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.Sure 18 | Die Höhle | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Aller Preis gehört Allah, Der zu Seinem Diener das Buch herabsandte und nichts Krummes darein legte - Lob sei Allah, der die Schrift auf seinen Diener herabgesandt und daran nichts gemacht hat, was vom geraden Weg abweichen würde, Alles Lob gebührt Allah, Der zu Seinem Diener das Buch herabsandte und nichts Krummes darein legte. Gepriesen sei Gott, der Seinem Diener das Buch, den Koran, herabsandte, in dem nichts steht, was von der Wahrheit abweicht.  
  2 Als Wegweiser, damit es strenge Strafe von Ihm androhe und den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft bringe, daß ihnen ein schöner Lohn wird, (eine Schrift) die richtig ist (qaiyiman), damit er (die Ungläubigen) vor großer Gewalt (die ihnen) von ihm her (droht) warne, und (damit er) den Gläubigen, die tun, was recht ist, verkünde, daß ihnen (dereinst) ein schöner Lohn zuteil wird (nämlich das Paradies), (Es ist) frei von Widersprüchen, damit es Seine strenge Strafe androhe und den Gläubigen, die gute Werke tun, die frohe Botschaft bringe, auf daß ihnen ein schöner Lohn zuteil werde , Er ist folgerichtig angelegt, um die Ungläubigen vor Gottes schwerer Strafe zu warnen und den Gläubigen, die gute Werke verrichten, die frohe Botschaft zu verkünden, daß ihnen schöner Lohn gebührt.  
  3 Worin sie weilen werden immerdar; in dem sie ewig bleiben sollen, worin (im Paradies) sie auf ewig weilen werden , Im Paradies werden sie ewig bleiben.  
  4 Und damit es jene warne, die da sagen: "Allah hat Sich einen Sohn beigesellt." "und (damit er) diejenigen warne, die sagen: ""Allah hat sich ein Kind zugelegt!""" "(und) damit es jene warne, die da sagen: ""Allah hat Sich einen Sohn genommen.""" Er warnt diejenigen, die sagen, daß Gott einen Sohn habe.  
  5 Sie haben keinerlei Kenntnis davon, noch hatten es ihre Väter. Groß ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt. Sie sprechen nichts als Lüge. Sie haben kein Wissen darüber, sowenig wie ihre Väter (etwas darüber wußten). Es ist ein schwerwiegendes Wort, was (mit dieser ihrer Aussage) aus ihrem Mund kommt. Sie sagen nichts als Lüge. Sie haben keinerlei Kenntnis davon, noch hatten dies ihre Väter. Ungeheuerlich ist das Wort, das aus ihrem Munde kommt. Sie sprechen nichts als Lüge. Darüber besitzen weder sie noch ihre Väter Wissen. Wie ungeheuer ist dieses Wort, das ihren Lippen entwichen ist! Sie sagen nichts anderes als Lügen.  
  6 So wirst du dich vielleicht noch zu Tode grämen aus Kummer über sie, wenn sie dieser Rede nicht glauben. Vielleicht willst du (gar), wenn sie an diese Verkündigung nicht glauben, voller Gram dich selber umbringen (indem du) hinter ihnen her (bist, ohne sie je fassen zu können). So wirst du dich vielleicht noch aus Kummer über sie zu Tode grämen, wenn sie dieser Rede keinen Glauben schenken. Gräme dich ihretwegen nicht zu Tode, wenn sie nicht an diese Verkündigung glauben!  
  7 Siehe, Wir schufen alles, was auf Erden ist, zu einem Schmuck für sie, auf daß Wir sie prüfen, wer unter ihnen der Beste im Wirken ist. Wir haben das, was es auf der Erde (an Vegetation) gibt, zu einem Schmuck für sie gemacht, um die Menschen (damit) auf die Probe zu stellen (und zu sehen), wer von ihnen am besten handelt. Wahrlich, Wir machten alles, was auf der Erde ist, zu einem Schmuck für sie, auf daß Wir sie prüften, wer unter ihnen der Beste im Wirken sei. Wir haben alles, was es auf der Erde gibt, als Schmuck und Zierde für sie geschaffen, damit Wir prüfen, wer von ihnen am besten handelt.  
  8 Und siehe, Wir werden alles, was auf ihr ist, in dürren Wüstenstaub verwandeln. Und wir werden das, was es auf ihr (an Vegetation) gibt, (versengen und das Fruchtland) zu einer ausgedörrten Stelle machen. Und gewiß, Wir werden alles, was auf ihr ist, in dürren Wüstenstaub verwandeln. Am Ende werden Wir die Erde in eine kahle Fläche verwandeln.  
  9 Meinst du wohl, die Gefährten in der Höhle und der Inschrift seien ein Wunder unter Unseren Zeichen? Oder meinst du, daß die Leute der Höhle und der Inschrift (? arraqiem) (eines) von unseren Zeichen waren, worüber man sich (besonders) wundern müßte? Meinst du wohl, die Gefährten in der Höhle und Ar-Raqim seien (die einzigen) Wunder unter Unseren Zeichen? Manch einer würde denken, daß die Leute der Höhle und die Steintafel mit ihren Namen Unsere einzigen Wunderzeichen sind.  
  10 Als die Jünglinge in der Höhle Zuflucht nahmen und sprachen: "Unser Herr, gewähre uns Barmherzigkeit von Dir aus und bereite uns einen Weg in unserer Sache." "(Damals) als die Männer (fitya) sich in die Höhle zurückzogen und sagten: ""Herr! Schenk uns Barmherzigkeit von dir und bereite uns in unserer Angelegenheit einen rechten Weg (raschadan)!""" "(Damals) als die jungen Männer in der Höhle Zuflucht nahmen, sagten sie: ""Unser Herr, gewähre uns Deine Barmherzigkeit und bereite uns einen Weg für unsere Sache.""" Einst begaben sich jene Männer in die Höhle und sprachen: "Unser Herr, laß uns von Dir Barmherzigkeit zukommen, und mache, daß wir bei unseren Vorhaben das Richtige tun!  
  11 AIso versiegelten Wir ihre Ohren in der Höhle auf eine Anzahl von Jahren. Da schlugen wir ihnen in der Höhle aufs Ohr (so daß sie für) eine (ganze) Anzahl von Jahren (betäubt waren). Sodann versiegelten Wir in der Höhle ihre Ohren für eine Anzahl von Jahren. Da machten Wir in der Höhle ihre Ohren taub, so daß sie lange Jahre schliefen.  
  12 Dann erweckten Wir sie, auf daß Wir erführen welche von den beiden Scharen die Zeit ihres Verweilens am besten berechnet hatte. Hierauf weckten wir sie auf, um in Erfahrung zu bringen, welche der beiden Gruppen (al-hizbaini) am ehesten errechnen würde, eine wie lange Zeit sie (in der Höhle) verweilt hatten. Dann erweckten Wir sie, damit Wir erführen, welche von den beiden Scharen die Zeit ihres Verweilens am besten berechnet habe. Dann weckten Wir sie wieder, um zu erfahren, welche von den beiden Parteien die Jahre, die sie dort verbrachten, genauer berechnen konnte.  
  13 Wir wollen dir ihre Geschichte der Wahrheit gemäß berichten: Sie waren Jünglinge, die an ihren Herrn glaubten, und Wir liesscn sie zunehmen an Führung. Wir berichten dir ihre Geschichte der Wahrheit entsprechend. Sie waren Männer (fitya), die an ihren Herrn glaubten. Und wir bestärkten sie noch in ihrer Rechtleitung. Wir wollen dir ihre Geschichte wahrheitsgemäß berichten: Sie waren junge Männer, die an ihren Herrn glaubten, und Wir ließen ihnen zunehmend Rechtleitung zukommen. Wir erzählen dir ihre Geschichte der Wahrheit gemäß. Es sind Männer gewesen, die an ihren Herrn glaubten, und Wir bestärkten sie in ihrer Rechtleitung.  
  14 Und Wir stärkten ihre Herzen, als sie aufstanden und sprachen: "Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Nie werden wir einen Gott anrufen außer Ihm: sonst würden wir ja eine Ungeheuerlichkeit aussprechen. "Und wir machten ihnen das Herz stark. (Damals) als sie dastanden und sagten: ""Unser Herr ist der Herr von Himmel und Erde. Wir werden zu keinem anderen Gott als ihm beten. Sonst würden wir etwas behaupten, was (von der Wahrheit) weit abliegt (schatatan)." "Und Wir stärkten ihre Herzen, als sie aufstanden und sagten: ""Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Nie werden wir einen (anderen) Gott außer Ihm anrufen; sonst würden wir ja etwas Unsinniges aussprechen." Wir festigten ihre Herzen im Glauben, als sie aufstanden und sprachen: "Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Wir beten keinen anderen Gott außer Ihn an. Täten wir es, wäre es eine Irrlehre.  
  15 Dieses unser Volk hat Götter statt Ihn angenommen. Warum bringen sie dann nicht einen klaren Beweis dafür? Und wer verübt größeren Frevel, als wer eine Lüge gegen Allah erdichtet? Diese unsere Landsleute haben sich an seiner Statt (andere) Götter genommen. Warum bringen sie (denn) keinen klaren Beweis über sie bei? Wer ist frevelhafter, als wer gegen Allah eine Lüge ausheckt? Dieses unser Volk hat Götter statt Seiner angenommen. Warum bringen sie dann keinen klaren Beweis dafür? Und wer verübt einen größeren Frevel, als der, der eine Lüge gegen Allah erdichtet? Unsere Mitmenschen nahmen sich außer Gott andere Gottheiten. Dafür hätten sie, wenn sie könnten, einen eindeutigen Autoritätsbeweis erbringen müssen. Einen ungerechteren Menschen als den, der über Gott Lügen erdichtet, gibt es nicht."  
  16 Und wenn ihr euch nun von ihnen und dem, was sie statt Allah anbeten, zurückzieht, so suchet Zuflucht in der Höhle; euer Herr wird Seine Barmherzigkeit über euch breiten und euch einen tröstlichen Ausweg aus eurer Lage weisen." "Zieht euch nun, nachdem ihr euch von ihnen und dem, was sie außer Allah verehren, fernhaltet, in die Höhle zurück! Dann wird euer Herr euch (etwas) von seiner Barmherzigkeit zukommen lassen und euch in eurer Angelegenheit für Abhilfe sorgen (yuhaiyi§ Lakum min amrikum mirfaqan).""" "Und wenn ihr euch von ihnen und von dem, was sie statt Allah anbeten, zurückzieht, so sucht Zuflucht in der Höhle; euer Herr wird Seine Barmherzigkeit über euch breiten und euch einen tröstlichen Ausweg aus eurer Lage weisen.""" Da ihr euch von ihnen und von den Gottheiten, die sie außer Gott anbeten, abgesondert habt, begebt euch in die Höhle! Gott wird euch von Seiner Barmherzigkeit gewähren und euch bei eurem Vorhaben manche Erleichterung verschaffen.  
