade?  
  72 Allah gab euch Gattinnen aus euch selbst, und aus euren Gattinnen machte Er euch Söhne und Enkel, und Er hat euch versorgt mit Gutem. Wollen sie da an Nichtiges glauben und Allahs Huld verleugnen? Und Allah hat euch aus euch selber Gattinnen gemacht (indem er zuerst ein Einzelwesen und aus ihm das ihm entsprechende andere Wesen schuf). Und aus euren Gattinnen hat er euch Söhne und Enkel (? hafadatan) gemacht. Und er hat euch (allerlei) gute Dinge beschert. Wollen sie denn an das, was nichtig ist, glauben, und an die Gnade Allahs nicht glauben, Und Allah gab euch Gattinnen aus euch selbst, und aus euren Gattinnen machte Er euch Söhne und Enkelkinder, und Er hat euch mit Gutem versorgt. Wollen sie da an Nichtiges glauben und Allahs Huld verleugnen? Gott erschuf für euch aus euch selbst Gattinnen. Er gibt euch von euren Gattinnen Kinder und Enkelkinder und gewährt euch von den guten Gaben. Glauben sie trotzdem an das Falsche und verleugnen weiterhin die Gaben Gottes?  
  73 Dennoch verehren sie statt Allah solche, die nicht die Macht haben, ihnen irgend Gaben von den Himmeln oder der Erde zu gewähren, noch können sie je solche Macht erlangen. und an Allahs Statt etwas verehren, was ihnen weder vom Himmel noch (von) der Erde etwas (als Lebensunterhalt) zu bescheren vermag, (Wesen, die ihnen nichts zu bieten vermögen) und die (überhaupt) nicht fähig sind (etwas zu tun)? Dennoch verehren sie statt Allah solche, die nicht die Macht haben, ihnen irgendwelche Gaben von den Himmeln oder der Erde zu gewähren, noch können sie je solche Macht erlangen. Sie dienen Götzen anstatt Gott, die ihnen nichts aus den Himmeln und von der Erde zum Unterhalt geben können und zu nichts fähig sind.  
  74 So präget Allah keine Gleichnisse. Gewiß, Allah weiß und ihr wisset nicht. Prägt darum für Allah (der nicht seinesgleichen hat) keine Gleichnisse! Allah weiß Bescheid, ihr aber nicht. So sollt ihr Allah keine Gleichnisse prägen. Gewiß, Allah weiß, und ihr wisset nicht. Ihr sollt Gott niemandem gleichsetzen! Gott weiß alles, ihr aber nicht.  
  75 Allah gibt (euch) das Gleichnis an die Hand von einem Sklaven, einem Leibeigenen, dieweil er über nichts Gewalt hat; und von einem (Freien), den Wir Selbst reichlich versorgt haben, und er spendet davon im verborgenen und öffentlich. Sind diese gleich? Preis sei Allah! Doch die meisten von ihnen wissen es nicht. Allah hat (seinerseits) ein Gleichnis geprägt von einem leibeigenen Sklaven, der über nichts Gewalt hat (um darüber zu verfügen), und von einem (aus dem Stand der Freien), dem wir (aus dem Schatz unserer Gnade) einen schönen Unterhalt beschert haben, und der nun davon geheim oder offen Spenden gibt. Sind sie (etwa) gleich (zusetzen)? (Nein!) Lob sei Allah! Aber die meisten von ihnen wissen (es) nicht. Allah gibt (euch) das Gleichnis (von zwei Männern) an die Hand: von einem Sklaven, einem Leibeigenen, der über nichts Gewalt hat, und von einem (Freien), den Wir Selbst reichlich versorgt haben, und der davon im Verborgenen und offenkundig spendet. Sind diese gleich? Preis sei Allah! Doch die meisten von ihnen wissen es nicht. Gott führt das Gleichnis eines Leibeigenen an, der über nichts verfügt, und einem Freien, dem Wir aus Unserer Gabenfülle schöne Güter gewährt haben, wovon er öffentlich und im Verborgenen spendet. Sind beide etwa gleich? Gepriesen sei Gott! Die meisten Menschen aber wissen nicht.  
  76 Und Allah gibt ein (anderes) Gleichnis an die Hand von zwei Männern: der eine von ihnen ist stumm, er hat über nichts Gewalt und ist seinem Herrn eine Last; wo er ihn auch hinschicken mag, er bringt nichts Gutes. Kann er dem gleich sein, der Gerechtigkeit gebietet und der selbst auf dem geraden Weg ist? Und Allah hat (weiter) ein Gleichnis geprägt von zwei Männern, von denen der eine stumm ist, über nichts Gewalt hat (um darüber zu verfügen) und für seinen Herrn (nur) eine Last ist. Wo er ihn auch hinschickt, bringt er nichts Gutes (mit). Ist er (etwa) gleich(zusetzen) mit einem, der (zu tun) befiehlt, was recht und billig ist (bil-`adli), und sich auf einem geraden Weg befindet? Und Allah gibt (euch) ein (anderes) Gleichnis von zwei Männern an die Hand: der eine von ihnen ist stumm, er hat über nichts Gewalt und ist für seinen Dienstherrn eine Last; wo er ihn auch hinschicken mag - er bringt nichts Gutes (zurück). Kann er dem gleich sein, der Gerechtigkeit gebietet und der selbst auf dem geraden Weg ist? Gott führt das Gleichnis von zwei Männern an, von denen der eine stumm und zu nichts fähig ist. Er ist eine Last für seinen Herrn. Wohin auch immer er ihn schickt, bringt er nichts Gutes. Ist er vergleichbar mit jemandem, der die Gerechtigkeit gebietet und den geraden Weg geht?  
  77 Und Allahs ist das Ungesehene der Himmel und der Erde; und die Angelegenheit der "Stunde" ist nur einen Augenblick (entfernt), nein, sie ist noch näher. Gewiß, Allah hat Macht über alle Dinge. Und Allah besitzt (mit seinem Allwissen) die Geheimnisse von Himmel und Erde. Und die Angelegenheit der Stunde (des Gerichts) ist nur wie ein Augenblick oder (noch) kürzer. Allah hat zu allem die Macht. Und Allah gehört das Ungesehene der Himmel und der Erde; und was die Stunde anbelangt, so ist sie nur einen Augenblick (entfernt), nein, sie ist noch näher. Gewiß, Allah hat Macht über alle Dinge. Gott gehört das Verborgene der Himmel und der Erde. Für Gott ist der Jüngste Tag dem Augenblick gleich oder gar kürzer. Gott hat Macht über alles.  
