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.Sure 9 | Die Reue | Koran durchsuchen
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    Ahmadeyya Rudi Paret M. A. Rassoul Azhar  
  1 Eine Lossprechung Allahs und Seines Gesandten (von jeglicher Verpflichtung) gegenüber den Götzendienern, denen ihr etwas versprochen habt. Eine Aufkündigung (des bisherigen Rechtsverhältnisses und Friedenszustandes) von seiten Allahs und seines Gesandten (gerichtet) an diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt: - (Dies ist) eine Lossprechung (von jeglicher Verpflichtung) seitens Allahs und Seines Gesandten; (sie ist) an diejenigen Götzendiener (gerichtet), mit denen ihr ein Bündnis abgeschlossen habt. Dies ist eine Aufkündigung durch Gott und Seinen Gesandten an die Götzendiener, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen hattet, das sie gebrochen haben.  
  2 So zieht denn vier Monate lang im Lande umher und wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt und daß Allah die Ungläubigen demütigen wird. Zieht nun vier Monate (unbehelligt) im Land umher! Ihr müßt aber wissen, daß ihr euch dem Zugriff Allahs nicht werdet entziehen können, und daß Allah die Ungläubigen (früher oder später) zuschanden machen wird -; So zieht denn vier Monate lang im Lande umher und wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt und daß Allah die Ungläubigen demütigen wird. Zieht vier Monate lang (ihr Götzendiener) überall frei herum in Sicherheit, aber seid euch dessen bewußt, daß ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt und daß Gott die Ungläubigen Schmach erleiden läßt.  
  3 Und eine Ankündigung von Allah und Seinem Gesandten an die Menschen am Tage der Großen Pilgerfahrt, daß Allah los und ledig ist der Götzendiener, und ebenso Sein Gesandter. Bereut ihr also, so wird das besser für euch sein; kehrt ihr euch jedoch ab, dann wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt. Und verheiße schmerzliche Strafe denen, die ungläubig sind. und eine Ansage von seiten Allahs und seines Gesandten an die Leute (allesamt, veröffentlicht) am Tag der großen Pilgerfahrt, (des Inhalts) daß Allah und sein Gesandter der Heiden ledig sind (und ihnen für nichts mehr garantieren). - Wenn ihr euch nun bekehrt, ist das besser für euch. Wenn ihr euch aber abwendet (und die Botschaft des Islam weiter ablehnt), müßt ihr wissen, daß ihr euch dem Zugriff Allahs nicht werdet entziehen können. Und verkünde denen, die ungläubig sind, (daß sie dereinst) eine schmerzhafte Strafe (zu erwarten haben)! - Und (dies ist) eine Ankündigung von Allah und Seinem Gesandten an die Menschen am Tage der großen Pilgerfahrt, daß Allah der Götzendiener ledig ist und ebenso Sein Gesandter. Bereut ihr also, so wird das besser für euch sein; kehrt ihr euch jedoch ab, so wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt. Und verheiße denen schmerzliche Strafe, die ungläubig sind. Eine Ankündigung von Gott und Seinem Gesandten geht am großen Tag der Pilgerfahrt an alle Menschen, daß Gott den Götzendienern das von ihnen gebrochene Bündnis aufkündigt, dasselbe tut Sein Gesandter. "Wenn ihr Reue bezeugt, ist es für euch besser. Wendet ihr euch aber ab, müßt ihr euch dessen bewußt sein, daß ihr Gottes Macht nicht entgehen könnt!" Kündige den Ungläubigen Gottes qualvolle Strafe an!  
  4 Mit Ausnahme jener Götzendiener, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch nicht an etwas haben gebrechen lassen und nicht andere wider euch unterstützt haben. Diesen gegenüber haltet den Vertrag, bis zum Ablauf der Frist. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten. Ausgenommen diejenigen von den Heiden, mit denen ihr eine bindende Abmachung eingegangen habt, und die euch hierauf in nichts (von euren vertraglichen Rechten) haben zu kurz kommen lassen und niemanden gegen euch unterstützt haben. Ihnen gegenüber müßt ihr die mit ihnen getroffene Abmachung vollständig einhalten, bis die ihnen zugestandene Frist abgelaufen ist. Allah liebt die, die (ihn) fürchten. Davon sind diejenigen Götzendiener ausgenommen, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch an nichts haben fehlen lassen und die keine anderen gegen euch unterstützt haben. Diesen gegenüber haltet den Vertrag bis zum Ablauf der Frist ein. Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die (Ihn) fürchten. Wenn aber die Götzendiener, mit denen ihr bereits ein Bündnis geschlossen habt, alles voll und ganz eingehalten und keinem gegen euch beigestanden haben, müßt ihr das Bündnis mit ihnen voll und ganz und bis zur vereinbarten Frist einhalten. Gott liebt die Frommen.  
  5 Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig ; Wenn jedoch die vier heiligen Monate verstrichen sind, sollt ihr die Götzendiener, die das Bündnis gebrochen haben, wo immer ihr sie findet, bekämpfen, sie ergreifen, belagern und sie überall im Auge behalten. Wenn sie reuig ihren Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben entrichten, laßt sie ihres Weges ziehen! Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  6 Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Wort vernehmen kann; hierauf lasse ihn die Stätte seiner Sicherheit erreichen. Dies weil sie ein unwissendes Volk sind. Und wenn einer von den Heiden dich um Schutz angeht, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hören kann! Hierauf laß ihn (unbehelligt) dahin gelangen, wo er in Sicherheit ist! Dies (sei ihnen zugestanden) weil es Leute sind, die nicht Bescheid wissen. und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Worte vernehmen kann; hierauf lasse ihn den Ort seiner Sicherheit erreichen. Dies (soll so sein), weil sie ein unwissendes Volk sind. Sollte einer der Götzendiener dich um Schutz bitten, mußt du ihn beschützen, damit er Gottes Worte hört. Gewähre ihm Asyl! Das sind nämlich Menschen, die um die Offenbarung nicht wissen.  
  7 Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Götzendienern und Allah und Seinem Gesandten, die allein ausgenommen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee ein Bündnis einginget? Solange diese euch treu bleiben, haltet ihnen die Treue. Wahrlich, Allah liebt die Redlichen. Wie sollte es denn für die Heiden bei Allah und bei seinem Gesandten, ein Bundesverhältnis geben (das ihnen gegenüber einzuhalten wäre) - ausgenommen (für) diejenigen, mit denen ihr bei der heiligen Kultstätte, eine bindende Abmachung eingegangen habt? Sofern diese euch Wort halten, müßt (auch) ihr ihnen Wort halten. Allah liebt die, die (ihn) fürchten. Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Götzendienern und Allah und Seinem Gesandten - allein die ausgenommen, mit denen ihr bei der heiligen Moschee ein Bündnis eingingt -? Solange diese euch die Treue halten, haltet ihnen die Treue. Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die (Ihn) fürchten. Wie können die vertragsbrüchigen Götzendiener ein Bündnis mit Gott und Seinem Gesandten anstreben? Anders steht es mit jenen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee - al-Masdschid al-Harâm - ein Bündnis geschlossen habt. Wenn sie euch gegenüber korrekt sind, seid korrekt mit ihnen! Gott liebt die Frommen.  
  8 Wie? Würden sie doch, wenn sie über euch obsiegten, weder ein Verwandtschaftsband noch einen Vertrag gegen euch achten! Sie würden euch mit dem Munde gefällig sein, indes ihre Herzen sich weigerten; und die meisten von ihnen sind tückisch. Wie (sollten die Heiden so etwas beanspruchen können), wo sie doch, wenn sie die Oberhand über euch bekommen, in Hinsicht auf euch weder Bindung (ill) noch Verpflichtung (zimma) einhalten? Mit ihren Äußerungen stellen sie euch zufrieden. Aber im Grund ihres Herzens nehmen sie eine ablehnende Haltung ein. Und die meisten von ihnen sind Frevler. Wie? Würden sie doch, wenn sie euch besiegten, weder Bindungen noch Verpflichtungen euch gegenüber einhalten! Sie würden euch mit dem Munde gefällig sein, indes ihre Herzen sich weigern würden; und die meisten von ihnen sind Frevler. Wie (könnte das geschehen)? Wenn die hinterhältigen Götzendiener euch übermannen könnten, würden sie weder Blutsverwandtschaft noch Pakte euch gegenüber beachten. Sie stellen euch mit ihren Reden zufrieden, doch im Herzen lehnen sie euch ab; die meisten unter ihnen sind Frevler.  
  9 Sie verkaufen Allahs Zeichen um einen armseligen Preis und machen abwendig von Seinem Weg. Übel ist wahrlich, was sie tun. Sie haben die Verse Allahs für einen geringen Preis verkauft und (ihre Mitmenschen) von seinem Wege abgehalten. Schlimm ist, was sie getan haben. Sie verkaufen Allahs Zeichen für einen geringen Preis und halten von Seinem Weg ab. Übel ist wahrlich, was sie tun. Sie haben Gottes Zeichen gegen einen geringen Preis eingehandelt. So wiesen sie die Menschen von Gottes Weg zurück. Sie begingen eindeutig schlimme Taten.  
  10 Sie achten kein Verwandtschaftsband und keinen Vertrag dem gegenüber, der (ihnen) traut, und sie, fürwahr, sind die Übertreter. Sie halten hinsichtlich eines Gläubigen weder Bindung (ill) noch Verpflichtung (zimma). Das sind die, die Übertretungen begehen. Sie achten keine Bindung und keine Verpflichtung gegenüber einem Gläubigen; und sie sind die Übertreter. Sie achten dem Gläubigen gegenüber weder Blutsbande noch Pakte. Sie übertraten jegliches Recht.  
  11 Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und zahlen die Zakat, so sind sie eure Brüder im Glauben. Und Wir machen die Zeichen klar für ein wissendes Volk. Wenn sie sich nun bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, sind sie (damit) eure Glaubensbrüder (geworden). Wir machen die Zeichen klar für Leute, die Bescheid wissen. Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und entrichten sie die Zakah, so sind sie eure Brüder im Glauben. Und Wir machen die Zeichen klar für die wissenden Leute. Wenn sie jedoch reuevoll den Unglauben aufgeben, das Gebet verrichten und die Zakat-Abgaben entrichten, sind sie eure Glaubensbrüder. Wir machen die Zeichen deutlich für Menschen, die sich um Wissen bemühen.  
  12 Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpfet die Führer des Unglaubens - sie halten ja keine Eide -, auf daß sie ablassen. Wenn sie aber, nachdem sie eine Verpflichtung eingegangen haben, ihre Eide brechen und hinsichtlich eurer Religion ausfällig werden, dann kämpft (gegen sie), die Anführer des Unglaubens! Für sie gibt es keine Eide. Vielleicht hören sie (wenn ihr den Kampf gegen sie eröffnet, mit ihrem gottlosen Treiben) auf. Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpft die Anführer des Unglaubens - sie halten ja keine Eide -, so daß sie (davon) ablassen. Sollten sie ihre unter Eid eingegangenen Verpflichtungen brechen und über eure Religion lästern, habt ihr die Anführer der Ungläubigen (samt Anhängern) zu bekämpfen, denn sie stehen nicht zu ihren Eiden. Vielleicht geben sie dann den Unglauben auf.  
  13 Wollt ihr nicht kämpfen wider ein Volk, das seine Eide gebrochen hat und das den Gesandten zu vertreiben plante - und sie waren es, die zuerst (den Streit) wider euch begannen? Fürchtet ihr sie etwa? Allah ist würdiger, daß ihr Ihn fürchtet, wenn ihr Gläubige seid. Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen und den Gesandten am liebsten vertrieben hätten, wobei sie (ihrerseits) zuerst mit euch (Feindseligkeiten) anfingen? Fürchtet ihr sie denn? Ihr solltet eher Allah fürchten, wenn (anders) ihr gläubig seid. Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen haben und die den Gesandten zu vertreiben planten - sie waren es ja, die euch zuerst angegriffen haben -? Fürchtet ihr sie etwa? Allahs Würde geziemt es eher, daß ihr Ihn fürchtet, wenn ihr Gläubige seid. Wollt ihr denn nicht gegen jene Ungläubige vorgehen, die ihre Eide gebrochen und einst versucht haben, Gottes Gesandten zu vertreiben? Sie sind es, die begonnen haben. Oder fürchtet ihr euch etwa vor ihnen? Gott ist es, Den ihr fürchten solltet, wenn ihr wirklich gläubige Menschen seid.  
  14 Bekämpfet sie; Allah wird sie strafen durch eure Hand und sie demütigen und euch verhelfen wider sie und Heilung bringen den Herzen eines gläubigen Volks; Wenn ihr gegen sie kämpft, wird Allah sie durch euch bestrafen, sie zuschanden machen, euch zum Sieg über sie verhelfen und Leuten, die gläubig sind, innere Genugtuung verschaffen Bekämpft sie; so wird Allah sie durch eure Hand bestrafen und demütigen und euch gegen sie helfen und den Herzen eines gläubigen Volkes Heilung bringen ; Zieht in den Kampf gegen sie! Gott wird sie durch eure Hände peinigen und schmählich erniedrigen. Er wird euch über sie siegen lassen und manchem Gläubigen innere Genugtuung gewähren  
  15 Und Er wird den Zorn aus ihren Herzen bannen. Denn Allah kehrt Sich gnädig dem zu, den Er will. Und Allah ist allwissend, allweise. und den Groll, den sie in ihrem Herzen (gegen die Ungläubigen) hegen, dahinschwinden lassen. Allah wendet sich (gnädig) wieder zu, wem er will. Er weiß Bescheid und ist weise. und Er wird die Wut aus ihren Herzen bannen. Und Allah kehrt Sich gnädig dem zu, dem Er will. Und Allah ist Allwissend, Allweise. und den Groll aus ihren Herzen vertreiben. Gott verzeiht, wem Er will. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  16 Wähnt ihr etwa, ihr würdet verlassen sein, während Allah noch nicht jene von euch bezeichnet hat, die (in Seiner Sache) streiten und sich keinen zum vertrauten Freund nehmen außer Allah und Seinem Gesandten und den Gläubigen? Und Allah ist recht wohl dessen kundig, was ihr tut. Oder meint ihr, daß ihr (in Ruhe) gelassen werdet, wo Allah doch noch nicht jene von euch gezeichnet hat, die (um seinetwillen) gekämpft und niemand außer Allah und seinem Gesandten und den Gläubigen sich zum Freund (waliedscha) genommen haben? Allah ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. Meint ihr etwa, ihr würdet (in Ruhe) gelassen, wo Allah doch noch nicht jene von euch gezeichnet hat, die (in Seiner Sache) kämpfen und sich keinen zum Vertrauten nehmen außer Allah und Seinen Gesandten und die Gläubigen? Und Allah weiß recht wohl, was ihr tut. Oder wähnt ihr, daß Gott euch ungeprüft läßt und daß Er etwa nicht weiß, welche unter euch kämpfen und keine Vertrauten außer Gott, Seinem Gesandten und den Gläubigen nehmen? Gott kennt alles, was ihr unternehmt.  
  17 Den Götzendienern steht es nicht zu, die Moscheen Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst zeugen durch den Unglauben. Sie sind es, deren Werke umsonst sein sollen und im Feuer müssen sie bleiben. Die Heiden dürfen die Kultstätten (masaadschid) Allahs nicht instandhalten (? ya`muruu), wo sie (doch) gegen sich selber bezeugen, daß sie ungläubig sind. Ihre Werke sind hinfällig, und sie werden (ewig) im Höllenfeuer weilen. Den Götzendienern steht es nicht zu, die Moscheen Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst den Unglauben bezeugen. Sie sind es, deren Werke nichtig sein sollen, und sie müssen auf ewig im Feuer bleiben. Die Götzendiener dürfen Gottes Moscheen nicht hüten, wenn sie selbst ihren Unglauben öffentlich bekunden. Ihre Werke taugen nichts, und sie werden ewig im Höllenfeuer bleiben.  
  18 Der allein vermag die Moscheen Allahs zu erhalten, der an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und das Gebet verrichtet und die Zakat zahlt und keinen fürchtet denn Allah: diese also mögen unter denen sein, welche den rechten Weg finden. Die Kultstätten Allahs sollen (vielmehr) von denen instandgehalten werden, die an Allah und den jüngsten Tag glauben, das Gebet (salaat) verrichten, die Almosensteuer (zakaat) geben und niemand fürchten außer Allah. Vielleicht gehören (eben) sie zu denen, die rechtgeleitet sind. Wahrlich, der allein vermag die Erhaltung der Moscheen Allahs vorzunehmen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet und keinen außer Allah fürchtet: diese also mögen unter denen sein, welche den rechten Weg finden. Gottes Moscheen dürfen nur durch jene gehütet werden, die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben, das Gebet verrichten, die Zakât-Abgaben entrichten und nur Gott allein fürchten. Diese mögen zu denen gehören, die den rechten Weg gehen.  
