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.Sure 5 | Der Tisch | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 O die ihr glaubt, erfüllt die Verträge. Erlaubt sind euch Vierfüßler, wie die Rinder, mit Ausnahme derer, die euch bekannt gegeben werden; nicht, daß ihr die Jagd als erlaubt ansehen dürft, während ihr Pilger seid; Allah verordnet, was Er will. Ihr Gläubigen! Erfüllt die Verpflichtungen (`uquud) (die Allah euch auferlegt hat)! (Zum Schlachten) erlaubt ist euch ein jedes Stück Vieh, mit Ausnahme dessen, was euch (in der Schrift als verboten) verlesen wird. Jedoch dürft ihr, während ihr euch (bei der Wallfahrt) im Weihezustand befindet, Wild nicht für erlaubt halten. Allah entscheidet, was er will. O ihr, die ihr glaubt, erfüllt die Verträge. Erlaubt ist euch jede Art des Viehs, mit Ausnahme dessen, was euch (in der Schrift) bekanntgegeben wird; nicht, daß ihr die Jagd als erlaubt ansehen dürft, während ihr pilgert; wahrlich, Allah richtet, wie Er will. O ihr Gläubigen! Haltet alle Verpflichtungen voll und ganz ein! Es ist euch erlaubt, das Herdenvieh (Kamele, Kühe und Schafe) zum Essen zu schlachten. Im Weihezustand bei der Pilgerfahrt (im Bereich des Heiligen Hauses) dürft ihr jedoch nicht jagen. Gott bestimmt, was Er will, weiß Er doch, was für euch das Beste ist.  
  2 O die ihr glaubt! Entweihet nicht die Zeichen Allahs, noch den Heiligen Monat, noch die Opfertiere, noch (die mit) Halsschmuck, noch auch die nach dem Heiligen Hause Ziehenden, die da Gnade und Wohlgefallen von ihrem Herrn suchen. So ihr das Pilgerkleid abgelegt habt, dürfet ihr jagen. Es soll euch die Feindseligkeit eines Volkes, so es euch an der Heiligen Moschee hinderte, nicht zur Übertretung verführen. Und helfet einander in Rechtschaffenheit und Frömmigkeit; doch helfet einander nicht in Sünde und Übertretung. Und fürchtet Allah, denn Allah ist streng im Strafen. Ihr Gläubigen! Mißachtet nicht die Heiligkeit der Kultsymbole (scha`aa§ir) Allahs, (die Heiligkeit) des heiligen Monats, der (gewöhnlichen) Opfertiere (hady) und der Weihopfetiere (? qalaa§id) und derer, die das heilige Haus (in Mekka) aufsuchen im Verlangen danach, daß ihr Herr ihnen Gunst erweisen und Wohlgefallen (an ihnen) haben möge! - Wenn ihr (den Weihezustand aufgegeben habt und) euch im Profanzustand befindet, könnt ihr (unbedenklich) jagen. - Und der Haß, den ihr gegen (gewisse) Leute hegt, weil sie euch (beim Unternehmen von Hudaibieya) von der heiligen Kultstätte abgehalten haben, soll euch ja nicht dazu bringen, daß ihr Übertretungen begeht (und in eurer Rachsucht maßlos seid). Helft einander zur Frömmigkeit und Gottesfurcht, aber nicht zur Sünde und Übertretung! Und fürchtet Allah! Er verhängt schwere Strafen. O ihr, die ihr glaubt! Entweihet weder die Glaubensausübung zur Verherrlichung Allahs, noch den heiligen Monat, noch die Opfertiere, noch die geweihten Opfertiere, noch die nach dem heiligen Hause Ziehenden, die da Gunst und Wohlgefallen von ihrem Herrn suchen. Wenn ihr den Weihezustand beendet habt, dürft ihr jagen. Und laßt euch nicht durch den Haß, den ihr gegen Leute hegt, weil sie euch von der heiligen Moschee abgehalten haben, zu Übergriffen verleiten. Und helft einander in Rechtschaffenheit und Frömmigkeit; doch helft einander nicht in Sünde und Übertretung. Und fürchtet Allah; denn Allah ist streng im Strafen. O ihr Gläubigen! Mißachtet nicht Gottes Kultzeichen und den Heiligen Monat, in dem kein Krieg geführt werden darf, den Brauch, bei der Pilgerfahrt Tiere zu verschenken und den Brauch, diese Tiere mit Halsgehängen zu kennzeichnen! Ihr dürft niemanden davon abhalten, sich zum Heiligen Haus zu begeben, um durch Handel Gewinn zu erzielen und durch Andacht Gott zu gefallen. Wenn ihr den Weihezustand beendet habt (und aus dem Bereich des Heiligen Hauses heraus seid), dürft ihr jagen. Ihr dürft euch nicht aus Haß gegenüber den Leuten, die euch einst von der Heiligen Moschee zurückgewiesen haben, dazu verleiten lassen, ?bertretungen zu begehen. Helft einander, gute Taten zu vollbringen und Frömmigkeit zu erlangen, nicht jedoch Sünden und ?bertretungen zu begehen! Fürchtet Gott, denn Seine Strafe ist überaus schwer!  
  3 Verboten ist euch das von selbst Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name angerufen ward als Allahs; das Erdrosselte; das zu Tode Geschlagene; das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene und das, was reißende Tiere angefressen haben, außer dem, was ihr geschlachtet habt; und das, was auf einem Altar (als Götzenopfer) geschlachtet worden ist; auch daß ihr euer Geschick durch Lospfeile zu erkunden sucht. Das ist Ungehorsam. Heute sind die Ungläubigen an eurem Glauben verzweifelt, also fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. Heute habe Ich eure Glaubenslehre für euch vollendet und Meine Gnade an euch erfüllt und euch den Islam zum Bekenntnis erwählt. Wer aber durch Hunger getrieben wird, ohne sündhafte Absicht - dann ist Allah allverzeihend, barmherzig. Verboten ist euch (der Genuß von) Fleisch von verendeten Tieren, Blut, Schweinefleisch und (von) Fleisch, worüber (beim Schlachten) ein anderes Wesen als Allah angerufen worden ist, und was erstickt, (zu Tod) geschlagen, (zu Tod) gestürzt oder (von einem anderen Tier zu Tod) gestoßen ist, und was ein wildes Tier angefressen hat - es sei denn, ihr schächtet es (indem ihr es nachträglich ausbluten laßt) -, und was auf einem (heidnischen) Opferstein (nusub) geschlachtet worden ist, und (ferner ist euch verboten) mit Pfeilen zu losen. So etwas (zu tun) ist Frevel. - Heute haben diejenigen, die ungläubig sind, hinsichtlich eurer Religion nichts mehr zu hoffen (da sie nichts mehr dagegen ausrichten können). Darum fürchtet nicht sie, sondern mich! Heute habe ich euch eure Religion vervollständigt (so daß nichts mehr daran fehlt) und meine Gnade an euch vollendet, und den Islam als Religion gutgeheißen. - Und wenn einer (von euch) aus Hunger sich in einer Zwangslage befindet (und aus diesem Grund gegen ein Speisegebot verstößt), ohne sich (bewußt) einer Sünde zuzuneigen, so ist Allah barmherzig und bereit zu vergeben. Verboten ist euch das Verendete sowie Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Allahs Name angerufen wurde; das Erdrosselte, das zu Tode Geschlagene, das zu Tode Gestürzte oder Gestoßene und das, was Raubtiere angefressen haben, außer dem, was ihr geschlachtet habt, ferner das, was auf einem heidnischen Opferstein geschlachtet worden ist, und ferner (ist euch verboten), daß ihr durch Lospfeile das Schicksal zu erkunden sucht. Das ist eine Freveltat. Heute haben die Ungläubigen vor eurem Glauben resigniert; also fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt. Wer aber durch Hungersnot gezwungen wird, ohne sündhafte Neigung - so ist Allah Allverzeihend, Barmherzig. Verboten ist euch folgendes: Verendetes, Blut, Schweinefleisch, in einem anderen Namen als dem Gottes Geschlachtetes, Ersticktes, zu Tode Geschlagenes, zu Tode Gestürztes, zu Tode Gestoßenes, das durch ein wildes Tier Getötete; ausgenommen sind Tiere, die ihr noch lebend erreicht und schlachten könnt. Verboten ist euch auch das auf heidnischen Steinen Geschlachtete. Verboten ist euch, durch Lospfeile zu losen, was Frevel ist. Heute haben die Ungläubigen jegliche Hoffnung aufgegeben, eurer Religion Schaden zuzufügen, so fürchtet sie nicht! Mich allein sollt ihr fürchten. Heute habe Ich eure Religion vervollständigt, Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam als eure Religion vermittelt. Wer sich vor Hunger gezwungen findet, etwas Verbotenes zu essen, ohne vorsätzlich eine Sünde zu beabsichtigen, dem wird Gott verzeihen, ist Er doch voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  4 Sie fragen dich, was ihnen erlaubt sei. Sprich: "Alle guten Dinge sind euch erlaubt; und was ihr Tiere und Raubvögel gelehrt habt (für euch zu fangen), indem ihr (sie) zur Jagd abrichtet und sie lehret, was Allah euch gelehrt hat. Also esset von dem, was sie für euch fangen, und sprechet Allahs Namen darüber aus. Und fürchtet Allah, denn Allah ist schnell im Abrechnen." Man fragt dich, was (zu essen) erlaubt ist. Sag: Erlaubt sind euch die guten Dinge. Und wenn ihr fleischfressenden Tieren (dschawaarih) durch Abrichten (etwas) von dem beigebracht habt, was Allah euch (Menschen) gelehrt hat (so daß sie keine eigentlichen Raubtiere mehr sind), dann eßt (unbedenklich) von dem, was sie für euch (an Wild) zu fassen bekommen, und sprecht (ehe ihr es eßt) den Namen Allahs darüber aus! Und fürchtet Allah! Allah ist schnell im Abrechnen. "Sie fragen dich, was ihnen erlaubt sei. Sprich: ""Alle guten Dinge sind euch erlaubt; und was ihr die Jagdtiere gelehrt habt, indem ihr sie zur Jagd abrichtet und sie lehrt, was Allah euch gelehrt hat."" Also esset von dem, was sie für euch fangen, und sprecht Allahs Namen darüber aus. Und fürchtet Allah; denn Allah ist schnell im Abrechnen." Die Gläubigen fragen dich, was ihnen erlaubt sei. Sag ihnen: "Euch ist alles erlaubt, was für den Menschen gut ist. Ihr dürft das Wildbret essen, das die abgerichteten Jagdtiere und -vögel, die ihr durch das euch von Gott gewährte Wissen Fertigkeiten lehrt, euch bringen. Eßt, was sie für euch auf der Jagd fangen, und sprecht dabei den Namen Gottes aus! Haltet Gottes Bestimmungen ein, seid fromm und wißt, daß Gottes Vergeltung nicht auf sich warten läßt!  
  5 Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, wie auch eure Speise ihnen erlaubt ist. Und keusche Frauen der Gläubigen und keusche Frauen derer, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen ihre Morgengabe gebt, nur in richtiger Ehe und nicht in Unzucht, noch daß ihr heimlich Buhlweiber nehmt. Und wer den Glauben verleugnet, dessen Werk ist sonder Zweifel zunichte geworden, und im Jenseits wird er unter den Verlierenden sein. Heute sind euch die guten Dinge (zu essen) erlaubt. Und was diejenigen essen, die (vor euch) die Schrift erhalten haben, ist für euch erlaubt, und (ebenso) was ihr eßt, für sie. Und (zum Heiraten sind euch erlaubt) die ehrbaren (muhsanaat) gläubigen Frauen und die ehrbaren Frauen (aus der Gemeinschaft) derer, die vor euch die Schrift erhalten haben, wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt, (wobei ihr euch) als ehrbare Ehemänner (zu betragen habt), nicht als solche, die Unzucht treiben und sich Liebschaften halten. Und wer den (rechten) Glauben leugnet, dessen Werk ist hinfällig. Und im Jenseits gehört er zu denen, die (letzten Endes) den Schaden haben. Heute sind euch alle guten Dinge erlaubt. Und die Speise derer, denen die Schrift gegeben wurde, ist euch erlaubt, wie auch eure Speise ihnen erlaubt ist. Und ehrbare gläubige Frauen und ehrbare Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen die Brautgabe gebt, und nur für eine Ehe und nicht für Unzucht und heimliche Liebschaften. Und wer den Glauben verleugnet, dessen Tat ist ohne Zweifel zunichte geworden; und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein. Heute sind euch die guten Dinge erlaubt. Das Essen der Schriftbesitzer ist euch erlaubt, wie euer Essen ihnen erlaubt ist. Ihr dürft freie, ehrbare muslimische Frauen und freie ehrbare Frauen aus den Gemeinden der Schriftbesitzer heiraten, wenn ihr ihnen die ihnen zustehende Morgengabe entrichtet mit der Absicht, eine Ehe zu schließen und nicht uneheliche Verhältnisse zu unterhalten oder Konkubinen zu nehmen. Wer den rechten Glauben verleugnet, dem nützen gute Taten nichts, und am Jüngsten Tag gehört er zu den Verlierern.  
  6 O die ihr glaubt! Wenn ihr zum Gebet hintretet, waschet euer Gesicht und eure Hände bis zu den Ellbogen und fährt euch über den Kopf und waschet eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr im Zustande der Unreinheit seid, reinigt euch durch ein Bad. Und wenn ihr krank oder auf einer Reise seid (und dabei unrein), oder wenn einer von euch vom Abtritt kommt, oder wenn ihr Frauen berührt habt, und ihr findet kein Wasser, so nehmt reinen Sand und reibt euch damit Gesicht und Hände. Allah will euch nicht in Schwierigkeiten bringen, sondern Er will euch nur reinigen und Seine Gnade an euch erfüllen, auf daß ihr dankbar seiet. Ihr Gläubigen! Wenn ihr euch zum Gebet (salaat) aufstellt, dann wascht euch (vorher) das Gesicht und die Hände bis zu den Ellenbogen und streicht euch über den Kopf und (wascht euch) die Füße bis den Knöcheln! Und wenn ihr unrein seid, dann nehmt eine (entsprechende) Reinigung vor! Und wenn ihr krank seid (und deshalb nicht die regelrechte Waschung vornehmen könnt) oder (wenn ihr euch) auf einer Reise (befindet) oder (wenn) einer von euch vom Abort kommt oder (wenn) ihr mit Frauen in Berührung gekommen seid und kein Wasser findet (um die Waschung vorzunehmen), dann sucht reinen Sand und streicht euch (damit) über das Gesicht und die Hände! Allah will euch nichts auferlegen, was (euch) bedrückt. Vielmehr will er euch rein machen und seine Gnade an euch vollenden. Vielleicht würdet ihr dankbar sein. O ihr, die ihr glaubt! Wenn ihr euch zum Gebet begebt, so wascht euer Gesicht und eure Hände bis zu den Ellenbogen und streicht über euren Kopf und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr im Zustande der Unreinheit seid, so reinigt euch. Und wenn ihr krank seid oder euch auf einer Reise befindet oder einer von euch von der Notdurft zurückkommt oder wenn ihr Frauen berührt habt und kein Wasser findet, so sucht reinen Sand und reibt euch damit Gesicht und Hände ab. Allah will euch nicht mit Schwierigkeiten bedrängen, sondern Er will euch nur reinigen und Seine Gnade an euch erfüllen, auf daß ihr dankbar sein möget Ihr Gläubigen! Wenn ihr beabsichtigt, das Gebet zu verrichten, wascht euch das Gesicht, die Hände und die Arme bis zu den Ellbogen und die Füße bis zu den Knöcheln, und streicht euch über den Kopf! Wenn ihr rituell unrein seid, müßt ihr den ganzen Körper waschen. Solltet ihr krank oder auf Reisen sein und kein Wasser finden, um euch nach Verrichtung der Notdurft oder nach dem Geschlechtsverkehr zu waschen, dann sucht reinen Sand oder Staub und streicht euch trocken über Hände und Gesicht! Gott will euch nichts Schwieriges auferlegen, sondern Er will euch läutern und Seine Gunst an euch vollenden, auf daß ihr dankbar seid.  
  7 Und gedenket der Gnade Allahs gegen euch und des Bundes, den Er mit euch schloß, als ihr sprachet: "Wir hören und wir gehorchen." Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah weiß wohl, was in den Herzen ist. "Und gedenket der Gnade, die Allah euch erwiesen, und der Verpflichtung, die er euch auferlegt hat, (damals) als ihr sagtet: ""Wir hören und gehorchen""! Und fürchtet Allah! Allah weiß Bescheid über das, was die Menschen in ihrem Innern (an Gedanken und Gesinnungen) hegen." "und gedenkt der Gnade Allahs gegen euch und des Bundes, den Er mit euch schloß, als ihr spracht: ""Wir hören und gehorchen."" Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah weiß, was die Herzen verbergen." Gedenkt der Gunst, die Gott euch erwiesen und der Verpflichtung, die Er euch auferlegt hat, als ihr sagtet: "Wir haben gehört und wir gehorchen" und fürchtet Gott, Der alles weiß, was die Menschen verbergen!  
  8 O die ihr glaubt! Seid standhaft in Allahs Sache, bezeugend in Gerechtigkeit! Und die Feindseligkeit eines Volkes soll euch nicht verleiten, anders denn gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist näher der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist kundig eures Tuns. Ihr Gläubigen! Steht (wenn ihr Zeugnis ablegt) Allah gegenüber als Zeugen für die Gerechtigkeit ein (kuunuu qauwaamiena li-llaahi schuhadaa§a bil-qisti)! Und der Haß, den ihr gegen (gewisse) Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, daß ihr nicht gerecht seid. Seid gerecht! Das entspricht eher der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah! Er ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. O ihr, die ihr glaubt! Setzt euch für Allah ein und seid Zeugen der Gerechtigkeit. Und der Haß gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher. Und fürchtet Allah; wahrlich, Allah ist eures Tuns kundig. O ihr Gläubigen! Haltet Gottes Rechtsbestimmungen ein und seid bei euren Aussagen gerecht! Euer Haß gegen einige Menschen soll euch nicht dazu verleiten, ungerecht zu sein. Seid gerecht, so kommt ihr der Frömmigkeit am nächsten! Fürchtet Gott! Gott weiß genau, was ihr tut.  
  9 Verheißen hat Allah denen, die glauben und gute Werke tun: für sie ist Vergebung und großer Lohn. Allah hat denen, die glauben und tun, was recht ist, versprochen, daß ihnen (dereinst) Vergebung und gewaltiger Lohn zuteil wird. Allah hat denen, die glauben und gute Werke tun, verheißen, daß sie Vergebung und großen Lohn erlangen werden. Gott hat denjenigen, die innig glauben und gute Taten vollbringen, Vergebung und überaus hohen Lohn versprochen.  
