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.Sure 4 | Die Frauen | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat; aus diesem erschuf Er ihm die Gefährtin, und aus beiden ließ Er viele Männer und Frauen sich vermehren. Fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, und (fürchtet Ihn besonders in der Pflege der) Verwandtschaftsbande. Wahrlich, Allah wacht über euch. Ihr Menschen! Fürchtet euren Herrn, der euch aus einem einzigen Wesen geschaffen hat, und aus ihm das ihm entsprechende andere Wesen, und der aus ihnen beiden viele Männer und Frauen hat (hervorgehen und) sich (über die Erde) ausbreiten lassen! Fürchtet Allah, in dessen Namen ihr einander zu bitten pflegt, und die Blutsverwandtschaft! Allah paßt auf euch auf. O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er seine Gattin, und aus den beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie (im Namen eurer) Blutsverwandtschaft. Wahrlich, Allah wacht über euch. O Ihr Menschen! Fürchtet euren Herrn, der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat! Aus ihm erschuf Er seine Gattin. Aus beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen, die sich überall verbreiteten. Fürchtet Gott, Dessen Namen ihr euch bei allen Fragen bedient, und beachtet die Blutsverwandtschaft! Seid euch dessen bewußt, daß Gott euch genau beobachtet!  
  2 Und gebt den Waisen ihren Besitz und vertauscht nicht Gutes mit Schlechtem, und verzehrt nicht ihren Besitz zusammen mit dem eurigen. Gewiß, das ist eine schwere Sünde. Und gebt den (eurer Obhut anvertrauten) Waisen ihr Vermögen und tauscht (dabei) nicht etwas Schlechtes gegen etwas Gutes aus, und zehrt nicht ihr Vermögen auf, indem ihr es eurem eigenen zuschlagt! Das wäre eine schwere Sünde. Und gebt den Waisen ihr Gut, und tauscht nicht (euer) Schlechtes mit (ihrem) Guten ein, und zehrt nicht ihr Gut zu dem eurigen hinzu; seht, das ist ein großes Verbrechen. Den Waisen sollt ihr ihr Vermögen geben. Ihr dürft ihnen nicht nur das Schlechte geben und euch das Gute aneignen. Fügt ihr Vermögen nicht dem Euren hinzu! Wer das tut, bürdet sich eine schwere Schuld auf.  
  3 Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, ihr könnt nicht billig handeln, dann (heiratet nur) eine oder was eure Rechte besitzt. Also könnt ihr das Unrecht eher vermeiden. Und wenn ihr fürchtet, in Sachen der (eurer Obhut anvertrauten weiblichen) Waisen nicht recht zu tun, dann heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, (ein jeder) zwei, drei oder vier. Und wenn ihr fürchtet, (so viele) nicht gerecht zu behandeln, dann (nur) eine, oder was ihr (an Sklavinnen) besizt! So könnt ihr am ehesten vermeiden, unrecht zu tun. Und wenn ihr fürchtet, nicht gerecht gegen die Waisen zu sein, so heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier; und wenn ihr fürchtet, nicht billig zu sein, (heiratet) eine oder was im Besitz eurer rechten (Hand ist). So könnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeiden.

Wie ihr zu befürchten habt, den Waisen gegenüber ungerecht zu sein, so sollt ihr euch gleichfalls davor zurückhalten, eure Frauen durch Ungerechtigkeit zu betrüben. Zwei, drei oder höchstens vier könnt ihr zugleich heiraten unter der Bedingung, sie alle gleich mit Gerechtigkeit zu behandeln. Fürchtet ihr, nicht gerecht sein zu können, so heiratet nur eine, oder begnügt euch mit euren leibeigenen Frauen! So bleibt ihr bei der Gerechtigkeit (und vermeidet, viele Kinder zu haben, für die ihr nicht aufkommen könnt).

 
  4 Und gebt den Frauen ihre Morgengabe gutwillig. Erlassen sie euch aber aus freien Stücken einen Teil davon, so genießt ihn als etwas Erfreuliches und Bekömmliches. Und gebt den Frauen ihre Morgengabe als Geschenk (so daß sie frei darüber verfügen können)! Wenn sie euch aber freiwillig etwas davon überlassen, könnt ihr es unbedenklich (für euch selber) verbrauchen. Und gebt den Frauen ihre Brautgabe als Schenkung. Und wenn sie euch gern etwas davon erlassen, so könnt ihr dies unbedenklich zum Wohlsein verbrauchen. Den Frauen habt ihr die ihnen zustehende Brautgabe (voll und ganz) zu geben. Sollten sie euch wohlwollend etwas davon erlassen, dürft ihr es annehmen und davon ohne Bedenken Gebrauch machen.  
  5 Und gebt den Schwachsinnigen nicht euer Gut, das Allah euch zum Unterhalt anvertraut hat; sondern nährt sie damit und kleidet sie und sprecht Worte der Güte zu ihnen. Und gebt nicht euer Geld, das Allah euch zum Unterhalt bestimmt hat, den Schwachsinnigen (sufahaa') (in die Hand)! Beschafft ihnen (vielmehr) damit Unterhalt und Kleidung! Und sprecht ihnen freundlich zu! Und gebt nicht den Schwachsinnigen euer Gut, das Allah euch zum Unterhalt gegeben hat. Versorgt sie davon und kleidet sie und sprecht zu ihnen mit freundlichen Worten. überlaßt den Unmündigen nicht das Geld, das Gott euch als Existenzgrundlage für sie gegeben hat! Gebt ihnen einen Teil vom Ertrag für ihren Unterhalt - Nahrung und Kleidung! Geht gut mit ihnen um, und sprecht freundlich und würdig mit ihnen!  
  6 Und prüfet die Waisen, bis sie das heiratsfähige (Alter) erreicht haben; wenn ihr dann an ihnen Verständigkeit wahrnehmet, so gebt ihnen ihren Besitz zurück; und zehrt ihn nicht verschwenderisch und hastig auf, weil sie großjährig würden. Wer reich ist, enthalte sich ganz; und wer arm ist, zehre (davon) nach Billigkeit. Und wenn ihr ihnen ihren Besitz zurückgebt, dann nehmt Zeugen in ihrer Gegenwart. Und Allah genügt zur Rechenschaft. Und prüft die Waisen (ob sie reif genug sind)! Wenn sie schließlich das Heiratsalter erreicht haben und ihr an ihnen feststellt, daß sie, (in Geldsachen) verständig sind, dann händigt ihnen ihr Vermögen aus! Und zehrt es nicht verschwenderisch und voreilig auf (in der Erwartung), daß sie groß werden (und ihr dann nicht mehr darüber verfügen könnt)! Wer reich ist, soll sich enthalten (etwas von dem ihm anvertrauten Vermögen der Waisen zu verbrauchen). Wer arm ist, soll (nur) in rechtlicher Weise (davon) zehren. Und wenn ihr ihnen ihr Vermögen aushändigt, dann laßt es bezeugen! Allah rechnet (streng) genug ab. Und prüft die Waisen, bis sie die Ehereife erreicht haben; und wenn ihr in ihnen Vernunft wahrnehmt, so händigt ihnen ihr Gut aus. Und zehrt nicht auf verschwenderisch und in Eile (in der Erwartung), daß sie nicht großjährig würden. Und wer (als Vormund) reich ist, der soll sich zurückhalten, und wer arm ist, der soll nach Billigkeit zehren. Und wenn ihr ihnen ihr Gut aushändigt, lasset dies vor ihnen bezeugen. Es genügt jedoch, daß Allah die Rechenschaft vornimmt. Prüft die Waisen, wenn sie heranwachsen, auf Handlungsfähigkeit hin! Wenn sie das Heiratsalter erreichen und ihr feststellt, daß sie richtig handeln können, so übergebt ihnen ihr in eurer Obhut befindliches Vermögen! Ihr dürft mit dem Vermögen der Waisen, das ihr verwaltet, nicht verschwenderisch umgehen und nicht danach trachten, es an euch zu reißen, bevor sie volljährig sind. Wer vermögend ist, darf vom Besitz der Waisen, den er verwaltet, nichts für seinen Unterhalt abziehen. Wer arm ist, darf für seinen Unterhalt etwas nehmen, jedoch in Maßen. Die ?bergabe des Vermögens an die Waisen hat in der Gegenwart von Zeugen zu erfolgen. Gott genügt als Abrechner.  
  7 Den Männern gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen; und den Frauen gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen, ob es wenig sei oder viel - ein bestimmter Anteil. Den Männern steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Das gilt) als vorgeschriebener Anteil. Den Männern steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu, und ebenfalls den Frauen steht ein Teil von der Hinterlassenschaft ihrer Eltern und Verwandten zu. Sei es wenig oder viel. (Das gilt) als vorgeschriebener Anteil. Den Männern steht ein festgesetzter Pflichtanteil an der Hinterlassenschaft der Eltern und der Verwandten zu, mag es viel oder wenig sein. Auch den Frauen steht ein festgesetzter Pflichtanteil an der Hinterlassenschaft der Eltern und der Verwandten zu, mag es viel oder wenig sein.  
  8 Und wenn (andere) Verwandte und Waisen und Arme bei der Erbteilung zugegen sind, so gebt ihnen etwas davon und sprecht Worte der Güte zu ihnen. Und wenn bei der Teilung (der Erbschaft) Anverwandte, Waisen und Arme zugegen sind, dann laßt ihnen (ebenfalls) etwas davon zukommen und sprecht ihnen freundlich zu! Und wenn bei der Teilung die Verwandten und die Waisen und die Armen anwesend sind, so schenkt ihnen etwas davon und sprecht freundliche Worte zu ihnen. Wenn bei der Teilung der Erbschaft Familienangehörige, Waisen oder Bedürftige anwesend sind, so muß man ihnen etwas davon geben und freundlich mit ihnen sprechen.  
  9 Und jene mögen (Gott) fürchten, die, sollten sie selbst schwache Nachkommen hinterlassen, um sie besorgt wären. Mögen sie daher Allah fürchten und das rechte Wort sprechen. Und diejenigen, die um ihre minderjährigen Nachkommen in Sorge wären, wenn sie (selber) welche hinterlassen würden, sollen sich (ja davor) in acht nehmen (Minderjährige um ihr Recht zu bringen). Und sie sollen Allah fürchten und sagen, was recht ist. Und fürchten sollen sich diejenigen, die, wenn sie schwache Nachkommen hinterließen, für sie bangen würden; Allah sollen sie fürchten und geziemende Worte sprechen. Jeder muß sich davor hüten, die Waisen ungerecht zu behandeln; daran sollen sich insbesondere diejenigen halten, die minderjährige Kinder haben, die vielleicht Waisen werden und ungerecht behandelt werden könnten; sie sollen Gott fürchten und im Reden und Handeln gerecht und korrekt sein.  
  10 Jene, die den Besitz der Waisen widerrechtlich verzehren, schlucken nur Feuer in ihren Bauch, und sie sollen in flammendes Feuer eingehen. Diejenigen, die das Vermögen der Waisen zu Unrecht aufzehren, bekommen in ihren Bauch nichts als Feuer zu essen. Und sie werden (dereinst) im Höllenbrand schmoren. Wahrlich, diejenigen, die der Waisen Gut ungerecht aufzehren, die zehren (in Wirklichkeit) Feuer in ihre Bäuche auf und werden in einem Höllenfeuer brennen. Diejenigen, die das Vermögen von Waisen unrechtmäßig an sich reißen, sind wie Menschen, die Feuer als Nahrung zu sich nehmen. Sie werden im Jenseits einem qualvollen Höllenfeuer ausgesetzt.  
  11 Allah verordnet euch in bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel als Anteil wie zwei Mädchen; sind aber (bloß) Mädchen da, und zwar mehr als zwei, dann sollen sie zwei Drittel seiner (des Verstorbenen) Erbschaft haben; ist§s nur eines, so hat es die Hälfte. Und für seine Eltern ist je ein Sechstel der Erbschaft, wenn er ein Kind hat; hat er aber kein Kind und seine Eltern sind seine Erben, dann soll seine Mutter ein Drittel haben; und wenn er Geschwister hat, dann soll seine Mutter ein Sechstel erhalten, nach allen etwa von ihm gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Eure Eltern und eure Kinder: ihr wißt nicht, wer von ihnen euch an Nutzen näher steht Eine Verordnung von Allah - wahrlich, Allah ist allwissend, allweise. Allah verordnet euch hinsichtlich eurer Kinder: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts. Wenn es (ausschließlich) Frauen sind, (und zwar) mehr als zwei, stehen ihnen zwei Drittel der Hinterlassenschaft zu; wenn es (nur) eine ist, die Hälfte. Und den beiden Eltern steht jedem ein Sechstel der Hinterlassenschaft zu, wenn der Erblasser Kinder hat. Wenn er jedoch keine Kinder hat und seine beiden Eltern ihn beerben, steht seiner Mutter ein Drittel zu. Und wenn er (in diesem Fall auch noch) Brüder hat, steht seiner Mutter ein Sechstel zu. (Das alles) nach (Berücksichtigung) einer (etwa) vom Erblasser getroffenen testamentarischen Verfügung oder einer (von ihm hinterlassenen) Schuld. - Ihr wißt nicht, wer von euren Vätern und Söhnen euch im Hinblick auf (den) Nutzen (den ihr von ihm habt) am nächsten steht. (Das gilt) als Verpflichtung von seiten Allahs. Allah weiß Bescheid und ist weise. Allah schreibt euch hinsichtlich eurer Kinder vor: Auf eines männlichen Geschlechts kommt (bei der Erbteilung) gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts. Sind es aber (nur) Frauen, mehr als zwei, sollen sie zwei Drittel der Hinterlassenschaft erhalten. Ist es nur eine, soll sie die Hälfte haben. Und jedes Elternteil soll den sechsten Teil der Hinterlassenschaft erhalten, wenn er (der Verstorbene) Kinder hat; hat er jedoch keine Kinder, und seine Eltern beerben ihn, steht seiner Mutter der dritte Teil zu. Und wenn er Brüder hat, soll seine Mutter den sechsten Teil, nach Bezahlung eines etwa gemachten Vermächtnisses oder einer Schuld, erhalten. Eure Eltern und eure Kinder - ihr wisset nicht, wer von beiden euch an Nutzen näher steht. (Dies ist) ein Gebot von Allah; wahrlich, Allah ist Allwissend, Allweise. Gott gebietet euch, die Erbschaft Seinen Weisungen gemäß unter eure Kinder und Eltern zu verteilen: der Sohn erhält doppelt so viel wie die Tochter. Sind es nur Töchter, zwei oder mehr, erhalten alle zusammen zwei Drittel; ist es eine einzige Tochter, bekommt sie die Hälfte. Die Eltern des Erblassers bekommen jeder ein Sechstel, falls er Söhne oder Töchter hat. Hat der Erblasser keine Kinder, wird die Erbschaft unter den Eltern verteilt: die Mutter erhält ein Drittel und der Vater zwei Drittel. Hat der Erblasser keine Kinder, aber außer den Eltern auch Brüder und Schwestern, so bekommt die Mutter ein Sechstel. Die Verteilung der Hinterlassenschaft erfolgt erst nach Berücksichtigung eines eventuell vorhandenen Testaments oder einer zu begleichenden Schuld. Ihr wißt nicht, wer von euren Söhnen und euren Eltern euch nützlicher ist. Das ist ein Gebot Gottes. Gott ist allwissend und allweise.  
  12 Und ihr habt die Hälfte von dem, was eure Frauen hinterlassen, falls sie kein Kind haben; haben sie aber ein Kind, dann habt ihr ein Viertel von ihrer Erbschaft, nach allen etwa von ihnen gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und sie haben ein Viertel von eurer Erbschaft, falls ihr kein Kind habt; habt ihr aber ein Kind, dann hat sie ein Achtel von eurer Erbschaft, nach allen etwa von euch gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und wenn es sich um eine Person handelt - männlich oder weiblich -, deren Erbschaft geteilt werden soll, und sie hat weder Eltern noch Kinder, hat aber einen Bruder oder eine Schwester, dann haben diese je ein Sechstel. Sind aber mehr (Geschwister) vorhanden, dann sollen sie sich in ein Drittel teilen zu (gleichen) Teilen, nach allen etwa gemachten Vermächtnissen oder Schulden, ohne Beeinträchtigung - eine Vorschrift von Allah, und Allah ist allwissend, milde. Und von der Hinterlassenschaft eurer Gattinnen steht euch die Hälfte zu, falls sie keine Kinder haben. Falls sie jedoch Kinder haben, steht euch ein Viertel davon zu. (Auch dies) nach (Berücksichtigung) einer (etwa) von ihnen getroffenen testamentarischen Verfügung oder einer (von ihnen hinterlassenen) Schuld. Und euren Gattinnen steht ein Viertel zu von dem, was ihr (Männer) hinterlaßt, falls ihr keine Kinder habt. Falls ihr jedoch Kinder habt, ein Achtel. (Auch dies) nach (Berücksichtigung) einer (etwa) von euch getroffenen testamentarischen Verfügung oder einer (von euch hinterlassenen) Schuld. Und wenn ein Mann oder eine Frau von seitlicher Verwandtschaft (kalaala) beerbt wird und er (bzw. sie) einen Halbbruder oder eine Halbschwester hat, steht jedem von den beiden ein Sechstel zu. Wenn es mehr (als zwei) sind, teilen sie sich in ein Drittel (und zwar) nach (Berücksichtigung) einer (etwa) getroffenen testamentarischen Verfügung oder einer (hinterlassenen) Schuld. Dabei soll niemand schikaniert werden. (Das gilt) als Verordnung von seiten Allahs. Allah weiß Bescheid und ist mild Und ihr bekommt die Hälfte von dem, was eure Frauen hinterlassen, falls sie keine Kinder haben; haben sie aber Kinder, dann erhaltet ihr ein Viertel von ihrer Erbschaft, nach allen etwa von ihnen gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und ihnen steht ein Viertel von eurer Erbschaft zu, falls ihr keine Kinder habt; habt ihr aber Kinder, dann erhalten sie ein Achtel von eurer Erbschaft, nach allen etwa von euch gemachten Vermächtnissen oder Schulden. Und wenn es sich um einen Mann handelt - oder eine Frau -, dessen Erbschaft geteilt werden soll, und der weder Eltern noch Kinder, aber einen Bruder oder eine Schwester hat, dann erhalten diese je ein Sechstel. Sind aber mehr (Geschwister) vorhanden, dann sollen sie sich ein Drittel teilen, nach allen etwa gemachten Vermächtnissen oder Schulden, ohne Beeinträchtigung - (dies ist) eine Vorschrift von Allah, und Allah ist Allwissend, Milde. Der Ehemann erhält von der Hinterlassenschaft seiner Frau die Hälfte, wenn sie keine Kinder (von ihm oder von einem anderen Mann) hat. Der Ehemann erbt nur ein Viertel, wenn seine verstorbene Frau Kinder (von ihm oder von einem anderen Mann) hat. Diese Verteilung erfolgt unter Berücksichtigung eines eventuell vorhandenen Testaments oder einer zu begleichenden Schuld. Die Ehefrau oder die Ehefrauen erben vom Ehemann ein Viertel, wenn er kinderlos ist. Ihr Anteil ist ein Achtel, wenn er Kinder hinterläßt. Diese Verteilung erfolgt unter Berücksichtigung eines eventuell vorhandenen Testaments oder einer zu begleichenden Schuld. Wenn der Erblasser, sei es ein Mann oder eine Frau, kinder- und elternlos ist, aber einen Halbbruder (mütterlicherseits) oder eine Halbschwester (mütterlicherseits) hat, so erben diese ein Sechstel. Sind es mehrere Brüder oder mehrere Schwestern, so teilen sie ein Drittel unter sich. Diese Verteilung erfolgt unter Berücksichtigung eines eventuell vorhandenen Testaments oder einer zu begleichenden Schuld, damit keinem Erben ein Nachteil entsteht. Das ist ein Gebot Gottes, der alles weiß und unendlich langmütig ist.  
  13 Dies sind die Schranken Allahs; und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, den führt Er in Gärten ein, durch die Ströme fließen; darin sollen sie weilen; und das ist die große Glückseligkeit. Das sind die Gebote Allahs. Wer nun Allah und seinem Gesandten gehorcht, den läßt er (dereinst) in Gärten eingehen, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie (ewig) weilen werden. Das ist dann das große Glück (al-fauz al-`aziem). Dies sind die Schranken Allahs; und den, der Allah und Seinem Gesandten gehorcht, führt Er in Gärten ein, durch die Bäche fließen; darin sollen sie ewig weilen; und das ist die große Glückseligkeit. Das sind die Gebote und Verbote Gottes. Diejenigen, die Gott und Seinem Gesandten gehorchen, belohnt Gott mit Paradiesgärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin verweilen sie ewig. Das ist gewiß das höchste Glück.  
  14 Und wer Allah und Seinem Gesandten Gehorsam versagt und Seine Schranken übertritt, den führt Er ins Feuer; darin muß er bleiben; und ihm wird schmähliche Strafe. Wer aber gegen Allah und seinen Gesandten widerspenstig ist und seine Gebote übertritt, den läßt er in ein Feuer eingehen, damit er (ewig) darin weile. Eine erniedrigende Strafe hat er zu erwarten. Und wer Allah und Seinem Gesandten den Gehorsam versagt und Seine Schranken übertritt, den führt Er ins Feuer; darin muß er ewig bleiben; und ihm wird eine schmähliche Strafe zuteil. Wer sich aber Gott und Seinem Gesandten widersetzt, den führt Gott in das Höllenfeuer, in dem er ewig bleiben wird. Ihn erwartet eine schmähliche, qualvolle Strafe.  
  15 Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließet sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet. Und wenn welche von euren Frauen etwas Abscheuliches begehen, so verlangt, daß vier von euch (Männern) gegen sie zeugen! Wenn sie (tatsächlich) zeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der Tod sie abberuft oder Allah ihnen eine Möglichkeit schafft (ins normale Leben zurückzukehren)! Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt. Begehen unverheiratete Frauen eine schändliche Tat, so müßt ihr sie nach einer Beweisführung durch vier Zeugen solange in den Häusern behalten, bis sie sterben oder Gott ihnen einen Weg ins gute Leben eröffnet (indem sie Reue zeigen und heiraten).  
  16 Und wenn zwei Personen unter euch solches begehen, dann bestrafet sie beide. Wenn sie dann bereuen und sich bessern, so laßt sie für sich; wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Und wenn zwei von euch (Männern) es begehen, dann züchtigt sie! Wenn sie (daraufhin) umkehren und sich bessern, dann wendet euch von ihnen ab (und setzt ihnen nicht weiter zu)! Allah ist gnädig (tauwaab) und barmherzig. Und wenn zwei von euch (Männern) es begehen, dann fügt ihnen Übel zu. Wenn sie (aber) umkehren und sich bessern, dann lasset ab von ihnen; denn Allah ist Gnädig und Barmherzig. Wenn ein unverheirateter Mann und eine unverheiratete Frau eine schändliche Tat begangen haben, dann bestraft sie (nach der Beweisführung durch vier Zeugen). Wenn sie nach der Strafe bereuen, dann laßt ab von ihnen! Gott ist unendlich verzeihend und barmherzig.  
  17 Allahs Vergebung ist nur für jene, die unwissentlich Böses tun und bald darauf Reue zeigen. Solchen wendet Sich Allah erbarmend zu; und Allah ist allwissend, allweise. Nur diejenigen haben bei Allah Vergebung (tauba) zu erwarten, die in Unwissenheit Böses tun und hierauf beizeiten umkehren. Diesen wendet sich Allah (gnädig) wieder zu. Allah weiß Bescheid und ist weise. Nur diejenigen haben bei Allah Vergebung zu erwarten, die in Unwissenheit Böses tun und hierauf beizeiten umkehren. Diesen wendet Sich Allah wieder gnädig zu; und Allah weiß Bescheid und ist Allweise. Gewiß nimmt Gott die Reue derer an, die durch Unwissenheit oder aus Leichtsinn böse Taten begehen, sich jedoch beeilen, bevor der Tod sie abberuft, ihre Taten zu bereuen. Gott nimmt ihre Reue an, weiß Er doch alles, und ist Er doch der Weise schlechthin.  
