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.Sure 60 | Die Geprüfte | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht meine und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen (eure) Zuneigung zu erkennen gebt, wo sie doch nicht an das glauben, was von der Wahrheit (der Offenbarung) zu euch gekommen ist, und den Gesandten und euch (nur darum aus Mekka) vertrieben haben, daß ihr an Allah, euren Herrn, glaubt! (Nehmt sie nicht zu Freunden) wenn (anders) ihr in der Absicht, um meinetwillen Krieg zu führen, und im Streben nach meinem Wohlgefallen ausgezogen seid! Wie könnt ihr ihnen heimlich (eure) Zuneigung zu verstehen geben, wo ich doch weiß, was ihr geheimhaltet, und was ihr bekannt gebt? Wenn einer von euch das tut, ist er (damit endgültig) vom rechten Weg abgeirrt. Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht meine und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen (eure) Zuneigung zu erkennen gebt, wo sie doch nicht an das glauben, was von der Wahrheit (der Offenbarung) zu euch gekommen ist, und den Gesandten und euch (nur darum aus Mekka) vertrieben haben, daß ihr an Allah, euren Herrn, glaubt! (Nehmt sie nicht zu Freunden) wenn (anders) ihr in der Absicht, um meinetwillen Krieg zu führen, und im Streben nach meinem Wohlgefallen ausgezogen seid! Wie könnt ihr ihnen heimlich (eure) Zuneigung zu verstehen geben, wo ich doch weiß, was ihr geheimhaltet, und was ihr bekannt gebt? Wenn einer von euch das tut, ist er (damit endgültig) vom rechten Weg abgeirrt. O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht Meine Feinde und eure Feinde zu Beschützern, indem ihr ihnen Zuneigung gutmütig zeigt, wo sie doch die Wahrheit leugnen, die zu euch gekommen ist, und den Gesandten und euch selbst austreiben, weil ihr an Allah, euren Herrn, glaubt. Wenn ihr zum Kampf für Meine Sache und im Trachten nach Meinem Wohlgefallen ausgezogen seid, gebt ihr ihnen insgeheim Zuneigung zu verstehen, während Ich doch am besten weiß, was ihr verbergt und was ihr kundtut. Und der, der von euch das tut, ist sicherlich vom geraden Weg abgeirrt. O ihr Gläubigen! Ihr sollt Meine und eure Feinde nicht als Verbündete nehmen, denen ihr Zuneigung entgegenbringt, haben sie doch die euch verkündete Wahrheit geleugnet, den Gesandten und euch selbst deswegen vertrieben, weil ihr an Gott, euren einzigen Herrn, glaubt. Wenn ihr ausgewandert seid, um für Meine Sache zu kämpfen und Mein Wohlgefallen zu gewinnen, sollt ihr sie nicht als Verbündete nehmen und ihnen nicht insgeheim Zuneigung entgegenbringen. Ich weiß genau, was ihr verborgen haltet und was ihr offen äußert. Wer von euch das doch tut, der ist vom geraden Weg abgeirrt.  
  2 Wenn sie die Oberhand über euch gewinnen, dann werden sie sich gegen euch als Feinde betragen und ihre Hände und ihre Zungen zum Bösen gegen euch ausstrecken; und sie wünschen inständig, daß ihr ungläubig würdet. Wenn sie euch zu fassen bekommen, sind sie euch feind, strecken in böser Absicht die Hand und die Zunge nach euch aus (indem sie gewalttätig werden und böse Worte gegen euch gebrauchen). Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig. Wenn sie die Oberhand über euch gewinnen, dann werden sie sich gegen euch als Feinde betragen und ihre Hände und Zungen zum Bösen gegen euch ausstrecken; und sie wünschen inständig, daß ihr ungläubig würdet. Wenn sie (euch auf dem Schlachtfeld antreffen und) die Oberhand über euch gewinnen, werden sie als eure Feinde auftreten und euch mit Wort und handgreiflicher Tat heimsuchen. Sie wünschen, ihr wäret ungläubig.  
