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.Sure 48 | Der Sieg | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Wir haben dir einen offenkundigen Sieg gewährt, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden. Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden , Wir haben dir einen eindeutigen Sieg gewährt,  
  2 Auf daß Allah dich schirme gegen deine Fehler, vergangene und künftige, und daß Er Seine Gnade an dir vollende und dich leite auf den geraden Weg; Allah wollte dir (auf diese Weise) deine frühere und deine spätere Schuld vergeben (liyaghfira...), seine Gnade an dir vollenden und dich einen geraden Weg führen. auf daß Allah dir deine vergangene und künftige Schuld vergebe, und auf daß Er Seine Gnade an dir vollende und dich auf einen geraden Weg leite , damit Gott dir die früheren und späteren Sünden vergibt, Seine Gnade an dir vollendet und dich zum geraden Weg rechtleitet,  
  3 Und daß Allah dir helfe mit mächtiger Hilfe. Und Allah wollte dir (damit) zu einem gewaltigen Sieg verhelfen. und auf daß Allah dir zu einem würdigen Sieg verhelfe. und damit Gott dir zu einem überwältigenden Sieg verhilft.  
  4 Er ist es, Der die Ruhe in die Herzen der Gläubigen niedersandte, damit sie Glauben hinzufügen ihrem Glauben - und Allahs sind die Heerscharen der Himmel und der Erde, und Allah ist allwissend, allweise -, Er ist es, der die sakiena den Gläubigen ins Herz herabgesandt hat, damit sie sich in ihrem Glauben noch mehr bestärken lassen würden. Allah (allein) hat die Heerscharen von Himmel und Erde (zu seiner Verfügung). Er weiß Bescheid und ist weise. Er ist es, Der die Ruhe in die Herzen der Gläubigen niedersandte, damit sie ihrem Glauben Glauben hinzufügen - und Allahs sind die Heerscharen der Himmel und der Erde, und Allah ist Allwissend, Allweise , Er ist es, Der innere Ruhe (Sakîna) in die Herzen der Gläubigen legte, damit sie noch mehr Glauben gewinnen. Gott gehören die Heerscharen der Himmel und der Erde. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  5 Daß Er die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen einführe in Gärten, durch die Ströme fließen, ewig darin zu weilen, und daß Er ihre Missetaten von ihnen nehme - und das ist vor Allah die höchste Glückseligkeit - Er möchte eben die gläubigen Männer und Frauen (dereinst) in Gärten eingehen lassen, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie (ewig) weilen werden, und er möchte ihnen ihre schlechten Taten tilgen. Das ist ein großes Glück (fauzan `azieman) (dessen sie) bei Allah (teilhaftig werden). auf daß Er die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen einführe in Gärten, durch die Bäche fließen, um ewig darin zu verweilen, und auf daß Er ihre Missetaten von Ihnen nehme - und das ist vor Allah ein großer Gewinn - ; So wird Er die gläubigen Männer und Frauen in Paradiesgärten bringen, unterhalb derer Flüsse fließen. Darin werden sie ewig verweilen. Er tilgt ihre ?beltaten. Das ist ein großer Erfolg, der ihnen bei Gott zusteht.  
  6 Und die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzendiener und Götzendienerinnen strafe, die schlimme Gedanken über Allah hegen. Auf solche wird ein böses Unheil niederfallen; Allah ist zornig über sie. Er hat sie von Sich gewiesen und hat die Hölle für sie bereitet. Und eine üble Bestimmung ist das. Und er möchte die Heuchler und die Heuchlerinnen und die Götzendiener und Götzendienerinnen, die über Allah schlimme Mutmaßungen anstellen, bestrafen. Über sie (selber) wird eine schlimme Schicksalswendung kommen. Allah ist zornig über sie und hat sie verflucht, und er hat die Hölle für sie bereit - ein schlimmes Ende! und (auf daß Er) die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzendiener und Götzendienerinnen bestrafe, die üble Gedanken über Allah hegen. Auf solche (Sünder) wird ein böses Unheil niederfallen; und Allah ist zornig auf sie; und Er hat sie verflucht und Dschahannam für sie bereitet. Und das ist eine üble Bestimmung. Er wird die Heuchler und die Heuchlerinnen und die Götzendiener und die Götzendienerinnen, die schlimme Mutmaßungen über Gott anstellen, qualvoll bestrafen. Sie allein wird das schlimme Unheil treffen. Gott zürnt ihnen, verflucht sie und hält die Hölle für sie bereit. Welch schlimmes Ende!  