  18 Doch Vergebung ist nicht für jene, die so lange Böses tun, bis zuletzt, wenn der Tod einem von ihnen naht, er spricht: "Ich bereue nun", noch für die, die als Ungläubige sterben. Ihnen haben Wir schmerzliche Strafe bereitet. "Diejenigen aber haben keine Vergebung zu erwarten, die schlechte Taten begehen (und darin verharren), so daß einer erst, wenn er zum Sterben kommt, sagt: ""Jetzt kehre ich um"". Auch diejenigen nicht, die als Ungläubige sterben. Für sie haben wir (im Jenseits) eine schmerzhafte Strafe bereit." "Diejenigen aber haben keine Vergebung zu erwarten, die schlechte Taten begehen, und die erst, wenn sie zum Sterben kommen, sagen: ""Jetzt kehre ich um."" Auch diejenigen nicht, die als Ungläubige sterben. Für sie haben Wir eine schmerzhafte Strafe bereitet." Gott nimmt aber die Reue derer nicht an, die ihr ganzes Leben böse Taten begehen und die - wenn sie den Tod nahe glauben -schnell sagen: "Jetzt bereue ich meine üblen Taten." Auch nimmt Gott die Reue von im Unglauben Gestorbenen nicht an. Sie erwartet eine qualvolle Strafe.  
  19 O die ihr glaubt, es ist euch nicht erlaubt, Frauen gegen [ihren] Willen zu beerben; noch sollt ihr sie widerrechtlich zurückhalten, um (ihnen) einen Teil von dem wegzunehmen, was ihr ihnen gabt, es sei denn, sie hätten offenbare Schändlichkeit begangen; und geht gütig mit ihnen um. Wenn ihr eine Abneigung gegen sie empfindet, wer weiß, vielleicht empfindet ihr Abneigung gegen etwas, worein Allah aber viel Gutes gelegt hat. Ihr Gläubigen! Es ist euch nicht erlaubt, Frauen (nach dem Tode ihres Mannes) wider (ihren) Willen zu erben. Und drangsaliert sie nicht in der Absicht, (ihnen) einen Teil von dem, was ihr ihnen (vorher als Morgengabe) gegeben habt, wegzunehmen! (Behaltet nichts von ihrer Morgengabe ein) es sei denn, sie begehen etwas ausgesprochen Abscheuliches. Und geht gut mit ihnen um! Wenn sie euch zuwider sind, so ist euch vielleicht etwas zuwider, während Allah viel Gutes in es hineinlegt. O ihr, die ihr glaubt, euch ist nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu beerben. Und hindert sie nicht (an der Verheiratung mit einem anderen), um einen Teil von dem zu nehmen, was ihr ihnen (als Brautgabe) gabt, es sei denn, sie hätten offenkundig Hurerei begangen. Verkehrt in Billigkeit mit ihnen; und wenn ihr Abscheu gegen sie empfindet, empfindet ihr vielleicht Abscheu gegen etwas, in das Allah reiches Gut gelegt hat. Ihr Gläubigen! Euch ist nicht erlaubt, Frauen als Teil der Hinterlassenschaft zu erben (und sie) gegen ihren Willen (ohne Morgengabe) zu heiraten. Ihr dürft die Frauen nicht unter Druck setzen, um die von euch überreichte Morgengabe zu schmälern. Das dürft ihr nur tun, wenn es sich um Frauen handelt, die eine nachgewiesene schändliche Tat begangen haben. Mit den Frauen habt ihr rechtmäßig zusammenzuleben. Sollten sie euch etwa wegen eines Verhaltens mißfallen, müßt ihr geduldig und langmütig sein. Vielleicht mißfällt einem etwas, worin Gott viel Gutes verbirgt.  
  20 Und wenn ihr eine Frau gegen eine andere tauschen möchtet und habt der einen bereits einen Schatz gegeben, so nehmt nichts davon zurück. Möchtet ihr es etwa durch Lüge und offenbare Sünde zurücknehmen? Und wenn ihr eine Gattin an Stelle einer anderen eintauschen wollt und der einen von ihnen (vorher) einen Qintaar gegeben habt, dann nehmt nichts davon (wieder an euch)! Wollt ihr es (denn etwa) mit Verleumdung und offenkundiger Sünde (wieder an euch) nehmen? Und wenn ihr eine Gattin gegen eine andere eintauschen wollt und ihr habt der einen ein Talent (als Brautgabe) gegeben, so nehmt nichts von ihm fort. Wollt ihr es etwa in Verleumdung und offenbarer Sünde fortnehmen? Wenn sich jemand von seiner Frau zu scheiden und eine andere zu heiraten beabsichtigt, darf er ihr nichts von den ihr gemachten Geschenken, so viele es auch sein mögen, nehmen. Wie könnte man sich eine solche ungerechte, sündhafte Tat erlauben?  
  21 Und wie könnt ihr es nehmen, wo ihr eins miteinander geworden seid und sie (die Frauen) ein festes Versprechen von euch abgenommen haben? Wie könnt ihr es (denn wieder an euch) nehmen, wo ihr doch zueinander eingegangen seid und sie eine feste Verpflichtung von euch entgegengenommen haben? Und wie könntet ihr es fortnehmen, wo ihr einander bereits beiwohntet, und sie mit euch einen festen Bund schlossen? Wie könnte ein Ehemann seiner geschiedenen Frau etwas von ihrem Besitz nehmen, wenn sie beide in ehelicher Intimität gelebt haben und wenn die Frau von dem Mann eine feste vertragliche Heiratsverpflichtung erhielt, die gerechte Behandlung gebietet?  
  22 Und heiratet nicht solche Frauen, die eure Väter geheiratet hatten, außer das sei bereits geschehen. Es war schändlich, zornerregend - ein übler Brauch! Und heiratet keine Frauen, die (vorher einmal) eure Väter geheiratet haben, abgesehen von dem, was (in dieser Hinsicht) bereits geschehen ist! Das ist etwas Abscheuliches und hassenswert - eine üble Handlungsweise! Und heiratet keine Frauen, die eure Väter geheiratet hatten, es sei denn, es geschah bereits zuvor. Wahrlich, es ist eine Schande und ein Abscheu und ein übler Weg. Ihr sollt keine zu Ehefrauen nehmen, die eure Väter geheiratet hatten. Das ist ein schändlicher, abscheulicher Weg. Gott verzeiht den Menschen, die vor diesem Verbot so etwas getan haben.  
  23 Verboten sind euch eure Mütter und eure Töchter und eure Schwestern, eures Vaters Schwestern und eurer Mutter Schwestern, die Bruderstöchter und die Schwestertöchter, eure Nährmütter, die euch gesäugt, und eure Milchschwestern, und die Mütter eurer Frauen und eure Stieftöchter - die in eurem Schutze sind - von euren Frauen, denen ihr schon beigewohnt; doch wenn ihr ihnen noch nicht beigewohnt habt, dann soll§s euch keine Sünde sein. Ferner dir Frauen eurer Söhne, die von euren Lenden sind; auch daß ihr zwei Schwestern gleichzeitig habt, außer das sei bereits geschehen; wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Verboten (zu heiraten) sind euch eure Mütter, eure Töchter, eure Schwestern, eure Tanten väterlicherseits oder mütterlicherseits, die Nichten, eure Nährmütter, eure Nährschwestern, die Mütter eurer Frauen, eure Stieftöchter, die sich im Schoß eurer Familie befinden (und) von (denen von) euren Frauen (stammen), zu denen ihr (bereits) eingegangen seid, - wenn ihr zu ihnen noch nicht eingegangen seid, ist es für euch keine Sünde (solche Stieftöchter zu heiraten) - und (verboten sind euch) die Ehefrauen eurer leiblichen Söhne. Auch (ist es euch verboten) zwei Schwestern zusammen (zur Frau) zu haben, abgesehen von dem, was (in dieser Hinsicht) bereits geschehen ist. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Verboten sind euch (zur Heirat) eure Mütter, eure Töchter, eure Schwestern, eure Vaterschwestern und Mutterschwestern, eure Brudertöchter und Schwestertöchter, eure Nährmütter, die euch gestillt haben, und eure Milchschwestern und die Mütter eurer Frauen und eure Stieftöchter, die in eurem Schutze sind, von euren Frauen, mit denen ihr (die eheliche Beziehung) vollzogen habt. Habt ihr dies jedoch noch nicht mit ihnen vollzogen, so ist es keine Sünde. Ferner die Ehefrauen eurer Söhne aus eurer Abstammung, und ihr sollt nicht zwei Schwestern zusammen haben, es sei denn (, es ist) bereits geschehen. Seht, Allah ist Allverzeihend und Barmherzig. Euch ist verboten zu heiraten: eure Mütter, Töchter, Schwestern, Tanten (väterlicherseits und mütterlicherseits), eure Nichten (Töchter des Bruders und der Schwester), die Mütter, die euch gestillt haben, eure Milchschwestern, eure Schwiegermütter, die in eurer Obhut befindlichen Stieftöchter - es sei denn, daß ihr zu ihren Müttern nicht eingegangen seid, denn dann sind sie euch nicht verboten - und eure Schwiegertöchter (Ehefrauen von leiblichen Söhnen). Ihr sollt nicht zwei Schwestern zugleich heiraten. Gott verzeiht, was vor diesem Verbot vorgefallen ist. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  24 Und (verboten sind euch) verheiratete Frauen, ausgenommen solche, die eure Rechte besitzt. Eine Verordnung Allahs für euch. Und erlaubt sind euch alle anderen, daß ihr sie sucht mit den Mitteln eures Vermögens, nur in richtiger Ehe und nicht in Unzucht. Und für die Freuden, die ihr von ihnen empfanget, gebt ihnen ihre Morgengabe, wie festgesetzt, und es soll keine Sünde für euch liegen in irgend etwas, worüber ihr euch gegenseitig einigt nach der Festsetzung (der Morgengabe). Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise. Und (verboten sind euch) die ehrbaren Frauen (al-muhsanaat mina n-nisaa'), außer was ihr (an Ehefrauen als Sklavinnen) besitzt. (Dies ist) euch von Allah vorgeschrieben. Was darüber hinausgeht, ist euch erlaubt, (nämlich) daß ihr euch als ehrbare Männer, nicht um Unzucht zu treiben, mit eurem Vermögen (sonstige Frauen zu verschaffen) sucht. Wenn ihr dann welche von ihnen (im ehelichen Verkehr) genossen habt, dann gebt ihnen ihren Lohn als Pflichtteil! Es liegt aber für euch keine Sünde darin, wenn ihr, nachdem der Pflichtteil festgelegt ist, (darüber hinausgehend) ein gegenseitiges Übereinkommen trefft. Allah weiß Bescheid und ist weise. Und (verwehrt sind euch) verheiratete Frauen außer denen, die ihr von Rechts wegen besitzt. Dies ist Allahs Vorschrift für euch. Und erlaubt ist euch außer diesem, daß ihr mit eurem Geld Frauen begehrt, zur Ehe und nicht zur Hurerei. Und gebt denen, die ihr genossen habt, ihre Brautgabe. Dies ist eine Vorschrift; doch soll es keine Sünde sein, wenn ihr über die Vorschrift hinaus miteinander eine Übereinkunft trefft. Seht, Allah ist Allwissend und Allweise. Ihr sollt nicht verheiratete Frauen heiraten, ausgenommen die Frauen, die in eurem Besitz sind, die aus gerechter Kriegsbeute stammen (und deren Ehebande dadurch nichtig wurden). Das ist Gottes Rechtsbestimmung. Ihr dürft mit eurem Vermögen Frauen, die nicht zu den Verbotenen gehören, rechtmäßig heiraten (aber nicht zu Konkubinen nehmen). Für eine solche Heirat, die euch Freude bringt, habt ihr den Frauen die ihnen zustehende Morgengabe zu überreichen. Die Morgengabe ist eine Pflicht. Sie muß voll und ganz entrichtet werden, es sei denn, daß die Frauen euch wohlwollend etwas davon erlassen. Gott entgeht nichts, ist Er doch der Allwissende, der Allweise.  
  25 Und wer von euch es sich nicht leisten kann, freie, gläubige Frauen zu heiraten: dann was eure Rechte besitzt, nämlich eure gläubigen Kriegsgefangenen. Und Allah kennt euren Glauben am besten. Die einen von euch sind von den andern; so heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Herren und gebt ihnen ihre Morgengabe nach Billigkeit, wenn sie keusch sind, nicht Unzucht treiben noch insgeheim Liebhaber nehmen. Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Geilheit schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist. Das gilt für den unter euch, der sich vor der Sünde fürchtet. Daß ihr euch aber zurückhaltet, ist besser für euch; und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Und diejenigen von euch, die nicht so bemittelt sind, daß sie ehrbare gläubige Frauen zu heiraten vermögen, (sollen welche) von euren gläubigen Mägden (heiraten), die ihr (als Sklavinnen) besitzt. Allah weiß sehr Wohl über euren Glauben Bescheid. Ihr gehört (als Gläubige) zueinander (ungeachtet der Unterschiede in der sozialen Stellung). Heiratet sie also mit der Erlaubnis ihrer Herrschaft und gebt ihnen ihren Lohn in rechtlicher Weise! (Dabei sollen sie sich) als ehrbare Frauen (betragen), nicht als solche, die Unzucht treiben und sich Liebschaften halten. Und wenn sie (durch die Eheschließung) ehrbare Frauen geworden sind und dann etwas Abscheuliches begehen, kommt ihnen die Hälfte der Strafe zu, die (in einem solchen Fall) für die (freigeborenen) ehrbaren Frauen vorgesehen ist. Dies ist (eine Erleichterung) für diejenigen von euch, die (bei gänzlicher Enthaltsamkeit) fürchten, in Bedrängnis zu kommen. Doch ist es besser für euch, Geduld zu üben (und auf die Heirat von Sklavinnen zu verzichten). Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und wer von euch nicht vermögend genug ist, um gläubige Frauen zu heiraten, der heirate von dem Besitz eurer rechten Hand unter euren gläubigen Mägden; und Allah kennt euren Glauben sehr wohl. Ihr seid einer vom anderen. Darum heiratet sie mit Erlaubnis ihrer Familien und gebt ihnen ihre Brautgabe nach Billigkeit, wenn sie keusch sind, weder Unzucht treiben noch insgeheim Liebhaber nehmen. Und wenn sie, nachdem sie verheiratet sind, der Unzucht schuldig werden, dann sollen sie die Hälfte der Strafe erleiden, die für freie Frauen vorgeschrieben ist. Diese (Erleichterung) ist für diejenigen von euch (vorgesehen), die fürchten, in Bedrängnis zu kommen. Daß ihr Geduld übt, ist besser für euch; und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Wer aus Mangel an Mitteln keine gläubigen, freien Frauen heiraten kann, könnte leibeigene Gläubige heiraten. Gott weiß, wie es um den Glauben eines jeden steht. Ihr sollt es nicht ablehnen, gläubige Leibeigene zu heiraten, denn ihr seid alle gleich. Ihr dürft sie mit Einwilligung ihrer Angehörigen heiraten. Entrichtet ihnen eine angemessene Morgengabe, so daß sie rechtmäßige Ehefrauen werden, keusch bleiben und sich keine Liebhaber nehmen! Falls sie nach der Heirat eine schändliche Tat begehen, fällt ihnen nur die Hälfte der Strafe zu, die eine Freie bekommt. Gläubige Leibeigene zu heiraten, ist ein Weg, den die Männer gehen können, wenn sie fürchten, sich nicht enthalten zu können. Sich geduldig zu enthalten, ist für euch besser. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  26 Allah will euch die Wege derer klar machen, die vor euch waren, und euch dahin leiten und Sich in Gnade zu euch kehren. Und Allah ist allwissend, allweise. Allah will euch Klarheit geben und euch rechtleiten, so wie mit denen verfahren worden ist, die vor euch lebten, und sich euch (gnädig) wieder zuwenden. Er weiß Bescheid und ist weise. Allah will euch die Wege derer klar machen, die vor euch waren, und euch dahin leiten und Sich in Gnade zu euch kehren. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Gott will euch über Seine Gebote und Verbote aufklären, euch auf die Sitten hinweisen, die Er unter den von früheren Generationen befolgten für die richtigen hält. Er will euch vergeben. Gottes Wissen und Weisheit sind allumfassend.  
  27 Und Allah wünscht Sich in Gnade zu euch zu kehren, die aber den niedern Gelüsten folgen, wünschen, daß ihr euch erniedrigt. Allah will sich euch (seinerseits gnädig) wieder zuwenden. Diejenigen aber, die ihren Gelüsten folgen, wollen, daß ihr (vom rechten Weg) völlig abweicht. Und Allah will Sich in Gnade zu euch kehren; und diejenigen aber, die den niederen Gelüsten folgen, wollen, daß ihr (vom rechten Weg) völlig abweicht. Gott will euch zur Frömmigkeit leiten. Die Widersacher, die ihren Gelüsten folgen, wollen euch weit vom rechten Weg abbringen.  
  28 Allah will eure Bürde erleichtern, denn der Mensch ward schwach erschaffen. Allah will euch Erleichterung gewähren. Der Mensch ist (ja) von Natur schwach. Allah will eure Bürde erleichtern; denn der Mensch ist schwach erschaffen. Gott will euch alles leicht machen, denn der Mensch ist schwach erschaffen.  
  29 O die ihr glaubt, zehrt euren Besitzt nicht untereinander auf durch Falsches, es sei denn, daß ihr im Handel (verdient) mit gegenseitigem Einverständnis. Und tötet euch nicht selber. Siehe, Allah ist barmherzig gegen euch. Ihr Gläubigen! Bringt euch nicht untereinander in betrügerischer Weise um euer Vermögen! - Anders ist es, wenn es sich um ein Geschäft handelt, das ihr nach gegenseitigem Übereinkommen abschließt. Und tötet euch nicht (gegenseitig)! Allah verfährt barmherzig mit euch. O Ihr Gläubigen! Bringt euch nicht untereinander in betrügerischer Weise um euer Vermögen! Anders ist es, wenn es sich um ein Geschäft handelt, das ihr in gegenseitigem Übereinkommen abschließt. Und tötet euch nicht (gegenseitig)! Allah verfährt barmherzig mit euch. Ihr Gläubigen! Ihr sollt einander nicht durch Betrug um Hab und Gut bringen, sondern im gegenseitigen Einvernehmen Handel miteinander treiben. Bringt euch nicht in vernichtende Gefahr (durch Mißachtung der Rechtsbestimmungen Gottes), da Gott euch gegenüber voller Barmherzigkeit ist!  
  30 Und wer das in Frevelhaftigkeit und Ungerechtigkeit tut, den werden Wir ins Feuer stoßen; und das ist Allah ein leichtes. Wenn einer dies (trotzdem) in Übertretung (der göttlichen Gebote) und in frevelhafter Weise tut, werden wir ihn (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Dies (wahr zu machen) ist Allah ein leichtes. Wenn einer dies in Übertretung und in frevelhafter Weise tut, werden Wir ihn im Feuer brennen lassen, und das ist Allah ein leichtes. Wer aber auf Unrecht und ?bertretung aus ist (und Gottes Rechtsbestimmungen mißachtet), den werden Wir dem Höllenfeuer aussetzen. Das ist für Gott ein leichtes.  
  31 Wenn ihr euch von den schwereren unter den euch verbotenen Dingen fernhaltet, dann werden Wir eure geringeren Übel von euch hinwegnehmen und euch an einen ehrenvollen Platz führen. Wenn ihr (all) die schweren Sünden meidet, die euch untersagt sind, tilgen wir euch (dereinst) eure (weniger schwer wiegenden) schlechten Taten und lassen euch in Ehren (ins Paradies) eingehen. Wenn ihr euch von den schwereren unter den euch verbotenen Dingen fernhaltet, dann werden Wir eure geringeren Übel von euch hinwegnehmen und euch an einen ehrenvollen Platz führen. Wenn ihr die großen Sünden vermeidet, die euch verboten sind, tilgen Wir die anderen leichteren Vergehen und gewähren euch (in diesem und im anderen Leben) ein würdiges Dasein.  
  32 Und begehrt nicht das, womit Allah die einen von euch vor den andern ausgezeichnet hat. Die Männer sollen ihren Anteil erhalten nach ihrem Verdienst, und die Frauen sollen ihren Anteil erhalten nach ihrem Verdienst. Und bittet Allah um Seine Huld. Wahrlich, Allah hat vollkommene Kenntnis von allen Dingen. Und wünscht euch nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen ausgezeichnet hat! Den Männern steht ein (bestimmter) Anteil zu von dem, was sie erworben haben. Ebenso den Frauen. Und bittet Allah (um etwas) von seiner Huld (statt einander zu beneiden)! Allah weiß über alles Bescheid. Und begehrt nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen ausgezeichnet hat. Die Männer sollen ihren Anteil nach ihrem Verdienst erhalten, und die Frauen sollen ihren Anteil nach ihrem Verdienst erhalten. Und bittet Allah um Seine Huld. Wahrlich, Allah hat vollkommene Kenntnis von allen Dingen. Ihr sollt euch nichts von dem wünschen, womit Gott die einen vor den anderen bevorzugt hat. Die Männer können nicht das haben, was den Frauen eigen ist, und die Frauen können nicht das haben, was den Männern eigen ist. Jeder erhält seinen Anteil. Bittet Gott, euch von Seinen unendlichen Gaben zu gewähren! Gottes Wissen umfaßt alles.  
  33 Und einem jeden haben Wir Erben bestimmt für das, was Eltern und Verwandte hinterlassen und jene, mit denen eure Eide einen Bund bekräftigt haben. So gebt ihnen denn ihr Teil. Siehe, Allah hat aller Dinge acht. Für einen jeden haben wir hinsichtlich der Hinterlassenschaft der Eltern, der nächsten Verwandten und derer, mit denen ihr eine eidliche Bindung eingegangen habt, Erben (Mawaalie) bestimmt. Gebt ihnen ihren Anteil! Allah ist über alles Zeuge. Und einem jeden haben Wir Erben bestimmt für das, was Eltern und Verwandte und jene, mit denen eure Eide einen Bund bekräftigten, hinterlassen haben. So gebt ihnen denn ihren Anteil. Seht, Allah ist von allem Zeuge. Für jeden haben Wir die Erbberechtigten bestimmt, die vom Nachlaß der Eltern und Angehörigen erben. Der Bündnispartner (dem der Erblasser für seinen Beistand einen Teil des Nachlasses zugesprochen hat, falls er kinderlos stirbt), soll seinen Anteil bekommen. Gott ist der Zeuge über alles.  
  34 Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, laßt sie allein in den Betten und straft sie. Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede gegen sie; Allah ist hoch erhaben, goß. Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Allah) demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch (daraufhin wieder) gehorchen, dann unternehmt (weiter) nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß. Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß. Die Männer haben in voller Verantwortung für die Frauen aufzukommen, weil Gott den einen gegenüber den anderen Vorzüge gewährt hat und weil sie von ihrem Vermögen (das sie durch ihre Arbeit erworben haben) für die Familie ausgeben. Die guten Frauen sind gottergeben und verschweigen, was Gott zu verschweigen gebietet. Die Frauen, bei denen ihr fürchtet, sie könnten im Umgang unerträglich werden, müßt ihr beraten. Wenn das nichts nützt, dürft ihr euch von ihren Schlafstätten fernhalten; wenn das nichts nützt, dürft ihr sie (leicht) strafen (ohne sie zu erniedrigen). Haben sie sich gefügt, so dürft ihr nicht ungerecht sein. Bedenkt stets, daß Gott erhaben und mächtig ist!  
  35 Und befürchtet ihr ein Zerwürfnis zwischen ihnen, dann bestimmt einen Schiedsrichter aus seiner Sippe und einen Schiedsrichter aus ihrer Sippe. Wenn diese dann Aussöhnung herbeiführen wollen, so wird Allah zwischen ihnen (den Eheleuten) vergleichen. Siehe, Allah ist allwissend, allkundig. Und Wenn ihr fürchtet, daß es zwischen einem Ehepaar zu einem (ernsthaften) Zerwürfnis kommt, dann bestellt einen Schiedsrichter aus seiner und einen aus ihrer Familie (um zu vermitteln)! Wenn die beiden sich (dann) aussöhnen wollen, wird Allah ihnen zu ihrem (weiteren) Zusammenleben (in der Ehe) Gelingen geben. Er weiß Bescheid und ist wohl (darüber) unterrichtet (was ihr tut). Und wenn ihr einen Bruch zwischen beiden befürchtet, dann sendet einen Schiedsrichter von seiner Familie und einen Schiedsrichter von ihrer Familie. Wollen sie sich aussöhnen, so wird Allah Frieden zwischen ihnen stiften. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig. Wenn ihr befürchtet, daß eine Ehe durch Zuspitzung der Differenzen auseinandergeht, dann setzt einen Schiedsrichter aus der Familie des Mannes und einen aus der Familie der Frau ein! Wenn sie eine Beilegung anstreben, steht Gott ihnen bei. Gott weiß bestens über alles Bescheid.  