  78 Und Allah hat euch aus dem Schoß eurer Mütter hervorgebracht, dieweil ihr nichts wußtet, und Er gab euch Ohren und Augen und Herzen, auf daß ihr dankbar wäret. Und Allah hat euch aus dem Leib eurer Mutter hervorkommen lassen, ohne daß ihr (schon irgend) etwas wußtet, und euch Gehör, Gesicht und Verstand gegeben. Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Und Allah hat euch aus dem Schoß eurer Mütter hervorgebracht, ohne daß ihr etwas wußtet, und Er gab euch Ohren und Augen und Herzen, auf daß ihr danken möget. Gott hat euch aus dem Leib eurer Mütter ohne das geringste Wissen herauskommen lassen und hat euch Gehör, Augenlicht und Verstand gegeben. Dafür solltet ihr Ihm Dankbarkeit erweisen.  
  79 Sehen sie nicht die Vögel, die in Dienstbarkeit gehalten sind im Gewölbe des Himmels? Keiner hält sie zurück als Allah. Wahrlich, darin sind Zeichen für Leute, die glauben. Haben sie denn nicht gesehen, wie die Vögel in der Luft des Himmels in den Dienst (Allahs) gestellt sind? Allah allein hält sie (oben, so daß sie nicht herunterfallen). Darin liegen Zeichen für Leute, die glauben. Sehen sie nicht die Vögel, die im Luftraum des Himmels in Dienstbarkeit gehalten sind? Keiner hält sie aufrecht außer Allah. Wahrlich, darin liegen Zeichen für die Leute, die glauben. Sehen sie denn nicht, wie die Vögel am Himmel zum Flug bestimmt sind? Gott ist es, Der sie dort hält. Darin sind Zeichen für Menschen, die zu glauben bereit sind.  
  80 Und Allah hat euch in euren Häusern einen Ruheplatz gemacht, und Er hat euch aus den Häuten der Tiere Wohnungen gemacht, die ihr leicht findet zur Zeit eurer Reise und zur Zeit eures Halts; und aus ihrer Wolle und ihrem Pelz und ihrem Haar Hausbedarf und Gerätschaft für eine Zeitlang. Und Allah hat euch aus euren Häusern (buyuut) eine Stätte der Ruhe gemacht. Und aus der Haut der Herdentiere hat er euch Zelte (buyuut) gemacht, die ihr, wenn ihr (von einem Lagerplatz) aufbrecht, und wenn ihr haltmacht, leicht handhaben könnt, und aus ihrer Wolle, ihrem Fell und ihrem Haar Gegenstände für den täglichen Gebrauch (athaath), und (das alles hat er euch) zur Nutznießung auf eine (beschränkte) Zeit (überlassen). Und Allah hat euch eure Häuser zu einem Ruheplatz gemacht, und Er hat euch aus den Häuten der Tiere Zelte gemacht, die ihr leicht zur Zeit eurer Reise und zur Zeit eures Aufenthalts handhaben könnt; und ihre Wolle und ihr Pelz und ihr Haar (gab Er euch) zu Gebrauchsgegenständen und zur Nutznießung für eine (bestimmte) Zeit. Gott hat euch ermöglicht, in euren Häusern gemütliche Wohnstätten zu schaffen und hat euch aus den Fellen des Herdenviehs Zelte bauen lassen, in denen ihr wohnen könnt, wenn ihr reist oder rastet. Aus der Wolle, den Fasern und den Haaren ließ Er euch Hausrat machen und Nutzen ziehen für eine bestimmte Zeit in eurem Leben auf Erden.  
  81 Und Allah hat euch aus dem, was Er geschaffen, schattenspendende Dinge gemacht; und in den Bergen hat Er euch Obdachstätten gemacht; und Er hat euch Gewänder gemacht, die euch vor Hitze schützen, und Panzerhemden, die euch schützen in euren Kriegen. Also vollendet Er Seine Gnade an euch, daß ihr (Ihm) ergeben sein möchtet. Und Allah hat bewirkt, daß das, was er (an Dingen) geschaffen hat, euch Schatten spendet (so daß ihr euch unterstellen könnt). Und in den Bergen hat er euch Schlupfwinkel gemacht. Und er hat euch Hemden gemacht, die euch vor der Hitze, und andere, die euch (durch Panzerung) vor eurer (gegenseitigen) Gewalt(anwendung) schützen. So vollendet er seine Gnade an euch. Vielleicht würdet ihr euch (ihm) ergeben zeigen. Und Allah hat euch aus dem, was Er geschaffen hat, schattenspendende Dinge gemacht, und in den Bergen hat Er euch Schutzwinkel gemacht, und Er hat euch Gewänder gemacht, die euch vor Hitze schützen, und Panzerhemden, die euch im Kampf schützen. So vollendet Er Seine Gnade an euch, auf daß ihr (Ihm) ergeben sein möget. Zu den von Gott geschaffenen Dingen gehört der Schatten. Er bereitete euch in den Bergen Höhlen zum Unterschlüpfen, gab euch Gewänder, die euch vor der Hitze und Panzer, die euch im Gefecht vor Schlägen schützen. So vollendet Er Seine Gaben für euch, auf daß ihr euch Ihm ergebt.  
  82 Doch wenn sie sich wegkehren, dann bist du für nichts verantwortlich als für die klare Verkündigung. Wenn sie sich nun aber abwenden, so hast du nur die Botschaft deutlich auszurichten (und bist für ihren Unglauben nicht verantwortlich). Doch wenn sie sich abkehren, dann bist du für nichts verantwortlich außer für die klare Verkündigung. Wenn sie sich abwenden, gräme dich nicht! Es obliegt dir nur, ihnen eine klare Verkündigung zu übermitteln!  
  83 Sie erkennen Allahs Gnadt, und sie leugnen sie doch; und die meisten von ihnen sind (verstockte) Ungläubige. Sie kennen die Gnade Allahs. Und dann erkennen sie sie nicht an. Die meisten von ihnen sind (eben) ungläubig. Sie kennen Allahs Gnade, und sie leugnen sie doch; und die meisten von ihnen sind ungläubig. Sie erkennen Gottes Gabenfülle, dann aber verkennen sie sie. Die meisten unter ihnen sind ungläubig.  