  7 Allahs sind die Heerscharen der Himmel und der Erde; und Allah ist allmächtig, allweise. Allah (allein) hat die Heerscharen von Himmel und Erde (zu seiner Verfügung). Er ist mächtig und weise. Und Allahs sind die Heerscharen der Himmel und der Erde; und Allah ist Erhaben, Allweise. Gott gehören die Heerscharen der Himmel und der Erde. Gottes Macht und Weisheit sind unermeßlich.  
  8 Wir haben dich als Zeugen gesandt und als Bringer froher Botschaft und als Warner, Wir haben dich (zu deinen Landsleuten) gesandt, damit du (dereinst) Zeuge (über sie) seiest, und (wir haben dich) als Verkünder froher Botschaft und als Warner (gesandt), Wahrlich, Wir haben dich als Zeugen und als Bringer froher Botschaft und als Warner gesandt , Wir haben dich als Zeugen, als Verkünder froher Botschaft und als Warner entsandt,  
  9 Auf daß ihr an Allah und Seinen Gesandten glaubet und daß ihr ihm helfet und ihn ehret und Ihn preiset morgens und abends. damit ihr an Allah und seinen Gesandten glaubt, ihm helft (tu `azziruuhu), ihn hochachtet und ihn morgens und abends preist. auf daß ihr an Allah und Seinen Gesandten glauben und ihm helfen und ihn ehren und Ihn (Allah) morgens und abends preisen möget. damit ihr an Gott und Seinen Gesandten glaubt, Gottes Sache zum Sieg verhelft und Ihn ehrt und lobpreist am Morgen und am Abend.  
  10 Die dir Treue schwören, Allah nur schwören sie Treue; die Hand Allahs ist über ihren Händen. Wer daher den Eid bricht, bricht ihn zum Schaden seiner eignen Seele; wer aber das hält, wozu er sich gegen Allah verpflichtet hat, dem wird Er gewaltigen Lohn zuerkennen. Diejenigen, die dir huldigen, huldigen (eigentlich nicht dir, sondern) Allah. Allahs Hand ist (bei ihrem Handschlag mit dir) über ihrer Hand. Wenn nun einer (eine Verpflichtung, die er eingegangen hat) bricht, tut er das zu seinem eigenen Nachteil. Wenn aber einer eine Verpflichtung, die er Allah gegenüber eingegangen hat, erfüllt, wird dieser ihm (dereinst) gewaltigen Lohn geben. Wahrlich, diejenigen, die dir huldigen - sie huldigen in der Tat nur Allah; die Hand Allahs ist über ihren Händen. Und wer daher den Eid bricht, bricht ihn zu seinem eigenen Schaden; dem aber, der das hält, wozu er sich Allah gegenüber verpflichtet hat, wird Er einen gewaltigen Lohn geben. Diejenigen, die dir Treue schwören, schwören Gott Treue. Gottes Macht steht dir über ihre Kraft hinaus zu. Wer sein Wort bricht, schadet nur sich selbst. Wer seinen Treueschwur Gott gegenüber hält, dem wird Er großen Lohn gewähren.  