  17 Und du hättest sehen können, wie die Sonne, da sie aufging, sich von ihrer Höhle rechtshin wegneigte, und da sie unterging, sich von ihnen linkshin abwandte; und sie waren in einem Hohlraum inmitten. Das gehört zu den Zeichen Allahs. Wen Allah leitet, der ist rechtgeleitet; doch wen Er irregehen läßt, für den wirst du auf keine Weise einen Helfer (und) Führer finden. Und du siehst, daß die Sonne, wenn sie aufgeht, sich zur Rechten von ihrer Höhle wegneigt (und nicht hineinscheint), und (ebenso) wenn sie untergeht, zur Linken an ihnen abwendet, während sie sich in einem Hohlraum (fadschwa) der Höhle befinden. Das ist (eines) von den Zeichen Allahs. Wen Allah rechtleitet, der ist (in Wahrheit) rechtgeleitet. Für denjenigen aber, den er irreführt, wirst du keinen Freund finden, der ihn auf den rechten Weg bringen würde. Und hättest du sehen können, wie die Sonne, als sie aufging, sich von ihrer Höhle nach rechts wegneigte, und als sie unterging, sich von ihnen nach links abwandte; und (wie) sie in einem Hohlraum mitten dazwischen waren. Das gehört zu den Zeichen Allahs. Wen Allah leitet, der ist rechtgeleitet; doch wen Er irregehen läßt, für den wirst du keinen Helfer finden, der ihn führt. Du hättest sehen können, wie die Sonne, als sie aufging, an der Höhle nach rechts und als sie unterging, nach links wich, während sie darinnen im Schlaf lagen. Das ist eines der Zeichen Gottes. Wen Gott rechtleitet, der ist wahrhaftig rechtgeleitet, und wen Er irregehen läßt, für den wirst du keinen Beschützer und keinen Führer finden.  
  18 Du könntest sie für wach halten, indes sie schlafen; und Wir werden sie auf die rechte Seite und auf die linke sich umdrehen lassen, während ihr Hund seine Vorderpfoten auf der Schwelle ausstreckt. Hättest du sie so erblickt, du würdest dich gewiß vor ihnen zur Flucht gewandt haben und wärest mit Grausen vor ihnen erfüllt gewesen. Du meinst, sie seien wach, während sie (in Wirklichkeit) schlafen, wobei wir sie (von Zeit zu Zeit) nach rechts und nach links umkehren und ihr Hund mit ausgestreckten Beinen am Eingang liegt. Wenn du sie zu sehen bekämest, würdest du dich vor ihnen zur Flucht wenden und vor ihnen nichts als Schrecken empfinden. Du könntest sie für wach halten, aber sie schlafen; und Wir ließen sie sich auf die rechte Seite und auf die linke Seite drehen, während ihr Hund seine Vorderpfoten auf der Schwelle ausstreckte. Hättest du sie so erblickt, hättest du gewiß vor ihnen die Flucht ergriffen,und es hätte dir vor ihnen gegraut. Wer sie anschauen würde, könnte denken, sie seien wach, doch sie schliefen, und Wir ließen sie sich bald nach rechts, bald nach links wenden, und ihr Hund lag mit ausgestreckten Vorderpfoten am Eingang. Wer sie gesehen hätte, wäre schreckerfüllt fortgelaufen.  
  19 Und so erweckten Wir sie, damit sie einander befragen möchten. Ein Sprecher unter ihnen sprach: "Wie lange habt ihr verweilt?" Sie sprachen: "Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tages." (Andere) sprachen: "Euer Herr kennt am besten die (Zeit), die ihr verweilt habt. Nun entsendet einen von euch mit dieser eurer Silbermünze zur Stadt; und er soll sehen, wer von ihren (Bewohnern) die reinste Speise hat, und soll euch davon Vorrat bringen. Er muß aber geschmeidig sein und soll ja keinem über euch Kunde geben. "(Während sie) auf diese Weise (schliefen) weckten wir sie nun auf, damit sie sich untereinander fragen würden. Einer von ihnen sagte: ""Wie lang habt ihr verweilt?"" Sie sagten: ""Einen Tag, oder den Teil eines Tages."" Sie sagten (schließlich, als sie darüber nicht einig werden konnten): ""Euer Herr weiß am besten darüber Bescheid, wie lang ihr verweilt habt. Schickt nun einen von euch mit diesem eurem Geld in die Stadt! Und er soll schauen, wer in ihr die reinste Speise (zu bieten) hat. Und er soll euch von ihm (etwas) zu essen bringen. Er soll es geschickt anstellen und keinen etwas von euch merken lassen." "Und so erweckten Wir sie, damit sie einander befragen konnten. Ein Sprecher von ihnen sprach: ""Wie lange habt ihr verweilt?"" Sie sagten: ""Wir verweilten einen Tag oder den Teil eines Tages."" (Andere) sagten: ""Euer Herr kennt die (Zeit), die ihr verbracht habt, am besten. Nun entsendet einen von euch mit dieser eurer Silbermünze zur Stadt; und er soll sehen, wer von ihren (Bewohnern) die reinste Speise hat, und soll euch davon einen Vorrat bringen. Er muß aber freundlich sein und soll ja nichts über euch verlauten lassen ;" Dann weckten Wir sie auf, damit sie einander befragten. Einer unter ihnen sprach: "Wielange habt ihr hier verweilt?" Sie sprachen: "Wir sind einen Tag oder weniger hier gewesen. " Dann sagten sie: "Euer Herr weiß am besten, wielange ihr hier verweilt habt. Schickt einen von euch mit dieser Silbermünze in die Stadt, um nach den reinsten Speisen zu suchen und euch davon etwas zu holen! Er soll freundlich sein und niemand auf euch aufmerksam machen.  
  20 Denn wenn sie von euch erfahren sollten, sie werden euch steinigen oder euch zu ihrem Glauben zurückbringen, und ihr werdet dann nimmermehr glücklich sein." "Wenn sie (nämlich) von euch erfahren, werden sie euch steinigen oder verlangen, daß ihr wieder ihrer Religion (milla) beitretet. Dann aber wird es euch nie (mehr) wohl ergehen.""" "denn wenn sie (etwas) von euch erfahren würden, würden sie euch steinigen oder euch zu ihrem Glauben zurückbringen, und ihr würdet dann nimmermehr erfolgreich sein.""" Sollten sie euch ausfindig machen, würden sie euch zu Tode steinigen oder euch zwingen, zu ihrem Glauben zurückzukehren, und so werdet ihr nie Erfolg haben."  
  21 Und so entdeckten Wir sie (den Menschen), damit sie erkennen möchten, daß Allahs Verheißung wahr ist und daß über die "Stunde" kein Zweifel ist. (Und gedenke der Zeit) als die Leute untereinander stritten über sie und sprachen: "Bauet ein Gebäude über ihnen." Ihr Herr wußte sie am besten. Jene, deren Ansicht obsiegte, sprachen: "Wir wollen unbedingt ein Bethaus über ihnen errichten." "(Sie wurden aber dabei doch entdeckt.) Und so haben wir (den damaligen Zeitgenossen) von ihnen Kenntnis gegeben, damit sie wüßten, daß das Versprechen Allahs wahr, und daß an der Stunde (des Gerichts) nicht zu zweifeln ist. (Damals) als sie untereinander über ihre Angelegenheit stritten! Sie sagten: ""Errichtet über ihnen einen Bau!"" Ihr Herr weiß am besten über sie Bescheid. Diejenigen, die dabei den Ausschlag gaben, sagten: ""Wir wollen uns über ihnen eine Kultstätte machen.""" "Und so ließen Wir sie (die Leute) sie finden, damit sie erkennen mögen, daß Allahs Verheißung wahr ist und daß über die Stunde kein Zweifel herrscht. Und da stritten sie (die Leute) untereinander über sie und sagten: ""Errichtet über ihnen einen Bau."" Ihr Herr kennt sie am besten. Jene, deren Ansicht siegte, sagten: ""Wir wollen unbedingt eine Moschee über ihnen errichten.""" Wir ließen die Stadtbewohner sie alsdann entdecken, damit sie erfuhren, daß Gottes Verheißung wahr ist und daß der Jüngste Tag ohne Zweifel kommen wird. Sie stritten dann miteinander, was sie mit ihnen machen sollten. Einige sprachen: "Errichtet über ihnen ein Gebäude!" Gott weiß am besten über sie Bescheid. Die Maßgebenden unter ihnen sprachen: "Wir werden hier eine Gebetsstätte bauen. "  
  22 Manche sagen: "(Sie waren ihrer) drei, ihr vierter war ihr Hund", und (andere) sagen: "(Sie waren) fünf, ihr sechster war ihr Hund", indem sie herumraten im Dunkel, und (wieder andere) sagen: "(Sie waren) sieben, ihr achter war ihr Hund." Sprich: "Mein Herr kennt am besten ihre Zahl. Niemand weiß sie, außer einigen wenigen " So streite nicht über sie, es sei denn durch zwingendes Beweisen, und suche nicht Kunde über sie bei irgendeinem von ihnen. "Man wird sagen: ""(Es sind) drei (Schläfer), mit ihrem Hund vier."" Man sagt auch: ""(Es sind) fünf, mit ihrem Hund sechs."" (Das sind) Mutmaßungen, die man über das Verborgene anstellt (? radschman bil-ghaibi). Und man sagt (auch): ""(Es sind) sieben, mit ihrem Hund acht."" Sag: Mein Herr weiß am besten darüber Bescheid, wie viele es sind. Nur wenige wissen über sie Bescheid. Daher streite über sie nur auf einleuchtende Weise (? miraa§an zaahiran) und frag keinen von ihnen über sie um Auskunft!" "(Manche) werden sagen: ""(Sie waren) drei; ihr vierter war ihr Hund"", und (andere) werden sagen: ""(Sie waren) zu fünft, ihr sechster war ihr Hund"", indem sie in Unkenntnis herumraten, und (andere) sagen: ""(Es waren) sieben; ihr achter war ihr Hund."" Sprich: ""Mein Herr kennt ihre Zahl am besten. Niemand weiß sie, bis auf einige wenige."" So streite nicht über sie, es sei denn, (du hättest) einen klaren Beweis, und suche keine Kunde über sie bei irgendeinem von ihnen (zu erlangen)." Sie werden sagen: "Es waren drei, mit dem Hund vier." Oder: "Es waren fünf, mit dem Hund sechs." Das waren nur Vermutungen. Oder sie werden sagen: "Es waren sieben, mit dem Hund acht." Sage: "Mein Herr weiß am besten, wieviele sie waren." Das wissen nur wenige. Du sollst dich nicht tiefgreifend darüber mit ihnen auseinandersetzen, und frage keinen von ihnen nach seiner Meinung über sie!  
  23 Und sprich nie von einer Sache: "Ich werde es morgen tun", "Und sag ja nicht im Hinblick auf etwas (was du vorhast): ""Ich werde dies morgen tun""," "Und sprich nie von einer Sache: ""Ich werde es morgen tun""," Du sollst nicht sagen: "Das werde ich morgen machen",  
  24 Es sei denn: "So Allah will" Und gedenke deines Herrn, wenn du es vergessen hast, und sprich: "Ich hoffe, mein Herr wird mich noch näher als dies zum rechten Wege führen." "ohne (hinzuzufügen): ""wenn Allah will""! Und gedenke deines Herrn, wenn du vergißt (dies hinzuzufügen), und sag: ""Vielleicht wird mich mein Herr (künftig) zu etwas leiten, was eher richtig ist als dies!""" "es sei denn (du fügst hinzu): ""So Allah will"". Und gedenke deines Herrn, wenn du dies vergessen hast, und sprich: ""Ich hoffe, mein Herr wird mich noch näher als diesmal zum rechten Wege führen.""" sondern: "Das werde ich morgen machen, so Gott will." Gedenke Gottes, wenn du es einmal vergessen solltest und sage: "Hoffentlich leitet Gott mich recht und läßt mich ein richtigeres Ziel als das, was mir vorschwebte, erreichen!"  
  25 Und sie blieben dreihundert Jahre lang in ihrer Höhle, noch neun hinzugefügt Und sie verweilten dreihundert Jahre in ihrer Höhle, und neun dazu. Und sie blieben dreihundert Jahre lang in ihrer Höhle, und neun wurden hinzugefügt. Sie verweilten in ihrer Höhle dreihundert Jahre, die in Mondjahre umgerechnet neun Jahre mehr ergeben.  