  10 Die aber ungläubig sind und Unsere Zeichen verwerfen, die sind der Hölle Insassen. Diejenigen aber, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Insassen des Höllenbrandes sein. Die aber ungläubig sind und Unsere Zeichen verleugnen, werden Insassen der Dschahim sein. Diejenigen, die Gott leugnen und Seinen offenkundigen Zeichen nicht glauben, werden ewig Bewohner der Hölle sein.  
  11 O die ihr glaubt! Gedenket der Gnade Allahs über euch, als ein Volk die Hände nach euch auszustrecken trachtete. Er aber hielt ihre Hände von euch zurück. Und fürchtet Allah; auf Allah sollen die Gläubigen vertrauen. Ihr Gläubigen! Gedenket der Gnade, die Allah euch erwiesen hat, (damals) als (gewisse) Leute am liebsten ihre Hand nach euch ausgestreckt hätten, (um euch etwas anzutun), worauf er ihre Hand von euch zurückhielt! Und fürchtet Allah! Auf Allah sollen die Gläubigen (immer) vertrauen. O ihr, die ihr glaubt! Gedenkt der Gnade Allahs über euch, als eine Gruppe die Hände nach euch auszustrecken trachtete. Er aber hielt ihre Hände von euch zurück. Und fürchtet Allah; auf Allah sollen die Gläubigen vertrauen. O ihr Gläubigen! Gedenkt der Gunst, die Gott euch erwiesen hat, als sich eine Schar von Ungläubigen eurer beinahe bemächtigt hätte! Da hat Er sie abgehalten. Fürchtet Gott! Auf Gott allein haben sich die Gläubigen zu verlassen.  
  12 Wahrlich, Allah hatte einen Bund mit den Kindern Israels geschlossen; und Wir erweckten aus ihnen zwölf Führer. Allah sprach: "Siehe, wenn ihr das Gebet verrichtet und die Zakat zahlt und an Meine Gesandten glaubt und sie unterstützt und Allah ein stattliches Darlehen gewährt, dann bin Ich mit euch und werde eure Missetaten von euch hinwegnehmen und euch in Gärten führen, durch die Ströme fließen. Wer von euch aber hierauf in Unglauben zurückfällt, der irrt fürwahr vom geraden Weg." "Allah hat doch (seinerzeit) die Verpflichtung der Kinder lsrael entgegengenommen. Und wir bestellten aus iher Mitte zwölf Obmänner (? naqieb). Und Allah sagte: ""Ich bin mit euch. Wenn ihr das Gebet (salaat) verrichtet, die Almosensteuer (zakaat) gebt, an meine Gesandten glaubt und ihnen helft (`azzartumuuhum) und Allah ein gutes Darlehen gebt (indem ihr gute Werke tut), werde ich euch eure schlechten Taten tilgen und euch in Gärten eingehen lassen, in deren Niederungen Bäche fließen. Wer aber von euch, nachdem dies ergangen ist, (wieder) ungläubig wird, der ist (damit endgültig) vom rechten Weg abgeirrt.""" "Wahrlich, Allah hatte einen Bund mit den Kindern Israels geschlossen; und Wir erweckten aus ihnen zwölf Führer. Und Allah sprach: ""Seht, Ich bin mit euch, wenn ihr das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet und an Meine Gesandten glaubt und sie unterstützt und Allah ein gutes Darlehen gebt, dann werde Ich eure Missetaten tilgen und euch in Gärten führen, in denen Bäche fließen. Wer von euch aber hierauf in den Unglauben zurückfällt, der ist vom rechten Weg abgeirrt.." Gott hat einst die Verpflichtung der Kinder Israels entgegengenommen und unter ihnen zwölf Oberhäupter berufen. Gott sprach: "Ich bin mit euch. Wenn ihr das Gebet verrichtet, die Pflichtabgaben entrichtet, an alle Gesandten glaubt, ihnen beisteht für Gottes Sache und Spenden gebt, werde Ich euch gewiß eure Sünden verzeihen und euch in Paradiesgärten führen, unterhalb derer Flüsse fließen. Wer dann ungläubig wird, der hat gewiß den geraden Weg verfehlt."  
  13 Darum nun, weil sie ihren Bund brachen, haben Wir sie verflucht und haben ihre Herzen verhärtet. Sie verkehren die Worte aus ihren richtigen Stellen und sie haben einen (guten) Teil von dem vergessen, womit sie ermahnt wurden. Und du wirst nicht aufhören, auf ihrer Seite - bis auf einige von ihnen - Verrat zu entdecken. Also vergib ihnen und wende dich ab (von ihnen). Wahrlich, Allah liebt jene, die Gutes tun. Und weil sie ihre Verpflichtung brachen, haben wir sie verflucht. Und wir machten ihr Herzen verhärtet, so daß sie die Worte (der Schrift) entstellten (indem sie sie) von der Stelle weg(nahmen) an die sie hingehören. Und sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie gemahnt worden waren. Und du bekommst von ihnen immer (wieder) Falschheit (khaa§ina) zu sehen - mit Ausnahme von (einigen) wenigen von ihnen (die aufrichtig und zuverlässig sind). Aber rechne es ihnen nicht an und sei nachsichtig! Allah liebt die Rechtschaffenen. Deshalb, weil sie ihren Bund brachen, haben Wir sie verflucht und haben ihre Herzen verhärtet. Sie entstellten die Schrift an ihren richtigen Stellen und sie haben einen Teil von dem vergessen, woran sie gemahnt wurden. Und du wirst nicht aufhören, auf ihrer Seite - bis auf einige von ihnen - Verrat zu entdecken. Also vergib ihnen und wende dich (von ihnen) ab. Wahrlich, Allah liebt jene, die Gutes tun. Weil sie ihre Verpflichtung brachen, haben Wir sie verdammt. Ihre Herzen sind hart geworden. Sie verdrehten bewußt Gottes Worte in der Schrift, und sie vergaßen einen Teil der offenbarten Gebote und Verbote. Du wirst immer wieder von ihrer Seite Betrug und Verrat erleben. Nur wenige von ihnen sind ausgenommen. Vergib ihnen und sei nachsichtig! So tust du ein gutes Werk; Gott liebt diejenigen, die Gutes tun.  
  14 Und auch mit denen, die sagen: "Wir sind Christen", schlossen Wir einen Bund; aber auch sie haben einen (guten) Teil von dem vergessen, womit sie ermahnt wurden. Darum erregten Wir Feindschaft und Haß unter ihnen bis zum Tage der Auferstehung. Und Allah wird sie bald wissen lassen, was sie getan haben. "Und (auch) von denen, die sagen: ""Wir sind Christen (nasaaraa)"", haben wir ihre Verpflichtung entgegengenommen. Aber dann vergaßen sie (ihrerseits) einen Teil von dem, womit sie erinnert worden waren. Und da erregten wir unter ihnen Feindschaft und Haß (ein Zustand, der) bis zum Tag der Auferstehung (andauern wird). Aber Allah (der auch das Verborgene weiß) wird ihnen (dereinst beim Gericht) Kunde geben über das, was sie (in frevlerischer Weise) getan haben." "Und auch mit denen, die sagen: ""Wir sind Christen"", schlossen Wir einen Bund; auch diese haben dann einen Teil von dem vergessen, woran sie gemahnt wurden. Darum erregten Wir Feindschaft und Haß unter ihnen bis zum Tage der Auferstehung. Und Allah wird sie wissen lassen, was sie getan haben." Von denen, die sagten: "Wir sind Christen", nahmen Wir die Verpflichtung entgegen, wirklich zu glauben. Sie vernachläßigten einen Teil der an sie gerichteten Ermahnung. Deswegen ließen Wir zur Strafe Feindseligkeit und Haß unter ihnen aufkommen bis zum Jüngsten Tag. Am Jüngsten Tag wird Gott ihnen die üblen Taten, die sie begangen haben, vorhalten und sie zur Rechenschaft ziehen.  
  15 O Volk der Schrift, nunmehr ist Unser Gesandter zu euch gekommen, der euch vieles enthüllt, was ihr von der Schrift verborgen hieltet, und vieles übergeht. Gekommen ist zu euch fürwahr ein Licht von Allah und ein klares Buch. Ihr Leute der Schrift! Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch (auf Grund der Offenbarung, die er erhalten hat) vieles von der Schrift klarzumachen, was ihr (bisher) geheimgehalten habt, während er (gleichzeitig) gegen vieles nachsichtig ist (und es auf sich beruhen läßt). Ein Licht und eine offenkundige Schrift sind von Allah zu euch gekommen. O Leute der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen, was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und (er ist zu euch gekommen,) um gegen vieles Nachsicht zu üben. Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen. O ihr Schriftbesitzer! Zu euch ist Unser Gesandter gekommen, um euch viel von dem, was ihr verborgen gehalten habt, zu erläutern, und vieles wird er übergehen. Zu euch ist von Gott ein Licht und ein klares Buch gekommen.  
  16 Damit leitet Allah jene, die Sein Wohlgefallen suchen, auf den Pfaden des Friedens, und Er führt sie aus den Finsternissen zum Licht nach Seinem Willen und leitet sie auf den geraden Weg. Allah leitet damit diejenigen, die nach seinem Wohlgefallen streben, die Wege des Friedens und bringt sie - mit seiner Erlaubnis - aus der Finsternis heraus ins Licht und führt sie auf einen geraden Weg. Damit leitet Allah jene, die Sein Wohlgefallen suchen, auf die Wege des Friedens, und Er führt sie mit Seiner Erlaubnis aus den Finsternissen zum Licht und führt sie auf einen geraden Weg. Mit diesem Buch (dem Koran) leitet Gott diejenigen auf die Wege des Heils, die sich um Sein Wohlgefallen bemühen. Er führt sie mit Seiner Ermächtigung aus der Finsternis ans Licht und bringt sie auf den geraden Weg.  
  17 Ungläubig sind wahrlich, die da sagen: "Sicherlich ist Allah kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria" Sprich: "Wer vermöchte wohl etwas gegen Allah, wollte Er den Messias, den Sohn der Maria, zunichte machen, und seine Mutter und all jenes, was auf Erden ist?" Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge. "Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist Christus, der Sohn der Maria"". Sag: Wer vermöchte gegen Allah etwas auszurichten, falls er (etwa) Christus, den Sohn der Maria, und seine Mutter und (überhaupt) alle, die auf der Erde sind, zugrunde gehen lassen wollte? Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde und (alles) was dazwischen ist. Er schafft, was er will, und hat zu allem die Macht." "Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist der Messias, der Sohn der Maria."" Sprich: ""Wer vermochte wohl etwas gegen Allah, wenn Er den Messias, den Sohn der Maria, seine Mutter und jene, die allesamt auf der Erde sind, vernichten will?"" Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist. Er erschafft, was Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge." Dem Unglauben haben sich diejenigen verschrieben, die behaupten, Gott sei Jesus Christus, Marias Sohn. Sprich: "Wer könnte gegen Gott etwas unternehmen, wenn Er beschlossen hätte, Jesus Christus, Marias Sohn, seine Mutter und die gesamten Erdenbewohner zu vernichten?" Gott ist der Herr über Himmel und Erde und über alles, was dazwischen liegt. Er schafft, was Er will, und Seine Macht ist absolut uneingeschränkt.  
  18 Die Juden und die Christen sagen: "Wir sind Söhne Allahs und Seine Lieblinge." Sprich: "Warum straft Er euch dann für eure Sünden? Nein, ihr seid (bloß) Menschenkinder unter denen, die Er schuf." Er vergibt, wem Er will, und Er straft, wen Er will. Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und was zwischen beiden ist, und zu Ihm ist die Heimkehr. "Und die Juden und die Christen sagen: ""Wir sind Allahs Söhne und seine Günstlinge."" Sag: Warum bestraft er euch dann für eure Schuld? Nein! Ihr seid Menschen (wie alle anderen, Menschen) die er geschaffen hat. Er vergibt, wem er will, und bestraft, wen er will. Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde und (alles) was dazwischen ist. Bei ihm wird es (schließlich alles) enden." "Und es sagten die Juden und die Christen: ""Wir sind die Söhne Allahs und seine Lieblinge."" Sprich: ""Warum bestraft Er euch dann für eure Sünden? Nein, ihr seid Menschen von denen, die Er schuf."" Er vergibt, wem Er will, und Er bestraft, wen Er will. Und Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen beiden ist, und zu Ihm ist die Heimkehr." Die Juden und die Christen sagen: "Wir sind Gottes Söhne und Lieblinge." Sprich: "Wenn es so ist, warum bestraft Er euch dann für eure Sünden? Ihr seid Menschen wie die anderen, die Er erschuf. Er vergibt, wem Er will, und Er bestraft, wen Er will. Gott ist der Herr über Himmel und Erde und über alles, was dazwischen liegt. Bei Ihm endet jeder Lebensweg.  
  19 O Volk der Schrift, gekommen ist nunmehr zu euch Unser Gesandter, nach einer Lücke zwischen den Gesandten, der euch aufklärt, damit ihr nicht saget: "Kein Bringer froher Botschaft und kein Warner ist zu uns gekommen." So ist nun zu euch gekommen in Wahrheit ein Bringer froher Botschaft und ein Warner. Und Allah hat Macht über alle Dinge. "Ihr Leute der Schrift! Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch während einer Zwischenzeit (fatra) (in der Reihe) der Gesandten Klarheit zu geben, damit ihr (nicht etwa) sagt: ""Zu uns ist kein Verkünder froher Botschaft und kein Warner gekommen."" Nun ist ja ein Verkünder froher Botschaft und ein Warner zu euch gekommen. Allah hat zu allem die Macht." "O Leute der Schrift, zu euch ist nunmehr Unser Gesandter nach einer Zeitspanne zwischen den Gesandten gekommen, um euch aufzuklären, damit ihr nicht sagen könnt: ""Kein Bringer froher Botschaft und kein Warner ist zu uns gekommen."" So ist nun in Wahrheit ein Bringer froher Botschaft und ein Warner zu euch gekommen. Und Allah hat Macht über alle Dinge." O ihr Schriftbesitzer! Zu euch ist Unser Gesandter gekommen, um euch nach einer Zeit, in der es keine Gesandten gab, über den wahren Glauben aufzuklären, damit ihr nicht sagt: "Zu uns ist kein Verkünder von frohen Botschaften und kein Warner gekommen. " Zu euch ist nun fürwahr ein Verkünder von Freudenbotschaften und ein Warner gekommen. Gott kann alles, ist Seine Macht doch absolut uneingeschränkt.  
  20 Und wie Moses zu seinem Volke sprach: "O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben. "Und (damals) als Moses zu seinen Leuten sagte: ""Leute! Gedenket der Gnade, die Allah euch erwiesen hat! (Damals) als er Propheten unter euch auftreten ließ und euch zu Königen machte und euch gab, was er (sonst) keinem von den Menschen in aller Welt (al-`aalamuun) gegeben hat." "Und (damals) als Moses zu seinem Volke sagte: ""O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen auf der Welt gegeben hat." Einst sprach Moses zu seinem Volk: "O mein Volk! Gedenkt der Gunst, die Gott euch dadurch erwies, daß Er aus euren Reihen Propheten bestimmte, daß Er euch königliche Souveränität verlieh und euch so viele Gaben schenkte, wie keinem in der Welt zuvor!  
  21 O mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret nicht den Rücken, denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren." "Leute! Tretet ein in das heilige Land, das Allah euch bestimmt hat, und kehrt nicht (gleich wieder) um (laa tartadduu `alaa adbaarikum), so daß ihr (letzten Endes) den Schaden habt!""" "O mein Volk, betretet das heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret (Ihm) nicht den Rücken; denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren.""" O mein Volk! Tretet in das heilige Land ein, wie Gott es euch vorgeschrieben hat, und wendet euch nicht ab, sonst werdet ihr die Verlierer sein!"  
  22 Sie sprachen: "O Moses, siehe, ein herrschlustiges Volk ist darin, und wir werden es nicht betreten, ehe jene es nicht verlassen haben. Doch wenn sie es verlassen, dann wollen wir einziehen." "Sie sagten: ""In ihm sind gewalttätige Leute. Wir werden es nicht betreten, solange sie nicht aus ihm herausgehen. Wenn sie jedoch aus ihm herausgehen, wollen wir (es) betreten.""" "Sie sagten: ""O Moses, siehe, dort lebt ein tyrannisches Volk, und wir werden es (das Land) nicht betreten, ehe jene es nicht verlassen haben. Doch wenn sie es verlassen, dann wollen wir dort einziehen.""" Sie sagten: "Moses! Dort sind sehr mächtige Menschen. Wir werden nicht eher dorthin gehen, bis sie herausgekommen sind. Verlassen sie es nicht, so betreten wir es nicht."  
  23 Da sagten zwei Männer von denen, die (Gott) fürchteten - Allah hatte sie mit Seiner Huld begabt -: "Ziehet ein durch das Tor und gegen sie; seid ihr eingezogen, dann werdet ihr siegreich sein. Und vertrauet auf Allah, wenn ihr Gläubige seid." "Zwei Männer, fromme Leute, die Allah (besonders) begnadet hatte, sagten: ""Tretet durch das Tor ein (auch wenn ihr) gegen sie (Gewalt anwenden müßt). Wenn ihr (nur einmal) dadurch eintretet, werdet ihr Sieger sein. Auf Allah müßt ihr vertrauen, wenn (anders) ihr gläubig seid.""" "Es sagten zwei Männer von denen, die gottesfürchtig waren, und denen Allah Seine Gnade erwiesen hatte: ""Zieht durch das Tor ein und wendet euch gegen sie; seid ihr eingezogen, dann werdet ihr siegreich sein. Und vertraut auf Allah, wenn ihr Gläubige seid.""" Zwei Männer der frommen Schar, denen Gott besondere Gunst erwiesen hatte, sagten: "Tretet durch das Tor ein! Wenn ihr eingetreten seid, werdet ihr siegreich sein. Verlaßt euch auf Gott, wenn ihr wirklich gläubig seid!"  
  24 Sie sagten: "O Moses, nimmer werden wir es betreten, solange jene darinnen sind. Gehe denn du mit deinem Herrn und kämpfet; wir bleiben hier sitzen." "Sie sagten: ""Moses! Wir werden es niemals betreten, solange sie darin sind. Geh doch du mit deinem Herrn hin und kämpft (ihr beide)! Wir werden (unterdessen) hier bleiben.""" "Sie sagten: ""O Moses, nimmermehr werden wir es betreten, solange jene dort sind. Gehe denn du mit deinem Herrn und kämpft; wir bleiben hier sitzen.""" Sie sagten: "Moses! Wir treten niemals ein, solange sie dort sind. Gehe du mit deinem Herrn und kämpft gegen sie! Wir bleiben hier sitzen!"  