  3 Weder eure Bande der Blutsverwandtschaft noch eure Kinder werden euch am Tage der Auferstehung im geringsten nützen. Er wird zwischen euch entscheiden. Und Allah sieht alles, was ihr tut. (Nehmt keine Rücksicht auf eure verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihnen!) Weder eure Blutsverwandtschaft noch eure Kinder werden euch (dereinst etwas) nützen. Am Tag der Auferstehung wird Allah zwischen euch (auf Grund eures eigenen Verhaltens) entscheiden. Er durchschaut wohl, was ihr tut. Weder eure Blutsverwandtschaft noch eure Kinder werden euch nützen. Er wird zwischen euch am Tage der Auferstehung entscheiden. Und Allah sieht alles, was ihr tut. Weder eure Blutsverwandten noch eure Kinder werden euch vor Gott nützen. Am Jüngsten Tag wird Er über euch entscheiden. Gott sieht genau, was ihr tut.  
  4 Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, da sie zu ihrem Volke sprachen: "Wir haben nichts mit euch zu schaffen noch mit dem, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein" - abgesehen von Abrahams Wort zu seinem Vater: "Ich will gewiß für dich um Verzeihung bitten, obwohl ich nicht die Macht habe, bei Allah für dich etwas auszurichten." (Sie beteten:) "Unser Herr, in Dich setzen wir unser Vertrauen und zu Dir kehren wir reuig um, und zu Dir ist zuletzt die Einkehr. "In Abraham und denen, die mit ihm waren, habt ihr doch ein schönes Beispiel. (Damals) als sie zu ihren Landsleuten sagten: ""Wir sind unschuldig an euch und an dem, was ihr an Allahs Statt verehrt. Wir wollen nichts von euch wissen. Feindschaft und Haß ist zwischen uns offenbar geworden (ein Zustand, der) für alle Zeiten (an dauern wird) (abadan), solange ihr nicht an Allah allein glaubt."" Abraham sagte allerdings zu seinem Vater: ""Ich werde (Allah) bestimmt für dich um Vergebung bitten. Doch vermag ich gegen Allah nichts für dich auszurichten. Herr! Auf dich vertrauen wir, und dir wenden wir uns (bußfertig) zu. Bei dir wird es (schließlich alles) enden." "Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: ""Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!"" - abgesehen von Abrahams Wort zu seinem Vater: ""Ich will gewiß für dich um Verzeihung bitten, obwohl ich nicht die Macht dazu habe, bei Allah für dich etwas auszurichten."" (Sie beteten:) ""Unser Herr, in Dich setzen wir unser Vertrauen, und zu Dir kehren wir reumütig zurück, und zu Dir ist die letzte Einkehr." An Abraham und seinen Anhängern habt ihr ein schönes Beispiel. Einst sagten sie ihren Landsleuten: "Wir sagen uns von euch und von denen los, die ihr anstatt Gottes anbetet. Wir erkennen euch nicht an. Zwischen uns und euch zeigte sich offenbar für immer Feindschaft und Haß, bis ihr an Gott allein glaubt. Ausgenommen ist Abrahams Wort an seinen Vater: "Ich will für dich um Vergebung bitten, obgleich ich für dich gegen Gottes Strafe nichts tun kann." Ihr Gläubigen sagt: "Unser Herr! Auf Dich verlassen wir uns; zu Dir finden wir zurück; und zu Dir führt das Ende im Jenseits.  
  5 Unser Herr, mache uns nicht zum Stein des Anstoßes für die Ungläubigen, und vergib uns, unser Herr, denn Du, und Du allein, bist der Allmächtige, der Allweise." "Herr! Mach uns nicht zu einer Versuchung (fitna) für die Ungläubigen, und vergib uns, Herr! Du bist der Mächtige und Weise.""" "Unser Herr, mache uns nicht zu einer Versuchung für die Ungläubigen und vergib uns, unser Herr; denn Du, und Du allein, bist der Erhabene, der Allweise.""" Unser Herr! Laß uns nicht zu einer Versuchung für die Ungläubigen werden und vergib uns, unser Herr! Du bist der Allmächtige, der Allweise."  