  26 Sprich: "Allah weiß am besten, wie lange sie verweilten." Sein sind die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Wie sehend ist Er! und wie hörend! Sie haben keinen Helfer außer Ihm, und Er teilt Seine Befehlsgewalt mit keinem. Sag: Allah weiß am besten darüber Bescheid, wie lang sie verweilt haben. Er besitzt ( mit seinem Allwissen) die Geheimnisse von Himmel und Erde. Wie sehend ist er! Und wie hörend! Sie haben außer ihm keinen Freund. Und niemanden läßt er an seiner Entscheidung (hukm) teilhaben. "Sprich: ""Allah weiß am besten, wie lange sie verweilten."" Ihm gehört das Verborgene der Himmel und der Erde. Wie sehend ist Er! Und wie hörend! Sie haben keinen Helfer außer Ihm, und Er teilt Seine Befehlsgewalt mit keinem." Sprich: "Gott allein weiß am besten, wielange sie in der Höhle verweilten, gehört Ihm doch alles Verborgene der Himmel und der Erde. Er sieht und hört alles. Er ist der Hüter, außer Dem es keinen anderen gibt, und Er läßt niemand an Seiner Herrschaft teilnehmen.  
  27 Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart ward. Da ist keiner, der Seine Worte verändern könnte, und du wirst außer Ihm keine Zuflucht finden. Und verlies, was dir von der Schrift deines Herrn (als Offenbarung) eingegeben worden ist! Es gibt niemanden, der seine Worte abändern könnte. Und du wirst außer ihm keine Zuflucht finden. Und verlies, was dir von dem Buche deines Herrn offenbart wurde. Da ist keiner, der Seine Worte verändern könnte, und du wirst außer bei Ihm keine Zuflucht finden. Trage vor, was dir vom Buch deines Herrn offenbart wurde, Dessen Worte unveränderlich sind! Außer bei Ihm wirst du keine Zuflucht finden.  
  28 Halte dich zu denen, die ihren Herrn anrufen des Morgens und des Abends, im Trachten nach Seinem Wohlgefallen; und laß deine Blicke nicht über sie hinauswandern, indem du nach dem Gepränge des irdischen Lebens begehrst; und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir achtlos machten der Erinnerung an Uns, der seinen bösen Gelüsten folgt und dessen Fall ein äußerster ist. Und halte (geduldig) an dich (zusammen) mit denen, die morgens und abends in frommer Hingabe zu ihrem Herrn beten! Und laß deinen Blick nicht über sie hinauswandern, indem du nach dem Schmuck des irdischen Lebens trachtest! Und gehorche nicht jemandem, dessen Herz wir vom Gedenken an uns abgelenkt haben (aghfalnaa), und der seiner (persönlichen) Neigung folgt und kein Maß und Ziel kennt! Und gedulde dich zusammen mit denjenigen, die ihren Herrn morgens und abends anrufen - im Trachten nach Seinem Wohlgefallen; und laß deine Blicke nicht über sie hinauswandern, indem du nach dem Schmuck des irdischen Lebens trachtest; und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir achtlos für die Erinnerung an Uns machten, (und gehorche nicht dem,) der seinen Gelüsten folgt und kein Maß und Ziel kennt. Bleibe geduldig mit den Gläubigen, die morgens und abends zu ihrem Herrn beten und Sein Wohlgefallen erhoffen! Dein Blick soll ihnen gelten und nicht dorthin wandern, wo er die Freuden des irdischen Lebens sucht. Gehorche nicht jemandem, dessen Herz Wir von Uns abgelenkt haben, so daß er Unserer nicht gedenkt, nach seiner Lust und Laune lebt und ohne Maß handelt.  
  29 Und sprich: "Die Wahrheit ist es von eurem Herrn: darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will." Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, dessen Zelt sie umschließen wird. Wenn sie dann um Hilfe schreien, so wird ihnen geholfen werden mit Wasser gleich geschmolzenem Blei, das die Gesichter verbrennt. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist das (Feuer) als Lagerstatt! Und sag: (Es ist) die Wahrheit (die) von eurem Herrn (kommt). Wer nun will, möge glauben, und wer will, möge nicht glauben! Für die Frevler haben wir (im Jenseits) ein Feuer bereit, das sie (dann) mit seinen Flammen vollständig einschließt. Wenn sie (darin) um Hilfe rufen, wird ihnen mit Wasser geholfen, das (so heiß) ist wie flüssiges Metall und (ihnen) das Gesicht brät - ein schlimmes Getränk und ein schlechter Ruheplatz! "Und sprich: ""Es ist die Wahrheit von eurem Herrn."" Darum laß den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will. Siehe, Wir haben für die Frevler ein Feuer bereitet, das sie wie eine Zeltdecke umschließen wird. Und wenn sie um Hilfe schreien, so wird ihnen mit Wasser gleich geschmolzenem Metall, das die Gesichter verbrennt, geholfen werden. Wie schrecklich ist der Trank, und wie schlimm ist die Raststätte!" Sprich: "Das ist die Wahrheit von eurem Herrn. Wer glauben will, möge glauben, und wer ablehnen will, möge ablehnen." Wir haben für die Ungerechten eine Hölle bereitet, die sie dem Zelt gleich eingeschlossen hält. Wenn sie um Hilfe flehen, wird ihnen mit einem Wasser geholfen, das siedend heiß wie kochendes, trübes ?l ist und die Gesichter verbrennt. Einen schlimmeren Trunk und eine üblere Ruhestätte gibt es nicht.  
  30 Wahrlich, die da glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir lassen den Lohn derjenigen, die gute Werke tun, nicht verloren gehn. Diejenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, - diejenigen, die recht handeln, bringen wir nicht um ihren Lohn. Wahrlich, die da glauben und gute Werke tun - wahrlich, Wir lassen den Lohn derjenigen, die gute Werke tun, nicht verloren gehen. Die Gläubigen, die gute Werke verrichten, sind sich dessen gewiß, daß Wir den Lohn derer, die gute Werke tun, nicht vergeuden.  
  31 Sie sind es, die Gärten der Ewigkeit besitzen werden, durch welche Ströme fließen. Darinnen werden sie geschmückt sein mit Armspangen von Gold und gekleidet in grüne Gewänder aus feiner Seide und schwerem Brokat, darin lehnend auf erhöhten Sitzen. Wie herrlich der Lohn und wie schön die Stätte der Rast! Ihnen werden (dereinst) die Gärten von Eden (`Adn) zuteil, in deren Niederungen Bäche fließen. Sie sind (dann) darin mit Armringen aus Gold geschmückt und in grüne Gewänder aus Sundus- und Istabraq-Brokat gekleidet und liegen (behaglich) auf Ruhebetten - ein trefflicher Lohn und ein guter Ruheplatz! Sie sind es, denen die Gärten von Eden, durch welche Bäche fließen, zuteil werden. Darin werden sie mit Armspangen aus Gold geschmückt und in grüne Gewänder aus feiner Seide und Brokat gekleidet sein, und darin lehnen (sie) auf erhöhten Sitzen. Wie herrlich ist der Lohn und wie schön ist die Raststätte ! Ihnen stehen die Gärten von Eden zu, unter denen Flüsse fließen. Sie werden mit goldenen Armbändern geschmückt sein und grüne Gewänder aus Sundus-Seide und Istabraq-Brokat tragen und sich behaglich gegen Kissen auf den Lagern lehnen. Einen schöneren Lohn und eine bessere Ruhestätte gibt es nicht.  
  32 Und stelle ihnen das Gleichnis von zwei Männern: für den einen von ihnen schufen Wir zwei Rebengärten und umgaben sie mit Dattelpalmen, und dazwischen legten Wir Kornfelder an. Und präge ihnen ein Gleichnis von zwei Männern, deren einem wir zwei Gärten mit Weinstöcken gegeben haben! Wir umgaben sie mit Palmen und legten Getreidefelder zwischen ihnen an. Und stelle ihnen das Gleichnis von zwei Männern vor: für den einen von ihnen schufen Wir zwei Rebgärten und umgaben sie mit Dattelpalmen, und dazwischen legten Wir Kornfelder an. Führe ihnen das Gleichnis von den zwei Männern an! Dem einen dachten Wir zwei Gärten mit Weinreben zu, umgeben von Dattelpalmen, dazwischen Getreidefelder.  
  33 Beide Gärten brachten ihre Früchte hervor und versagten in nichts. Und in ihrer Mitte ließen Wir einen Strom fließen. Beide Gärten trugen Früchte und erwiesen sich dabei in nichts als mangelhaft (wa-lam tazlim minhu schai§an). Und wir ließen zwischen ihnen einen Bach hervorsprudeln. Beide brachten ihre Früchte hervor und versagten in nichts. Und in ihrer Mitte ließen Wir einen Bach hervorsprudeln. Beide Gärten brachten herrliche Erträge, die den Erwartungen nicht nachstanden. In der Mitte der Gärten ließen Wir einen sprudelnden Fluß entspringen.  
  34 Und es ward ihm Frucht. Er sprach zu seinem Gefährten, indem er (prahlerisch) mit ihm redete: "Ich bin reicher als du an Besitz und mächtiger an Gefolgschaft." "Der Besitzer hatte einen (guten) Ertrag (aus seinem Garten). Da sagte er zu seinem Gefährten im Gespräch: ""Ich habe mehr Vermögen und ein mächtigeres Aufgebot als du.""" "Und (der Garten) trug für ihn Früchte. Er sagte in herausforderndem Ton zu seinem Gefährten: ""Ich bin reicher als du an Besitz und mächtiger an Gefolgschaft.""" Der Besitzer der beiden Gärten hatte einen guten Ertrag. Bei einer Auseinandersetzung mit seinem Gefährten sagte er diesem: "Ich habe mehr Vermögen und mehr starke Männer um mich als du."  
  35 Und er betrat seinen Garten, während er sündig gegen die eigene Seele war. Er sprach: "Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieser je zugrunde gehen wird, "Und (mit seiner gottsträflichen Überheblichkeit) gegen sich selber frevelnd ging er in seinen Garten. Er sagte: ""Ich glaube nicht, daß dieser (mein Garten) jemals aufhören wird zu existieren." "Und er betrat seinen Garten, während er sündig gegen sich selbst war. Er sagte: ""Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieser je zugrunde gehen wird ," Er trat in seinen Garten ein, tat sich selbst durch ?berheblichkeit unrecht und sagte seinem Gefährten: "Ich glaube nicht, daß dieser Garten je zerstört werden könnte.  
  36 "Noch glaube ich, daß die ""Stunde"" heraufkommen wird. Selbst wenn ich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, so werde ich ganz gewiß einen besseren Aufenthalt als diesen finden."" "Ich glaube auch nicht, daß die Stunde (des Gerichts) sich (nächstens) einstellt. Und wenn ich (dereinst doch) vor meinen Herrn gebracht werde, werde ich als Ort der (letzten) Einkehr etwas Besseres vorfinden als ihn.""" "noch glaube ich, daß die Stunde heraufkommen wird. Selbst wenn ich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, so werde ich ganz gewiß einen besseren Aufenthalt als diesen finden.""" Ich glaube auch nicht, daß die Stunde der Auferstehung eintreten wird. Sollte ich doch auferweckt und vor meinen Herrn zurückgeführt werden, werde ich im Jenseits einen noch besseren Garten vorfinden."  