  36 Verehrt Allah und setzet Ihm nichts zur Seite, und (erweiset) Güte den Eltern, den Verwandten, den Waisen und den Bedürftigen, dem Nachbarn, der ein Anverwandter, und dem Nachbarn, der ein Fremder ist, dem Gefährten an eurer Seite und dem Wanderer und denen die eure Rechte besitzt. Wahrlich, Allah liebt nicht die Stolzen, die Prahler; Und dienet Allah und gesellt ihm nichts (als Teilhaber an seiner Göttlichkeit) bei! Und zu den Eltern (sollt ihr) gut sein, und (ebenso) zu den Verwandten, den Waisen und den Armen, (weiter) zum verwandten und zum fremden Beisassen (wal-dschaari zie l-qurbaa wal-dschaari l-dschunubi), zum Gefährten (der euch) zur Seite (steht) (? as-saahibi bil-dschanbi), zu dem, der unterwegs ist, und zu dem, was ihr (an Sklaven) besitzt. Wer eingebildet und prahlerisch ist, den liebt Allah nicht. Und dient Allah und setzt Ihm nichts zur Seite; und seid gut zu den Eltern und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbar, sei er verwandt oder aus der Fremde, dem Begleiter an der Seite, dem Sohn des Weges und zu dem (Sklaven), den ihr von Rechts wegen besitzt. Seht, Allah liebt nicht den Hochmütigen und Prahler , Dient Gott allein und gesellt Ihm keinen bei! Seid gut zu den Eltern, Verwandten, Waisen, Bedürftigen, den verwandten Nachbarn, den nichtverwandten Nachbarn, den Gefährten, den Reisenden und den Leibeigenen! Gott liebt nicht die ?berheblichen und die Selbstherrlichen.  
  37 Die da geizig sind und die Menschen zum Geiz verieiten, und verhehlen, was Allah ihnen von Seiner Huld gewährt hat. Und Wir haben den Ungläubigen schmähliche Strafe bereitet; (Er liebt) diejenigen (nicht), die geizig sind und den Leuten gebieten, geizig zu sein, und verheimlichen, was Allah ihnen von seiner Huld gegeben hat, - für die Ungläubigen haben wir (im Jenseits) eine erniedrigende Strafe bereit - die da geizig sind und den Leuten gebieten, geizig zu sein, und verbergen, was Allah ihnen in Seiner Huld gegeben hat; und den Ungläubigen haben Wir eine schändende Strafe bereitet. Gott liebt nicht die Geizigen, die nicht nur geizig sind, sondern auch andere zum Geiz verleiten und die die Gaben leugnen, die Gott ihnen beschert hat. Für diese, die zu den Ungläubigen zählen, hält Gott eine schmachvolle Strafe bereit.  
  38 Und jenen, die ihr Gut spenden den Leuten zur Schau, und nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben. Und wer Satan zum Gefährten hat - welch ein übler Gefährte ist er! und diejenigen, die ihr Vermögen spenden, um von den Leuten gesehen zu werden, und nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben - wenn einer den Satan zum Gesellen hat, ist das ein schlimmer Geselle. (Ebenfalls) diejenigen, die da ihr Gut spenden, um von den Menschen gesehen zu werden, und nicht an Allah glauben und an den Jüngsten Tag; und wer den Satan zum Nächsten hat, der hat einen schlimmen Nächsten. Gott liebt nicht die, die spenden, um von den Menschen gesehen und gerühmt zu werden, die nicht an Gott glauben und nicht an den Jüngsten Tag. Wer den Satan zum Gesellen hat, der hat den schlimmsten Verbündeten.  
  39 Und was würde ihnen (Böses) widerfahren sein, hätten sie an Allah und an den Jüngsten Tag geglaubt und von dem gespendet, was Allah ihnen gegeben? Und Allah kennt sie wohl. Was würde es ihnen denn ausmachen, wenn sie an Allah und den jüngsten Tag glauben und von dem, was Allah ihnen (an Gut) beschert hat, Spenden geben würden? Aber Allah weiß über sie Bescheid. Was aber käme über sie, wenn sie an Allah glaubten und an den Jüngsten Tag und von dem spendeten, was Allah ihnen beschert hat? Und Allah weiß über sie Bescheid. Was wäre dabei gewesen, wenn sie an Gott und den Jüngsten Tag geglaubt und von den Gaben Gottes gespendet hätten? Gott weiß bestens, was sie bewegt.  
  40 Wahrlich, Allah, Er tut nicht Unrecht auch nur für eines Stäubchens Gewicht. Und ist da irgendeine gute Tat, so verdoppelt Er sie viele Male und gibt von Sich aus großen Lohn. Allah tut (bei der Vergeltung um Jenseits) nicht im Gewicht eines Stäubchens Unrecht. Und wenn es eine gute Tat ist (die vergolten werden soll), vervielfältigt er sie. Er gibt von sich aus gewaltigen Lohn. Wahrlich, Allah tut kein Unrecht; auch nicht vom Gewicht eines Stäubchens. Und ist da irgendeine gute Tat, so vervielfacht Er sie und gibt von Sich aus gewaltigen Lohn. Gott fügt keinem das geringste Unrecht zu. Für ein gutes Werk vervielfacht Er die Vergeltung und gewährt einen überaus großen Lohn.  
  41 Und wie (wird es ihnen ergehen), wenn Wir aus jedem Volk einen Zeugen herbeibringen und dich als Zeugen herbeibringen wider diese? Aber wie (wird es sein), wenn wir (dereinst) von jeder Gemeinschaft (umma) einen Zeugen beibringen (damit er über sie aussage) und dich als Zeugen über diese da beibringen? Und wie, wenn Wir aus jedem Volk einen Zeugen herbeibringen und dich als Zeugen gegen diese herbeibringen? Wie wäre es, wenn Wir am Jüngsten Tag die Propheten jedes Volkes als Zeugen aufböten und dich zum Zeugen für die Untaten dieser Verleugner laden würden?  
  42 An jenem Tage werden die, welche ungläubig waren und dem Gesandten den Gehorsam versagten, wünschen, daß doch die Erde über ihnen geebnet würde, und sie werden nichts vor Allah verbergen können. An jenem Tag wünschten (wohl) diejenigen, die (im Erdenleben) ungläubig und gegen den Gesandten widerspenstig waren, die Erde würde über ihnen eingeebnet. Aber sie werden vor Allah nichts (was irgend zu sagen wäre) (hadithan) verborgen halten. An jenem Tag werden diejenigen, welche ungläubig waren und dem Gesandten den Gehorsam versagten, wünschen, daß doch die Erde über ihnen geebnet werde, und sie werden kein Wort vor Allah verbergen können. An diesem Tag würden die Leugner, die sich Gottes Gesandtem widersetzten, wünschen, die Erde hätte sie verschlungen, denn Gott gegenüber würden sie nichts verschweigen können.  
  43 O die ihr glaubt, nahet nicht dem Gebet, wenn ihr nicht bei Sinnen seid, bis ihr versteht, was ihr sprecht, noch im Zustande der Unreinheit - ausgenommen als Reisende unterwegs -, bis ihr gebadet habt. Und wenn ihr krank seid oder auf einer Reise (im Zustande der Unreinheit), oder einer von euch kommt vom Abtritt und wenn ihr Frauen berührt habt und findet kein Wasser, dann nehmt reinen Sand und reibt euch damit Gesicht und Hände. Wahrlich, Allah ist nachsichtig, allverzeihend. Ihr Gläubigen! Kommt nicht betrunken zum Gebet (salaat), ohne vorher (wieder zu euch gekommen zu sein und) zu wissen, was ihr sagt! Und (kommt auch) nicht unrein (zum Gebet) - es sei denn, ihr (kommt nicht eigentlich zum Gebet, sondern) geht (nur zufällig am Gebetsplatz) vorüber -, ohne euch vorher zu waschen! Und wenn ihr krank seid (und deshalb nicht die regelrechte Waschung vornehmen könnt) oder (wenn ihr euch) auf einer Reise (befindet) oder (wenn) einer von euch vom Abort kommt oder (wenn) ihr mit Frauen in Berührung gekommen seid und kein Wasser findet (um die Waschung vorzunehmen), dann sucht guten (reinen) Sand und reibt euch dann Gesicht und Hände ab! Wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Allvergebend. O ihr, die ihr glaubt, nahet nicht dem Gebet, wenn ihr betrunken seid, bis ihr versteht, was ihr sprecht, noch im Zustande der Unreinheit - ausgenommen als Reisende unterwegs -, bis ihr den Gusl vorgenommen habt. Und wenn ihr krank seid oder euch auf einer Reise befindet oder einer von euch von der Notdurft zurückkommt, oder wenn ihr die Frauen berührt habt und kein Wasser findet, dann sucht guten (reinen) Sand und reibt euch dann Gesicht und Hände ab. Wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Allvergebend. O Ihr Gläubigen! Geht nicht zum Gebet, wenn ihr betrunken seid, bis ihr wieder (nüchtern seid und) wißt, was ihr sagt! Geht auch nicht nach dem Geschlechtsverkehr ungewaschen beten, es sei denn, ihr seid auf Reisen! Ihr habt euch vorher zu baden. Solltet ihr so krank sein, daß das Waschen euch schaden würde, oder auf Reisen, wo ihr kein Wasser findet, so sucht nach dem Geschlechtsverkehr oder nach Verrichtung der Notdurft eine Stelle mit sauberem Boden und streicht euch über Gesicht und Hände! Gott ist gnädig und verzeihend.  
  44 Weißt du nicht von jenen, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie erkaufen Irrtum und wünschen, daß (auch) ihr vom Wege abirrt. Hast du nicht jene gesehen, die einen Anteil an der Schrift erhalten haben? Sie erkaufen den Irrtum (um die Rechtleitung) und wollen, daß (auch) ihr vom (rechten) Weg abirrt. Hast du nicht jene gesehen, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie erkaufen Irrtum und wünschen, daß ihr auch vom Wege abirrt. Wie seltsam sind jene Menschen, die etwas von den früheren Offenbarungen kennen, wenn sie, anstatt den rechten Weg zu beschreiten, den Irrweg gehen und beabsichtigen, auch euch irrezuführen.  
  45 Und Allah kennt eure Feinde besser. Allah genügt als Freund, und Allah genügt als Helfer. Allah weiß sehr wohl über eure Feinde Bescheid. Und Allah genügt als Beschützer. Er genügt als Helfer. Und Allah kennt am besten eure Feinde, und Allah genügt als Beschützer, und Allah genügt als Helfer. Gott weiß besser als ihr, wer eure Feinde sind und was sie im Schilde führen. Gott genügt als Beschützer und Helfer.  
  46 Es gibt welche unter den Juden, die Worte aus ihren Stellungen verdrehen und sagen: "Wir hören und wir gehorchen nicht", und "Höre, ohne gehört zu werden", und "Sei uns nachsichtig", indem sie mit ihren Zungen lügen und den Glauben verlästern. Und hätten sie gesagt: "Wir hören und wir gehorchen", und "Höre", und "Schaue gnädig auf uns", es wäre besser für sie gewesen und aufrechter. Doch Allah hat sie von Sich gewiesen um ihres Unglaubens willen; also glauben sie nur wenig. "Unter denen, die dem Judentum angehören, entstellen welche die Worte (der Schrift) (indem sie sie) von der Stelle weg(nehmen), an die sie hingehören. Sie sagen: ""Wir hören und sind widerspenstig"" und: ""Höre, ohne daß (es) zu Gehör gebracht wird!"" und: ""Sei uns nachsichtig (raa`inaa)"", wobei sie den Wortlaut verdrehen und hinsichtlich der Religion (des Islam) ausfällig werden (ta`nan fid-dieni). Wenn sie sagen würden: ""Wir hören und gehorchen"" und ""Höre!"" und ""Schaue gnädig auf uns zu (unzurnaa)"", wäre es besser und richtiger für sie. Aber Allah hat sie (zur Strafe) für ihren Unglauben verflucht. Darum glauben sie nur wenig." "Es gibt welche unter den Juden, die Worte aus ihren Stellungen verdrehen und sagen: ""Wir hören und wir gehorchen nicht"", und ""Höre, ohne gehört zu werden"", und ""Sei uns nachsichtig"", indem sie mit ihren Zungen lügen und den Glauben lästern. Und hätten sie gesagt: ""Wir hören und wir gehorchen"", und ""Höre"", und ""Schaue gnädig auf uns"", wäre es besser für sie gewesen und aufrechter. Aber Allah hat sie zur Strafe für ihren Unglauben verflucht; darum glauben sie nur wenig." Unter den Juden gibt es einige, die den Sinn der Worte verdrehen. Sie sagen: "Wir haben gehört und gehorchen nicht" und "höre uns, du hörst nicht" und "râ§ina", was zweideutig ist (und einer Verwünschung gleichkommt). Sie verdrehen die Laute und verletzen die Religion. Wenn sie anstatt dessen gesagt hätten: "Wir haben gehört und gehorchen", "hör zu!" und "sieh uns an!" wäre es besser und ehrlicher für sie gewesen. Aber Gott hat sie wegen ihres Unglaubens verdammt. Nur wenige unter ihnen glauben.  
  47 O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubet an das, was Wir herabsandten, bestätigend das, was (schon) bei euch ist, bevor Wir einige der Führer vernichten und sie umlegen auf ihre Rücken oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird vollzogen werden. Ihr, die ihr die Schrift erhalten habt! Glaubt an das, was wir (nunmehr) zur Bestätigung dessen, was euch (an früheren Offenbarungen bereits) vorliegt, (als neue Offenbarung) hinabgesandt haben! (Beeilt euch, diese Mahnung zu befolgen) damit wir nicht (etwa gewisse) Gesichter (von Leuten, die unsere Mahnung nicht befolgen) verschwinden lassen und (von vorn) nach hinten versetzen, oder (damit wir) sie (nicht) verfluchen, wie wir (seinerzeit) die Leute des Sabbats verflucht haben. Was Allah anordnet (amru llaahi), wird (unweigerlich) ausgeführt. O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was Wir herabgesandt haben und welches das bestätigt, was euch schon vorliegt, bevor Wir manche Gesichter vernichten und sie auf ihre Rücken werfen oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird mit Sicherheit ausgeführt. Ihr Schriftbesitzer! Glaubt an die von Uns herabgesandte Offenbarung, die bestätigt, was ihr bereits bekommen habt, bevor euch eine Strafe trifft, die manch einem das Gesicht verwischt und es nach hinten kehrt! Oder Wir verdammen die Trotzigen, wie Wir einst die verdammt haben, die den Sabbat nicht einhielten. Gottes Wille geschieht ganz gewiß.  
  48 Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch vergibt Er das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde ersonnen. Allah vergibt nicht, daß man ihm (andere Götter) beigesellt. Was darunter liegt, vergibt er, wem er (es vergeben) will. Wenn einer (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt, hat er (damit) eine gewaltige Sünde ausgeheckt. Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch Er vergibt das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der hat wahrhaftig eine gewaltige Sünde begangen. Gott verzeiht nicht, wenn man Ihm andere Gottheiten beigesellt, und Er verzeiht, wem Er will, die geringeren Frevel. Wer Gott andere Gottheiten beigesellt, hat eine große Sünde begangen.  
  49 Weißt du nicht von denen, die sich selber reinsprechen? Nein, Allah ist es, Der reinspricht, wen Er will, und kein Quentchen Unrecht sollen sie leiden. Hast du nicht jene gesehen, die sich selber für rein erklären? (Sie können ja gar nicht aus eigener Kraft rein werden.) Vielmehr erklärt Allah für rein, wen er will. Und ihnen wird nicht ein Fädchen Unrecht getan. Hast du nicht jene gesehen, die sich selber reinsprechen? Allah ist es aber, der reinspricht, wen Er will, und ihnen wird kein Fädchen Unrecht getan. Wie seltsam sind diejenigen, die ihren Wandel für gut halten und sich selbst loben. Nur Gott weiß, wer gut ist, Er lobt, wen Er will und tut keinem das geringste Unrecht.  
  50 Schau, wie sie Lüge wider Allah erdichten. Und das allein ist genug als offenkundige Sünde. Schau, wie sie gegen Allah eine Lüge aushecken! Das ist (reichlich) genug an offenkundiger Sünde. Schau, wie sie Lügen gegen Allah erdichten. Und das allein genügt als offenkundige Sünde. Sieh, wie sie sich Lügen gegen Gott erlauben! Das ist fürwahr eine offenkundige Sünde.  
  51 Weißt du nicht von denen, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie glauben an Nutzloses und an die Frevler, und sie sprechen von den Ungläubigen: "Sie sind in der Lehre besser geleitet als die Gläubigen." "Hast du nicht jene gesehen, die einen Anteil an der Schrift erhalten haben? Sie glauben an Zauberei (al-dschibt) und die Götzen (at-taaghuut) und sagen hinsichtlich derer, die ungläubig sind: ""Die da sind eher auf dem rechten Weg als die Gläubigen.""" "Hast du nicht jene gesehen, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie glauben an Zauberei und Götzen, und sie sagen von den Ungläubigen: ""Sie sind in der Lehre besser geleitet als die Gläubigen.""" Wie seltsam sind die Menschen, denen etwas von der Schrift zugekommen ist und die trotzdem an Hexerei und den Bösen glauben und meinen, die Ungläubigen seien rechtgeleiteter als die Gläubigen.  
  52 Diese sind es, die Allah von Sich gewiesen hat; und wen Allah von Sich weist, keinen Helfer wirst du ihm finden. Das sind diejenigen, die Allah verflucht hat. Und wen Allah verflucht, für den findest du keinen Helfer. Diese sind es, die Allah verflucht hat; und für den, den Allah verflucht, wirst du keinen Helfer finden. Sie sind es, die Gott verdammt hat. Wen Gott verflucht, dem kann niemand helfen.  
  53 Haben sie einen Anteil an der Herrschaft? Dann würden sie den Menschen nicht einmal so viel wie die Rille am Dattelkern abgeben. Oder haben sie (etwa) einen Anteil an der Herrschaft? (Gesetzt den Fall, es wäre so) dann würden sie den Leuten nicht ein Dattelgrübchen (davon) abgeben. Oder haben sie (etwa) Anteil an der Herrschaft? Dann würden sie den Menschen nicht einmal so viel wie die Rille eines Dattelkerns abgeben. Sie haben ja keinen Anteil an der Herrschaft. Hätten sie an der Herrschaft teil, hätten sie keinem auch nur das Allergeringste zukommen lassen.  
  54 Oder beneiden sie die Menschen um das, was Allah ihnen aus Seiner Huld geschenkt hat? Nun wohl, Wir gaben den Kindern Abrahams das Buch und die Weisheit, und Wir gaben ihnen ein mächtiges Reich. Oder beneiden sie etwa die Leute wegen dessen, was Allah ihnen von seiner Huld gegeben hat? (Dabei haben ihre eigenen Vorfahren in gleicher Weise Allahs Huld erfahren.) Wir haben (doch früher) der Sippe Abrahams die Schrift und die Weisheit gegeben und ihnen gewaltige Herrschaft verliehen. Oder beneiden sie die Menschen um das, was Allah ihnen aus Seiner Huld gegeben hat? Nun, Wir gaben wohl dem Haus Abrahams das Buch und die Weisheit, und Wir gaben ihnen ein mächtiges Reich. Oder beneiden sie etwa die Araber wegen der Gunst, die Gott ihnen erwiesen hat, indem Er den Propheten Muhammad unter ihnen auserkoren hat? Wir haben doch den Nachkommen Abrahams die Schrift, die Weisheit und eine große Macht gegeben.  
  55 Und einige von ihnen glaubten daran, andere aber wandten sich davon ab. Und die Hölle ist stark genug als ein Flammenfeuer. Und nun glaubten die einen von ihnen daran, während die anderen (ihre Mitmenschen) davon abhielten. Die Hölle wird (dereinst die Ungläubigen) schlimm genug brennen. Und einige von ihnen glaubten daran, andere aber wandten sich davon ab. Und Dschahannam ist schlimm genug als ein Flammenfeuer. An die Schrift haben einige unter ihnen geglaubt, und andere haben sie verleugnet. Die Hölle genügt den Leugnern als Feuerstrafe.  
  56 Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise. Diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, werden wir (dereinst) im Feuer schmoren lassen. Sooft (dann) ihre Haut gar ist, tauschen wir ihnen eine andere (dagegen) ein, damit sie die Strafe (richtig) zu fühlen bekommen. Allah ist mächtig und weise. Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, Allah ist Allmächtig, Allweise. Die Ungläubigen, die Unsere klaren Zeichen leugnen, werden Wir mit dem Höllenfeuer qualvoll bestrafen. Wenn ihre Haut verbrannt ist, ersetzen Wir sie, damit sie die Pein vollkommen auskosten. Gott ist allmächtig und allweise.  
  57 Die aber glauben und gute Werke tun, die wollen Wir in Gärten führen, durch die Ströme fließen, darin sie ewig weilen und immerdar; dort sollen sie reine Gefährten und Gefährtinnen haben, und Wir gewähren ihnen Zutritt zu einem (Ort) wohltätigen und reichlichen Schattens. Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, werden wir (dereinst) in Gärten eingehen lassen, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie ewig weilen werden. Darin haben sie gereinigte Gattinnen (zu erwarten). Und in dichten Schatten lassen wir sie kommen. Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, wollen Wir in Gärten eingehen lassen, durch die Bäche fließen, darin werden sie ewig weilen; dort sollen sie reine Gattinnen haben, und Wir werden sie in einen wohltätigen Ort mit reichlich Schatten eingehen lassen. Die Gläubigen aber, die gute Werke verrichten, führen Wir in paradiesische Gärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werden sie ewig bleiben. Sie werden reine, geläuterte Gefährten haben und sich größter Behaglichkeit gleich dem angenehmen, frischen Schatten in der Wüste erfreuen.  
  58 Allah gebietet euch, daß ihr die Treuhandschaft jenen übergebt, die ihrer würdig sind; und wenn ihr zwischen Menschen richtet, daß ihr richtet nach Gerechtigkeit. Fürwahr, herrlich ist, wozu Allah euch ermahnt. Allah ist allhörend, allsehend. Allah befiehlt euch, anvertraute Güter (nach Ablauf der verabredeten Frist) ihren Eigentümern (wieder) auszuhändigen und, wenn ihr als Schiedsrichter tätig seid, zu entscheiden, wie es recht und billig ist (bil-`adli). Welch treffliche Ermahnung, die Allah euch (damit) gibt! Er hört und sieht (alles). Allah befiehlt euch, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückzugeben; und wenn ihr zwischen Menschen richtet, nach Gerechtigkeit zu richten. Wahrlich, billig ist, wozu Allah euch ermahnt. Allah ist Allhörend, Allsehend. Gott befiehlt euch, euch anvertraute Güter ihren Eigentümern zurückzugeben, und wenn ihr unter den Menschen richtet, Gerechtigkeit walten zu lassen. Gott ermahnt zum Besten. Er hört und sieht alles.  
  59 O die ihr glaubt, gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten und denen, die Befehlsgewalt unter euch haben. Und wenn ihr in etwas uneins seid, so bringet es vor Allah und den Gesandten, so ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und am Ende auch das Empfehlenswerteste. Ihr Gläubigen! Gehorchet Allah und dem Gesandten und denen unter euch, die zu befehlen haben! Und wenn ihr über eine Sache streitet (und nicht einig werden könnt), dann bringt sie vor Allah und den Gesandten, wenn (anders) ihr an Allah und den jüngsten Tag glaubt! So ist es am besten (für euch) und nimmt am ehesten einen guten Ausgang. O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen. Und wenn ihr über etwas streitet, so bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und nimmt am ehesten einen guten Ausgang. O ihr Gläubigen! Gehorcht Gott, dem Gesandten und den Verantwortlichen unter euch! Und wenn eure Meinungen über eine Frage auseinandergehen, beruft euch auf Gott und den Gesandten, wenn ihr wirklich an Gott und den Jüngsten Tag glaubt! Das ist der richtige Weg und die treffsichere Entscheidung.  
  60 Weißt du nicht von denen, die vorgeben zu glauben, was zu dir hinabgesandt worden und was vor dir hinabgesandt worden ist? Sie wollen den Rechtsspruch bei den Frevlern suchen, wiewohl ihnen befohlen ward, nicht auf jene zu hören; denn Satan will sie in die weite Irre führen. Hast du nicht jene gesehen, die behaupten, an das zu glauben, was (als Offenbarung) zu dir, und was (zu den Gottesmännern) vor dir herabgesandt worden ist, während sie sich (gleichzeitig) an die Götzen (at-taaghuut) um Entscheidung (ihrer strittigen Angelegenheiten) wenden wollen, wo ihnen doch befohlen worden ist, nicht daran zu glauben? Der Satan will sie (vom rechten Weg) weit abirren lassen. Hast du nicht jene gesehen, die behaupteten, an das zu glauben, was zu dir und was vor dir herabgesandt worden ist? Sie wollen (nun aber) eine rechtswirksame Entscheidung beim Teufel suchen, wo ihnen doch befohlen worden ist, nicht daran zu glauben; und Satan will sie weit verwirren lassen. Wie seltsam sind jene Menschen, die behaupten, sie glaubten an die Offenbarung, die du erhalten hast und die Offenbarungen, die es vor dir gab, aber trotzdem auf das Urteil der bösen Mächte zurückgreifen wollen, obgleich ihnen doch befohlen worden war, sie zu leugnen. Der Satan will sie weit in die Irre führen.  