  6 Wahrlich, ihr habt an ihnen ein vortreffliches Beispiel (und so) ein jeder, der Allah fürchtet und den Jüngsten Tag. Und wer sich abwendet - fürwahr, Allah ist der Sich Selbst Genügende, der Preiswürdige. Ihr habt doch ein schönes Beispiel in ihnen - (alle haben in ihnen ein schönes Beispiel), die auf Allah hoffen und sich auf den jüngsten Tag gefaßt machen. Wer sich jedoch abwendet (hat selber den Schaden davon). Allah ist der, der reich und des Lobes würdig ist. Wahrlich, ihr habt an ihnen ein vortreffliches Beispiel (und so) ein jeder, der auf Allah hofft und den Jüngsten Tag fürchtet. Und wer sich abwendet - wahrlich, Allah ist es, Der auf keinen angewiesen ist, Der des Lobes Würdig ist. Ihr habt an ihnen ein schönes Beispiel für denjenigen, der Gott und den Jüngsten Tag anstrebt. Wer sich davon abwendet, schadet Gott nicht. Gott ist der Reiche, der Preiswürdige.  
  7 Vielleicht wird Allah Liebe setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr in Feindschaft lebt; denn Allah ist allmächtig und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Vielleicht wird Allah bewirken, daß sich zwischen euch und denjenigen von ihnen, mit denen ihr (bisher) verfeindet waret, (gegenseitige) Zuneigung einstellt. Allah kann (alles). Er ist barmherzig und bereit zu vergeben. Vielleicht wird Allah Zuneigung setzen zwischen euch und denen unter ihnen, mit denen ihr in Feindschaft lebt; denn Allah ist Allmächtig und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Möge Gott zwischen euch und den von euch Angefeindeten Zuneigung schaffen, wenn sie gläubig werden. Gott ist allmächtig. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  8 Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht bekämpft haben des Glaubens wegen und euch nicht aus euren Heimstätten vertrieben haben, gütig zu sein und billig mit ihnen zu verfahren; Allah liebt die Billigkeit Zeigenden. Allah verbietet euch nicht, gegen diejenigen pietätvoll und gerecht zu sein, die nicht der Religion wegen gegen euch gekämpft, und die euch nicht aus euren Wohnungen vertrieben haben. Allah liebt die, die gerecht handeln. Allah verbietet euch nicht, gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich, Allah liebt die Gerechten. Gott verbietet euch nicht, gegen diejenigen, die euch des Glaubens wegen nicht bekämpft und euch aus euren Häusern nicht vertrieben haben, gütig und gerecht zu sein. Gott liebt die Gerechten.  
  9 Allah verbietet euch nur, mit denen, die euch bekämpft haben des Glaubens wegen und euch aus euren Heimstätten vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu machen. Und wer mit ihnen Freundschaft macht - das sind die Missetäter. Er verbietet euch nur, euch denen anzuschließen, die der Religion wegen gegen euch gekämpft, und die euch aus euren Wohnungen vertrieben oder bei eurer Vertreibung mitgeholfen haben. Diejenigen, die sich ihnen anschließen, sind die (wahren) Frevler. Doch Allah verbietet euch, mit denen, die euch des Glaubens wegen bekämpft haben und euch aus euren Häusern vertrieben und (anderen) geholfen haben, euch zu vertreiben, Freundschaft zu schließen. Und wer mit ihnen Freundschaft schließt - das sind die Missetäter. Er verbietet euch nur, euch mit denjenigen zu verbünden, die euch des Glaubens wegen bekämpft, euch aus euren Häusern vertrieben und anderen bei eurer Vertreibung Beistand geleistet haben. Das sind die Ungerechten.  