  84 (Gedenke) des Tages, da Wir aus jeglichem Volk einen Zeugen erwecken werden; dann wird denen, die nicht glauben, nicht gestattet werden (wiedergutzumachen), noch wird ihre Entschuldigung angenommen. Und am Tag (des Gerichts), da wir von jeder Gemeinschaft (umma) einen Zeugen auftreten lassen (damit er über sie aussage)! Darauf wird denen, die ungläubig sind, nicht erlaubt (zu sprechen und sich zu rechtfertigen). Ihnen werden (aber) auch keine Vorhaltungen (mehr) gemacht. (Denn dazu ist es dann zu spät.) Und am Tage, da Wir aus jeglichem Volk einen Zeugen erwecken werden, wird denen, die nicht glauben, nichts gestattet werden, noch wird ihre Entschuldigung angenommen werden. Wir werden am Jüngsten Tag aus jedem Volk seinen Propheten als Zeugen vorführen. Den Ungläubigen wird dann nicht erlaubt, sich zu entschuldigen. Sie werden nicht mehr ermahnt, sondern zur Rechenschaft gezogen.  
  85 Und wenn jene, die Unrecht verübten, die Strafe erst tatsächlich sehen, dann wird sie ihnen nicht leicht gemacht werden, noch werden sie Aufschub erlangen. Und wenn diejenigen, die (in ihrem Erdenleben) gefrevelt haben, die Strafe sehen, wird ihnen keine Straferleichterung und kein Aufschub gewährt. Und wenn jene, die Unrecht begangen haben, die Strafe erst erleben, dann wird sie ihnen nicht leicht gemacht, noch werden sie Aufschub erlangen. Wenn die Ungläubigen, die sich selbst unrecht getan haben, die peinvolle Strafe sehen, wird sie weder gemindert werden, noch wird ihnen Aufschub gewährt.  
  86 Und wenn die, welche Götter anbeten, ihre Götter sehen werden, so werden sie sagen: "Unser Herr, das sind unsere Götter, die wir statt Dich anriefen." Sie darauf werden ihnen die Beschuldigung zurückgeben: "Fürwahr, ihr seid Lügner " "Und wenn diejenigen, die (Allah andere Götter) beigesellt haben, ihre Teilhaber sehen, sagen sie: ""Herr! Das sind unsere Teilhaber, zu denen wir gebetet haben, statt zu dir."" Dann richten sie das Wort an sie (indem sie sagen): ""Ihr lügt.""" "Und wenn die, welche Götter anbeten, ihre Götter sehen werden, so werden sie sagen: ""Unser Herr, das sind unsere Götter, die wir statt Deiner anriefen."" Darauf werden sie ihnen die Beschuldigung zurückgeben: ""Wahrlich, ihr seid Lügner.""" Wenn die Götzendiener ihre Götzen im Jenseits sehen, werden sie sagen: "Unser Herr! Hier sind die Götzen, die Wir anstatt Deiner anbeteten." Diese aber werden an sie die Worte richten: "Ihr seid durchtriebene Lügner!"  
  87 Und an jenem Tage werden sie Allah Unterwerfung anbieten, und alles, was sie zu erdichten pflegten, wird sie im Stich lassen. Und sie geben an jenem Tag Allah gegenüber klein bei. Und ihnen ist entschwunden (und zu nichts geworden), was sie (an lügnerischem Götzenglauben) ausgeheckt haben. Und an jenem Tage werden sie Allah (ihre) Unterwerfung anbieten, und alles, was sie zu erdichten pflegten, wird sie im Stich lassen. An jenem Tag werden sie sich Gott ergeben, und ihre erlogenen Behauptungen fallen ihnen nicht mehr ein.  
  88 Die nun ungläubig sind und abwendig machen von Allahs Weg, zu (deren) Strafe werden Wir noch Strafe hinzufügen, weil sie verderbt handelten. Denen, die ungläubig sind und (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs abhalten, erhöhen wir (dereinst) die Strafe (indem wir) über das (an sich fällige) Strafmaß (hinausgehen) (zur Vergeltung) dafür, daß sie (in ihrem Erdenleben auf diese Weise) Unheil angerichtet haben. Die ungläubig sind und von Allahs Weg abhalten - zu (deren) Strafe werden Wir noch eine Strafe hinzufügen, weil sie Unheil anrichteten. Den Ungläubigen, die Gott verleugnet und die Menschen von Seinem Wege abgehalten haben, erhöhen Wir die peinvolle Strafe, weil sie - über den Unglauben hinaus - Unheil gestiftet haben.  
  89 Und am Tage, da Wir in jeglichem Volk einen Zeugen erwecken uerden wider sie aus ihren eigenen Reihen, dich wollen Wir als Zeugen bringen wider diese. Und Wir haben dir das Buch hernieder gesandt zur Erklärung aller Dinge, und als Führung und Barmherzigkeit und frohe Botschaft den Gottergebenen. Und am Tag (des Gerichts), da wir in jeder Gemeinschaft (umma) einen Zeugen aus ihrer eigenen Mitte gegen sie auftreten lassen, und wir dich als Zeugen über diese da bringen! Und wir haben die Schrift auf dich hinabgesandt, um alles (was irgendwie umstritten ist) klarzulegen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich (uns) ergeben haben (al-muslimiena). Und am Tage, da Wir in jeglichem Volk einen Zeugen aus ihren eigenen Reihen gegen sie selbst erwecken werden, wollen Wir dich als Zeugen bringen gegen diese. Und Wir haben dir das Buch zur Erklärung aller Dinge herniedergesandt, und als Führung und Barmherzigkeit und frohe Botschaft für die Gottergebenen. An jenem Tag werden Wir einen Zeugen aus jedem Volk vorführen. Wir werden dich als Zeugen über dein Volk heranziehen. Wir haben dir das Buch herabgesandt. Es legt alles klar und ist Rechtleitung, Barmherzigkeit und frohe Botschaft für die Gläubigen, die sich Gott ergeben.  