  37 Sein Gefährte sprach zu ihm, indem er sich mit ihm auseinandersetzte: "Glaubst du denn nicht an Ihn, Der dich aus Erde erschaffen hat, dann aus einem Samentropfen, dann dich zu einem vollkommenen Manne bildete? "Sein Gefährte erwiderte ihm: ""Glaubst du denn nicht an den, der dich (in deiner Eigenschaft als Mensch ursprünglich) aus Erde, hierauf aus einem Tropfen (Sperma) geschaffen und dich hierauf zu einem Mann geformt hat?" "Sein Gefährte sagte zu ihm, indem er sich mit ihm auseinandersetzte: ""Glaubst du denn nicht an Ihn, Der dich aus Erde erschaffen hat, dann aus einem Samentropfen, (und) dich dann zu einem vollkommenen Mann bildete?" Sein Gefährte, der mit ihm debattierte, sagte: "Verleugnest du etwa deinen Herrn, Der dich aus Staub, dann aus einem Samentropfen geschaffen hat und dich dann zum Mann werden ließ?  
  38 Was jedoch mich betrifft - Allah ist mein Herr allein, und nie will ich meinem Herrn etwas andere zur Seite stellen. Ich aber (bekenne): Er ist Allah, mein Herr. Und ich geselle meinem Herrn niemand bei. Was jedoch mich betrifft - Allah ist mein Herr, und nie will ich meinem Herrn etwas anders zur Seite stellen. Ich aber bekenne: "Gott, Allah, ist mein Herr. Ich bete Ihn allein an und geselle Ihm niemand bei.  
  39 "Warum hast du nicht damals, als du deinen Garten betratest, gesagt: ""Wie Allah will; es gibt keine Macht, außer bei Allah§§? Wenn du mich auch geringer siehst als dich selbst an Besitz und Nachkommenschaft," "Warum hast du denn, als du in deinen Garten gingst, nicht gesagt: ""(Nur) was Allah will (geschieht). Es gibt keine Macht außer bei Allah""? (Und) wenn du meinst, daß ich weniger Vermögen und Kinder habe als du," Warum hast du nicht damals, als du deinen Garten betratest, gesagt: "Wie Allah es will (, so geschehe es); es gibt keine Macht außer bei Allah". Wenn du mich auch geringer als dich selbst an Besitz und Nachkommenschaft siehst , Wenn du in deinen Garten eintrittst, solltest du sagen: "Es geschieht, was Gott will; ohne Gottes Beistand bin ich macht- und hilflos." Dann sprach er: "Du siehst in mir einen, der weniger Vermögen und Kinder als du hat."  
  40 So wird vielleicht mein Herr mir Besseres geben als deinen Garten und wird auf ihn Donnerkeile vom Himmel niedersenden, so daß er zu einem öden, schlüpfrigen Grunde wird, so wird mir mein Herr vielleicht etwas Besseres geben, als dein Garten (ist), und ein Strafgericht vom Himmel über ihn schicken, so daß er (eines) Morgens (nur noch) eine kahle Stelle sein wird. so wird mein Herr mir vielleicht (etwas) Besseres als deinen Garten geben und wird auf ihn ein Strafgericht vom Himmel niedersenden, so daß er zu ödem Boden wird. Gott möge mir etwas Besseres als deinen Garten bescheren und deinen Garten durch einen Schicksalsschlag vom Himmel heimsuchen, so daß er kahl und unwegsam wird.  
  41 Oder sein Wasser versiegt in den Boden so tief, daß du nimmer imstande bist, es zu finden." "Oder sein Wasser wird (eines) Morgens versickert sein, so daß du es nicht (mehr) wirst ausfindig machen können.""" "Oder sein Wasser versiegt so tief im Boden, daß du nimmer imstande sein wirst, es herauszuholen.""" Oder daß das Wasser so tief liegt, daß du es zur Bewässerung nicht verwenden kannst."  
  42 Da ward seine Frucht verwüstet, und er begann die Hände zu ringen ob all dessen, was er für den (Garten) ausgegeben, dessen Spaliere mit ihm eingestürzt waren. Er sprach: "Hätte ich doch meinem Herrn niemanden zur Seite gestellt!" "Und mit der Ernte aus seinem Garten war es (in der Tat plötzlich) aus und vorbei. Da drehte er am Morgen seine Hände um (aus Bedauern) über (all) das, was er darin ausgegeben hatte, während er (nun verödet und) zerfallen dalag, und sagte: ""Hätte ich doch meinem Herrn niemand beigesellt!" "Da wurde seine Frucht verwüstet, und er begann die Hände zu ringen wegen alldem, was er für den (Garten), dessen Bau zerfallen dalag, ausgegeben hatte. Er sagte: ""Hätte ich doch meinem Herrn niemanden zur Seite gestellt!""" In der Tat wurde der Ertrag vernichtet. Er drehte die Hände verzweifelt um und trauerte seinem Aufwand nach, und nun lag er wüst und verdörrt da. Er sprach: "Hätte ich doch Gott niemanden beigesellt!"  
  43 Und er hatte keine Schar, ihm zu helfen gegen Allah, und er konnte sich selbst nicht wehren. Und er hatte (nun) keine Schar (von Anhängern), die ihm außer Allah hätte helfen können. Und er fand keine Hilfe. Und er hatte keine Schar, die ihm gegen Allah zu helfen vermochte, und er konnte sich selbst nicht wehren. Keine Anhänger hatte er, die ihm gegen Gott zum Sieg hätten verhelfen können. Er selbst fand keine Hilfe.  
  44 In solchem Falle (kommt) Schutz nur von Allah, dem Wahren. Er ist der Beste im Belohnen und der Beste, was den Ausgang anlangt In jenem (letzten) Stadium hat (nur noch) Allah, der Wahre, Freundschaft zu bieten (hunaalika l-walaayatu li-llaahi l-haqqi). Bei ihm wird man am besten belohnt und findet den besten Ausgang. Insofern gibt es Schutz nur bei Allah, dem Wahren. Er ist der Beste im Belohnen und der Beste, was den Ausgang (der Dinge) anbelangt. Sicheren Beistand gewährt Gott, der einzig Wahre, allein. Er ist es, Der die beste Belohnung bescheren und die beste letzte Bleibe im Jenseits sichert.  
  45 Gib ihnen das Gleichnis vom irdischen Leben: Es ist wie das Wasser, das Wir vom Himmel niedersenden, mit dem die Pflanzen der Erde sich sättigen, und dann werden sie dürre Spreu, die der Wind verweht. Allah hat Macht über alle Dinge. Und präge ihnen das Gleichnis des diesseitigen Lebens! (Es ist) wie Wasser, das wir (als Regen) vom Himmel haben herabkommen lassen, worauf die Pflanzen der Erde sich damit vermengten (indem sie es in sich aufnahmen und daraufhin wuchsen und gediehen). Aber (eines) Morgens war es (nur noch) verdorrtes Zeug (haschiem), das die Winde fortwehen. Allah hat zu allem die Macht. Und präge ihnen das Gleichnis vom irdischen Leben: Es ist wie das Wasser, das Wir vom Himmel herniedersenden, mit dem die Pflanzen der Erde sich sättigen, und welche dann dürre Spreu werden, die der Wind verweht. Und Allah hat Macht über alle Dinge. Führe ihm das Gleichnis vom irdischen Leben an, das dem von Uns herabgesendeten Wasser ähnelt! Die Pflanzen der Erde, die damit in Berührung kommen, gedeihen, dann welken sie und vertrocknen und werden vom Wind verweht. Gott kann alles.  
  46 Besitz und Kinder sind Schmuck irdischen Lebens. Die bleibenden guten Werke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller. Vermögen und Söhne sind Flitter des diesseitigen Lebens. Was bleibenden Wert hat, (nämlich) gute Taten (wal-baaqiyaatu s-saalihaatu), werden bei deinem Herrn besser belohnt und lassen (bei ihm) eher Gutes erhoffen. Besitztum und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Die bleibenden guten Werke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller. Das Vermögen und die Söhne sind Schmuck und Zierde des irdischen Lebens. Doch die unvergänglichen guten Werke sind die besten bei deinem Herrn, werden sie doch hoch von ihm vergolten und stellen die wahre Hoffnung dar.  
  47 Und (gedenke) des Tags, da Wir die Berge vergehen lassen werden, und du wirst die (Völker der) Erde (gegeneinander) hervorkommen sehen, und Wir werden sie versammeln und werden keinen von ihnen zurücklassen. Und am Tag (des Gerichts), da wir die Berge (von der Stelle) bewegen und du die Erde (darunter) herauskommen siehst und wir sie (schließlich alle zu uns) versammeln und nicht einen von ihnen auslassen! Und am Tage, da Wir die Berge vergehen lassen werden, wirst du die Erde kahl sehen, und Wir werden sie (die Völker der Erde) versammeln und werden keinen von ihnen zurücklassen. Gedenkt des Tages, an dem Wir die Berge vergehen lassen, so daß die Erde kahl und platt wirkt. Und Wir werden sie alle versammeln, so daß keiner fehlt.  
  48 Und sie werden vor deinem Herrn aufgestellt werden in Reihen: "Nun seid ihr zu Uns gekommen, so wie Wir euch erstmals erschufen. Ihr aber wähntet, Wir würden euch nie einen Tag der Erfüllung bestimmen." "Sie werden (dann) deinem Herrn in einer Reihe (einer hinter dem anderen) vorgeführt. (Und es wird zu ihnen gesagt:) ""Nun seid ihr zu uns (zum Gericht) gekommen, so wie wir euch erstmals geschaffen haben. Und ihr habt doch behauptet, wir würden euch keinen Termin (mau`id) setzen.""" "Und sie werden in Reihen vor deinen Herrn geführt: ""Nun seid ihr zu Uns gekommen, so wie Wir euch erstmals erschufen. Ihr aber dachtet, Wir würden euch nie einen Termin der Erfüllung setzen.""" Sie werden in Reihen Gott vorgeführt werden, Der ihnen sagen wird: "Nun seid ihr zu Uns zurückgekommen, wie Wir euch zum erstenmal erschufen. Ihr habt behauptet, daß Wir euch zum festgesetzten Zeitpunkt nicht auferwecken und zusammenführen werden."  
  49 Und das Buch wird (ihnen) vorgelegt, und du wirst die Schuldigen in Ängsten sehen ob dessen, was darin ist; und sie werden sprechen: "O wehe uns! was für ein Buch ist das! Es läßt nichts aus, klein oder groß, sondern hält alles aufgezeichnet." Und sie werden alles gegenwärtig finden, was sie getan; und dein Herr tut keinem Unrecht. "Und die Schrift (in der die Taten verzeichnet sind) wird aufgelegt. Dann siehst du die Sünder in Angst vor dem, was darin (verzeichnet) steht. Sie sagen: ""Wehe uns! Was ist mit dieser Schrift? Sie läßt (ja) weder etwas Kleines noch etwas Großes aus, ohne es (im einzelnen) aufzuzählen."" Und sie finden vor, was sie (in ihrem Erdenleben) getan haben. Dein Herr tut niemandem Unrecht." "Und das Buch wird (ihnen) vorgelegt, und du wirst die Schuldigen in Ängsten wegen dem sehen, was darin ist; und sie werden sagen: ""O wehe uns! Was für ein Buch ist das ! Es läßt nichts aus, ob klein oder groß, sondern hält alles aufgezeichnet."" Und sie werden all das, was sie getan haben, gegenwärtig finden; und dein Herr tut keinem Unrecht." Jedem wird sein Schreiben in die Hand gegeben. Du wirst sehen, wie die Frevler vor den darin erfaßten ?beltaten erschrecken werden. Sie werden sagen: "Wehe uns! Wie kann dieses Schreiben alle Taten, die kleinen wie die großen, aufführen?" Gott tut niemandem unrecht.  