  11 Diejenigen unter den Wüstenarabern, die zurückblieben, werden zu dir sprechen: "Unsere Besitztümer und unsere Familien hielten uns beschäftigt, drum bitte um Verzeihung für uns." Sie sprechen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist. Sprich: "Wer vermag etwas für euch bei Allah, wenn Er euch Schaden oder Nutzen zudenkt? Nein, Allah ist wohl kundig dessen, was ihr tut. "Diejenigen Beduinen, die zurückgelassen worden sind (anstatt nach Mekka bzw. Hudaibiya mitgenommen zu werden), werden (zu ihrer Rechtfertigung) zu dir sagen: ""Unsere Herden (amwaalunaa) und Familien haben uns (so sehr) in Anspruch genommen (daß wir uns dem Zug nicht anschließen konnten). Bitte deshalb (Allah) für uns um Vergebung!"" Ihre Äußerungen widersprechen dem, was sie im Herzen haben. Sag: Wer vermöchte gegen Allah etwas für euch auszurichten, wenn dieser vorhat, euch Schaden zuzufügen, oder wenn er (umgekehrt) vorhat, euch Nutzen zu bringen? Aber nein! Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut." "Diejenigen unter den Wüstenarabern, die zurückblieben, werden zu dir sagen: ""Beschäftigt haben uns unsere Besitztümer und unsere Familien, darum bitte um Verzeihung für uns."" Sie sagen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist. Sprich: ""Wer vermag etwas für euch bei Allah (auszurichten), wenn Er euch Schaden oder Nutzen zufügen will? Nein, Allah ist dessen wohl kundig, was ihr tut." Die zurückgebliebenen Wüstenaraber werden dir sagen, wenn du zurückkehrst: "Uns haben unsere Güter und unsere Angehörigen so beschäftigt, daß wir nicht mitgezogen sind. So bitte Gott für uns um Vergebung!" Sie sagen mit ihrer Zunge, was sie nicht in ihren Herzen haben. Sprich: "Wer kann für euch gegen Gott etwas tun, wenn Er euch schaden oder nützen will? Gott weiß genau, was ihr getan habt."  
  12 Nein, ihr wähntet, daß der Gesandte und die Gläubigen nimmermehr zu ihren Familien zurückkehren würden, und das wurde euren Herzen wohlgefällig gemacht, und ihr hegtet einen bösen Gedanken und ihr wart ein verderbtes Volk." Nein, ihr meintet (in Wirklichkeit), der Gesandte und die Gläubigen würden (von dem geplanten Unternehmen) nie (mehr) zu ihren Angehörigen heimkehren, und das dünkte euch schön. Ihr habt schlimme Mutmaßungen angestellt. Ihr seid (eben) ein verderbtes Volk (qauman buuran). "Nein, ihr meintet, daß der Gesandte und die Gläubigen nimmermehr zu ihren Familien zurückkehren würden, und das wurde euren Herzen wohlgefällig gemacht, und ihr hegtet einen bösen Gedanken, und ihr waret ein verderbtes Volk.""" Ihr habt wohl gemeint, daß der Gesandte und die Gläubigen nie mehr zu ihren Angehörigen zurückkehren würden. Das habt ihr in euren Herzen für schön erachtet, und ihr stelltet schlimme Mutmaßungen an. Ihr seid eine dem Verlust geweihte Schar.  
  13 Und jene, die nicht an Allah und Seinen Gesandten glauben - für die Ungläubigen haben Wir ein flammendes Feuer bereitet. Wer nicht an Allah und seinen Gesandten glaubt (muß sich auf ein schlimmes Ende gefaßt machen). Für die Ungläubigen haben wir den Höllenbrand bereit. Und jene, die nicht an Allah und Seinen Gesandten glauben - für die Ungläubigen haben Wir ein flammendes Feuer bereitet. Wer nicht an Gott und Seinen Gesandten glaubt, für den, wie für alle Ungläubigen, haben Wir das auflodernde Feuer bereitet.  