  25 Er sprach: "Mein Herr, siehe, ich habe über keinen Macht denn über mich selbst und meinen Bruder; darum scheide Du uns von dem aufrührerischen Volk." "Er sagte: ""Herr! Ich habe nur über mich selber und über meinen Bruder (Aaron) Macht. Du mußt deshalb zwischen uns (beiden) und dem Volk der Frevler unterscheiden (und darfst uns deren Sünde nicht anrechnen).""" "Er sagte: ""Ich habe nur Macht über mich selbst und meinen Bruder; darum scheide Du uns von dem aufrührerischen Volk.""" Er rief: "Herr! Ich kann nur für meinen Bruder (Aaron) und für mich sprechen. Dein Urteil möge uns beide von dem frevelhaften Volk trennen und uns nicht belangen."  
  26 Er sprach: "Wahrlich, verwehrt soll es ihnen sein vierzig Jahre lang; umherirren sollen sie auf der Erde. Und betrübe dich nicht über das aufrührerische Volk." "Allah sagte: ""So sei es ihnen für vierzig Jahre verwehrt, während sie (so lange) auf der Erde umherirren! Mach dir wegen des Volkes der Frevler keinen Kummer!""" "Er sprach: ""Wahrlich, es (das Land) soll ihnen vierzig Jahre lang verwehrt sein; sie sollen auf der Erde umherirren. Und betrübe dich nicht wegen des aufrührerischen Volkes.""" Gott sprach: "Dieses Land sei ihnen vierzig Jahre lang verwehrt. Sie sollen auf Erden umherirren. Sei nicht betrübt über diese Frevler!"  
  27 Verkünde ihnen wahrheitsgemäß die Geschichte von den zwei Söhnen Adams, wie sie beide ein Opfer darbrachten, und es ward angenommen von dem einen von ihnen und ward nicht angenommen von dem andern. Da sprach dieser: "Wahrhaftig, ich schlage dich tot." Jener erwiderte: "Allah nimmt nur an von den Gottesfürchtigen. "Und verlies ihnen der Wahrheit entsprechend die Geschichte von den beiden Söhen Adams! (Damals) als sie (jeder für sich) ein Opfer darbrachten. Vom einen von ihnen wurde es (bei Allah) angenommen, vom anderen nicht. Der sagte: ""Totschlagen werde ich dich."" Er sagte: ""Allah nimmt nur von den Gottesfürchtigen (etwas) an. (Deshalb hat er mein Opfer angenommen, deines nicht.)" "Und verlies ihnen in Wahrheit die Geschichte von den zwei Söhnen Adams, als sie beide ein Opfer darbrachten, und es von dem einen angenommen und von dem anderen nicht angenommen wurde. Da sagte dieser: ""Wahrhaftig, ich schlage dich tot."" Jener erwiderte: ""Allah nimmt nur von den Gottesfürchtigen (Opfer) an." Trage ihnen die wahre Geschichte der beiden Söhne Adams (Kain und Abel) vor, wie sie Gott Opfer darboten! Das Opfer des einen wurde angenommen, das des anderen nicht. Da sagte letzterer zu seinem Bruder: "Ich werde dich töten." Darauf antwortete der andere: "Gott nimmt Opfer nur von den Frommen an.  
  28 Wenn du auch deine Hand nach mir ausstreckst, um mich zu erschlagen, so werde ich doch nicht meine Hand nach dir ausstrecken, um dich zu erschlagen. Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten. Wenn du deine Hand nach mir ausstreckst, um mich zu töten, so werde ich meine Hand nicht nach dir ausstrecken, um dich zu töten. lch (meinerseits) fürchte Allah, den Herrn der Menschen in aller Welt (al-`aalamuun). Wenn du auch deine Hand nach mir ausstreckst, um mich zu erschlagen, so werde ich doch nicht meine Hand nach dir ausstrecken, um dich zu erschlagen. Ich fürchte Allah, den Herrn der Welten. Wenn du deine Hand ausstreckst, um mich zu töten, werde ich meine nicht ausstrecken, um dich zu töten, denn ich fürchte Gott, den Herrn der Welten.  
  29 Ich will, daß du meine Sünde tragest zu der deinen und so unter den Bewohnern des Feuers seiest, und das ist der Lohn der Frevler." "lch möchte, daß du meine und deine Sünde auf dich lädst und so einer von den Insassen des Höllenfeuers sein wirst. Das ist der Lohn der Frevler.""" "Ich will, daß du die Last meiner Sünde und deiner Sünde trägst und so unter den Bewohnern des Feuers bist, und dies ist der Lohn der Frevler.""" Ich will, daß du dir deine Schuld gegen mich und deine sonstige Schuld auflädst, so daß du im Jenseits zu den Höllenbewohnern gehörst, eine Vergeltung, die sich alle Ungerechten zuziehen."  
  30 Doch sein Sinn trieb ihn, seinen Bruder zu töten; also erschlug er ihn und ward der Verlorenen einer. Da legte ihm seine Seele nahe (? thauwa`at lahuu), seinen Bruder zu töten. Und so tötete er ihn. Und er wurde (infolge dieser Untat) einer von denen, die den Schaden haben. Doch er erlag dem Trieb, seinen Bruder zu töten; also erschlug er ihn und wurde einer von den Verlierern. Er scheute sich nicht, den Todesbeschluß zu fassen, und so erschlug er seinen Bruder und reihte sich unter die schlimmsten Verlorenen ein.  
  31 Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, daß Er ihm zeige, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne. Er sprach: "Weh mir! Bin ich nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Leichnam meines Bruders zu verbergen?" Und da wurde er reuig. "Allah schickte nun einen Raben, der in der Erde scharrte, um ihm zu zeigen, wie er die Leiche (sau§a) seines Bruders verbergen könne. Er sagte: ""Wehe! War ich (denn von mir aus) nicht imstande, (so klug) zu sein wie dieser Rabe und die Leiche meines Bruders zu verbergen?"" Und er empfand nun Bedauern (und Ärger über das, was geschehen und nicht mehr zu ändern war)." "Da sandte Allah einen Raben, der auf dem Boden scharrte, um ihm zu zeigen, wie er den Leichnam seines Bruders verbergen könne. Er sagte: ""Wehe mir! Bin ich nicht einmal imstande, wie dieser Rabe zu sein und den Leichnam meines Bruders zu verbergen?"" Und da wurde er reumütig." Daraufhin schickte Gott einen Raben, der in der Erde herumscharrte, um dem Mörder zu zeigen, wie er die Leiche seines Bruders beerdigen könne. Er sprach: "Wehe mir! Ich kann nicht einmal das tun, was der Rabe tut, um die Leiche meines Bruders zu begraben." So überkam ihn Reue.  
  32 Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß wenn jemand einen Menschen tötet - es sei denn für (Mord) an einem andern oder für Gewalttat im Land -, so soll es sein, als hatte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, so soll es sein, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen; dennoch, selbst nach diesem, begehen viele von ihnen Ausschreitungen im Land. Aus diesem Grund haben wir den Kindern Israel vorgeschrieben, daß, wenn einer jemanden tötet, (und zwar) nicht (etwa zur Rache) für jemand (anderes, der von diesem getötet worden ist) oder (zur Strafe für) Unheil (das er) auf der Erde (angerichtet hat), es so sein soll, als ob er die Menschen alle getötet hätte. Und wenn einer jemanden am Leben erhält, soll es so sein, als ob er die Menschen alle am Leben erhalten hätte. Und unsere Gesandten sind doch (im Lauf der Zeit) mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen gekommen. Aber viele von ihnen gebärden sich nach alledem maßlos (indem sie) auf der Erde (Unheil anrichten) (fie l-ardi la-musrifuuna). Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und Unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach begingen viele von ihnen Ausschreitungen im Land. Deswegen schrieben wir den Kindern Israels vor, daß jeder, der einen Menschen tötet - es sei denn als Vergeltung für Mord oder Unheilstiftung auf Erden - gleichsam die ganze Menschheit tötet; und wer einem, den der Tod bedroht, zum Leben verhilft, der hat gleichsam der gesamten Menschheit zum Leben verholfen. Wir haben ihnen unsere Gesandten mit den klaren Darlegungen geschickt, und viele unter ihnen haben trotzdem Maßloses auf Erden begangen.  
  33 Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe; Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und (überall) im Land eifrig auf Unheil bedacht sind (? yas`auna fie l-ardi fasaadan), soll darin bestehen, daß sie umgebracht oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen wechselweise (rechts und links) Hand und Fuß abgehauen wird, oder daß sie des Landes verwiesen werden. Das kommt ihnen als Schande im Diesseits zu. Und im Jenseits haben sie (überdies) eine gewaltige Strafe zu erwarten. Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil. Diejenigen, die gegen Gott und Seinen Gesandten kämpfen und auf Erden Unheil stiften, sollen wegen Mordes getötet, wegen Raubmordes gekreuzigt werden. Wegen Wegelagerei und Raub ohne Mord soll man ihnen Arm und Bein wechselseitig abschneiden, und wegen Verbreitung von Panik soll man sie des Landes verweisen. Das ist für sie eine schmachvolle Erniedrigung auf Erden, und im Jenseits erwartet sie eine überaus qualvolle Strafe.  
  34 Außer Jenen, die bereuen, noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. So wisset, daß Allah allvergebend, barmherzig ist. - Ausgenommen diejenigen, die umkehren, (noch) bevor ihr Gewalt über sie habt. lhr müßt wissen, daß Allah barmherzig ist und bereit zu vergeben. Ausgenommen davon sind jene, die bereuen, noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. So wisset, daß Allah Allvergebend, Barmherzig ist. Ausgenommen sind diejenigen unter ihnen, die ihre Tat bereuen, bevor ihr euch ihrer bemächtigt. Ihr sollt wissen, daß Gott unendlich barmherzig und vergebend ist.  
  35 O die ihr glaubt, fürchtet Allah und suchet den Weg der Vereinigung Ihm und strebet auf Seinem Wege, auf daß ihr Erfolg habt. Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und trachtet danach, ihm nahezukommen (wa-btaghuu ilaihi l-wasielata), und kämpft auf seinem Wege! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen. O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah und trachtet danach, Ihm nahezukommen und kämpft auf Seinem Wege, auf daß ihr Erfolg haben möget.    
  36 Wahrlich, die Ungläubigen - hätten sie auch alles, was auf der Erde ist, und dann nochmals so viel, um sich damit von der Strafe loszukaufen am Tage der Auferstehung, es würde doch nicht von ihnen angenommen werden; und ihnen wird eine schmerzliche Strafe. Wenn diejenigen, die ungläubig sind, alles hätten, was es auf der Erde (an Schätzen) gibt, und nocheinmal so viel dazu, um sich damit von der Strafe des Auferstehungstages loszukaufen, würde es nicht von ihnen angenommen. Eine schmerzhafte Strafe haben sie zu erwarten. Wahrlich, die Ungläubigen - hätten sie auch alles, was auf der Erde ist, und dann nochmal so viel, um sich damit am Tage der Auferstehung von der Strafe loszukaufen - es würde doch nicht von ihnen angenommen werden; und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Wenn die Ungläubigen alle Reichtümer auf Erden und noch einmal so viel aufbringen könnten, um sich damit freizukaufen von der qualvollen Pein am Jüngsten Tag, wird das von ihnen nicht angenommen. Auf sie wartet eine überaus qualvolle Strafe.  
  37 Sie möchten wohl dem Feuer entrinnen, doch sie werden nicht daraus entrinnen können, und ihre Pein wird immerwährend sein. Sie möchten (dereinst) aus dem Höllenfeuer herauskommen, aber sie werden nicht (mehr) daraus herauskommen. Eine beständige Strafe haben sie zu erwarten. Sie wollen dem Feuer entrinnen, doch sie werden nicht daraus entrinnen können, und ihre Pein wird immerwährend sein. Sie möchten aus der Hölle herauskommen, doch sie kommen nie heraus, haben sie sich doch eine andauernde qualvolle Strafe zugezogen.  
  38 Der Dieb und die Diebin - schneidet ihnen die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah ist allmächtig, allweise. Wenn ein Mann oder eine Frau einen Diebstahl begangen hat, dann haut ihnen die Hand ab! (Das geschehe ihnen) zum Lohn für das, was sie begangen haben, und als anschreckende Strafe (nakaal) von seiten Allahs. Allah ist mächtig und weise. Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah ist Allmächtig, Allweise. Dem Dieb und der Diebin hackt die Hände ab als Vergeltung für ihre Tat und als abschreckende Strafe Gottes! Gott ist mächtig und weise.  
  39 Wer aber nach seiner Sünde bereut und sich bessert, gewiß, ihm wird Sich Allah gnädig zukehren, denn Allah ist allvergebend, barmherzig. Wenn aber einer, nachdem er gefrevelt hat, umkehrt und sich bessert, wendet Allah sich ihm (gnädig) wieder zu. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Aber wer es bereut nach seiner Freveltat und sich bessert, von dem wird Allah die Reue annehmen; denn Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Wenn einer begangenes Unrecht bereut und sich bessert, nimmt Gott seine Reue an und vergibt ihm, ist Gott doch voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  40 Weißt du nicht, daß es Allah ist, Dem das Königreich der Himmel und der Erde allein gehört? Er straft, wen Er will, und Er vergibt, wem Er will; und Allah ist mächtig über alle Dinge. Weißt du denn nicht, daß Allah die Herrschaft über Himmel und Erde hat, und daß er bestraft, wen er will, und vergibt, wem er will? Allah hat zu allem die Macht. Hast du nicht gewußt, daß Allah es ist, Dem das Königreich der Himmel und der Erde gehört? Er bestraft, wen Er will, und Er vergibt, wem Er will; und Allah hat Macht über alle Dinge. Weißt du nicht, daß Gott der Herr über Himmel und Erde ist und daß Er bestraft, wen Er will und verzeiht, wem Er will? Unendlich ist Gottes Allmacht.  
  41 O du Gesandter, es sollen dich nicht betrüben jene, die hastig dem Unglauben verfallen - die mit dem Munde sprechen: "Wir glauben", jedoch ihre Herzen glauben nicht. Und unter den Juden sind solche, die auf jede Lüge horchen - horchen, um (sie) anderen (weiterzugeben), die noch nicht zu dir gekommen sind. Sie rücken die Worte von ihren richtigen Stellen und sagen: "Wenn euch dies gebracht wird, so nehmt es an, doch wenn es euch nicht gebracht wird, dann seid auf der Hut!" Und wen Allah auf die Probe stellen will, dem wirst du nichts frommen gegen Allah. Das sind die, deren Herzen zu reinigen es Allah nicht gefiel; für sie ist Schande in dieser Welt, und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe. "Du (mein) Gesandter! Diejenigen, die sich im Unglauben ereifern, brauchen dich nicht traurig zu machen. (Sie gehören) zu denen, die nur so obenhin sagen: ""Wir glauben"", aber mit dem Herzen nicht glauben, und zu denen, die dem Judentum angehören. (Es sind Leute) die immer nur auf Lügen hören und auf andere Leute, die nicht zu dir gekommen sind. Sie entstellen die Worte (der Schrift), nachdem sie (ursprünglich) an ihrer (richtigen) Stelle gestanden haben (min ba`di mawaadi`ihie), und sagen: ""Wenn euch dies (was wir euch hier sagen, von Mohammed) vorgebracht wird, dann nehmt es (als richtig) an! Wenn es euch aber nicht vorgebracht wird (und dafür etwas anderes, was mit unseren Aussagen nicht übereinstimmt), dann hütet euch (es anzunehmen)!"" (Sie sind eben dem Irrtum verfallen.) Und wenn Allah von jemandem will, daß er der Versuchung erliegt, vermagst du gegen Allah nichts für ihn auszurichten. Das sind die, denen Allah nicht das Herz rein machen wollte. Im Diesseits wird ihnen Schande zuteil, und im Jenseits haben sie eine gewaltige Strafe zu erwarten." "O du Gesandter, es sollen dich nicht jene betrüben, die hastig dem Unglauben verfallen, die mit dem Munde sagen: ""Wir glauben"", jedoch im Herzen nicht glauben. Und unter den Juden sind solche, die auf jede Lüge hören; sie hören auf andere, die noch nicht zu dir gekommen sind. Sie rücken die Worte von ihren richtigen Stellen ab und sagen: ""Wenn euch dies (, was wir gutheißen wollen,) vorgebracht wird, so nehmt es an, doch wenn es euch nicht vorgebracht wird, dann seid auf der Hut!"" Und wen Allah in Versuchung führen will, dem wirst du mit keiner Macht gegen Allah helfen können. Das sind die, deren Herzen Allah nicht reinigen wollte; für sie ist in dieser Welt Schande, und im Jenseits wird ihnen eine große Strafe zuteil sein." O Gesandter! Sei nicht betrübt über die Ungläubigen, wie sie sich schnell im Unglauben steigern; es sind Menschen, die nur mit den Lippen sagen: "Wir glauben", während sie in Wirklichkeit nicht glauben. Unter den Juden gibt es solche, die auf Lügen und auf andere hören, die an deinen Unterweisungen nie teilnahmen. Sie verdrehen die Wörter der Thora und entstellen den Sinn. Ihre Priester sagen ihnen: "Wenn euch ein Urteil in diesem verdrehten Sinn auferlegt wird, nehmt es bejahend entgegen! Wenn es anders lautet, so seid auf der Hut und akzeptiert es nicht!" Wen Gott in der Versuchung belassen will, weil er sich ihr verschrieben hat, dem kannst du vor Gott nicht helfen. Es sind Menschen, die sich der Wohlleitung verschlossen haben, und Gott will ihre Herzen nicht läutern. Auf Erden fällt ihnen Schmach und Schande zu, und im Jenseits erwartet sie eine gewaltige Pein.  
  42 Sie sind gewohnheitsmäßige Horcher auf Falschheit, Verschlinger von Unerlaubtem. Wenn sie nun zu dir kommen, so richte zwischen ihnen oder wende dich von ihnen ab. Und wenn du dich von ihnen abwendest, so können sie dir keinerlei Schaden tun; richtest du aber, so richte zwischen ihnen nach Gerechtigkeit. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten. (Es sind Leute) die immer nur auf Lügen hören und darauf aus sind, zu Unrecht erworbenes Gut (? suht) zu verzehren. Wenn sie nun zu dir kommen (und dich in Streitfällen um deine Entscheidung angehen), dann entscheide zwischen ihnen oder (aber) wende dich von ihnen ab (und überlaß sie sich selbst)! Wenn du dich von ihnen abwendest, können sie dir keinen Schaden zufügen. Wenn du aber (als Schiedsrichter strittige Fragen) entscheidest, dann entscheide unter ihnen nach (Recht und) Gerechtigkeit! Allah liebt die, die gerecht handeln. Sie sind notorische Lauscher hinsichtlich der Falschheit, Verschlinger von Unerlaubtem. Wenn sie nun zu dir kommen, so richte zwischen ihnen oder wende dich von ihnen ab. Und wenn du dich von ihnen abwendest, so können sie dir keinerlei Schaden zufügen; richtest du aber, so richte zwischen ihnen in Gerechtigkeit. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten. Sie hören stets auf Lügen, sie verzehren unentwegt unrechtmäßig erworbenes Gut. Wenn sie zu dir kommen und dich bitten, als Schiedsrichter Urteile zu fällen, darfst du unter ihnen richten, wenn du willst oder dich von ihnen abwenden. Solltest du dich dafür entscheiden, dich von ihnen abzuwenden, würden sie dir nicht im geringsten schaden können. Wenn du unter ihnen urteilst, mußt du wie immer der Gerechtigkeit entsprechen, denn Gott liebt die Gerechten.  