  90 Allah gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun und zu spenden wie den Verwandten; und Er verbietet das Schändliche, das offenbar Schlechte und die Übertretung. Er ermahnt euch, auf daß ihr es beherzigt. Allah befiehlt (zu tun), was recht und billig ist (bil-`adli), gut zu handeln (wal-ihsaani) und den Verwandten zu geben (was ihnen zusteht). Und er verbietet (zu tun), was abscheulich und verwerflich ist, und gewalttätig zu sein (wal-baghyi). Er ermahnt euch (damit). Vielleicht würdet ihr die Mahnung annehmen (tazakkaruuna). Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen. Gott gebietet, Gerechtigkeit walten zu lassen, das Gute zu tun und den Verwandten zu geben, und Er verbietet abscheuliche, rechtswidrige und unwürdige Taten. Er ermahnt euch, auf daß ihr nachdenken mögt.  
  91 Haltet den Bund Allahs, wenn ihr einen Bund geschlossen habt; und brecht nicht die Eide, nach ihrer Bekräftigung, habt ihr doch Allah zum Bürgen für euch gemacht. Wahrlich, Allah weiß, was ihr tut. Und erfüllt die Verpflichtung gegen Allah, wenn ihr eine (solche einmal) eingegangen habt, und brecht nicht die Eide, nachdem ihr sie (in aller Form) bekräftigt habt! Ihr habt ja Allah zum Garanten (kafiel) gegen euch gemacht. Allah weiß, was ihr tut. Haltet den Bund mit Allah ein, wenn ihr einen Bund geschlossen habt; und brecht die Eide nicht nach ihrer Bekräftigung, wo ihr doch Allah zum Bürgen für euch gemacht habt. Wahrlich, Allah weiß, was ihr tut. Ihr sollt eure vor Gott geschlossenen Verträge erfüllen, eure Eide nicht brechen, die ihr hoch und heilig einzuhalten versprochen und für die ihr Gott zum Bürgen erklärt habt. Gott weiß, was ihr tut.  
  92 Und seid nicht wie jene, die ihr Garn nach dem Spinnen in Stücke bricht. Ihr macht eure Eide zu einem Mittel des Betrugs untereinander, (aus Furcht) ein Volk möchte sonst mächtiger werden als ein anderes. Allah stellt euch damit nur auf die Probe, und am Tage der Auferstehung wird Er euch das klar machen, worüber ihr uneinig wart. Und macht es nicht wie die (Frau), die ihr Gespinst, nachdem es fest(gezwirnt) war, (wieder) in (einzelne) Fasern auflöste, indem ihr mit euren Eiden untereinander intrigiert (? tattakhizuuna aimaanakum dakhalan bainakum) (im Hinblick darauf), daß eine Gemeinschaft (umma) zahlreicher ist als eine andere! (Niemand anders als) Allah will euch damit auf die Probe stellen (innamaa yabluukumu llaahu bihie). Und am Tag der Auferstehung wird er euch sicher klarmachen, worüber ihr (in eurem Erdenleben) uneins waret. Und seid nicht wie jene (Frau), die ihre Strickarbeiten auflöste, nachdem sie diese angefertigt hatte. Ihr macht eure Eide zu einem Mittel, euch gegenseitig zu betrügen, (aus Furcht,) ein Volk könnte sonst mächtiger werden als ein anderes. Allah stellt euch damit nur auf die Probe, und am Tage der Auferstehung wird Er euch das klar machen, worüber ihr uneinig waret. Seid nicht wie eine Frau, die ihren Faden wieder zerlegt, nachdem sie ihn gesponnen hat! Mißbraucht eure Eide nicht, um die anderen zu betrügen und eurer Gemeinschaft gegenüber anderen Gemeinschaften Vorteile zu verschaffen! Gott will euch dadurch nur prüfen. Am Jüngsten Tag wird Er euch gewiß aufklären, worüber eure Meinungen verschieden waren.  
  93 Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan. Und wenn Allah gewollt hätte, hätte er euch zu einer einzigen Gemeinschaft (umma) gemacht. Aber er führt irre, wen er will, und leitet recht, wen er will. Und ihr werdet sicher (dereinst) über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt, zur Rechenschaft gezogen werden. Und hätte Allah es gewollt, hätte Er euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt irregehen, wen Er will, und führt richtig, wen Er will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan habt. Wenn Gott es wollte, hätte Er euch zu einer einzigen Nation gemacht. Doch Er will die irregehen lassen, die sich dazu entschieden und die rechtleiten, die sich dazu entschlossen haben. Ihr werdet gewiß am Jüngsten Tag eure Taten verantworten.  
  94 Und machet nicht eure Eide zu einem Mittel des Betrugs untereinander; sonst wird (euer) Fuß ausgleiten, nachdem er fest aufgetreten, und ihr werdet Übel kosten dafür, daß ihr abwendig gemacht habt von Allahs Weg, und euch wird eine strenge Strafe. Und intrigiert nicht mit euren Eiden untereinander (? laa tattakhizuu aimaanakum dakhalan bainakum), damit ihr nicht nachträglich einen Fehltritt tut und (zur Vergeltung) dafür, daß ihr (eure Mitmenschen) vom Wege Allahs abgehalten habt, etwas Böses zu fühlen bekommt! Eine gewaltige Strafe habt ihr zu erwarten. Und macht eure Eide nicht zu einem Mittel, euch gegenseitig zu betrügen; sonst wird euer Fuß ausgleiten, nachdem er fest aufgetreten ist, und ihr werdet dafür vom Übel kosten, daß ihr von Allahs Weg abgehalten habt, und euch wird eine strenge Strafe zuteil sein. Ihr sollt eure Eide nicht betrügerisch mißbrauchen, damit nicht euer Fuß strauchelt, nachdem er zuvor fest gestanden hat. Ihr werdet dann im Leben die schlimmen Folgen erleiden, weil ihr andere von Gottes Weg abgehalten habt, und im Jenseits wartet eine qualvolle Strafe auf euch.  
  95 Verhandelt nicht Allahs Bund um einen armseligen Preis. Wahrlich, was bei Allah ist, ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet. Und verkauft nicht eine Verpflichtung (die ihr) gegen Allah (eingegangen habt)! Was bei Allah (an Lohn) bereitsteht, ist besser für euch, wenn (anders) ihr (richtig zu urteilen) wißt. Und verschachert Allahs Bund nicht zu einem armseligen Preis. Wahrlich, was bei Allah ist, ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet. Tauscht den vor Gott geschlossenen Vertrag nicht gegen geringe irdische Vorteile! Was bei Gott ist, ist für euch das Beste, wenn ihr es nur wüßtet!  