  61 Und wenn ihnen gesagt wird: "Kommt her zu dem, was Allah herabgesandt hat, und zu dem Gesandten", siehst du die Heuchler sich in Widerwillen von dir abwenden. "Wenn man zu ihnen sagt: ""Kommt her zu dem, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und zum Gesandten!"", siehst du, daß die Heuchler (munaafiquun) (die anderen) nachdrücklich von dir abhalten." "Und wenn ihnen gesagt wird: ""Kommt her zu dem, was Allah herabgesandt hat, und zu dem Gesandten"", siehst du die Heuchler sich in Widerwillen von dir abwenden." Sagt man ihnen: "Kommt zur Offenbarung, die Gott herabgesandt hat, und zum Gesandten!", wenden sich die Heuchler, wie du siehst, entschieden von dir ab.  
  62 Nun aber, wenn ein Unheil sie trifft für ihre Taten, kommen sie zu dir, schwörend bei Allah: "Wir wollten ja nur Gutes und Versöhnliches." "Aber wie (ist es), wenn sie (einmal zur Strafe) für die früheren Werke ihrer Hände ein Unglück trifft und sie hierauf zu dir kommen und bei Allah schwören: ""Wir wollten es ja nur gut machen und (euch) behilflich sein""?" "Aber wie, wenn ein Unheil sie trifft für die früheren Werke ihrer Hände, dann kommen sie zu dir und schwören bei Allah: ""Wir wollten es ja nur gut machen und (zwischen ihnen) schlichten.""" Wie würde es ihnen ergehen, wenn eine Plage sie wegen ihrer Untaten heimsuchte? Sie würden dich dann aufsuchen und dir bei Gott schwören: "Wir wollten nichts anderes als das Gute und das Versöhnliche."  
  63 Diese sind es, von denen Allah wohl weiß, was in ihren Herzen ist. So wende dich ab von ihnen und ermahne sie und sprich ein eindringliches Wort zu ihnen über sie selbst. Das sind die, von denen Allah weiß, was sie (insgeheim) im Herzen haben. Wende dich von ihnen ab! Und vermahne sie und sag ihnen deutlich darüber Bescheid, was von ihnen zu halten ist! Diese sind es, von denen Allah wohl Bescheid weiß, was in ihren Herzen ist. So wende dich von ihnen ab und ermahne sie und sprich zu ihnen über sie selbst ein eindringliches Wort. Gott weiß, was diese Menschen in ihren Herzen verbergen. Kümmere dich nicht um ihr Gerede! Belehre sie und rede mit Worten auf sie ein, die sie erreichen!  
  64 Und Wir entsandten nur darum einen Gesandten, daß ihm gehorcht würde nach Allahs Gebot. Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich versündigt, und hätten Allahs Verzeihung erfleht und hätte der Gesandte (auch) für sie um Verzeihung gebeten, sie hätten gewiß Allah mitleidsvoll vergebend, barmherzig gefunden. Und wir haben keinen Gesandten (zu irgendeinem Volk) geschickt, ohne daß ihm - mit Allahs Erlaubnis - Gehorsam geleistet werden sollte. Wenn sie (nun), wo sie (durch ihre Sündhaftigkeit) gegen sich selber gefrevelt haben, zu dir kämen und Allah um Vergebung bitten würden, und (wenn) der Gesandte (daraufhin seinerseits Allah) für sie um Vergebung bitten würde, dann würden sie finden, daß Allah gnädig (tauwaab) und barmherzig ist. Und Wir haben keinen Gesandten geschickt, ohne daß ihm mit Allahs Erlaubnis gehorcht worden wäre. Und wären sie zu dir gekommen, nachdem sie sich gegen sich selber vergangen hatten, und hätten sie zu Allah um Verzeihung gefleht, und hätte der Gesandte für sie um Verzeihung gebeten, hätten sie gewiß Allah Allvergebend, Barmherzig gefunden. Wir haben nie einen Gesandten entboten, außer, damit ihm, mit der Erlaubnis Gottes, gehorcht werde. Wenn sie, nachdem sie sich selbst unrecht getan hatten, ihre Untat erkannt, dich aufgesucht und Gott um Vergebung angefleht hätten, und der Gesandte hätte für sie um Verzeihung gebeten, dann hätten sie Gott voller Vergebung und Barmherzigkeit gefunden.  
  65 Aber nein, bei deinem Herrn, sie sind nicht eher Gläubige, als bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen kein Bedenken finden gegen deinen Entscheid, und sich in Ergebung fügen. Aber nein, bei deinem Herrn! Sie sind so lange nicht (wirklich) gläubig, bis sie dich zum Schiedsrichter machen über das, was zwischen ihnen umstritten ist, und sich hierauf durch die Entscheidung, die du getroffen hast, nicht bedrückt fühlen, (dir) vielmehr uneingeschränkt beipflichten (wa-yusallimuu taslieman). Doch nein, bei deinem Herrn; sie sind nicht eher Gläubige, bis sie dich zum Richter über alles machen, was zwischen ihnen strittig ist, und dann in ihren Herzen keine Bedenken gegen deine Entscheidung finden und sich voller Ergebung fügen. Nein, sie können gewiß nicht eher als Gläubige gelten, bis sie dich über ihre Streitfragen entscheiden lassen, deine Entscheidung willig annehmen und sich völlig fügen.  
  66 Und hätten Wir ihnen befohlen: "Tötet euch selbst oder verlasset eure Häuser", sie würden es nicht getan haben, ausgenommen einige wenige von ihnen; hätten sie aber das getan, wozu sie aufgefordert wurden, es wäre wahrlich besser für sie gewesen und stärkender. Wenn wir ihnen vorschreiben würden, sie sollen sich (gegenseitig) töten oder aus ihren Wohnungen ausziehen (und emigrieren), würden sie es (begreiflicherweise) - mit wenigen Ausnahmen - nicht tun. Wenn sie aber (wenigstens) tun würden, wozu sie (in ihrem eigenen Interesse) ermahnt werden (anstatt alle Ermahnungen in den Wind zu schlagen), wäre es besser für sie und würde sie (im Glauben) eher festigen (aschadda tathbietan). "Und hätten Wir ihnen vorgeschrieben: ""Tötet euch selbst oder verlaßt eure Häuser"", so würden sie es nicht tun, ausgenommen einige wenige von ihnen; hätten sie aber das getan, wozu sie aufgefordert worden waren, so wäre es wahrlich besser für sie gewesen und stärkend (für ihren Glauben)." Wenn Wir ihnen vorgeschrieben hätten, den Tod nicht zu scheuen oder die Heimat zu verlassen, um zu kämpfen, hätten sie es nicht getan, ausgenommen wenige unter ihnen. Wenn sie das befolgt hätten, wozu sie ermahnt worden waren, wäre es für sie gut gewesen und für ihr Inneres eine starke Festigung.  
  67 Und dann hätten Wir ihnen gewiß einen großen Lohn von Uns aus gegeben; Dann würden wir ihnen unsererseits gewaltigen Lohn geben Dann würden Wir ihnen gewiß einen großen Lohn von Uns aus geben ; Wir hätten ihnen einen überaus großen Lohn von Uns gewährt.  
  68 Und Wir hätten sie sicher geleitet auf den geraden Weg. und würden sie einen geraden Weg führen. Und Wir würden sie sicher auf den geraden Weg leiten. Und Wir hätten sie zum geraden Weg geleitet.  
  69 Wer Allah und dem Gesandten gehorcht, soll unter denen sein, denen Allah Seine Huld gewährt hat, nämlich unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Blutzeugen und den Gerechten; und das sind die besten Gefährten. Diejenigen, die Allah und dem Gesandten gehorchen, sind (dereinst im Paradies) zusammen mit den Propheten, den Wahrhaftigen (siddiequun), den Zeugen (schuhadaa') und den Rechtschaffenen (saliehuun), denen (allen) Allah (höchste) Gnade erwiesen hat. Welch gute Gefährten! Und wer Allah und dem Gesandten gehorcht, soll unter denen sein, denen Allah Seine Huld gewährt, unter den Propheten, den Wahrhaftigen, den Zeugen und den Rechtschaffenen - welch gute Gefährten! Die Gläubigen, die Gott und dem Gesandten gehorchen, gesellen sich im Jenseits zu den Propheten, zu den wahren Anhängern, Märtyrern und Rechtschaffenen, denen Gott Gnade erwiesen hat. Das sind die besten Gefährten.  
  70 Solche Gnade ist von Allah, und Allah weiß zur Genüge. Derart ist Allahs Huld. Und Allah weiß gut genug Bescheid. Derart ist eine Gnade von Allah, und Allah genügt als Allwissender. Das ist Gottes Gunst, die Er allein gewährt. Gott genügt als der Wissende.  
  71 O die ihr glaubt, seid auf eurer Hut, dann zieht entweder truppweise aus oder alle zusammen. Ihr Gläubigen! Seid (vor dem Feind) auf eurer Hut! Und rückt in Trupps aus, oder (alle) zusammen (aber laßt euch nicht als Einzelgänger überraschen)! O ihr, die ihr glaubt, seid auf eurer Hut! Dann zieht entweder truppweise aus oder alle zusammen. O Ihr Gläubigen! Seid auf der Hut und rückt in kleinen Gruppen nacheinander oder alle zusammen aus!  
  72 Unter euch ist wohl mancher, der zurückbleibt, und wenn euch ein Unglück trifft, sagt er: "Wahrlich, Allah ist gnädig zu mir gewesen, daß ich nicht bei ihnen zugegen war." Und unter euch gibt es (manch) einen, der (beim Ausrücken) ganz langsam tut (la-yubti'anna) (und auf diese Weise zurückbleibt). Wenn euch (andere) dann (im Kampf) ein Unglück trifft, sagt er: "Allah hat mir Gnade erwiesen, da ich nicht mit ihnen dabei war (und so von ihrem Unglück nicht auch betroffen worden bin)." "Unter euch ist wohl mancher, der zurückbleibt, und wenn euch ein Unglück trifft, sagt er: ""Wahrlich, Allah ist gnädig zu mir gewesen, daß ich nicht bei ihnen zugegen war.""" Unter euch gibt es manchen, der zögert und langsam ausrückt. Wenn euch (im Kampf) ein Unheil geschieht, sagt er: "Gott hat mir eine Gnade erwiesen, daß ich nicht bei ihnen war."  
  73 Begegnet euch aber ein Glück von Allah, dann sagt er, als wäre keine Freundschaft zwischen euch und ihm: "Wäre ich doch bei ihnen gewesen, dann hätte ich einen großen Erfolg errungen!" "Wenn euch aber Huld von Allah beschieden ist, sagt er, als ob zwischen euch und ihm nie Freundschaft bestanden hätte: ""Wäre ich doch mit ihnen gewesen und hätte so (mit ihnen) großes Glück gewonnen!""" "Wenn euch aber eine Huld von Allah beschieden ist, dann sagt er, als sei keine Freundschaft zwischen euch und ihm: ""Wäre ich doch bei ihnen gewesen, dann hätte ich einen großen Erfolg errungen!""" Wenn Gott euch aber Huld erweist und euch den Sieg beschert, dann würde er so sprechen, als hätte er keine enge Bindung zu euch gehabt und sagen: "Schade, daß ich nicht mit dabei war! Ich hätte gesiegt und eine große Beute gemacht!"  
  74 Laßt also solche für Allahs Sache kämpfen, die das irdische Leben hinzugeben gewillt sind für das zukünftige. Und wer für Allahs Sache ficht, ob er fällt oder siegt, Wir werden ihm bald großen Lohn gewähren. Diejenigen aber, die das diesseitige Leben um den Preis des Jenseits verkaufen, sollen um Allahs willen kämpfen. Und wenn einer um Allahs willen kämpft, und er wird getötet - oder er siegt -, werden wir ihm (im Jenseits) gewaltigen Lohn geben. Laßt also für Allahs Sache diejenigen kämpfen, die das irdische Leben um den Preis des jenseitigen Lebens verkaufen. Und wer für Allahs Sache kämpft, alsdann getötet wird oder siegt, dem werden Wir einen gewaltigen Lohn geben. Auf dem Weg Gottes sollen nur die kämpfen, die ihr Leben auf Erden für das Jenseits opfern. Wer auf dem Weg Gottes kämpft - ob er dabei fällt oder siegt - dem gönnen Wir im Jenseits einen überaus hohen Lohn.  
  75 Und was ist euch, daß ihr nicht kämpfet für Allahs Sache und für die der Schwachen - Männer, Frauen und Kinder -, die sprechen: "Unser Herr, führe uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner Bedrücker sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer"? "Warum wollt ihr (denn) nicht um Allahs willen und (um) der Unterdrückten (al-mustad`afuun) (willen) kämpfen, (jener) Männer, Frauen und Kinder, die (in Mekka zurückbleiben mußten und) sagen: ""Herr! Bring uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner frevlerisch sind, und schaff uns deinerseits einen Beschützer und einen Helfer""?" "Und was ist mit euch, daß ihr nicht für Allahs Sache kämpft und für die der Schwachen - Männer, Frauen und Kinder -, die sagen: ""Unser Herr, führe uns heraus aus dieser Stadt, deren Bewohner ungerecht sind, und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer.""?" Warum kämpft ihr nicht für Gottes Sache, für die unterdrückten Männer, Frauen und Kinder, die Gott anflehen: "Unser Herr! Rette uns aus dieser Stadt, die von Ungerechten regiert wird, und schicke uns durch Deine Gunst einen Beschützer und einen Helfer, der uns zum Sieg führt!"  
  76 Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Bösen. Kämpft darum wider die Freunde Satans! Denn gewiß, Satans Feldherrnkunst ist schwach. Diejenigen, die gläubig sind, kämpfen um Allahs willen, diejenigen, die ungläubig sind, um der Götzen (at-taaghuut) willen. Kämpft nun gegen die Freunde des Satans! Die List des Satans ist schwach. Die da glauben, kämpfen für Allahs Sache, und die nicht glauben, kämpfen für die Sache des Teufels; darum kämpft gegen die Anhänger des Satans! Wahrlich, die List des Satans ist schwach. Die Gläubigen kämpfen für Gott, und die Ungläubigen kämpfen auf dem Weg des Bösen. Kämpft gegen die Anhänger des Satans, ist doch seine List kraftlos!  
  77 Hast du nicht Kunde von denen, welchen gesagt wurde: "Zügelt eure Hände, verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat"? Doch wenn ihnen Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen, wie die Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht; und sie sagten: "Unser Herr, warum hast Du uns Kampf verordnet? Möchtest Du uns nicht noch eine Weile Aufschub gewähren?" Sprich: "Der Vorteil dieser Welt ist gering und das Jenseits wird besser sein für den Gottesfürchtigen; und kein Quentchen Unrecht sollt ihr erleiden." "Hast du nicht jene gesehen, zu denen man (anfänglich) sagte: ""Haltet eure Hände (vom Kampf) zurück und verrichtet das Gebet (salaat) und gebt die Almosensteuer (zakaat)""? Als ihnen dann (später) vorgeschrieben wurde, zu kämpfen, fürchtete auf einmal ein Teil von ihnen die Menschen, wie man Allah fürchtet, oder (gar) noch mehr. Und sie sagten: ""Herr! Warum hast du uns vorgeschrieben, zu kämpfen? Würdest du uns doch (wenigstens) für eine kurze Frist Aufschub gewähren!"" Sag: Die Nutznießung des Diesseits ist kurz bemessen. Und das Jenseits ist für die, die gottesfürchtig sind, besser. Und euch wird (dereinst bei der Abrechnung) nicht ein Fädchen Unrecht getan." "Hast du nicht jene gesehen, zu denen man sagte: ""Haltet eure Hände zurück, verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakah."" Doch wenn ihnen der Kampf verordnet wurde, da fürchtete ein Teil von ihnen die Menschen wie in Furcht vor Allah oder mit noch größerer Furcht; und sie sagten: ""Unser Herr, warum hast Du uns den Kampf verordnet? Möchtest Du uns nicht noch eine Weile Aufschub gewähren?"" Sprich: ""Die Nutznießung dieser Welt ist gering, und das Jenseits wird für die Gottesfürchtigen besser sein; und kein Fädchen Unrecht sollt ihr erleiden.""" Wie seltsam sind die Menschen, denen gesagt wurde: "Laßt vom Kampf ab (er ist noch nicht angesagt), verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakat-Abgaben!" Als ihnen dann (in Medina) der Kampf vorgeschrieben wurde, da fürchteten sich einige unter ihnen vor dem Feind, wie man sich vor Gott zu fürchten hat oder mehr. Sie sprachen: "Unser Herr! Warum hast Du uns vorgeschrieben zu kämpfen? Gewähre uns doch einen kurzen Aufschub! " Sprich: "Kurz ist der Genuß auf Erden. Das Jenseits ist weitaus besser für den Frommen. Gott gewährt jedem seinen Lohn, und niemandem geschieht auch nur das geringste Unrecht."  
  78 Wo ihr auch sein mögt, der Tod ereilt euch doch, und wäret ihr in hohen Burgen. Und wenn ihnen Gutes begegnet, sagen sie: "Das ist von Allah"; und wenn ihnen Schlimmes begegnet, sagen sie: "Das ist von dir." Sprich: "Alles ist von Allah." Was ist diesem Volk widerfahren, daß sie so weit davon sind, etwas zu begreifen? "Wo ihr auch seid, wird euch der Tod erreichen, und wäret ihr in hochgebauten Türmen. Und wenn sie etwas Gutes trifft, sagen sie: ""Das kommt von Allah."" Wenn sie aber etwas Schlimmes trifft, sagen sie: ""Das kommt von dir."" Sag: Alles kommt von Allah. Warum verstehen denn diese Leute kaum etwas, was man ihnen sagt (? hadiethan)?" "Wo auch immer ihr seid, der Tod ereilt euch doch, und wäret ihr in hohen Burgen. Und wenn ihnen Gutes begegnet, sagen sie: ""Das ist von Allah""; und wenn ihnen Schlimmes begegnet, sagen sie: ""Das ist von dir."" Sprich: ""Alles ist von Allah."" Warum verstehen denn diese Leute kaum etwas von dem, was ihnen gesagt wird?" Wo immer ihr seid, erreicht euch der Tod, auch wenn ihr in festgebauten Türmen wäret. Wenn sie etwas Gutes trifft, sagen sie: "Das ist von Gott"; ist es etwas Schlimmes, sagen sie: "Das ist von dir." Sprich: "Alles kommt von Gott." Warum begreifen diese Menschen fast gar nichts?  
  79 Was dich Gutes trifft, kommt von Allah, und was dich Schlimmes trifft, kommt von dir selbst. Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen entsandt. Und Allah genügt als Zeuge. Was dich an Gutem trifft, kommt von Allah, was dich an Schlimmem trifft, von dir selber. Und wir haben dich zum Gesandten für die Menschen bestellt. Allah genügt (dafür) als Zeuge. Was dich an Gutem trifft, kommt von Allah, und was dich an Schlimmem trifft, kommt von dir selbst. Und Wir haben dich als einen Gesandten zu den Menschen entsandt. Und Allah genügt als Zeuge. Was dir Gutes geschieht, kommt von Gott und was dir Schlimmes geschieht, kommt von dir selbst (wegen deiner Taten). Wir haben dich als Gesandten zu den Menschen geschickt. Dir genügt Gott als Zeuge, ist Er doch der absolut Beste.  
  80 Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht in der Tat Allah; und wer sich abkehrt - wohlan, Wir haben dich nicht gesandt zum Hüter über sie. Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah. Und wenn einer sich abwendet (und keinen Gohorsam leistet, ist das seine Sache). Wir haben dich nicht als Hüter über sie gesandt. Wer dem Gesandten gehorcht, der hat Allah gehorcht; und wenn sich jemand abwendet, so haben Wir dich nicht zum Hüter über sie gesandt. Wer dem Gesandten gehorcht, gehorcht Gott, denn er lehrt nur Gottes Gebote und Verbote. Wendet sich einer von dir ab, berührt dich das nicht, denn Wir haben dich nicht entsandt, damit du über sie wachst.  
  81 Und sie sagen: "Gehorsam (ist unser Leitsatz)"; doch wenn sie von dir gehen, dann ersinnt ein Teil von ihnen Anschläge gegen das, was du gesagt. Allah aber zeichnet alles auf, was sie an Anschlägen ersinnen. So wende dich von ihnen ab und vertraue auf Allah. Und Allah genügt als Vertrauensperson. "Und sie sagen (wenn sie dir gegenübersetehen): ""(Wir sind zum) Gehorsam (bereit)."" Wenn sie aber von dir weggehen, munkelt (? baiyata) eine Gruppe von ihnen von etwas anderem, als was du sagst. Allah schreibt (zu ihren Lasten) auf, wovon sie munkeln (? yubaiyituuna). Darum wende dich von ihnen ab und vertrau auf Allah! Er genügt als Sachwalter." "Und sie sagen: ""Gehorsam""; doch wenn sie von dir weggehen, dann munkelt ein Teil von ihnen von etwas anderem, als von dem, was du sagst. Allah aber zeichnet auf, worüber sie munkeln. So wende dich von ihnen ab und vertraue auf Allah. Und Allah genügt als Sachwalter." Wenn diese Heuchler zu dir kommen, sagen sie: "Wir gehorchen." Wenn sie aber von dir weggehen, führen einige unter ihnen etwas anderes im Schilde. Gott schreibt auf, was sie im Schilde führen. Kümmere dich nicht um sie und verlaß dich auf Gott! Wer sich auf Gott verläßt, dem genügt Er vollkommen.  
  82 Wollen sie denn nicht über den Koran nachsinnen? Wäre er von einem andern als Allah, sie würden gewiß manchen Widerspruch darin finden. Machen sie sich denn keine Gedanken über den Koran? Wenn er von jemand anderem als (von) Allah wäre, würden sie in ihm viel Widerspruch finden. Sie machen sich keine Gedanken über den Qur§an. Wäre er von einem anderen als Allah, so würden sie darin gewiß viel Widerspruch finden. Sie sollten sich doch gründlich Gedanken über den Koran machen! Wenn er von einem anderen als Gott wäre, würden sie darin viele Unstimmigkeiten finden.  
  83 Und wenn etwas von Frieden oder Furcht zu ihnen dringt, verbreiten sie es; hätten sie es aber vor den Gesandten und vor jene gebracht, die unter ihnen Befehlsgewalt haben, dann würden sicherlich die unter ihnen, die es entschleiern können, es verstanden haben. Und wäre nicht Allahs Gnade über euch und Seine Barmherzigkeit, ihr wäret alle dem Satan gefolgt, bis auf einige wenige. Und wenn ihnen etwas zu Ohren kommt, was Sicherheit oder Furcht (vor einem feindlichen Überfall) betrifft, machen sie es (in der Öffentlichkeit) bekannt. Wenn sie es jedoch (für sich behalten und) vor den Gesandten und vor diejenigen von ihnen bringen würden, die zu befehlen haben, würden diejenigen von ihnen es wissen, die der Sache wirklich nachgehen können (? yastanbituunahuu). Und wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit über euch hätte walten lassen, wäret ihr - mit wenigen Ausnahmen - dem Satan gefolgt. Und wenn ihnen etwas zu Ohren kommt, das Sicherheit oder Furcht betrifft, machen sie es bekannt. Hätten sie es aber vor den Gesandten und vor jene gebracht, die unter ihnen die Befehlsgewalt besitzen, dann würden es sicherlich die unter ihnen, die es entschleiern könnten, wissen. Und wäre nicht Allahs Gnade über euch und Seine Barmherzigkeit, wäret ihr alle dem Satan gefolgt, bis auf wenige Ausnahmen. Wenn die einfachen Gläubigen Meldungen über Sicherheit oder Gefahr hören, verbreiten sie sie gleich unter den Menschen. Wenn sie sie dem Gesandten oder den Verantwortlichen übermittelt hätten, hätten sie von den Zuständigen, die sich mit der Deutung der Meldungen befassen, die Wahrheit erfahren und gewußt, ob sie verbreitet werden dürfen oder nicht. Wenn Gott euch seine Gunst und sein Erbarmen nicht erwiesen hätte, wäret ihr bis auf wenige dem Teufel verfallen.  