  14 Und Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er verzeiht, wem Er will, und straft, wen Er will und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Er vergibt, wem er will, und er bestraft, wen er will. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde. Er vergibt, wem Er will, und bestraft, wen Er will, und Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Gott gehört die Herrschaft über die Himmel und die Erde. Er verzeiht, wem Er will und bestraft, wen Er will. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  15 Diejenigen, die zurückblieben, werden sagen, wenn ihr auszieht, leichte Beute zu nehmen: "Erlaubt uns, euch zu folgen." Sie möchten Allahs Spruch andern. Sprich: "Ihr sollt uns nicht folgen. Also hat Allah zuvor gesprochen." Dann werden sie sagen: "Nein, aber ihr beneidet uns." Das nicht, jedoch sie verstehen nur wenig. "Diejenigen, die zurückgelassen worden sind (anstatt nach Mekka bzw. Hudaibiya mitgenommen zu werden), werden, wenn ihr (nach Khaibar) aufbrecht, um Beute zu machen, sagen: ""Laßt uns euch folgen!"" Sie würden das Wort Allahs gern abändern. Sag: (Nein! Es bleibt dabei.) Ihr werdet uns nicht folgen. So hat Allah sich (schon) vorher geäußert. Sie werden dann sagen: ""Ihr gönnt es uns ja nur nicht (bal tahsuduunanaa)"". Nein, sie verstehen ja kaum etwas." "Diejenigen, die zurückblieben, werden sagen: ""Wenn ihr nach Beute auszieht, die ihr zu nehmen beabsichtigt, so erlaubt uns, euch zu folgen."" Sie wollen Allahs Spruch ändern. Sprich: ""Ihr sollt uns nicht folgen; so hat Allah zuvor gesprochen."" Dann werden sie sagen: ""Nein, aber ihr beneidet uns."" Das nicht, jedoch sie verstehen nur wenig." Die Zurückgebliebenen werden sagen: "Wenn ihr auszieht, um Beute zu machen, laßt uns euch folgen!" Sie wollen Gottes Worte verdrehen. Sprich: "Ihr sollt uns nicht folgen. Das hat Gott bereits gesagt." Sie werden sagen : "Ihr seid eher neidisch auf uns." Sie verstehen gewiß nur wenig.  
  16 Sprich zu den Wüstenarabern, die zurückblieben: "Ihr sollt gegen ein Volk von gewaltigen Kriegern aufgerufen werden; ihr sollt sie bekämpfen, bis sie sich ergeben. Dann, wenn ihr gehorcht, wird Allah euch schönen Lohn geben; doch wenn ihr den Rücken kehrt, wie ihr ihn zuvor gekehrt habt, so wird Er euch bestrafen mit qualvoller Strafe." Sag zu denjenigen Beduinen, die zurückgelassen worden sind: Ihr werdet (demnächst) zu einem Kriegsvolk aufgerufen werden, das über eine gewaltige Kampfkraft verfügt. Ihr werdet gegen sie zu kämpfen haben, es sei denn, sie ergeben sich (ohne es erst zum Kampf kommen zu lassen). Wenn ihr dann gehorchet (und der Aufforderung zum Kampf Folge leistet), gibt Allah euch einen schönen Lohn. Wenn ihr euch aber abwendet, wie ihr das vorher getan habt (als ihr zum Zug nach Mekka bzw. Hudaibiya aufgerufen wurdet), läßt er euch eine schmerzhafte Strafe zukommen. - "Sprich zu den Wüstenarabern, die zurückblieben: ""Ihr sollt gegen ein Volk von starken Kriegern aufgerufen werden; ihr kämpft gegen sie, es sei denn, sie treten zum Islam über; und wenn ihr gehorcht, wird Allah euch einen schönen Lohn geben; doch wenn ihr (Ihm) den Rücken kehrt, wie ihr ihn zuvor gekehrt habt, dann wird Er euch mit qualvoller Strafe bestrafen.""" Sage den zurückgebliebenen Wüstenarabern: "Ihr werdet bald aufgefordert werden, zum Kampf gegen zähe Feinde mit auszuziehen; ihr sollt gegen sie kämpfen, bis sie sich ergeben. Wenn ihr gehorcht, wird Gott euch schöne Belohnung gewähren. Wendet ihr euch aber wieder ab, wie ihr es schon vorher getan habt, wird Er euch qualvoll bestrafen.  