  96 Was bei euch ist, vergeht, und was bei Allah ist, besteht. Und Wir werden gewißlich denen, die standhaft sind, ihren Lohn bemessen nach dem besten ihrer Werke. Was ihr (an irdischen Gütern) bei euch habt, geht (über kurz oder lang) zu Ende. Was aber Allah bei sich hat, bliebt bestehen. Und denen, die (in ihrem Erdenleben) geduldig sind, werden wir (dereinst) den Lohn bestimmt für ihre besten Taten erstatten (ohne ihre schlechten Taten anzurechnen). Was bei euch ist, vergeht, und was bei Allah ist, bleibt. Und Wir werden gewiß denen, die standhaft sind, ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen. Was ihr bei euch habt, ist vergänglich, doch was Gott hat, ist unvergänglich. Wir werden die Rechtschaffenen, die geduldig ihren Pflichten nachgehen, den ihnen gebührenden Lohn gewähren, der ihre guten Werke mehrfach vergilt.  
  97 Wer recht handelt, ob Mann oder Weib, und gläubig ist, dem werden Wir gewißlich ein reines Leben gewähren; und Wir werden gewißlich solchen ihren Lohn bemessen nach dem besten ihrer Werke. Und wenn einer tut, was recht ist, (gleichviel ob) männlich oder weiblich, und dabei gläubig ist, werden wir ihn (dereinst) bestimmt zu einem guten Leben wiedererwecken. Und wir werden ihnen den Lohn bestimmt für ihre besten Taten erstatten (ohne ihre schlechten Taten anzurechnen). Dem, der recht handelt - ob Mann oder Frau - und gläubig ist, werden Wir gewiß ein gutes Leben gewähren; und Wir werden gewiß solchen (Leuten) ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen. Die Gläubigen, seien es Männer oder Frauen, die im Sinn des Glaubens gute Werke verrichten, lassen wir auf Erden gut leben und gewähren ihnen im Jenseits den ihnen gebührenden Lohn, der ihre guten Werke mehrfach vergilt.  
  98 Und wenn du den Koran liest, so suche Zuflucht bei Allah vor Satan, dem Verworfenen. Wenn du nun den Koran vorträgst, dann such (zuvor) bei Allah Zuflucht vor dem gesteinigten Satan! Und wenn du den Qur§an liest, so suche bei Allah Zuflucht vor Satan, dem Verfluchten. Wenn du den Koran liest, bitte Gott anfangs um Seinen Beistand gegen den verfluchten Satan!  
  99 Wahrlich, er hat keine Macht über die, welche da glauben und auf ihren Herrn vertrauen. Er hat (ja) keine Vollmacht über diejenigen, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen. Wahrlich, er hat keine Macht über die, welche da glauben und auf ihren Herrn vertrauen. Der Satan hat keine Macht über die unerschütterlich Glaubenden, die sich auf Gott allein verlassen.  
  100 Seine Macht reicht nur über jene, die mit ihm Freundschaft schließen und die Ihm Götter zur Seite stellen. Seine Vollmacht erstreckt sich nur über diejenigen, die sich ihm anschließen, und die ihm (andere Götter) beigesellen. Siehe, seine Macht erstreckt sich nur auf jene, die bei ihm Beistand suchen und die (Allah) Götter zur Seite stellen. Er übt Macht nur über diejenigen aus, die ihn zum Vertrauten nehmen und durch ihn Gott Gefährten beigesellen.  
  101 Und wenn Wir ein Zeichen an Stelle eines anderen bringen - und Allah weiß am besten, was Er offenbart -, sagen sie: "Du bist nur ein Erdichter." Nein, aber die meisten von ihnen wissen es nicht. "Und wenn wir einen Vers anstelle eines anderen eintauschen - und Allah weiß (ja) am besten, was er (als Offenbarung) herabsendet -, sagen sie: ""Es ist ja eine (reine) Erfindung von dir."" (Das ist nicht wahr.) Aber die meisten von ihnen wissen (es) nicht." "Und wenn Wir einen Vers an Stelle eines anderen bringen - und Allah weiß am besten, was Er offenbart -, sagen sie: ""Du bist nur ein Erdichter."" Nein, aber die meisten von ihnen wissen es nicht." Wenn Wir dir ein Zeichen geben, das die Zeichen von Gesandten vor dir ersetzt - Gott weiß wohl, was Er offenbart - sagen die Ungläubigen: "Du bist ein Lügner!" Doch die meisten von ihnen sind unwissend.  
  102 Sprich: "Der Geist der Heiligkeit hat ihn (den Koran) herabgebracht von deinem Herrn mit der Wahrheit, auf daß Er die festige, die da glauben, und zu einer Führung und einer frohen Botschaft für die Gottergebenen." Sag: Der heilige Geist hat ihn von deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt, um diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und Frohbotschaft für die, die sich (Allah) ergeben haben (al-muslimiena). "Sprich: ""Der Geist der Heiligkeit hat ihn (den Qur§an) von deinem Herrn in Wahrheit herabgebracht, auf daß Er die festige, die da glauben, und (er hat den Qur§an) zu einer Führung und einer frohen Botschaft für die Gottergebenen (herabgebracht).""" Sprich: "Den Koran hat mir Gabriel, der heilige Geist, vom Herrn mit der Wahrheit gebracht, damit die Gläubigen im Glauben gefestigt werden, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Muslime, die sich Gott ergeben."  
  103 Und Wir wissen fürwahr, daß sie sagen, wer ihn belehrt, sei nur ein Mensch. Die Sprache dessen jedoch, auf den sie hinweisen. ist eine fremde, während dies hier Arabisch ist, deutlich und klar. "Wir wissen wohl, daß sie sagen: ""Es lehrt ihn (ja) ein Mensch (baschar) (was er als göttliche Offenbarung vorträgt)."" (Doch) die Sprache dessen, auf den sie anspielen (? yulhiduuna), ist nichtarabisch (a`dschamie). Dies hingegen ist deutliche arabische Sprache." Und Wir wissen wahrlich, daß sie sagen, wer ihn lehrt, sei nur ein Mensch. Die Sprache dessen jedoch, auf den sie hinweisen, ist eine fremde, während dies hier eine deutliche arabische Sprache ist. Wir wissen, daß sie sagen: "Ein Mensch bringt ihm den Koran bei." Die Sprache des vermeintlichen Menschen ist eine fremde, während diese eine klare arabische Sprache ist.  