  50 Und (gedenke der Zeit) da Wir zu den Engeln sprachen: "Bezeuget Adam Ehrerbietung", und sie bezeugten Ehrerbietung. Nur Iblis nicht. Er war einer der Dschinn, so war er ungehorsam gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr nun ihn und seine Nachkommenschaft zu Freunden nehmen statt Mich, und sie sind eure Feinde? Schlimm ist der Eintausch für die Frevler. "Und (damals) als wir zu den Engeln sagten: ""Werft euch vor Adam nieder!"" Da warfen sie sich (alle) nieder, außer Iblies. Der war (einer) von den Dschinn. Und er versündigte sich, indem er dem Befehl seines Herrn nicht nachkam. Wollt ihr nun ihn und seine Nachkommenschaft an meiner Statt euch zu Freunden nehmen, wo sie euch doch feind sind? Ein schlechter Tausch für die Frevler!" "Und da sprachen Wir zu den Engeln: ""Werft euch vor Adam nieder"" und sie warfen sich nieder, außer Iblis. Er war einer der Dschinn , so war er ungehorsam gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr nun ihn und seine Nachkommenschaft statt Meiner zu Beschützern nehmen, wo sie doch eure Feinde sind? Schlimm ist dieser Tausch für die Frevler." Einst sagten Wir den Engeln: "Werft euch vor Adam nieder!" Sie warfen sich nieder, ausgenommen Iblîs, der zu den Dschinn gehörte. Er mißachtete den Befehl Seines Herrn. Wie könnt ihr ihn und seine Nachkommen statt Meiner zu Vertrauten nehmen, da sie eure Feinde sind? Welch schlimmer Tausch für die Ungerechten!  
  51 Ich nahm sie nicht zu Zeugen bei der Schöpfung der Himmel und der Erde, noch auch bei ihrer eigenen Schöpfung; nie ja nehme Ich die Verführer zum Beistand. Ich habe sie weder bei der Erschaffung von Himmel und Erde noch bei ihrer eigenen Erschaffung zu Zeugen genommen. Ich nehme mir (doch) keine Wesen, die (die Menschen) irreführen, zu Helfern. Ich nahm sie nicht zu Zeugen, weder bei der Schöpfung der Himmel und der Erde noch bei ihrer eigenen Schöpfung; ja, Ich nehme die Verführer nie zum Beistand. Ich habe ihnen nicht gezeigt, wie Ich Himmel und Erde erschuf, noch habe Ich die einen sehen lassen, wie Ich die anderen erschuf. Ich nehme keinen zu Hilfe, schon gar nicht, wenn es Ungerechte sind.  
  52 Und (gedenke) des Tags, da Er sprechen wird: "Rufet die herbei, von denen ihr vorgabt, sie seien Meine Teilhaber." Dann werden sie sie rufen, doch sie werden ihnen nicht antworten; und Wir werden eine Schranke zwischen sie setzen. "Und am Tag (des Gerichts), da Allah (zu den Ungläubigen) sagen wird: ""Betet doch zu meinen angeblichen Teilhabern!"" Da beten sie zu ihnen, aber sie schenken ihnen kein Gehör. Und wir machen zwischen ihnen einen Abgrund." "Und am Tage, da wird Er sprechen: ""Ruft die herbei, von denen ihr vorgabt, sie seien Meine Teilhaber."" Dann werden sie sie rufen, doch sie werden ihnen nicht antworten; und Wir werden einen Abgrund zwischen ihnen auftun." Gedenkt des Tages, an dem Gott sagen wird: "Ruft die Gefährten herbei, die ihr Mir beigesellt habt, damit sie euch helfen!" Sie werden sie rufen, doch diese werden ihnen kein Gehör schenken. Wir werden die Zuneigung, die es zwischen ihnen gab, in eine Heimsuchung verwandeln.  
  53 Und die Schuldigen sollen das Feuer sehen und ahnen, daß sie hineinstürzen werden; und sie sollen kein Entrinnen daraus finden. Und die Sünder sehen das Höllenfeuer (vor sich) und machen sich darauf gefaßt, daß sie (gleich) hineinfallen, und finden keine Möglichkeit, ihm zu entgehen. Und die Schuldigen werden das Feuer sehen und ahnen, daß sie hineinstürzen werden; und sie werden kein Entrinnen daraus finden. Die Frevler werden die Hölle sehen und sich dessen bewußt sein, daß sie hineingeworfen werden, und sie werden ihr nicht entrinnen können.  
  54 Wahrlich, Wir haben in diesem Koran für die Menschen Gleichnisse aller Art ausführlich erläutert, doch von allen Dingen ist der Mensch am streitsüchtigsten. Und wir haben den Menschen in diesem Koran allerlei Beispiele abgewandelt. Der Mensch ist nun einmal ganz besonders darauf aus, (mit Worten) zu streiten. Wahrlich, Wir haben in diesem Qur§an den Menschen allerlei Gleichnisse erläutert, doch von allen Geschöpfen ist der Mensch am streitsüchtigsten. Wir haben für die Menschen vielfältige Arten von Gleichnissen angeführt, doch der Mensch ist es, der am meisten debattiert.  
  55 Und nichts hinderte die Menschen daran, zu glauben, als die Führung zu ihnen kam, und ihren Herrn um Verzeihung zu bitten, (sie warteten) denn, bis das Beispiel der Früheren über sie käme oder die Strafe ihnen offen vor Augen gestellt würde. Und nur aus dem Grund glaubten die Menschen, als die Rechtleitung zu ihnen kam, nicht (an sie) und baten ihren Herrn nicht um Vergebung, weil mit ihnen ebenso verfahren werden sollte wie (seinerzeit) mit den früheren (Generationen verfahren worden ist), oder damit die Strafe (plötzlich) handgreiflich (? qubulan) über sie käme. Und nichts hinderte die Menschen daran zu glauben, als die Rechtleitung zu ihnen kam, und ihren Herrn um Verzeihung zu bitten, (es sei) denn, (sie warteten) bis das beispiel(hafte Schicksal) der Früheren über sie käme oder (ihnen) die Strafe offen vor Augen gehalten würde. Was die Menschen daran hinderte, zu glauben und Gott um Vergebung zu bitten, als die Rechtleitung zu ihnen kam, war nur ihre Forderung, Gottes Strafe möge kommen, wie sie die früheren Völker heimgesucht hatte, oder daß sie die peinvolle Strafe Gottes mit eigenen Augen sehen.  
  56 Und Wir schicken die Gesandten ja nur als Bringer froher Botschaft und als Warner. Die aber, die ungläubig sind, streiten mit Falschheit, damit sie dadurch die Wahrheit widerlegen. Und sie verspotten Meine Zeichen und das, womit sie gewarnt werden. Wir schicken die Gesandten nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner. Und diejenigen, die ungläubig sind, streiten mit Lug und Trug, um damit die Wahrheit zu Fall zu bringen. Und sie treiben ihren Spott mit meinen Zeichen und den Warnungen, die an sie gerichtet sind. Und Wir schickten die Gesandten ja nur als Bringer froher Botschaft und als Warner. Die aber, die ungläubig sind, streiten in Falschheit, um dadurch die Wahrheit zu widerlegen. Und sie verspotten Meine Zeichen und das, womit sie gewarnt werden. Wir senden die Gesandten nur als Verkünder froher Botschaft oder als Warner. Die Ungläubigen streiten und greifen auf die Unwahrheit zurück, damit sie die Wahrheit widerlegen. Sie spotten über den Koran und die an sie gerichteten Warnungen.  
  57 Und wer ist ungerechter als der, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wurde, er wandte sich aber ab von ihnen und vergaß, was seine Hände vorausgeschickt hatten? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so daß sie es nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wenn du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen. Wer aber ist frevelhafter, als wer mit den Zeichen seines Herrn gemahnt worden ist und sich dann von ihnen abwendet und die früheren Werke seiner Hände vergißt? Wir haben über ihr Herz eine Hülle und in ihre Ohren Schwerhörigkeit gelegt, so daß sie es nicht verstehen. Auch wenn du sie zur Rechtleitung rufst, werden sie sich niemals rechtleiten lassen. Und wer ist ungerechter als der, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wurde, sich aber von ihnen abwandte und vergaß, was seine Hände vorausgeschickt hatten? Wahrlich, Wir haben Schleier über ihre Herzen gelegt, so daß sie es nicht begreifen, und Taubheit in ihre Ohren. Und selbst wenn du sie zum rechten Weg rufst, werden sie nie den rechten Weg einschlagen. Niemand ist ungerechter als einer, den man an Gottes Zeichen erinnert und der sich dann davon abwendet und die von ihm begangenen Untaten vergißt. Wir haben ihre Herzen umhüllt, so daß sie (den Koran) nicht verstehen, und ihre Ohren mit Taubheit geschlagen. Selbst wenn du sie zur Rechtleitung einlädst, werden sie nie den rechten Weg finden.  
  58 Dein Herr aber ist der Vergebungsreiche, voll der Barmherzigkeit. Wollte Er sie zur Rechenschaft zichen für das, was sie verdienen, dann würde Er gewiß ihre Bestrafung beschleunigen. Allein sie haben eine festgesetzte Frist, gegen die sie keine Zuflucht finden werden. Und dein Herr ist es, dem Barmherzigkeit zu eigen, und der zu vergeben bereit ist. Wenn er sie wegen dessen, was sie begangen haben, belangen würde, würde er ihnen die Strafe eilends zukommen lassen. Aber sie haben (jedenfalls) einen Termin (mau`id), dem sie sich nicht werden entziehen können. Und dein Herr ist der Vergebungsreiche, voll der Barmherzigkeit. Wollte Er sie zur Rechenschaft ziehen für das, was sie begehen, dann würde Er gewiß ihre Bestrafung beschleunigen. Allein sie haben eine festgesetzte Frist, vor der sie keine Zuflucht finden werden. Wollte dein Herr, Der voller Vergebung und Barmherzigkeit ist, sie aufgrund ihrer Taten belangen, hätte Er sie qualvoll bestraft. Ihnen ist aber eine Frist gesetzt worden, und sie werden keine Zuflucht vor der Strafe finden können.  
  59 Und diese Städte! Wir zerstörten sie, als sie Frevel begingen. Und Wir setzten eine Frist zu ihrer Zerstörung. Das sind die Städte, die wir haben zugrunde gehen lassen, nachdem sie gefrevelt hatten. Wir haben ihrem Untergang eine Frist (mau`id) gesetzt. Und diese Städte! Wir zerstörten sie, als sie Frevel begingen. Und Wir setzten eine Frist für ihre Zerstörung. Gedenkt jener Städte, die Wir vernichteten, als ihre Bewohner Unrecht begingen! Wir setzten dafür einen Zeitpunkt fest, der genau eingehalten wurde.  
  60 Und (gedenke der Zeit) da Moses zu seinem Jünger sprach: "Ich will nicht eher rasten, als bis ich den Zusammenfluß der beiden Meere erreicht habe, und sollte ich jahrhundertelang wandern." "Und (damals) als Moses zu seinem Burschen (fataa) sagte: ""Ich werde nicht aufhören (zu reisen), bis ich die Stelle erreiche, an der die beiden großen Wasser zusammenkommen (madschma`a l-bahraini), auch wenn ich sehr lange unterwegs sein muß.""" "Und Moses sagte zu seinem jungen Diener: ""Ich will nicht eher rasten, als bis ich den Zusammenfluß der beiden Meere erreicht habe, und sollte ich jahrhundertelang wandern.""" Moses sagte einst zu seinem Jünger: "Ich werde solange reisen, bis ich den Zusammenfluß der zwei Meere erreicht habe, auch wenn ich dafür eine lange Zeit ansetzen müßte."  