  19 Wollt ihr etwa die Tränkung der Pilger und die Erhaltung der Heiligen Moschee (den Werken) dessen gleichsetzen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und in Allahs Pfad streitet? Vor Allah sind sie nicht gleich. Und Allah weist nicht dem sündigen Volk den Weg. Wollt ihr denn die Tränkung der Pilger und die Instandhaltung der heiligen Kultstätte gleich bewerten, wie wenn jemand an Allah und den jüngsten Tag glaubt und um Allahs willen kämpft? Bei Allah gelten sie nicht gleich (viel). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. Wollt ihr etwa die Tränkung der Pilger und die Erhaltung der heiligen Moschee (den Werken) dessen gleichsetzen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und auf Allahs Weg kämpft? Vor Allah sind sie nicht gleich. Und Allah weist nicht den ungerechten Leuten den Weg. Wollt ihr der Versorgung der Pilger mit Trinkwasser und der Pflege der Heiligen Moschee den gleichen Wert beimessen, wie jemand, der an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und auf dem Weg Gottes gekämpft hat? Nach Gottes Urteil sind sie überhaupt nicht gleich. Gott leitet die Ungerechten nicht zum rechten Pfad.  
  20 Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben. Diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Allahs willen gekämpft haben, stehen bei Allah in höherem Ansehen (als die anderen). Sie sind es, die das große Glück gewinnen. Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein; und sie sind es, die gewinnen werden. Die Gläubigen, die sich zu Gott bekannt haben, ausgewandert sind und auf Gottes Weg mit ihrem Leben und Hab und Gut gekämpft haben, sind bei Gott höher eingestuft. Das sind die Gewinner.  
  21 Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird. Ihr Herr verkündet ihnen (aus dem Schatz seiner Gnade) Barmherzigkeit und Wohlgefallen, und (daß ihnen) Gärten (zuteil werden), in denen sie beständig Wonne empfinden, Ihr Herr verheißt ihnen Seine Barmherzigkeit und Sein Wohlgefallen und Gärten, in deren ewiger Wonne sie sein werden. Ihr Herr verkündet ihnen die frohe Botschaft, daß Er ihnen Barmherzigkeit, Wohlgefallen und Gärten gewährt, in denen sie sich immerwährender Wonne erfreuen.  
  22 Dort werden sie ewig und immerdar weilen. Wahrlich, bei Allah ist großer Lohn. und in denen sie ewig weilen werden. Bei Allah gibt es (dereinst) gewaltigen Lohn. Dort werden sie auf ewig und immerdar verweilen. Wahrlich, bei Allah ist ein riesiger Lohn. Darin werden sie ewig bleiben. Bei Gott ist überaus großer Lohn.  
  23 O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen - das sind die Ungerechten. Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn diese den Unglauben dem Glauben vorziehen! Diejenigen von euch, die sich ihnen anschließen, sind die (wahren) Frevler. O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Beschützern, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und diejenigen von euch, die sie zu Beschützern nehmen - das sind die Ungerechten. O ihr Gläubigen! Nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Vertrauten, wenn sie auf ihrem Unglauben beharren und ihn dem Glauben vorziehen! Wer unter euch sie doch zu Vertrauten nimmt, das sind die Ungerechten.  
  24 Sprich: "Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben, und der Handel dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch teurer sind als Allah und Sein Gesandter und das Streiten für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seinem Urteil kommt; und Allah weist dem ungehorsamen Volk nicht den Weg." Sag: Wenn eure Väter, eure Söhne, eure Brüder, eure Gattinnen und eure Sippe (`aschiera), Herdenbesitz, den ihr gewonnen habt, Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, und Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind als Allah und sein Gesandter und Kriegführen um Allahs willen, dann wartet (nur) ab, bis Allah mit seiner Entscheidung (amr) kommt! Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. "Sprich: ""Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben habt, und der Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Kämpfen für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seiner Entscheidung kommt; und Allah weist den Ungehorsamen nicht den Weg.""" Sprich: "Wenn euch eure Eltern, Kinder, Geschwister, Ehepartner, Verwandten und das von euch erworbene Vermögen und der Handel, um dessen Rückgang ihr bangt, und die Wohnstätten, die ihr gern habt, euch lieber sind als Gott, Sein Gesandter und der Kampf auf Gottes Weg, dann wartet Gottes schwerwiegendes Urteil ab!" Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad.  
  25 Wahrlich, Allah half euch schon auf so manchem Schlachtfeld, und am Tage von Hunän, als eure große Zahl euch stolz machte - allein sie frommte euch nichts, und die Erde, in ihrer Weite, wurde euch eng; da wandtet ihr euch zur Flucht. Allah hat euch (doch) an vielen Orten zum Sieg verholfen, (so) auch am Tag von Hunain, (damals) als eure (große) Menge euch gefiel (und euch selbstsicher machte). Sie half euch aber nichts, und die Erde wurde euch in ihrer Weite eng. Hierauf kehrtet ihr den Rücken (um zu fliehen). Wahrlich, Allah half euch schon an vielen Orten zum Sieg, und am Tage von Hunain, als eure große Zahl euch stolz machte - doch sie nutzte euch nichts, und die Erde wurde euch in ihrer Weite eng - da wandtet ihr euch zur Flucht. Gott hat euch an vielen Orten siegen lassen. Gedenkt der Schlacht bei Hunain, als euch eure große Zahl stolz machte, euch aber nichts nützte. Die Erde, so weitläufig sie auch war, wurde euch während des Angriffs zu eng, und ihr ergrifft die Flucht.  
  26 Dann senkte Allah Seinen Frieden auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen und sandte Heerscharen hernieder, die ihr nicht sahet, und strafte jene, die ungläubig waren. Das ist der Lohn der Ungläubigen. Dann sandte Allah seinen Frieden auf seinen Gesandten und auf die Gläubigen herab, und er sandte (zu eurer Unterstützung) Truppen, die ihr nicht sahet, (vom Himmel) herab und bestrafte die Ungläubigen. Das ist der Lohn derer, die ungläubig sind. Dann sandte Allah Seinen Frieden auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen herab und sandte Heerscharen hernieder, die ihr nicht saht, und strafte jene, die ungläubig waren. Das ist der Lohn der Ungläubigen. Dann sandte Gott auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen innere Ruhe herab und ließ unsichtbare Kräfte herabkommen. Er bestrafte die Ungläubigen hart. Das ist die Vergeltung der Ungläubigen.  
  27 Doch hernach kehrt Sich Allah gnädig dem zu, dem Er gewogen; und Allah ist allverzeihend, barmherzig. Hierauf, nachdem die (alles) geschehen ist (und nunmehr der Vergangenheit angehört), wendet sich Allah (gnädig) wieder zu, wem er will. Er ist barmherzig und bereit zu vergeben. Doch hernach kehrt Sich Allah gnädig dem zu, dem Er will; und Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Gott verzeiht dann, wem Er will. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  28 O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Drum sollen sie nach diesem ihrem Jahr sich der Heiligen Moschee nicht nähern. Und falls ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah gewiß aus Seiner Fülle reich machen, wenn Er will. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise. Ihr Gläubigen! Die Heiden sind (ausgesprochen) unrein. Daher sollen sie der heiligen Kultstätte nach dem jetzigen Jahr nicht (mehr) nahekommen. Und wenn ihr (etwa) fürchtet (deswegen) zu verarmen (macht ihr euch unnötig Sorgen): Allah wird euch durch seine Huld (auf andere Weise) reich machen (und schadlos halten), wenn er will. Allah weiß Bescheid und ist weise. O ihr, die ihr glaubt! Wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Darum dürfen sie sich nach diesem ihrem Jahr der heiligen Moschee nicht nähern. Und falls ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah gewiß aus Seiner Fülle reich machen, wenn Er will. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allweise. O ihr Gläubigen! Wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Sie sollen sich der Heiligen Moschee nach diesem Jahr nicht mehr nähern. Wenn ihr dadurch Verluste fürchtet, seid gewiß, daß Gott aus Seiner Gabenfülle Reichtum gewährt, wem Er will. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  29 Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen. Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten! Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten. Kämpft gegen jene unter den Schriftbesitzern, die nicht an Gott und den Jüngsten Tag glauben und die nicht verbieten, was Gott und Sein Gesandter verbieten und die sich nicht zum wahren Glauben bekennen, bis sie die Dschizya-Steuer freiwillig und folgsam entrichten.  
  30 Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet! "Die Juden sagen: ""`Uzair ist der Sohn Allahs."" Und die Christen sagen: ""Christus ist der Sohn Allahs."" Das ist, was sie mit ihrem Mund sagen (ohne daß damit ein realer Sachverhalt gegeben wäre). Sie tun es (mit dieser ihrer Aussage) denen gleich, die früher ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie können sie nur so verschroben sein!" Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet! Die Juden sagen: " §Uzair ist der Sohn Gottes", und die Christen sagen: "Christus ist der Sohn Gottes." Dies sind ihre erdichteten Worte. Sie folgen mit ihren Aussagen dem Beispiel der früheren Ungläubigen. Gott möge sie verwünschen! Wie sie lügen!  
  31 Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen neben Allah und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten, allein den Einigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Allzu heilig ist Er für das, was sie (Ihm) zur Seite stellen! Sie haben sich ihre Gelehrten (ahbaar) und Mönche sowie Christus, den Sohn der Maria, an Allahs Statt zu Herren genommen. Dabei ist ihnen (doch) nichts anderes befohlen worden, als einem einzigen Gott zu dienen, außer dem es keinen Gott gibt. Gepriesen sei er! (Er ist erhaben) über das, was sie (ihm an anderen Göttern) beigesellen. Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen außer Allah; und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten worden, allein den Einzigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Gepriesen sei Er über das, was sie (Ihm) zur Seite stellen! Sie nahmen ihre Schriftgelehrten und ihre Mönche zu Göttern anstelle von Gott, sowie den Messias, den Sohn Marias. Ihnen war doch nur geboten worden, einem Gott zu dienen, außer Dem es keinen Gott gibt. Erhaben ist Er über das, was sie Ihm beigesellen.  
  32 Sie möchten gern Allahs Licht auslöschen mit ihrem Munde; jedoch Allah will nichts anderes, als Sein Licht vollkommen machen, mag es den Ungläubigen auch zuwider sein. Sie wollen das Licht Allahs ausblasen. Aber Allah will sein Licht unbedingt in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen - auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. Sie wollten Allahs Licht mit ihrem Munde auslöschen; jedoch Allah will nichts anderes, als Sein Licht zu vollenden; mag es den Ungläubigen auch zuwider sein. Sie wollen Gottes Licht mit ihrem Gerede auslöschen. Gott aber will Sein Licht vollenden, auch wenn es die Ungläubigen hassen.  
  33 Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und dem wahren Glauben, auf daß Er ihn obsiegen lasse über alle (andern) Glaubensbekenntnisse, mag es den Götzendienern auch zuwider sein. Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt - auch wenn es den Heiden zuwider ist. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über alle (anderen) Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und dem wahren Glauben entsandt hat; Er setzt den wahren Glauben durch, bis Er die Oberhand über alle Religionen gewinnt, auch wenn das den Götzendienern zuwider ist.  
  34 O die ihr glaubt, wahrlich, viele der Schriftgelehrten und Mönche verzehren das Gut der Menschen durch Falsches und machen abwendig von Allahs Weg. Und jene, die Gold und Silber anhäufen und es nicht aufwenden auf Allahs Weg - ihnen verheiße schmerzliche Strafe. Ihr Gläubigen! Viele von den Gelehrten (ahbaar) und Mönchen bringen die Leute in betrügerischer Weise um ihr Vermögen und halten (ihre Mitmenschen) vom Wege Allahs ab. Denjenigen nun, die Gold und Silber horten und es nicht um Allahs willen spenden, verkünde (daß sie dereinst) eine schmerzhafte Strafe (zu erwarten haben), O ihr, die ihr glaubt, wahrlich, viele der Schriftgelehrten und Mönche verzehren das Gut der Menschen zu Unrecht und wenden sie von Allahs Weg ab. Und jenen, die Gold und Silber horten und es nicht für Allahs Weg verwenden - ihnen verheiße schmerzliche Strafe. O Ihr Gläubigen! Viele Schriftgelehrte und Mönche eignen sich die Güter der Menschen unrechtmäßig an und halten die Menschen von Gottes Pfad ab. Jenen, die Gold und Silber horten und es nicht für Gottes Sache ausgeben, verkünde qualvolle Strafe!  
  35 An dem Tage, wo es erhitzt wird im Feuer der Hölle, und ihre Stirnen und ihre Seiten und ihre Rücken damit gebrandmarkt werden: "Dies ist, was ihr angehäuft habt für euch selber; kostet nun, was ihr anzuhäufen pflegtet." am Tag (des Gerichts), da es im Feuer der Hölle erhitzt wird und ihnen Stirn, Seite und Rücken damit gebrandmarkt werden (während zu ihnen gesagt wird): Das ist das, was ihr für euch gehortet habt. Nun bekommt ihr es (leibhaftig) zu fühlen. "An dem Tage, wo es (Gold und Silber) im Feuer der Dschahannam glühend gemacht wird und ihre Stirnen und ihre Seiten und ihre Rücken damit gebrandmarkt werden (, wird ihnen gesagt): ""Dies ist, was ihr für euch selbst gehortet habt; kostet nun, was ihr zu horten pflegtet.""" Am Jüngsten Tag wird es im Höllenfeuer erglühen, und sie werden damit auf Stirn, Seiten und Rücken gebrandmarkt werden. "Das ist, was ihr für euch gehortet habt. So kostet das, was ihr emsig gehortet habt!"  
  36 Siehe, die Anzahl der Monate bei Allah ist zwölf Monate nach dem Gesetz Allahs seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Drum versündigt euch nicht in ihnen. Und bekämpfet die Götzendiener insgesamt, wie sie euch bekämpfen insgesamt; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist. Zwölf gilt bei Allah als die (richtige) Zahl der Monate. (Das ist) in der Schrift Allahs (bereits) am Tag, da er Himmel und Erde schuf (festgelegt worden). Davon sind vier heilig. Das ist die richtige Religion (ad-dien al-qaiyim). Frevelt nun in ihnen nicht gegen euch selber (indem ihr euch mit Sünde beladet)! Und kämpft allesamt (? kaaffatan) gegen die Heiden, so wie sie (ihrerseits) allesamt (? kaffatan) gegen euch kämpfen! Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten. Wahrlich, die Zahl der Monate bei Allah beträgt zwölf Monate; (so sind sie) im Buche Allahs (festgelegt worden) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen (Monaten) sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Darum versündigt euch nicht in diesen (Monaten). Und bekämpft die Götzendiener allesamt, wie sie euch allesamt bekämpfen; und wisset, daß Allah mit denjenigen ist, die Ihn fürchten. Die Anzahl der Monate bei Gott in allen Offenbarungen, seit dem Tag, an dem Er Himmel und Erde erschuf, ist zwölf. Vier davon sind heilig. Das ist Gottes rechte Lehre. In den heiligen Monaten sollt ihr euch nicht unrecht tun. Ihr sollt die Götzendiener ohne Ausnahme bekämpfen, wie sie euch ohne Ausnahme bekämpfen. Wisset, daß Gott mit den Frommen ist!  