  84 Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht als für dich selbst - und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah den Krieg der Ungläubigen aufhalten; und Allah ist stärker im Krieg und strenger im Strafen. Kämpfe nun um Allahs willen! Du hast (dereinst) nur die Last für deine eigenen Handlungen zu tragen. Und feure die Gläubigen (zum Kampf) an! Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, (vor euch) zurückhalten (so daß Sie euch nichts anhaben können). Allah verfügt über mehr Gewalt und kann schrecklicher bestrafen (aschaddu tankielan) (als irgendwer auf der Welt). Kämpfe darum für Allahs Sache - du wirst für keinen verantwortlich gemacht außer für dich selbst - und feuere die Gläubigen zum Kampf an. Vielleicht wird Allah die Gewalt derer, die ungläubig sind, aufhalten; und Allahs Gewalt ist viel größer und Er ist strenger im Strafen. Kämpfe du für Gottes Sache, du bist nur für dich selbst verantwortlich, und ermutige die Gläubigen zum Kampf, auf daß Gott durch euch der Macht der Ungläubigen Halt gebietet! Gott ist überaus mächtig, und seine Strafe hat keine Grenzen.  
  85 Wer in gerechter Sache Fürsprache einlegt, dem soll ein Anteil daran werden, und wer in ungerechter Sache Fürsprache einlegt, dem soll ein gleicher Anteil daran werden; und Allah ist mächtig über alle Dinge. Wer eine gute Fürbitte einlegt, bekommt (dereinst) einen Anteil daran. Und wer eine schlechte Fürbitte einlegt, bekommt (dereinst), was ihr entspricht (kiflun minhaa). Allah hat Macht über alle Dinge (? muqiet). Wer eine gute Fürsprache einlegt, dem soll ein Anteil daran zukommen, und wer eine schlechte Fürsprache einlegt, bekommt, was ihr entspricht. Und Allah hat Macht über alle Dinge. Wer sich für etwas Gutes einsetzt, erhält einen Anteil davon, und wer sich für etwas Böses einsetzt, dem fällt die Verantwortung dafür zu. Bei allen Erwägungen ist Gott überaus genau.  
  86 Und wenn ihr mit einem Glückwunsch gegrüßt werdet, so grüßet mit einem schöneren wieder oder gebt ihn (wenigstens) zurück. Siehe, Allah führt Rechenschaft über alle Dinge. Und wenn euch ein Gruß entboten wird, dann grüßt (eurerseits) mit einem schöneren (zurück) oder erwidert ihn (in derselben Weise, in der er euch entboten worden ist)! Allah rechnet über alles ab. Und wenn ihr mit einem Gruß gegrüßt werdet, so grüßt mit einem schöneren wieder oder erwidert ihn. Wahrlich, Allah legt Rechenschaft über alle Dinge ab. Wenn ein Grußwort an euch gerichtet wird, müßt ihr mit einem besseren oder mindestens mit dem gleichen antworten. Gott zieht jeden zur Rechenschaft für alle Taten.  
  87 Allah - niemand ist anbetungswürdig außer Ihm. Er wird euch weiter versammeln bis zum Tage der Auferstehung, über den kein Zweifel ist. Und wer ist wahrhafter in der Rede als Allah? Allah (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihm. Er wird euch sicher zu dem Tag der Auferstehung versammeln, an dem nicht zu zweifeln ist. Wer wäre, wenn er etwas aussagt, glaubwürdiger als Allah (wa-man asdaqu mina llaahi hadithan)? (Er ist) Allah; es ist kein Gott außer Ihm. Er wird euch versammeln am Tage der Auferstehung, über den es keinen Zweifel gibt. Und wer ist glaubwürdiger in der Aussage als Allah? Außer Gott gibt es keinen Gott. Er wird euch gewiß versammeln am Jüngsten Tag, an dem nicht zu zweifeln ist. Kennt etwa jemand die Wahrheit besser als Gott?  
  88 Was ist denn euch widerfahren, daß ihr in zwei Parteien gespalten seid gegenüber den Heuchlern? Und Allah hat sie verstoßen um dessentwillen, was sie begangen. Wolltet ihr einem den Weg weisen, den Allah ins Verderben hat gehen lassen? Und wen Allah ins Verderben gehen läßt, für den findest du keinen Weg. Wie könnt ihr hinsichtlich der Angelegenheit der Heuchler (munaafiquun) in zwei Parteien gespalten sein, wo doch Allah sie wegen dessen, was sie (an Sünden) begangen haben, verstoßen hat (? arkasahum)! Wollt ihr denn rechtleiten, wen Allah irregeführt hat? Wen Allah irreführt, für den findest du keinen Weg. Was ist euch denn widerfahren, daß ihr in der Angelegenheit der Heuchler in zwei Parteien gespalten seid? Und Allah hat sie verstoßen wegen dem, was sie begangen haben. Wollt ihr denn rechtleiten, wen Allah ins Verderben hat gehen lassen? Und für den, den Allah ins Verderben gehen läßt, findest du keinen Weg. Warum gehen eure Meinungen über die Heuchler auseinander? Und ihr fragt euch, wer die Gläubigen und wer die Ungläubigen unter ihnen sind. Gott hat sie wegen ihrer Taten irregeleitet. Wollt ihr diejenigen, die Gott wegen ihrer Taten in die Irre gehen ließ, rechtleiten? Wen Gott irregehen läßt, den kann niemand zum rechten Pfad leiten.  
  89 Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer; Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer! Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer , Sie möchten am liebsten, daß ihr den Glauben verwerft, so wie sie es getan haben, damit ihr gleich seid. Nehmt sie nicht eher zu Verbündeten, bis sie aus der Heimat ausgezogen sind, um für Gottes Sache zu kämpfen! Wenn sie das ablehnen und euch den Rücken kehren, ist das ein Beweis dafür, daß sie Heuchler sind und zum Feind gehören. Schlagt sie überall, wo ihr sie antrefft und nehmt von ihnen keine Verbündeten und keine Helfer!  
  90 Außer denen, die Verbindung haben mit einem Volke, mit dem ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, wider euch oder wider ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es wollte, Er hätte ihnen Macht über euch geben können, dann hätten sie sicherlich wider euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht wider euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten: dann hat Allah euch keinen Weg gegen sie erlaubt. (Kämpft gegen sie) mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht, oder die (in friedlicher Absicht) zu euch gekommen sind, nachdem sie davor zurückscheuten, gegen euch oder ihre (eigenen) Leute zu kämpfen. - Wenn Allah gewollt hätte, hätte er ihnen Gewalt über euch gegeben, und dann hätten sie gegen euch (mit Erfolg) gekämpft. - Wenn sie sich (nun) von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen und euch ihre Bereitschaft erklären, sich (künftig) friedlich zu verhalten (und keinen Widerstand mehr zu leisten), gibt euch Allah keine Möglichkeit, gegen sie vorzugehen. mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben. Ausgenommen diejenigen, die sich einem Volk anschließen, mit dem ihr einen Pakt geschlossen habt, sowie diejenigen, die in Verlegenheit geraten waren, gegen euch oder gegen die eigene Sippe zu kämpfen; bedenkt, wenn Gott es gewollt hätte, hätte Er sie gegen euch gerichtet, und sie hätten gegen euch gekämpft. Wenn sie sich von euch fernhalten, nicht gegen euch kämpfen und euch Frieden anbieten, dürft ihr gegen sie nicht vorgehen.  
  91 Ihr werdet noch andere finden, die wünschen, in Frieden mit euch und in Frieden mit ihrem eigenen Volk zu sein. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stürzen sie kopfüber hinein. Wenn sie sich also nicht von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben. Ihr werdet andere finden, die (zwar) vor euch und vor ihren (eigenen) Leuten Sicherheit haben wollen. (Aber) jedesmal, wenn sie wieder der Versuchung ausgesetzt sind (rudduu ilaa l-fitnati), werden sie in ihr zu Fall gebracht (? urkisuu). Und wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch (nicht) ihre Bereitschaft erklären, sich (künftig) friedlich zu verhalten, und ihre Hände (nicht vom Kampf gegen euch) zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie zu fassen bekommt! (Zum Vorgehen) gegen Leute dieser Art haben wir euch offenkundig Vollmacht gegeben. Ihr werdet andere finden, die vor euch und vor ihren Leuten Sicherheit haben wollen. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stürzen sie kopfüber hinein. Wenn sie sich also weder von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben. Ihr werdet andere finden, die vor euch und vor ihren Sippenangehörigen in Sicherheit sein wollen. Sie sind im Irrtum verstrickt und kommen nicht heraus, es sei denn, um sich wieder zu verstricken. Wenn sie sich nicht von euch fernhalten, euch keinen Frieden anbieten und gegen euch zu den Waffen greifen, dürft ihr gegen sie einschreiten und sie überall gefangennehmen oder schlagen, wo ihr sie findet. Wir haben euch recht gegeben und euch eindeutig dazu ermächtigt.  
  92 Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es sei denn aus Versehen. Und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet: dann die Befreiung eines gläubigen Sklaven und Blutgeld an seine Erben, es sei denn, sie erlassen es aus Mildtätigkeit. War er (der Getötete) aber von einem Volk, das euch feind ist, und ist er (der Totschläger) gläubig: dann die Befreiung eines gläubigen Sklaven; war er aber von einem Volk, mit dem ihr ein Bündnis habt: dann das Blutgeld an seine Erben und die Befreiung eines gläubigen Sklaven. Wer [das] nicht kann: dann zwei Monate hintereinander fasten - eine Barmherzigkeit von Allah. Und Allah ist allwissend, allweise. Kein Gläubiger darf einen (anderen) Gläubigen töten, es sei denn (er tötet ihn) aus Versehen. In diesem Fall ist (als Sühne) ein gläubiger Sklave in Freiheit zu setzen und (außerdem) Wergeld (zu bezahlen), das seinen Angehörigen auszuhändigen ist - es sei denn, sie zeigen sich mildtätig. Und wenn er zu Leuten gehört, die euch feind sind, während er (seinerseits) gläubig ist, ist (als Sühne) ein gläubiger Sklave in Freiheit zu setzen (ohne daß auch noch Wergeld bezahlt wird). Und wenn er Leuten zugehört, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht (ohne daß sie ihrerseits den Islam angenommen haben), ist Wergeld (zu bezahlen), das seinen Angehörigen auszuhändigen ist, und (außerdem) ein gläubiger Sklave in Freiheit zu setzen. Und wenn einer keine Möglichkeit findet (einen Sklaven in Freiheit zu setzen), hat er (dafür) zwei aufeinanderfolgende Monate zu fasten. (Das ist) ein Gnadenakt von seiten Allahs. Allah weiß Bescheid und ist weise. Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es sei denn aus Versehen. Und wer einen Gläubigen aus Versehen tötet: dann soll er einen gläubigen Sklaven befreien und Blutgeld an seine Erben zahlen, es sei denn, sie erlassen es aus Mildtätigkeit. War er (der Getötete) aber von einem Volk, das euer Feind ist, und ist er (der Getötete) gläubig: dann soll er einen gläubigen Sklaven befreien; war er aber von einem Volk, mit dem ihr ein Bündnis habt: dann soll er Blutgeld an seine Erben zahlen und einen gläubigen Sklaven befreien. Wer (das) nicht kann: dann (soll er) zwei Monate hintereinander fasten - (dies ist) eine Vergebung von Allah. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Kein Gläubiger darf einen Gläubigen töten, es sei denn, es geschieht aus Versehen. Hat einer versehentlich einen Gläubigen getötet, muß er (unter islamischer Herrschaft) einem Leibeigenen die Freiheit schenken und den Angehörigen Sühnegeld zahlen, es sei denn, sie verzichten darauf. Gehört der gläubige Getötete zu einer ungläubigen Sippe, so hat der Mörder nur einen Leibeigenen zu befreien. Habt ihr mit seiner Sippe einen Pakt, muß den Angehörigen Entschädigung entrichtet und ein gläubiger Leibeigener in die Freiheit entlassen werden. Ist der Mörder mittellos, soll er den versehentlich begangenen Mord aus Reue vor Gott durch zwei Monate langes, ununterbrochenes Fasten sühnen. Gott ist allwissend und allweise.  
  93 Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, worin er bleiben soll. Allah wird ihm zürnen und ihn von Sich weisen und ihm schwere Strafe bereiten. Und wenn einer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, ist die Hölle sein Lohn, daß er (ewig) darin weile. Und Allah wird ihm zürnen und ihn verfluchen, und er hat (im Jenseits) eine gewaltige Strafe für ihn bereit. Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist Dschahannam, worin er auf ewig bleibt. Allah wird ihm zürnen und ihn von Sich weisen und ihm eine schwere Strafe bereiten. Wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, wird mit der Hölle bestraft, in der er ewig bleiben wird. Gott zürnt ihm, verdammt ihn und bereitet ihm eine überaus qualvolle Strafe.  
  94 O die ihr glaubt, wenn ihr auszieht auf Allahs Weg, so stellt erst gehörig Nachforschung an und sagt nicht zu jedem, der euch den Friedensgruß bietet: "Du bist kein Gläubiger." Ihr trachtet nach den Gütern des irdischen Lebens doch bei Allah ist des Guten Fülle. Also waret ihr einst, dann aber hat Allah Seine Huld über euch ergoßen; darum stellt erst gehörig Nachforschung an. Siehe, Allah ist eures Tuns wohl kundig. "Ihr Gläubigen! Wenn ihr um Allahs willen (auf einem heiligen Kampf) unterwegs seid, dann paßt genau auf (tabaiyanuu) und sagt nicht zu einem, der euch den Heilsgruß (as-salaam) entboten hat: ""Du bist kein Gläubiger"", wobei ihr (unter dem Vorwand, einen Ungläubigen vor euch zu haben und ihn bekämpfen zu müssen) den Glücksgütern (`arad) des diesseitigen Lebens nachgeht! Allah bietet (euch) doch genug (andere) Möglichkeiten, Beute zu machen. So seid ihr früher gewesen (als ihr noch Heiden waret). Aber dann hat euch Allah Gnade erwiesen (indem er euch dem Glauben zugeführt und euren Blick auf das Jenseits gerichtet hat). Paßt also genau auf (und begeht keine solchen Mißgriffe)! Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut." "O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auszieht auf dem Weg Allahs, so stellt erst gehörig Nachforschungen an und sagt zu keinem, der euch den Friedensgruß bietet: ""Du bist kein Gläubiger."" Ihr trachtet nach den Gütern des irdischen Lebens, doch bei Allah ist des Guten Fülle. So waret ihr einst, dann aber hat Allah euch Seine Huld erwiesen; darum stellt erst gehörig Nachforschungen an. Seht, Allah ist eures Tuns wohl kundig." O ihr Gläubigen! Wenn ihr euch in den Kampf für Gottes Sache begebt, müßt ihr euch im klaren darüber sein, wen ihr antrefft und wie ihr handelt. Ihr dürft dem, der euch mit dem (islamischen) Friedensgruß begrüßt, nicht sagen: "Du bist kein Gläubiger", weil ihr irdische Güter erbeuten möchtet. Gott hat im Jenseits viel mehr als solche Beute. Ihr wart einst Ungläubige, und Gott erwies euch Seine Gnade, daß ihr Gläubige wurdet. Seid euch darüber im klaren, wie ihr handelt? Gott weiß genau, was ihr tut.  
  95 Die unter den Gläubigen, die stillsitzen - ausgenommen die Gebrechlichen -, und die, welche für Allahs Sache ihr Gut und Blut einsetzen im Streit, sie sind nicht gleich. Allah hat die mit ihrem Gut und Blut Streitenden im Range erhöht über die Stillsitzenden. Einem jeden aber hat Allah Gutes verheißen; doch die Gottesstreiter hat Er vor den Stillsitzenden ausgezeichnet durch einen großen Lohn - Diejenigen Gläubigen, die daheim bleiben (statt in den Krieg zu ziehen) - abgesehen von denen, die eine (körperliche) Schädigung (als Entschuldigungsgrund vorzuweisen) haben -, sind nicht denen gleich(zusetzen), die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person um Allahs willen Krieg führen. Allah hat diejenigen, die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person kämpfen, gegenüber denjenigen, die daheim bleiben, um eine Stufe höher bewertet. Aber einem jeden (Gläubigen, ob er daheim bleibt oder Krieg führt) hat Allah das Allerbeste (al-husnaa) versprochen. Doch hat Allah die Kriegführenden gegenüber denen, die daheim bleiben, mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet, Diejenigen unter den Gläubigen, die daheim bleiben - ausgenommen die Gebrechlichen -, und die, welche für Allahs Sache ihr Gut und Blut im Kampf einsetzen, sind nicht gleich. Allah hat die mit ihrem Gut und Blut Kämpfenden über die, die daheim bleiben, im Rang um eine Stufe erhöht. Jeden von beiden aber hat Allah Gutes verheißen; doch die Kämpfenden hat Allah vor den Daheimbleibenden durch großen Lohn ausgezeichnet , Die Gläubigen, die, ohne kampfunfähig zu sein, zurückbleiben und am Kampf für Gottes Sache nicht teilnehmen, gleichen nicht denen, die mit ihrem Vermögen und ihrer Person für Gottes Sache kämpfen. Gott hat die Kämpfer, die mit ihrem Vermögen und ihrer Person kämpfen, eine Stufe höher über die gesetzt, die daheim bleiben. Allen aber hat Gott im Jenseits hohe Belohnung versprochen. Die Kämpfer hat Gott gegenüber denjenigen, die daheim bleiben, mit überaus großem Lohn begünstigt.  
  96 Rangstufen von Ihm und Vergebung und Barmherzigkeit; denn Allah ist allvergebend, barmherzig. (mit besonderen) Rangstufen (die sie) von ihm (im Paradies zugewiesen bekommen) und Vergebung und Barmherzigkeit. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. (mit) Rangstufen von Ihm und Vergebung und Barmherzigkeit; und Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Er gewährt ihnen im Jenseits hohe Rangstufen, Vergebung und Barmherzigkeit. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  97 Zu jenen, die - Unrecht gegen sich selbst tuend - von Engeln dahingerafft werden, werden diese sprechen: "Wonach strebtet ihr?" Sie werden antworten: "Wir wurden als Schwache im Lande behandelt." Da sprechen jene: "War Allahs Erde nicht weit genug für euch, daß ihr darin hättet auswandern können?" Sie sind es, deren Aufenthalt die Hölle sein wird, und übel ist die Bestimmung, "Zu denen, die (zu Lebzeiten durch ihre Weigerung, sich offen zum Islam zu bekennen) gegen sich selber gefrevelt haben, sagen die Engel, wenn sie sie abberufen: ""In was für Umständen waret ihr (denn zu euren Lebzeiten, daß ihr nicht gläubig geworden seid)?"" Sie sagen: ""Wir waren (überall) im Land (ard) unterdrückt (und konnten es deshalb nicht wagen, uns zum Glauben zu bekennen)."" Sie sagen: ""War (denn) die Erde (ard) Allahs nicht weit (genug) so daß ihr darauf hättet auswandern (und in der neuen Umgebung als Gläubige leben) können?"" Diese (Schwächlinge) wird die Hölle aufnehmen - ein schlimmes Ende! -" "Zu jenen, die Unrecht gegen sich selbst verübt haben, sagen die Engel, wenn sie sie abberufen: ""In welchen Umständen habt ihr euch befunden?"" Sie antworten: ""Wir wurden als Schwache im Lande behandelt."" Da sprechen jene: ""War Allahs Erde nicht weit genug für euch, daß ihr darin hättet auswandern können?"" Sie sind es, deren Herberge Dschahannam sein wird, und schlimm ist das Ende!" Diejenigen, die unrecht getan haben und in Schmach starben, werden von den Engeln gefragt: "Wie habt ihr gelebt?" Sie werden antworten: "Wir haben unter der Herrschaft der Ungläubigen auf Erden unterjocht gelebt. " Darauf werden die Engel sagen: "War denn Gottes Erde nicht weitläufig genug, so daß ihr hättet auswandern können?" Die Hölle wird ihre Heimstätte werden. Welch schlimmes Ende!  
  98 Ausgenommen nur die Schwachen unter den Männern, Frauen und Kindern, die außerstande sind, einen Plan zu fassen oder einen Weg zu finden. Ausgenommen die unterdrückten Männer, Frauen und Kinder, die über keine Möglichkeit (hiela) verfügen (sich aus Mekka wegzustehlen) und (aus Hilflosigkeit) auf dem Weg (den sie eingeschlagen haben) nicht rechtgeleitet sind. Ausgenommen davon sind die unterdrückten Männer, Frauen und Kinder, die über keinerlei Möglichkeit verfügen und keinen Ausweg finden. Ausgenommen die schwachen, hilflosen Männer, Frauen und Kinder, die nicht auswandern, weil sie keinen Ausweg wissen und sich nicht herauszuhelfen vermögen.  
  99 Diese sind es, denen Allah bald vergeben wird; denn Allah ist allvergebend, allverzeihend. Denen wird Allah vielleicht verzeihen. Allah ist bereit, Nachsicht zu üben und zu vergeben. - Diese sind es, denen Allah vergeben möge; denn Allah ist Allvergebend, Allverzeihend. Diese dürfen auf Gottes Vergebung hoffen, ist Er doch voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  100 Wer für die Sache Allahs auswandert, der wird auf Erden genug Stätten der Zuflucht und der Fülle finden. Und wer sein Haus verläßt und auswandert auf Allahs und Seines Gesandten Weg und dabei vom Tode ereilt wird, dessen Lohn obliegt sodann Allah, und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Wenn einer um Allahs willen auswandert, findet er auf der Erde viel Gelegenheit, sich (aus seiner bisherigen Umgebung) zurückzuziehen (muraaghaman kathiran), und Spielraum (genug). Und wenn einer sein Haus verläßt, um zu Allah und seinem Gesandten auszuwandern, und ihn hierauf der Tod ereilt, fällt es Allah anheim, ihn zu belohnen. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und wer für die Sache Allahs auswandert, der wird auf Erden genug Stätten der Zuflucht und der Fülle finden. Und wer seine Wohnung verläßt und zu Allah und Seinem Gesandten auswandert und dabei vom Tode ereilt wird, für dessen Lohn sorgt Allah, und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Wer für Gottes Sache auswandert, findet viele Zufluchtsorte und Verdienstmöglichkeiten. Wer auf dem Weg zu Gott und Seinem Gesandten auswandert und dabei den Tod findet, der hat Gottes Lohn verdient. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  101 Und wenn ihr durch das Land zieht, dann soll es keine Sünde für euch sein, wenn ihr das Gebet verkürzt, so ihr fürchtet, die Ungläubigen würden euch bedrängen. Wahrlich, die Ungläubigen sind euch ein offenkundiger Feind. Und wenn ihr im Land (draußen) unterwegs seid, ist es für euch keine Sünde, das Gebet (salaat) abzukürzen, falls ihr fürchtet, daß diejenigen, die ungläubig sind, euch zu schaffen machen. Die Ungläubigen sind euch (nun einmal) ein ausgemachter Feind. Und wenn ihr durch das Land zieht, so ist es keine Sünde für euch, wenn ihr das Gebet verkürzt, wenn ihr fürchtet, die Ungläubigen könnten euch bedrängen. Wahrlich, die Ungläubigen sind eure offenkundigen Feinde. Wenn ihr auf Reisen seid, dürft ihr das Gebet abkürzen, wenn ihr fürchtet, die Ungläubigen könnten euch Schaden zufügen, denn die Ungläubigen sind eure offenkundigen Feinde.  