  61 Doch als sie den Zusammenfluß der beiden (Meere) erreicht hatten, da vergaßen sie ihren Fisch; und er nahm seinen Weg (und) entschlüpfte ins Meer. Als die beiden nun die Stelle erreicht hatten, an der sie zusammenkommen, vergaßen sie ihren Fisch. Der nahm seinen Weg in das große Wasser (bahr) (und schwamm) auf und davon (saraban). Doch als sie den Zusammenfluß der beiden (Meere) erreicht hatten, da vergaßen sie ihren Fisch; und dieser nahm seinen Weg und schwamm ins Meer hinaus. Als sie die Stelle erreicht hatten, wo sich die beiden Meere trafen, vergaßen sie den Wal, der seinen Weg ins Meer nahm und untertauchte.  
  62 Und als sie weitergegangen waren, sprach er zu seinem Jünger: "Bring uns unseren Imbiß. Wir haben wahrlich auf dieser unserer Reise viel Mühsal gelitten." "Als die beiden dann (die Stelle) passiert hatten, sagte Moses zu seinem Burschen: ""Bring uns unser Frühstück! Diese unsere Reise hat uns (viel) Mühe gemacht. (Wir können eine Stärkung brauchen.)""" "Und als sie weitergegangen waren, sagte er zu seinem jungen Diener: ""Bring uns unsere Speise. Wir haben wahrlich auf dieser unserer Reise große Anstrengungen auf uns genommen.""" Als sie die Stelle überschritten, sagte Moses zu seinem Jünger: "Bringe uns das Essen! Wir sind durch diese Reise sehr müde geworden."  
  63 Er antwortete: "Hast du nicht gesehen, als wir auf dem Felsen rasteten und ich den Fisch vergaß - und keiner als Satan machte es mich vergessen, seiner zu erwähnen - da nahm er seinen Weg ins Meer auf wundersame Weise." "Er sagte: ""Was meinst du wohl? (Vorhin) als wir uns zu dem Felsen zurückzogen! Da habe ich den Fisch vergessen. Und niemand anders als der Satan hat mich ihn vergessen lassen, so daß ich (nicht) an ihn dachte. Und er hat seinen Weg in das große Wasser (bahr) genommen. (Eine Sache) zum Wundern!""" "Er sagte: ""Hast du nicht gesehen, daß sich der Fisch da auf wundersame Weise ins Meer begab, als wir auf dem Felsen rasteten und ich ihn vergaß - und kein (anderer) als Satan ließ mich vergessen, ihn zu erwähnen?""" Sein Jünger sagte: "Weißt du, als wir uns zum Felsen begaben, vergaß ich den Wal. Es ist der Satan, der mich ihn vergessen ließ, so daß ich nicht mehr daran dachte. So fand er seinen Weg ins Meer, und ich wundere mich darüber."  
  64 Er sprach: "Das ist§s, was wir suchten." Da kehrten sie beide um und schritten zurück auf ihren Spuren. "Moses sagte: ""Das ist es, was wir haben wollten."" Und so kehrten sie schnurstracks zurück, woher sie gekommen waren." "Er sagte: ""Das ist es, was wir wollten."" Da kehrten sie beide um und schritten auf ihren Spuren zurück." Er sprach: "Das ist es, was wir anstrebten. " Sie gingen den gleichen Weg zurück, indem sie in ihre eigenen Fußstapfen traten.  
  65 Dann fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Unsere Barmherzigkeit verliehen und den Wir Wissen gelehrt hatten von Uns Selbst. Da fanden sie einen von unseren Dienern, dem wir Barmherzigkeit von uns hatten zukommen lassen, und den wir Wissen von uns gelehrt hatten. Dann fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Unsere Barmherzigkeit verliehen und den Wir Unser Wissen gelehrt hatten. Da fanden sie einen Unserer Diener, dem Wir Gnade erwiesen und Wissen von Uns gewährt hatten.  
  66 Moses sprach zu ihm: "Darf ich dir folgen, auf daß du mich belehrest über den rechten Weg, wie du ihn gelehrt worden bist?" "Moses sagte zu ihm: ""Darf ich dir folgen, damit du mich (etwas) von dem rechten Weg (ruschd) lehrst, den du gelehrt worden bist?""" "Moses sagte zu ihm: ""Darf ich dir folgen, auf daß du mich über das rechte Handeln belehrest, wie du gelehrt worden bist?""" Da sagte Moses zu ihm: "Darf ich dir folgen, damit du mich von dem Wissen, das dir gegeben wurde, lehrst?"  
  67 Er antwortete: "Du vermagst nimmer bei mir auszuharren in Geduld. "Er sagte: ""Du wirst nicht fähig sein, (gemeinsam) mit mir durchzuhalten." "Er sagte: ""Du vermagst nimmer bei mir in Geduld auszuharren." Er sprach: "Du wirst, wenn du mit mir gehst, sicher keine Geduld aufbringen können.  
  68 Und wie vermöchtest du geduldig zu sein bei Dingen, die über dein Begreifen sind?" "Wie willst du denn etwas durchhalten, über das du nicht Bescheid weißt?""" "Und wie könntest du bei Dingen geduldig sein, von denen dir keine Kunde gegeben worden ist?""" Wie könntest du auch Geduld aufbringen, wenn es sich um etwas handelt, was sich deiner Kenntnis entzieht?"  
  69 Er sprach: "Du wirst mich, so Allah will, geduldig finden, und ich werde gegen keinen deiner Befehle ungehorsam sein." "Moses sagte: ""Du wirst, so Allah will, finden, daß ich ausdauernd bin, und ich werde mich dir in nichts, was du mir (etwa) befiehlst, widersetzen (wa-laa a`sie laka amran).""" "Er sagte: ""Du wirst mich, so Allah will, geduldig finden, und ich werde gegen keinen deiner Befehle ungehorsam sein.""" Da sagte er: "Du wirst mich, so Gott will, geduldig finden, und ich werde dir gehorchen, was immer du mir auch befiehlst."  
  70 Er sprach: "Wohlan, werm du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich selbst zu dir darüber rede." "Er sagte: ""(Gut!) Aber wenn du mir nun folgst, dann frag mich nach nichts, solange ich dir nicht von mir aus etwas darüber sage (hattaa uhditha laka minhu zikran)!""" "Er sagte: ""Nun gut. Wenn du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich es dir von selbst erkläre.""" Er sprach: "Wenn du mir folgst, darfst du mich nach nichts fragen, bevor ich es erwähnt habe."  
  71 So schritten sie beide fürbaß, bis sie in ein Boot stiegen, in das er ein Loch hineinschlug. (Moses) sprach: "Schlugst du ein Loch hinein, um seine Mannschaft zu ertränken? Fürwahr, du hast etwas Schreckliches getan!" "Da machten sich die beiden auf den Weg. Als sie schließlich das Schiff bestiegen, machte er darin ein Loch. Moses sagte: ""Wie konntest du ein Loch darin machen, um seine Besitzer ertrinken zu lassen? Da hast du etwas Schreckliches (schai§an imran) begangen.""" "So machten sich beide auf den Weg, bis sie in ein Schiff stiegen, in das er ein Loch schlug. Er (Moses) sagte: ""Schlugst du ein Loch hinein, um seine Mannschaft zu ertränken? Wahrlich, du hast etwas Schreckliches begangen!""" So machten sich beide auf den Weg. Als sie das Schiff bestiegen, schlug er ein Loch in dessen Boden. Da sagte ihm Moses: "Schlägst du ein Loch hinein, um die Menschen ertrinken zu lassen? Du hast wirklich etwas Schlimmes getan!"  
  72 Er antwortete: "Habe ich nicht gesagt, du würdest es nimmer vermögen, bei mir auszuharren in Geduld?" "Er sagte: ""Habe ich nicht gesagt, daß du nicht fähig sein wirst, mit mir durchzuhalten?" "Er sagte: ""Habe ich nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?""" Da sprach er: "Habe ich dir nicht gesagt, du wirst, wenn du mit mir gehst, keine Geduld aufbringen können?"  
  73 (Moses) sprach: "Stelle mich nicht zur Rede ob meines Vergessens und sei deswegen nicht streng mit mir." "Moses sagte: ""Belang mich nicht wegen dessen, was ich vergessen habe, und mach es mir in meiner Angelegenheit nicht (zu) schwer!""" "Er (Moses) sagte: ""Stelle mich nicht meines Vergessens wegen zur Rede, und sei deswegen nicht streng mit mir.""" Moses sagte: "Nimm es mir nicht übel, wenn ich es vergessen habe, und mache es mir nicht schwer!"  
  74 So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er erschlug (Moses) sprach: "Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne daß (er) einen andern (erschlagen)?" Fürwahr, du hast etwas Entsetzliches getan!" "Da machten sich die beiden (wieder) auf den Weg. Als sie schließlich zu einem Burschen (ghulaam) kamen, brachte er diesen um. Moses sagte: ""Wie konntest du einen unschuldigen Menschen umbringen, ohne (damit) für einen (anderen Blutrache zu nehmen)? Da hast du etwas Gräßliches (schai§an nukran) begangen.""" "So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, den er erschlug. Er (Moses) sagte: ""Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne daß (er) einen anderen (erschlagen hätte)? Wahrlich, du hast etwas Verabscheuliches getan!""" Wieder machten sie sich auf den Weg, bis sie einen Jungen trafen, den er tötete. Moses sprach: "Tötest du wirklich einen unschuldigen Menschen, der keinen Mord begangen hat? Du hast etwas Furchtbares getan!"  
  75 Er antwortete: "Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer vermögen, bei mir auszuharren in Geduld?" "Er sagte: ""Habe ich dir nicht gesagt, daß du nicht fähig sein wirst, mit mir durchzuhalten?""" "Er sagte: ""Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?""" Er sprach: "Habe ich dir nicht gesagt, du wirst, wenn du mit mir gehst, keine Geduld aufbringen können?"  
  76 (Moses) sprach: "Wenn ich dich hernach noch über etwas befrage, so begleite mich nicht weiter; von mir aus wärest du dann zu entschuldigen." "Moses sagte: ""Wenn ich dich nach (alle) dem (noch einmal) nach etwas frage, dann nimm mich nicht (weiter) zum Gefährten! Von mir aus bist du (für diesen Fall) entschuldigt.""" "Er (Moses) sagte: ""Wenn ich dich nochmal nach etwas frage, so begleite mich nicht weiter; von mir aus wärst du dann entschuldigt.""" Da sagte er ihm: "Wenn ich dich noch einmal wieder fragen sollte, brauchst du mich nicht mehr mitzunehmen. Das wird dir keiner übelnehmen.  
  77 So zogen sie weiter, bis sie zum Volk einer Stadt gelangten und Gastfreundschaft von ihrem Volk erbaten, diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte. und er richtete sie auf. (Moses) sprach: "Wenn du es gewollt, du hättest eine Belohnung dafür erhalten können." "Da machten sich die beiden (wieder) auf den Weg. Als sie schließlich zu den Bewohnern einer Stadt kamen, baten sie diese um etwas zu essen. Sie weigerten sich aber, sie zu bewirten. Und nun fanden die beiden in ihr eine Mauer, die einzufallen drohte. Da setzte er sie (wieder) instand. Moses sagte: ""Wenn du gewollt hättest, hättest du Lohn dafür nehmen können.""" "So zogen sie weiter, bis sie bei den Bewohnern einer Stadt ankamen und von ihnen Gastfreundschaft erbaten; diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte, und er richtete sie auf. Er (Moses) sagte: ""Wenn du es gewollt hättest, hättest du einen Arbeitslohn dafür erhalten können.""" Wieder machten sie sich auf den Weg. Als sie zu den Bewohnern einer Stadt kamen, baten sie diese um Essen. Sie weigerten sich aber, sie wie Gäste zu bewirten. Sie fanden dort eine Mauer, die baufällig war und die er wieder aufrichtete. Da sagte Moses: "Du könntest, wenn du wolltest, einen Lohn dafür fordern."  