  37 Das Verschieben (eines Heiligen Monats) ist nur eine Mehrung des Unglaubens. Die Ungläubigen werden dadurch irregeführt. Sie erlauben es im einen Jahr und verbieten es in einem andern Jahr, damit sie in der Anzahl (der Monate), die Allah heilig gemacht hat, übereinstimmen und so erlaubt machen, was Allah verwehrt hat. Das Böse ihrer Taten wird ihnen schön gemacht. Doch Allah weist dem ungläubigen Volk nicht den Weg. Die Verschiebung (der Kalenderordnung durch einen Schaltmonat) ist ein Übermaß an Unglauben. Diejenigen, die (an sich schon) ungläubig sind, werden dadurch (noch mehr) irregeführt. Sie erklären ihn in einem Jahr für profan, in einem anderen für heilig, um der Zahl dessen, was Allah (an Monaten) für heilig erklärt hat, gleichzukommen (und nicht etwa fünf Monate für heilig zu erklären), und (um andererseits) für profan zu erklären, was Allah für heilig erklärt hat. Das Böse, das sie tun, zeigt sich ihnen im schönsten Licht. Allah leitet das Volk der Ungläubigen nicht recht. Das Verschieben (eines heiligen Monats) ist nur eine Steigerung des Unglaubens. Die Ungläubigen werden dadurch irregeführt. Sie erlauben es in einem Jahr und verbieten es in einem anderen Jahr, damit sie eine Übereinstimmung in der Anzahl (der Monate) erreichen, die Allah heilig gemacht hat, und so erlauben sie das, was Allah verwehrt hat. Das Böse ihrer Taten wird ihnen schön vor Augen geführt. Doch Allah weist dem ungläubigen Volk nicht den Weg. Die Verschiebung eines heiligen Monats ist ein ?bermaß an Unglauben. Dadurch verfehlen die Ungläubigen den rechten Weg Gottes. In einem Jahr erklären sie den einen Monat für heilig und in einem anderen für nicht heilig, damit sie der Zahl der von Gott bestimmten heiligen Monate entsprechen. So erklären sie für nicht heilig, was Gott für heilig erklärt hat. Ihre üblen Taten scheinen ihnen gut und schön. Gott leitet die Ungläubigen nicht zum rechten Pfad.  
  38 O die ihr glaubt, was ist mit euch, daß ihr euch schwer zur Erde sinken lasset, wenn euch gesagt wird: "Ziehet aus auf Allahs Weg"? Würdet ihr euch denn mit dem Leben hienieden, statt mit jenem des Jenseits, zufrieden geben? Doch der Genuß des irdischen Lebens ist gar klein, verglichen mit dem künftigen. "Ihr Gläubigen! Warum laßt ihr den Kopf hängen, wenn zu euch gesagt wird: ""Rückt aus (und kämpft) um Allahs willen""? Seid ihr (denn) mit dem diesseitigen Leben eher zufrieden als mit dem Jenseits? Die Nutznießung des diesseitigen Lebens hat (doch) im Hinblick auf das Jenseits nur wenig zu bedeuten." "O ihr, die ihr glaubt, was ist mit euch, daß ihr euch schwer zur Erde sinken lasset, wenn euch gesagt wird: ""Zieht aus auf Allahs Weg""? Würdet ihr euch denn mit dem diesseitigen Leben statt mit jenem im Jenseits zufrieden geben? Doch der Genuß des irdischen Lebens ist gar gering, verglichen mit dem des Jenseits." O ihr Gläubigen! Warum zögert ihr und laßt den Kopf hängen, wenn euch gesagt wird: "Rückt aus zum Kampf für Gottes Sache!" Seid ihr mit dem Leben auf Erden anstatt mit dem Leben im Jenseits zufrieden? Der Genuß des Lebens auf Erden verglichen mit dem des Jenseits ist bei weitem geringer.  
  39 Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwählen, und ihr werdet Ihm gewiß keinen Schaden tun. Und Allah hat Macht über alle Dinge. Wenn ihr nicht ausrückt, läßt er euch eine schmerzhafte Strafe zukommen und ein anderes Volk eure Stelle einnehmen, und ihr könnt ihm (wenn er das tut) nichts anhaben. Allah hat zu allem die Macht. Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch mit schmerzlicher Strafe bestrafen und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwählen, und ihr werdet Ihm gewiß keinen Schaden zufügen. Und Allah hat Macht über alle Dinge. Wenn ihr nicht zum Kampf ausrückt, wird Er euch schwer bestrafen und euch durch ein anderes Volk ersetzen. Ihm schadet ihr nicht. Gottes Allmacht umfaßt alles.  
  40 Wenn ihr ihm nicht helfet, so (wisset, daß) Allah ihm auch damals half, als die Ungläubigen ihn zu entweichen zwangen selbander - wie sie da beide in der Höhle waren, und er sprach zu seinem Begleiter: "Traure nicht, denn Allah ist mit uns." Da senkte Allah Seinen Frieden auf ihn und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Ungläubigen, und es ist Allahs Wort allein das höchste. Und Allah ist allmächtig, allweise. "Wenn ihr ihm keinen Beistand leistet (tansuruuhu) (kann er doch auf die Hilfe Allahs rechnen). Allah hat ihm ja schon (damals) Beistand geleistet, als die Ungläubigen ihn zu zweit (aus Mekka) vertrieben. (Damals) als die beiden in der Höhle waren, und als er zu seinem Gefährten sagte: ""Sei nicht traurig! Allah ist mit uns."" Da sandte Allah seinen Frieden auf ihn herab und stärkte ihn mit Truppen (vom Himmel), die ihr nicht sahet. Und er verwies das Wort der Ungläubigen ganz nach unten, während das Wort Allahs obenauf war (und allein Geltung hatte). Allah ist mächtig und weise." "Wenn ihr ihm nicht helft, so (wisset, daß) Allah ihm damals half, als die Ungläubigen ihn vertrieben haben -, wie sie da beide in der Höhle waren und er zu seinem Begleiter sagte: ""Sei nicht traurig; denn Allah ist mit uns."" Da ließ Allah Seinen Frieden auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Ungläubigen; und Allahs Wort allein ist das höchste. Und Allah ist Erhaben, Allweise." Wenn ihr ihm (dem Propheten) nicht im Kampf beisteht, wird Gott ihm beistehen. Er hat ihm doch einst beigestanden, als die Ungläubigen ihn (aus seiner Heimatstadt Mekka) vertrieben. Einer von zweien war er alsdann in der Höhle. Seinem Gefährten sagte er: "Sei nicht traurig! Gott ist mit uns." Gott sandte innere Ruhe auf ihn herab und stärkte ihn mit unsichtbaren Kräften. Er setzte das Wort der Ungläubigen tief herab. Das Wort Gottes ist das allerhöchste. Gottes Macht und Weisheit sind unermeßlich.  
  41 Ziehet aus, leicht und schwer, und streitet mit eurem Gut und eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet! Rückt leichten oder schweren Herzens (zum Kampf) aus und führet mit eurem Vermögen und in eigener Person um Allahs willen Krieg! Das (zu) tun ist besser für euch, wenn (anders) ihr (richtig zu urteilen) wißt. Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet! Rückt aus, leicht bewaffnet oder mit schwerer Rüstung! Setzt im Kampf auf dem Wege Gottes alles ein, Leben und Vermögen! Für euch ist es das Beste, wenn ihr nur wüßtet.  
  42 Hätte es sich um einen nahen Gewinn und um eine kurze Reise gehandelt, sie wären dir gewiß gefolgt, doch die schwere Reise schien ihnen zu lang. Und doch werden sie bei Allah schwören: "Hätten wir es vermocht, wir wären sicherlich mit euch ausgezogen" Sie verderben ihre Seelen; und Allah weiß, daß sie Lügner sind. "Wenn es sich um nahe Glücksgüter (`arad) oder um eine Reise mäßigen Ausmaßes (? safar qaasid) handeln würde, würden sie dir folgen (und mit dir ins Feld ziehen). Aber das schwer erreichbare Ziel (? schuqqa) ist ihnen zu fern. Und sie werden bei Allah schwören: ""Wenn wir (dazu) imstande wären, würden wir mit euch ausziehen."" Dabei richten sie (durch einen solchen falschen Schwur) sich selber zugrunde. Allah weiß, daß sie lügen." "Hätte es sich um einen nahen Gewinn und um eine kurze Reise gehandelt, wären sie dir gewiß gefolgt, doch die schwere Reise schien ihnen zu lang. Und doch werden sie bei Allah schwören: ""Hätten wir es vermocht, wären wir sicherlich mit euch ausgezogen."" Sie fügen sich selbst Schaden zu; und Allah weiß, daß sie Lügner sind." Wenn es um einen naheliegenden materiellen Gewinn oder eine nicht sehr beschwerliche Reise ginge, wären sie dir gefolgt. Aber es schien ihnen zu weit und zu beschwerlich. Sie werden dir schwören: "Wenn wir es möglich machen könnten, würden wir mit euch zum Kampf ausziehen." Durch diese Falschheit richteten sie sich zugrunde. Gott weiß, daß sie Lügner sind.  
  43 Allah nehme deine (Sorgen) von dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurückzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sprachen, dir bekannt wurden und du die Lügner erkanntest? Allah verzeihe (es) dir! Warum hast du ihnen (denn gleich) Dispens gegeben, noch bevor du über diejenigen Klarheit bekommen hattest, die die Wahrheit sagten, und (bevor) du wußtest, wer die Lügner waren? Allah verzeiht dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurückzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sagten, dir bekannt wurden und du die Lügner erkanntest? Gott hat dir verziehen. Du hättest ihnen nicht eher erlauben dürfen zurückzubleiben, 1 bis du erkannt hättest, wer die Wahrheit sagt und wer lügt.  
  44 Die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Erlaubnis, nicht zu streiten mit ihrem Gut und ihrem Blut; und Allah kennt recht wohl die Gottesfürchtigen. Diejenigen, die an Allah und den jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Dispens (von der Verpflichtung), mit ihrem Vermögen und in eigener Person Krieg zu führen. Allah weiß Bescheid über die, die (ihn) fürchten. Diejenigen, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Erlaubnis, nicht mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen zu müssen, und Allah kennt diejenigen recht wohl, die (Ihn) fürchten. Jene, die wirklich an Gott und den Jüngsten Tag glauben, fragen dich nicht, ob sie zurückbleiben dürfen oder mit Vermögen und Leben auf dem Weg Gottes kämpfen sollen. Gott kennt die Gottesfürchtigen am besten.  
  45 Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voll des Zweifels sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie. (Nein.) Nur diejenigen bitten dich um Dispens, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben. Sie hegen Zweifel im Herzen, und in ihrem Zweifel wenden sie sich (unschlüssig) hin und her (? yataraddaduuna). Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, (dem Kampf fernzubleiben,) die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voller Zweifel sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie. Wer dich fragt, das sind diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag nicht wirklich glauben und deren Herzen Zweifel hegen. Sie sind in ihrem Zweifel wankelmütig geworden.  
  46 Wären sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, sie hätten doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah war ihrem Ausziehen abgeneigt. So hielt Er sie zurück, und es ward gesagt: "Sitzet (daheim) mit den Sitzenden." "Wenn sie (mit euch) ausziehen wollten, würden sie (die nötigen) Vorbereitungen dazu treffen. Aber Allah mochte nicht, daß sie sich aufmachen würden, und so zwang er sie zur Untätigkeit, und es wurde (zu ihnen) gesagt: ""Schließt euch denen an, die (wegen körperlicher Gebrechen oder dergleichen) daheim bleiben!" "Wären sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, hätten sie sich doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah wollte ihren Abmarsch nicht. So hielt Er sie zurück, und es wurde gesagt: ""Sitzet (daheim) bei den Sitzenden.""" Wenn sie wirklich zum Kampf hätten ausziehen wollen, hätten sie sicher Vorbereitungen getroffen. Doch Gott gefiel es nicht, daß sie mit dieser Einstellung mit ausziehen. So hielt Er sie zurück. Ihnen wurde gesagt: "Bleibt zurück mit den rechtmäßig zuhause Bleibenden!"  
  47 Wären sie mit euch ausgezogen, sie hätten nur eure Sorgen gemehrt und wären hin und hergelaufen in eurer Mitte, Zwietracht unter euch erregend. Und unter euch sind manche, die auf sie gehört hätten, aber Allah kennt die Frevler wohl. Wenn sie mit euch zusammen ausziehen würden, würden sie euch nur noch mehr in Verwirrung bringen, und (sie würden) unter euch Umtriebe anzetteln (? la-auda`uu khilaalakum) in dem Wunsch, unter euch Zweifel und Zwietracht zu verbreiten. Und unter euch sind welche, die immer nur auf sie hören (sammaa`una lahum). Aber Allah weiß über die Frevler Bescheid. Wären sie mit euch ausgezogen, hätten sie nur eure Sorgen vermehrt und wären in eurer Mitte hin- und hergelaufen und hätten Zwietracht unter euch erregt. Und unter euch sind manche, die auf sie gehört hätten, aber Allah kennt die Frevler wohl. Wenn sie mit euch ins Feld gezogen wären, hätten sie euch in Verwirrung gebracht und Zwietracht unter euch gesät. Sie wollen euch der Versuchung aussetzen. In euren Reihen gibt es einige, die auf sie gehört hätten. Aber Gott kennt die Ungerechten genau.  
  48 Schon vorher trachteten sie nach Unordnung und schmiedeten Ränke wider dich, bis die Wahrheit kam und die Absicht Allahs obsiegte, wiewohl es ihnen zuwider war. Sie haben ja schon früher danach getrachtet, Zweifel und Zwietracht zu verbreiten, und schmiedeten Pläne gegen dich, bis (schließlich) - (ganz) gegen ihren Willen - die Wahrheit (zum Durchbruch) kam und die Entscheidung (amr) Allahs in Erscheinung trat. Schon vorher trachteten sie nach Verwirrung und schmiedeten Pläne gegen dich, bis die Wahrheit kam und Allahs Wille durchgesetzt wurde, obgleich es ihnen zuwider war. Sie haben schon früher danach getrachtet, Zwietracht zu verbreiten und haben dir alles verdreht, bis die Wahrheit zu Tage kam und Gottes Entscheidung vorherrschte, was ihnen zuwider war.  
  49 Unter ihnen ist so mancher, der spricht: "Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe." Höret! ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und fürwahr, die Hölle wird die Ungläubigen einschließen. "Und unter ihnen gibt es welche, die sagen: ""Gib mir Dispens und setz mich nicht der Versuchung aus!"" Sind sie (denn) nicht (bereits) in Versuchung gefallen? Die Hölle wird (dereinst) die Ungläubigen (allesamt) umfassen." "Und unter ihnen ist so mancher, der sagt: ""Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe."" Hört! Ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und wahrlich, Dschahannam wird die Ungläubigen einschließen." Manch einer unter ihnen sagt dir: "Erlaube mir zurückzubleiben, und setze mich nicht der Versuchung aus!" Er ist damit schon der Versuchung verfallen. Die Hölle wird alle Ungläubigen umschließen.  
  50 Trifft dich ein Heil, so betrübt es sie; doch wenn dich ein Unheil trifft, sagen sie: "Wir hatten uns ja schon vorher gesichert." Und sie wenden sich ab und freuen sich. "Wenn dich etwas Gutes trifft, tut es ihnen leid. Wenn dich aber ein Unglück trifft, sagen sie: ""Wir haben unsere Angelegenheit (schon) vorher (selber in die Hand) genommen"", und wenden sich erfreut ab." "Geschieht dir etwas Gutes, so betrübt es sie; doch wenn dich ein Unheil trifft, sagen sie: ""Wir hatten uns ja schon vorher abgesichert."" Und sie wenden sich voller Freude ab." Geschieht dir Gutes, stimmt es sie traurig, sucht dich ein Unheil heim, sagen sie: "Wir haben Vorkehrungen getroffen" und kehren dir schadenfroh den Rücken.  
  51 Sprich: "Nichts kann uns treffen als das, was Allah uns bestimmt hat. Er ist unser Beschützer. Und auf Allah sollten die Gläubigen vertrauen." Sag: Uns wird nichts treffen, was nicht Allah uns vorherbestimmt hat. Er ist unser Schutzherr (maulaa). Auf Allah sollen die Gläubigen (immer) vertrauen. "Sprich: ""Nichts kann uns treffen außer dem, was Allah uns bestimmt hat. Er ist unser Beschützer. Und auf Allah sollen die Gläubigen vertrauen.""" Sprich: "Uns trifft nur das, was Gott uns vorgeschrieben hat. Er ist unser Hüter." Auf Gott verlassen sich die Gläubigen.  