  43 Wie aber wollten sie dich zum Richter machen, während sie doch die Thora bei sich haben, worin Allahs Richtspruch ist? Dennoch, und trotz alledem, kehren sie den Rücken; und sie sind gar nicht Gläubige. Aber wie können sie dich zum Schiedsrichter machen, wo sie doch die Thora haben, in der die Entscheidung Allahs vorliegt, und sich hierauf, nachdem diese Voraussetzung (zur richtigen Einsicht für sie) gegeben ist (min ba`di zaalika), (in Ungehorsam davon) abwenden? Sie kann man nicht als (wirklich) Gläubige bezeichnen. Wie aber wollen sie dich zum Richter berufen, während sie doch die Thora in ihrem Besitz haben, worin Allahs Richtspruch ist? Hierauf, und trotz alledem, kehren sie (Ihm) den Rücken; und sie sind nicht als Gläubige zu bezeichnen. Wie seltsam! Warum lassen sie dich richten, obgleich sie die Thora haben, die Gottes Rechtsbestimmungen enthält? Gefällt ihnen dein Urteil nicht, wenden sie sich von dir ab. Das sind keine Gläubigen.  
  44 Wir hatten die Thora hinabgesandt, in der Führung und Licht war. Damit haben die Propheten, die gehorsam waren, den Juden Recht gesprochen, und so auch die Wissenden und die Gelehrten; denn ihnen wurde aufgetragen, das Buch Allahs zu bewahren, und sie waren seine Hüter. Darum fürchtet nicht die Menschen, sondern fürchtet Mich; und gebt nicht Meine Zeichen hin um geringen Preis. Wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat - das sind die Ungläubigen. Wir haben (seinerzeit den Kindern Israel) die Thora herabgesandt, die (in sich) Rechtleitung und Licht enthält, damit die Propheten, die sich (Allah) ergeben haben (aslamuu), für diejenigen, die dem Judentum angehören, danach entscheiden, und (damit) die Rabbiner und Gelehrten (ahbaar) nach der Schrift Allahs entscheiden, soweit sie ihrer Obhut anvertraut worden ist. Sie waren (ja) Zeugen darüber. lhr sollt nicht die Menschen fürchten, sondern mich. Und verschachert meine Zeichen nicht! Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Allah (in der Schrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Ungläubigen. Wahrlich, Wir hatten die Thora, in der Führung und Licht war, herabgesandt. Damit haben die Propheten, die sich (Allah) hingaben, den Juden Recht gesprochen, und so auch die Rabbiner und die Gelehrten; denn ihnen wurde aufgetragen, das Buch Allahs zu bewahren, und sie waren seine Hüter. Darum fürchtet nicht die Menschen, sondern fürchtet Mich; und gebt nicht Meine Zeichen um einen geringen Preis hin. Und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat - das sind die Ungläubigen. Wir haben die Thora hinabgesandt, die Rechtleitung und Licht beinhaltet. Danach richteten sich in ihren Urteilen unter den Juden die Propheten, die sich Gott hingegeben hatten, und die jüdischen Rechtsgelehrten, die dem Weg der Propheten folgten und die die Schrift Gottes zu wahren und ihre Wahrheit zu bezeugen hatten. Fürchtet euch nicht vor den Menschen, Mich allein sollt ihr fürchten! Meine offenbarten Rechtsbestimmungen dürft ihr um keinen Preis umgehen. Diejenigen, die nicht nach der Offenbarung Gottes richten, das sind gewiß die Ungläubigen.  
  45 Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn, und für (andere) Verletzungen billige Vergeltung. Wer aber darauf Verzicht tut, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat - das sind die Ungerechten. Wir haben ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn, und Verwundungen (ebenso. In allen Fällen ist) Wiedervergeltug (vorgeschrieben). Wenn aber einer Almosen damit gibt (indem er auf die Ausübung der Wiedervergeltung verzichtet), dann sei ihm das eine Sühne (für Vergehen, die er sich hat zuschuldenkommen lassen)! Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Allah (in der Schrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Frevler. Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn; und für Verwundungen gerechte Vergeltung. Wer aber darauf verzichtet, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat - das sind die Ungerechten. In der Thora haben Wir den Juden vorgeschrieben: Seele um Seele, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn und Wunde um Wunde. Wer auf sein Vergeltungsrecht verzichtet und dem Täter großzügig verzeiht, sühnt damit manches begangene Vergehen. Diejenigen, die nicht nach den von Gott offenbarten Rechtsbestimmungen urteilen, das sind die Ungerechten.  
  46 Wir ließen Jesus, den Sohn der Maria, in ihren Spuren folgen, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm du Evangelium, worin Führung und Licht war, zur Erfüllung dessen, was schon vor ihm in der Thora war, eine Führung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Und wir ließen hinter ihnen her Jesus, den Sohn der Maria, folgen, daß er bestätige, was von der Thora vor ihm da war. Und wir gaben ihm das Evangelium, das (in sich) Rechtleitung und Licht enthält, damit es bestätige, was von der Thora vor ihm da war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Auf ihre Propheten ließen Wir Jesus Christus, Marias Sohn, folgen, der die vor ihm offenbarte Thora bestätigte. Ihm gaben Wir das Evangelium, das Rechtleitung und Licht enthält und die Wahrheit der vorhandenen Thora bekräftigt, als Rechtleitung und erbauliche Ermahnung für die Gottesfürchtigen.  
  47 Es soll das Volk des Evangeliums richten nach dem, was Allah darin offenbart hat; wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat - das sind die Empörer. Die Leute des Evangeliums sollen (nun) nach dem entscheiden, was Allah darin herabgesandt hat. Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Allah (als Offenbarungsschrift) herabgesandt hat, sind die (wahren) Frevler. Und die Leute des Evangeliums sollen sich nach dem richten, was Allah darin offenbart hat; und die sich nicht nach dem richten, was Allah herabgesandt hat - das sind die (wahren) Frevler. Denen, die das Evangelium besitzen, befahlen Wir, nach den darin von Gott herabgesandten Geboten und Verboten zu urteilen. Wer nicht nach der von Gott herabgesandten Offenbarung urteilt, das sind die ?beltäter.  
  48 Wir haben dir das Buch hinabgesandt mit der Wahrheit, als Erfüllung dessen, was schon in dem Buche war, und als Wächter darüber. Richte darum zwischen ihnen nach dem, was Allah hinabgesandt hat, und folge nicht ihren bösen Neigungen gegen die Wahrheit, die zu dir gekommen ist. Einem jeden von euch haben Wir eine klare Satzung und einen deutlichen Weg vorgeschrieben. Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch alle zu einer einzigen Gemeinde gemacht, doch Er wünscht euch auf die Probe zu stellen durch das, was Er euch gegeben. Wetteifert darum miteinander in guten Werken. Zu Allah ist euer aller Heimkehr; dann wird Er euch aufklären über das, worüber ihr uneinig wart. Und wir haben (schließlich) die Schrift mit der Wahrheit zu dir herabgesandt, damit sie bestätige, was von der Schrift vor ihr da war, und darüber Gewißheit gebe (muhaiminan `alaihi). Entscheide nun zwischen ihnen nach dem, was Allah (dir) herabgesandt hat, und folge nicht (in Abweichung) von dem, was von der Wahrheit zu dir gekommen ist, ihren (persönlichen) Neigungen! - Für jeden von euch (die ihr verschiedenen Bekenntnissen angehört) haben wir ein (eigenes) Brauchtum (? schir`a) und einen (eigenen) Weg (minhaag) bestimmt. Und wenn Allah gewollt hätte, hätte er euch zu einer einzigen Gemeinschaft (umma) gemacht. Aber er (teilte euch in verschiedene Gemeinschaften auf und) wollte euch (so) in dem, was er euch (von der Offenbarung) gegeben hat, auf die Probe stellen. Wetteifert nun nach den guten Dingen! Zu Allah werdet ihr (dereinst) allesamt zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, worüber ihr (im Diesseits) uneins waret. Und Wir haben das Buch mit der Wahrheit zu dir herabgesandt, das bestätigt, was von der Schrift vor ihm da war und darüber Gewißheit gibt; richte also zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat und folge nicht ihren Neigungen, von der Wahrheit abzuweichen, die zu dir gekommen ist. Für jeden von euch haben Wir Richtlinien und eine Laufbahn bestimmt. Und wenn Allah gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Er wollte euch aber in alledem, was Er euch gegeben hat, auf die Probe stellen. Darum sollt ihr um die guten Dinge wetteifern. Zu Allah werdet ihr allesamt zurückkehren; und dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins waret. Dir haben Wir das Buch (den Koran) mit der Wahrheit geschickt. Es bestätigt die davor offenbarten Schriften und bewahrt sie. Richte unter den Schriftbesitzern nach der dir von Gott herabgesandten Offenbarung und folge nicht ihren Launen, die dich von der offenbarten Wahrheit abbringen würden! Jedem Volk haben Wir einen Rechtsweg und eine Glaubensrichtung gewiesen. Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er hat euch aber verschieden geschaffen, um euch zu prüfen und zu erkennen, was ihr aus den euch offenbarten verschiedenen Rechtswegen und Glaubensrichtungen macht. Wetteifert miteinander, gute Werke zu vollbringen! Ihr werdet alle am Jüngsten Tag zu Gott zurückkehren, und Er wird euch die Wahrheit über eure Streitereien sagen.  
  49 Und so richte du zwischen ihnen nach dem, was Allah hinabgesandt hat, und folge nicht ihren bösen Neigungen, sondern sei vor ihnen auf der Hut, damit sie dich nicht bedrängen und wegtreiben von einem Teil dessen, was Allah zu dir hinabgesandt hat. Wenden sie sich jedoch ab, so wisse, daß Allah sie zu treffen gedenkt für etliche von ihren Sünden. Siehe, gar viele der Menschen sind Wortbrüchige. Und (wir haben die Schrift zu dir herabgesandt mit der Aufforderung): Entscheide zwischen ihnen nach dem, was Allah (dir) herabgesandt hat, und folge nicht ihrer (persönlichen) Neigung! Und hüte dich vor ihnen, daß sie dich (nicht) in Versuchung bringen (so daß du) von einem Teil dessen, was Allah dir (als Offenbarung) herabgesandt hat (abweichst)! Und wenn sie sich abwenden (und nicht auf dich hören), dann mußt du wissen, daß Allah sie wegen eines Teiles ihrer Schuld (mit Strafe) treffen will. Viele von den Menschen sind Frevler. Und du sollst zwischen ihnen nach dem richten, was von Allah herabgesandt wurde; und folge nicht ihren Neigungen, und sei vor ihnen auf der Hut, damit sie dich nicht bedrängen und von einem Teil dessen, was Allah zu dir herabgesandt hat, wegtreiben. Wenden sie sich jedoch (von dir) ab, so wisse, daß Allah sie für etliche ihrer Sünden zu treffen gedenkt. Wahrlich, viele der Menschen sind Frevler. Du sollst unter ihnen nach dem dir von Gott Offenbarten urteilen, ihren Launen nicht folgen und auf der Hut vor ihnen sein, daß sie dich nicht von etwas abbringen, was Gott dir offenbart hat. Wenn sie sich von dir abwenden, so wisse, Gott will, daß sie in diesem Leben unter einigen ihrer Vergehen leiden! Viele Menschen sind Frevler und lehnen sich gegen die gerechten Urteile auf.  
  50 Wünschen sie etwa die Rechtsprechung (aus den Tagen) der Unwissenheit zurück? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das fest im Glauben ist? Wünschen sie sich (etwa) die Entscheidungsweise des Heidentums (hukma l-dschaahilieyati)? Wer könnte für Leute, die (von der Wahrheit) überzeugt sind, besser entscheiden als Allah? Wünschen sie etwa die Richtlinien der Dschahiliya? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das fest im Glauben ist? Wollen sie etwa die heidnischen ungerechten Rechtsbestimmungen? Gottes Urteil ist fürwahr das beste; das erkennen nur die Menschen, die von Gottes Gerechtigkeit (innerlich) überzeugt sind.  
  51 O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg. Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern. Sie sind einander Beschützer. Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg. O ihr Gläubigen! Nehmt Juden und Christen nicht als Vertraute, denn sie sind miteinander verbündet und sind euch gegenüber feindlich eingestellt! Wer sie zu Vertrauten nimmt, stellt sich in ihre Reihe. Gott leitet die Ungerechten, die Seine Gebote und Verbote nicht einhalten, nicht zum rechten Weg.  
  52 Und du wirst jene sehen, in deren Herzen Krankheit ist, zu ihnen hineilen; sie sagen: " Wir fürchten, es möchte uns ein Unglück befallen." Mag Allah den Sieg herbeiführen oder (sonst) ein Ereignis von Ihm. Dann werden sie bereuen, was sie in ihren Herzen verhehlten. "Und du siehst, daß diejenigen, die in ihrem Herzen eine Krankheit haben, geschäftig unter ihnen die Runde machen, indem sie sagen: ""Wir fürchten, daß uns (Gläubige) eine (unglückliche) Schicksalswendung treffen wird (wenn wir uns nur auf uns selber verlassen)."" Aber vielleicht wird Allah (den Gläubigen) den Erfolg (al-fath) oder (irgend) eine Entscheidung von sich (amrin min `indihie) bringen. Dann werden sie Bedauern (und Ärger) empfinden über das, was sie (bis dahin an Sympathien für die Andersgläubigen gehegt und) in sich geheimgehalten haben." "Und du wirst jene sehen, deren Herzen von Krankheit befallen sind, (und) zu ihnen hineilen; sie sagen: ""Wir fürchten, es könnte uns ein Unglück befallen."" Möge Allah den Sieg oder sonst ein Ereignis herbeiführen. Dann werden sie bereuen, was sie in ihren Herzen verbargen." Du siehst jedoch, wie die Heuchler, die seelisch krank sind, ihnen zulaufen und sagen: "Wir fürchten, daß wir eine Niederlage erleiden und daß wir keine Verbündeten haben, die uns beistehen. " Vielleicht gewährt Gott euch den Sieg, die ?ffnung (Mekkas), oder eine Entscheidung von Ihm, so daß sie bereuen, was sie im Verborgenen dachten.  
  53 Und die Gläubigen werden sagen: "Sind das etwa jene, die bei Allah schworen mit ihren feierlichsten Eiden, daß sie unverbrüchlich zu euch stünden?" Eitel sind ihre Werke, und sie sind Verlorene geworden. "Und die Gläubigen werden sagen: ""Sind das diejenigen, die (früher) bei Allah hoch und heilig geschworen haben, daß sie zu euch halten würden?"" Ihre Werke sind hinfällig, und sie haben nun (letzten Endes) den Schaden." "Und die Gläubigen werden sagen: ""Sind das etwa jene, die mit ihren feierlichsten Eiden bei Allah schworen, daß sie unverbrüchlich zu euch stünden?"" Eitel sind ihre Werke, und sie sind zu Verlierern geworden." Die Gläubigen sagen verwundert: "Sind das wirklich jene, die hoch und heilig bei Gott geschworen haben, zu euch zu stehen?" Ihre Mühe ist sinn- und zwecklos, und sie sind unter den schlimmsten Verlierern.  
  54 O die ihr glaubt, wer von euch sich von seinem Glauben abkehrt, (wisse) Allah wird bald ein anderes Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt, gütig und demütig gegen die Gläubigen und hart wider die Ungläubigen. Sie werden streiten in Allahs Weg und werden den Vorwurf des Tadelnden nicht fürchten. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will, denn Allah ist freigebig, allwissend. Ihr Gläubigen! Wenn sich jemand von euch von seiner Religion abbringen läßt (und ungläubig wird, hat das nichts zu sagen). Allah wird (zum Ersatz dafür) Leute (auf eure Seite) bringen, die er liebt, und die ihn lieben, (Leute) die den Gläubigen gegenüber bescheiden sind, jedoch die Ungläubigen ihre Macht fühlen lassen, und die um Allahs willen kämpfen und sich (dabei) vor keinem Tadel fürchten. Das ist die Huld Allahs. Er gibt sie, wem er will. Allah umfaßt (alles) und weiß Bescheid. O ihr, die ihr glaubt, wer sich von euch von seinem Glauben abkehrt, wisset, Allah wird bald ein anderes Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt, (das) demütig gegen die Gläubigen und hart gegen die Ungläubigen (ist); sie werden auf Allahs Weg kämpfen und werden den Vorwurf des Tadelnden nicht fürchten. Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie, wem Er will; denn Allah ist Allumfassend, Allwissend. O ihr Gläubigen! Wer von seinem Glauben abkommt, schadet nur sich selbst. Gott wird andere Menschen bringen, die Er liebt und die Ihn lieben, die bescheiden gegenüber den Gläubigen, unverzagt gegenüber den Ungläubigen sind, die für Gottes Sache kämpfen und keine Rücksicht auf den Tadel nehmen, der ihnen gemacht werden könnte. Das ist Gottes Gnade, die Er gewährt, wem Er will. Gottes Gnade und Wissen sind unendlich.  
  55 Eure Freunde sind einzig Allah und Sein Gesandter und die Gläubigen, die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und Gott allein anbeten. Allah (allein) ist euer Beschützer, und sein Gesandter, und (mit ihnen alle) die, die glauben, - die das Gebet (salaat) verrichten, die Almosensteuer (zakaat) geben und sich (wenn sie beten) verneigen. Eure Beschützer sind wahrlich Allah und Sein Gesandter und die Gläubigen, die das Gebet verrichten, die Zakah entrichten und sich (vor Allah) verneigen. Eure wahren Verbündeten sind Gott, Sein Gesandter und die Gläubigen; jene, die das Gebet verrichten, die Zakat-Abgaben entrichten und Gott ergeben sind.  
  56 Und die, welche Allah und Seinen Gesandten und die Gläubigen zu Freunden nehmen (mögen versichert sein), daß es Allahs Schar ist, die obsiegen wird. Wenn sich jemand Allah und seinem Gesandten und denen, die glauben, anschließt (hat er die rechte Wahl getroffen). Die auf Allahs Seite stehen (hizbu llaahi), werden Sieger sein. Und wer Allah und Seinen Gesandten und die Gläubigen zu Beschützern nimmt, der soll wissen, daß Allahs Schar es ist, die siegreich sein wird. Wer sich Gott, den Gesandten und die Gläubigen zu Vertrauten nimmt, gehört zu den Anhängern der Partei Gottes, denen der Sieg gewiß beschieden ist.  