  104 Die nun nicht an die Zeichen Allahs glauben, denen wird Allah nicht den Weg weisen, und ihnen wird eine schmerzliche Strafe. Diejenigen, die nicht an die Zeichen Allahs glauben, werden von Allah nicht rechtgeleitet, und sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. Denen, die nun nicht an die Zeichen Allahs glauben, wird Allah nicht den Weg weisen, und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Die Ungläubigen, die an Gottes offenbarte Verse nicht glauben, wird Gott nicht rechtleiten. Auf sie wartet eine qualvolle Strafe.  
  105 Es sind ja nur jene, die nicht an die Zeichen Allahs glauben, die da Falsches erdichten; und sie allein sind die Lügner. Eine Lüge hecken eben diejenigen aus, die nicht an die Zeichen Allahs glauben. Sie sind es, die lügen. Wahrlich, es sind ja nur jene, die nicht an die Zeichen Allahs glauben, die da Falsches erdichten; und sie allein sind die Lügner. Es lügen nur die Ungläubigen, die an Gottes Zeichen nicht glauben. Das sind die Lügner.  
  106 Wer Allah verleugnet, nachdem er geglaubt - den allein ausgenommen, der gezwungen wird, indes sein Herz im Glauben Frieden findet - jene aber, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, auf ihnen ist Allahs Zorn; und ihnen wird eine strenge Strafe. Diejenigen, die nicht an Allah glauben, nachdem sie gläubig waren - außer wenn einer (äußerlich zum Unglauben) gezwungen wird, während sein Herz (endgültig) im Glauben Ruhe gefunden hat, - nein, diejenigen, die frei und ungezwungen dem Unglauben in sich Raum geben, über die kommt Allahs Zorn, und sie haben (dereinst) eine gewaltige Strafe zu erwarten. Wer Allah verleugnet, nachdem er geglaubt hat - den allein ausgenommen, der (dazu) gezwungen wird, während sein Herz im Glauben Frieden findet -, auf jenen aber, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, lastet Allahs Zorn; und ihnen wird eine strenge Strafe zuteil sein. Auf diejenigen, die nach Annahme des Glaubens Gott leugnen und den Unglauben gern annehmen - ausgenommen die, die dazu gezwungen werden und den rechten Glauben sicher im Herzen haben - wird Gottes Zorn kommen, und sie werden schwer bestraft werden.  
  107 Dies, weil sie das Leben hienieden dem Jenseits vorgezogen und weil Allah das Volk der Ungläubigen nicht leitet. Dies (geschieht ihnen) dafür, daß sie das diesseitige Leben dem Jenseits vorziehen. Allah leitet eben das Volk der Ungläubigen nicht recht. Dies (ist so), weil sie das Leben des Diesseits dem des Jenseits vorgezogen haben, und weil Allah das Volk der Ungläubigen nicht leitet. Sie haben das diesseitige Leben dem Jenseits vorgezogen, und Gott leitet die Ungläubigen nicht recht.  
  108 Sie sind es, auf deren Herzen und Ohren und Augen Allah ein Siegel gesetzt hat. Und sie allein sind die Achtlosen. Das sind diejenigen, denen Allah ihr Herz, ihr Gehör und ihr Gesicht versiegelt hat, und die (überhaupt) nicht achtgeben. Sie sind es, auf deren Herzen und Ohren und Augen Allah ein Siegel gesetzt hat. Und sie sind die Achtlosen. Sie sind Menschen, deren Herzen, Ohren und Augen Gott versiegelt, und sie sind die Unachtsamen.  
  109 Zweifellos sind sie es, die im Jenseits die Verlorenen sein werden. Wahrlich, im Jenseits sind sie (dereinst) diejenigen, die die Verlierenden sein werden. Zweifellos sind sie es, die im Jenseits die Verlierenden sein werden. Ohne Zweifel werden sie im Jenseits die Verlierer sein.  
  110 Alsdann wird dein Herr jenen, die auswanderten, nachdem sie verfolgt worden waren, und dann hart kämpften (für Allah) und standhaft blieben - siehe, dein Herr wird hernach gewiß allveneihend, barmherzig sein. Denen gegenüber, die ausgewandert sind, nachdem ihnen Gewalt angetan worden war, und die hierauf (um Allahs willen) Krieg geführt haben und geduldig waren, - (ihnen gegenüber) ist dein Herr schließlich, nachdem das (alles) geschehen ist, barmherzig und bereit zu vergeben. Alsdann wird dein Herr denen gegenüber, die auswanderten, nachdem sie verfolgt worden waren, und dann kämpften und geduldig blieben - siehe, (ihnen gegenüber) wird dein Herr hernach gewiß Allverzeihend, Barmherzig sein. Diejenigen, die nach der Versuchung auswanderten, nachdem sie Prüfungen ausgesetzt waren und gekämpft und geduldig ausgeharrt haben, nimmt dein Herr in Seine Barmherzigkeit auf. Dein Herr ist den Reumütigen gegenüber allverzeihend, allbarmherzig.  
  111 An dem Tage, da jede Seele kommen wird, für sich selbst zu rechten, und da jeder Seele voll vergolten wird, was sie getan, und kein Unrecht sollen sie leiden. Am Tag (des Gerichts), da jeder kommt, um zu seiner eigenen Verteidigung zu streiten, und jedem voll heimgezahlt wird, was er (im Erdenleben) getan hat! Und ihnen wird (dabei) nicht Unrecht getan. An dem Tage, da jede Seele kommen wird, um sich selbst zu rechtfertigen, und da jeder Seele voll vergolten wird, was sie getan hat, sollen sie kein Unrecht erleiden. An dem Tag, an dem jeder Mensch erscheint und es ihm darum geht, nur sich selbst zu verteidigen, werden ihm seine Werke vergolten. Keinem geschieht Unrecht.  