  52 Sprich: "Ihr erwartet für uns nur eines der beiden guten Dinge, während wir, was euch betrifft, erwarten, daß Allah euch mit einer Strafe treffen wird, entweder durch Ihn Selbst oder durch unsere Hand. Wartet denn; wir warten mit euch." Sag: Erwartet ihr für uns (vielleicht) etwas anderes als eine der beiden besten (Möglichkeiten, die in Betracht kommen, nämlich Sieg oder das Paradies)? Wir aber erwarten für euch, daß Allah euch mit einer Strafe trifft (die unmittelbar) von ihm aus oder durch uns (über euch kommen wird). Wartet (nur) ab! Wir warten mit euch ab. "Sprich: ""Ihr wartet darauf, daß uns nur eines der beiden guten Dinge ereilt, während wir, was euch betrifft, darauf warten, daß Allah euch mit einer Strafe treffen wird, die entweder von Ihm Selbst oder durch unsere Hände (über euch kommen wird). Wartet denn ab, und wir werden mit euch abwarten.""" Sprich: "Was erwartet ihr für uns, außer daß uns eine von zwei guten Alternativen geschehen könnte: der Sieg oder der Tod auf Gottes Weg. Für euch aber erwarten wir, daß Gott euch mit einer qualvollen Strafe heimsucht, die unmittelbar von Ihm kommt oder durch unsere Hände erfolgt. Wartet nun ab! Wir warten mit euch."  
  53 Sprich: "Spendet nur, willig oder unwillig, es wird von euch doch nicht angenommen. Denn wahrlich, ihr seid ein ungehorsames Volk." Sag: Ihr mögt freiwillig spenden oder widerwillig, es wird (dereinst bei Allah) nicht (als gutes Werk) von euch angenommen werden. Ihr seid (eben) frevlerische Leute. "Sprich: ""Spendet willig oder unwillig, es wird doch nicht von euch angenommen. Denn wahrlich, ihr seid frevelhafte Leute.""" Sprich: "Spendet freiwillig oder widerwillig! Es wird sowieso von euch nicht angenommen, denn ihr seid Frevler."  
  54 Nichts anderes verhindert die Annahme ihrer Spenden, als daß sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glauben und nur mit Trägheit zum Gebet kommen und ihre Spenden nur widerwillig geben. Ihre Spenden werden nur deswegen nicht von ihnen angenommen, weil sie an Allah und seinen Gesandten nicht geglaubt haben, nur lässig zum Gebet (salaat) kommen und nur widerwillig Spenden geben. Ihre Spenden werden nur deshalb nicht angenommen, weil sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glauben und nur träge zum Gebet kommen und ihre Spenden nur widerwillig geben. Ihre Spenden werden nicht angenommen, weil sie Gott und Seinen Gesandten verleugnen, nur zögernd zum Gebet gehen und nur widerwillig spenden.  
  55 Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur strafen im irdischen Leben, und ihre Seelen sollen abscheiden, während sie Ungläubige sind. Du brauchst ihr Vermögen und ihre Kinder nicht zu bestaunen. Allah will sie im diesseitigen Leben damit (geradezu) bestrafen (indem er ihnen Sorge und Kummer damit macht), und ihre Seelen sollen verscheiden, während sie (noch) ungläubig sind. Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur im irdischen Leben bestrafen, und ihre Seelen sollen verscheiden, während sie (noch) ungläubig sind. Du sollst dich nicht von ihrem Vermögen oder ihren Kindern betören lassen. Gott will sie damit im irdischen Leben bestrafen und sie als Ungläubige sterben lassen.  
  56 Und sie schwören bei Allah, daß sie wahrhaftig zu euch gehören, doch sie gehören nicht zu euch, sondern sie sind ein Volk von Furchtsamen. Und sie schwören bei Allah, daß sie zu euch gehören, während sie (in Wirklichkeit) nicht zu euch gehören, vielmehr ängstliche Leute sind (die nicht wagen, sich offen zur Gegenseite zu bekennen). Und sie schwören bei Allah, daß sie wahrhaftig zu euch gehören; doch sie gehören nicht zu euch, sondern sie sind ängstliche Leute. Sie schwören bei Gott, daß sie gewiß zu euch gehören. Sie gehören aber nicht zu euch, denn sie sind ein ängstliches Volk.  
  57 Könnten sie nur einen Zufluchtsort finden oder Höhlen oder ein Schlupfloch, sie würden sich gewiß in wilder Hast dorthin wenden. Wenn sie einen Zufluchtsort fänden oder (irgendwelche) Höhlen oder (sonst) einen Ort, in den man hineingehen kann (um sich darin zu verstecken), würden sie sich in wilder Hast (wa-hum yadschmahuuna) dahin wenden. Könnten sie nur einen Zufluchtsort finden oder Höhlen oder ein Schlupfloch, würden sie gewiß in wilder Hast dorthin eilen. Fänden sie einen Zufluchtsort oder Höhlen oder ein Versteck, würden sie sich in großer Hast dorthin begeben.  
  58 Unter ihnen sind jene, die dir wegen der Almosen Vorwürfe machen. Erhalten sie davon, so sind sie zufrieden; erhalten sie aber nicht davon, siehe, dann sind sie verdrossen. Und unter ihnen gibt es welche, die dich wegen der Almosenabgaben (sadaqaat) bekritteln. Wenn sie dann etwas davon erhalten, sind sie zufrieden. Wenn sie aber nichts davon erhalten, sind sie gleich aufgebracht. Unter ihnen sind jene, die dir wegen der Almosen Vorwürfe machen. Erhalten sie welche, so sind sie zufrieden; erhalten sie aber keine, siehe, dann sind sie verdrossen. Mancher hat über dich wegen der guten Gaben abfällig geredet. Wenn sie aber etwas davon erhalten, sind sie zufrieden. Bekommen sie nichts, sind sie aufgebracht.  
  59 Wären sie mit dem zufrieden gewesen, was Allah und Sein Gesandter ihnen gegeben, und hätten sie nur gesagt: "Unsere Genüge ist Allah: Allah wird uns geben aus Seiner Fülle, und ebenso Sein Gesandter. Zu Allah kehren wir uns als Bittende"! "Wären sie (doch) mit dem zufrieden, was Allah und sein Gesandter ihnen gegeben haben, und würden sagen: ""Wir lassen uns an Allah genügen. Er wird uns (etwas) von seiner Huld geben, (er) und sein Gesandter. Nach Allah steht unser Verlangen."" -" "Wären sie mit dem zufrieden gewesen, was Allah und Sein Gesandter ihnen gegeben hatten, und hätten sie nur gesagt: ""Wir lassen uns an Allah genügen! Allah wird uns aus Seiner Fülle geben und ebenso Sein Gesandter. Zu Allah wollen wir uns als Bittende begeben!""" Sie hätten sich mit dem zufriedengeben müssen, was Gott und Sein Gesandter ihnen gegeben haben und hätten sagen müssen: "Gott genügt uns. Er wird uns aus Seiner Gabenfülle geben, desgleichen Sein Gesandter. Wir richten unsere Bitten an Gott allein."  
  60 Die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen und für die mit ihrer Verwaltung Beauftragten und für die, deren Herzen versöhnt werden sollen, für die (Befreiung von) Sklaven und für die Schuldner, für die Sache Allahs und für den Wanderer: eine Vorschrift von Allah. Und Allah ist allwissend, allweise. Die Almosen (sadaqaat) sind nur für die Armen und Bedürftigen (? lil-fuqaraa§i wal-masaakieni) (bestimmt), (ferner für) diejenigen, die damit zu tun haben, (für) diejenigen, die (für die Sache des Islam) gewonnen werden sollen, für (den Loskauf von) Sklaven, (für) die, die verschuldet sind, für den heiligen Krieg und (für) den, der unterwegs ist. (Dies gilt) als Verpflichtung von seiten Allahs. Allah weiß Bescheid und ist weise. Wahrlich, die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen und für die mit der Verwaltung (der Almosen) Beauftragten und für die, deren Herzen gewonnen werden sollen, für die (Befreiung von) Sklaven und für die Schuldner, für die Sache Allahs und für den Sohn des Weges; (dies ist) eine Vorschrift von Allah. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Die guten Gaben - Sadaqât - sind für die Armen, Bedürftigen, die Angestellten, die sie einnehmen und verwalten, für diejenigen, welche für den Islam gewonnen werden sollen, für die Sklavenbefreiung, die Verschuldeten, für die Sache Gottes und für den mittellosen Wanderer. Das ist eine von Gott auferlegte Pflicht. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  61 Und unter ihnen sind jene, die den Propheten kränken und sagen: "Er ist ein Ohr." Sprich: "Ein Ohr euch zum Guten: er glaubt an Allah und glaubt den Gläubigen und ist eine Barmherzigkeit denen unter euch, die gläubig sind." Und die den Gesandten Allahs kränken, denen wird schmerzliche Strafe. "Und unter ihnen gibt es welche, die dem Propheten Ungemach zufügen (yu§zuuna) und sagen: ""Er hört (auf alles)."" Sag: Er hört für euch (nur) Gutes, indem er an Allah glaubt und den Gläubigen Glauben schenkt (wenn sie ihm etwas berichten), und (er ist ein Erweis der göttlichen) Barmherzigkeit für diejenigen von euch, die glauben. Diejenigen, die dem Gesandten Allahs Ungemach zufügen, haben (dereinst) eine schmerzhafte Strafe zu erwarten." "Und unter ihnen sind jene, die den Propheten kränken und sagen: ""Er hört (auf alles)."" Sprich: ""Er hört für euch nur auf das Gute: Er glaubt an Allah und vertraut den Gläubigen und erweist denen unter euch Barmherzigkeit, die gläubig sind."" Und denen, die den Gesandten Allahs kränken, wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein." Manche unter ihnen kränken den Propheten, indem sie sagen: "Er ist ganz Ohr." Sprich: "Er ist ganz Ohr für euer Gutes. Er glaubt an Gott und vertraut den Gläubigen, und er ist die Barmherzigkeit in Person für die Gläubigen unter euch." Diejenigen aber, die Gottes Gesandten kränken, ziehen sich eine schwere Strafe zu.  
  62 Sie schwören euch bei Allah, um euch zu gefallen; jedoch Allah und Sein Gesandter sind würdiger, so daß sie Ihm gefallen sollten, wenn sie Gläubige sind. Sie schwören euch bei Allah, um euch zufriedenzustellen. Aber sie sollten eher Allah und seinen Gesandten zufriedenstellen, wenn (anders) sie gläubig sind. Sie schwören euch bei Allah, um euch zufriedenzustellen; jedoch Allahs und Seines Gesandten Würde geziemt es mehr, Ihm zu gefallen, wenn sie gläubig sind. Sie schwören euch bei Gott, um euch zufriedenzustellen. Gott und Seinen Gesandten haben sie jedoch eher zufriedenzustellen, wenn sie wahrhaftig glauben.  
  63 Wissen sie denn nicht, daß für den, der Allah trotzt und Seinem Gesandten, das Feuer der Hölle ist, darin er bleiben muß? Das ist die tiefste Demütigung. Wissen sie (denn) nicht, daß derjenige, der Allah und seinem Gesandten zuwiderhandelt (yuhaadid), das Feuer der Hölle zu erwarten hat, um (ewig) darin zu weilen? Das ist die gewaltige Schande. Wissen sie denn nicht, daß für den, der Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandelt, das Feuer der Dschahannam bestimmt ist? Darin wird er auf ewig bleiben; das ist die große Demütigung. Wissen sie denn nicht, daß derjenige, der Gott und Seinem Gesandten zuwiderhandelt, sich die Feuerstrafe der Hölle zuzieht, in der er ewig bleiben wird? Das ist die größte Schmach.  
  64 Die Heuchler fürchten, es könnte gegen sie eine Sura herabgesandt werden, die ihnen ankündet, was in ihren Herzen ist. Sprich: "Spottet nur! Allah wird es alles ans Licht bringen, wovor ihr euch fürchtet." Die Heuchler (munaafiquun) befürchten, daß eine Sure auf sie herabgesandt werde, die ihnen Kunde gibt über das, was sie im Herzen haben. Sag: Macht euch (nur) lustig! Allah wird das, von dem ihr fürchtet (daß es ruchbar werde), an den Tag bringen. "Die Heuchler fürchten, es könnte gegen sie eine Sura herabgesandt werden, die ihnen ankündet, was in ihren Herzen ist. Sprich: ""Spottet nur! Allah wird alles ans Licht bringen, wovor ihr euch fürchtet.""" Die Heuchler fürchten, daß dir eine Sure herabgesandt werden könnte, die alles offenbart, was sie in ihren Herzen verborgen halten. Sage ihnen: "Spottet nur, wie ihr wollt! Gott wird alles bloßstellen, wovor ihr euch fürchtet."  
  65 Und wenn du sie fragst, so werden sie ganz gewiß sagen: "Wir plauderten nur und scherzten." Sprich: "Galt euer Spott etwa Allah und Seinen Zeichen und Seinem Gesandten? "Und wenn du sie fragst (und wegen ihrer spöttischen Bemerkungen zur Rechenschaft ziehst), sagen sie: ""Wir haben nur geplaudert und gescherzt."" Sag: Wie konntet ihr euch über Allah und seine Zeichen und seinen Gesandten lustig machen?" "Und wenn du sie fragst, so werden sie gewiß sagen: ""Wir plauderten nur und scherzten."" Sprich: ""Galt euer Spott etwa Allah und Seinen Zeichen und Seinem Gesandten?""" Wenn du sie nun fragtest, würden sie sicher sagen: "Wir haben nur geplaudert und gescherzt." Sprich: "Wie könnt ihr euch erlauben, über Gott, Seine Zeichen und Seinen Gesandten zu spotten?"  
  66 Versucht euch nicht zu entschuldigen. Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt. Wenn Wir einem Teile von euch vergeben und den anderen strafen, dann darum, weil sie schuldig waren." Ihr braucht keine Entschuldigungen vorzubringen. Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr gläubig waret. Wenn wir (auch) einer Gruppe von euch verzeihen, so bestrafen wir (doch) eine (andere) Gruppe (von euch. Das geschieht ihnen) dafür, daß sie Sünder waren. Versucht euch nicht zu entschuldigen. Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt habt. Wenn Wir einem Teil von euch vergeben, so bestrafen (Wir) den anderen Teil deshalb, weil sie Sünder waren. Bringt keine Entschuldigung vor! Ihr seid vom Glauben abgekommen, nachdem ihr ihn angenommen hattet. Während Wir einigen von euch verzeihen, bestrafen Wir die anderen, weil sie Verbrecher sind.  
  67 Die Heuchler und die Heuchlerinnen, sie halten zusammen. Sie gebieten das Böse und verbieten das Gute, und ihre Hände bleiben geschlossen. Sie haben Allah vergessen, so hat Er sie vergessen. Wahrlich, die Heuchler, das sind die Ungehorsamen. Die heuchlerischen Männer und Frauen (al-munaafiquuna wal-munaafiqaatu) gehören zueinander (und bilden eine Gruppe für sich). Sie gebieten, was verwerflich ist, und verbieten, was recht ist, und halten ihre Hand geschlossen (anstatt mit offener Hand zu spenden). Sie haben Allah vergessen, und nun hat (auch) er sie vergessen. Die Heuchler sind die (wahren) Frevler. Die Heuchler und Heuchlerinnen gehören zueinander. Sie gebieten das Böse und verbieten das Gute; und ihre Hände bleiben geschlossen. Sie haben Allah vergessen, und so hat Er sie vergessen. Wahrlich, die Heuchler sind wahre Frevler. Die Heuchler und die Heuchlerinnen gehören zueinander. Sie gebieten das Unwürdige, verbieten das Würdige und spenden nicht für Gottes Sache. Sie wandten sich von Gott ab, und so wandte sich Gott von ihnen ab. Die Heuchler sind die eigentlichen Frevler.  
  68 Allah hat den Heuchlern und Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle verheißen, darin sie bleiben müssen. Das wird genug für sie sein. Allah hat sie verflucht, und ihnen wird eine dauernde Strafe: Allah hat den heuchlerischen Männern und Frauen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle angedroht, daß sie (ewig) darin weilen. Das ist gerade das Richtige für sie. Allah hat sie verflucht. Eine beständige Strafe haben sie zu erwarten. Allah hat den Heuchlern und Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Dschahannam versprochen; darin werden sie auf ewig bleiben. Das wird genug für sie sein. Und Allah hat sie verflucht, und ihnen wird eine dauernde Strafe zuteil sein , Gott hat den Heuchlern und den Heuchlerinnen sowie den Ungläubigen die Feuerstrafe der Hölle versprochen, in der sie ewig bleiben werden. Das geschieht ihnen recht. Gott verflucht sie und züchtigt sie mit einer dauernden Strafe.  