  57 O die ihr glaubt, nehmt euch nicht die zu Freunden - unter jenen, denen vor euch die Schrift gegeben ward, und den Ungläubigen -, die mit eurem Glauben Spott und Scherz treiben. Und fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid; Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht diejenigen, die mit euer Religion ihren Spott und ihr Spiel treiben, - (Leute) aus dem Kreis derer, die (schon) vor euch die Schrift erhalten haben, - und (auch nicht) die Ungläubigen zu Freunden! Und fürchtet Allah, wenn (anders) ihr gläubig seid! O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die zu Beschützern - von jenen, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, und von den Ungläubigen -, die mit eurem Glauben Spott und Scherz treiben - und fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid. O ihr Gläubigen! Diejenigen unter den Schriftbesitzern und den Ungläubigen, die sich über eure Religion lustig machen und abfällig darüber reden, dürft ihr nicht zu Vertrauten nehmen. Fürchtet Gott und haltet seine Vorschriften ein, wenn ihr wirklich glaubt!  
  58 Die es als Spott und Scherz nehmen, wenn ihr zum Gebet ruft. Dies, weil sie Leute sind, die nicht begreifen. Wenn ihr zum (gemeinsamen) Gebet (salaat) ruft, treiben sie damit ihren Spott und ihr Spiel. Dies (tun sie) weil sie Leute sind, die keinen Verstand haben. Und wenn ihr zum Gebet ruft, treiben sie damit ihren Spott und Scherz. Dies (ist so), weil sie Leute sind, die es nicht begreifen. Wenn ihr zum Gebet aufruft, machen sie sich darüber lustig, weil sie Menschen sind, die sich des Verstandes nicht bedienen können.  
  59 Sprich: "O Volk der Schrift, ihr tadelt uns nur deswegen, weil wir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt ward und was schon vorher herabgesandt wurde, oder weil die meisten von euch Empörer sind." Sag: Ihr Leute der Schrift! Habt ihr denn keinen anderen Grund, uns zu grollen, als daß wir an Allah glauben und an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was (schon) früher herabgesandt worden ist, und daß die meisten von euch Frevler sind? "Sprich: ""O Leute der Schrift, ihr grollt uns nur deswegen, weil wir an Allah und an das glauben, was zu uns herabgesandt und was schon vorher herabgesandt wurde, und weil die meisten von euch Frevler sind.""" Sprich: "Ihr Schriftbesitzer! Grollt ihr uns etwa, weil wir an Gott, die uns herabgesandte Offenbarung und die zuvor herabgesandten Offenbarungen glauben und weil die meisten von euch Frevler sind?"  
  60 Sprich: "Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die den Bösen anbeten. Diese sind in einer noch schlimmeren Lage und noch weiter irregegangen vom rechten Weg." Sag: Soll ich euch von etwas Schlimmerem Kunde geben im Hinblick auf eine (gewisse) Belohnung (die Frevler aus euren eigenen Reihen) bei Allah (erhalten haben)? (Leute) die Allah verflucht hat, und auf die er zornig ist, und aus denen er Affen und Schweine gemacht hat, und die den Götzen (? at-taaghuut) dienten. Die sind schlimmer daran und weiter vom rechten Weg abgeirrt. "Sprich: ""Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt.""" Sprich: "Soll ich euch sagen, wer sich die schlimmste Strafe Gottes zuzieht? Das sind die Menschen aus euren Reihen, die Gott verflucht hat und auf die Er zornig ist, deren Herzen Er so verschloß, daß sie Affen und Schweinen ähneln und dem Teufel dienen. Diese sind auf der tiefsten Stufe, sind sie doch am weitesten vom geraden Weg abgeirrt."  
  61 Und wenn sie zu euch kommen, sagen sie: "Wir glauben", während sie doch mit Unglauben eintreten und mit ihm fortgehen; und Allah weiß am besten, was sie verhehlen. "Wenn sie zu euch kommen, sagen sie: ""Wir glauben."" Dabei befinden sie sich im Unglauben, wenn sie (zu euch) hereinkommen, und wenn sie (von euch) hinausgehen. Aber Allah weiß sehr wohl, was sie (in sich) verborgen halten." "Und wenn sie zu euch kommen, sagen sie: ""Wir glauben"", während sie doch mit Unglauben eintreten und in diesem fortgehen; und Allah weiß am besten, was sie verborgen halten." Wenn diese Heuchler zu euch kommen und sagen: "Wir glauben", so treten sie ungläubig ein und ungläubig aus. Gott weiß, was sie verbergen.
  62 Und du siehst, wie viele von ihnen wettlaufen nach Sünde und Übertretung und dem Essen verbotener Dinge. Übel ist wahrlich, was sie tun Und du siehst, daß sich viele von ihnen in Sünde und Übertretung (der göttlichen Gebote) ereifern, und darin, daß sie zu Unrecht erworbenes Gut (? suht) verzehren. Etwas Schlimmes tun sie da! Und du siehst, wie viele von ihnen in Sünde und Übertretung und im Verzehr verbotener Dinge wetteifern. Übel ist wahrlich, was sie getan haben. Du siehst, daß sich viele unter ihnen ereifern, Vergehen und ?bertretungen zu begehen und unrechtmäßiges Gut zu verzehren. So begehen sie die schlimmsten Taten.  
  63 Warum untersagen ihnen die Geistlichen und die Schriftgelehrten nicht ihre sündige Rede und ihr Essen des Verbotenen? Übel ist wahrlich, was sie treiben. Warum verbieten ihnen (denn) nicht die Rabbiner und Gelehrten (ahbaar), sündhafte Reden zu führen und zu Unrecht erworbenes Gut (? suht) zu verzehren? Etwas Schlimmes stellen sie da an! Warum untersagen ihnen die Rabbiner und die Schriftgelehrten nicht ihre sündige Rede und ihren Verzehr von Verbotenem? Übel ist wahrlich, was sie getrieben haben. Ihre Geistlichen und Schriftgelehrten hätten ihnen verbieten müssen, Lügen zu verbreiten und unrechtmäßig erworbenes Gut zu verzehren. So begehen sie die schlimmsten Taten.  
  64 Und die Juden sagen: "Die Hand Allahs ist gefesselt." Ihre Hände sollen gefesselt sein und sie sollen verflucht sein um dessentwillen, was sie da sprechen. Nein, Seine beiden Hände sind weit offen; Er spendet, wie Er will. Und was auf dich herabgesandt ward von deinem Herrn, wird gewiß viele von ihnen zunehmen lassen an Aufruhr und Unglauben. Und Wir haben unter sie Feindschaft geworfen und Haß bis zum Tage der Auferstehung. Sooft sie ein Feuer für den Krieg anzündeten, löschte Allah es aus, und sie trachten nur nach Unheil auf Erden; und Allah liebt die Unheilstifter nicht. "Die Juden sagen: ""Die Hand Allahs ist gefesselt"". Ihre (eigenen) Hände sollen gefesselt sein, und verflucht sollen sie sein (zur Strafe) für das, was sie (da) sagen. Nein! Er hat seine beiden Hände ausgebreitet und spendet, wie er will. Was von deinem Herrn (als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden ist, wird sicher viele von ihnen in ihrer Widersetzlichkeit und ihrem Unglauben noch bestärken. Und wir ließen unter ihnen Feindschaft und Haß entstehen (ein Zustand, der) bis zum Tag der Auferstehung (andauern wird). Sooft sie ein Feuer zum Krieg anzünden, löscht Allah es aus. Und sie sind (überall) im Land auf Unheil bedacht (? yas`auna fie l-ardi fasaadan). Aber Allah liebt die nicht, die Unheil anrichten." "Und die Juden sagen: ""Die Hand Allahs ist gefesselt."" Ihre Hände sollen gefesselt sein, und sie sollen verflucht sein um dessentwillen, was sie da sprechen. Nein, Seine Hände sind weit offen; Er spendet, wie Er will. Und was auf dich von Deinem Herrn herabgesandt wurde, wird gewiß viele von ihnen in ihrem Aufruhr und Unglauben noch bestärken. Und Wir haben unter ihnen Haß und Zwietracht bis zum Tage der Auferstehung gesät. Sooft sie ein Feuer für den Krieg anzündeten, löschte Allah es aus, und sie trachteten nur nach Unheil auf Erden; und Allah liebt nicht die Unheilstifter." Die Juden sagen: "Gottes Hand ist (vor lauter Geiz) wie gefesselt. " Mögen ihre Hände gefesselt werden! Verdammt seien sie wegen dieses unerhörten Wortes! Gottes Hände sind großzügig offen; Er spendet, wie Er will. Die dir von deinem Herrn herabgesandte Offenbarung löst bei vielen von ihnen Haß aus und führt sie zu mehr Zügellosigkeit und Unglauben. Wegen ihrer schlimmen Taten haben Wir Feindseligkeit und Haß bis zum Jüngsten Tag unter ihnen gesät. Sooft sie Feuer zum Krieg gegen den Gesandten und die Gläubigen entfachen, löscht es Gott. Sie sind eifrig dabei, Unheil auf Erden zu stiften. Gott liebt nicht diejenigen, die Unheil stiften.  
  65 Wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte und gottesfürchtig gewesen wäre, Wir hätten gewiß ihre Übel von ihnen hinweggenommen und Wir hätten sie gewiß in die Gärten der Wonne geführt. Und wenn die Leute der Schrift glauben würden und gottesfürchtig wären, würden wir ihnen ihre schlechten Taten tilgen und sie in Gärten der Wonne eingehen lassen. Wenn die Leute der Schrift geglaubt hätten und gottesfürchtig gewesen wären, hätten Wir gewiß ihre Übel von ihnen hinweggenommen und Wir hätten sie gewiß in die Gärten der Wonne geführt. Wenn die Schriftbesitzer wirklich glauben würden und gottesfürchtig wären, hätten Wir ihnen ihre Sünden verziehen und sie in die paradiesischen Gärten geführt.  
  66 Und hätten sie die Thora befolgt und das Evangelium und was (nun) zu ihnen hinabgesandt ward von ihrem Herrn, sie würden sicherlich (von den guten Dingen) über ihnen und unter ihren Füßen essen. Es sind unter ihnen Leute, die Mäßigung einhalten; doch gar viele von ihnen - wahrlich, übel ist, was sie tun. Und wenn sie die Thora und das Evangelium, und was (sonst noch) von ihrem Herrn (als Offenbarung) zu ihnen herabgesandt worden ist, halten würden, würden sie sicherlich über sich und zu ihren Füßen Nahrung finden. Unter ihnen gibt es eine Gruppe, die einen gemäßigten Standpunkt vertritt (? umma muqtasida). Aber schlimm ist, was viele (andere) von ihnen tun. Und hätten sie die Thora befolgt und das Evangelium und das, was zu ihnen von ihrem Herrn herabgesandt wurde, würden sie sicherlich über sich und zu ihren Füßen Nahrung finden. Es gibt unter ihnen Leute, die Mäßigung üben; doch viele von ihnen verrichten üble Dinge. Hätten sie die Thora, das Evangelium und was ihnen von ihrem Herrn herabgesandt wurde (den Koran), walten lassen, hätten sie viel Gewinn aus allen Richtungen, von oben wie von unten, erzielt. Einige von ihnen sind gerecht und vernünftig, aber viele sind schlimme Missetäter.  
  67 O du Gesandter! Verkündige, was zu dir hinabgesandt ward von deinem Herrn; und wenn du es nicht tust, so hast du Seine Botschaft nicht verkündigt. Allah wird dich vor den Menschen schützen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungläubigen den Weg. Du (mein) Gesandter! Richte (den Menschen) aus, was von deinem Herrn (als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden ist! Wenn du es nicht tust, richtest du seine Botschaft nicht aus. Allah wird dich vor den Menschen schützen. Allah leitet das Volk der Ungläubigen nicht recht. O du Gesandter! Verkünde, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde; und wenn du es nicht tust, so hast du Seine Botschaft nicht verkündigt. Und Allah wird dich vor den Menschen schützen. Wahrlich, Allah weist den ungläubigen Leuten nicht den Weg. O Gesandter! Verkünde alles, was dir von deinem Herrn offenbart worden ist. Wenn du das nicht tust, dann hast du Seine Botschaft nicht übermittelt. Gott schützt dich vor den Menschen; wahrlich Gott zeigt den Ungläubigen nicht den rechten Weg.  
  68 Sprich: "O Volk der Schrift, ihr fußet auf nichts, ehe ihr nicht die Thora und das Evangelium befolgt und das, was zu euch herabgesandt ward von eurem Herrn." Aber gewiß, was von deinem Herrn zu dir hinabgesandt ward, wird gar viele von ihnen zunehmen lassen an Aufruhr und Unglauben; so betrübe dich nicht über das ungläubige Volk. Sag: Ihr Leute der Schrift! Ihr entbehrt (in euren Glaubensanschauungen) der Grundlage, solange ihr nicht die Thora und das Evangelium, und was (sonst noch) von eurem Herrn (als Offenbarung) zu euch herabgesandt worden ist, haltet. Was von deinem Herrn (als Offenbarung) zu dir herabgesandt worden ist, wird sicher viele von ihnen in ihrer Widersetzlichkeit und ihrem Unglauben noch bestärken. Mach dir wegen des Volkes der Ungläubigen keinen Kummer! "Sprich: ""O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, ehe ihr nicht die Thora und das Evangelium und das in die Tat umsetzt, was von eurem Herrn zu euch herabgesandt wurde."" Aber gewiß, das, was von deinem Herrn zu dir herabgesandt wurde, wird viele von ihnen in ihrem Aufruhr und Unglauben bestärken. Darum betrübe dich nicht über die ungläubigen Leute." Sprich: "Ihr Schriftbesitzer! Solange ihr die Thora, das Evangelium und was danach von eurem Herrn offenbart wurde, nicht befolgt, habt ihr keine Religion. Die dir von deinem Herrn herabgesandte Offenbarung löst bei vielen von ihnen Haß aus und bringt sie zu mehr Zügellosigkeit und Unglauben. Trauere den Ungläubigen nicht nach!"  
  69 Jene, die geglaubt haben, und die Juden und die Sabäer und die Christen - wer da an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut -, keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern. Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Saabier und die Christen, - (alle) die, die an Allah und den jüngsten Tag glauben und tun, was recht ist, brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein. Jene, die geglaubt haben, und die Juden und die Sabäer und die Christen - wer an Allah glaubt und gute Werke tut -, keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie traurig sein. Die Gläubigen, die Juden, die Gottgläubigen - Sabäer - und die Christen, sofern sie wirklich an Gott und den Jüngsten Tag glauben und gute Werke vollbringen, haben im Jenseits keine Strafe zu befürchten, und sie sollen nicht traurig sein.  
  70 Wir hatten einen Bund mit den Kindern Israels geschlossen und Gesandte zu ihnen geschickt. Sooft aber ein Gesandter zu ihnen kam mit etwas, das ihre Herzen nicht wünschten, behandelten sie einige darunter als Lügner und suchten andere zu töten. Wir haben doch (seinerzeit) die Verpflichtung der Kinder Israel entgegengenommen und (immer wieder) Gesandte zu ihnen geschickt (die den Bund bekräftigen sollten). (Aber) jedesmal, wenn ein Gesandter ihnen etwas überbrachte, was nicht nach ihrem Sinn war, erklärten sie einige von ihnen für Lügner und brachten andere um. Wahrlich, Wir hatten einen Bund mit den Kindern Israels geschlossen und Gesandte zu ihnen geschickt. Sooft aber Gesandte zu ihnen mit etwas kamen, was ihre Herzen nicht begehrten, erklärten sie einige von ihnen für Lügner und brachten andere um. Wir haben die Verpflichtung der Kinder Israels entgegengenommen, die von Uns offenbarten Vorschriften einzuhalten und ihnen Gesandte geschickt. Wenn immer Gesandte zu ihnen mit etwas kamen, was ihnen mißfiel, bezichtigten sie einige der Lüge und töteten andere.  
  71 Und sie dachten, es würde keine schlimme Folge haben, so wurden sie blind und taub. Dann kehrte Sich Allah erbarmend zu ihnen; trotzdem wurden viele von ihnen abermals blind und taub; und Allah sieht wohl, was sie tun. Und sie meinten, daß keine Prüfung (über sie) kommen werde (so daß sie sich im Glauben nicht erst würden bewähren müssen), und waren blind und taub. Hierauf kehrte Allah sich ihnen (gnädig) wieder zu. (Aber) viele von ihnen waren hierauf (wieder) blind und taub. Doch Allah durchschaut wohl, was sie tun. Und sie dachten, dies würde keine Verwirrung zur Folge haben; so wurden sie blind und taub. Dann wandte Sich Allah ihnen gnädig wieder zu; trotzdem wurden viele von ihnen abermals blind und taub; und Allah sieht wohl, was sie tun. Da sie glaubten, daß sie keiner Prüfung ausgesetzt würden, verhielten sie sich wie Blinde und Stumme der Wahrheit gegenüber. Sie wurden aber geprüft, bereuten ihre Taten, und Gott verzieh ihnen. Dann aber verhielten sich viele von ihnen wieder wie Blinde und Stumme. Gott sieht alles, was sie tun.  
  72 Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: "Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria", während der Messias doch (selbst) gesagt hat: "O ihr Kinder Israels, betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn." Wer Allah Götter zur Seite stellt, dem hat Allah den Himmel verwehrt, und das Feuer wird seine Wohnstatt sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden. "Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist Christus, der Sohn der Maria."" Christus hat (ja selber) gesagt: ""Ihr Kinder Israel! Dienet Allah, meinem und eurem Herrn!"" Wer (dem einen) Allah (andere Götter) beigesellt, dem hat Allah (von vornherein) den Eingang in das Paradies versagt. Das Höllenfeuer wird ihn (dereinst) aufnehmen. Und die Frevler haben (dann) keine Helfer." "Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist der Messias, der Sohn der Maria"", während der Messias doch selbst gesagt hat: ""O ihr Kinder Israels, betet zu Allah, meinem Herrn und eurem Herrn."" Wer Allah Götter zur Seite stellt, dem hat Allah das Paradies verwehrt, und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler sollen keine Helfer finden." Ungläubig sind diejenigen, die sagen, Gott sei Jesus Christus, Marias Sohn. Was Jesus Christus sagte, war aber: "O Ihr Kinder Israels, dient Gott, meinem und eurem Herrn! Wer Gott andere Gottheiten beigesellt, dem hat Gott das Paradies verboten, und Er führt ihn in die Hölle, die ihm als Heimstätte dient. Die Ungerechten finden keinen, der ihnen heraushilft."  