  102 Und wenn du unter ihnen bist und für sie das Gebet anführst, soll ein Teil von ihnen bei dir stehen, doch sollen sie ihre Waffen aufnehmen. Und wenn sie ihre Niederwerfungen vollführt haben, so sollen sie hinter euch treten, und eine andere Abteilung, die noch nicht gebetet hat, soll vortreten und mit dir beten; doch sollen sie auf ihrer Hut sein und ihre Waffen bei sich haben. Die Ungläubigen sähen es gerne, daß ihr eure Waffen und euer Gepäck außer acht ließet, so daß sie euch plötzlich überfallen könnten. Und es soll keine Sünde für euch sein, wenn ihr, falls ihr durch Regen leidet oder krank seid, eure Waffen ablegt. Seid jedoch (immer) auf eurer Hut. Wahrlich, Allah hat für die Ungläubigen schmähliche Strafe bereitet. Und wenn du dich (im Fall, daß vom Feind Gefahr droht) unter ihnen befindest und nun (mit) ihnen das Gebet (salaat) abhältst, dann soll sich (gleichzeitig nur) eine Gruppe von ihnen mit dir (zum Gebet) aufstellen, und sie sollen ihre Waffen griffbereit halten. Wenn sie dann niedergefallen sind (und mit der Prosternation das Gebet beendet haben), sollen sie nach hinten abtreten, und eine andere Gruppe, die (noch) nicht gebetet hat, soll (nach vorne) kommen. Und sie sollen dann (ebenfalls) mit dir beten. Und sie sollen (währenddessen) auf ihrer Hut sein und ihre Waffen griffbereit halten. Diejenigen, die ungläubig sind, möchten gern, daß ihr auf eure Waffen und eure Sachen nicht acht gebt, damit sie alle auf einmal über euch hereinbrechen können. Es ist (allerdings) für euch keine Sünde, eure Waffen abzulegen, wenn ihr unter Regenwetter zu leiden habt oder krank seid. Aber seid (auf jeden Fall) auf eurer Hut! Allah hat für die Ungläubigen (im Jenseits) eine erniedrigende Strafe bereit. Und wenn du unter ihnen bist und für sie das Gebet anführst, so soll ein Teil von ihnen (für das Gebet) bei dir stehen, doch sollen sie ihre Waffen tragen. Und wenn sie sich niederwerfen, so sollen sie hinter euch treten und eine andere Abteilung, die noch nicht gebetet hat, soll mit dir beten; doch sollen sie auf der Hut sein und ihre Waffen bei sich haben. Die Ungläubigen sähen es gerne, daß ihr eure Waffen und euer Gepäck außer acht ließet, so daß sie euch auf einmal überfallen könnten. Und es ist keine Sünde für euch, wenn ihr eure Waffen ablegt, falls ihr unter Regen leidet oder krank seid. Seid jedoch (immer) auf der Hut. Wahrlich, Allah hat für die Ungläubigen eine schmähliche Strafe bereitet. Wenn du mit den Gläubigen (auf dem Schlachtfeld) bist und du das gemeinsame Gebet anführst, so mußt du sie in zwei Gruppen teilen. Die eine Gruppe behält die Waffen bei sich, bleibt hinten auf der Hut und beobachtet den Feind. Die andere geht nach vorn und betet mit dir, indem sie die Waffen bei sich behält. Wenn sie sich niedergeworfen (und die erste Gebetseinheit beendet) haben, sollen sie die zweite Gebetseinheit für sich allein verrichten und die Gruppe, die Wache hält, ablösen, damit diese nach vorne zum Gebet kommen kann; sie verrichtet mit dir die zweite (und letzte) Gebetseinheit. Dabei behalten sie ihre Waffen und bleiben auf der Hut. Die Ungläubigen möchten gern, daß ihr auf eure Waffen und Sachen nicht achtet, damit sie plötzlich über euch herfallen. Ihr dürft jedoch die Waffen ablegen, wenn euch der Regen zu schaffen macht oder wenn ihr krank seid. Seid stets auf der Hut! Für die Ungläubigen hält Gott eine qual- und schmachvolle Strafe bereit.  
  103 Und wenn ihr das Gebet beendet habt, dann gedenket Allahs im Stehen, Sitzen und wenn ihr auf eurer Seite liegt. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann verrichtet das Gebet (in der vorgeschriebenen Form); denn das Gebet zu bestimmten Zeiten ist den Gläubigen eine Pflicht. Wenn ihr nun das Gebet (im abgekürzten Verfahren) vollzogen habt, dann gedenket Allahs im Stehen, Sitzen oder Liegen! Und wenn ihr (nachher wieder) in Ruhe und (Sicherheit) seid, dann verrichtet das Gebet (in der üblichen Weise)! Das Gebet ist für die Gläubigen eine (auf bestimmte Zeiten) festgelegte Vorschrift (kitaaban mauquutan). Und wenn ihr das Gebet verrichtet habt, dann gedenket Allahs im Stehen, Sitzen und im Liegen. Und wenn ihr in Sicherheit seid, dann verrichtet das Gebet; wahrlich das Gebet zu bestimmten Zeiten ist für die Gläubigen eine Pflicht. Wenn ihr das (abgekürzte) Gebet verrichtet habt, denkt immer an Gott, ob ihr steht, sitzt oder liegt! Seid ihr in Sicherheit, so verrichtet das Gebet (wie üblich)! Das Gebet ist eine für die Gläubigen zu bestimmten Zeiten festgelegte Vorschrift.  
  104 Und höret nicht auf, solches Volk zu suchen. Leidet ihr, so leiden sie gerade so, wie ihr leidet. Doch ihr erhoffet von Allah, was sie nicht hoffen. Und Allah ist allwissend, allweise. Und laßt nicht nach (in eurer Bereitschaft), den Feind (al-qaum) aufzusuchen (und zum Kampf zu stellen)! Wenn ihr (unter den Beschwerden des Krieges) zu leiden habt, so hat er (ebenso darunter) zu leiden wie ihr. Ihr aber habt von seiten Allahs zu erhoffen, was er nicht zu erhoffen hat. Allah weiß Bescheid und ist weise. Und lasset nicht nach, die Schar (der Ungläubigen) aufzuspüren. Leidet ihr, so leiden sie gerade so, wie ihr leidet. Doch ihr erhoffet von Allah, was sie nicht erhoffen. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Ihr sollt dem Feind unermüdlich nachsetzen. Wenn ihr dabei leidet, leidet auch er. Ihr aber erhofft von Gott, was Er nicht erhofft. Gottes Wissen und Weisheit entgeht nichts.  
  105 Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir niedergesandt, auf daß du zwischen den Menschen richten mögest, wie Allah es dir gezeigt hat. Sei also nicht Verfechter der Treulosen; Wir haben die Schrift mit der Wahrheit zu dir herabgesandt, damit du zwischen den Menschen entscheidest auf Grund dessen, was Allah dich (durch die Offenbarung) hat sehen lassen. Mach dich nicht zum Anwalt der Verräter! Wahrlich, zu dir haben Wir das Buch mit der Wahrheit niedergesandt, auf daß du zwischen den Menschen richten mögest, wie Allah es dir gezeigt hat. Sei also nicht ein Verfechter der Treulosen. Wir haben dir das Buch (den Koran) mit der Wahrheit herabgesandt, damit du nach Gottes Vorschriften, die dir offenbart worden sind, unter den Menschen Urteile fällst. Du darfst keinen Betrüger verteidigen.  
  106 Und bitte Allah um Verzeihung. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Und bitte Allah um Vergebung! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und bitte Allah um Vergebung. Wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Denke an Gott, wenn du richtest, und bitte Ihn um Vergebung, ist Er doch voller Vergebung und Barmherzigkeit!  
  107 Und verteidige nicht diejenigen, die sich selbst betrügen. Wahrlich, Allah liebt keinen, der ein Betrüger, ein großer Sünder ist. Und streite nicht zur Verteidigung derer, die (durch ihren Unglauben) gegen sich selber Verrat üben! Allah liebt keinen, der ein Verräter und Sünder ist. Und setze dich nicht für diejenigen ein, die sich selbst betrügen. Wahrlich, Allah liebt nicht denjenigen, der ein Betrüger, ein Sünder ist. Verteidige die Betrüger nicht, die sich in ihrem Innern dem Betrug verschrieben haben! Gott liebt nicht die, die verlogen und sündhaft sind.  
  108 Sie möchten sich vor den Menschen verbergen, doch vor Allah können sie sich nicht verborgen halten; und Er ist bei ihnen, wenn sie nächtens Ränke schmieden für Dinge, die Er nicht billigt. Und Allah wird ihr Tun vereiteln. Sie verstecken sich (mit ihren geheimen Gedanken) vor den Menschen. Aber vor Allah können sie sich nicht verstecken, wo er doch bei ihnen ist, wenn sie von etwas munkeln, was ihm nicht gefällt (iz yubaiyituuna maa laa yardaa mina l-qauli). Allah umfaßt (mit seinem Wissen alles), was sie tun. Sie möchten sich vor den Menschen verbergen, doch vor Allah können sie sich nicht verborgen halten; und Er ist bei ihnen, wenn sie sich auf verwerfliche Intrigen vorbereiten. Und Allah ist ihres Tuns kundig. Sie verstecken sich vor den Menschen, vor Gott aber können sie sich nicht verbergen, da Er immer anwesend ist und weiß, was für unerhörte Pläne sie heimlich schmieden. Gottes Wissen entgeht nichts.  
  109 Seht, ihr habt sie verteidigt in diesem Leben. Wer aber wird sie vor Allah verteidigen am Tage der Auferstehung, oder wer wird ihnen ein Beschützer sein? Ihr habt da im diesseitigen Leben zu ihrer Verteidigung gestritten. Aber wer wird am Tag der Auferstehung mit Allah zu ihrer Verteidigung streiten oder wer wird (dann) ihr Sachwalter sein? Ihr habt euch also für sie in diesem irdischen Leben eingesetzt. Wer aber wird sich für sie vor Allah am Tage der Auferstehung einsetzen? Oder wer wird ihr Beschützer sein? Ihr habt sie in diesem Leben verteidigt. Wer aber wird für sie beim Jüngsten Gericht sprechen und wer würde sich dann ihrer annehmen?  
  110 Wer Böses tut oder sich wider seine Seele versündigt und dann bei Allah Vergebung sucht, der wird Allah allvergebend, barmherzig finden. Und wenn einer Böses tut oder (indem er sündigt) gegen sich selber frevelt und hierauf Allah um Vergebung bittet, wird er finden, daß Allah barmherzig ist und bereit zu vergeben. Und wer Böses tut oder sich gegen sich selbst vergeht und dann Allah um Vergebung bittet, der findet Allah Allvergebend, Barmherzig. Wer Böses begeht oder sich selbst Unrecht tut und dann Gott um Vergebung bittet, wird Gott voller Vergebung und Barmherzigkeit finden.  
  111 Und wer eine Sünde begeht, der begeht sie nur gegen seine eigene Seele. Und Allah ist allwissend, allweise. Und wer eine Sünde begeht, begeht sie zu seinem eigenen Nachteil. Allah weiß Bescheid und ist weise. Und wer eine Sünde begeht, der begeht sie gegen sich selbst; und Allah ist Allwissend, Allweise. Wer eine Sünde begeht, belastet nur sich selbst damit. Gottes Wissen und Weisheit umfassen alles.  
  112 Und wer einen Fehler oder eine Sünde begeht und sie dann einem Unschuldigen zur Last legt, der trägt eine Verleumdung und offenbare Sünde. Und wer eine Verfehlung oder eine Sünde begeht und hierauf einen Unschuldigen damit in Verruf bringt, lädt damit (das Vergehen von) Verleumdung und offenkundige Sünde auf sich. Und wer einen Fehler oder eine Sünde begeht und sie dann einem Unschuldigen zur Last legt, der trägt eine Verleumdung und eine offenkundige Sünde. Wer eine Sünde begeht oder sich eines Vergehens schuldig macht und sie einem Unschuldigen anlastet, der bürdet sich eine ruchlose Verleumdung und eine offensichtliche Sünde auf.  
  113 Und wäre nicht Allahs Gnade gegen dich und Seine Barmherzigkeit, ein Teil von ihnen hätte beschlossen, dich ins Verderben zu stürzen. Doch nur sich selbst stürzen sie ins Verderben, und dir können sie keinerlei Schaden tun. Allah hat das Buch und die Weisheit zu dir niedergesandt und dich gelehrt, was du nicht wußtest, und groß ist Allahs Gnade über dir. Und wenn nicht Allah seine Huld und Barmherzigkeit über dir hätte walten lassen, hätte eine Gruppe von ihnen dich am liebsten irregeführet. Aber sie führen (in Wirklichkeit) nur sich selber in die Irre und schaden dir nichts. Und Allah hat die Schrift und die Weisheit auf dich herabgesandt und hat dich gelehrt, was du (bisher) nicht wußtest. Die Huld, die Allah dir erwiesen hat, ist gewaltig. Und wäre dir nicht Allahs Huld und Barmherzigkeit zuteil gewesen, so hätte eine Schar von ihnen beschlossen, dich irrezuführen. Doch zum Irrweg führen sie sich selbst; und dir können sie keinerlei Schaden zufügen, und Allah hat das Buch und die Weisheit auf dich herabgesandt und dich gelehrt, was du nicht wußtest, und Allahs Huld, die Er dir erwiesen hat, ist wahrlich großartig. Wenn Gott dich nicht mit Seiner Gunst und Barmherzigkeit bedacht hätte, hätten einige Leute versucht, dich irrezuführen. In Wirklichkeit führen sie sich selbst irre (ohne sich dessen bewußt zu sein). Sie können dir keinen Schaden zufügen. Gott hat dir das Buch und die Weisheit herabgesandt und dich gelehrt, was du nicht wußtest. Die Gunst, die Gott dir erwiesen hat, ist überaus groß.  
  114 Nichts Gutes ist in den meisten ihrer geheimen Besprechungen, es seien denn (Besprechungen) von solchen, die zur Mildtätigkeit oder zur Güte oder zum Friedenstiften unter den Menschen ermahnen. Und wer das tut im Trachten nach Allahs Wohlgefallen, dem werden Wir bald einen großen Lohn gewähren. In vielem, was sie (in vertrautem Kreis unter sich) besprechen (nadschwaahum), liegt nichts Gutes. Wenn jedoch einer zu einem Almosen auffordert oder zu etwas, was (sittlich) recht ist (ma`ruuf), oder zu einer Aussöhnung zwischen (sich streitenden) Parteien, und wenn einer dies im Streben nach Allahs Wohlgefallen tut, werden wir ihm (dereinst) gewaltigen Lohn geben. Nichts Gutes ist in vielen ihrer Besprechungen, es sei denn in solchen, die zur Mildtätigkeit oder zur Güte oder zum Friedenstiften unter den Menschen ermahnen. Und wer das im Trachten nach Allahs Wohlgefallen tut, dem werden Wir einen großen Lohn geben. Bei ihren vertraulichen Gesprächen kommt oft nichts Gutes heraus, es sei denn, daß einer zu wohltätiger Spende, einer guten Tat oder einer Versöhnung unter den Menschen aufruft. Wer das tut, um Gott zu gefallen, dem gewähren Wir hohen Lohn.  
  115 Jener aber, der sich dem Gesandten widersetzt, nachdem ihm der rechte Weg klar geworden, und einen andern Weg befolgt als den der Gläubigen, den werden Wir verfolgen lassen, was er verfolgt, und werden ihn in die Hölle stürzen; und schlimm ist die Bestimmung. Wenn aber einer gegen den Gesandten Opposition treibt (? yuschaaqiq), nachdem ihm die Rechtleitung (durch den Islam) klar geworden ist, und einem anderen Weg folgt als dem der Gläubigen, geben wir ihm da Anschluß, wo er Anschluß gesucht hat, und lassen ihn in der Hölle schmoren - ein schlimmes Ende! Wer sich aber mit dem Gesandten verfeindet, nachdem ihm der rechte Weg klar geworden ist, und einen anderen Weg befolgt als den der Gläubigen, den werden Wir verfolgen lassen, was er verfolgt, und werden ihn dann in Dschahannam brennen lassen; und schlimm ist sein Ende. Wer sich, nachdem er die Rechtleitung erkannt hat, dem Gesandten widersetzt und einen anderen Weg geht, als den der Gläubigen, den lassen Wir den gewählten Weg gehen. Am Jüngsten Tag wird er in die Hölle kommen. Welch schlimmes Ende!  
  116 Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden; doch vergibt Er das, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der ist fürwahr weit irregegangen. Allah vergibt nicht, daß man ihm, (andere Götter) beigesellt. Was darunter liegt, vergibt er, wem er (es vergeben) will. Und wenn einer (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt, ist er (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt. Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden: doch Er vergibt, was geringer ist als dies, wem Er will. Und wer Allah Götter zur Seite stellt, der ist in der Tat weit irregegangen. Gott verzeiht nicht, daß Ihm andere Gottheiten beigesellt werden. Er verzeiht, wem Er will, die kleineren Vergehen. Wer Gott andere Gottheiten beigesellt, ist weit abgeirrt.  
  117 Sie rufen neben Ihm nur Göttinnen an, und sie rufen nur Satan an, den Empörer, Statt zu ihm, beten sie zu nichts als weiblichen Wesen (inaath), und sie beten (indem sie Götzendienst treiben) zu nichts als einem rebellischen Satan. Wahrlich, sie rufen statt Seiner nur weibliche Wesen an; dabei rufen sie nur einen rebellischen Satan , Sie beten an Seiner Stelle weibliche Wesen an und den widerspenstigen Satan,  
  118 Den Allah von Sich gewiesen hat und der gesagt hatte: "Ich will wahrlich von Deinen Dienern einen bestimmten Teil nehmen; "Allah hat ihn (einst) verflucht. Und er sagte (als Allah ihn verfluchte): ""Ich will mir von deinen Dienern einen (für mich von vornherein) festgesetzten Anteil nehmen," "den Allah verflucht hat und der dies erwiderte: ""Ich werde von Deinen Dienern einen bestimmten Teil nehmen ;" den Gott verdammt hat und der sagte: "Ich werde mir von deinen Dienern einen bestimmten Anteil nehmen.  
  119 Wahrlich, ich will sie irreleiten; wahrlich, ich will eitle Wünsche in ihnen erregen; wahrlich, ich will sie aufreizen, und sie werden dem Vieh die Ohren abschneiden; wahrlich, ich will sie aufreizen, und sie werden Allahs Schöpfung verunstalten." Und wer sich Satan zum Freund nimmt statt Allah, der hat sicherlich einen offenkundigen Verlust erlitten. "und ich will sie irreführen und (nichtige) Wünsche in ihnen wecken und ihnen befehlen, den (geweihten) Herdentieren die Ohren abzuschneiden und die Schöpfung Allahs zu verändern."" Diejenigen, die sich den Satan an Allahs Statt zum Beschützer nehmen, haben (letzten Endes) offensichtlich den Schaden." "und ich werde sie irreleiten und ihre Hoffnungen anregen und ihnen Befehle erteilen, dem Vieh die Ohren aufzuschlitzen, und ich werde ihnen befehlen, und sie werden Allahs Schöpfung verändern."" Und wer sich Satan statt Allah zum Beschützer nimmt, der hat sicherlich einen offenkundigen Verlust erlitten ;" Ich werde sie verführen und falsche Wunschvorstellungen in ihnen erwecken, und ich werde ihnen befehlen, manchem Herdentier die Ohren einzuschlitzen und die Schöpfung Gottes zu verunstalten. " Wer den Satan anstatt Gott zum Beschützer nimmt, der hat gewiß verloren.  
  120 Er gaukelt ihnen Versprechungen vor und erregt eitle Begierden in ihnen, und was Satan ihnen verspricht, ist eitel Trug. Der Satan macht ihnen Versprechungen und weckt in ihnen Wünsche. Aber er macht ihnen nur trügerische Versprechungen. er macht ihnen Versprechungen und erweckt Wünsche in ihnen, und was Satan ihnen verspricht, ist Trug. Er macht ihnen Versprechungen und weckt Hoffnungen in ihnen, doch die Versprechungen Satans sind nichts anderes als Illusionen.  
  121 Ihr Aufenthalt wird die Hölle sein; und sie werden keinen Ausweg daraus finden. Diese (Gefolgsleute des Satans) wird die Hölle aufnehmen, und sie werden ihr nicht entrinnen können. Diese haben Dschahannam zur Herberge, und sie werden keinen Ausweg daraus finden. Die Hölle wird ihre Heimstätte sein, und daraus werden sie nicht herauskommen.  
  122 Die aber glauben und gute Werke tun, die wollen Wir in Gärten führen, durch welche Ströme fließen; darin sollen sie weilen auf ewig und immerdar. (Das ist) Allahs wahrhaftige Verheißung; und wer ist wahrhaftiger in der Rede als Allah? Diejenigen aber, die glauben und tun, was recht ist, die werden wir (dereinst) in Gärten eingehen lassen, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie ewig weilen werden. (Das ist) das Versprechen Allahs und (als solches) Wahrheit (wa`da llaahi haqqan). Wer wäre, wenn er etwas aussagt, glaubwürdiger als Allah (wa-man asdaqu mina llaahi qielan)? Diejenigen aber, die glauben und gute Werke tun, wollen Wir in Gärten führen, durch welche Bäche fließen, darin werden sie auf ewig und immerdar verweilen - (dies ist) eine wahrhaftige Verheißung Allahs; und wer ist glaubwürdiger in der Aussage als Allah? Die Gläubigen, die gute Werke verrichtet haben, bringen Wir in Paradiesgärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werden sie ewig bleiben. Das ist eine wahrhaftige Verheißung Gottes. Wahrhaftigere Verheißungen als die Gottes, wo gibt es sie?  
  123 Es wird nicht gehen nach euren Wünschen noch nach den Wünschen des Volkes der Schrift. Wer Böses tut, dem wird es vergolten werden; und er wird für sich weder Freund noch Helfer finden, außer Allah. Es geht nicht nach euren Wünschen, auch nicht nach denen der Leute der Schrift. (Entscheidend sind die Taten.) Wenn einer Böses tut, wird ihm (dereinst) dafür vergolten. Er findet (dann) für sich außer Allah weder Freund noch Helfer. Es ist weder nach euren Wünschen noch nach den Wünschen der Leute der Schrift. Wer Böses tut, dem wird es vergolten werden; und er wird für sich außer Allah weder Freund noch Helfer finden. Es geht weder nach euren Wünschen noch nach den Wünschen der Schriftbesitzer, sondern wer Böses begeht, wird dafür bestraft und wird außer Gott keinen Beschützer und keinen Helfer finden.  
  124 Wer aber gute Werke tut, sei es Mann oder Weib, und gläubig ist: sie sollen in den Himmel gelangen, und sie sollen auch nicht so viel Unrecht erleiden wie die kleine Rille auf der Rückseite eines Dattelkernes. Diejenigen aber, die handeln, wie es recht ist, (gleichviel ob) männlich oder weiblich, und dabei gläubig sind, werden (dereinst) in das Paradies eingehen, und ihnen wird (bei der Abrechnung) nicht ein Dattelkerngrübchen Unrecht getan. Diejenigen aber, die handeln, wie es recht ist - sei es Mann oder Frau - und dabei gläubig sind, werden ins Paradies eingehen und nicht im geringsten Unrecht erleiden. Diejenigen, seien es Männer oder Frauen, die gute Werke tun und auf dem Glauben bestehen, kommen ins Paradies, und ihnen widerfährt nicht die geringste Ungerechtigkeit.  
  125 Und wer hat einen schöneren Glauben als jener, der sich Allah ergibt, der Gutes wirkt und der dem Bekenntnis Abrahams, des Aufrechten im Glauben, folgt? Und Allah nahm Sich Abraham besonders zum Freund. Wer hätte eine bessere Religion (dien), als wer sich Allah ergibt (aslama) und dabei rechtschaffen ist und der Religion (milla) Abrahams folgt, eines Haniefen. Allah hat sich Abraham zum Freund (khaliel) genommen. Und wer hat eine schönere Religion als jener, der sich Allah ergibt und dabei Güte übt und dem Glauben Abrahams folgt, des Aufrechten? Und Allah nahm Sich Abraham zum Freund. Nichts Besseres kann der Gläubige tun, als sich Gott innig hinzugeben, Gutes zu tun und dem Weg Abrahams, des Stifters des wahren Glaubens, zu folgen. Gott hat Abraham zum Freund auserkoren.  
  126 Allahs ist alles, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah umfaßt alle Dinge. Und Allah gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er umfaßt (mit seinem Wissen) alles. Allahs ist alles, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah umfaßt alle Dinge. Gott gehört alles in den Himmeln und auf Erden. Gott umfaßt alles.  
  127 Und sie fragen dich um Belehrung über die Frauen. Sprich: "Allah hat euch Belehrung über sie gegeben. Und das, was euch in dem Buch vorgetragen wird, betrifft die Waisenmädchen, denen ihr nicht gebt, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr doch zu heiraten wünscht, und die Schwachen unter den Kindern - und daß ihr Billigkeit gegen die Waisen übt. Und was ihr Gutes tut, fürwahr, Allah weiß es wohl." Man fragt dich um Auskunft über die Frauen. Sag: Allah gibt euch (hiermit) über sie Auskunft, und (weiter gibt darüber Auskunft) was euch in der Schrift über die weiblichen Waisen, denen ihr nicht gebt, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr zu heiraten begehrt, verlesen wird, und (was in der Schrift über) die minderjährigen Kinder (verlesen wird), und (die Vorschrift) daß ihr für das Recht der Waisen eintreten sollt. Was ihr an Gutem tut, darüber weiß Allah Bescheid. "Und sie fragen dich um Belehrung über die Frauen. Sprich: ""Allah hat euch über sie belehrt; und (bedenkt), was euch in dem Buch hinsichtlich der Waisenmädchen verlesen wird, denen ihr nicht gebt, was für sie vorgeschrieben ist, und die ihr doch zu heiraten wünscht, und hinsichtlich der Schwachen unter den Kindern - und daß ihr euch nach Billigkeit für die Waisen einsetzt. Und was ihr an Gutem tut, Allah weiß darüber Bescheid.""" Sie fragen dich nach einer Entscheidung über die Frauen. Sprich: "Gott meldet euch die Entscheidungen über sie, und im Buch (im Koran) werden sie euch auch vorgetragen. Die verwaisten Mädchen, die ihr zu heiraten wünscht und denen ihr die ihnen zustehende Morgengabe nicht entrichtet, müssen gerecht behandelt werden; desgleichen die in eurer Obhut befindlichen minderjährigen Kinder. Ihr sollt für die Waisen gerecht sorgen! Was ihr an Gutem tut, weiß Gott genau.  