  69 Wie jenen, die vor euch waren. Sie waren mächtiger als ihr an Kraft und reicher an Gut und Kindern. Sie erfreuten sich ihres Loses; auch ihr habt euch eures Loses erfreut, gerade so wie jene vor euch sich ihres Loses erfreuten. Und ihr ergötztet euch an müßiger Rede, wie jene sich an müßiger Rede ergötzten. Ihre Werke sollen ihnen nichts fruchten, weder in dieser Welt noch in der künftigen. Und sie sind die Verlorenen. (Ihr treibt es) wie diejenigen, die vor euch lebten. Sie waren kraftvoller und hatten mehr Vermögen und Kinder als ihr und nützten ihren Anteil (an den Gütern dieser Welt) aus. (Auch) ihr habt euren Anteil ausgenützt, wie die vor euch das getan haben, und (ebenso lose) geplaudert wie sie. Ihre Taten sind im Diesseits und Jenseits hinfällig. Das sind die, die (letzten Endes) den Schaden haben. wie jenen, die vor euch waren. Sie waren mächtiger als ihr an Kraft und reicher an Gut und Kindern. Sie erfreuten sich ihres Loses; auch ihr habt euch eures Loses erfreut, gerade so wie jene vor euch sich ihres Loses erfreuten. Und ihr ergötztet euch an müßiger Rede, wie jene sich an müßiger Rede ergötzten. Ihre Werke sollen ihnen nichts fruchten, weder in dieser Welt noch im Jenseits. Und sie sind die Verlierer. Denkt an die Heuchler, die es vor euch gegeben hat! Sie waren mächtiger, reicher und hatten mehr Nachkommenschaft. Sie genossen die irdischen Güter. Ihr habt die irdischen Güter genossen wie die Heuchler vor euch sie genossen haben, und ihr habt Unsinn geredet wie sie Unsinn geredet haben. Die Taten der Heuchler taugen im Diesseits und im Jenseits nichts, und sie sind die wahren Verlierer.  
  70 Hat sie nicht die Kunde erreicht von denen, die vor ihnen waren - vom Volke Noahs, und Àds, und Thamüds, und vom Volke Abrahams, und den Bewohnern Midians und der umgestürzten Städte? Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen. Allah also wollte ihnen kein Unrecht tun, doch sie taten sich selber Unrecht. Ist (denn) nicht die Kunde von denen, die vor ihnen lebten, zu ihnen gekommen - von den Leuten Noahs, von `Aad und Thamuud, von den Leuten Abrahams, von den Gefährten von Madyan und von den zerstörten (Städten Sodom und Gomorrha)? Ihre Gesandten kamen (seinerzeit) mit den klaren Beweisen (baiyinaat) zu ihnen. Und Allah konnte unmöglich gegen sie freveln, sondern gegen sich selber frevelten sie (indem sie von den klaren Beweisen Allahs nichts wissen wollten und sich so ins Unrecht setzten). Hat sie nicht die Kunde von denen erreicht, die vor ihnen waren - vom Volke Noahs, von §Ad und Thamud und vom Volke Abrahams und den Bewohnern Madyans und der zusammengestürzten Städte? Ihre Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen. Allah also wollte ihnen kein Unrecht tun, doch sie taten sich selber Unrecht. Haben die Nachrichten über die Völker vor ihnen sie nicht erreicht, über das Volk von Noah und von §?d und Thamûd, über das Volk von Abraham und die Bewohner Madyans und die Bewohner der vernichteten Städte? Ihre Gesandten legten ihnen klare Beweise vor. Gott hat ihnen keineswegs unrecht getan, sondern sie taten sich selbst unrecht.  
  71 Die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des andern Freund. Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, deren Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise. Und die gläubigen Männer und Frauen sind untereinander Freunde (und bilden eine Gruppe für sich). Sie gebieten, was recht ist, und verbieten, was verwerflich ist, verrichten das Gebet (salaat), geben die Almosensteuer (zakaat) und gehorchen Allah und seinem Gesandten. Ihrer wird sich Allah (dereinst) erbarmen. Allah ist mächtig und weise. Und die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des anderen Beschützer: Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und entrichten die Zakah und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist Erhaben, Allweise. Die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einander Beschützer und Helfer. Sie gebieten das Würdige und verbieten das Unwürdige. Sie verrichten das Gebet, entrichten die Zakat-Abgaben und gehorchen Gott und Seinem Gesandten. Gott wird sie in seine Barmherzigkeit aufnehmen. Gottes Macht und Weisheit sind unermeßlich.  
  72 Allah hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen Gärten verheißen, die von Strömen durchflossen werden, immerdar darin zu weilen, und herrliche Wohnstätten in den Gärten der Ewigkeit. Allahs Wohlgefallen aber ist das größte. Das ist die höchste Glückseligkeit. Allah hat den gläubigen Männern und Frauen Gärten versprochen, in deren Niederungen Bäche fließen, daß sie (ewig) darin weilen, und gute Wohnungen in den Gärten von Eden (`Adn). Aber Wohlgefallen Allahs bedeutet (noch) mehr (als all dies). Das ist der gewaltige Gewinn (al-fauz al-`aziem). Allah hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen verheißen, immerdar in Gärten zu verweilen, die von Bächen durchflossen werden, und (Er hat ihnen) herrliche Wohnstätten in den Gärten von Eden (verheißen). Allahs Wohlgefallen aber ist noch größer. Das ist der gewaltige Gewinn. Gott hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen Gärten verheißen, unter denen Ströme fließen und in denen sie ewig bleiben werden. Er hat ihnen vortreffliche Wohnstätten in den Gärten von Eden verheißen. Doch größer ist Gottes Wohlgefallen. Das ist der höchste Erfolg.  
  73 O Prophet, streite gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hölle, und schlimm ist die Bestimmung! Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler (munaafiquun) und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen, - ein schlimmes Ende! O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihre Herberge ist Dschahannam, und schlimm ist das Ende. O Prophet! Setze dich unentwegt gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein, und sei streng ihnen gegenüber! Sie enden in der Hölle. Welch ein schlimmes Ende!  
  74 Sie schwören bei Allah, daß sie nichts gesagt haben, doch sie führten unzweifelhaft lästerliche Rede und fielen in Unglauben zurück, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie sannen auf das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nährten nur darum Haß, weil Allah und Sein Gesandter sie reich gemacht hatten aus Seiner Huld. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser für sie sein; wenden sie sich jedoch ab, so wird Allah sie strafen mit schmerzlicher Strafe in dieser Welt und im Jenseits, und sie sollen auf Erden weder Freund noch Helfer finden. Sie schwören bei Allah, sie hätten das Wort des Unglaubens nicht gesagt. Dabei haben sie es doch (tatsächlich) gesagt und sind ungläubig geworden, nachdem sie Muslime gewesen waren, und haben (etwas) im Sinn gehabt, was sie (allerdings) nicht erreichen konnten, und sie haben nur darüber gegrollt, daß Allah - und sein Gesandter - sie durch seine Huld reich gemacht hat. Wenn sie sich nun bekehren, ist es besser für sie. Wenn sie sich aber abwenden (und die Aufforderung zur Bekehrung ablehnen), wird Allah ihnen im Diesseits und Jenseits eine schmerzhafte Strafe zukommen lassen. Und sie haben (dann) auf der Erde weder Freund noch Helfer. Sie schwören bei Allah, daß sie nichts gesagt hätten, doch sie führten unzweifelhaft lästerliche Rede, und sie fielen in den Unglauben zurück, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie begehrten das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nährten nur darum Haß, weil Allah - und Sein Gesandter - sie in Seiner Huld reich gemacht hatten. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser für sie sein; wenden sie sich jedoch (vom Glauben) ab, so wird Allah sie in dieser Welt und im Jenseits mit schmerzlicher Strafe bestrafen, und sie haben auf Erden weder Freund noch Helfer. Sie schwören bei Gott, sie hätten nichts gesagt. Sie haben aber das Wort des Unglaubens gesagt. Nachdem sie gläubig geworden waren, sind sie wieder ungläubig geworden. Sie wollten Untaten begehen, die ihnen nicht gelangen. Sie sind neidisch geworden und voller Haß, weil Gott und auch Sein Gesandter, ihnen aus Gottes Gabenfülle so viel gaben, daß sie reich wurden. Wenn sie ihre Taten bereuen, ist das gut für sie. Wenn sie sich aber abwenden, wird Gott sie im Dieseits und im Jenseits qualvoll bestrafen, und sie werden nirgends auf der Erde weder Beschützer noch Helfer haben.  
  75 Unter ihnen sind so manche, die Allah versprachen: "Wenn Er uns aus Seiner Fülle gibt, dann wollen wir bestimmt Almosen geben und dann wollen wir rechtschaffen sein." Und unter ihnen gibt es welche, die sich Allah gegenüber verpflichtet hatten: Wenn er uns (etwas) von seiner Huld gibt, werden wir Almosen geben und (dereinst) zu den Rechtschaffenen (as-saalihiena) gehören. "Und unter ihnen sind so manche, die Allah versprachen: ""Wenn Er uns aus Seiner Fülle gibt, dann wollen wir bestimmt Almosen geben und rechtschaffen sein.""" Manche unter ihnen gelobten Gott: "Wenn Er uns aus Seiner Gabenfülle gibt, werden wir spenden und zu den Rechtschaffenen gehören."  
  76 Doch als Er ihnen dann aus Seiner Fülle gab, da wurden sie damit geizig und wandten sich weg in Abneigung. Aber als er ihnen (etwas) von seiner Huld gegeben hatte, geizten sie damit, kehrten den Rücken und wandten sich ab. Doch als Er ihnen dann aus Seiner Fülle gab, geizten sie damit und wandten sich in Abneigung ab. Doch als Gott ihnen aus Seiner Gabenfülle gab, geizten sie damit und wandten sich ablehnend ab.  
  77 So vergalt Er ihnen mit Heuchelei in ihren Herzen bis zum Tage, an dem sie Ihm begegnen werden, weil sie Allah nicht gehalten, was sie Ihm versprochen hatten, und weil sie logen. Er ließ ihnen daraufhin Heuchelei (nifaaq) ins Herz kommen (damit sie darin sei) bis zu dem Tag, da sie ihm (beim Gericht) begegnen würden. (Das geschah ihnen) dafür, daß sie Allah das Versprechen brachen, das sie ihm gegeben hatten, und dafür, daß sie logen. Zur Vergeltung pflanzte Er Heuchelei in ihre Herzen. (Sie währt) bis zu dem Tage, an dem sie Ihm begegnen werden, weil sie Allah nicht gehalten haben, was sie Ihm versprochen hatten, und weil sie gelogen hatten. Deswegen ließ Er Heuchelei in ihren Herzen aufkommen bis zum Tag, an dem sie Ihm im Jenseits begegnen werden, weil sie Gott gegenüber ihr Versprechen brachen und unentwegt gelogen haben.  
  78 Wußten sie denn nicht, daß Allah ihre Geheimnisse kennt und ihre vertraulichen Beratungen und daß Allah der beste Kenner des Verborgenen ist? Wissen sie denn nicht, daß Allah weiß, was sie geheimhalten und (in vertrautem Kreis unter sich) besprechen (nadschwaahum), und daß er sich in den verborgenen Dingen auskennt? Wußten sie denn nicht, daß Allah ihre Geheimnisse und ihre vertraulichen Beratungen kennt, und daß Allah der Kenner des Verborgenen ist? Wissen sie etwa nicht, daß Gott alles weiß, was sie geheimhalten und was sie einander anvertrauen und daß Gott alles Verborgene genauestens kennt?  
  79 Die da jene Gläubigen schelten, die freiwillig Almosen geben, wie auch jene, die nichts (zu geben) finden als (den Ertrag) ihrer Arbeit - und sie deswegen verhöhnen -, Allah wird ihnen ihren Hohn vergelten, und ihnen wird schmerzliche Strafe. Die (Nörgler), die (einerseits) die zu freiwilligen Leistungen (und Spenden) bereiten Gläubigen wegen der (von ihnen zusätzlich dargebrachten) Almosengaben (sadaqaat) bekritteln, und (die andererseits) diejenigen (bekritteln), die (aus Mangel an Mitteln) nichts als ihren Eifer vorweisen können, und über sie spotten, - über die spottet (dereinst) Allah (wenn sie zum Gericht kommen), und eine schmerzhafte Strafe haben sie zu erwarten. Diejenigen, die da jene Gläubigen schelten, die freiwillig Almosen geben, wie auch jene, die nichts (zu geben) finden als ihre eigene Leistung, und sie deswegen verhöhnen, denen wird Allah ihren Hohn vergelten, und ihnen wird eine schmerzliche Strafe zuteil sein. Diejenigen, die über jene Gläubigen lästern, die gern spenden, obwohl sie nichts haben als den Ertrag ihrer Arbeit, läßt Gott zum Gespött werden und verhängt über sie eine qualvolle Strafe.  
  80 Bitte für sie um Verzeihung oder bitte nicht um Verzeihung für sie; ob du auch siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Dies, weil sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist dem treulosen Volk nicht den Weg. Du magst (Allah) um Vergebung für sie bitten oder nicht, (ja) du magst (ihn sogar) siebzigmal um Vergebung für sie bitten, Allah wird ihnen (so oder so) nicht vergeben. Dies (geschieht ihnen) dafür, daß sie an Allah und seinen Gesandten nicht glauben. Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. Ob du für sie um Verzeihung bittest oder nicht um Verzeihung für sie bittest, oder ob du siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Deshalb, weil sie nicht an Allah und Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist den frevelhaften Leuten nicht den Weg. Bitte für sie um Vergebung oder bitte nicht, Gott wird ihnen sowieso nicht vergeben, auch wenn du siebzigmal für sie um Vergebung bitten würdest! Das geschieht ihnen recht, weil sie Gott und Seinen Gesandten leugnen. Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad.  
  81 Jene, die zurückgelassen worden waren, freuten sich ihres Daheimsitzens hinter dem (Rücken des) Gesandten Allahs und waren nicht geneigt, mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache zu streiten. Sie sprachen: "Zieht doch nicht aus in der Hitze." Sprich: "Das Feuer der Hölle ist stärker an Hitze." Wollten sie es doch verstehen! "Diejenigen, die zurückgelassen worden sind (anstatt ins Feld mitgenommen zu werden), freuen sich darüber, daß sie hinter dem Gesandten Allahs (der seinerseits ausgerückt ist) daheim geblieben sind. Es ist ihnen zuwider, mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Allahs willen Krieg zu führen, und sie sagen: ""Rückt (doch) nicht in der Hitze aus!"" Sag: Das Feuer der Hölle ist heißer (als die Sommerhitze, in der dieser Feldzug stattfindet). Wenn sie doch Verstand annehmen würden!" "Jene, die zurückgelassen worden waren, freuten sich ihres Daheimbleibens hinter dem (Rücken des) Gesandten Allahs und waren nicht geneigt, mit ihrem Gut und mit ihrem Blut für Allahs Sache zu kämpfen. Sie sagten: ""Zieht doch nicht in der Hitze aus."" Sprich: ""Das Feuer der Dschahannam ist von stärkerer Hitze."" Wenn sie doch nur begreifen könnten!" Die Zurückgebliebenen freuten sich darüber, daheim zu bleiben, während Gottes Gesandter ins Feld zog. Sie haßten es, mit ihrem Leben und Vermögen auf Gottes Weg zu kämpfen und sagten: "Rückt nicht in der Hitze aus!" Sprich: "Das Feuer der Hölle ist noch heißer." Sie hätten es gewußt, wenn sie verständig gewesen wären.  
  82 Sie sollten wenig lachen und viel weinen über das, was sie sich erwarben. Sie werden nur kurz zu lachen, aber (dereinst) lange zu weinen haben. (Dies geschieht ihnen) zum Lohn für das, was sie begangen haben. Sie sollten wenig lachen und viel weinen über das, was sie sich erworben haben. Sie werden ein wenig lachen im Diesseits und viel weinen im Jenseits. Das ist die Vergeltung für das, was sie sich aufgebürdet haben.  