  112 Allah gibt (euch) das Gleichnis an die Hand von einer Stadt, die Sicherheit und Frieden genoß; ihre Versorgung kam ihr reichlich von allen Seiten; doch sie leugnete die Wohltaten Allahs, darum ließ Allah sie das Gewand des Hungers und der Furcht probieren für das, was sie zu tun pflegten. Und Allah hat ein Gleichnis geprägt von einer Stadt, die sich der Sicherheit und Ruhe erfreute, während ihr Unterhalt uneingeschränkt von überallher zu ihr kam. Da wurde sie undankbar für die Wohltaten Allahs (fa-kafart bi-an`umi llaahi). Und nun ließ Allah sie das Gewand (libaas) des Hungers und der Furcht fühlen (zur Strafe) für das, was sie getan hatten. Und Allah gibt das Gleichnis von einer Stadt: Sie genoß Sicherheit und Frieden und wurde reichlich aus allen Orten versorgt; doch sie leugnete die Wohltaten Allahs. Darum ließ Allah sie eine umfassende Not des Hungers und der Furcht kosten für das, was sie (ihre Bewohner) zu tun pflegten. Gott führt das Gleichnis vom Dorf an, das sich der Sicherheit und des Friedens erfreute und von allen Seiten reichlich versorgt wurde. Nachdem seine Bevölkerung aber die Gaben Gottes verleugnete, ließ Er sie wegen ihrer Untaten Hunger und Angst erleiden.  
  113 Und fürwahr, gekommen ist zu ihnen ein Gesandter aus ihrer Mitte, sie aber leugneten ihn, da ereilte sie die Strafe, weil sie Frevler waren. Und es war doch ein Gesandter (Allahs) aus ihren eigenen Reihen zu ihnen gekommen. Aber sie ziehen ihn der Lüge. Da kam, während sie (auf diese Weise) frevelten, die Strafe über sie. Und wahrlich, zu ihnen war ein Gesandter aus ihrer Mitte gekommen, sie aber verleugneten ihn; da ereilte sie die Strafe, weil sie Frevler waren. Zu diesen Menschen ist ein Gesandter aus ihrer Mitte gekommen. Doch sie bezichtigten ihn der Lüge. Da erfaßte sie Gottes peinvolle Strafe, weil sie ungerecht waren.  
  114 So esset nun von den erlaubten guten Dingen, womit Allah euch versorgt hat; und seid dankbar für Allahs Huld, wenn Er es ist, Dem ihr dienet. Eßt nun von dem, was Allah euch beschert hat, soweit es erlaubt und gut ist! Und seid dankbar für die Gnade Allahs, wenn (anders) ihr ihm (allein) dienet! Darum esset nun von den erlaubten guten Dingen, womit Allah euch versorgt hat; und seid dankbar für Allahs Huld, wenn Er es ist, Dem ihr dient. Eßt von den guten, erlaubten Gaben, die Gott euch beschert und dankt Ihm für Seine Gnade, wenn ihr Ihm allein wahrhaftig dient!  
  115 Verwehrt hat Er euch nur das von selbst Verendete und Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name als Allahs angerufen worden ist. Wer aber durch Not getrieben wird - nicht ungehorsam und das Maß überschreitend -, siehe, dann ist Allah allverzeihend, barmherzig. Verboten hat er euch nur Fleisch von verendeten Tieren, Blut, Schweinefleisch und Fleisch, worüber (beim Schlachten) ein anderes Wesen als Allah angerufen worden ist. Aber wenn einer sich in einer Zwangslage befindet, ohne (von sich aus etwas Verbotenes) zu begehren (? ghairu baaghin) oder eine Übertretung zu begehen (trifft ihn keine Schuld). Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Verwehrt hat Er euch nur das von selbst Verendete und Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name als Allahs angerufen worden ist. Wer aber genötigt wird, (davon zu essen,) ohne die Gebote übertreten zu wollen und ohne das Maß zu überschreiten -, wahrlich, Allah ist dann Allverzeihend, Barmherzig. Verboten hat Er euch nur das Verendete, das Blut, das Schweinefleisch und das anderen Gottheiten außer Gott Geweihte. Wer aber in einer Zwangslage ist und ohne die Absicht, Gottes Verbote zu übertreten oder zu mißachten, dem zeigt sich Gott verzeihend und allbarmherzig.  
  116 Und sagt nicht - auf Grund des Falschen eurer Zungen -: "Das ist erlaubt, und das ist nicht erlaubt", so daß ihr eine Lüge erdichtet gegen Allah. Die eine Lüge gegen Allah erdichten, sie haben keinen Erfolg. "Und sagt nicht hinsichtlich dessen, worüber eure Zunge eine lügnerische Aussage macht, ""dies ist erlaubt, und dies verboten"", um gegen Allah eine Lüge auszuhecken! Denen, die gegen Allah Lügen aushecken, wird es nicht wohl ergehen." "Und sagt nicht aufgrund der Falschheit eurer Zungen: ""Das ist erlaubt, und das ist verboten"", so daß ihr eine Lüge gegen Allah erdichtet. Wahrlich, diejenigen, die eine Lüge gegen Allah erdichten, haben keinen Erfolg." Sagt nicht von dem, was eure Zungen lügnerisch behaupten: "Dieses ist erlaubt, und jenes ist verboten", indem ihr eine Lüge gegenüber Gott erdichtet. Diejenigen, die ihre Lügen Gott zuschreiben, erzielen keinen Erfolg.  
  117 (Es ist) ein kurzer Genuß, (dann) aber wird ihnen schmerzliche Strafe. (Es ist nur) eine geringfügige Nutznießung (die ihnen gewährt wird). Und sie haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. Wenig Genuß (haben sie), (dann) aber wird ihnen eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Sie erfreuen sich geringen Genusses im irdischen Leben, und auf sie wartet eine peinvolle Strafe im Jenseits.  
  118 Und (auch) denen, die Juden sind, haben Wir zuvor schon all das verboten, was Wir dir mitteilten. Und nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht. Und denen, die dem Judentum angehören, haben wir (das) verboten, worüber wir dir (schon) früher berichtet haben. Und wir haben nicht gegen sie gefrevelt, sondern gegen sich selber frevelten sie. Und denen, die Juden sind, haben Wir zuvor schon all das verboten, was Wir dir mitteilen. Und nicht Wir taten ihnen Unrecht, sondern sie taten sich selber Unrecht. Den Juden haben Wir verboten, was Wir dir zuvor mitgeteilt haben. Wir haben ihnen nicht unrecht getan, sondern sie sind es, die sich selbst unrecht getan haben.  
  119 Alsdann wird dein Herr zu denen, die in Unwissenheit Böses tun und danach bereuen und sich bessern - wahrlich, dein Herr wird hernach allverzeihend, barmherzig sein. Denen gegenüber, die in Unwissenheit Böses getan haben und dann später umkehren und sich bessern, (ihnen gegenüber) ist dein Herr schließlich, nachdem das (alles) geschehen ist, barmherzig und bereit zu vergeben. Alsdann wird dein Herr gegen die, die in Unwissenheit Böses tun und es danach bereuen und sich bessern -, wahrlich, (ihnen gegenüber) wird dein Herr hernach Allverzeihend, Barmherzig sein. Dein Herr ist denen gegenüber gnädig, die unüberlegt böse Taten begingen, dann bereuten und gute Werke taten. Dein Herr erweist ihnen nach ihrer Reue Mitleid und Barmherzigkeit.  