  73 Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: "Allah ist der Dritte von Dreien"; es gibt keinen Gott als den Einigen Gott. Und wenn sie nicht abstehen von dem, was sie sagen, wahrlich, so wird die unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen. "Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist einer von dreien."" Es gibt keinen Gott außer einem einzigen Gott. Und wenn sie mit dem, was sie (da) sagen, nicht aufhören (haben sie nichts Gutes zu erwarten). Diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, wird (dereinst) eine schmerzhafte Strafe treffen." "Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: ""Allah ist der Dritte von dreien""; und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott. Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen." Ungläubig sind diejenigen, die sagen, Gott sei die dritte von drei Gottheiten. Es gibt nur einen einzigen Gott. Wenn sie nicht aufhören, diese Behauptungen zu vertreten, werden die Ungläubigen unter ihnen eine qualvolle Strafe erleiden.  
  74 Wollen sie denn sich nicht bekehren zu Allah und Seine Verzeihung erbitten? Und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Wollen sie sich denn nicht (reumütig) Allah wieder zuwenden und ihn um Vergebung bitten? Allah ist (ja) barmherzig und bereit zu vergeben. Wollen sie sich denn nicht reumütig Allah wieder zuwenden und Ihn um Verzeihung bitten? Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Sie sollten doch reuevoll zu Gott zurückfinden und Ihn um Vergebung bitten. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  75 Der Messias, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrheitsliebende; beide pflegten sie Speise zu sich zu nehmen. Sieh, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und sieh, wie sie sich abwenden. Christus, der Sohn der Maria, ist nur ein Gesandter. Vor ihm hat es schon (verschiedene andere) Gesandte gegeben. Und seine Mutter ist eine Wahrhaftige (? siddieqa). Sie pflegten (als sie noch auf Erden weilten, wie gewöhnliche Sterbliche) Speise zu sich zu nehmen. Sieh, wie wir ihnen die Zeichen klar machen! Und dann sieh, wie verschroben sie sind (so daß sie trotz aller Belehrung kein Einsehen haben)! Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen. Und seine Mutter war eine Wahrhaftige; beide pflegten Speise zu sich zu nehmen. Siehe, wie Wir die Zeichen für sie erklären, und siehe, wie sie sich abwenden. Jesus Christus ist weiter nichts als ein Gesandter, dem andere Gesandte vorausgegangen sind. Seine Mutter hat sich der Wahrheit verschrieben. Sie beide waren Menschen, die wie alle anderen Nahrung zum Leben zu sich nahmen. Sieh, wie Wir ihnen die Beweise klar darlegen und sieh, wie sie von der Wahrheit abgebracht werden!  
  76 Sprich: "Wollt ihr statt Allah das anbeten, was nicht die Macht hat, euch zu schaden oder zu nützen?" Und Allah allein ist der Allhörende, der Allwissende. Sag: Wollt ihr an Allahs Statt etwas verehren, was euch weder zu schaden noch zu nützen vermag? Allah ist der, der (alles) hört und Bescheid weiß. "Sprich: ""Wollt ihr statt Allah das anbeten, was nicht die Macht hat, euch zu schaden oder zu nützen?"" Und Allah allein ist der Allhörende, der Allwissende." Sage ihnen: "Dient ihr anstelle Gottes einem, der euch weder schaden noch nützen kann? Gott allein hört alles und weiß alles."  
  77 Sprich: "O Volk der Schrift, übertreibt nicht zu Unrecht in eurem Glauben und folget nicht den bösen Neigungen von Leuten, die schon vordem irregingen und viele irregeführt haben und weit abgeirrt sind vom rechten Weg." Sag: Ihr Leute der Schrift! Treibt es in eurer Religion nicht zu weit (und sagt nichts aus) außer der Wahrheit (laa taghlun fie dienikum ghaira l-haqqi)! Und folgt nicht der (persönlichen) Neigung von Leuten, die (schon) früher irregegangen sind und viele irregeführt haben und vom rechten Weg abgeirrt sind! "Sprich: ""O Leute der Schrift, übertreibt nicht zu Unrecht in eurem Glauben und folgt nicht den bösen Neigungen von Leuten, die schon vordem irregingen und viele irregeführt haben und weit vom rechten Weg abgeirrt sind.""" Sage: "Ihr Schriftbesitzer! ?berschreitet nicht die Grenzen der Wahrheit in eurer Religion zu falschen Behauptungen! Folgt nicht den Launen von Menschen, die sich verirrt und viele irregeführt haben und vom rechten Weg abgekommen sind!"  
  78 Die unter den Kindern Israels, die nicht glaubten, wurden verflucht durch die Zunge Davids und Jesus§, des Sohnes der Maria. Dies, weil sie ungehorsam waren und zu freveln pflegten. Diejenigen von den Kindern Israel, die ungläubig waren, wurden (seinerzeit) durch den Mund Davids und Jesus, des Sohns der Maria, verflucht. Dies (trat ein zur Strafe) dafür, daß sie widerspenstig waren und (die Gebote Allahs) übertraten. Verflucht wurden die Ungläubigen von den Kindern Israels durch die Zunge Davids und Jesus§, des Sohnes der Maria. Dies, weil sie ungehorsam waren und (gegen die Gebote) verstießen. Die Ungläubigen unter den Kindern Israels wurden von David und Jesus Christus, Marias Sohn, verdammt, weil sie ungehorsam waren und die Vorschriften Gottes übertraten.  
  79 Sie hinderten einander nicht an den Missetaten, die sie begingen. Übel fürwahr war das, was sie zu tun pflegten. Sie verboten einander nicht verwerfliche Handlungen, die sie begingen. Etwas Schlimmes haben sie da getan! Sie hinderten einander nicht an den Missetaten, die sie begingen. Übel wahrlich war das, was sie zu tun pflegten. Sie hielten einander nicht von Missetaten ab. Wie übel handelten sie!  
  80 Du wirst sehen, wie sich viele von ihnen die Ungläubigen zu Freunden nehmen. Wahrlich, übel ist das, was sie selbst für sich vorausgeschickt haben, so daß Allah ihnen zürnt, und in der Strafe müssen sie bleiben. Du siehst, daß viele von ihnen sich denen anschließen, die ungläubig sind. Schlimm ist, was sie selber früher (an Werken) begangen haben (maa qaddamat lahum anfusuhum), (so) daß Allah (nunmehr) über sie aufgebracht ist. Und sie werden (ewig) in der Strafe der (Hölle) weilen. Du siehst, wie sich viele von ihnen die Ungläubigen zu Beschützern nehmen. Wahrlich, übel ist das, was sie selbst für sich vorausgeschickt haben, so daß Allah ihnen zürnt; und in der Strafe werden sie auf ewig bleiben. Du siehst, wie viele von ihnen auf die Ungläubigen vertrauen. Welch schlimmes Verhalten! Dafür haben sie sich Gottes Zorn zugezogen, und in der Qual der Hölle werden sie ewig bleiben.  
  81 Und hätten sie an Allah geglaubt und an den Propheten und an das, was zu ihm herabgesandt worden, sie hätten sich jene nicht zu Freunden genommen, aber viele von ihnen sind ungehorsam. Und wenn sie an Allah und den Propheten und das, was (als Offenbarung) zu ihm herabgesandt worden ist, glauben würden, würden sie sie nicht zu Freunden nehmen. Aber viele von ihnen sind Frevler. Und hätten sie an Allah geglaubt und an den Propheten und an das, was zu ihm herabgesandt wurde, hätten sie sich jene nicht zu Beschützern genommen; aber viele von ihnen sind Frevler. Wenn sie an Gott, den Propheten und die ihm herabgesandte Offenbarung geglaubt hätten, hätten sie sie nicht zu Vertrauten genommen. Aber die meisten von ihnen sind ?beltäter.  
  82 Du wirst sicherlich finden, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, daß die, welche sagen: "Wir sind Christen", den Gläubigen am freundlichsten gegenüberstehen. Dies, weil unter ihnen Gottesgelehrte und Mönche sind und weil sie nicht hoffärtig sind. "Du wirst sicher finden, daß diejenigen Menschen, die sich den Gläubigen gegenüber am meisten feindlich zeigen, die Juden und die Heiden sind. Und du wirst sicher finden, daß diejenigen, die den Gläubigen in Liebe am nächsten stehen, die sind, welche sagen: ""Wir sind Christen (nasaaraa)"". Dies deshalb, weil es unter ihnen Priester (qissiesien) und Mönche gibt, und weil sie nicht hochmütig sind." "Sicherlich findest du, daß unter allen Menschen die Juden und die Götzendiener die erbittertsten Gegner der Gläubigen sind. Und du wirst zweifellos finden, daß die, welche sagen: ""Wir sind Christen"" den Gläubigen am freundlichsten gegenüberstehen. Dies (ist so), weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind." Du wirst gewiß feststellen, daß die schlimmsten Feinde der Gläubigen die Juden und die Anhänger der Vielgötterei sind und daß die den Gläubigen am freundlichsten Gesinnten die Christen sind. Das liegt daran, daß es unter ihnen Priester und Mönche gibt und daß sie bescheiden sind.  
  83 Und wenn sie hören, was zu dem Gesandten herabgesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen ob der Wahrheit, die sie erkannt haben. Sie sprechen: "Unser Herr, wir glauben, so schreibe uns unter die Bezeugenden. "Wenn sie hören, was (als Offenbarung) zu dem Gesandten herabgekommen ist, siehst du, wie ihre Augen auf Grund der Kenntnis, die sie (durch ihre eigene Offenbarung) von der Wahrheit (bereits) haben, von Tränen überfließen. Sie sagen: ""Herr! Wir glauben. Verzeichne uns unter der Gruppe derer, die (die Wahrheit) bezeugen!" "Und wenn sie hören, was zu dem Gesandten herabgesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen ob der Wahrheit, die sie erkannt haben. Sie sagen: ""Unser Herr, wir glauben, so schreibe uns unter die Bezeugenden." Wenn sie die Offenbarung hören, die dem Gesandten herabgesandt wurde, füllen sich ihre Augen mit Tränen, weil sie die Wahrheit erkennen. Sie sagen: "Herr! Wir glauben daran. Reihe uns unter seine Anhänger ein, die die Wahrheit bezeugen!  
  84 Und weshalb sollten wir nicht an Allah glauben und an die Wahrheit, die zu uns gekommen ist, wo wir innig wünschen, daß unser Herr uns zu den Rechtgesinnten zählen möge?" "Warum sollten wir nicht an Allah glauben und an das, was von der Wahrheit (der göttlichen Offenbarung) zu uns gekommen ist, und danach verlangen, daß unser Herr uns (dereinst) zusammen mit den Rechtschaffenen (al-qaumi s-saalihiena) (ins Paradies) einführe?""" "Und weshalb sollten wir nicht an Allah glauben und an die Wahrheit, die zu uns gekommen ist, wo wir innig wünschen, daß unser Herr uns zu den Rechtschaffenen zählen möge?""" Warum sollten wir auch nicht an Gott und die uns bekannt gewordene Wahrheit glauben und innig hoffen, daß unser Herr uns mit den rechtschaffenen Menschen ins Paradies führt?"  
  85 Und um dessentwillen, was sie da gesagt haben, wird Allah sie mit Gärten belohnen, durch die Ströme fließen. Darin sollen sie ewig weilen; und das ist der Lohn derer die Gutes tun. Und nun belohnt sie Allah für das, was sie (da) gesagt haben, mit Gärten, in deren Niederungen Bäche fließen, daß sie (ewig) darin weilen. Das ist der Lohn derer, die fromm sind (al-muhsiniena). Und um dessentwillen, was sie da gesagt haben, wird Allah sie mit Gärten belohnen, durch die Bäche fließen. Darin sollen sie ewig verweilen; und das ist der Lohn derer, die Gutes tun. Gott hat sie bereits für ihr Bekenntnis mit Paradiesgärten belohnt, unterhalb derer Flüsse fließen. Dort werden sie ewig bleiben. Das ist der Lohn aller, die Gutes tun.  
  86 Die aber, die nicht glauben und Unsere Zeichen verwerfen, das sind die Insassen der Hölle. Diejenigen aber, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Insassen des Höllenbrandes sein. Die aber, die nicht glauben und Unsere Zeichen verwerfen, das sind die Insassen der Dschahim. Die Ungläubigen, die Unsere klaren offenbarten Zeichen leugnen, sind gewiß die Bewohner der Hölle.  
  87 O die ihr glaubt, erklärt nicht als unerlaubt die reinen Dinge, die Allah euch erlaubt hat, doch übertretet auch nichts. Denn Allah liebt nicht die Übertreter. Ihr Gläubigen! Erklärt nicht die guten Dinge, die Allah euch erlaubt hat, für verboten! Und begeht keine Übertretung! Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen. O ihr, die ihr glaubt, erklärt die guten Dinge, die Allah euch erlaubt hat, nicht für verboten; doch übertretet auch nicht. Denn Allah liebt die Übertreter nicht. O ihr Gläubigen! Verbietet nicht die guten Dinge, die Gott euch erlaubt hat, und übertretet nicht Seine Vorschriften, denn Gott liebt diejenigen nicht, die Seine Gebote übertreten!  
  88 Und esset von dem, was Allah euch gegeben hat: Erlaubtes, Reines. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt. Eßt von dem, was Allah euch beschert hat, soweit es erlaubt und gut ist! Und fürchtet Allah, an den ihr glaubt! Und esset von dem, was Allah euch gegeben hat: Erlaubtes, Gutes. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt. Eßt von den erlaubten und guten Dingen, die Gott euch beschert und fürchtet Gott, an Den ihr innig glaubt!  
  89 Allah wird euch nicht zur Rechenschaft ziehen für ein unbedachtes Wort in euren Eiden, doch Er wird Rechenschaft von euch fordern für das, was ihr mit Bedacht geschworen habt. Die Sühne dafür sei dann die Speisung von zehn Armen in jenem Maß, wie ihr die Eurigen speist, oder ihre Bekleidung oder die Befreiung eines Sklaven. Wer es aber nicht kann, dann: drei Tage fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, wenn ihr (sie) geschworen habt. Und haltet ja eure Eide. Also macht Allah euch Seine Zeichen klar, auf daß ihr dankbar seiet. Allah belangt euch (beim Gericht) nicht wegen des (leeren) Geredes in euren Eiden. Er belangt euch vielmehr, wenn ihr eine (regelrechte) eidliche Bindung eingeht (und diese dann nicht haltet). Die Sühne dafür besteht darin, daß man zehn Arme beköstigt, so wie ihr gewöhnlich eure (eigenen) Angehörigen beköstigt, oder sie kleidet oder einen Sklaven in Freiheit setzt. Und wenn einer keine Möglichkeit (zu derartigen Sühneleistungen) findet, hat er (dafür) drei Tage zu fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, wenn ihr schwört (und hierauf eidbrüchig werdet). Gebt acht auf eure Eide! So macht Allah euch seine Zeichen klar. Vielleicht würdet ihr dankbar sein. Allah wird euch für ein unbedachtes Wort in euren Eiden nicht zur Rechenschaft ziehen, doch Er wird von euch für das Rechenschaft fordern, was ihr mit Bedacht geschworen habt. Die Sühne dafür sei dann die Speisung von zehn Armen in jenem Maß, wie ihr die Eurigen im Durchschnitt speist, oder ihre Bekleidung oder die Befreiung eines Sklaven. Wer es aber nicht kann, dann (soll er) drei Tage fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, wenn ihr sie geleistet habt. Und hütet ja eure Eide. So macht euch Allah Seine Zeichen klar, auf daß ihr dankbar sein möget. Gott belangt euch nicht wegen der nicht ernst gemeinten Schwüre, sondern wegen Nichteinhaltung von abgelegten Eiden. Wer einen Eid nicht einhält, muß das sühnen, indem er zehn Arme einen Tag mit den durchschnittlichen Speisen des Hauses beköstigt, oder sie einkleidet oder einen Leibeigenen befreit. Ist ihm das nicht möglich, so muß er drei Tage fasten. Das ist die Sühne für nicht eingehaltene Eide. Eide müssen gewahrt werden. Gott erläutert Seine Zeichen, damit ihr sie versteht und Ihm dafür dankt.  
  90 O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Greuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf daß ihr Erfolg habt. Ihr Gläubigen! Wein, das Losspiel (maisir), Opfersteine (ansaab) und Lospfeile (azlaam) sind (ein wahrer) Greuel (ridschs) und Teufelswerk. Meidet es! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergeben. O ihr, die ihr glaubt! Berauschendes, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile sind ein Greuel, das Werk des Satans. So meidet sie, auf daß ihr erfolgreich seid ; O ihr Gläubigen! Wein, Glücksspiele, Opfergaben auf heidnischen Opfersteinen und Lospfeile, all das ist des Teufels Werk. Ihr sollt es meiden, damit ihr wahren Erfolg erzielt.  
  91 Satan will durch Wein und Glücksspiel nur Feindschaft und Haß zwischen euch erregen, um euch so vom Gedanken an Allah und vom Gebet abzuhalten. Doch werdet ihr euch abhalten lassen? Der Satan will (ja) durch Wein und das Losspiel (maisir) nur Feindschaft und Haß zwischen euch aufkommen lassen und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet (salaat) abhalten. Wollt ihr denn nicht (damit) aufhören? Satan will durch das Berauschende und das Losspiel nur Feindschaft und Haß zwischen euch auslösen, um euch vom Gedenken an Allah und vom Gebet abzuhalten. Werdet ihr euch denn abhalten lassen? Der Teufel will unter euch Feindschaft und Haß durch Wein und Glücksspiele säen und euch davon abhalten, an Gott zu denken und das Gebet zu verrichten. Hört ihr nun auf damit?  
  92 Und gehorchet Allah und gehorchet dem Gesandten, und seid auf der Hut. Kehrt ihr euch jedoch ab, dann wisset, daß Unserem Gesandten nur die deutliche Verkündung obliegt. Gehorchet Allah und dem Gesandten und nehmt euch in acht! Wenn ihr euch abwendet (und der Aufforderung nicht Folge leistet), müßt ihr wissen, daß unser Gesandter nur die Botschaft deutlich auszurichten hat. Und gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und seid auf der Hut. Kehrt ihr euch jedoch von ihm ab, dann wisset, daß Unserem Gesandten nur die deutliche Verkündigung obliegt. Gehorcht Gott und gehorcht Seinem Gesandten, der euch Gottes Offenbarung verkündet, und nehmt euch in acht (vor den Strafen, die sich die Frevler zuziehen)! Wenn ihr euch abwendet, müßt ihr wissen, daß ihr nur euch selbst schadet, hat Unser Gesandter doch nur die Aufgabe, euch Unsere Rechtsbestimmungen klar zu verkünden.  