  83 Und wenn Allah dich heimkehren läßt zu einer Anzahl von ihnen und sie bitten dich um Erlaubnis, auszuziehen, dann sprich: "Nie soll ihr mit mir ausziehen und nie einen Feind bekämpfen an meiner Seite. Es gefiel euch, daheim zu sitzen das erste Mal, so sitzet nun mit denen, die zurückbleiben." Wenn Allah dich nun (vom Kriegszug) zu einer Gruppe von ihnen zurückkehren läßt und sie dich dann (bei der Veranstaltung eines neuen Feldzugs) um Erlaubnis bitten, (mit dir) ausziehen zu dürfen, dann sag: Ihr werdet niemals mit mir ausziehen und gegen einen Feind kämpfen. Ihr waret zuerst damit zufrieden, daheim zu bleiben. Bleibt nun (auch jetzt) daheim (zusammen) mit denen, die (wegen körperlicher Gebrechen oder dergleichen) zurückbleiben! "Und wenn Allah dich zu einer Gruppe von ihnen heimkehren läßt und sie dich um Erlaubnis bitten, auszuziehen, dann sprich: ""Nie sollt ihr mit mir ausziehen und nie einen Feind an meiner Seite bekämpfen. Es gefiel euch, das erste Mal daheim sitzen zu bleiben, so sitzet nun (wieder) bei denen, die zurückbleiben.""" Wenn Gott dich nach deiner Rückkehr aus dieser Schlacht einigen von ihnen begegnen läßt, die dich um Erlaubnis bitten, künftig mit dir ins Feld zu ziehen, sage ihnen: "Ihr werdet niemals mit mir ausziehen und niemals gegen einen Feind mitkämpfen. Es hat euch das erste Mal gefallen zurückzubleiben, so müßt ihr stets mit den Daheimsitzenden zu Hause bleiben."  
  84 Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; sie glaubten nicht an Allah und Seinen Gesandten, und sie starben im Ungehorsam. Und sprich niemals, wenn einer von ihnen stirbt, das Totengebet über ihm und stell dich (dann bei der Beerdigung) nicht an sein Grab! Sie haben (ja) an Allah und seinen Gesandten nicht geglaubt und sind als Frevler gestorben. Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; (denn) sie glaubten nicht an Allah und an Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler. Bete nie beim Begräbnis für einen von ihnen, und stehe nicht an seinem Grab! Sie haben Gott und Seinen Gesandten geleugnet und sind als Frevler gestorben.  
  85 Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder; Allah will sie damit nur strafen in dieser Welt, und ihre Seelen sollen abscheiden, während sie Ungläubige sind. Du brauchst ihr Vermögen und ihre Kinder nicht zu bestaunen (oder sie gar darum zu beneiden). Allah will sie im Diesseits damit (geradezu) bestrafen (indem er ihnen Kummer und Sorge damit macht), und (er will) daß sie (von ihrem Reichtum benommen) bis an das Ende ihres Lebens im Unglauben verharren. Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur in dieser Welt bestrafen, und ihre Seelen sollen verscheiden, während sie noch ungläubig sind. Niemand sollte sich von ihrem Vermögen und ihren Kindern beeindrucken lassen und sich ?hnliches wünschen. Gott will sie damit nur im Diesseits bestrafen und sie als Ungläubige sterben lassen.  
  86 Und wenn eine Sura hinabgesandt wird: "Glaubet an Allah und streitet an der Seite Seines Gesandten", dann bitten dich die Reichen unter ihnen um Erlaubnis und sagen: "Laß uns mit denen sein, die daheim sitzen." "Und wenn eine Sure herabgesandt wird (des Inhalts): Glaubet an Allah und führet mit seinem Gesandten (gegen die Ungläubigen) Krieg, bitten dich diejenigen von ihnen, die wohlhabend sind (uluu t-tauli), um Dispens und sagen: ""Laß uns mit denen (zusammen) sein, die daheim bleiben!""" "Und wenn eine Sura herabgesandt wird (des Inhalts): ""Glaubt an Allah und kämpft an der Seite Seines Gesandten"", dann bitten dich die Reichen unter ihnen um Erlaubnis und sagen: ""Laß uns bei denen sein, die daheim bleiben.""" Wenn eine Sure mit dem Gebot herabgesandt wird: "Glaubt an Gott und kämpft zusammen mit Seinem Gesandten!" bitten dich die Notabeln unter ihnen, davon ausgenommen zu werden und sagen: "Laß uns mit den Zurückbleibenden daheimbleiben!"  
  87 Sie sind es zufrieden, mit den zurückbleibenden (Stämmen) zu sein, und ihre Herzen sind versiegelt, so daß sie nicht begreifen. Sie sind damit zufrieden, mit denen (zusammen) zu sein, die zurückbleiben. Ihr Herz ist versiegelt. Daher haben sie keinen Verstand. Sie sind damit zufrieden, bei den Zurückbleibenden zu sein, und ihre Herzen sind versiegelt, so daß sie nichts begreifen. Es gefiel ihnen, unter den Zurückbleibenden zu sein. Ihre Herzen sind so versiegelt, daß sie nicht begreifen können.  
  88 Jedoch der Gesandte und die Gläubigen mit ihm, die mit ihrem Gut und ihrem Blut streiten, sie sind es, denen Gutes zuteil werden soll, und sie sind es, die Erfolg haben werden. Aber der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glauben, führen mit ihrem Vermögen und in eigener Person Krieg. Ihnen kommen (dereinst) die guten Dinge (al-khairaat) zu, und ihnen wird es wohl ergehen. Jedoch der Gesandte und die Gläubigen mit ihm, die mit ihrem Gut und mit ihrem Blut kämpfen, sind es, denen Gutes zuteil werden soll; und sie sind es, die Erfolg haben werden. Aber der Gesandte und mit ihm die Gläubigen kämpfen mit ihrem Vermögen und ihrem Leben. Ihnen gebührt der beste Lohn, und sie sind die Erfolgreichen.  
  89 Allah hat Gärten für sie bereitet, durch welche Ströme fließen; darin sollen sie ewig weilen. Das ist die höchste Glückseligkeit. Allah hat für sie Gärten bereit, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie (ewig) weilen werden. Das ist dann der gewaltige Gewinn (al-fauz al-`aziem). Allah hat Gärten für sie bereitet, durch welche Bäche fließen; darin sollen sie auf ewig verweilen. Das ist die große Glückseligkeit. Für sie hat Gott Paradiesgärten bereitet, unter denen Flüsse fließen. Sie werden ewig darin weilen. Das ist der höchste Gewinn.  
  90 Und es kamen solche Wüstenaraber, die Ausflüchte machten, daß sie ausgenommen würden; und jene, die falsch waren gegen Allah und Seinen Gesandten, blieben (daheim). Wahrlich, eine schmerzliche Strafe wird die unter ihnen ereilen, die ungläubig sind. Und diejenigen Beduinen, die (nichtige) Entschuldigungen vorbringen, kommen her, um Dispens zu erhalten. Und diejenigen, die Allah und seinen Gesandten anlügen, bleiben daheim (anstatt mit ins Feld zu ziehen). Diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, wird (dereinst) eine schmerzhafte Strafe treffen. Und es kamen solche Wüstenaraber, die Ausreden gebrauchten, um (vom Kampf) ausgenommen zu werden; und jene blieben (daheim), die falsch gegen Allah und Seinen Gesandten waren. Wahrlich, getroffen von einer schmerzlichen Strafe werden jene unter ihnen sein, die ungläubig sind. Auch Wüstenaraber kamen und baten darum, nicht mit ins Feld ziehen zu müssen. So blieben diejenigen daheim, die Gott und Seinen Gesandten belogen. Die Ungläubigen unter ihnen wird eine qualvolle Strafe treffen.  
  91 Kein Tadel trifft die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zum Ausgeben finden, wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun - und Allah ist allverzeihend, barmherzig -, Die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zur Verfügung haben, was sie (für den Krieg gegen die Ungläubigen) spenden könnten, (sie alle) brauchen sich (darüber) nicht bedrückt zu fühlen (daß sie sich am Krieg nicht beteiligen), wenn sie (nur) Allah und seinem Gesandten aufrichtig zugetan sind (nasahuu). Gegen die, die rechtschaffen sind, gibt es nichts einzuwenden. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Kein Tadel trifft die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zum Ausgeben finden, wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun - und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. Die Schwachen, die Kranken und die Armen, die nichts spenden können, werden befreit und bleiben ohne Vorwurf daheim, wenn sie aufrichtig zu Gott und Seinem Gesandten halten. Die Rechtschaffenen, die gute Werke vollbringen, sind keineswegs zu tadeln. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  92 Noch jene, die zu dir kamen, daß du sie beritten machen möchtest, und (zu denen) du sprachest: "Ich kann nichts finden, womit ich euch beritten machen könnte." Da kehrten sie um, während ihre Augen von Tränen überflossen aus Kummer darüber, daß sie nichts fanden, was sie hätten ausgeben können. "Auch nicht gegen diejenigen (gibt es etwas einzuwenden), die zu dir kommen, damit du ihnen die Möglichkeit zum Reiten verschaffst, und (zu denen) du sagst: ""Ich kann nichts finden, womit ich euch beritten machen könnte."" Da kehrten sie um, während ihre Augen von Tränen überfließen aus Trauer darüber, daß sie nichts zur Verfügung haben, was sie spenden könnten." "Noch (trifft) jene (ein Tadel), die zu dir kamen, damit du ihnen die Möglichkeit zu reiten verschafftest, und (zu denen) du sagtest: ""Ich kann nichts finden, womit ich euch beritten machen könnte."" Da kehrten sie um, während ihre Augen von Tränen überflossen aus Kummer darüber, daß sie nichts fanden, was sie hätten ausgeben können." Auch nicht zu tadeln sind jene, die zu dir kamen, damit du ihnen Reittiere zuteilst und zu denen du sagtest: "Ich habe keine Reittiere mehr für euch", woraufhin sie fortgingen unter heißen Tränen, traurig darüber, daß sie nichts zu spenden besaßen.  
  93 Vorwurf trifft nur jene, die dich um Erlaubnis bitten, wiewohl sie reich sind. Sie sind es zufrieden, mit den zurückbleibenden (Stämmen) zu sein. Allah hat ein Siegel auf ihre Herzen gelegt, so daß sie nicht wissen. Etwas einzuwenden gibt es nur gegen diejenigen, die dich um Dispens bitten, obwohl sie reich sind (und deshalb wohl in der Lage wären, mit ins Feld zu ziehen). Sie sind damit zufrieden, mit denen (zusammen) zu sein, die zurückbleiben. Allah hat ihnen das Herz versiegelt. Daher wissen sie nicht Bescheid. Ein Vorwurf trifft nur jene, die dich um Erlaubnis bitten, obwohl sie reich sind. Sie sind damit zufrieden, bei den Zurückbleibenden zu sein. Allah hat ein Siegel auf ihre Herzen gelegt, so daß sie kein Wissen haben. Zu tadeln sind jene, die dich bitten, sie zu entschuldigen, obwohl sie bemittelt sind. Es gefällt ihnen, mit den Zurückgebliebenen daheim zu bleiben. Gott hat ihre Herzen versiegelt, so daß sie nichts wissen.  
  94 Sie werden euch Entschuld gungen vorbringen, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt. Sprich: "Bringt keine Entschuldigungen vor; wir glauben euch doch nicht. Allah hat uns schon über eure Angelegenheit belehrt. Schauen wird Allah und Sein Gesandter auf euer Tun; dann werdet ihr zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden, und Er wird euch alles verkünden, was ihr zu tun pflegtet." Sie bringen euch Entschuldigungen vor, wenn ihr (nach Beendigung des Feldzugs) zu ihnen zurückkommt. Sag: Ihr braucht keine Entschuldigungen vorzubringen. Wir werden euch nicht glauben. Allah hat uns einiges, was es über euch zu berichten gibt (min akhbaarikum), kundgetan. Und Allah wird euer Tun sehen, (er) und sein Gesandter. Hierauf werdet ihr vor den gebracht werden, der über das, was verborgen, und was allgemein bekannt ist (schahaada), Bescheid weiß. Dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt. "Sie werden euch Entschuldigungen vorbringen, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt. Sprich: ""Bringt keine Entschuldigungen vor; wir glauben euch doch nicht. Allah hat uns schon über eure Angelegenheit belehrt. Allah und Sein Gesandter werden auf euer Tun schauen; dann werdet ihr zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden, und Er wird euch alles verkünden, was ihr zu tun pflegtet.""" Sie werden sich bei euch entschuldigen, wenn ihr nach der Schlacht zu ihnen zurückkehrt. Sage ihnen: "Bittet nicht um Entschuldigung! Wir werden euch kein Vertrauen schenken. Gott hat uns Nachrichten über euch herabgesandt. Gott und Sein Gesandter werden sehen, wie ihr euch verhalten werdet. Ihr werdet zu Gott, dem Kenner des Unsichtbaren und des Sichtbaren, zurückgeführt werden, Der euch über eure Taten berichten und euch die Vergeltung dafür verkünden wird."  
  95 Sie werden euch bei Allah schwören, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, daß ihr sie sich selbst überlassen sollt. Überlasset sie also sich selbst. Sie sind ein Abscheu, und ihr Aufenthalt ist die Hölle, ein Entgelt für das, was sie sich selbst erwarben. Sie werden euch, wenn ihr (nach dem Kriegszug) zu ihnen heimkehrt, bei Allah schwören (sie wären am liebsten auch mit in den Krieg gezogen. So werden sie schwören), damit ihr euch von ihnen abwendet (und sie nicht zur Rede stellt). Aber wendet euch von ihnen (nur) ab! Sie sind (ein Ausbund von) Unreinheit (ridschs). Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen zum Lohn für das, was sie (in ihrem Erdenleben) begangen haben. Sie werden vor euch bei Allah schwören, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, daß ihr sie sich selbst überlassen sollt. Überlaßt sie also sich selbst. Sie sind eine Plage, und ihre Herberge ist Dschahannam, als Entgelt für das, was sie sich selbst erwarben. Sie werden euch bei Gott beschwören, wenn ihr nach der Schlacht zu ihnen zurückkehrt, daß ihr euch von ihnen abwendet. Wendet euch von ihnen ab! Sie sind unrein. Sie werden in der Hölle enden als Vergeltung für die Untaten, die sie vorsätzlich begangen haben.  
  96 Sie werden euch schwören, daß ihr mit ihnen wohl zufrieden sein könnt. Doch wäret ihr auch mit ihnen zufrieden, Allah würde doch nicht zufrieden sein mit einem Volk von Frevlern. Sie schwören euch, damit ihr mit ihnen zufrieden seiet. Aber wenn ihr (auch) mit ihnen zufrieden seid, so ist (doch) Allah mit dem Volk der Frevler nicht zufrieden. Sie werden euch schwören, daß ihr mit ihnen wohl zufrieden sein könntet. Doch wäret ihr auch mit ihnen zufrieden, Allah würde doch nicht mit einer Schar von Frevlern zufrieden sein. Sie beschwören euch, damit ihr ihnen verzeiht. Auch wenn ihr ihnen verzeihen solltet, verzeiht Gott der Schar der Frevler nicht.  
  97 Die Wüstenaraber sind die allerverstocktesten in Unglauben und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Vorschriften nicht zu kennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah ist allwissend, allweise. Die Beduinen sind mehr (als die seßhaften Araber) dem Unglauben und der Heuchelei (nifaaq) ergeben und eher geneigt, die Gebote (huduud), die Allah auf seinen Gesandten (als Offenbarung) herabgesandt hat, zu übersehen. Allah weiß Bescheid und ist weise. Die Wüstenaraber sind am härtesten in Unglauben und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Schranken nicht anzuerkennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Die Wüstenaraber übertreffen in Unglauben und Heuchelei die Seßhaften, und sie sind eher dafür veranlagt, die Bestimmungen der von Gott auf Seinen Gesandten herabgesandten Offenbarung nicht zu begreifen. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  98 Und unter den Wüstenarabern sind so manche, die das, was sie spenden, als eine erzwungene Buße ansehen und sie warten nur auf Mißgeschicke wider euch. Allein sie selbst wird ein unheilvolles Mißgeschick treffen. Und Allah ist allhörend, allwissend. Und unter den Beduinen gibt es welche, die das, was sie spenden, als eine (lästige) Zahlungsverpflichtung (maghram) betrachten, und (die) für euch (schlimme) Schiksalswendungen erwarten. (Aber nein!) Über sie (selber) wird eine schlimme Schicksalswendung kommen. Allah hört und weiß (alles). Und unter den Wüstenarabern sind so manche, die das, was sie spenden, als eine erzwungene Buße ansehen; und sie warten nur auf euer Mißgeschick. Allein sie selbst wird ein unheilvolles Mißgeschick treffen. Und Allah ist Allhörend, Allwissend. Manche Wüstenaraber halten die Abgaben, die sie zu entrichten haben, für eine Last und für Verlust und hoffen, daß euch ein Schicksalswechsel zugrunde richtet, damit sie befreit werden. Der Schicksalswechsel wird ihnen aber Unheil bringen. Gott hört alles und ist allwissend.  