  17 Kein Tadel trifft den Blinden, noch trifft ein Tadel den Lahmen, noch trifft ein Tadel den Kranken (wenn sie nicht ausziehen). Und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, den wird Er in Gärten führen, durch die Ströme fließen; doch wer den Rücken kehrt, den wird Er strafen mit schmerzlicher Strafe. Wer blind ist, verkrüppelt oder krank, braucht sich (allerdings darüber) nicht bedrückt zu fühlen (daß er sich am Krieg nicht beteiligt). - Wer nun Allah und seinem Gesandten gehorcht, den läßt er (dereinst) in Gärten eingehen, in deren Niederungen Bäche fließen. Wer sich aber abwendet (und dem Rufe Allahs nicht folgt), dem läßt er eine schmerzhafte Strafe zukommen. Kein Tadel trifft den Blinden, noch trifft ein Tadel den Gehbehinderten, noch trifft ein Tadel den Kranken. Und den, der Allah und Seinem Gesandten gehorcht, wird Er in Gärten führen, durch die Bäche fließen; doch den, der (Ihm) den Rücken kehrt, wird Er mit schmerzlicher Strafe bestrafen. Für den Blinden, den Gehbehinderten und den Kranken ist es kein Vergehen, nicht mit ins Feld zu ziehen. Wer Gott und Seinem Gesandten gehorcht, den führt Er in Paradiesgärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Wer sich aber abwendet, den wird Gott qualvoll bestrafen.  
  18 Allah war wohl zufrieden mit den Gläubigen, da sie dir Treue gelobten unter dem Baum, und Er wußte, was in ihren Herzen war, dann senkte Er die Ruhe auf sie und belohnte sie mit einem Sieg, der nahe zur Hand war, Allah hat wirklich an den Gläubigen Wohlgefallen gefunden, (damals) als sie dir (in Hudaibiya) unter dem Baum huldigten. Er wußte, was (für Gedanken) sie im Herzen hatten. Und er sandte die sakiena auf sie herab und stellte ihnen als Lohn einen nahen (bevorstehenden) Erfolg in Ansicht, Allah ist wohl zufrieden mit den Gläubigen, weil sie dir unter dem Baum Treue gelobten; und Er wußte, was in ihren Herzen war, dann sandte Er Ruhe auf sie hinab und belohnte sie mit einem nahen Sieg Gott hat in Sein Wohlgefallen die Gläubigen aufgenommen, die dir unter dem Baum Treue geschworen haben. Er wußte genau, was sie in ihren Herzen hegten. Daher sandte Er innere Ruhe auf sie herab und versprach ihnen als Belohnung einen baldigen Sieg  
  19 Und viel Beute, die sie machen sollen. Und Allah ist allmächtig, allweise. und viel Beute, die sie machen würden. Allah ist mächtig und weise. und mit viel Beute, die sie machen werden. Und Allah ist Erhaben, Allweise. und viel Beute, die sie machen würden. Gottes Gewalt und Weisheit sind unermeßlich.  
  20 Allah hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen sollt, und einstweilen hat Er euch dies gegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten, daß es ein Zeichen für die Gläubigen sei und daß Er euch leite auf den geraden Weg. Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen würdet. Und er hat euch den einen Teil (der Beute) eilends zukommen lassen und die Hand der Menschen von euch zurückgehalten (so daß sie euch nichts antun konnten). Und (das alles geschah) damit es ein Zeichen für die Gläubigen sei und er euch einen geraden Weg führe. Allah hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen werdet, und Er hat euch dies eilends aufgegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten, auf daß es ein Zeichen für die Gläubigen sei und auf daß Er euch auf einen geraden Weg leite. Gott hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet. Er hat sie euch schnell gewährt und hat den Zugriff der Feinde von euch abgewendet. Das soll ein Zeichen für die Gläubigen sein. Er leitet euch recht zum geraden Weg.  
  21 Und einen andern (Sieg), den ihr noch nicht zu erlangen vermochtet, doch Allah hat ihn in Seiner Macht. Und Allah ist mächtig über alle Dinge. Und einen anderen Teil (der Beute), über den ihr (vorläufig noch) keine Gewalt habt, hat Allah bereits erfaßt. Er hat zu allem die Macht. Und einen anderen (Teil der Beute), den ihr noch nicht zu erlangen vermochtet, hat Allah jedoch in Seiner Macht. Und Allah hat Macht über alle Dinge. Andere Beute habt ihr noch nicht einnehmen können. Gott bewahrte sie für euch auf. Gottes Allmacht umfaßt alles.  