  78 Er sprach: "Dies ist die Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Deutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest. "Er sagte: ""Jetzt müssen wir beide uns trennen. Ich werde dir (aber) die Deutung dessen mitteilen, was du nicht durchzuhalten vermocht hast." "Er sagte: ""Dies führt zur Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Bedeutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest." Er antwortete: "Das ist die Trennung zwischen dir und mir. Aber ich deute dir vorher alles, wofür du keine Geduld aufbringen konntest.  
  79 Was das Boot anlangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten, und ich wollte es schadhaft machen, denn hinter ihnen war ein König, der jedes Boot kaperte Was das Schiff angeht, so gehörte es armen Leuten, die (damit) auf dem Meer ihrem Erwerb nachgingen. Ich wollte es nun schadhaft machen. Ein König drohte nämlich, über sie zu kommen, der jedes Schiff mit Gewalt (an sich) nahm. Was das Schiff anbelangt, so gehörte es armen Leuten, die auf dem Meer arbeiteten, und ich wollte es beschädigen; denn hinter ihnen war ein König, der jedes Schiff beschlagnahmte. Was das Schiff anbelangt, so gehörte es armen Seeleuten. Ich habe es willentlich beschädigt, weil es einen König gab, der hinter ihnen her war und der jedes (unbeschädigte) Schiff mit Gewalt an sich riß.  
  80 Und was den Jüngling anlangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er möchte Schmach über sie bringen durch Widersetzlichkeit und Unglauben. Und was den Burschen (ghulaam) angeht, so waren seine Eltern gläubig (er aber nicht). Und wir fürchteten, daß sie unter seiner Widersetzlichkeit und seinem Unglauben zu leiden haben würden. Und was den Jüngling anbelangt, so waren seine Eltern Gläubige, und wir fürchteten, er könnte Schmach durch Widersetzlichkeit und Unglauben über sie bringen. Was den Jungen anbelangt, so waren seine Eltern gläubige Menschen, und wir fürchteten, wenn er am Leben bliebe, würde er Gewalttaten und Unglauben über sie bringen.  
  81 So wünschten wir daß ihr Herr ihnen zum Tausch (ein Kind) gebe, besser als dieser an Lauterkeit und näher in (kindlicher) Zuneigung. Da wollten wir, daß ihr Herr ihnen einen (Sohn) zum Tausch gebe, der frömmer und anhänglicher (aqraba ruhman) wäre. So wollten wir, daß ihr Herr ihnen zum Tausch (ein Kind) gebe, das redlicher als dieses und anhänglicher wäre. Wir wollten, daß ihr Herr ihn durch einen Besseren, Wohltätigeren und Mitleidigeren ersetzt.  
  82 Und was nun die Mauer anlangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt, und darunter lag ein Schatz für sie, und ihr Vater war ein Rechtschaffener gewesen; so wünschte dein Herr, daß sie ihre Volljährigkeit erreichen und ihren Schatz heben möchten, als eine Barmherzigkeit von deinem Herrn; und ich tat es nicht aus eignem Ermessen. Das ist die Deutung dessen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest." Und was die Mauer angeht, so gehörte sie zwei Waisenjungen in der Stadt. Und darunter befand sich ein Schatz, der ihnen gehörte. Und ihr Vater war rechtschaffen (gewesen). Da wollte dein Herr, daß sie volljährig werden und (daraufhin) ihren Schatz herausholen würden. (Das alles geschah) aus Barmherzigkeit von deinem Herrn. Ich habe es nicht von mir aus getan. Das ist die Deutung dessen, was du nicht durchzuhalten vermocht hast. "Und was nun die Mauer anbelangt, so gehörte sie zwei Waisenknaben in der Stadt, und darunter lag ein Schatz für sie (verborgen), und ihr Vater war ein rechtschaffener Mann gewesen; so wünschte dein Herr, daß sie ihre Volljährigkeit erreichen und ihren Schatz heben mögen - als eine Barmherzigkeit deines Herrn; und ich tat es nicht aus eigenem Ermessen. Das ist die Bedeutung dessen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest.""" Was aber die Mauer anbelangt, so gehörte sie zwei verwaisten Jungen in der Stadt. Unter ihr war ein Schatz für sie begraben, und ihr Vater war ein guter Mann gewesen. Gott wollte, daß sie zu Männern heranwachsen und diesen Schatz ausgraben. Das war alles Gottes Barmherzigkeit. Und ich habe es nicht aus eigenen Stücken getan. Das ist die Deutung dessen, wofür du keine Geduld aufbringen konntest."  
  83 Und sie fragen dich nach Dhulqarnän. Sprich: "Ich will euch etwas von seiner Geschichte erzählen." Und man fragt dich nach dem mit den zwei Hörnern (Zuu l-Qarnain). Sag: Ich werde euch eine Geschichte (zikran) von ihm verlesen. "Und sie fragen dich nach Thu-l-Qarnain. Sprich: ""Ich will euch etwas darüber berichten.""" Sie fragen dich nach dem mit den zwei Hörnern. Sprich: "Ich werde euch etwas von seiner Geschichte erzählen."  
  84 Wir setzten ihn fest auf Erden und gaben ihm die Mittel zu aüem. Wir hatten ihm auf der Erde Macht gegeben und ihm zu allem einen Weg eröffnet (wa-aatainaahu min kulli schai§in sababan). Wir haben ihm Macht auf Erden und die Mittel zu allem gegeben. Wir haben seine Macht auf Erden gefestigt und stellten ihm alle möglichen Mittel zur Verfügung.  
  85 So folgte er einem Wege, Da schlug er einen Weg ein (fa-atba`a sababan). So folgte er dem gegebenen Weg , Davon machte er Gebrauch, als er westwärts zog.  
  86 Bis er den Ort des Sonnenuntergangs erreichte; er fand sie in einem Quell von schlammigem Wasser untergehen, und nahebei fand er ein Volk. Wir sprachen: "O Dhulqarnän, entweder strafe oder behandle sie mit Güte." "Als er schließlich an den Ort gelangte, an dem die Sonne untergeht, fand er, daß sie in einer verschlammten Quelle untergeht. Und er fand bei ihr ein Volk vor. Wir sagten: ""Du mit den zwei Hörnern! Entweder nimmst du eine Bestrafung vor, oder du läßt unter ihnen Güte walten (tattakhiza fiehim husnan).""" "bis er den Ort, an dem die Sonne untergeht, erreichte; er fand sie in einem Quell von schlammigem Wasser untergehen, und dort fand er ein Volk. Wir sprachen: ""O Thu-l-Qarnain, entweder strafe sie oder behandle sie mit Güte.""" Er erreichte einen Ort im Westen und sah, wie die Sonne an einer Stelle unterging, wo es eine heiße verschlammte Quelle gab. Dort gab es ein Volk von Ungläubigen. Wir sagten: "O Du, der du zwei Hörner hast! Entweder du bestrafst sie wegen Unglaubens, oder du läßt unter ihnen Güte walten."  
  87 Er sprach: "Wer da frevelt, den werden wir sicherlich bestrafen; dann soll er zu seinem Herrn zurückgebracht werden, und Er wird ihn mit furchtbarer Strafe strafen. Er sagte: Wenn einer frevelt, werden wir ihn bestrafen. Danach wird er vor seinen Herrn gebracht werden, und der wird ihn (seinerseits) gräßlich (`azaaban nukran) bestrafen. "Er sagte: ""Den, der da frevelt, werden wir sicherlich bestrafen; dann soll er zu seinem Herrn zurückgebracht werden, und Er wird ihn in gräßlicher Weise bestrafen." Er sprach: "Wer sich durch den Unglauben unrecht tut, den werden wir bestrafen, und im Jenseits wird er zu Gott zurückgeführt werden, Der ihm eine entsetzliche Strafe auferlegen wird.  
  88 Wer aber gläubig ist und das Gute tut, dem wird herrlicher Lohn werden; und Wir werden zu ihm (Worte) der Erleichterung Unseres Gebotes sprechen." "Wenn aber einer glaubt und tut, was recht ist, hat er (dereinst) als Lohn das (Aller) beste (al-husnaa) zu erwarten. Und wir werden ihm von uns aus freundlich zusprechen (? wa-sa-naquulu lahuu min amrinaa yusran).""" "Dem aber, der gläubig ist und Gutes tut, wird herrlicher Lohn zuteil werden; und wir werden zu ihm in angenehmer Weise über unsere Angelegenheiten sprechen.""" Wer aber den rechten Glauben annimmt und gute Werke verrichtet, dem steht die beste Belohnung im Jenseits zu, und wir sind zu ihm im Diesseits gütig."  
  89 Darauf folgte er einem Wege, Hierauf schlug er einen (anderen) Weg ein (thumma atba`a sababan). Darauf folgte er dem gegebenen Weg , Wieder machte er von dem ihm gewährten Mittel Gebrauch und zog weiter.  
  90 Bis er den Ort des Sonnenaufgangs erreichte; er fand sie über einem Volk aufgehen, dem Wir keinen Schutz gegen sie gemacht hatten. Als er schließlich an den Ort gelangte, an dem die Sonne aufgeht, fand er, daß sie über Leuten aufgeht, denen wir keinen Schutz (sitr) vor ihr geschaffen haben. bis er den Ort, an dem die Sonne aufgeht, erreichte; er fand sie über einem Volk aufgehen, dem Wir keinen Schutz gegen sie gegeben hatten. Als er einen Ort erreicht hatte, wo die Sonne aufging, sah er, daß sie über Menschen aufging, denen Wir keinen Schutz durch Kleidung davor gewährt hatten.  
  91 Also (war es); und Wir umfaßen mit Wissen, wie es um ihn bestellt war. So (war das). Und wir wissen (wohl) darüber Bescheid, wie es bei ihm war. Und so war es; und Wir umfaßten mit Wissen, wie es um ihn bestellt war. Wir wußten genau, wie er mit diesen verfuhr.  
  92 Hierauf folgte er einem Weg, Hierauf schlug er (wieder) einen (anderen) Weg ein (thumma atba`a sababan). Hierauf folgte er dem gegebenen Weg , Wieder machte er von den ihm gewährten Mittel Gebrauch und zog weiter.  
  93 Bis er zwischen die beiden Berge gelangte; er fand an ihrem Fuß ein Volk, das kaum ein Wort verstehen konnte. Als er schließlich an die Stelle zwischen den beiden Wällen gelangte, fand er (diesseits) vor ihnen Leute, die, wenn man etwas zu ihnen sagte, es kaum verstanden (laa yakaaduuna yafqahuuna qaulan). bis er zwischen die beiden Wälle gelangte; er fand hinter diesen ein Volk, das kaum eine Sprache verstehen konnte. Als er die Niederung zwischen zwei Bergen erreicht hatte, fand er ein Volk, das kaum verstand, was man ihm sagte.  
  94 Sie sprachen: "O Dhulqarnän, Gog und Magog stiften Unordnung im Lande; sollen wir dir nun Tribut zahlen unter der Bedingung, daß du zwischen uns und ihnen eine Schranke errichtest?" "Sie sagten: ""Du mit den zwei Hörnern! Gog (Ya§dschuudsch) und Magog (Ma§dschuudsch) richten auf der Erde Unheil an. Sollen wir dir nicht eine Gebühr (khardsch) dafür aussetzen, daß du zwischen uns und ihnen einen Wall machst?""" "Sie sagten: ""O Thu-l-Qarnain, Gog und Magog stiften Unheil im Lande; sollen wir dir nun Tribut zahlen unter der Bedingung, daß du zwischen uns und ihnen einen Wall errichtest?""" Diese Menschen sprachen: "Du mit den zwei Hörnern! Gog und Magog richten Unheil auf Erden an und machen uns zunichte. Können wir dir einen Zins dafür geben, damit du zwischen uns und ihnen einen Wall errichtest?"  