  99 Doch unter den Wüstenarabern sind auch solche, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die das, was sie spenden, als ein Mittel betrachten, sich Allah zu nähern und die Segnungen des Propheten (zu empfangen). Wahrlich, für sie ist es ein Mittel der Annäherung. Allah wird sie bald in Seine Barmherzigkeit einführen. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig. Jedoch gibt es unter den Beduinen (auch) welche, die an Allah und den jüngsten Tag glauben und (die) das, was sie spenden, als Möglichkeiten betrachten, Allah nahezukommen (? qurubaatin `inda llaahi), - (das, was sie spenden) und die Worte des Segens, die der Gesandte (für sie) spricht (? wa-salawaati r-rasuuli). Ist dies nicht (wirklich) eine Möglichkeit für sie, (Allah) nahezukommen (qurba)? Allah wird sie (dereinst) in seine Barmherzigkeit eingehen lassen. Er ist barmherzig und bereit zu vergeben. Doch unter den Wüstenarabern sind auch solche, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die das, was sie spenden, als ein Mittel betrachten, sich Allah zu nähern und die Segnungen des Propheten (zu empfangen). Wahrlich, für sie ist es ein Mittel der Annäherung. Allah wird sie bald in Seine Barmherzigkeit einführen. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Unter den Wüstenarabern gibt es aber auch Rechtschaffene, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und durch ihre gern geleisteten Abgaben Gottes Nähe und die Segenswünsche des Gesandten erhoffen. Sie kommen wahrhaftig dadurch in Gottes Nähe, und Gott nimmt sie in Seine Barmherzigkeit auf. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  100 Die Vordersten, die ersten der Auswanderer (aus Mekka) und der Helfer (in Medina), und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind, mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten bereitet, durch welche Ströme fließen. Darin sollen sie weilen ewig und immerdar. Das ist die höchste Glückseligkeit. Diejenigen, die als erste gewonnen haben, nämlich die Auswanderer (aus Mekka) (muhaadschiruun) und die Helfer (aus Medina) (ansaar), und diejenigen, die ihnen in der Frömmigkeit (bi-ihsaanin) gefolgt sind, - an denen hat Allah (dereinst) Wohlgefallen, und sie an ihm. Und er hat für sie Gärten bereit, in deren Niederungen Bäche fließen, und in denen sie ewig weilen werden. Das ist dann der gewaltige Gewinn (al-fauz al-`aziem). Die Allerersten, die ersten der Auswanderer und der Helfer und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind - mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten vorbereitet, durch welche Bäche fließen. Darin sollen sie verweilen auf ewig und immerdar. Das ist der gewaltige Gewinn. An den bahnbrechenden Ersten, den Ausgewanderten (Muhâdschirûn), den Helfern (Ansâr) und den Rechtschaffenen, die ihrem guten Vorbild folgten, hat Gott Wohlgefallen, und sie haben an Gott Wohlgefallen. Gott hat ihnen Paradiesgärten bereitet, unter denen Flüsse fließen. Darin werden sie ewig bleiben. Das ist der höchste Gewinn.  
  101 Unter den Wüstenarabern, die um euch wohnen, gibt es auch Heuchler, wie unter dem Volk von Medina. Sie sind verstockt in der Heuchelei. Du kennst sie nicht; Wir aber kennen sie. Wir werden sie zwiefach strafen; dann sollen sie einer schweren Pein überantwortet werden. Und unter den Beduinen (die ihre Wohnsitze) in eurer Umgebung (haben) - wie auch unter den Bewohnern von Medina - gibt es welche, die Heuchler (munaafiquun) sind, (- Leute) die sich (ganz und gar) auf die Heuchelei verlegt haben. Du kennst sie nicht, aber wir. Wir werden sie (noch zu ihren Lebzeiten) doppelt bestrafen. Hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugewiesen werden. Und unter den Wüstenarabern, die in eurer Gegend wohnen, gibt es auch Heuchler, wie im Volk von Al-Madina. Sie sind verstockt in ihrer Heuchelei. Du kennst sie nicht; Wir aber kennen sie. Wir werden sie zweimal bestrafen. Hierauf werden sie einer gewaltigen Strafe zugewiesen werden. Unter den Wüstenarabern in eurer Umgebung gibt es Heuchler. Auch unter den Bewohnern Medinas gibt es hinterlistige Scheinheilige. Du kennst sie nicht, Wir aber kennen sie. Wir werden sie zweimal bestrafen, dann werden sie sich einer gewaltigen, qualvollen Strafe unterziehen müssen.  
  102 Und es sind andere, die ihre Schuld bekannten. Sie vermischten eine gute Tat mit einer anderen, schlechten. Bald wird Allah Sich mit Erbarmen zu ihnen wenden; Allah ist Allverzeihend, barmherzig. (Es gibt unter ihnen aber) auch andere, die ihre Schuld bekennen. Sie vermengen rechtschaffenes und anderes, schlechtes Handeln miteinander. Vielleicht wendet Allah sich ihnen (gnädig) wieder zu. Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. Und es gibt andere, die ihre Schuld bekennen. Sie vermischten eine gute Tat mit einer anderen, schlechten. Allah möge Sich ihnen mit Erbarmen wieder zuwenden. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig. Andere wieder haben ihre Sünden bekannt. Sie haben eine gute Tat mit einer üblen verquickt. Sie hoffen, Gott möge ihnen verzeihen. Gottes Vergebung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  103 Nimm Almosen von ihrem Besitz, auf daß du sie dadurch reinigen und läutern mögest. Und bete für sie, denn dein Gebet ist ihnen Beruhigung. Und Allah ist allhörend, allwissend. Nimm aus ihrem Vermögen eine Almosengabe (sadaqa), um sie damit rein zu machen und zu läutern (tutahhiruhum wa-tuzakkiehim bihaa), und sprich den Segen über sie (salli `alaihim)! Dein Segen (salaat) ist eine Beruhigung für sie. Allah hört und weiß (alles). - Nimm Almosen von ihrem Besitz, auf daß du sie dadurch reinigen und läutern mögest. Und bete für sie; denn dein Gebet verschafft ihnen Beruhigung. Und Allah ist Allhörend, Allwissend. Nimm von ihrem Vermögen Sadaqa-Spenden, um sie rein zu machen und zu läutern und bete für sie, bringen ihnen doch deine Gebete innere Ruhe! Gott hört alles und ist allwissend.  
  104 Wissen sie denn nicht, daß Allah allein es ist, Der von Seinen Dienern Reue annimmt und Almosen entgegennimmt, und daß Allah der Allvergebende, der Barmherzige ist? Wissen sie (denn) nicht, daß Allah es ist, der die Buße (tauba) von seinen Dienern annimmt und (daß er) der Empfänger der Almosengaben (sadaqaat) ist, und daß er der Gnädige (tauwaab) und Barmherzige ist? Wissen sie denn nicht, daß es Allah allein ist, Der von Seinen Dienern Reue annimmt und Almosen entgegennimmt, und daß Allah der Allvergebende, der Barmherzige ist? Wissen sie denn nicht, daß es Gott ist, Der von Seinen Dienern die Reue annimmt und die Sadaqa-Spenden empfängt? Gottes Begnadigung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  105 Und sprich:"Wirket! Allah wird euer Werk schauen, und so Sein Gesandter und die Gläubigen. Und zurück sollt ihr gebracht werden zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren; dann wird Er euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet." Und sag: Tut (was ihr wollt)! Allah wird es dann sehen, (er) und sein Gesandter und die Gläubigen. Und ihr werdet (dereinst beim Gericht) vor den gebracht werden, der über das, was verborgen, und was allgemein bekannt ist (schahaada), Bescheid weiß. Dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt. - "Und sprich: ""Wirkt! Allah wird euer Wirken sehen, und so (auch) Sein Gesandter und die Gläubigen. Und ihr sollt zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden; dann wird Er euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet.""" Sprich: "Arbeitet (und tut Gutes)! Gott wird eure Arbeit sehen, auch der Gesandte und die Gläubigen. Ihr werdet dereinst zum Kenner des Unsichtbaren und des Sichtbaren zurückgebracht. Er wird euch über eure Taten berichten und deren Vergeltung verkünden.  
  106 Und es sind andere, die auf Allahs Entscheid warten müssen. Er mag sie bestrafen, oder Er mag Sich zu ihnen wenden mit Erbarmen; denn Allah ist allwissend, allweise. Und mit (wieder) anderen (von den Beduinen und den Bewohnern von Medina) wird zugewartet, bis Allah über sie entscheidet. Entweder bestraft er sie, oder er wendet sich ihnen (gnädig) wieder zu. Allah weiß Bescheid und ist weise. Und es gibt andere, die auf Allahs Entscheidung warten müssen. Er mag sie bestrafen, oder Er mag Sich mit Erbarmen zu ihnen wenden; und Allah ist Allwissend, Allweise. Andere hoffen auf Gottes Gnade. Entweder bestraft Er sie, oder Er begnadigt sie. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  107 Und jene, die eine Moschee erbaut haben, um Unheil, Unglauben und Spaltung unter den Gläubigen anzustiften, und als einen Hinterhalt für den, der zuvor gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führte. Und sie werden sicherlich schwören: "Wir bezweckten nur Gutes"; doch Allah ist Zeuge, daß sie bloß Lügner sind. Und (was) diejenigen (angeht), die sich eine (eigene) Kultstätte (masdschid) gemacht haben, um (den Gesandten) zu schikanieren (diraaran), dem Unglauben zu frönen (kufran) und unter den Gläubigen ein Zerwürfnis hervorzurufen, und als Stützpunkt (? irsaadan) für (gewisse) Leute, die früher gegen Allah und seinen Gesandten Krieg geführt haben - und sie schwören bestimmt, daß sie es in bester Absicht getan haben. Aber Allah bezeugt, daß sie lügen -: "Und (es gibt) jene, die eine Moschee erbaut haben, um Unheil, Unglauben und Spaltung unter den Gläubigen zu stiften, und um einen Hinterhalt für den (zu schaffen), der zuvor gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führte. Und sie werden sicherlich schwören: ""Wir bezwecken nur Gutes""; doch Allah ist Zeuge, daß sie bloß Lügner sind." Achte auf diejenigen, die die auf Schaden und Unglauben ausgerichtete Moschee erbauten, um die Gläubigen zu entzweien und Beobachtungen zugunsten derer anstellten, die einst gegen Gott und Seinen Gesandten Krieg führten. Sie werden hoch und heilig schwören: "Wir bezweckten nur Gutes." Gott bezeugt, daß sie hartnäckige Lügner sind.  
  108 Stehe nie darin (zum Gebet). Eine Moschee, die auf Frömmigkeit gegründet ward vom allerersten Tag an, ist wahrlich würdiger, daß du darin stehen solltest. In ihr sind Leute, die sich gerne reinigen, und Allah liebt die sich Reinigenden. Stell dich niemals (zum Gebet) in ihr auf! Eine Kultstätte, die vom ersten Tag an auf der Gottesfurcht gegründet war, verdient dies eher. In ihr sind Männer, die es lieben, sich zu reinigen. Und Allah liebt diejenigen, die sich reinigen. Stehe nie (zum Gebet) darin (in dieser Moschee). Eine Moschee, die vom allerersten Tag an auf Frömmigkeit gegründet wurde, ist wahrlich würdiger, um darin zu stehen. In ihr sind Männer, die sich gerne reinigen; und Allah liebt diejenigen, die sich reinigen. Du sollst niemals darin beten! Eine Moschee, die vom ersten Tag an auf der Basis der Frömmigkeit errichtet wurde, hat eher den Anspruch darauf, daß du darin betest. Darin sind Menschen, die sich läutern wollen. Gott liebt die, die sich läutern.  
  109 Ist nun dieser besser, der sein Gebäude auf Allahs Furcht und Wohlgefallen gegründet hat, oder jener, der sein Gebäude auf den Rand einer wankenden, unterspülten Sandbank gründete, die mit ihm in das Feuer der Hölle gestürzt ist? Und Allah weist nicht dem frevelhaften Volk den Weg. Ist denn einer, der seinen Bau auf Furcht Allahs und auf Wohlgefallen (von ihm) gegründet hat, besser (daran), oder einer, der ihn auf den Rand einer brüchigen Steilwand gegründet hat, worauf er mit ihm in das Feuer der Hölle abstürzt? Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht. Ist nun dieser besser, der sein Gebäude aus Furcht vor Allah und (um Sein) Wohlgefallen gegründet hat, oder jener, der sein Gebäude auf den Rand einer wankenden, unterspülten Sandbank gründete, die mit ihm in das Feuer der Dschahannam gestürzt ist? Und Allah weist nicht den frevelhaften Leuten den Weg. Ist der, der sein Gebäude auf der Frömmigkeit Gott gegenüber und auf dem Wohlgefallen Gottes gründet besser oder der, der sein Gebäude am Rand eines verfallenen vom Wolkenbruch unterspülten Sandhanges gründet, der mit ihm in das Höllenfeuer hinabstürzt? Gott leitet die ungerechte Schar nicht zum rechten Pfad.  
  110 Ihr Gebäude, das sie sich errichtet, wird nicht aufhören, Zweifel in ihren Herzen zu erregen, bis ihre Herzen in Stücke gerissen sind. Und Allah ist allwissend, allweise. Der Bau, den sie errichtet haben, wird in ihren Herzen immer wieder Zweifel (und Beunruhigung) hervorrufen, es sei denn, ihr Herz zerreißt (und hört auf zu schlagen). Allah weiß Bescheid und ist weise. Das Gebäude, das sie errichtet haben, wird nicht aufhören, Zweifel in ihren Herzen zu erregen, bis ihre Herzen in Stücke gerissen sind. Und Allah ist Allwissend, Allweise. Das Gebäude, das sie so errichtet haben, wird ständig Zweifel in ihren Herzen schüren, es sei denn, ihre Herzen werden in Stücke gerissen. Gottes Wissen und Weisheit sind unermeßlich.  
  111 Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für den Garten erkauft: sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und fallen - eine Verheißung, bindend für Ihn, in der Thora und im Evangelium und im Koran. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels mit Ihm; denn dies fürwahr ist die höchste Glückseligkeit. Allah hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, daß sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder (selber) den Tod erleiden. (Dies ist) ein Versprechen, das (einzulösen) ihm obliegt, und (als solches) Wahrheit (? wa`dan `alaihi haqqan) (so wie es) in der Thora, im Evangelium und im Koran (verzeichnet ist). Und wer würde seine Verpflichtung eher halten als Allah? Freut euch über (diesen) euren Handel, den ihr mit ihm abgeschlossen habt (indem ihr eure Person und euer Vermögen gegen das Paradies eingetauscht habt)! Das ist dann der gewaltige Gewinn (al-fauz al-`aziem). Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet; eine Verheißung - bindend für Ihn - in der Thora und im Evangelium und im Qur§an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt; denn dies ist wahrlich die große Glückseligkeit. Gott hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Vermögen dafür erkauft, daß ihnen der Paradiesgarten zuteil wird. Sie kämpfen für Gottes Sache. Sie töten und werden getötet auf dem Schlachtfeld. Das ist eine wahre Verheißung, die Er in der Thora, im Evangelium und im Koran gab. Wer hält sein Versprechen getreulicher als Gott? Die, die ihr Wort Gott gegenüber halten, dürfen sich über den abgeschlossenen Vertrag freuen. Das ist der höchste Gewinn.  
  112 Die sich in Reue (zu Gott) wenden, (Ihn) anbeten, (Ihn) lobpreisen, die (in Seiner Sache) wandern, die sich beugen und niederwerfen, die das Gute gebieten und das Böse verbieten, und die Schranken Allahs achten - verkünde (diesen) Gläubigen frohe Botschaft. Diejenigen, die bußfertig und fromm sind, (Allah) loben, asketisch leben und sich (im Gebet) verneigen und niederwerfen, und die gebieten, was recht ist, und verbieten, was verwerflich ist, und auf die Gebote (huduud) Allahs achtgeben (das sind die wahren Gläubigen). Und bring den Gläubigen gute Nachricht (von der Seligkeit, die sie im Jenseits erwartet)! Denjenigen, die sich in Reue (zu Allah) wenden, (Ihn) anbeten, (Ihn) lobpreisen, die (in Seiner Sache) umherziehen, die sich beugen und niederwerfen, die das Gute gebieten und das Böse verbieten und die Schranken Allahs achten - verkünde (diesen) Gläubigen die frohe Botschaft. Das sind die reuevoll um Ablaß Bittenden, die Andächtigen, die Lobpreisenden, die für Gottes Sache unterwegs sind, die sich Verneigenden, die sich Niederwerfenden, die das Würdige gebieten und das Unwürdige verbieten. Verkünde den Gläubigen frohe Botschaft!  