  22 Und wenn die Ungläubigen euch bekämpft hätten, sie hätten gewiß den Rücken gekehrt: dann hätten sie weder Beschützer noch Helfer finden können. Und wenn diejenigen, die ungläubig sind, gegen euch gekämpft hätten, hätten sie (alsbald) den Rücken gekehrt (und wären geflohen). Und dereinst werden sie weder Freund noch Helfer finden. Und wenn die Ungläubigen euch bekämpft hätten, hätten sie (euch) gewiß den Rücken gekehrt; dann hätten sie weder Beschützer noch Helfer finden können. Wenn die Ungläubigen gegen euch ins Feld ziehen, werden sie vor euch die Flucht ergreifen, und dann werden sie keinen Beschützer und keinen Helfer finden.  
  23 Solches ist Allahs Vorgehen, wie es zuvor gewesen; und nie wirst du in Allahs Vorgehen einen Wandel finden. Auch in früheren Zeiten ist Allah so verfahren. Du wirst am Verfahren (sunna) Allahs keine Abänderung feststellen können. Derart ist Allahs Vorgehen, wie es zuvor gewesen ist; und nie wirst du in Allahs Vorgehen einen Wandel finden. Das ist Gottes Gesetz, das es seit eh und je gibt. In Gottes Gesetz wirst du niemals eine Veränderung finden.  
  24 Und Er ist es, Der ihre Hände von euch abhielt und eure Hände von ihnen in dem Tale von Mekka, nachdem Er euch Sieg über sie gegeben. Und Allah sieht alles, was ihr tut. Und er ist es, der im Talgrund von Mekka ihre Hand von euch und eure Hand von ihnen zurückgehalten hat (so daß es nicht zum Kampf kam), nachdem er euch (früher) über sie hatte siegen lassen. Allah durchschaut wohl, was ihr tut. Und Er ist es, Der ihre Hände von euch abhielt und eure Hände von ihnen in dem Tal von Makka, nachdem Er euch den Sieg über sie gegeben hatte. Und Allah sieht alles, was ihr tut. Er ist es, Der sie von euch und euch von ihnen abhielt (mitten) im Tale von Mekka, nachdem Er euch die Oberhand über sie gegeben hatte. Gott sieht alles genau, was ihr tut.  
  25 Sie sind es, die ungläubig waren und euch fernhielten von der Heiligen Moschee und das Opfer verhinderten, seine Opferstätte zu erreichen. Und wäre es nicht um die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen gewesen, die ihr nicht kennt und die ihr vielleicht unwissentlich niedergetreten hättet, so daß euch ihrethalben ein Unrecht hätte zugerechnet werden können (Er hätte euch erlaubt zu kämpfen, so aber tat Er es nicht), auf daß Allah in Seine Gnade führe, wen Er will. Wären sie getrennt gewesen, Wir hätten sicherlich jene unter ihnen (den Mekkanern), die ungläubig waren, mit schmerzlicher Strafe gestraft. Sie sind es, die ungläubig sind und euch von der heiligen Kultstätte abgehalten haben, (euch) und die Opfertiere, so daß sie verhindert waren, ihre Schlachtstätte (mahill) zu erreichen. Und wenn ihr nicht (im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung) gläubige Männer und Frauen, die es (in Mekka) gab, von denen ihr aber nichts wußtet, zu Schaden gebracht hättet, so daß ihr euch unwissentlich an ihnen versündigt hättet, - Allah läßt eben in seine Barmherzigkeit eingehen (li-yudkhila...), wen er will (und hat so auch jene Männer und Frauen in Mekka für den wahren Glauben vorgesehen) - (wenn sie nicht gewesen wären, hätte das Unternehmen anders geendet). Wenn sie sich (von den übrigen, heidnisch gebliebenen Mekkanern vorher) getrennt hätten (und so nicht in Mitleidenschaft gezogen worden wären), hätten wir den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzhafte Strafe zukommen lassen. Sie sind es, die ungläubig waren und euch von der heiligen Moschee fernhielten und die Opfertiere daran hinderten, ihren Bestimmungsort zu erreichen. Und wäre es nicht wegen der gläubigen Männer und der gläubigen Frauen gewesen, die ihr nicht kanntet und die ihr vielleicht unwissentlich niedergetreten hättet, so daß ihr euch an ihnen versündigt hättet, (hättet ihr kämpfen können). Damit Allah in Seine Gnade führe, wen Er will. Wären sie getrennt gewesen, hätten Wir sicher jene unter ihnen, die ungläubig waren, mit schmerzlicher Strafe bestraft. Sie sind es, die sich für den Unglauben entschieden haben, die euch von der Heiligen Moschee abhielten und die Opfertiere daran hinderten, den Schlachtplatz zu erreichen. Hätte es dort nicht gläubige Männer und Frauen gegeben, die ihr nicht kanntet, und die ihr vielleicht angegriffen hättet, was euch als Schuld angelastet worden wäre, so hätte Gott euch gegen die Ungläubigen vorgehen lassen. So nimmt Gott in Seine Barmherzigkeit auf, wen Er will. Wenn sich die euch unbekannten Gläubigen von den Ungläubigen abgesondert hätten, hätten Wir die Ungläubigen in einem Gefecht qualvoll bestraft.  