  93 Denen, die glauben und gute Werke tun, soll nicht als Sünde angerechnet werden, was sie essen, wenn sie nur Gott fürchten und glauben und gute Werke tun, (und) abermals fürchten und glauben, dann nochmals fürchten und Gutes tun. Und Allah liebt jene, die Gutes tun. Für diejenigen, die glauben und tun, was recht ist, ist es keine Sünde, (irgend) etwas (an Speise) zu sich zu nehmen, solange sie gottesfürchtig und gläubig sind und tun, was recht ist, und weiter gottesfürchtig und gläubig sind, und weiter gottesfürchtig und fromm sind (ahsanuu). Allah liebt die, die fromm sind (al-muhsiniena). Denen, die glauben und gute Werke tun, soll als Sünde nicht angerechnet werden, was sie aßen, wenn sie gottesfürchtig sind und glauben und gute Werke tun, und abermals fürchten und glauben, dann nochmals fürchten und Gutes tun. Und Allah liebt jene, die Gutes tun. Die Gläubigen, die gute Werke vollbringen, brauchen sich keine Sorgen zu machen wegen der Speisen, die sie zu sich nehmen, solange sie Gott fürchten, auf dem Glauben bestehen und gute Werke tun, wahrhaftig bei der Frömmigkeit bleiben und auf dem Glauben beharren und weiter bei der Frömmigkeit bleiben und gute Werke vollbringen, denn Gott liebt die Rechtschaffenen, die gute Taten verrichten.  
  94 O die ihr glaubt! Allah will euch gewiß prüfen in einer Sache: dem Wild, das eure Hände und eure Speere erreichen können, so daß Allah die auszeichnen mag, die Ihn im geheimen fürchten. Wer darum nach diesem sich noch vergeht, dem wird schmerzliche Strafe. Ihr Gläubigen! Allah wird euch sicher mit (bestimmtem) Wild, das ihr (zu Fuß) mit der Hand oder (reitend) mit der Lanze erlegt, (gewissen) Prüfungen aussetzen (indem er euch zeitweise das Jagen verbietet), damit er diejenigen, die ihn im Verborgenen fürchten, (als solche) erkennt. Wenn nun aber einer, nachdem diese Anordnung getroffen ist, eine Übertretung begeht (und unerlaubt jagt), hat er (im Jenseits) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten. O ihr, die ihr glaubt! Allah will euch gewiß Prüfungen aussetzen mit dem Wild, das eure Hände und eure Speere erreichen können, so daß Allah die auszeichnen möge, die Ihn im geheimen fürchten. Wer sich darum noch nach diesem vergeht, dem wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. O ihr Gläubigen! Gott wird euch während der Pilgerfahrt mit dem Verbot einiger Jagdtiere und Vögel prüfen, die ihr leicht mit der Hand oder mit der Lanze erjagen könntet. Gott will erkennen, wer Ihn im Verborgenen fürchtet und das Verbot einhält. Wer eine ?bertretung begeht, zieht sich eine qualvolle Strafe zu.  
  95 O die ihr glaubt! Tötet kein Wild, während ihr Pilger seid. Und wer von euch es vorsätzlich tötet, so ist die Ersatzleistung ein gleiches vierfüssiges Tier wie das, was er getötet, nach dem Spruch von zwei Redlichen unter euch, (und das) soll dann als Opfer nach der Kaba gebracht werden; oder die Sühne sei Speisung von Armen oder dementsprechendes Fasten, damit er die böse Folge seiner Tat koste. Allah vergibt das Vergangene; wer es aber wieder tut, den wird Allah strafen. Und Allah ist allmächtig, Herr der Bestrafung. Ihr Gläubigen! Tötet kein Wild, während ihr euch (bei der Wallfahrt) im Weihezustand befindet! Wenn einer von euch vorsätzlich welches tötet, ist eine Buße (dschazaa§) an Vieh (für ihn) fällig, gleich(wertig) dem, was er (an Wild) getötet hat, worüber zwei rechtliche Leute (zawaa `adlin) von euch entscheiden sollen. (Diese Buße hat er zu entrichten) als Opfertiere, die der Ka`ba zuzuführen sind (um dort geschlachtet zu werden). Oder (als Ersatzleistung ist für ihn) eine Sühne (fällig, und zwar) die Speisung von Armen oder was dem an Fasten entspricht. (Dies wird ihm auferlegt) damit er die bösen Folgen seiner Hadlungsweise (wabaala amrihie) (richtig) zu fühlen bekommt. Was (in dieser Hinsicht) bereits geschehen ist, rechnet Allah nicht an. Aber wenn einer es (künftig) wieder tut, wird Allah es an ihm rächen. Allah ist mächtig. Er läßt (die Sünder) seine Rache fühlen. O ihr, die ihr glaubt! Tötet kein Wild, während ihr pilgert. Und (wenn) einer von euch ein Tier vorsätzlich tötet, so ist die Ersatzleistung (dafür) ein gleiches Maß vom Vieh, wie das, was er getötet (hat), nach dem Spruch von zwei Redlichen unter euch, und das soll dann als Opfertier zu der Ka§ba gebracht werden; oder die Sühne sei die Speisung von Armen oder dementsprechendes Fasten, damit er die bösen Folgen seiner Tat koste. Allah vergibt das Vergangene; den aber, der es wieder tut, wird Allah der Vergeltung aussetzen. Und Allah ist Allmächtig und Herr der Vergeltung. O ihr Gläubigen! Tötet kein Wild, wenn ihr im Weihezustand (bei der Hadsch- und §Umra-Pilgerfahrt) seid! Wer vorsätzlich Wild tötet, muß eine gleichwertige Buße an Tieren - Kamele, Kühe oder Schafe -, die zwei Sachkundige von Euch bestimmen, als Geschenk für die Armen der Kaaba leisten. Oder er muß dem Wert entsprechend Essen für Bedürftige spenden oder entsprechend fasten. Dadurch soll er die schlimmen Folgen seiner Tat wahrnehmen. Gott verzeiht, was früher geschehen ist. Wer aber die ?bertretung wiederholt, den zieht Gott zur Rechenschaft. Gott ist allmächtig und übt Vergeltung.  
  96 Das Getier des Meeres und sein Genuß sind euch erlaubt als eine Versorgung für euch und für die Reisenden; doch verwehrt ist euch das Wild des Landes, solange ihr Pilger seid. Und fürchtet Allah, zu Dem ihr versammelt werdet. Erlaubt ist euch (dagegen auch während der Wallfahrtszeit), Fische zu fangen und sie zu verspeisen, euch und den Reisenden (die unterwegs sind) zu Nutz (und Frommen). Aber verboten ist euch das Jagen auf dem Festland, solange ihr euch (als Pilger) im Weihezustand befindet. Und fürchtet Allah, zu dem ihr (dereinst bei der Auferstehung) versammelt werdet! Der Fang aus dem Meer und sein Genuß sind euch - als Versorgung für euch und für die Reisenden - erlaubt, doch verwehrt ist (euch) das Wild des Landes, solange ihr pilgert. Und fürchtet Allah, vor Dem ihr versammelt werdet. Euch ist erlaubt, alle Wasserlebewesen zu fangen, zu essen und zu genießen, ob ihr an eurem Wohnort oder auf Reisen seid. Euch ist verboten, Wildbret zu jagen und zu essen, wenn ihr im Weihezustand seid (bei der Hadsch- oder §Umra-Pilgerfahrt). Fürchtet Gott, Der euch alle versammeln wird am Jüngsten Tag!  
  97 Allah hat die Kaba, das unverletzliche Haus, zu einer Stütze und Erhebung für die Menschheit gemacht, ebenso den Heiligen Monat und die Opfer und (die Tiere mit) Halsschmuck. Dies, damit ihr wisset, daß Allah weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und daß Allah alle Dinge weiß. Allah hat die Ka`ba, das heilige Haus, zum Unterhalt für die Menschen gemacht, (ebenso) den heiligen Monat und die (gewöhnlichen) Opfertiere (hady) und die Weihopfertiere (? qalaa§id). Dies (geschah) damit ihr wisset, daß Allah (alles) weiß, was im Himmel und auf Erden ist, und daß er über alles unterrichtet ist. Allah hat die Ka§ba, das unverletzliche Haus, zu einer Gebetsstätte für die Menschen gemacht, ebenso den heiligen Monat und die Opfertiere und die Tiere mit dem Halsschmuck. Dies, geschah damit ihr wisset, daß Allah weiß, was in den Himmeln und was auf Erden ist, und daß Allah alle Dinge weiß. Gott hat die Kaaba, das heilige Gotteshaus, (zur erhabenen Gebets- und Pilgerstätte) für die Menschen bestimmt. Auch den heiligen Pilgermonat, die für die Armen der Kaaba gedachten Opfertiere und die zur Kennzeichnung der Tiere gebrauchten Gehänge hat Gott bestimmt. Ihr sollt erkennen, daß Gott alles im Himmel und auf Erden weiß und daß Sein Wissen alles umfaßt.  
  98 Wisset, daß Allah streng ist im Strafen und daß Allah allverzeihend, barmherzig ist. Ihr müßt wissen, daß Allah schwere Strafen verhängt, daß er aber (auch) barmherzig ist und bereit zu vergeben. Wisset, daß Allah streng im Strafen ist und daß Allah Allverzeihend, Barmherzig ist. Ihr sollt wissen, daß Gott schwer bestraft und daß Seine Barmherzigkeit und Vergebung unendlich sind.  
  99 Dem Gesandten obliegt nur die Verkündung. Und Allah weiß, was ihr offenkundig macht und was ihr verhehlt. Der Gesandte hat nur die Botschaft auszurichten. Und Allah weiß (gleichermaßen), was ihr kundgebt, und was ihr (in euch) verborgen haltet. Dem Gesandten obliegt nur die Verkündigung. Und Allah weiß, was ihr kundtut und was ihr verborgen haltet. Der Gesandte hat nur die ihm offenbarte Botschaft zu verkünden. Gott weiß, was ihr äußert und was ihr geheimhaltet.  
  100 Sprich: "Das Schlechte und das Gute sind nicht gleich", ob auch die Menge des Schlechten dich in Erstaunen versetzen mag. So fürchtet Allah, ihr Verständigen, auf daß ihr Erfolg habt Das Schlechte und das Gute sind nicht gleich(wertig) auch wenn die (große) Menge des Schlechten (im Gegensatz zur geringen Menge des Guten) dir (Eindruck machen und) gefallen sollte. Fürchtet Allah, die ihr Verstand habt! Vielleicht wird es euch (dann) wohl ergehen. "Sprich: ""Das Schlechte und das Gute sind nicht gleich"", obgleich dich auch die Menge des Schlechten in Erstaunen versetzen mag. Darum fürchtet Allah, ihr Verständigen, auf daß ihr erfolgreich sein möget." Sprich: "Das Böse und das Gute sind nicht gleich, auch wenn einem die Menge des Bösen imponiert." Ihr vernünftigen Menschen, fürchtet Gott, auf daß ihr Erfolg erzielen möget!  
  101 O die ihr glaubt! Fragt nicht nach Dingen, die, würden sie euch enthüllt, euch unangenehm wären; und wenn ihr danach fragt zur Zeit da der Koran niedergesandt wird, werden sie euch doch klar. Allah hat sie ausgelassen; und Allah ist allverzeihend, nachsichtig. Ihr Gläubigen! Fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch kundgetan werden, euch leid tun, und die, wenn ihr zu der Zeit, da der Koran herabgesandt wird, nach ihnen fragt, euch (ohnedies) kundgetan werden! Allah hat sie (vorerst) nicht angerechnet. Er ist mild und bereit zu vergeben. O ihr, die ihr glaubt! Fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch enthüllt würden, euch unangenehm wären; und wenn ihr danach zur Zeit fragt, da der Qur§an niedergesandt wird, werden sie euch doch klar. Allah hat euch davon entbunden; und Allah ist Allverzeihend, Nachsichtig. O ihr Gläubigen! Fragt nicht nach Dingen, die Gott verborgen hält, weil sie für euch unangenehm sind! Wenn ihr gerade dann fragt, wenn der Koran herabgesandt wird, werden sie genannt. Gott hat euch bereits vergeben, ist Er doch voller Vergebung und Langmut.  
  102 Es haben schon vor euch Leute nach solchem gefragt, doch dann versagten sie ihnen den Glauben. (Schon) vor euch haben Leute danach gefragt. Aber dann (nachdem sie darüber durch eine Offenbarung Bescheid bekommen hatten) glaubten sie (doch) nicht daran. Es haben schon vor euch Leute nach solchen (Dingen) gefragt, doch dann versagten sie ihnen den Glauben. Es haben nach solchen schwerwiegenden Dingen vor euch - zur Zeit anderer Gesandter - Menschen gefragt, und als Gott sie ihnen kundgab, verleugneten sie sie.  
  103 Allah hat keinerlei "Bahíra" oder "Sáiba" oder "Wasíla" oder "Hám" geboten: vielmehr ersinnen die Ungläubigen eine Lüge wider Allah, und die meisten von ihnen begreifen nicht. Allah hat weder eine Bahira noch eine Saa§iba noch eine Wasiela noch einen Haam (als Typen einer unblutigen Tierweihe) bestimmt. Aber diejenigen, die ungläubig sind, hecken (indem sie sich dazu bekennen) gegen Allah Lügen aus. Und die meisten von ihnen haben keinen Verstand. Allah hat keinerlei Bahira oder Sa§iba oder Wasila oder Ham geboten: vielmehr ersinnen die Ungläubigen eine Lüge gegen Allah, und die meisten von ihnen begreifen es nicht. Gott hat keine Bahîra (Kamelstute, deren Ohr, wenn der fünfte Wurf männlich ist, geschlitzt wird und die nicht arbeiten oder geschlachtet werden durfte), keine Sâ§iba (Kamelstute, die auf Gelübde hin wie die Bahîra behandelt wurde), keine Wasîla (Mutterschaf, das verschiedene Zwillinge warf; das männliche Tier davon wurde nicht den Götzen geopfert) und keinen Hâmi (Kamel, von dem zehn Würfe stammen und deswegen nicht arbeiten und geritten werden durfte) bestimmt, sondern die Ungläubigen sind es, die Gott ihre Lügen zugeschrieben haben. Die meisten von ihnen bedienen sich ihres Verstandes nicht.  
  104 Und wenn ihnen gesagt wird: "Kommt her zu dem, was Allah herabgesandt hat, und zu dem Gesandten", sagen sie: "Uns genügt das, worin wir unsere Väter vorfanden." Und selbst wenn ihre Väter kein Wissen hatten und nicht auf dem rechten Wege waren! "Wenn man zu ihnen sagt: Kommt her zu dem, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und zum Gesandten!, sagen sie: ""Uns genügt das, was wir als Brauch unserer Väter vorgefunden haben"". Aber angenommen, ihre Väter wußten nichts und waren nicht rechtgeleitet?" "Und wenn ihnen gesagt wird: ""Kommt her zu dem, was von Allah herabgesandt wurde, und kommt zu dem Gesandten"", sagen sie: ""Uns genügt das, wobei wir unsere Väter vorfanden."" Und selbst (dann,) wenn ihre Väter kein Wissen hatten und nicht auf dem rechten Wege waren!" Wenn ihnen gesagt wird: "Kommt, hört auf die Offenbarung, die Gott herabgesandt hat, und hört auf die Ermahnung des Gesandten!" sagen sie: "Wir begnügen uns mit dem, woran unsere Väter geglaubt haben." Wie können sie so etwas äußern, da ihre Väter um die Wahrheit nicht wußten und den rechten Weg nicht kannten?  
  105 O die ihr glaubt! Wacht über euch selbst. Der irregeht, kann euch nicht schaden, wenn ihr nur selbst auf dem rechten Wege seid. Zu Allah ist euer aller Heimkehr; dann wird Er euch enthüllen, was ihr zu tun pflegtet. Ihr Gläubigen! Haltet euch an euch selber (und Kümmert euch nicht zu sehr um die andern)! Es kann euch nicht schaden, wenn einer irregeht, wenn ihr (selber dabei) rechtgeleitet seid. Zu Allah werdet ihr (dereinst) allesamt zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt. O ihr, die ihr glaubt! Wacht über euch selbst. Wer irregeht, kann euch nicht schaden, wenn ihr nur selbst auf dem rechten Wege seid. Zu Allah ist euer aller Heimkehr; dann wird Er euch enthüllen, was ihr zu tun pflegtet. O ihr Gläubigen! Kümmert euch um euch selbst! Euch schadet kein Verirrter, wenn ihr wohlgeleitet seid. Am Jüngsten Tag kehrt ihr alle zu Gott zurück, Der euch über eure Taten berichtet und Gericht hält.  
  106 O die ihr glaubt! Wenn der Tod an einen von euch herantritt, ist die Zeugenschaft unter euch im Zeitpunkt der Testamenteröffnung: zwei Redliche unter euch, oder zwei andere, die nicht zu euch gehören, wenn ihr gerade im Land herumreiset und das Unglück des Todes euch trifft. Ihr sollt sie beide nach dem Gebet zurückhalten; und wenn ihr zweifelt, so sollen sie beide bei Allah schwören: "Wir erstehen damit keinen Gewinn, handelte es sich auch um einen nahen Verwandten, und wir verhehlen nicht das Zeugnis Allahs; wahrlich, wir wären sonst Sünder." "Ihr Gläubigen! Das Zeugnis (über eine letztwillige Verfügung soll) unter euch (folgendermaßen gehandhabt werden): Wenn es bei einem von euch aufs Sterben geht und er eine letzte Willenserklärung abgibt, (sollen) zwei rechtliche Leute (zawaa `adlin) von euch (das Vermächtnis entgegennehmen), oder zwei andere, die nicht von euch sind, wenn ihr (nämlich) im Land (draußen) unterwegs seid und das Unglück des Todes euch trifft (ohne daß eigene Leute zugegen sind). Ihr sollt sie nach dem Gebet (salaat) festhalten, und sie sollen dann, wenn ihr (über ihre Glaubwürdigkeit) Zweifel hegt, bei Allah schwören: ""Wir sagen unbedingt die Wahrheit, auch wenn es ein Verwandter sein sollte (gegen den wir auszusagen haben), und wir unterschlagen das Zeugnis, das wir vor Allah abzulegen haben, nicht. Sonst würden wir zu den Sündern gehören.""" "O ihr, die ihr glaubt! Wenn der Tod an einen von euch herantritt, liegt die Zeugenschaft zum Zeitpunkt der Testamentseröffnung bei euch: (bei) zwei Redlichen unter euch, oder zwei anderen, die nicht zu euch gehören, wenn ihr gerade im Land herumreist und euch das Unglück des Todes trifft. Ihr sollt sie beide nach dem Gebet zurückhalten; und wenn ihr zweifelt, so sollen sie beide bei Allah schwören: ""Wir erstehen damit keinen Gewinn, handelte es sich auch um einen nahen Verwandten, und wir verhehlen das Zeugnis Allahs nicht; wahrlich, wir wären sonst Sünder.""" O ihr Gläubigen! Wenn einer von euch den Tod nahen fühlt, und er möchte ein Vermächtnis hinterlassen, so müssen zwei gerechte Zeugen aus der Verwandtschaft oder zwei Fremde es bezeugen, wenn ihr auf Reisen seid und ihr das Gefühl habt, der Tod wird euch ereilen. Haltet diese beiden Zeugen nach dem gemeinsamen Gebet auf und laßt sie - wenn ihr Zweifel hegt - vor Gott einen Eid ablegen: "Wir wollen keinen Gewinn erzielen, auch wenn es sich um einen Verwandten handeln sollte, und wir verbergen das Zeugnis Gott gegenüber nicht, sonst wären wir Sünder."  