  128 Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für sie beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen; denn Versöhnung ist das Beste. Die Menschen sind der Gier zugänglich. Tut ihr jedoch Gutes und seid gottesfürchtig, dann ist Allah kundig eures Tuns. Und wenn eine Frau von ihrem Mann rohe Behandlung (nuschuuzan) oder Abneigung befürchtet, ist es für die beiden keine Sünde, sich friedlich (auf einen finanziellen Ausgleich) zu einigen. Es ist besser, sich friedlich zu einigen (als weiter im Unfrieden zu leben). Die Menschen sind (nun einmal) auf Habsucht eingestellt. (Daher läßt sich manche Schwierigkeit mit Gold ausgleichen). Aber wenn ihr rechtschaffen und Gottesfürchtig seid (ist es besser für euch). Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen; denn Versöhnung ist gut. Die Menschen sind auf Habsucht eingestellt. Tut ihr jedoch Gutes und seid gottesfürchtig, dann ist Allah eures Tuns kundig. Wenn eine Frau Sorgen hat, weil ihr Mann ihr das Leben schwermacht oder sich von ihr abwendet, sollen beide eine Versöhnung anstreben, was das Beste ist. Die Menschen neigen dazu, mit dem Guten zu geizen. Wenn ihr gute Taten vollbringt und gottesfürchtig seid, weiß Gott das, da Ihm nichts entgeht.  
  129 Und ihr könnt kein Gleichgewicht zwischen (euren) Frauen halten, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, also daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset. Und wenn ihr es wiedergutmacht und recht handelt, dann ist Allah allverzeihend, barmherzig. Und ihr werdet die Frauen (die ihr zu gleicher Zeit als Ehefrauen habt) nicht (wirklich) gerecht behandeln können, ihr mögt noch so sehr darauf aus sein. Aber vernachlässigt nicht (eine der Frauen) völlig, so daß ihr sie gleichsam in der Schwebe laßt! Und wenn ihr euch (auf einen Ausgleich) einigt und Gottesfürchtig seid (ist es gut). Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und ihr könnt zwischen den Frauen keine Gerechtigkeit üben, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, so daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset. Und wenn ihr es wiedergutmacht und gottesfürchtig seid, so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. Ihr könnt mit den Frauen nicht gerecht sein, auch wenn ihr euch sehr darum bemüht. So übertreibt nicht, weder in diese noch in jene Richtung, so daß die Frau nicht weiß, woran sie ist! Wenn ihr Gutes tut und gottesfürchtig seid, verzeiht euch Gott. Er ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  130 Und wenn sie sich trennen, so wird Allah beide aus Seiner Fülle unabhängig machen; denn Allah ist huldreich, allweise. Und wenn die beiden (falls keine Einigung mehr möglich ist) sich trennen, wird Allah jeden (von beiden) aus der Fülle seiner (allumfassenden) Macht (min sa`atihie) (für den Verlust) entschädigen. Allah umfaßt (alles) und ist weise. Und wenn sie sich trennen, so wird Allah beiden aus Seiner Fülle Genüge tun; denn Allah ist Huldreich und Allweise. Ist eine Versöhnung unmöglich und müssen sie sich trennen, wird Gott jeden mit Seinen unendlichen Gaben bedenken. Gott ist unendlich reich, unendlich weise.  
  131 Allahs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und Wir haben jenen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, und euch selbst auf die Seele gebunden, Allah zu fürchten. Wenn ihr jedoch ablehnt, dann ist Allahs, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah ist Sich Selbst genügend, preiswürdig. Allah gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Und wir haben doch denen, die (schon) vor euch die Schrift erhalten haben, und (ebenso auch) euch anbefohlen: Fürchtet Allah! Wenn ihr ungläubig seid (und Allahs Allmacht anerkennen wollt, ist das eure Sache). Allah gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er ist auf keinen angewiesen und des Lobes würdig. Und Allahs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Und Wir haben jenen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, und euch selbst auferlegt, Allah zu fürchten. Wenn ihr jedoch ungläubig werdet, dann ist Allahs, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah ist auf keinen angewiesen und des Lobes würdig. Gott gehört alles, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wir haben die Schriftbesitzer vor euch ermahnt und ermahnen euch, Gott zu fürchten. Wenn ihr Gott leugnet, schadet ihr nur euch selbst, gehört Ihm doch alles in den Himmeln und auf Erden. Er ist Der Sich Selbst Genügende, Der Preiswürdige.  
  132 Allahs ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und Allah genügt als Beschützer. Und Allah gehört, was im Himmel und auf Erden ist. Er genügt als Sachwalter. Allahs ist, was in den Himmeln und auf Erden ist, und Allah genügt als Beschützer. Gott gehört alles in den Himmeln und auf Erden. Er genügt als uneingeschränkter Verwahrer.  
  133 Wenn Er will, so kann Er euch fortnehmen, ihr Menschen, und andere bringen; und Allah hat volle Macht, das zu tun. Wenn er will, läßt er euch, ihr Menschen, vergehen und andere nachkommen (und eure Stelle einnehmen). Er hat dazu die Macht. Wenn Er will, so wird Er euch fortschaffen, ihr Menschen, und andere bringen; und Allah ist dessen Mächtig. Wenn Er wollte, könnte Er euch, ihr Menschen, hinwegnehmen und andere kommen lassen. Das kann Gott, ist Er doch der Allmächtige.  
  134 Wer den Lohn dieser Welt begehrt - bei Allah ist der Lohn dieser Welt und im Jenseits; und Allah ist allhörend, allsehend. Wenn einer diesseitigen Lohn haben möchte, so liegt es bei Allah, im Diesseits und im Jenseits zu belohnen. Allah hört und sieht (alles). Wer den Lohn dieser Welt begehrt - so ist der Lohn dieser und jener Welt bei Allah; und Allah ist Allhörend, Allsehend. Wer sich um den Lohn auf Erden bemüht, bekommt von Gott über den Lohn auf Erden hinaus den Lohn im Jenseits. Gott hört und sieht alles genau.  
  135 O die ihr glaubt, seid fest in Wahrung der Gerechtigkeit und Zeugen für Allah, mag es auch gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte sein. Ob Reicher oder Armer, Allah hat über beide mehr Rechte. Darum folget nicht niedern Begierden, damit ihr billig handeln könnt. Und wenn ihr (die Wahrheit) verhehlet oder (ihr) ausweichet, dann ist Allah wohl kundig eures Tuns. Ihr Gläubigen! Steht (wenn ihr Zeugnis ablegt) als Zeugen (die) Allah gegenüber (ihre Aussagen machen) für die Gerechtigkeit ein (kuunuu qauwaamiena bil-qisti schuhadaa§ a li-llaahi), auch wenn es gegen euch selbst oder gegen die Eltern und nächsten Verwandten (gerichtet) sein sollte! Wenn der Betreffende reich oder arm ist (und ihr deshalb glaubt, zur Rücksichtnahme auf den einen oder anderen verpflichtet zu sein), so steht Allah ihnen beiden näher (als ihr) Und folgt nicht der (persönlichen) Neigung (von euch), (anstatt) daß ihr gerecht seid! Wenn ihr (das Recht) verdreht und euch (davon) abwendet (bleibt das nicht verborgen). Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. O ihr, die ihr glaubt, seid auf der Hut bei der Wahrnehmung der Gerechtigkeit und seid Zeugen für Allah, auch dann, wenn es gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte geht. Ob der eine reich oder arm ist, so ist Allah beiden näher; darum folgt nicht der persönlichen Neigung, auf daß ihr gerecht handeln könnt. Und wenn ihr aber (die Wahrheit) verdreht oder euch von (der Wahrheit) abwendet, so ist Allah eures Tuns kundig. Ihr Gläubigen! Setzt Gerechtigkeit durch und macht als Zeugen Gottes eure Aussagen wahrheitsgetreu, auch wenn dies gegen euch selbst, eure Eltern oder Verwandten sein sollte! Ob es ein Reicher oder ein Armer ist, laßt unbedingt Gerechtigkeit walten! Gott ist es, Der sich am besten ihrer annimmt. Ihr sollt nicht euren Neigungen folgen, denn dann kommt man von der Gerechtigkeit ab. Wenn ihr bei eurer Aussage das Zeugnis verdreht oder euch der Aussage enthaltet, weiß Gott genau, was ihr macht.  
  136 O ihr Gläubigen, glaubet an Allah und Seinen Gesandten und an das Buch, das Er Seinem Gesandten herabgesandt hat, und an die Schrift, die Er zuvor herabsandte. Und wer nicht an Allah und Seine Engel und Seine Bücher und Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist wahrlich weit irregegangen. Ihr Gläubigen! Glaubt an Allah und seinen Gesandten und die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und die Schrift, die er (schon) früher herabgeschickt hat! Wer nicht an Allah, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt. O ihr, die ihr gläubig geworden seid, glaubt an Allah und Seinen Gesandten und an das Buch, das Er auf Seinen Gesandten herabgesandt hat, und an die Schrift, die Er zuvor herabsandte. Und wer nicht an Allah und Seine Engel und Seine Bücher und Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag glaubt, der ist wahrlich weit irregegangen. Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott, Seinen Gesandten, das Buch, das Er ihm herabgesandt hat und an die davor offenbarte Schrift! Wer Gott, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten und den Jüngsten Tag leugnet, der ist weit abgeirrt.  
  137 Die aber glaubten und hernach ungläubig wurden, dann (wieder) glaubten, dann abermals ungläubig wurden und noch zunahmen im Unglauben, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten. Diejenigen, die (zuerst) gläubig, hierauf ungläubig und hierauf (wieder) gläubig waren und hierauf (wieder) ungläubig geworden sind und hierauf dem Unglauben (immer mehr) verfallen, denen kann Allah unmöglich vergeben, und er kann sie unmöglich einen rechten Weg führen. Wahrlich, diejenigen, die gläubig sind und hernach ungläubig werden, dann wieder glauben, dann abermals ungläubig werden und noch heftiger im Unglauben werden, denen wird Allah nimmermehr vergeben noch sie des Weges leiten. Denjenigen, die glaubten, dann aber ungläubig wurden, wieder glaubten und wieder ungläubig wurden und immer tiefer in Unglauben versanken, wird Gott weder vergeben, noch sie zum rechten Weg leiten.  
  138 Verkündige den Heuchlern, daß ihnen schmerzliche Strafe wird; Verkünde den Heuchlern (munaafiquun), daß sie (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten haben, Verkündige den Heuchlern die frohe Botschaft, daß ihnen schmerzliche Strafe zuteil werde ; Verkünde den Heuchlern, daß für sie eine überaus qualvolle Strafe bestimmt ist,  
  139 Jenen, die sich Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen. Suchen sie etwa Ehre bei ihnen? Dann, wahrlich, gehört alle Ehre Allah allein. (sie) die die Ungläubigen anstatt der Gläubigen sich zu Freunden nehmen! Hoffen sie (etwa), bei ihnen Macht (und Ansehen) zu finden? Alle Macht kommt (nur) Allah zu. jenen, die sich Ungläubige als Beschützer vor den Gläubigen nehmen. Suchen sie etwa Macht und Ansehen bei ihnen? Wahrlich, Allah allein gehört alle Erhabenheit. für sie, die Ungläubige anstelle von Gläubigen zu Vertrauten nehmen! Erhoffen sie sich dadurch Macht? Die wahre Macht ist in Gottes Hand.  
  140 Und Er hat euch schon in dem Buch offenbart: wenn ihr hört, daß die Zeichen Allahs geleugnet und verspottet werden, dann sitzet nicht bei ihnen (den Spöttern), bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen; ihr wäret sonst wie sie. Wahrlich, Allah wird die Heuchler und die Ungläubigen allzumal in der Hölle versammeln; Er hat (doch) in der Schrift (das Gebot) auf euch herabgesandt: Wenn ihr hört, daß man an die Zeichen Allahs nicht glaubt und darüber spottet, dann sitzt (so lange) nicht mit ihnen (zusammen), bis sie über etwas anderes plaudern! Sonst seid ihr wie sie (und macht euch derselben Sünde schuldig). Allah wird (dereinst) die Heuchler (munaafiquun) und die Ungläubigen allesamt in der Hölle versammeln, Und Er hat euch schon in dem Buch herabgesandt, daß - wenn ihr hört, daß die Zeichen Allahs geleugnet und verspottet werden - ihr nicht bei ihnen sitzt, bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen; ihr wäret sonst wie sie. Wahrlich, Allah wird die Heuchler und die Ungläubigen allesamt in Dschahannam versammeln , In dem euch offenbarten Buch gebietet Er euch: Wenn ihr hört, daß Menschen Seine Zeichen verleugnen und über sie spotten, dann sollt ihr euch solange nicht zu ihnen setzen, bis sie über etwas anderes reden. Tut ihr das nicht, so gleicht ihr ihnen. Gott wird die Heuchler und die Ungläubigen allesamt in der Hölle versammeln.  
  141 Die (auf Nachrichten) über euch harren. Wenn euch ein Sieg von Allah beschieden wird, sagen sie: "Waren wir nicht mit euch?" Haben aber die Ungläubigen Erfolg, sagen sie: "Haben wir nicht Überhand bekommen über euch und euch vor den Gläubigen beschützt?" Also wird Allah richten zwischen euch am Tage der Auferstehung; und Allah wird niemals die Ungläubigen obsiegen lassen über die Gläubigen. "(die Heuchler) die abwarten (wie es) mit euch (geht). Wenn euch von Allah ein Erfolg beschieden ist, sagen sie (zu euch): ""Haben wir nicht zu euch gehalten?"" Und wenn (umgekehrt) die Ungläubigen einmal Glück haben, sagen sie (zu diesen): ""Haben wir nicht Gewalt über euch gehabt (?a-lam nastahwiz `alaikum) und euch (dank unserer Machtstellung) vor den Gläubigen geschützt?"" Aber Allah wird am Tag der Auferstehung zwischen euch entscheiden. Und Allah wird den Ungläubigen keine Möglichkeit geben gegen die Gläubigen (vorzugehen)." "die auf Nachrichten über euch harren. Wenn euch ein Sieg von Allah beschieden wird, sagen sie: ""Waren wir nicht mit euch?"" Haben aber die Ungläubigen einen Anteil (am Erfolg), sagen sie (zu den Ungläubigen): ""Haben wir nicht Oberhand über euch bekommen und euch vor den Gläubigen beschützt?"" Allah wird alsdann zwischen euch am Tage der Auferstehung richten; und Allah wird niemals den Ungläubigen die Oberhand über die Gläubigen geben." Die Heuchler belauern euch abwartend. Wenn euch Gott einen Sieg gewährt, sagen sie: "Wir waren doch mit euch!" Haben die Ungläubigen Erfolg, sagen sie ihnen: "Wir haben euch beschirmt und vor den Gläubigen geschützt." Gott wird über euch am Jüngsten Tag richten. Gott läßt gewiß nicht zu, daß die Ungläubigen die Oberhand über die Gläubigen gewinnen.  
  142 Die Heuchler suchen Allah zu täuschen, doch Er wird sie strafen für ihren Betrug. Und wenn sie sich zum Gebet hinstellen, dann stehen sie nachlässig da, zeigen sich den Leuten, und sie gedenken Allahs nur wenig; Die Heuchler möchten Allah betrügen während (in Wirklichkeit) er sie betrügt. Und wenn sie sich zum Gebet (salaat) aufstellen, tun sie es nachlässig, wobei sie von den Leuten gesehen werden wollen. Ihre Gedanken sind kaum einmal auf Allah eingestellt. Wahrlich, die Heuchler versuchen, Allah zu überlisten; doch Er wird sie überlisten. Und wenn sie sich zum Gebet hinstellen, dann stehen sie ungern auf; (sie tun dies nur), um von den Menschen gesehen zu werden, und sie gedenken Allahs nur selten. Die Heuchler meinen, sie könnten Gott täuschen, aber Er ist es, Der sie in ihrer Täuschung verstrickt sein läßt. Wenn sie zum Gebet aufstehen, stellen sie sich nachlässig auf. Sie wollen lediglich gesehen werden und gedenken Gottes nur wenig.  
  143 Hin und her schwankend zwischen (dem und) jenem, weder zu diesen noch zu jenen gehörend. Und wen Allah ins Verderben gehen läßt, für den wirst du nimmermehr einen Weg finden. Sie schwanken unentschieden zwischen den Parteien (indem sie sich) weder zu diesen noch zu jenen (entschließen können). Wen Allah irreführt, für den findest du keinen Weg. Unentschlossen schwanken sie zwischen diesen und jenen und gelangen weder zu diesen noch zu jenen. Und wen Allah irreführt, für den wirst du nimmermehr einen Ausweg finden. Sie schwanken zwischen beiden Parteien, weder halten sie zu diesen, noch zu jenen. Wer sich dem Irrweg verschrieben hat, den läßt Gott ihn gehen, und er wird nicht zum geraden Pfad finden können.  
  144 O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben? Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden! Wollt ihr (denn, indem ihr das tut) Allah offenkundige Vollmacht geben gegen euch (vorzugehen)? O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Beschützern anstelle der Gläubigen. Wollt ihr Allah offenkundige Beweise gegen euch selbst geben? O ihr Gläubigen! Nehmt Ungläubige nicht zu Vertrauten anstelle von Gläubigen! Wenn ihr das doch tut, stellt ihr euch bloß und zieht euch Gottes Strafe mit Recht zu.  
  145 Die Heuchler werden sonder Zweifel im tiefsten Feuersgrund sein; und keinen Helfer wirst du für sie finden, Die Heuchler (munaafiquun) befinden sich (dereinst) auf dem untersten Grund des Höllenfeuers, und du findest (dann) für sie keinen Helfer, Wahrlich, die Heuchler befinden sich auf dem untersten Grund des Höllenfeuers, und du findest für sie keinen Helfer ; Die Heuchler werden die tiefste Stelle der Hölle bewohnen, und keiner kann sich für sie einsetzen und ihnen heraushelfen.  
  146 Außer jenen, die bereuen und sich bessern und festhalten an Allah und in ihrem Gehorsam gegen Allah aufrichtig sind. Also gehören sie zu den Gläubigen. Und Allah wird bald den Gläubigen einen großen Lohn gewähren. - ausgenommen diejenigen, die umkehren und sich bessern und an Allah festhalten und sich in ihrem Glauben ganz auf ihn einstellen. Die gehören zu der Gruppe der Gläubigen. Und Allah wird den Gläubigen (dereinst) gewaltigen Lohn geben. außer jenen, die es bereut haben und sich bessern und zu Allah Zuflucht nehmen und die sich mit ihrem Glauben nur an Allah richten. Diese gehören also zu den Gläubigen. Und Allah wird den Gläubigen einen gewaltigen Lohn geben. Ausgenommen sind die von ihnen, die bereuen, Gutes tun, sich auf Gott allein stützen und es mit dem Glauben ehrlich meinen. Sie sind es, die zu den Gläubigen zählen, und Gott wird ihnen einen sehr hohen Lohn gewähren.  
  147 Warum sollte Allah euch strafen, wenn ihr dankbar seid und glaubt? Und Allah ist anerkennend, allwissend. Was wird Allah aus eurer Bestrafung machen, wenn ihr dankbar und gläubig seid? Allah ist (seinerseits) dankbar und (über alles) unterrichtet. Was wird Allah aus eurer Bestrafung machen, wenn ihr dankbar seid und glaubt? Und Allah ist Dankend, Allwissend. Wie sollte Gott euch bestrafen, wenn ihr Ihm dankt und an Ihn glaubt? Gott weiß alles genau und ist der Dankbare schlechthin.  
  148 Nicht liebt Allah öffentliche Rede vom Unziemlichen, es sei denn, wenn einem Unrecht geschieht; wahrlich, Allah ist allhörend, allwissend. Allah liebt nicht, daß man laut vernehmbar (gegen jemand) böse Worte gebraucht, - außer wenn einem Unrecht geschehen ist (und er sich deshalb zur Wehr setzt). Er hört und weiß (alles). Allah liebt nicht, daß böse Worte laut vernehmbar gebraucht werden, außer wenn einem Unrecht geschieht; wahrlich, Allah ist Allhörend, Allwissend. Gott liebt es nicht, daß man laut und öffentlich Böses über andere sagt, es sei denn, einem wurde Unrecht getan. Gott hört und weiß alles.  
  149 Ob ihr eine gute Tat kundtut oder sie verbergt oder ob ihr eine böse Tat vergebt, Allah ist wahrlich Tilger der Sünden, allmächtig. Ob ihr etwas Gutes kundtut oder es geheimhaltet oder etwas Böses vezeiht, Allah ist bereit zu verzeihen und hat (zu allem) die Macht. Ob ihr etwas Gutes kundtut oder es geheimhaltet oder etwas Böses verzeiht, so ist Allah wahrlich Allvergebend, Allmächtig. Ob ihr das Gute äußert oder heimlich tut, ob ihr Böses verzeiht, Gott belohnt euch. Er ist der Verzeihende und der Allmächtige.  
  150 Die an Allah und Seine Gesandten nicht glauben und einen Unterschied machen möchten zwischen Allah und Seinen Gesandten und sagen: "Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen", und einen Weg zwischendurch einschlagen möchten: "Diejenigen, die an Allah und seine Gesandten nicht glauben und zwischen Allah und seinen Gesandten einen Unterschied machen möchten und sagen: ""Wir glauben an die einen, und verwerfen die anderen"" und einen Zwischenweg einschlagen möchten," "Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seine Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Allah und Seinen Gesandten machen und sagen: ""Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen"" und einen Zwischenweg einschlagen möchten ," Diejenigen, die Gott und seine Gesandten verleugnen, einen Unterschied machen zwischen Gott und Seinen Gesandten und sagen, daß sie an einige Gesandte glauben und an andere nicht und meinen, sie könnten einen Weg dazwischen einschlagen,  
  151 Sie sind die wahren Ungläubigen, und den Ungläubigen haben Wir schmähliche Strafe bereitet. das sind die wahren Ungläubigen. Und für die Ungläubigen haben wir (im Jenseits) eine erniedrigende Strafe bereit. diese sind die Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben Wir den Ungläubigen eine schmähliche Strafe. sind wahrhaftig die Ungläubigen. Für die Ungläubigen haben Wir eine schmähliche, qualvolle Strafe bereitet.  
  152 Die aber an Allah glauben und an Seine Gesandten und zwischen keinem von ihnen einen Unterschied machen, sie sind es, denen Er bald ihren Lohn geben wird, und Allah ist allvergebend, barmherzig. Denen aber, die an Allah und seine Gesandten glauben und bei keinem von ihnen (den anderen gegenüber) einen Unterschied machen, wird er ihren Lohn geben. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Diejenigen aber, die an Allah und an Seine Gesandten glauben und zwischen ihnen keinen Unterschied machen, sind es, denen Er ihren Lohn geben wird; und Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Diejenigen, die an Gott und seine Gesandten glauben, ohne einen Unterschied zwischen den Gesandten zu machen, werden von Gott ihren Lohn bekommen. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  153 Das Volk der Schrift verlangt von dir, daß du ein Buch vom Himmel zu ihnen herabgelangen lassest. Aber von Moses forderten sie etwas Größeres als dies, da sie sagten: "Zeig uns Allah offensichtlich!" Da ereilte sie vernichtende Strafe ob ihres Frevels. Dann nahmen sie sich das Kalb, nachdem ihnen doch deutliche Zeichen zuteil geworden waren, aber Wir vergaben sogar das. Und Wir verliehen Moses offenbare Gewalt. "Die Leute der Schrift verlangen von dir, daß du ihnen (zur Bestätigung deiner Botschaft) eine Schrift vom Himmel herabkommen läßt. Von Moses haben sie (seinerzeit) noch mehr als das verlangt mit den Worten: ""Laß uns Allah klar und deutlich (dschahratan) sehen!"" Da kam (zur strafe) für ihre Frevelhaftigkeit der Donnerschlag über sie. Hierauf nahmen sie sich das Kalb (zum Gegenstand ihrer Anbetung), nachdem sie die klaren Beweise (baiyinaat) erhalten hatten. Aber wir rechneten es (ihnen) nicht an. Und wir gaben Moses (gegen Pharao) offenkundige Vollmacht." "Die Leute der Schrift verlangen von dir, daß du ein Buch vom Himmel zu ihnen herabkommen läßt. Von Moses aber verlangten sie etwas Größeres als dies, da sie sagten: ""Zeig uns Allah offensichtlich!"" Da traf sie der Blitzschlag wegen ihres Frevels. Danach nahmen sie sich das Kalb, nachdem ihnen doch deutliche Zeichen zuteil geworden waren: aber Wir vergaben das. Und Wir verliehen Moses offensichtliche Beweismacht." Die Schriftbesitzer verlangen von dir, daß du ihnen vom Himmel ein Buch herabkommen läßt. Sie haben von Moses einst Schlimmeres verlangt, als sie ihm sagten: "Laß uns Gott mit eigenen Augen sehen! " Da ereilte sie der Donnerschlag, weil sie ungerecht gehandelt hatten. Dann beteten sie das Kalb an, nachdem ihnen die klaren Zeichen Gottes zuteil geworden waren. Wir haben ihnen dann vergeben und Moses eine eindeutige Macht über sie gewährt.  