  26 Als die Ungläubigen in ihren Herzen Parteilichkeit hegten, -die Parteilichkeit der Zeit der Unwissenheit, senkte Allah auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen Seine Ruhe und ließ sie festhalten an dem Grundsatz der Gerechtigkeit, und wohl hatten sie Anspruch darauf und waren seiner würdig. Und Allah weiß alle Dinge. (Damals) als die Ungläubigen das Ungestüm, dasjenige des Heidentums, in ihrem Herzen Platz greifen ließen, worauf Allah seine sakiena auf seinen Gesandten und die Gläubigen herabsandte und sie auf das Wort der Gottesfurcht verwies! Sie verdienten es (ja) eher (als sonst jemand) und waren seiner (am ehesten) würdig. Allah weiß über alles Bescheid. Als die Ungläubigen in ihren Herzen Parteilichkeit hegten - die Parteilichkeit der Dschahiliya -, sandte Allah auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen Seine Ruhe hinab und ließ sie an dem Wort der Gottesfurcht festhalten, und sie hatten wohl Anspruch auf dieses (Wort) und waren seiner würdig. Und Allah weiß über alle Dinge Bescheid. Als die Ungläubigen dem Stolz, dem heidnischen Stolz, in ihren Herzen Platz einräumten, sandte Gott innere Ruhe auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen herab und ließ sie am Grundsatz der Frömmigkeit festhalten, für die sie berechtigter und geeigneter sind. Gottes Wissen umfaßt alles.  
  27 Wahrlich, Allah hat Seinem Gesandten das Traumgesicht erfüllt: Ihr würdet gewißlich, so Allah will, in die Heilige Moschee eintreten in Sicherheit, mit geschorenem Haupt oder mit kurzgeschnittenem Haar; ihr würdet keine Furcht haben. Doch Er wußte, was ihr nicht wußtet; und Er hat (euch), außer diesem, einen Sieg bestimmt, der nahe zur Hand ist. Allah hat doch seinem Gesandten das Traumgesicht (das er ihn sehen ließ) wirklich wahr gemacht: Bestimmt werdet ihr - so Allah will - die heilige Kultstätte in Sicherheit (und Frieden) betreten und euch (dort) den Kopf (kahl) scheren oder (die Haare) stutzen (muhalliqiena ru§uusakum wa-muqassiriena), ohne daß ihr euch (vor irgend jemand) zu fürchten braucht. Und er wußte, was ihr (eurerseits) nicht wußtet. Und er legte außerdem (min duuni zaalika) einen nahen (bevorstehenden) Erfolg (für euch) fest. Wahrlich, Allah hat Seinem Gesandten das Traumgesicht zu Wirklichkeit gemacht. Ihr werdet gewiß - denn Allah wollte (es so) - in Sicherheit in die heilige Moschee mit geschorenem Haupt oder kurzgeschnittenem Haar eintreten; ihr werdet keine Furcht haben. Und Er wußte, was ihr nicht wußtet, und Er hat (euch) außer diesem (Sieg) einen nahen Sieg bestimmt. Gott hat die Traumvision Seines Gesandten wahrhaftig erfüllt: Ihr werdet die Heilige Moschee betreten, so Gott will, sicher vor dem Feind, mit geschorenen oder gestutzten Haaren, ohne Angst zu verspüren. Er weiß, was ihr nicht wißt. So hat Er euch zuvor den baldigen Sieg bestimmt.  