  95 Er antwortete: "Die Macht, die mein Herr mir dafür gegeben hat, ist besser, doch ihr mögt mir den Arm leihen, so will ich zwischen euch und ihnen eine starke Schranke errichten. "Er sagte: ""Die Macht, die mein Herr mir gegeben hat, ist mehr wert (als was ihr mir bieten könnt). Helft mir nun tüchtig, damit ich zwischen euch und ihnen einen Schutzwall (radm) mache!" "Er sagte: ""Die Macht, die mein Herr mir gegeben hat, ist besser. So helft mir denn mit all eurer Kraft, damit ich zwischen euch und ihnen einen Damm errichten kann." Er sprach: "Was mein Herr mir beschert, ist die beste Belohnung. Helft mir mit Arbeitskraft und Material, so errichte ich zwischen euch einen Damm.  
  96 Bringt mir Eisenstüke." Als er die Kluft zwischen den beiden Bollwerken ausgefüllt hatte, sprach er: "Blaset!" Als er es feurig gemacht hatte, sprach er: "Bringt mir geschmolzenes Kupfer, ich will es darüber gießen!" "Bringt mir die Eisenstücke!"" Als er schließlich (den Wall) zwischen den beiden Berghängen gleichmäßig hoch gemacht hatte, sagte er: ""Blast (das Feuer an)!"" Als er es schließlich zum Glühen gebracht hatte, sagte er: ""Bringt mir (flüssiges) Metall (qitr), damit ich es darübergieße!""" "Bringt mir Eisenstücke."" Als er die Kluft zwischen den beiden Bollwerken ausgefüllt hatte, sagte er: ""Blast!"" Als er es (das Eisen) feurig gemacht hatte, sagte er: ""Bringt mir geschmolzenes Kupfer, ich will es darüber gießen!""" Holt mir Eisenblöcke herbei! Als er den Damm so hoch gebaut hatte, daß er zwischen beiden Berghängen gleichmäßig verlief, sagte er ihnen: "Blast! Facht das Feuer an!" Als er Feuer gemacht hatte, so daß das Metall schmolz, sprach er: "Holt es her, damit ich geschmolzenes Kupfer auf den Damm gieße!"  
  97 So vermochten sie (Gog und Magog) nicht, sie (die Schranke) zu erklimmen, noch konnten sie sie durchlöchern. Nun konnten sie nicht über ihn (herüber) kommen und ihn (auch) nicht durchbrechen. So vermochten sie es nicht, sie (die Dämme) zu erklimmen, noch konnten sie sie durchbrechen. Man konnte ihn weder besteigen noch durchbrechen.  
  98 Er sprach: "Das ist die Gnade meines Herrn; doch wenn die Verheißung meines Herrn in Erfülluns geht, Er wird sie zu Staub zerbrechens und die Verheißung meines Herrn ist wahr." "Er sagte: ""Das ist (ein Erweis der) Barmherzigkeit von meinem Herrn. Wenn aber (dereinst) das Versprechen meines Herrn in Erfüllung geht, läßt er ihn zu Staub zerfallen (dscha`alahuu dakkaa§a). Und das Versprechen meines Herrn ist wahr.""" "Er sagte: ""Das ist die Gnade meines Herrn; doch wenn die Verheißung meines Herrn in Erfüllung geht, wird Er sie zu Schutt zerfallen lassen; und die Verheißung meines Herrn ist wahr.""" Das ist ein Beweis für die Barmherzigkeit meines Herrn. Wenn sich Gottes Verheißung erfüllt, wird Er ihn dem Erdboden gleichmachen. Gottes Verheißung ist wahr.  
  99 An jenem Tage werden Wir die einen von ihnen wie Wogen gegen die andern anstürmen lassen, und in die Trompete wird geblasen werden. Dann werden Wir sie versammeln allzumal. Wir lassen sie an jenem Tag (des Gerichts hilflos und verstört) durcheinanderwogen. Und es wird in die Trompete geblasen. Dann versammeln wir sie alle. An jenem Tage werden Wir die einen von ihnen wie Wogen gegen die anderen anstürmen lassen, und es wird in den Sur gestoßen. Dann werden Wir sie allzumal (vor Uns) versammeln. Seitdem lassen Wir diese Völker durcheinanderwogen. Es wird in das Horn geblasen werden, und alle Menschen werden zum Jüngsten Tag versammelt werden.  
  100 Und vor Augen stellen Wir an jenem Tage den Ungläubigen die Hölle, Und wir führen den Ungläubigen an jenem Tag die Hölle (als ihre künftige Wohnstätte) in aller Deutlichkeit vor (`aradnaa . . . `ardan), Und den Ungläubigen stellen Wir an jenem Tage Dschahannam in deutlicher Weise vor Augen ; Die Hölle werden Wir an jenem Tag den Ungläubigen zeigen,  
  101 Ihnen, deren Augen vor Meiner Mahnung verhüllt waren und die nicht einmal hören konnten. (ihnen) deren Augen (zu ihren Lebzeiten gleichsam) unter einer Decke lagen, so daß sie meiner nicht gedachten, und die nicht zu hören vermochten. ihnen, deren Augen vor Meiner Mahnung verhüllt waren und die nicht einmal hören konnten. deren Augen wie mit einer Decke verhüllt waren, so daß sie nichts sahen, was an Gott gemahnte und auch nicht hören konnten.  
  102 Wähnen die Ungläubigen etwa, sie könnten Meine Diener zu Beschützern nehmen statt Mich? Wahrlich, Wir haben den Ungläubigen die Hölle zur Gaststätte bereitet. Meinen denn diejenigen, die ungläubig sind, daß sie meine Diener an meiner Statt zu Freunden nehmen können? (Nein!) Für die Ungläubigen haben wir die Hölle als Quartier bereit. Meinen die Ungläubigen etwa, sie könnten meine Diener an Meiner Statt zu Beschützern nehmen? Wahrlich, Wir haben den Ungläubigen Dschahannam als Hort bereitet. Meinen denn die Ungläubigen, daß sie anstatt Meiner Meine Diener als Vertraute nehmen dürfen? Wir haben die Hölle als letzte Wohnstätte für die Ungläubigen bereitet.  
  103 Sprich: "Sollen Wir euch die nennen, die in ihren Werken die größten Verlierer sind? Sag: Sollen wir euch Kunde geben von denen, die im Hinblick auf (ihre) Werke (dereinst) am meisten verlieren, "Sprich: ""Sollen Wir euch die nennen, die bezüglich ihrer Werke die größten Verlierer sind?" Sprich: "Sollen Wir euch sagen, wer die größten Verlierer sein werden, die von ihren Werken nichts haben werden?  
  104 Die, deren Mühe verloren ist in irdischem Leben; und sie denken, sie täten gar Gutes." - (von denen) deren Eifer im diesseitigen Leben fehlgeleitet ist, während sie (ihrerseits) meinen, sie würden es recht machen (annahum yuhsinuuna sun`an)? "Das sind die, deren Eifer im irdischen Leben in die Irre ging, während sie meinen, sie täten gar etwas Gutes.""" Das sind die, deren Taten auf Erden nichtig wurden, weil sie nicht glaubten, sondern den Irrweg gingen und meinten, daß sie Gutes getan hätten.  
  105 Das sind jene, die die Zeichen ihres Herrn und die Begegnung mit Ihm leugnen. Darum sind ihre Werke nichtig, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihnen kein Gewicht geben. Das sind diejenigen, die an die Zeichen ihres Herrn und (die Tatsache) daß sie (dereinst beim Gericht) ihm begegnen werden, nicht glauben. Ihre Werke sind daher hinfällig. Und wir erkennen ihnen (bei der Abrechnung) am Tag der Auferstehung (dafür) keinen Wert zu. Das sind jene, die die Zeichen ihres Herrn und die Begegnung mit Ihm leugnen. Darum sind ihre Werke nichtig, und am Tage der Auferstehung werden Wir ihnen kein Gewicht beimessen. Das sind die, die Gottes Zeichen verleugnen und meinen, daß sie Ihm niemals wieder begegnen werden. Ihre Werke sind null und nichtig. Wir werden ihnen am Jüngsten Tag keine Bedeutung beimessen, denn sie haben kein Gewicht.  
  106 Dies ist ihr Lohn - die Hölle -, weil sie ungläubig waren und Spott trieben mit Meinen Zeichen und Meinen Gesandten. Das ist ihr Lohn, (nämlich) die Hölle, dafür, daß sie ungläubig waren und mit meinen Zeichen und meinen Gesandten ihren Spott getrieben haben. Dies ist ihr Lohn - Dschahannam, weil sie ungläubig waren und mit Meinen Zeichen und mit Meinen Gesandten Spott trieben. Daß sie ungläubig waren und über Meine Zeichen und Meine Gesandten gespottet haben, wird ihnen mit der Hölle vergolten.  
  107 Wahrlich, jene, die da glauben und gute Werke tun, sie werden des Paradieses Gärten zur Gaststätte haben, Denjenigen (aber), die glauben und tun, was recht ist, werden die Gärten des Paradieses als Quartier zuteil. Wahrlich, jene, die da glauben und gute Werke tun - ihnen wird das Paradies von Al-Firdaus ein Hort sein , Die Gläubigen aber, die gute Werke verrichtet haben, werden die Paradiesgärten als Wohnstätte erhalten.  
  108 Darin sie weilen werden immerdar; von diesen werden sie keinen Wechsel begehren. Sie werden (ewig) darin weilen, ohne den Wunsch zu haben (jemals wieder) daraus wegzugehen. in dem sie auf ewig verweilen werden; von dort werden sie nicht weggehen wollen. Dort werden sie ewig bleiben und wünschen, nicht daraus fortzugehen.  
  109 Sprich: "Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn Wir noch ein gleiches zur Hilfe brächten." Sag: Wenn das Meer Tinte wäre für die Worte meines Herrn, würde es noch vor ihnen zu Ende gehen, selbst wenn wir es an Masse verdoppeln würden. "Sprich: ""Wäre das Meer Tinte für die Worte meines Herrn, wahrlich, das Meer würde versiegen, ehe die Worte meines Herrn zu Ende gingen, auch wenn wir noch ein gleiches als Nachschub brächten.""" Sprich: "Wenn das Meereswasser Tinte wäre für Gottes Worte, wäre es ausgeschöpft, noch bevor Gottes Worte zu Ende gehen, auch wenn Wir es an Masse verdoppeln würden."  
  110 Sprich: "Ich bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist es offenbart worden, daß euer Gott ein Einiger Gott ist. Möge denn der, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen andern einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn." Sag: Ich bin nur ein Mensch (baschar) wie ihr, (einer) dem (als Offenbarung) eingegeben wird, daß euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun damit rechnet, (am Tag des Gerichts) seinem Herrn zu begegnen, soll rechtschaffen handeln und, wenn er seinem Herrn dient, ihm niemand beigesellen. "Sprich: ""Ich bin nur ein Mensch wie ihr, doch mir ist offenbart worden, daß euer Gott ein Einziger Gott ist. Möge denn derjenige, der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen anderen einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn.""" Sprich: "Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir ist eingegeben worden, daß euer Herr ein einziger Gott ist. Wer danach strebt, Gott zu begegnen und Seine Belohnung zu bekommen, hat gute Werke zu verrichten und, wenn er seinen Herrn verehrt, Ihm niemanden beizugesellen."