  10 O die ihr glaubt, wenn gläubige Frauen als Flüchtlinge zu euch kommen, so prüfet sie. Allah weiß am besten, wie es um ihren Glauben bestellt ist. Wenn ihr sie dann gläubig erfindet, so schicket sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Diese Frauen sind ihnen nicht erlaubt, noch sind sie diesen Frauen erlaubt. Jedoch zahlet (ihren ungläubigen Ehemännern) das zurück, was sie (für sie) ausgegeben haben. Und es ist keine Sünde für euch, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Mitgift gegeben habt. Und haltet nicht am Eheband mit den ungläubigen Frauen fest, sondern verlangt das zurück, was ihr (für sie) ausgegeben habt, und laßt (die Ungläubigen) zurückverlangen, was sie (für sie) ausgegeben haben. Das ist Allahs Gebot. Er richtet zwischen euch. Und Allah ist allwissend, allweise. Ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, dann prüft sie (ob sie auch wirklich gläubig sind)! - Allah weiß (allerdings) besser über ihren Glauben Bescheid (als ihr). Wenn ihr (auf Grund der Prüfung) festgestellt habt, daß sie (wirklich) gläubig sind, dann schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück (fa-laa tardschi`uuhunna ilaa l-kuffaari)! Die gläubigen Frauen sind diesen nicht (zur Ehe) erlaubt, und umgekehrt. Gebt ihnen aber, was sie (seinerzeit bei der Eheschließung für die betreffenden Frauen) ausgegeben haben! Und es ist keine Sünde für euch, sie (eurerseits) zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Brautgabe gebt. Aber haltet nicht an den (ehelichen) Verbindungen mit ungläubigen Frauen fest (da sie euch nach eurem übertritt zum Islam nicht mehr zur Ehe erlaubt sind)! Verlangt (von den Ungläubigen), was ihr (seinerzeit bei der Eheschließung für die betreffenden Frauen) ausgegeben habt! Und sie sollen (im umgekehrten Fall) verlangen, was sie (ihrerseits) ausgegeben haben. Das (zaalikum) ist die Entscheidung (hukm) Allahs. Er entscheidet zwischen euch. Allah weiß Bescheid und ist weise (hakiem). O ihr, die ihr glaubt, wenn gläubige Frauen als Flüchtlinge zu euch kommen, so prüft sie. Allah weiß am besten, wie ihr Glaube in Wirklichkeit ist. Wenn ihr sie dann gläubig findet, so schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Diese (Frauen) sind ihnen nicht erlaubt, noch sind sie (als Ehemänner) diesen (Frauen) erlaubt. Jedoch zahlt (ihren ungläubigen Ehemännern) das zurück, was sie (für sie) ausgegeben haben. Und es ist keine Sünde für euch, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihre Brautgabe gegeben habt. Und haltet nicht am Ehebund mit den ungläubigen Frauen fest, sondern verlangt das zurück, was ihr (für sie) ausgegeben habt, und lasset (die Ungläubigen) das zurückverlangen, was sie (für sie) ausgegeben haben. Das ist Allahs Gebot. Er richtet zwischen euch. Und Allah ist Allwissend, Allweise. O ihr Gläubigen! Wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, sollt ihr sie auf Wahrhaftigkeit hin prüfen. Gott allein weiß, wie es um ihren Glauben steht. Wenn ihr feststellt, daß sie gläubig sind, sollt ihr sie nicht zu den Ungläubigen zurückschicken. Sie sind ihnen als Ehefrauen nicht erlaubt, und die ungläubigen Männer sind ihnen als Ehemänner nicht erlaubt. Den ungläubigen Ehemännern erstattet aber die seinerzeit geleistete Morgengabe zurück! Ihr dürft sie heiraten, wenn ihr ihnen die Morgengabe gebt. Ihr sollt den Ehebund mit ungläubigen Frauen (die in der Stadt der Ungläubigen - Dar asch-Schirk - bleiben) nicht aufrecht erhalten. Fordert eure Morgengabe zurück! Die ungläubigen Ehemänner dürfen ebenfalls ihre Morgengabe zurückfordern. Das ist Gottes Urteil. Gott urteilt zwischen euch. Gott ist allwissend, allweise.  