  107 Wenn es aber bekannt wird, daß die beiden (Zeugen) sich der Sünde schuldig gemacht haben, dann sollen zwei andere an ihre Stelle treten aus der Zahl derer, gegen welche die zwei ausgesagt haben, und die beiden (späteren Zeugen) sollen bei Allah schwören: "Wahrlich, unser Zeugnis ist wahrhaftiger als das Zeugnis der beiden (früheren), und wir sind nicht unredlich gewesen; wahrlich, wir gehörten sonst zu den Ungerechten." "Und wenn man (nachträglich) entdeckt, daß sie sich einer Sünde schuldig gemacht haben (indem sie falsches Zeugnis ablegten), dann sollen zwei andere an ihre Stelle treten aus dem Kreis derer, zu deren Nachteil die beiden, die zunächst (als Zeugen) in Betracht gekommen waren (? al-aulayaani), sich (einer Sünde) schuldig gemacht haben. Und sie sollen dann bei Allah schwören: ""Unser Zeugnis ist bestimmt wahrhaftiger als das ihre. Und wir haben (mit unserer Zeugenaussage) keine Übertretung begangen. Sonst würden wir zu den Frevlern gehören.""" "Wenn aber bekannt wird, daß die beiden (Zeugen) sich der Sünde schuldig gemacht haben, dann sollen an ihre Stelle zwei andere aus der Zahl derer treten, gegen welche die beiden ausgesagt haben, und die beiden (späteren Zeugen) sollen bei Allah schwören: ""Wahrlich, unser Zeugnis ist wahrhaftiger als das Zeugnis der beiden (früheren), wahrlich, wir gehörten sonst zu den Ungerechten.""" Stellt sich hinterher heraus, daß sie doch Falsches aussagten, müssen sie durch zwei andere Zeugen ersetzt werden aus einem anderen Kreis als dem der ersten. Diese sollen einen Eid ablegen: "Unsere Aussagen sind wahrer als ihre. Wir umgehen die Wahrheit gewiß nicht, sonst wären wir Ungerechte."  
  108 So ist es wahrscheinlicher, daß sie wahres Zeugnis ablegen oder daß sie fürchten, es möchten andere Eide gefordert werden nach ihren Eiden. Und fürchtet Allah und höret! Denn Allah weist nicht dem ungehorsamen Volk den Weg. So ist am ehesten gewährleistet, daß sie das Zeugnis (von vornherein) nach seinem (richtigen) Befund (`alaa wadschhihaa) vorbringen, oder daß sie fürchten (müssen), daß, nachdem sie ihrerseits (falsche) Eide abgelegt haben, weitere eidliche Aussagen gemacht werden (so daß die Wahrheit doch noch an den Tag kommt). Fürchtet Allah und hört (auf das, was euch gesagt wird)! Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. So geschieht es eher, daß sie ein wahres Zeugnis ablegen oder daß sie fürchten, es könnten andere Eide nach ihrem Eide gefordert werden. Und fürchtet Allah und hört! Denn Allah weist nicht den ungehorsamen Leuten den Weg. Auf diese Weise werden sie das Zeugnis rechtmäßig ablegen, oder sie werden fürchten, daß andere unter Eid abgelegte Zeugnisse gegen sie verkündet werden. Fürchtet Gott und hört auf Ihn! Gott leitet nicht die Menschen, die Seine Gebote und Verbote übertreten.  
  109 Am Tage, da Allah die Gesandten versammeln wird, wird Er sprechen: "Welche Antwort empfinget ihr?" Sie werden sagen: "Wir haben kein Wissen, Du allein bist der Wisser der verborgenen Dinge." "Am Tag (des Gerichts), da Allah die Gesandten (die er zu den einzelnen Völkern und Gemeinschaften geschickt hat, bei sich) versammelt und er dann sagt: ""Was wurde euch (auf eure Botschaft) geantwortet? (Habt ihr Gehör gefunden?)"" Sie sagen: ""Wir haben (von uns aus) kein Wissen (darüber). Du (allein) bist es, der über die verborgenen Dinge Bescheid weiß.""" "Am Tage, an dem Allah die Gesandten versammelt und spricht: ""Welche Antwort empfingt ihr (auf eure Botschaft)?"" sagen sie: ""Wir haben kein Wissen, Du allein bist der Allwissende des Verborgenen.""" Denkt an den Tag, den Jüngsten Tag, an dem Gott Seine Gesandten zusammenholt und sie fragen wird: "Welche Antworten habt ihr von euren Völkern bekommen?" Sie werden sagen: "Wir wissen nicht, was sich nach uns ereignete. Du allein kennst alles Verborgene."  
  110 "Wenn Allah sagen wird: "O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und gegen deine Mutter; wie Ich dich stärkte mit der heiligen Offenbarung - du sprachest zu den Menschen sowohl im Kindesalter wie auch im Mannesalter; und wie Ich dich die Schrift und die Weisheit lehrte und die Thora und das Evangelium; und wie du bildetest aus Ton, wie ein Vogel bildet, auf Mein Geheiß, dann hauchtest du ihm (einen neuen Geist) ein und es wurde ein beschwingtes Wesen nach Meinem Gebot; und wie du die Blinden heiltest und die Aussätzigen auf Mein Gebot; und wie du die Toten erwecktest auf Mein Geheiß; und wie Ich die Kinder Israels von dir abhielt, als du mit deutlichen Zeichen zu ihnen kamest, die Ungläubigen unter ihnen aber sprachen: ""Das ist nichts als offenkundige Täuschung""."" "(Damals) als Allah sagte: ""Jesus, Sohn der Maria! Gedenke meiner Gnade, die ich dir und deiner Mutter erwiesen habe, (damals) als ich dich mit dem heiligen Geist stärkte, so daß du (schon als Kind) in der Wiege (mahd) zu den Leuten sprachst, und (auch später) als Erwachsener, und (damals) als ich dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte, und (damals) als du mit meiner Erlaubnis aus Lehm etwas schufst, was so aussah wie Vögel, und in sie hineinbliesest, so daß sie mit meiner Erlaubnis (schließlich wirkliche) Vögel waren, und (als du) mit meiner Erlaubnis Blinde und Aussätzige heiltest, und als du mit meiner Erlaubnis Tote (aus dem Grab wieder) herauskommen ließest, und (damals) als ich die Kinder Israel von dir zurückhielt (so daß sie dir nichts anhaben konnten), als du mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen kamst, worauf diejenigen von ihnen, die ungläubig waren, sagten: ""Das ist ganz offensichtlich Zauberei.""" "Wenn Allah sagen wird: ""O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und gegen deine Mutter; wie Ich dich stärkte mit der heiligen Eingebung - du sprachst zu den Menschen sowohl in der Wiege als auch im Mannesalter; und wie Ich dich die Schrift und die Weisheit lehrte und die Thora und das Evangelium; und wie du mit Meiner Erlaubnis aus Ton bildetest, was wie Vögel aussah, du hauchtest ihm dann (Atem) ein, und es wurde mit Meiner Erlaubnis zu (wirklichen) Vögeln; und wie du mit Meiner Erlaubnis die Blinden und die Aussätzigen heiltest; und wie du mit Meiner Erlaubnis die Toten erwecktest; und wie Ich die Kinder Israels von dir abhielt als du zu ihnen mit deutlichen Zeichen kamst und die Ungläubigen unter ihnen aber sagten: "Das ist nichts als offenkundige Zauberei."""" Einst sprach Gott zu Jesus, Marias Sohn: "Gedenke der Gunst, die Ich dir und deiner Mutter erwiesen habe, daß Ich dich durch den Heiligen Geist unterstützt habe, daß du in der Wiege zu den Menschen sprachst und im Mannesalter; daß Ich dich die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium gelehrt habe; daß du aus Lehm Vogelfiguren mit Meiner Erlaubnis schufst und ihnen Leben einhauchtest; so wurden sie Vögel mit Meiner Erlaubnis; du hast mit Meiner Erlaubnis den Blinden und den Aussätzigen geheilt; und die Toten ins Leben gerufen mit Meiner Erlaubnis; denke daran, wie Ich die Kinder Israels davon abhielt, dich zu töten; du hast ihnen die leuchtenden Zeichen gebracht; da sagten die Ungläubigen unter ihnen: §Das ist eindeutig Zauberei.§  
  111 Als Ich die Jünger bewog, an Mich und an Meinen Gesandten zu glauben, da sprachen sie: "Wir glauben, und sei Zeuge, daß wir gottergeben sind." "Und (damals) als ich den Jüngern eingab: ""Glaubt an mich und an meinen Gesandten!"" Sie sagten: ""Wir glauben. Bezeuge, daß wir (dir) ergeben (muslimuun) sind!""" "Und als Ich den Jüngern eingab, an Mich und an Meinen Gesandten zu glauben, da sagten sie: ""Wir glauben, und sei Zeuge, daß wir (Dir) ergeben sind.""" Den Jüngern habe Ich eingegeben: §Glaubt an Mich und an Meinen Gesandten!§ Sie sprachen: §Wir glauben! Sei Zeuge, daß wir Dir ergeben sind!§ "  
  112 Als die Jünger sprachen: "O Jesus, Sohn der Maria, ist dein Herr imstande, uns einen Tisch mit Speise vom Himmel herabzusenden?", sprach er: "Fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid." "(Damals) als die Jünger sagten: ""Jesus, Sohn der Maria! Kann dein Herr uns (wohl) einen Tisch (mit Speisen) (maa§ida) vom Himmel herabsenden?"" Er sagte: ""Fürchtet Allah, wenn (anders) ihr gläubig seid (und verlangt keine besonderen Wunderzeichen)!""" "Als die Jünger sagten: ""O Jesus, Sohn der Maria, ist dein Herr imstande, uns einen Tisch (mit Speisen) vom Himmel herabzusenden?"" sagte er: ""Fürchtet Allah, wenn ihr Gläubige seid.""" Einmal sprachen die Jünger: "Jesus, Sohn Marias! Kann dein Herr uns einen Tisch vom Himmel herabsenden? " Er sagte: "Fürchtet Gott, wenn ihr wirklich an Ihn glaubt!"  
  113 Sie sprachen: "Wir begehren davon zu essen, und unsere Herzen sollen in Frieden sein, und wir wollen wissen, daß du Wahrheit zu uns gesprochen hast, und wollen selbst davon Zeugen sein." "Sie sagten: ""Wir möchten von ihm essen und ganz sicher sein und Gewißheit (darbür) haben, daß du uns die Wahrheit gesagt hast, und (wir möchten) über ihn Zeuge sein.""" "Sie sagten: ""Wir wollen davon essen, und unsere Herzen sollen beruhigt sein, und wir wollen wissen, daß du in Wahrheit zu uns gesprochen hast, und wollen selbst dafür Zeugnis ablegen.""" Sie sprachen: "Wir wollen davon essen, damit unsere Herzen sicherer Glaube erfüllt und wir erkennen, daß du uns die Wahrheit ausgerichtet hast, und wir werden dieses Wunder Gottes bezeugen."  
  114 Da sprach Jesus, Sohn der Maria: "O Allah, unser Herr, sende uns einen Tisch vom Himmel herab mit Speise, daß er ein Fest für uns sei für den Ersten von uns und für den Letzten von uns, und ein Zeichen von Dir; und gib uns Versorgung, denn Du bist der beste Versorger." "Jesus, der Sohn der Maria, sagte: ""Du Allah, unser Herr (allaahumma rabbanaa)! Sende uns vom Himmel einen Tisch herab, der (mit seinem Mahl) für uns von jetzt an bis in alle Zukunft eine Feier (`ied) und ein Zeichen von dir sein wird! Und beschere uns (Gutes)! Du kannst am besten bescheren.""" "Da sagte Jesus, der Sohn der Maria: ""O Allah, unser Herr, sende uns einen Tisch (mit Speise) vom Himmel herab, daß er ein Fest für uns sei, für den Ersten von uns und für den Letzten von uns, und ein Zeichen von Dir; und versorge uns; denn Du bist der beste Versorger.""" Jesus, Marias Sohn, sagte: "Gott, unser Herr! Sende uns einen Tisch vom Himmel herab, daß es ein Festtag für uns alle sei, für den ersten wie für den letzten, ein Wunder von Dir, und ernähre uns, bist Du doch der beste Ernährer!"  
  115 Allah sprach: "Siehe, Ich will ihn niedersenden zu euch; wer von euch aber danach undankbar wird, den werde Ich strafen mit einer Strafe, womit Ich keinen andern auf der Welt strafen werde." "Allah sagte: ""Ich will ihn euch (nunmehr) hinabsenden. Und wenn einer von euch nachträglich nicht glaubt, werde ich ihn (dereinst) auf eine Weise bestrafen, wie (sonst) niemand in der Welt (al-`aalamuun).""" "Allah sprach: ""Siehe, Ich will ihn (den Tisch) zu euch niedersenden; wer von euch aber danach ungläubig wird, über den werde Ich eine Strafe verhängen, mit welcher Ich keinen anderen auf der Welt bestrafen werde.""" Gott sprach: "Ich sende ihn euch hinab. Wer dann aber ungläubig wird, den werde Ich so qualvoll bestrafen wie sonst keinen."  
  116 Und wenn Allah sprechen wird: "O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesprochen: Nehmet mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?", wird er antworten: "Heilig bist Du. Nie konnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, Du würdest es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du im Sinn trägst. Du allein bist der Wisser der verborgenen Dinge." "Und (dann), wenn Allah sagt: ""Jesus, Sohn der Maria! Hast du (etwa) zu den Leuten gesagt: ""Nehmt euch außer Allah mich und meine Mutter zu Göttern""? ""Er sagt: ""Gepriesen seist du! (wie dürfte man dir andere Wesen als Götter beigesellen!) Ich darf nichts sagen, wozu ich kein Recht habe. Wenn ich es (tatsächlich doch) gesagt hätte, wüßtest du es (ohnehin und brauchtest mich nicht zu fragen). Du weißt Bescheid über das, was ich (an Gedanken) in mir hege. Aber ich weiß über das, was du in dir hegst, nicht Bescheid. Du (allein) bist es, der über die verborgenen Dinge Bescheid weiß." "Und wenn Allah sprechen wird: ""O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: "Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?" wird er antworten: ""Gepriesen seist Du. Nie könnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, würdest Du es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen." Gott wird am Jüngsten Tag sagen: "Jesus, Marias Sohn, hast du den Menschen gesagt, daß sie dich und deine Mutter als zwei Gottheiten außer Gott, Allah, nehmen sollen?" Er wird antworten: "Gepriesen seist Du! Es ziemt sich nicht, daß ich etwas sage, was ich nicht sagen darf. Hätte ich es gesagt, hättest Du es erfahren. Du weißt, was in mir ist, aber ich weiß nicht, was in Dir ist. Du bist der Allwissende, Der um alles Verborgene weiß.  
  117 "Nichts anderes sprach ich zu ihnen, als was Du mich geheißen hast: ""Betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn."" Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch seit Du mich sterben ließest, bist Du der Wächter über sie gewesen; und Du bist aller Dinge Zeuge." "Ich habe ihnen nur gesagt, was du mir befohlen hast (nämlich): ""Dienet Allah, meinem und eurem Herrn!"" Und ich war Zeuge über sie, solange ich unter ihnen weilte. Nachdem du mich abberufen hattest, warst du es, der auf sie aufpaßte. Du bist über alles Zeuge." Nichts anderes sagte ich zu ihnen, als das, was Du mich geheißen hattest: "Betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn." Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch nachdem Du mich abberufen hattest, bist Du ihr Wächter gewesen; und Du bist der Zeuge aller Dinge. Ich habe ihnen nur das ausgerichtet, was Du mir befohlen hast: §Dienet Gott, Allah, meinem und eurem Herrn! Ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte. Als Du mein Leben beendetest, warst Du der Wächter über sie. Du bist doch der allerhöchste Zeuge, Dem nichts entgeht.  
  118 Wenn Du sie strafst, sie sind Deine Diener, und wenn Du ihnen verzeihst, Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allweise." "Wenn du sie bestrafst, so sind sie deine Diener (mit denen du tun kannst, was du willst). Und wenn du ihnen vergibst (steht das ebenfalls in deinem Belieben). Du bist der Mächtige und Weise.""" "Wenn Du sie bestrafst, sind sie Deine Diener, und wenn Du ihnen verzeihst, bist Du wahrlich der Allmächtige, der Allweise.""" Bestrafst Du sie, sind sie Deine Diener, verzeihst Du ihnen, so sind Deine Macht und Deine Weisheit unermeßlich.§ "  
  119 Allah wird sprechen: "Das ist ein Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit frommen soll. Für sie sind Gärten, durch die Ströme fließen; darin sollen sie weilen ewig und immerdar. Allah hat an ihnen Wohlgefallen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm; das ist die große Glückseligkeit." "Allah sagt: ""Dies ist (jetzt) der Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützt."" lhnen werden Gärten zuteil, in deren Niederungen Bäche ftießen, und in denen sie ewig weilen werden. Allah hat (dann) Wohlgefallen an ihnen, und sie an ihm. Das ist das große Glück (al-fauz al-`aziem)." "Allah wird sprechen: ""Das ist ein Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützen soll. Für sie gibt es Gärten, durch welche Bäche fließen; darin sollen sie verweilen auf ewig und immerdar. Allah hat an ihnen Wohlgefallen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm; das ist die große Glückseligkeit.""" Gott wird gewiß sagen: "Dies ist der Tag, an dem die Anhänger der Wahrheit von ihrer Wahrhaftigkeit Nutzen ziehen werden. " Für sie gibt es Paradiesgärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Dort werden sie ewig bleiben. Gott ist wohl zufrieden mit ihnen, und sie sind zufrieden mit Gott. Das ist der größte Erfolg.  
  120 Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und was zwischen ihnen ist; und Er hat die Macht über all Dinge. Allah hat die Herrschaft über Himmel und Erde und (alles) was im Himmel und auf Erden ist. Er hat zu allem die Macht. Allahs ist das Königreich der Himmel und der Erde und dessen, was in ihnen ist; und Er hat Macht über alle Dinge. . Gott allein gehört die Herrschaft über die Himmel und die Erde und alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Er ist der Allmächtige, Dessen Macht alles umfaßt.