  113 Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, daß sie (von Gott) für die Götzendiener Verzeihung erflehen sollten, und wären es selbst ihre nächsten Angehörigen, nachdem ihnen deutlich kund geworden, daß jene der Hölle Bewohner sind. Der Prophet und diejenigen, die glauben, dürfen (Allah) nicht für die Heiden um Vergebung bitten - auch (nicht) wenn es Verwandte (von ihnen) sein sollten -, nachdem ihnen (endgültig) klar geworden ist, daß sie (wegen ihres hartnäckigen Unglaubens) Insassen des Höllenbrandes sein werden. Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Dschahim sind. Der Prophet und die Gläubigen dürfen für die Götzenanbeter nicht um Vergebung bitten, auch wenn sie Blutsverwandte sind, nachdem ihnen durch eindeutige Beweise klar wurde, daß diese Bewohner der Hölle sind.  
  114 Daß Abraham für seinen Vater um Verzeihung bat, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte, doch als ihm klar wurde, daß jener ein Feind Allahs sei, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewiß zärtlichen Herzens, sanftmütig. Und wenn (seinerzeit) Abraham für seinen (heidnischen) Vater um Vergebung gebeten hat, so (hat er das) nur (getan) auf Grund eines Versprechens, das er ihm (vorher) gegeben hatte. Als ihm (nachträglich) klar wurde, daß er ein Feind Allahs war, sagte er sich von ihm los. Abraham war empfindsam (auwaah) und mild. Daß Abraham um Verzeihung bat für seinen Vater, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte; doch als ihm klar wurde, daß jener ein Feind Allahs war, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewiß zärtlichen Herzens und sanftmütig. Abraham bat nur um Vergebung für seinen Vater, weil er es ihm versprochen hatte. Als er aber klar erkannte, daß er ein Feind Gottes war, sagte er sich von ihm los. Wahrlich, Abraham war ein sanftmütiger, demütiger Mensch.  
  115 Es ist nicht Allahs Weise, ein Volk irregehen zu lassen, nachdem Er ihm der Weg gewiesen hat, Er hätte ihm denn zuvor klar gemacht, wovor es sich zu hüten habe. Wahrlich, Allah weiß alle Dinge wohl. Und Allah kann unmöglich Leute irreführen, nachdem er sie (erst einmal) rechtgeleitet hat, ohne ihnen vorher klarzumachen, wovor sie sich zu fürchten haben. Er weiß über alles Bescheid. Es ist nicht Allah, Der ein Volk irregehen läßt, nachdem Er ihm den Weg gewiesen und ihm klar gemacht hat, wovor es sich zu hüten habe. Wahrlich, Allah weiß über alle Dinge Bescheid. Gott wird nie Menschen irregehen lassen, nachdem Er sie zum rechten Pfad geleitet hat und bevor Er sie darüber aufklärt, wovor sie sich in acht zu nehmen haben. Gott weiß über alles genauestens Bescheid.  
  116 Allah ist es, Dem das Königreich der Himmel und der Erde gehört. Er gibt Leben und sendet Tod. Und ihr habt keinen Freund noch Helfer außer Allah. Allah (allein) hat die Herrschaft über Himmel und Erde. Er macht lebendig und läßt sterben. Außer ihm habt ihr weder Beschützer noch Helfer. Allah ist es, Dem das Königreich der Himmel und der Erde gehört. Er macht lebendig und läßt sterben. Und ihr habt keinen Beschützer noch Helfer außer Allah. Gott hat die Herrschaft über die Himmel und die Erde. Er verfügt über Leben und Tod. Außer Gott habt ihr keinen Beschützer und keinen Helfer.  
  117 Allah hat Sich wahrlich gnadenvoll dem Propheten zugewandt und den Ausawanderern (aus Mekka) und Helfern (in Medina), die ihm in der Stunde der Not a gefolgt sind, nachdem die Herzen eines Teils von ihnen fast gewankt hätten. Er aber wandte Sich ihnen abermals mit Erbarmen zu. Wahrlich. Er ist gegen sie gütig, barmherzig. Allah hat sich doch (seinerzeit) dem Propheten (gnädig) wieder zugewandt, (ihm) und den Auswanderern (aus Mekka) (muhaadschiruun) und den Helfern (aus Medina) (ansaar), die ihm in der Stunde der Bedrängnis folgten, nachdem eine Gruppe von ihnen mit dem Herzen beinahe (vom rechten Weg) abgeschweift wäre. Hierauf hat er sich ihnen (gnädig) wieder zugewandt. Er ist mitleidig und barmherzig gegen sie. Allah hat Sich wahrlich gnadenvoll dem Propheten zugewandt und den Auswanderern und den Helfern, die ihm in der Stunde der Not gefolgt sind, nachdem die Herzen einiger von ihnen fast gewankt hätten. Er aber wandte Sich ihnen abermals mit Erbarmen zu. Wahrlich, Er ist gegen sie Gütig, Barmherzig. Gott hat den Propheten sowie die Ausgewanderten (Muhâdschirûn) und die Helfer (Ansâr), die ihm in der schweren Zeit gefolgt sind, in Seine Gnade aufgenommen, nachdem die Herzen einiger unter ihnen zu wanken drohten. Darauf hat Er sie begnadigt und ist ihnen gegenüber voller Güte und Barmherzigkeit.  
  118 Und auch den dreien, die zurückgeblieben waren, bis die Erde ihnen zu eng wurde in ihrer Weite und ihre Seelen ihnen zu eng wurden und sie wußten, daß es keine Zuflucht gibt vor Allah, es sei denn zu Ihm. Da kehrte Er Sich ihnen mit Erbarmen zu, auf daß sie sich bekehren möchten. Wahrlich, Allah ist der langmütig Vergebende, der Barmherzige. Auch den Dreien (hat er sich gnädig wieder zugewandt), die zurückgelassen wurden (anstatt ins Feld mitgenommen zu werden, aber nachträglich bereuten), bis ihnen angst und bange wurde und es ihnen das Herz zuschnürte und sie meinten, daß es vor Allah keine Zuflucht gebe, außer (eben) zu ihm. Hierauf wandte er sich ihnen (gnädig) wieder zu, damit sie (auch ihrerseits) umkehren (und Buße tun) würden. Allah ist der Gnädige (tauwaab) und Barmherzige. Und auch den Dreien (wandte Er Sich wieder gnädig zu), die zurückgeblieben waren, bis die Erde ihnen in ihrer Weite zu eng wurde und ihre Seelen ihnen zugeschnürt wurden, und sie wußten, daß es keine Rettung vor Allah gibt, es sei denn die Zuflucht bei Ihm. Da kehrte Er Sich ihnen mit Erbarmen zu, auf daß sie sich bekehren mögen. Wahrlich, Allah ist der Gnädige, der Barmherzige. Die drei Männer, die zurückgeblieben waren und vergeblich um Vergebung baten, so daß ihnen die Erde, so weitläufig sie auch ist, eng wurde, erkannten, daß es keine andere Zuflucht vor Gott gibt außer bei Ihm. Gott wandte sich ihnen gnädig zu, damit sie reuevoll zu Ihm zurückfinden. Gottes Begnadigung und Barmherzigkeit sind unermeßlich.  
  119 O die ihr glaubt, fürchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen. Ihr Gläubigen! Fürchtet Allah und haltet es mit denen, die die Wahrheit sagen! O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen. O ihr Gläubigen! Seid gottesfürchtig und reiht euch unter die Aufrichtigen!  
  120 Es ziemte sich nicht für die Bewohner von Medina noch für die um sie wohnenden Wüstenaraber, daß sie hinter dem Gesandten Allahs zurückbleiben und ihr Leben dem seinigen vorziehen sollten. Dies, weil weder Durst noch Mühsal noch Hunger sie auf Allahs Weg bedrängt, noch betreten sie einen Pfad, der die Ungläubigen erzürnt, noch fügen sie einem Feinde Leid zu, wofür ihnen nicht ein verdienstliches Werk angeschrieben würde. Allah läßt den Lohn derer, die Gutes tun, nicht verloren gehen. Die Bewohner von Medina und die Beduinen (die ihre Wohnsitze) in ihrer Umgebung (haben) dürfen nicht vom (Feldzug mit dem) Gesandten Allahs zurückbleiben und sich ihm abgeneigt zeigen. Dies deshalb, weil sie weder um Allahs willen Durst, Mühsal oder Hunger zu leiden haben noch einen Einfall machen (? yata'uuna mauti'an), der den Groll der Ungläubigen hervorruft, noch auch einem Feind (irgendwie) Abbruch tun, ohne daß ihnen dafür eine rechtschaffene Tat gutgeschrieben würde. Allah bringt diejenigen, die tun, was recht ist (al-muhsiniena), nicht um ihren Lohn. Es ziemt sich nicht für die Bewohner von Al-Madina, noch für die sie umgebenden Wüstenaraber, hinter dem Gesandten Allahs zurückzubleiben und ihr Leben dem seinigen vorzuziehen. Dies (ist so), weil weder Durst noch Mühsal noch Hunger sie auf Allahs Weg erleiden, auch betreten sie keinen Weg, der die Ungläubigen erzürnt, noch fügen sie einem Feind Leid zu, ohne daß ihnen ein verdienstliches Werk angeschrieben würde. Wahrlich, Allah läßt den Lohn derer, die Gutes tun, nicht verloren gehen. Die Bewohner Medinas und die Wüstenaraber der Umgebung dürfen nicht zurückbleiben, wenn der Gesandte zum Kampf ausrückt, und sie dürfen ihr Leben dem seinen nicht vorziehen. Sie erleiden keinen Durst, keine Mühe, keinen Hunger auf dem Wege Gottes, betreten keine Stelle, die die Ungläubigen erzürnt, setzen dem Feind nachts nicht nach, ohne daß es ihnen als gutes Werk angerechnet wird. Gott übersieht den Lohn der Gläubigen nicht, die gute Werke vollbringen.  
  121 Und sie spenden keine Summe, sei sie groß oder klein, und sie durchziehen kein Tal, ohne daß es ihnen angeschrieben würde, auf daß Allah ihnen den besten Lohn gebe für das, was sie getan. Und sie geben weder eine kleine noch eine große Spende, und sie überqueren (im Kampf gegen die Ungläubigen) kein Tal, ohne daß es ihnen gutgeschrieben würde, damit Allah ihnen (dereinst) ihre besten Taten vergelte (ohne ihre schlechten Taten anzurechnen). Und sie spenden keine Summe, sei sie groß oder klein, und sie durchziehen kein Tal, ohne daß es ihnen angeschrieben würde, auf daß Allah ihnen den besten Lohn gebe für das, was sie getan haben. Sie geben keine Spende, sei es eine kleine oder eine große, durchqueren für Gottes Sache kein Tal, ohne daß es ihnen angerechnet wird. Dafür gewährt Gott ihnen die beste Belohnung.  
  122 Es ist für die Gläubigen nicht möglich, alle zusammen auszuziehen. Warum zieht denn nicht aus ihrer jeder Schar eine Gruppe aus, auf daß sie wohl bewandert würden in Glaubensdingen und nach ihrer Rückkehr zu ihrem Volk es warnen könnten, daß es sich vor Übel hüten mag? Und die Gläubigen können unmöglich geschlossen (zur Belehrung über religiöse Angelegenheiten nach Medina) ausrücken. Warum rückt dann (aber) nicht von jeder Abteilung von ihnen (wenigstens) eine Gruppe aus, damit sie sich in der Religion (des Islam) unterweisen lassen und ihre Leute (vor der Strafe Allahs) warnen, wenn sie zu ihnen zurückkommen? Vielleicht werden sie sich (dann) in acht nehmen (und Buße tun). Die Gläubigen dürfen nicht alle auf einmal ausziehen. Warum rückt dann nicht aus jeder Gruppe nur eine Abteilung aus, auf daß sie (die Zurückbleibenden) in Glaubensfragen wohl bewandert würden? Und nach ihrer Rückkehr könnten sie (die Zurückbleibenden) ihre (ausgezogenen) Leute belehren, damit sie sich in acht nähmen. Die Gläubigen sollten nicht alle zusammen zum Kampf oder zum Studium aufbrechen. Es könnte von jeder Gemeinde eine Gruppe ausziehen, um Wissen in der Religion zu erlangen. Wenn sie zu den Angehörigen ihrer Gemeinde zurückkommen, werden sie ihnen ihr Wissen vermitteln und sie warnen, auf daß sie auf der Hut sein mögen.  
  123 O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen, die euch benachbart sind, und laßt sie in euch Härte finden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist. Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten. O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist. O ihr Gläubigen! Kämpft gegen die Ungläubigen in eurer nächsten Umgebung, und laßt sie Härte in euch erkennen! Haltet an der Frömmigkeit fest und wisset, daß Gott mit den Frommen ist!  
  124 Sooft eine Sura herabgesandt wird, gibt es unter ihnen welche, die sprechen: "Wen von euch hat sie im Glauben bestärkt?" Die aber gläubig sind, die stärkt sie in ihrem Glauben, und sie freuen sich dessen. "Und wenn eine Sure herabgesandt wird, sagen welche von ihnen: ""Wen von euch bestärkt diese (Sure etwa) in seinem Glauben?"" Was nun (aber) diejenigen angeht, die glauben, so bestärkt sie sie (wirklich) noch in ihrem Glauben, und sie freuen sich (aufrichtig darüber)." "Sooft eine Sura herabgesandt wird, gibt es welche unter ihnen, die sagen: ""Wen von euch hat sie im Glauben bestärkt?"" Die aber gläubig sind, stärkt sie in ihrem Glauben, und sie freuen sich darüber." Und wenn eine Sure herabgesandt wird, fragt manch einer unter ihnen spöttisch: "Wen von euch hat diese Sure im Glauben gestärkt?" Die Gläubigen werden durch sie gestärkt, und sie freuen sich darüber und schöpfen daraus Hoffnung.  
  125 Jenen aber, in deren Herzen Krankheit ist, fügt sie ihrem Schmutz nur Schmutz hinzu, und sie sterben als Ungläubige. Diejenigen dagegen, die im Herzen eine Krankheit haben, macht sie noch mehr unrein, als sie an sich schon sind, und sie sterben als Ungläubige (anstatt sich noch vor ihrem Tod zum Glauben zu bekehren). Jenen aber, in deren Herzen Krankheit ist, fügt sie zu ihrem Übel noch Übel hinzu, und sie sterben als Ungläubige. Die Wankelmütigen aber, die böse Absichten hegen, finden sich dadurch in ihren unlauteren Absichten bestärkt und sterben als Ungläubige.  
  126 Sehen sie denn nicht, daß sie in jedem Jahr einmal, zweimal geprüft werden? Dennoch bereuen sie nicht und lassen sich nicht mahnen. Sehen sie denn nicht, daß sie jedes Jahr ein- oder zweimal einer Prüfung ausgesetzt werden? Aber sie bekehren sich daraufhin nicht und lassen sich nicht mahnen. Sehen sie denn nicht, daß sie in jedem Jahr einmal oder zweimal geprüft werden? Dennoch bereuen sie nicht und lassen sich nicht ermahnen. Sehen sie denn nicht, daß sie jedes Jahr ein- oder zweimal auf die Probe gestellt werden? Doch sie empfinden keine Reue und machen sich keine Gedanken darüber.  
  127 Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: "Sieht euch jemand?" Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will. Und wenn eine Sure herabgesandt wird, schauen sie einander an (als wollten sie sagen): Sollte euch etwa einer sehen? Hierauf wenden sie sich weg (insarafuu). Möge Allah ihr Herz (vom Wege des Heils) wegwenden (sarafa)! Es sind ja Leute, die keinen Verstand haben. "Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an (und sagen): ""Sieht euch jemand?"" Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abgewendet, weil sie Leute sind, die es nicht begreifen." Wenn eine Sure herabgesandt wird, schauen sie einander an: "Sieht euch jemand?" und wenden sich alsdann ab. Gott hat ihre Herzen ihren Absichten zufolge vom Glauben abgewandt, weil es Menschen sind, die sich des Verstandes nicht bedienen wollen.