  154 Und Wir erhoben anläßlich des Bundes mit ihnen den Berg hoch über sie und sprachen zu ihnen: "Tretet ein durch das Tor in Unterwürfigkeit"; und Wir sprachen zu ihnen: "Übertretet nicht das Sabbatgebot". Und Wir schlossen einen festen Bund mit ihnen. "Und wir hoben den Berg (Sinai) über ihnen empor, indem wir sie (auf die Gebote) verpflichteten. Und wir sagten zu ihnen: ""Tretet zum Tor (der Stadt) ein, indem ihr euch niederwerft!"" Und wir sagten zu ihnen: ""Übertretet nicht (unser Gebot) hinsichtlich des Sabbats!"" Und wir nahmen von ihnen eine feste Verpflichtung entgegen." "Und Wir erhoben anläßlich des Bundes mit ihnen den Berg über sie empor und sprachen zu ihnen: ""Tretet durch das Tor in Unterwürfigkeit ein""; und Wir sprachen zu ihnen: ""Übertretet nicht das Sabbatgebot."" Und Wir schlossen einen starken Bund mit ihnen." Wir hoben den Berg Sinai über sie empor, als Wir ihre Verpflichtung annahmen. Wir sprachen: "Tretet gottergeben durch das Tor!" Und Wir sagten zu ihnen: "Verletzt den Sabbat nicht!" Und Wir nahmen von ihnen eine feste Verpflichtung entgegen.  
  155 Weil sie dann ihren Bund brachen und die Zeichen Allahs verleugneten und die Propheten widerrechtlich zu töten suchten und sagten: "Unsere Herzen sind in Hüllen gewickelt" - nein, aber Allah hat sie versiegelt ihres Unglaubens willen, so daß sie nur wenig glauben -, "Und weil sie ihre Verpflichtung brachen und nicht an die Zeichen Allahs glaubten und unberechtigterweise die Propheten töteten und sagten: ""Unser Herz ist hinter einem Schleier"" - aber nein, Allah hat es ihnen (zur Strafe) für ihren Unglauben versiegelt, weshalb sie nur wenig glauben -," "Als sie dann ihren Bund brachen und die Zeichen Allahs verleugneten und die Propheten widerrechtlich töteten und sagten: ""Unsere Herzen sind hinter einem Schleier"" - aber nein, Allah hat diese wegen ihres Unglaubens verschlossen, so daß sie nur wenig glauben." Weil sie ihre Verpflichtung brachen, die Zeichen Gottes leugneten und die Propheten unrechtmäßig töteten, zürnten Wir ihnen, auch deswegen, weil sie sagten: "Unsere Herzen sind fest verschlossen. " In Wirklichkeit hat Gott ihre Herzen mit ihrem Unglauben versiegelt, und so glauben nur wenige unter ihnen.  
  156 Und ihres Unglaubens willen und wegen ihrer Rede - einer schweren Verleumdung gegen Maria; und weil sie ungläubig waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung vorbrachten, Und wegen ihres Unglaubens und wegen ihrer Behauptung, die sie gegen Maria mit einer enormen Lüge vorbrachten Gott zürnt ihnen, weil sie nicht glaubten und gegen Maria eine unerhörte Verleumdung vorbrachten,  
  157 Und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet"; während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich (einem Gekreuzigten); und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine (bestimmte) Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewißheit. "und (weil sie) sagten: ""Wir haben Christus Jesus, den Sohn der Maria und Gesandten Allahs, getötet."" - Aber sie haben ihn (in Wirklichkeit) nicht getötet und (auch) nicht gekreuzigt. Vielmehr erschien ihnen (ein anderer) ähnlich (so daß sie ihn mit Jesus verwechselten und töteten). Und diejenigen, die über ihn uneins sind, sind im Zweifel über ihn. Sie haben kein Wissen über ihn, gehen vielmehr Vermutungen nach. Und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet." "und wegen ihrer Rede: ""Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet"", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet." und weil sie sagten: "Wir haben Gottes Gesandten, Jesus Christus, den Sohn Marias, getötet." Die Wahrheit ist, daß sie ihn weder getötet noch gekreuzigt haben, sondern es war ein anderer, den sie für Jesus hielten. Sie sind über ihn im Zweifel, und ihre Ansichten gehen auseinander. Sie wissen darüber nichts, sondern gehen ausgeklügelten Vermutungen nach. Sie haben ihn gewiß nicht getötet.  
  158 Vielmehr hat ihm Allah einen Ehrenplatz bei Sich eingeräumt, und Allah ist allmächtig, allweise. Nein, Allah hat ihn zu sich (in den Himmel) erhoben. Allah ist mächtig und weise. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig, Allweise. Gott hat ihn zu Sich erhoben. Gott ist allmächtig und Seine Weisheit kennt keine Grenzen.  
  159 Es ist keiner unter dem Volk der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er (Jesus) ein Zeuge wider sie sein. Und es gibt keinen von den Leuten der Schrift, der nicht (noch) vor seinem Tode (der erst am Ende aller Tage eintreten wird) an ihn glauben würde. Und am Tag der Auferstehung wird er über sie Zeuge sein. - Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie sein. Unter den Schriftbesitzern gibt es keinen, der nicht vor seinem Tod an ihn glaubt und erkennt, daß er Gottes Gesandter ist. Am Jüngsten Tag wird er als Zeuge erscheinen und die Wahrheit über sie aussagen.  
  160 Deshalb, wegen der Sünde der Juden, haben Wir ihnen reine Dinge verboten, die ihnen erlaubt waren, wie auch, weil sie viele abtrünnig machten von Allahs Weg, (Wegen all dieser Vergehen) und weil von seiten derer, die dem Judentum angehören, gefrevelt wurde, haben wir ihnen gute Dinge verboten, die ihnen (an sich) erlaubt waren, und (deswegen) weil sie viele vom Wege Allahs abhielten, Und der Sünde der Juden wegen haben Wir ihnen gute Dinge verboten, die ihnen erlaubt waren, wie auch, weil sie viele Hindernisse in Allahs Weg legten Weil diejenigen, die sich zum Judentum bekannten, Unrecht begingen, haben Wir ihnen gute Dinge verboten, die ihnen einst erlaubt waren, auch weil sie viele Menschen vom Wege Gottes abgehalten haben;  
  161 Und weil sie Zins nahmen, obgleich es ihnen untersagt war, und weil sie das Gut der Leute widerrechtlich aufzehrten. Wir haben den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzliche Strafe bereitet. und (weil sie) Zins nahmen, wo es ihnen doch verboten war, und die Leute in betrügerischer Weise um ihr Vermögen brachten. Für die Ungläubigen von ihnen haben wir (im Jenseits) eine schmerzhafte Strafe bereit. und weil sie Zins nahmen, obgleich es ihnen untersagt war, und weil sie das Gut der Leute widerrechtlich aufzehrten. Und Wir haben den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzliche Strafe bereitet. auch weil sie Wucher nahmen, obwohl es ihnen verboten worden war, und die Menschen mit falschen Mitteln um ihr Geld brachten. Für die Ungläubigen unter ihnen haben Wir eine überaus qualvolle Strafe bereitet.  
  162 Die unter ihnen aber, die fest gegründet im Wissen sind, und die Gläubigen, die da an das glauben, was zu dir hinabgesandt ward und was vor dir hinabgesandt worden, und (vor allem) die, die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und an Allah glauben und an den Jüngsten Tag - ihnen allen werden Wir gewiß einen großen Lohn gewähren. Aber denen von ihnen, die ein gründliches Wissen haben, und den Gläubigen, die an das glauben, was (als Offenbarung) zu dir, und was (zu den Gottesmännern) vor dir herabgesandt worden ist, und denjenigen, die das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben und an Allah und den jüngsten Tag glauben, denen (allen) werden wir (im Jenseits) gewaltigen Lohn geben. Aber denen von ihnen, die ein gründliches Wissen haben, und den Gläubigen, die da an das glauben, was zu dir herabgesandt wurde und was vor dir herabgesandt wurde, und denjenigen, die das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, und denen, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben - ihnen werden Wir einen großen Lohn gewähren. Diejenigen unter ihnen, die über ein fundiertes Wissen verfügen, sowie die Gläubigen, die sich zu den dir und vor dir herabgesandten Offenbarungen bekennen, und die, die das Gebet verrichten, die Zakât-Abgaben entrichten und an Gott und den Jüngsten Tag fest glauben, erhalten von Uns einen sehr hohen Lohn.  
  163 Wahrlich, Wir sandten dir Offenbarung, wie Wir Noah Offenbarung sandten und den Propheten nach ihm; und Wir sandten Offenbarung Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und (seinen) Kindern und Jesus und Hiob und Jonas und Aaron und Salomo, und Wir gaben David einen Psalm. Wir haben dir (Offenbarungen) eingegeben (ebenso) wie (früher) dem Noah und den Propheten nach ihm: Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels), Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo. Und dem David haben wir einen Psalter (zabuur) gegeben. Wahrlich, Wir haben dir offenbart, wie Wir Noah und den Propheten nach ihm offenbart haben. Und Wir offenbarten Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, den Stämmen (Israels), Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo; und Wir haben David einen Zabur gegeben. Wir haben dir Offenbarungen gegeben, wie Noah und den Propheten nach ihm wie Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Propheten aus Jakobs Geschlecht wie Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo. David gaben wir ein Buch voller Weisheit.  
  164 Es sind Gesandte, von denen Wir dir bereits berichtet haben, und (andere) Gesandte, von denen Wir dir nicht berichtet haben - und Allah richtete an Moses eine Rede -, Und über einige Gesandte haben wir dir (schon) früher berichtet, über andere (bisher überhaupt noch) nicht - und mit Moses hat Allah wirklich gesprochen -, Es sind Gesandte, von denen Wir dir bereits berichtet haben, und Gesandte, von denen Wir dir nicht berichtet haben - und Allah hat mit Moses wirklich gesprochen. über einige Gesandte haben Wir dir bereits berichtet, über andere nicht. Gott hat mit Moses wahrhaftig gesprochen.  
  165 Gesandte, Bringer froher Botschaften und Warner, so daß die Menschen keinen Klagegrund gegen Allah haben nach den Gesandten. Und Allah ist allmächtig, allweise. Gesandte (die) als Verkünder froher Botschaft und als Warner (kamen), damit die Menschen, nachdem sie aufgetreten waren, keinen Beweisgrund gegen Allah haben sollten (indem sie behaupten könnten, von nichts zu wissen). - Allah ist gewaltig und weise. - ; (Es sind) Gesandte, Überbringer froher Botschaften und Warner, so daß die Menschen nach den Gesandten keinen Beweisgrund gegen Allah haben. Und Allah ist Allmächtig, Allweise. Es waren Gesandte, die frohe Botschaften und Warnungen überbrachten, damit die Menschen Gott gegenüber nicht argumentieren können, sie hätten es nicht gewußt. Gott kann und weiß alles.  
  166 Doch Allah bezeugt durch das, was Er zu dir hinabgesandt hat, daß Er es mit Seinem Wissen sandte; auch die Engel bezeugen es; und Allah genügt als Zeuge. (Die Menschen möchten wohl die Wahrheit der göttlichen Offenbarung abstreiten.) Aber Allah bezeugt, was er (als Offenbarung) zu dir herabgesandt hat - er hat es mit seinem Wissen herabgesandt -, und die Engel bezeugen (es mit ihm). Und Allah genügt als Zeuge. Doch Allah bezeugt durch das, was Er zu dir herabgesandt hat, daß Er es mit Seinem Wissen sandte; und die Engel bezeugen es; und Allah genügt als Zeuge. Mancheiner würde die göttliche Offenbarung bestreiten, aber Gott bezeugt die Wahrheit der Offenbarung, die Er dir mit Seinem Wissen herabgesandt hat. Das bezeugen auch die Engel. Gott genügt als allerhöchster Zeuge.  
  167 Die aber ungläubig sind und abwendig machen von Allahs Weg, die sind fürwahr weit in die Irre gegangen. Diejenigen, die ungläubig sind und (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs abhalten, sind (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt. Diejenigen aber, die ungläubig sind und sich von Allahs Weg abwenden, sie sind wahrlich weit in die Irre gegangen. Diejenigen, die ungläubig sind und die Menschen von Gottes Weg abhalten, sind weit abgeirrt.  
  168 Die ungläubig sind und Unrecht verübt haben, ihnen wird Allah nicht vergeben noch sie des Weges leiten, Denen, die ungläubig sind und (weiter) freveln, kann Allah unmöglich vergeben, und er kann sie unmöglich einen rechten Weg führen. Diejenigen, die ungläubig sind und Unrecht verübt haben - ihnen wird Allah weder vergeben noch sie zu einem Weg leiten ; Den Ungläubigen, die auf dem Unglauben bestehen und unrecht tun, wird Gott niemals verzeihen, und Er wird sie niemals auf den rechten Weg leiten.  
  169 Es sei denn des Weges zur Hölle, darinnen sie lange, lange bleiben sollen. Und das ist Allah ein leichtes. Vielmehr (füht er sie) den Weg zur Hölle, damit sie ewig darin weilen. Dies (wahr zu machen) ist Allah ein leichtes. es sei denn den Weg zu Dschahannam, in dem sie in aller Ewigkeit bleiben werden. Und dies ist für Allah ein leichtes. Nur der Weg in die Hölle wird ihnen gewiesen. Darin werden sie ewig bleiben. Für Gott ist das ein leichtes.  
  170 O ihr Menschen, gekommen ist zu euch allbereits der Gesandte mit der Wahrheit von eurem Herrn; glaubet darum, das ist euch zum Guten. Seid ihr aber ungläubig, dann ist Allahs, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah ist allwissend, allweise. Ihr Menschen! Der Gesandte ist nunmehr von eurem Herrn mit der Wahrheit zu euch gekommen. Darum glaubt (an ihn und seine Botschaft! Das ist) besser für euch (als im Unglauben zu verharren). Aber wenn ihr (weiter) ungläubig seid (und Allahs Allmacht nicht anerkennen wollt, so ist das eure Sache). Allah gehört (alles), was im Himmel und auf Erden ist. Er weiß Bescheid und ist weise. O ihr Menschen, der Gesandte ist nunmehr zu euch mit der Wahrheit von eurem Herrn gekommen; glaubt darum, das gereicht euch zum Guten. Seid ihr aber ungläubig, dann ist Allahs, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah ist Allwissend, Allweise. O ihr Menschen! Der Gesandte hat euch die Wahrheit von eurem Herrn gebracht. Glaubt daran, denn das ist das Beste für euch! Wenn ihr den wahren Glauben verleugnet, schadet ihr Gott nicht, gehört Ihm doch alles in den Himmeln und auf Erden. Sein Wissen und Seine Weisheit umfassen alles.  
  171 O Volk der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und saget von Allah nichts als die Wahrheit. Der Messias, Jesus, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter Allahs und eine frohe Botschaft von Ihm, die Er niedersandte zu Maria, und eine Gnade von Ihm. Glaubet also an Allah und Seine Gesandten, und saget nicht: "Drei." Lasset ab - ist besser für euch. Allah ist nur ein Einiger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, daß Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Beschützer. Ihr Leute der Schrift! Treibt es in eurer Religion nicht zu weit (laa taghluu fie dienikum) und sagt gegen Allah nichts aus, außer der Wahrheit! Christus Jesus, der Sohn der Maria, ist (nicht Allahs Sohn. Er ist) nur der Gesandte Allahs und sein Wort (kalima), das er der Maria entboten hat, und Geist von ihm. Darum glaubt an Allah und seine Gesandten und sagt nicht (von Allah, daß er in einem) drei (sei)! Hört auf (solches zu sagen! Das ist) besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Gepriesen sei er! (Er ist darüber erhaben) ein Kind zu haben. Ihm gehört, (vielmehr alles), was im Himmel und auf Erden ist. Und Allah genügt als Sachwalter. "O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten, und sagt nicht: ""Drei."" Lasset (davon) ab - (das) ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt." O ihr Schriftbesitzer! Treibt es mit eurer Religion nicht zu weit! Sagt über Gott nichts anderes als die Wahrheit! Jesus Christus, Marias Sohn, ist nur Gottes Gesandter und das Wort, das Er Maria verkündete und eine Seele von Ihm. Glaubt an Gott und an all Seine Gesandten! Sagt nicht, die Götter seien drei! Hört damit auf, das ist das Beste für euch! Gott ist Einer. Gepriesen sei Er! Er ist darüber erhaben, daß gesagt werden könnte, Er hätte Nachkommen. Alles, was in den Himmeln und auf Erden ist, gehört Ihm. Auf Ihn allein habt ihr euch zu stützen, hat Er doch alles in der Hand.  
  172 Weder der Messias noch die gottnahen Engel werden es je verschmähen, Diener Allahs zu sein; und wer es verschmäht, Ihn anzubeten, und sich zu stolz fühlt - Er wird sie alle zu Sich versammeln. Christus wird es nicht verschmähen, ein (bloßer) Diener Allahs zu sein, auch nicht die (Allah) nahestehenden Engel. Und wenn einer es verschmäht, Allah zu dienen, und (zu) hochmütig (dazu) ist (hat das nichts zu bedeuten). Er wird sie (dereinst) alle zu sich versammeln. Der Messias wird es niemals verschmähen, Diener Allahs zu sein; ebenso nicht die (Allah) nahestehenden Engel; und wer es verschmäht, Ihn anzubeten, und sich dazu zu erhaben fühlt - so wird Er sie alle zu Sich versammeln. Jesus Christus wird es nicht aus Hochmut ablehnen, Gottes Diener zu sein; desgleichen die Gott nahestehenden Engel. Diejenigen, die aus Hochmut ablehnen, Ihm zu dienen und sich Ihm gegenüber selbstherrlich verhalten, werden alle am Jüngsten Tag versammelt und zur Rechenschaft gezogen.  
  173 Dann wird Er denen, die glaubten und gute Werke taten, ihren vollen Lohn geben und ihnen noch mehr geben aus Seiner Huld; die aber, die verschmähten und stolz waren, die wird Er strafen mit schmerzlicher Strafe. Und keinen Freund noch Helfer sollen sie für sich finden außer Allah. Denjenigen, die glauben und tun, was recht ist, wird er ihren vollen Lohn und (darüber hinaus) von seiner Huld noch mehr geben. Denen aber, die es verschmähen (ihm zu dienen) und (zu) hochmütig (dazu) sind, wird er eine schmerzhafte Strafe zukommen lassen. Und sie werden (dann) für sich außer Allah weder Freund noch Helfer finden. Denen aber, die glauben und gute Werke tun, wird Er den vollen Lohn und noch mehr von Seiner Huld geben; die aber, die verschmähen und stolz sind, die wird Er schmerzlich bestrafen. Und außer Allah finden sie weder Freund noch Helfer. Diejenigen, die an Ihn glauben und gute Werke verrichten, erhalten ihren Lohn, den Gott gnädig erhöht. Diejenigen, die sich hochmütig und selbstherrlich verhalten, werden qualvoll bestraft werden, und sie werden vor Gott keinen finden, der sich ihrer annehmen oder ihnen beistehen wird.  
  174 O ihr Menschen, gekommen ist zu euch in Wahrheit ein deutlicher Beweis von eurem Herrn, und Wir sandten hinab zu euch ein klares Licht. Ihr Menschen! Nunmehr ist (durch die koranische Offenbarug) von eurem Herrn ein klarer Beweis (burhaan) zu euch gekommen. Und wir haben ein offenkundiges Licht zu euch hinabgesandt. O ihr Menschen, zu euch ist in Wahrheit ein deutlicher Beweis von eurem Herrn gekommen; und Wir sandten zu euch ein klares Licht hinab. O ihr Menschen! Euch ist von eurem Herrn ein Beweiszeichen zugekommen, und Wir haben euch ein klares Licht herabgesandt.  
  175 Die nun an Allah glauben und an Ihm festhalten, sie wird Er in Seine Barmherzigkeit und Gnade führen und sie den geraden Weg zu Ihm leiten. Was nun diejenigen angeht, die an Allah glauben und an ihm festhalten, so wird er sie (dereinst) in seine Barmherzigkeit und Huld eingehen lassen und auf einem geraden Weg zu sich führen. Was aber diejenigen angeht, die an Allah glauben und an Ihm festhalten - diese wird Er in Seine Barmherzigkeit und Huld aufnehmen und sie auf dem geraden Weg zu Sich führen. Diejenigen, die an Gott glauben und sich von Ihm beschützen lassen, werden in Seine Barmherzigkeit und Gunst aufgenommen. Er wird sie auf dem rechten Weg zu Sich leiten.  
  176 Sie fragen dich um Belehrung. Sprich: "Allah belehrt euch über Kalála: Wenn ein Mann stirbt und kein Kind hinterläßt, aber eine Schwester hat, dann soll sie die Hälfte von seiner Erbschaft haben; und er soll sie beerben, wenn sie kein Kind hat. Sind aber zwei Schwestern da, dann sollen sie zwei Drittel von seiner Erbschaft haben. Und wenn sie Brüder und Schwestern sind, dann sollen die männlichen (Erben) den Anteil von zwei weiblichen erhalten. Allah macht euch das klar, damit ihr nicht irrt; und Allah weiß alle Dinge wohl." Man fragt dich um Auskunft. Sag: Allah gibt euch (hiermit) über die seitliche Verwandtschaft (kalaala) (und deren Anteil am Erbe) Auskunft. Wenn ein Mann umkommt, ohne Kinder zu haben, und er hat eine Schwester (von Vater- und Mutterseite her), dann steht ihr die Hälfte zu von dem, was er hinterläßt. Und er beerbt (umgekehrt) sie, falls sie keine Kinder hat. Und wenn es zwei (Schwestern) sind (die einen kinderlos verstorbenen Bruder zu beerben haben), stehen ihnen zwei Drittel der Hinterlassenschaft zu. Und wenn es (verschiedene) Geschwister sind, Männer und Frauen, kommt auf eines männlichen Geschlechts gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts. Allah gibt euch Klarheit (um zu verhindern), daß ihr irregeht. Er weiß über alles Bescheid. "Sie fragen dich um Belehrung. Sprich: ""Allah belehrt euch über die seitliche Verwandtschaft: Wenn ein Mann stirbt und keine Kinder hinterläßt, aber eine Schwester hat, dann erhält sie die Hälfte seiner Erbschaft; und er beerbt sie, wenn sie keine Kinder hat. Sind es aber zwei (Schwestern), dann erhalten sie zwei Drittel von seiner Erbschaft. Und wenn sie Geschwister sind, Männer und Frauen, kommt auf eines männlichen Geschlechts gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts."" Allah macht euch das klar, damit ihr nicht irrt; und Allah weiß über alle Dinge Bescheid." Sie bitten dich um eine Entscheidung. Sprich: "Gott gibt euch die Entscheidung. Wenn ein Mann stirbt, ohne Kinder zu hinterlassen, aber eine Schwester hat, bekommt sie die Hälfte seiner Hinterlassenschaft. Ist es die Schwester, die stirbt, ohne Kinder zu hinterlassen, erbt der Bruder die ganze Hinterlassenschaft. Hat der kinderlose Erblasser zwei Schwestern - oder mehr - erben sie zwei Drittel. Hat er Schwestern und Brüder, wird die Erbschaft auf sie verteilt, so daß die männlichen Erben doppelt so viel bekommen wie die weiblichen. " Das trägt Gott euch klar vor, damit ihr euch nicht irrt. Gott weiß alles bestens.