  28 Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger. Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt. Allah genügt (dafür) als Zeuge. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und dem wahren Glauben, dem Islam, entsandte, damit Er ihm die Oberhand über alle Religionen gibt. Gott allein genügt als Zeuge.  
  29 Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander. Du siehst sie sich beugen, sich niederwerfen im Gebet, Huld erstrebend von Allah und (Sein) Wohlgefallen. Ihre Merkmale sind auf ihren Gesichtern: die Spuren der Niederwerfungen. Das ist ihre Beschreibung in der Thora. Und ihre Beschreibung im Evangelium ist: gleich dem ausgesäten Samenkorn, das seinen Schößling treibt, dann ihn stark werden läßt; dann wird er dick und steht fest auf seinem Halm, den Sämännern zur Freude - daß Er die Ungläubigen in Wut entbrennen lasse bei ihrem (Anblick). Allah hat denen unter ihnen, die glauben und gute Werke tun, Vergebung verheißen und gewaltigen Lohn. Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und diejenigen, die mit ihm (gläubig) sind, sind den Ungläubigen gegenüber heftig (aschiddaa§u), unter sich aber mitfühlend (ruhamaa§u). Du siehst, daß sie sich verneigen und niederwerfen im Verlangen danach, daß Allah ihnen Gunst erweisen und Wohlgefallen (an ihnen) haben möge. Ihre Merkmale befinden sich auf ihren Gesichtern: die Spuren der Niederwerfung. So werden sie (schon) in der Thora beschrieben (zaalika mathaluhum fi t-tauraati). Und im Evangelium werden sie mit Getreide verglichen, dessen Triebe Allah (aus dem Boden) hervorkommen und (immer) stärker werden läßt (fa-aazarahuu), worauf es verdickt und aufrecht auf den Halmen steht, zur Freude derer, die (vorher) die Saat ausgestreut haben, so daß Allah mit ihnen den Groll der Ungläubigen hervorruft. Allah hat denjenigen von ihnen, die glauben und tun, was recht ist, Vergebung und gewaltigen Lohn versprochen. Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig zueinander. Du siehst sie sich (im Gebet) beugen, niederwerfen (und) Allahs Huld und Wohlgefallen erstreben. Ihre Merkmale befinden sich auf ihren Gesichtern: die Spuren der Niederwerfungen. Das ist ihre Beschreibung in der Thora. Und ihre Beschreibung im Evangelium lautet: (Sie sind) gleich dem ausgesäten Samenkorn, das seinen Schößling treibt, ihn dann stark werden läßt, dann wird er dick und steht fest auf seinem Halm, zur Freude derer, die die Saat ausgestreut haben - auf daß Er die Ungläubigen bei ihrem (Anblick) in Wut entbrennen lasse. Allah hat denjenigen, die glauben und gute Werke tun, Vergebung und einen gewaltigen Lohn verheißen. Muhammad, Gottes Gesandter, und die Gläubigen, die mit ihm sind, sind hart im Kampf gegen die feindlichen Ungläubigen, aber gütig untereinander. Du siehst sie, wie sie unablässig vor Gott knien und sich niederwerfen. Sie erhoffen Gottes Huld und Wohlgefallen. Ihr Merkmal, der unerschütterliche Glaube durch das innige Gebet, ist an ihren Gesichtern deutlich. So werden sie in der Thora beschrieben. Im Evangelium werden sie durch das Gleichnis der Pflanzen beschrieben, die zunächst zarte Triebe hervorbringen, die dann immer voller werden, bis sie auf Stengeln stark hochragen und den Bauern gefallen. So gefallen die Gläubigen Gott, Der sie den wütenden Ungläubigen gegenüberstellt. Gott hat den Gläubigen unter ihnen, die gute Werke verrichten, Vergebung und großen Lohn versprochen.