  120 Abraham war in der Tat ein Vorbild an Tugend, gehorsam gegen Allah, aufrecht und er gehörte nicht zu den Götzendienern -, Abraham war eine Gemeinschaft (umma) (für sich), Allah demütig ergeben, ein Hanief und kein Heide, Wahrlich, Abraham war ein Vorbild: (er war) gehorsam gegen Allah, lauter im Glauben, und er gehörte nicht zu den Götzendienern ; Abraham war ein Vorbild im Glauben, gottergeben, jeglicher Irrlehre fern, und er gehörte nicht zu den Götzendienern, die Gott Gefährten beigesellten.  
  121 Dankbar für Seine Wohltaten; Er erwählte ihn und leitete ihn auf den geraden Weg. dankbar für Allahs Wohltaten. Allah hat ihn erwählt und auf einen geraden Weg geführt. er war dankbar für Seine Wohltaten; Er erwählte ihn und leitete ihn auf den geraden Weg. Er war Gott für Seine Gaben dankbar. Dafür hat Gott ihn auserkoren und ihn auf den geraden Weg geleitet.  
  122 Und Wir gewährten ihm Gutes in dieser Welt, und im Jenseits wird er sicherlich unter den Rechtschaffenen sein. Und wir haben ihm im Diesseits Gutes gegeben. Und im Jenseits gehört er zu den Rechtschaffenen (as-saalihiena). Und Wir gewährten ihm Gutes in dieser Welt, und im Jenseits wird er sicherlich unter den Rechtschaffenen sein. Im Diesseits erwiesen Wir ihm Huld, und im Jenseits wird er gewiß zu den Rechtschaffenen gehören.  
  123 Und Wir haben dir offenbart: "Folge dem Weg Abrahams, des Aufrechten; er gehörte nicht zu den Götzendienern." Daraufhin haben wir dir (die Weisung) eingegeben: Folge der Religion (milla) Abrahams, eines Haniefen, - er war kein Heide. "Alsdann haben Wir dir offenbart: ""Folge dem Weg Abrahams, des Lauteren im Glauben, der nicht zu den Götzendienern gehörte.""" Wir gaben dir dann ein: "Folge der Lehre Abrahams, der sich jeglicher Irrlehre fernhielt und nicht zu den Götzendienern gehörte, die Gott Gefährten beigesellen.  
  124 Die (Strate für die Entweihung des) Sabbats war nur denen auferlegt, die darüber uneins waren; und dein Herr wird gewißlich zwischen ihnen richten am Tage der Auferstehung über das, worüber sie uneins waren. Der Sabbat ist nur denen auferlegt worden, die darüber uneins (geworden) waren. Wahrlich, dein Herr wird am Tag der Auferstehung zwischen ihnen entscheiden über das, worüber sie (in ihrem Eredenleben) uneins waren. Der Sabbat wurde denen auferlegt, die über ihn uneins waren; und dein Herr wird gewiß am Tage der Auferstehung zwischen ihnen über das richten, worüber sie uneins waren. Den Sabbat einzuhalten, war nur den Juden geboten, die sich darüber zerstritten. Dein Herr wird sie am Jüngsten Tag wegen ihrer Streitigkeiten zur Rechenschaft ziehen.  
  125 Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt am besten jene, die rechtgeleitet sind. Ruf (die Menschen) mit Weisheit und einer guten Ermahnung auf den Weg deines Herrn und streite mit ihnen auf eine möglichst gute Art! Dein Herr weiß sehr wohl, wer von seinem Weg abirrt, und wer rechtgeleitet ist. Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt jene am besten, die rechtgeleitet sind. Lade ein zum Weg Deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und debattiere mit ihnen auf die beste Art und Weise! Dein Herr ist es, Der am besten weiß, wer sich von Seinem Weg abwendet und wer zur Rechtleitung findet.  
  126 Und wenn ihr (die Unterdrücker) zu strafen (wünscht), dann bestraft (sie) in dem Maße, wie euch Unrecht zugefügt wurde; wollt ihr aber Geduld zeigen, dann ist das wahrlich das Beste für die Geduldigen. Und wenn ihr (für eine Untat, die gegen euch verübt worden ist) eine Strafe verhängt, dann tut das nach Maßgabe dessen, was euch (von der Gegenseite) angetan worden ist (bi-mithli maa `uuqibtum bihie)! Aber wenn ihr geduldig seid (und auf eine Bestrafung verzichtet), ist das besser für die Geduldigen. Und wenn ihr bestraft, dann bestraft in dem Maße, wie euch Unrecht zugefügt wurde; wollt ihr es aber geduldig ertragen, dann ist das wahrlich das Beste für die Geduldigen ; Wenn ihr jemanden bestraft, so soll die Strafe die verübte Tat nicht überschreiten. Wenn ihr aber anstatt zu strafen, Geduld faßt, ist es für die Geduldigen das Beste.  
  127 Harre aus in Geduld; deine Geduld aber kommt nur von Allah. Und betrübe dich nicht über sie, noch beunruhige dich wegen ihrer Anschläge. Sei geduldig! - Nur mit Allahs Hilfe wirst du geduldig sein. - Und sei nicht traurig über sie! Und laß dich wegen der Ränke, die sie schmieden, nicht bedrücken! und harre in Geduld aus; deine Geduld aber kommt nur von Allah. Und sei weder traurig über sie, noch beunruhigt wegen ihrer Ränke. Sei geduldig und wisse, daß du nur durch Gottes Gnade geduldig sein kannst! Und gräme dich nicht ihretwegen und sei nicht bekümmert wegen der hinterlistigen Machenschaften, die sie heimlich aushecken!  
  128 Wahrlich, Allah ist mit denen, die rechtschaffen sind und die Gutes tun. Allah ist mit denen, die (ihn) fürchten und rechtschaffen (muhsinuun) sind. Wahrlich, Allah ist mit denen, die gottesfürchtig sind und Gutes tun. . Gott steht den Frommen und Rechtschaffenen bei, die das Gute tun.