  11 Und wenn irgendwelche von euren Frauen von euch zu den Ungläubigen fortgehen, dann gebt, wenn ihr (bei den Ungläubigen) Beute machet, jenen (Gläubigen), deren Frauen fortgegangen sind, das gleiche von dem, was sie (für ihre Frauen) ausgegeben hatten. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt. Und wenn euch irgendwelche Gattinnen abhandenkommen (und) zu den Ungläubigen (überwechseln) und ihr (Muslime wieder einmal mit Beutemachen) an der Reihe seid, dann gebt denen, denen ihre Gattinnen weggegangen sind, so viel, wie sie (seinerzeit bei der Eheschließung für sie) ausgegeben haben! Und fürchtet Allah, an den ihr glaubt! Und wenn irgendeine von euren Frauen von euch zu den Ungläubigen fortgeht, dann gebt, wenn ihr (bei den Ungläubigen) Beute macht, jenen (Gläubigen), deren Frauen fortgegangen sind, das gleiche von dem, was sie (für ihre Frauen) ausgegeben haben. Und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt. Wenn Ehefrauen von euch zu den Ungläubigen ziehen, und wenn ihr sie dann im Krieg besiegt und Beute macht, dann gebt den gläubigen Ehemännern, deren Frauen fortgegangen sind, so viel von dieser Beute, wie sie für ihre Frauen an Morgengabe ausgegeben hatten. Fürchtet Gott, an Den ihr fest glaubt!  
  12 O Prophet! wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treueid leisten, daß sie Allah nichts zur Seite stellen werden und daß sie weder stehlen noch Ehebruch begehen noch ihre Kinder töten noch eine Verleumdung vorbringen werden, die sie selbst wissentlich ersonnen, noch dir ungehorsam sein werden in dem, was recht ist, dann nimm ihren Treueid an und bitte Allah um Vergebung für sie. Wahrlich, Allah ist allvergebend, barmherzig. Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen, um sich dir gegenüber zu verpflichten (yubaayi`naka), Allah nichts (als Teilhaber an seiner Göttlichkeit) beizugesellen, nicht zu stehlen, keine Unzucht zu begehen, ihre Kinder nicht zu töten, keine Unrecht zu begehen zu ihren Händen und Beinen, daß sie selbst wissentlich ersonnen haben (? wa-laa ya`tiena bi-buhtaanin yaftarienahuu baina aidiehinna wa-ardschulihinna) und sich dir in nichts zu widersetzen, was recht und billig ist, dann nimm ihre Verpflichtung (in aller Form) entgegen und bitte Allah für sie um Vergebung! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. O Prophet! Wenn gläubige Frauen zu dir kommen und dir den Treueeid leisten, daß sie Allah nichts zur Seite stellen, und daß sie weder stehlen noch Unzucht begehen, noch ihre Kinder töten, noch Untreue begehen zwischen ihren Händen und Beinen, die sie selbst wissentlich ersonnen haben, noch dir ungehorsam sein werden in dem, was rechtens ist, dann nimm ihren Treueeid an und bitte Allah um Vergebung für sie. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig. O Prophet! Wenn die gläubigen Frauen zu dir kommen, um das Treuegelöbnis zu leisten, daß sie Gott nichts beigesellen, nicht stehlen, keinen Ehebruch begehen, ihre Kinder nicht töten, vor ihren Männern Findlinge nicht als eigene Kinder ausgeben, sich dir nicht in rechtmäßigen Fragen widersetzen, so sollst du ihr Treuegelöbnis annehmen und Gott für sie um Vergebung bitten. Gott ist voller Vergebung und Barmherzigkeit.  
  13 O die ihr glaubt, schließt nicht Freundschaft mit einem Volke, dem Allah zürnt; denn sie sind völlig am Jenseits verzweifelt, gerade so, wie die Ungläubigen an denen verzweifelt sind, die in den Gräbern sind. Ihr Gläubigen! Schließt euch nicht (gewissen) Leuten an, auf die Allah zornig ist! Sie haben die Hoffnung auf das Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen es aufgegeben haben, sich wegen derer, die in den Gräbern sind, (irgendwelche) Hoffnungen (auf eine Wiederbelebung) zu machen. O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft mit einem Volk, dem Allah zürnt; denn sie haben die Hoffnung auf das Jenseits gerade so aufgegeben, wie die Ungläubigen die Hoffnung auf die Wiederbelebung derer aufgegeben haben, die in den Gräbern liegen. . O ihr Gläubigen! Ihr sollt euch keiner Menschen annehmen, denen Gott zürnt. Sie haben das Jenseits ausgeschlossen, wie die Ungläubigen es für ausgeschlossen halten, daß die Toten in den Gräbern wieder auferweckt werden.